DE102006022203A1 - Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit austauschbarem Getriebemodul - Google Patents
Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit austauschbarem Getriebemodul Download PDFInfo
- Publication number
- DE102006022203A1 DE102006022203A1 DE102006022203A DE102006022203A DE102006022203A1 DE 102006022203 A1 DE102006022203 A1 DE 102006022203A1 DE 102006022203 A DE102006022203 A DE 102006022203A DE 102006022203 A DE102006022203 A DE 102006022203A DE 102006022203 A1 DE102006022203 A1 DE 102006022203A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transmission
- compact
- truck according
- hydraulic
- drive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/10—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing
- B60K17/105—Units comprising at least a part of the gearing and a torque-transmitting axle, e.g. transaxles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/12—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of electric gearing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K6/00—Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines
- B60K6/20—Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines the prime-movers consisting of electric motors and internal combustion engines, e.g. HEVs
- B60K6/42—Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines the prime-movers consisting of electric motors and internal combustion engines, e.g. HEVs characterised by the architecture of the hybrid electric vehicle
- B60K6/46—Series type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Y—INDEXING SCHEME RELATING TO ASPECTS CROSS-CUTTING VEHICLE TECHNOLOGY
- B60Y2200/00—Type of vehicle
- B60Y2200/10—Road Vehicles
- B60Y2200/15—Fork lift trucks, Industrial trucks
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/60—Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
- Y02T10/62—Hybrid vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motor Power Transmission Devices (AREA)
- Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft einen Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine, insbesondere Flurförderzeug, der einen Verbrennungsmotor (1), eine nachgeschaltete Getriebe-Baueinheit mit einstellbarer Ausgangsdrehzahl und eine Antriebsachse (2) mit Differentialgetriebe (2a) aufweist, das mit der Getriebe-Baueinheit in mechanischer Antriebsverbindung steht. Um den Einsatzbereich des Fahrantriebs zu erweitern, ist die Getriebe-Baueinheit als austauschbares Getriebemodul (3) des Fahrantriebs ausgebildet, welches aus einer Mehrzahl von jeweils mit einer einheitlichen Eingangs- und einer einheitlichen Ausgangsschnittstelle versehenen Getriebemodulen (3) unterschiedlicher Getriebebauarten auswählbar ist. Von den Getriebemodulen (3) ist ein erstes Getriebemodul (3) als hydrostatisches Kompaktgetriebe ausgebildet, das eine im hydraulischen Fördervolumen verstellbare Hydropumpe (5) und einen damit in hydraulischer Wirkverbindung stehenden Hydromotor (6) aufweist. Ein zweites Getriebemodul (3) ist als elektrisches Kompaktgetriebe ausgeführt, das einen Generator (7) und einen damit in elektrischer Wirkverbindung stehenden Elektromotor (8) aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine, insbesondere Flurförderzeug, der einen Verbrennungsmotor, eine nachgeschaltete Getriebe-Baueinheit mit einstellbarer Ausgangsdrehzahl und eine Antriebsachse mit Differentialgetriebe aufweist, das mit der Getriebe-Baueinheit in mechanischer Antriebsverbindung steht.
- Aus der
DE 100 25 089 A1 ist ein gattungsgemäßer Fahrantrieb bekannt. Bei diesem Fahrantrieb des Standes der Technik ist ein stufenloses elektrisches Getriebe vorgesehen, das einen Generator und einen daran angeschlossenen Elektromotor aufweist. Generator und Elektromotor sind miteinander verblockt oder in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind und bilden daher daher eine Getriebe-Baueinheit, die bei derartigen stufenlosen Getrieben auch als Kompaktgetriebe bezeichnet wird. Im Gegensatz dazu spricht man bei einem stufenlosen Getriebe mit voneinander getrennten Hauptkomponenten von der „aufgelösten Getriebebauweise". - Generell bestimmt die Art des Fahrantriebs ganz wesentlich den Aufbau und das Fahr- und Arbeitsverhalten von Arbeitsmaschinen, insbesondere Flurförderzeugen (z. B. Gabelstapler). Flurförderzeuge mit einem Fahrantrieb, der einen Elektro-Wandler enthält, können zwar ein ähnliches Fahrverhalten aufweisen wie Flurförderzeuge, die mit einem Hydrostaten im Fahrantrieb versehen sind, sie unterscheiden sich jedoch in der Bauweise, insbesondere hinsichtlich der Anordnung des Verbrennungsmotors, der Ausführung der Antriebsachse usw.. So kommen bei den letztgenannten Flurtörderzeugen häufig hydrostatische Radmotoren als abtriebsseitige Komponenten des Hydrostaten zum Einsatz, die in aufgelöster Getriebebauweise an eine vom Verbrennungsmotor angeschlossene Pumpe des Hydrostaten angeschlossen sind.
- Flurförderzeuge mit hydrodynamischem Wandler und Lastschaltgetriebe im Fahrantrieb weichen sowohl hinsichtlich ihres Aufbaus als auch hinsichtlich ihres Fahr- und Arbeitsverhaltens von den genannten Bauweisen ab. Gegenüber derartigen Flurförderzeugen weisen Flurförderzeuge mit einem stufenlosen Getriebe (z. B. Elektro-Wandler oder Hydrostat) im Fahrantrieb häufig Vorteile in der Bedienung auf.
- Je nach Konzept des Fahrantriebs sind somit unterschiedliche Typen von Flurtörderzeugen zu entwickeln und herzustellen, was einen erheblichen Aufwand nach sich zieht.
- Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Fahrantrieb der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, der einen erweiterten Einsatzbereich aufweist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Getriebe-Baueinheit als austauschbares Getriebemodul des Fahrantriebs ausgebildet ist, welches aus einer Mehrzahl von jeweils mit einer einheitliche Eingangs- und einer einheitlichen Ausgangsschnittstelle versehenen Getriebemodulen unterschiedlicher Getriebebauarten auswählbar ist, von denen ein erstes Getriebemodul als hydrostatisches Kompaktgetriebe ausgebildet ist, das eine im hydraulischen Fördervolumen verstellbare Hydropumpe und einen damit in hydraulischer Wirkverbindung stehenden Hydromotor aufweist, und von denen ein zweites Getriebemodul als elektrisches Kompaktgetriebe ausgeführt ist, das einen Generator und einen damit in elektrischer Wirkverbindung stehenden Elektromotor aufweist.
- Der erfindungswesentliche Gedanke besteht demnach darin, den Fahrantrieb so auszubilden, dass dessen für das Fahr- und Arbeitsverhalten und den Fahrzeugaufbau der Arbeitsmaschine wesentliche Baugruppe, nämlich die Getriebe-Baueinheit, austauschbar ist, wobei je nach Anwendungsfall ein bestimmter Getriebetyp zum Einsatz kommt. Dadurch kann die Arbeitsmaschine (vorzugsweise Flurförderzeug) für sich genommen im Wesentlichen unverändert bleiben. Trotz verschiedener Antriebsarten ist es daher z. B. bei einer als Gegegengwichts-Gabelstapler ausgebildeten Arbeitsmaschine lediglich erforderlich, einen einzigen Fahrzeugtyp zu entwickeln und herzustellen. Unabhängig davon, ob ein hydrostatischer oder ein elektrischer Kompaktantrieb in den Fahrantrieb eingebaut wird, können gleiche Funktionen des Gabelstaplers erzielt werden. Für die Bedienperson ist das Antriebskonzept nicht zu erkennen.
- Die räumliche Konzentration von technologisch hochwertigen Komponenten in einem Getriebemodul ergibt gegenüber einer im Fahrzeug verteilten Anordnung solcher Komponenten eine verbesserte Servicefreundlichkeit.
- Sofern gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung das hydrostatische Kompaktgetriebe einen als Langsamläufer ausgebildeten Hydromotor aufweist, benötigt die nachgeschaltete Antriebsachse kein Untersetzungsgetriebe.
- In Weiterbildung der Erfindung ist der Hydromotor des hydrostatischen Kompaktgetriebes an die Hydropumpe koaxial anschließend angeordnet. Es ergibt sich somit eine schlanke und platzsparende Inline-Bauweise.
- Eine andere, ebenfalls vorteilhafte Bauweise kann dadurch erzielt werden, dass der Hydromotormotor des hydrostatischen Kompaktgetriebes parallel zur Hydropumpe angeordnet ist.
- Hierbei ist es besonders günstig, wenn eine Antriebswelle der Hydropumpe des hydrostatischen Kompaktgetriebes mit einer hydraulischen Hilfspumpe einer Arbeits- und/oder Lenkhydraulik gekoppelt ist.
- Zur Anpassung an das naturgemäß höhere Drehzahlniveau eines Elektromotors kann das elektrische Kompaktgetriebe ein dem Elektromotor nachgeschaltetes Untersetzungsgetriebe enthalten. Gleichwohl ist es auch möglich, die Untersetzungsanpassung an anderer, dafür geeigneter Stelle vorzunehmen, beispielsweise direkt am Eingang des Differentialgetriebes.
- Analog zur oben beschrieben Inline-Anordnung von Hydropumpe und Hydromotor des hydrostatischen Kompaktgetriebes kann der Elektromotor des elektrischen Kompaktgetriebes an den Generator koaxial anschließend angeordnet sein.
- Es ist aber auch hier möglich, dass der Elektromotor des elektrischen Kompaktgetriebes parallel zum Generator angeordnet ist.
- Im letztgenannten Fall kann eine Antriebswelle des Generators des elektrischen Kompaktgetriebes mit einer hydraulischen Hilfspumpe einer Arbeits- und/oder Lenkhydraulik gekoppelt sein.
- Besonders günstig ist eine Weiterbildung der Erfindung, gemäß der das elektrische Kompaktgetriebe mit einer Betriebsspannung von mehr als 100 Volt betreibbar ist, insbesondere einer Betriebsspannung von mehr als 200 Volt, vorzugsweise 300 bis 500 Volt. Es lässt sich dadurch eine Leistungsdichte der elektrischen Komponenten des elektrischen Kompaktgetriebes erzielen, die der Leistungsdichte der hydraulischen Komponenten eines mit einem maximalen Betriebsdruck von ca. 400 bar arbeitenden hydrostatischen Kompaktgetriebes nicht nachsteht.
- Die gekapselte Anordnung der elektrischen Komponenten innerhalb des elektrischen Kompaktgetriebes erweist sich dabei als vorteilhaft hinsichtlich kurzer Stromwege (geringe Verluste) und einfacher Abschirmung (gute Isolation und elektromagnetische Verträglichkeit).
- In diesem Zusammenhang ist es auch von Vorteil, wenn das elektrische Kompaktgetriebe und/oder dessen Leistungsmodule flüssigkeitsgekühlt sind. Hierbei kann als Kühlflüssigkeit das Druckmittel einer Arbeits- und/oder Lenkhydraulik zum Einsatz kommen, so dass ein bereits vorhandener Flüssigkeitskreislauf zur Kühlung der elektrischen Komponenten mitgenutzt wird.
- Sofern ein elektrischer Energiespeicher in elektrischer Verbindung mit dem elektrischen Kompaktgetriebe steht, kann im Bremsbetrieb und bei Bergabfahrt rückgewonnene Energie gespeichert werden. Darüber hinaus ist auch ein Betrieb mit abgeschaltetem Verbrennungsmotor möglich.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Dabei zeigt
-
1 eine Prinzipaufbau eines erfindungsgemäßen Fahrantriebs und -
2 einen Schnitt durch ein elektrisches Kompaktgetriebe des in1 dargestellten Fahrantriebs. - Der erfindungsgemäße Fahrantrieb ist für eine Arbeitsmaschine, insbesondere ein Flurförderzeug (bevorzugt Gegengewichts-Gabelstapler) vorgesehen und verfügt über einen Verbrennungsmotor
1 , eine Antriebsachse2 und eine Getriebe-Baueinheit, die zwischen den Verbrennungsmotor1 und die Antriebsachse geschaltet ist und deren Ausgangsdrehzahl einstellbar ist. Die Antriebsachse2 ist als Differentialachse aus gebildet, weist also eingangsseitig ein Differentialgetriebe2a auf, und treibt zwei Räder4 an. - Die Getriebe-Baueinheit ist als austauschbares Getriebemodul
3 konzipiert. Hierbei kann unter mehreren, zur Verfügung stehenden Getriebemodulen3 ein für einen bestimmten Einsatzfall geeignetes Getriebemodul zum Einbau in den Fahrantrieb ausgewählt werden, wobei alle Getriebemodule3 eine einheitliche Eingangsschnittstelle zum Verbrennungsmotor1 und eine einheitliche Ausgangsschnittstelle zur Antriebsachse2 aufweisen und vorzugsweise die gleichen oder weitgehend gleichen Abmessungen haben, jedoch mit unterschiedlichen Wirkprinzipien arbeiten. - So ist ein erstes, je nach Einsatzfall zur Anwendung kommendes Getriebemodul
3 als hydrostatisches Kompaktgetriebe ausgebildet, das über eine mit dem Verbrennungsmotor1 gekoppelte Hydropumpe5 verfügt, deren hydraulisches Fördervolumen verstellbar ist und die hydraulisch (beispielsweise im geschlossenen Kreis) an einen Hydromotor6 angeschlossen ist, dessen Schluckvolumen konstant oder verstellbar sein kann. Ein derartiges hydrostatisches Kompaktgetriebe, in das auch die zur Steuerung erforderlichen Ventile integreirt sein können, ist mit einem maximalen Betriebsdruck von mehr als 400 bar betreibbar, wodurch sich eine hohe Leistungsdichte erzielen lässt. Durch den Betrieb mit hydrostatischem Druckmittel ist eine Flüssigkeitskühlung inhärent vorhanden. - Ein an Stelle des ersten Getriebemoduls
3 in den Fahrantrieb einbaubares zweites Getriebemodul3 ist als elektrisches Kompaktgetriebe ausgebildet und weist einen von dem Verbrennungsmotor1 angetriebenen Generator7 auf, der einen Elektromotor8 speist. - Zweckmäßigerweise sind auch die zur Regelung des Generators
7 und/oder des Elektromotors8 erforderlichen Leistungsmodule in das Kompaktgetriebe integriert, z. B. angeflanscht. Das elektrische Kompaktgetriebe kann mit einer Betriebsspannung von mehr als 100 Volt betrieben werden, insbesondere mehr als 200 Volt. Bei einer Betriebsspannung vonn z. B. 400 Volt ist eine Leistungsdichte erzielbar, die annähernd der Leistungsdichte eines hydrostatischen Kompaktgetriebes entspricht. Um thermische Überlastungen zu vermeiden, ist das elektrische Kompaktgetriebe bevorzugt flüssigkeitsgekühlt. - Bei dem in den
1 und2 dargestellten Aufbau des erfindungsgemäßen Fahrantriebs ist im Falle des hydrostatischen Kompaktgetriebes der Hydromotor6 parallel zur Hydropumpe5 und im Falle des elektrischen Kompaktgetriebes der Elektromotor8 parallel zum Generator7 angeordnet. Dadurch ist an der Hydropumpe5 bzw. am Generator7 ein Durchtrieb möglich, so dass vom Verbrennungsmotor1 über eine Antriebswelle9 der Hydropumpe3 bzw. des Generators7 auch eine hydraulische Hilfspumpe10 einer Arbeits- und/oder Lenkhydraulik der Arbeitsmaschine angetrieben werden kann. - Selbstverständlich ist auch eine sogenannte Inline-Anordnung der Hydropumpe
5 und des Hydromotors6 bzw. des Generators7 und des Elektromotors8 möglich, bei der diese Komponenten koaxial hintereinander angeordnet sind. Die Durchtriebsmöglichkeit zur Hilfspumpe10 entfällt dann. Die Hilfspumpe10 wird daher in diesem Fall auf andere geeignete Weise angetrieben und ist beispielsweise parallel zu dem Getriebemodul3 angeordnet. - Die oben erwähnte Flüssigkeitskühlung des elektrischen Kompaktgetriebes kann durch Druckmittel der Hilfspumpe
10 erfolgen, wobei der bereits vorhandene Druckmittelkreislauf der Arbeits- und/oder Lenkhydraulik mitgenutzt wird und somit der Aufwand gering ist. - Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind der Verbrennungsmotor
1 und die Hydropumpe5 bzw. der Generator7 koaxial zu einer Längsmittelachse L der Arbeitsmaschine angeordnet. Das Differentialgetriebe2a der Antriebsachse2 ist aufgrund der Bauweise mit parallelen Hauptkomponenten außermittig angeordnet und kann beispielsweise durch eine Zwischenwelle11 mit dem Ausgang des Getriebemoduls3 verbunden sein. - Bei einer Verwendung des elektrischen Kompaktgetriebes als Getriebemodul
3 ist dieses bevorzugt an einen elektrischen Energiespeicher12 angeschlossen, so dass Bewegungsenergie beim Bremsen oder bei Bergabfahrt zurückgewonnen und im Energiespeicher12 gespeichert werden kann. Der elektrische Energiespeicher12 kann als aufladbare Batterie ausgebildet sein. Selbstverständlich ist bei geladener Batterie auch ein Betrieb mit abgeschaltetem Verbrennungsmotor1 möglich. - Die Eingangsschnittstelle jedes Getriebemoduls
3 befindet sich jeweils zwischen dem Verbrennungsmotor1 und dem Getriebemodul3 . Die Ausgangsschnittstelle kann beispielsweise direkt am Ausgang des Hydromotors6 bzw. des Elektromotors8 angeordnet sein. - Es ist jedoch auch möglich, die Ausgangsschnittstelle im Bereich der Zwischenwelle
11 oder zwischen der Zwischenwelle11 und dem Differentialgetriebe2a , also an der Antriebsachse2 , vorzusehen. Im letztgenannten Fall stellt dann die Zwischenwelle11 eine abtriebsseitige Komponente des Getriebemoduls3 dar, die durchaus Adapterfunktion haben kann und Abstandsdifferenzen zwischen den verschiedenartigen Getriebemodulen3 und dem Differentialgetriebe2a auszugleichen vermag.
Claims (12)
- Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine, insbesondere Flurförderzeug, der einen Verbrennungsmotor, eine nachgeschaltete Getriebe-Baueinheit mit einstellbarer Ausgangsdrehzahl und eine Antriebsachse mit Differentialgetriebe aufweist, das mit der Getriebe-Baueinheit in mechanischer Antriebsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebe-Baueinheit als austauschbares Getriebemodul (
3 ) des Fahrantriebs ausgebildet ist, welches aus einer Mehrzahl von jeweils mit einer einheitlichen Eingangs- und einer einheitlichen Ausgangsschnittstelle versehenen Getriebemodulen (3 ) unterschiedlicher Getriebebauarten auswählbar ist, von denen ein erstes Getriebemodul (3 ) als hydrostatisches Kompaktgetriebe ausgebildet ist, das eine im hydraulischen Fördervolumen verstellbare Hydropumpe (5 ) und einen damit in hydraulischer Wirkverbindung stehenden Hydromotor (6 ) aufweist, und von denen ein zweites Getriebemodul (3 ) als elektrisches Kompaktgetriebe ausgeführt ist, das einen Generator (7 ) und einen damit in elektrischer Wirkverbindung stehenden Elektromotor (8 ) aufweist. - Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrostatische Kompaktgetriebe einen als Langsamläufer ausgebildeten Hydromotor (
6 ) aufweist. - Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydromotor (
6 ) des hydrostatischen Kompaktgetriebes an die Hydropumpe (5 ) koaxial anschließend angeordnet ist. - Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydromotor (
6 ) des hydrostatischen Kompaktgetriebes parallel zur Hydropumpe (5 ) angeordnet ist. - Flurförderzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebswelle der Hydropumpe (
5 ) des hydrostatischen Kompaktgetriebes mit einer hydraulischen Hilfspumpe (10 ) einer Arbeits- und/oder Lenkhydraulik gekoppelt ist. - Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Kompaktgetriebe ein dem Elektromotor (
8 ) nachgeschaltetes Untersetzungsgetriebe enthält. - Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (
8 ) des elektrischen Kompaktgetriebes an den Generator koaxial (7 ) anschließend angeordnet ist. - Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (
8 ) des elektrischen Kompaktgetriebes parallel zum Generator (7 ) angeordnet ist. - Flurförderzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebswelle (
7a ) des Generators (7 ) des elektrischen Kompaktgetriebes mit einer hydraulischen Hilfspumpe (10 ) einer Arbeits- und/oder Lenkhydraulik gekoppelt ist. - Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Kompaktgetriebe mit einer Betriebsspannung von mehr als 100 Volt betreibbar ist, insbesondere einer Betriebsspannung von mehr als 200 Volt, vorzugsweise 300 bis 500 Volt.
- Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Kompaktgetriebe und/oder dessen Leistungsmodule flüssigkeitsgekühlt sind.
- Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Energiespeicher (
12 ) in elektrischer Verbindung mit dem elektrischen Kompaktgetriebe steht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102006022203A DE102006022203A1 (de) | 2006-05-12 | 2006-05-12 | Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit austauschbarem Getriebemodul |
| US11/800,710 US7775927B2 (en) | 2006-05-12 | 2007-05-07 | Traction drive of a machine with an interchangeable transmission module |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102006022203A DE102006022203A1 (de) | 2006-05-12 | 2006-05-12 | Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit austauschbarem Getriebemodul |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102006022203A1 true DE102006022203A1 (de) | 2007-11-15 |
Family
ID=38580026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102006022203A Withdrawn DE102006022203A1 (de) | 2006-05-12 | 2006-05-12 | Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit austauschbarem Getriebemodul |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US7775927B2 (de) |
| DE (1) | DE102006022203A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008034242A1 (de) | 2008-07-23 | 2010-01-28 | Linde Material Handling Gmbh | Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit Verbrennungsmotor, hydrostatischem Getriebe, Differentialgetriebe und Elektromotor |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7789027B1 (en) * | 2007-10-12 | 2010-09-07 | Marshall Billy D | Soil treatment device |
| JP2024070676A (ja) * | 2022-11-11 | 2024-05-23 | 株式会社クボタ | 走行車両 |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6082084A (en) * | 1995-11-13 | 2000-07-04 | Ransomes America Corporation | Electric riding mower with electric steering system |
| DE10025089A1 (de) | 2000-05-20 | 2001-11-22 | Still Gmbh | Elektrischer Fahrantrieb |
| US6742619B2 (en) * | 2001-10-03 | 2004-06-01 | Trelleborg Ab | Engine mounts, such as for a skid steer loader, having internally snubbed shocks and vibration isolators, and a method of making the engine mounts |
| DE10330690A1 (de) * | 2003-07-08 | 2005-02-24 | Zf Friedrichshafen Ag | Elektroachse mit Radnabenantrieb |
| JP4063252B2 (ja) * | 2004-06-07 | 2008-03-19 | 日産自動車株式会社 | 車両の駆動力制御装置 |
| US7452306B2 (en) * | 2005-03-21 | 2008-11-18 | Caterpillar Inc. | Drive system having slip control |
| US7407458B2 (en) * | 2005-10-26 | 2008-08-05 | Caterpillar Inc. | In-line drivetrain and four wheel drive work machine using same |
-
2006
- 2006-05-12 DE DE102006022203A patent/DE102006022203A1/de not_active Withdrawn
-
2007
- 2007-05-07 US US11/800,710 patent/US7775927B2/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008034242A1 (de) | 2008-07-23 | 2010-01-28 | Linde Material Handling Gmbh | Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit Verbrennungsmotor, hydrostatischem Getriebe, Differentialgetriebe und Elektromotor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US7775927B2 (en) | 2010-08-17 |
| US20070270263A1 (en) | 2007-11-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10063167B4 (de) | Antriebseinrichtung für eine Arbeitsmaschine mit einem Fahrantrieb und einer Arbeitshydraulik | |
| EP1926621B1 (de) | Antriebssystem für ein landwirtschaftliches oder industrielles nutzfahrzeug und verfahren zum betreiben eines antriebssystems | |
| EP1926622B1 (de) | Antriebssystem für ein landwirtschaftliches oder industrielles nutzfahrzeug | |
| EP3006776B1 (de) | Getriebesteuerverfahren | |
| DE19850606B4 (de) | Kettenfahrzeug | |
| EP2176085B1 (de) | Antriebsstrang für ein kraftfahrzeug | |
| DE102010010578B4 (de) | Hydrostatisch-elektrischer Antrieb, Flurförderfahrzeug mit einem solchen Antrieb | |
| DE102020209003A1 (de) | Getriebebaugruppe mit integrierter cvp | |
| DE102008028547B4 (de) | Mobile Arbeitsmaschine | |
| DE102021116709A1 (de) | Mineralbearbeitungsanlage | |
| DE102019209986A1 (de) | Antriebsstrang für eine Arbeitsmaschine und Arbeitsmaschine | |
| WO2015011223A2 (de) | Antrieb und verfahren zur bereitstellung hoher antriebsdynamik bei hohen antriebsleistungen bei der gas- und/oder ölgewinnung sowie verwendung eines solchen antriebs | |
| DE102005039868A1 (de) | Doppelantriebpumpe mit zwei Ketten und Rollenkupplung und Verfahren | |
| EP4480730A1 (de) | Elektrohydraulische antriebsvorrichtung für ein kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug mit einer derartigen antriebsvorrichtung | |
| DE102010040755A1 (de) | Antriebsanordnung | |
| DE102006022203A1 (de) | Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit austauschbarem Getriebemodul | |
| DE102006011167A1 (de) | Hydrostatisch-elektrischer Antrieb | |
| DE102016206205A1 (de) | Leistungsverzweigter Antriebsstrang für eine Arbeitsmaschine | |
| DE102014213562B4 (de) | Hybridantrieb und Fahrzeug mit einem solchen | |
| DE102005037726A1 (de) | Antriebsachse mit einem Elektro-Wandler | |
| DE102008034242A1 (de) | Fahrantrieb einer Arbeitsmaschine mit Verbrennungsmotor, hydrostatischem Getriebe, Differentialgetriebe und Elektromotor | |
| DE102005037727A1 (de) | Fahrantrieb mit einem Elektro-Wandler | |
| DE102006019535A1 (de) | Hydrostatisch-elektrischer Antrieb | |
| DE102010063568A1 (de) | Vorrichtung zum Antrieb von Arbeitsgeräten eines Nutzfahrzeuges | |
| EP0428865A2 (de) | Antriebseinrichtung in einem Omnibus |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R005 | Application deemed withdrawn due to failure to request examination |
Effective date: 20130514 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: PATENTSHIP PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH, DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: PATENTSHIP PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH, DE |