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Die Erfindung betrifft einen Gassack für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gassackgewebe, das wenigstens eine Gassackwand bildet, sowie einem langgestreckten, flexiblen Halteband zur Positionierung des Gassacks in seinem entfalteten Zustand, welches sich von einem dem Gassackgewebe zugeordneten ersten Bandende zu einem entgegengesetzten zweiten Bandende erstreckt, wobei das Halteband am ersten Bandende durch eine Befestigungsnaht fest mit dem Gassackgewebe vernäht ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Befestigung eines Haltebands am Gassackgewebe eines Gassacks.
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Gassäcke, insbesondere solche zum Zurückhalten von Fahrzeuginsassen, müssen in ihrem entfalteten, aufgeblasenen Zustand im Fahrzeuginnenraum relativ zum Fahrzeug eine definierte Position einnehmen, um einen vorbestimmten Rückhalteeffekt zu erzielen.
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Zur Befestigung im Kraftfahrzeug ist bei einigen der bekannten Gassäcke ein Rand ihrer Befüllöffnung an einem Gehäuseteil des Gassackmoduls festgeklemmt. Beispiele für derartige Gassäcke sind Frontairbags für Fahrer und Beifahrer.
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Darüber hinaus gibt es jedoch auch Seitenairbags, die beispielsweise als Vorhanggassack ausgeführt sind und nicht nur im Bereich ihrer Befüllöffnung, sondern auch durch langgestreckte, flexible Haltebänder am Kraftfahrzeug fixiert werden. Diese Haltebänder sind sowohl am Gassack als auch am Fahrzeug befestigt, um den Abstand zwischen dem Gassack und dem jeweiligen Verankerungspunkt im Kraftfahrzeug zu überbrücken. Bei einem Unfall wird der entfaltete Gassack durch diese Haltebänder in seiner gewünschten Position gehalten. Üblicherweise sind die Haltebänder an den A-, B-, C-, und/oder D-Säulen des Kraftfahrzeugs befestigt.
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Zur Montage eines Haltebands am Kraftfahrzeug ist gewöhnlich ein Befestigungselement vorgesehen, welches am Halteband angebracht ist. Im Stand der Technik sind diese Befestigungselemente zumeist Laschen aus Metallblech. Die Laschen können mit einem hakenartigen Fortsatz und/oder einer Öffnung versehen sein, um die Laschen beispielsweise in eine Öffnung der Fahrzeugkarosserie einzuklinken bzw. mit der Fahrzeugkarosserie zu verschrauben. Ein derart befestigter Gassack ist beispielsweise aus der
EP 2 995 513 A1 bekannt.
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Die Befestigung des Haltebands am Gassack erfolgt meist durch Vernähen, wobei nach einer Auslösung des Gassacks in dem Halteband beachtliche Zugkräfte auftreten können, welche die Nahtverbindung stark beanspruchen.
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Aufgabe der Erfindung ist daher die Bereitstellung eines Gassacks, bei dem das Halteband und das Gassackgewebe besonders zuverlässig sowie hoch belastbar verbunden sind, wobei diese Verbindung darüber hinaus mit geringem Material- und Zeitaufwand fertigungstechnisch einfach herstellbar ist.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Gassack der eingangs genannten Art, bei dem das Gassackgewebe eine Gewebeverstärkungsnaht aufweist, welche zumindest einen Teil der Befestigungsnaht, insbesondere die gesamte Befestigungsnaht, umschließt. Die Befestigung des Haltebands am Gassackgewebe erfolgt bevorzugt randseitig, beispielsweise an kleinflächigen Randfortsätzen des Gassackgewebes. In Zugversuchen hat sich herausgestellt, dass die Festigkeit der Nahtverbindung unter diesen Randbedingungen nicht durch die Reiß- oder Zugfestigkeit der einzelnen Fäden, sondern durch die Verbundfestigkeit des Gassackgewebes bestimmt wird, da im Versagensfall Schuss- oder Kettfäden aus dem Gewebeverbund herausgezogen werden. Die Gewebeverstärkungsnaht stabilisiert auf einfache Art und Weise die Gewebestruktur des Gassackgewebes im Befestigungsbereich des Haltebands, sodass die Nahtverbindung im Vergleich zu herkömmlichen Ausführungen ohne Gewebeverstärkungsnaht in der Größenordnung von 20% bis 40% höhere Zugkräfte des Haltebands aufnehmen kann. Bei einer Zugbelastung des Haltebands längs einer Bandachse treten an den axialen Nahträndern der Befestigungsnaht Belastungsspitzen auf, sodass bevorzugt die gesamte Befestigungsnaht mitsamt den axialen Nahträndern von der Gewebeverstärkungsnaht umschlossen ist und damit in einem Bereich erhöhter Verbundfestigkeit des Gassackgewebes liegt.
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Das Halteband ist vorzugsweise ein Textilband, insbesondere ein Gewebeband, wodurch sich das Halteband bei hoher Zugfestigkeit preiswert herstellen und durch Vernähen mit geringem Aufwand am Gassackgewebe befestigen lässt.
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Der Gassack ist bevorzugt ein Vorhanggassack, insbesondere ein Vorhang-Seitengassack. Derartige Gassackmodule sind besonders groß und weisen häufig Haltebänder auf, um den entfalteten Gassack innerhalb des Kraftfahrzeugs, zum Beispiel relativ zur A-Säule oder C-Säule des Kraftfahrzeugs, zu positionieren.
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Gemäß einer Ausführungsform des Gassacks ist das erste Bandende ausschließlich durch die Befestigungsnaht mit dem Gassackgewebe verbunden. In diesem Fall kann die Gewebeverstärkungsnaht bereits vorab hergestellt werden, das heißt bevor das beim Nähvorgang störende Halteband am Gassackgewebe positioniert wird.
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Alternativ ist jedoch auch denkbar, dass das erste Bandende sowohl durch die Befestigungsnaht als auch durch die Gewebeverstärkungsnaht mit dem Gassackgewebe verbunden ist. Dies bietet den Vorteil, dass das Halteband gleich zu Beginn der Bandbefestigung auf dem Gassackgewebe angeordnet werden kann und der Nähvorgang für die Befestigungsnaht und die Gewebeverstärkungsnaht nicht durch das Positionieren des Haltebands unterbrochen werden muss. Die aus der Gewebeverstärkungsnaht resultierende, zusätzliche Befestigung des Haltebands am Gassackgewebe ist dabei eher ein untergeordneter Nebeneffekt. Der hauptsächliche Vorteil liegt bei dieser Ausführungsform im reduzierten Fertigungsaufwand durch die unmittelbar aufeinanderfolgende Herstellung der Befestigungsnaht und der Gewebeverstärkungsnähte, wobei die Nähte insbesondere separat oder sogar zusammenhängend, also ohne Nahtunterbrechung als Nahtabschnitte einer einzigen Naht hergestellt werden können.
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Ferner kann ein separater Gewebelappen vorgesehen sein, der durch die Gewebeverstärkungsnaht mit dem Gassackgewebe verbunden ist. Durch eine solche weitere Gewebelage wird die Gewebeverstärkungsnaht stärker im Gassackgewebe fixiert, sodass die Gewebeverstärkungsnaht bei einer Zugbelastung des Haltebands einen erhöhten Widerstand, insbesondere gegen ein Verschieben innerhalb der vom Gassackgewebe aufgespannten Ebene aufweist.
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In einer weiteren Ausführungsform des Gassacks weist das Gassackgewebe einen Geweberandabschnitt mit einem Gewebefortsatz auf, wobei das erste Bandende durch die Befestigungsnaht mit dem Gewebefortsatz des Geweberandabschnitts verbunden ist.
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Der Gewebefortsatz kann hierbei durch wenigstens einmaliges Umschlagen mehrlagig ausgebildet sein, wobei alle Gewebelagen des mehrlagigen Gewebefortsatzes durch die Gewebeverstärkungsnaht miteinander verbunden sind. Analog zu dem oben erwähnten, separaten Gewebelappen wird die Gewebeverstärkungsnaht durch die zusätzlichen Gewebelagen stärker im Gassackgewebe fixiert. Bei dieser Ausführungsform wird der mehrlagige Aufbau jedoch in fertigungstechnisch vorteilhafter Weise durch einfaches Umklappen des Gewebefortsatzes erreicht, sodass keine zusätzlichen, separaten Gewebelappen nötig sind.
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In einer weiteren Ausführungsform des Gassacks bildet das Gassackgewebe zur Begrenzung eines aufblasbaren Gassackinnenraums eine erste Gassackwand und eine mit der ersten Gassackwand durch eine Gassacknaht verbundene, gegenüberliegende zweite Gassackwand, wobei die Gassacknaht den Gassackinnenraum von einem Geweberandabschnitt trennt und wobei das erste Bandende mit dem Geweberandabschnitt vernäht ist. Hierbei handelt es sich folglich um sogenannte „cut and sew“-Gassäcke, bei denen ein Gewebezuschnitt durch wenigstens eine Gassacknaht zusammengenäht wird, um einen aufblasbaren Gassackinnenraum zu definieren.
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Gemäß einer alternativen Gassackausführung bildet das Gassackgewebe zur Begrenzung eines aufblasbaren Gassackinnenraums eine erste Gassackwand und eine gegenüberliegende zweite Gassackwand, wobei die Gassackwände randseitig miteinander verwoben sind und in dem verwobenen Bereich einen Geweberandabschnitt bilden, wobei das erste Bandende mit dem Geweberandabschnitt vernäht ist. Dementsprechend handelt es sich in diesem Fall um sogenannte „one piece woven“-Gassäcke, bei denen flächige Gewebeabschnitte wie die erste und zweite Gassackwand randseitig miteinander verwoben werden, sodass keine Nähte zur Definition des aufblasbaren Gassackinnenraums notwendig sind.
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Vorzugsweise ist die Gewebeverstärkungsnaht eine umlaufende, insbesondere spiralförmig umlaufende Naht, die sich über einen Winkel von wenigstens 360°, insbesondere wenigstens 720° um ihr Nahtzentrum erstreckt. Auf diese Weise entsteht im Inneren der beispielsweise annähernd kreis- oder polygonförmig umlaufenden Naht ein Abschnitt mit erhöhter Verbundfestigkeit des Gassackgewebes.
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Die Gewebeverstärkungsnaht kann im Übrigen auch rund, insbesondere annähernd kreisförmig, oval oder polygonförmig, insbesondere rechteckig ausgebildet sein. Im Allgemeinen kann eine beliebige, mit vertretbarem Aufwand herstellbare Nahtform gewählt werden, welche die Befestigungsnaht umschließt, das heißt über einen Winkel von wenigstens 360° in Umfangsrichtung umgibt.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Gassacks gehen die Befestigungsnaht und die Gewebeverstärkungsnaht direkt ineinander über und bilden somit zwei Nahtabschnitte einer einzigen Naht. Dies bringt Fertigungsvorteile mit sich, da die Befestigungsnaht und die Gewebeverstärkungsnaht in diesem Fall ohne Unterbrechung in einem Nähvorgang hergestellt werden.
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Die Erfindung betrifft im Übrigen auch ein Verfahren zur Befestigung eines Haltebands an einem Gassackgewebe eines Gassacks, umfassend die nachfolgenden Schritte:
- a) Aufbringen einer Gewebeverstärkungsnaht auf das Gassackgewebe in einem gewünschten Befestigungsbereich;
- b) Auflegen des Haltebands auf das Gassackgewebe im gewünschten Befestigungsbereich;
- c) Vernähen des Haltebands mit dem Gassackgewebe durch die Befestigungsnaht,
wobei die Befestigungsnaht (36) und die Gewebeverstärkungsnaht (38) so angeordnet werden, dass die Gewebeverstärkungsnaht (38) zumindest einen Teil der Befestigungsnaht (36) umschließt.
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Auf diese Weise lässt sich sehr schnell und einfach eine besonders starke Verbindung zwischen Halteband und Gassackgewebe realisieren. Optional kann im gewünschten Befestigungsbereich vor Schritt a) ein Abschnitt des Gassackgewebes umgeschlagen oder ein separater Gewebelappen angeordnet werden, sodass sich ein mehrlagiger Aufbau ergibt, der die Verbindungsfestigkeit weiter erhöht.
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Gemäß einer Verfahrensvariante wird der Schritt b) zuerst durchgeführt und das Halteband nachfolgend auch durch die Befestigungsnaht mit dem Gassackgewebe vernäht.
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Hierbei können nach dem Schritt b) die Schritte a) und c) in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden, wobei die Befestigungsnaht und die Gewebeverstärkungsnaht bevorzugt ohne Nahtunterbrechung unmittelbar nacheinander hergestellt werden. Der Aufwand zum Befestigen des Haltebands am Gassackgewebe ist in diesem Fall besonders gering, da die erforderlichen Nähte in einem einzigen Nähvorgang hergestellt werden.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In diesen zeigt:
- - 1 eine schematische Innenansicht eines Kraftfahrzeugs mit einem entfalteten, erfindungsgemäßen Gassack;
- - 2 eine schematische Detailansicht eines erfindungsgemäßen Gassacks im Bereich einer Haltebandbefestigung gemäß einer Ausführungsform;
- - 3 einen schematischen Detailschnitt durch die Haltebandbefestigung des Gassacks gemäß 2;
- - 4 eine schematische Detailansicht eines erfindungsgemäßen Gassacks im Bereich einer Haltebandbefestigung gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- - 5 einen schematischen Detailschnitt durch die Haltebandbefestigung des Gassacks gemäß 4;
- - 6 eine schematische Detailansicht eines erfindungsgemäßen Gassacks im Bereich einer Haltebandbefestigung gemäß noch einer weiteren Ausführungsform; und
- - 7 einen schematischen Detailschnitt durch die Haltebandbefestigung des Gassacks gemäß 6.
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Die 1 zeigt einen seitlich im Kraftfahrzeug 10 angeordneten Gassack 12, der als Vorhanggassack ausgeführt ist und sich von einer A-Säule 14 über eine B-Säule 16 bis zu einer C-Säule 18 des Kraftfahrzeugs 10 erstreckt.
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Bei diesem Gassacktyp sind üblicherweise Haltebänder 20 zur Positionierung des Gassacks 12 in seinem entfalteten, aufgeblasenen Zustand vorgesehen, wobei auf diese Haltebänder 20 beim Entfalten des Gassacks 12 beachtliche Zugkräfte wirken können. Generell ist die Erfindungsidee jedoch nicht auf Vorhanggassäcke beschränkt, sondern ohne Weiteres auch auf alle andere Gassacktypen mit entsprechenden Haltebändern 20 übertragbar.
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Im gefalteten Zustand ist der Vorhanggassack zumindest teilweise unter einer Abdeckung oder Verkleidung 22 angeordnet.
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Gemäß 1 befindet sich der dargestellte Vorhang-Seitengassack jedoch in einem entfalteten, aufgeblasenen Zustand, in welchem er insbesondere die Köpfe von Front- und Fondpassagieren schützt.
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Konkret ist der Gassack 12 im eingebauten Zustand entlang seines oberen Rands an mehreren nicht näher bezeichneten Befestigungspunkten mit einem Dachholm des Kraftfahrzeugs 10 verbunden. Ferner ist ein vorderes Halteband 20 vorgesehen, durch das ein vorderes Ende des Gassacks 12 mit der A-Säule 14 des Kraftfahrzeugs 10 verbunden ist, sowie ein hinteres Halteband 20 zum Befestigen eines hinteren Endes des Gassacks 12 an der C-Säule 18 des Kraftfahrzeugs 10.
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Die 2 und 3 zeigen eine Detailansicht bzw. einen Detailschnitt des Gassacks 12 im Befestigungsbereich des (hinteren) Haltebands 20 an einem Gassackgewebe 24.
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Der aufblasbare Gassack 12 umfasst dabei das Gassackgewebe 24, welches wenigstens eine Gassackwand 26, 28 bildet, sowie ein langgestrecktes, flexibles Halteband 20 zur Positionierung des Gassacks 12 in seinem entfalteten Zustand gemäß 1, wobei sich das Halteband 20 von einem dem Gassackgewebe 24 zugeordneten ersten Bandende 30 zu einem entgegengesetzten zweiten Bandende 32 erstreckt.
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Als Haltebänder 20 kommen insbesondere Textilbänder, speziell Gewebebänder zum Einsatz, da diese bei einer Auslösung des Gassackmoduls und der daraus resultierenden Entfaltung des Gassacks 12 hohe Belastungen zuverlässig aufnehmen können sowie darüber hinaus auch einfach und preiswert herstellbar sind.
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Das Halteband 20 ist an seinem ersten Bandende 30 mit dem Gassackgewebe 24 vernäht, während am zweiten Bandende 32 ein Befestigungselement 34 zur Montage des Gassacks 12 am Kraftfahrzeug 10 angebracht ist. Konkret ist das Befestigungselement 34 beispielsweise eine Blechlasche und verankert das zweite Bandende 32 am Kraftfahrzeug 10, insbesondere an einer Fahrzeugkarosserie.
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Anhand der 2 und 3 wird deutlich, dass das Halteband 20 am ersten Bandende 30 durch eine Befestigungsnaht 36 fest mit dem Gassackgewebe 24 vernäht ist, wobei das Gassackgewebe 24 ferner eine Gewebeverstärkungsnaht 38 aufweist, welche zumindest einen Teil der Befestigungsnaht 36, insbesondere die gesamte Befestigungsnaht 36, umschließt.
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Die Befestigungsnaht 36 ist hier beispielsweise als Zickzack-Naht ausgeführt, die sich in 2 quer zu einer Bandlängsrichtung des Haltebands 20 erstreckt, aber alternativ auch in Bandlängsrichtung des Haltebands 20 verlaufen kann (siehe 4 und 6). Selbstverständlich kann aber für die Befestigungsnaht 36 anstatt einer Zickzack-Naht auch jede andere geeignete Nahtform gewählt werden.
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Die Gewebeverstärkungsnaht 38 ist eine um ein Nahtzentrum rahmenartig umlaufende Naht, die sich über einen Winkel von wenigstens 360°, insbesondere wenigstens 720° um das Nahtzentrum erstreckt.
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Gemäß 2 ist die Gewebeverstärkungsnaht 38 konkret eine spiralförmig umlaufende Naht, die sich über einen Winkel von etwas mehr als 720° um die Befestigungsnaht 36 erstreckt, wobei die radial aneinander angrenzenden Spiralabschnitte eng beieinanderliegen und annähernd polygonförmig, insbesondere annähernd rechteckig ausgeführt sind.
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Alternativ sind aber auch andere Spiralformen denkbar, beispielsweise ovale oder annähernd kreisrunde (siehe auch 4 und 6). Die Spiralgeometrie beeinflusst in gewissem Maße die Belastbarkeit der Haltebandbefestigung, wobei mit einer annähernden Rechteckform gemäß 2 die höchsten Zugkräfte für das Halteband 20 erreicht wurden.
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Generell kann für die Gewebeverstärkungsnaht 38 eine beliebige Nahtform gewählt werden, welche die Befestigungsnaht 36 umschließt, also die Befestigungsnaht 36 über einen Winkel von wenigstens 360° in Umfangsrichtung umgibt. Insbesondere ist die Gewebeverstärkungsnaht 38 rund, insbesondere annähernd kreisförmig, oval oder polygonförmig, insbesondere rechteckig ausgebildet.
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Das Gassackgewebe 24 weist einen Geweberandabschnitt 40 mit einem Gewebefortsatz 42 auf, wobei das erste Bandende 30 durch die Befestigungsnaht 36 mit dem Gewebefortsatz 42 des Geweberandabschnitts 40 verbunden ist. Ferner bildet das Gassackgewebe 24 zur Begrenzung eines aufblasbaren Gassackinnenraums 44 eine erste Gassackwand 26 und eine mit der ersten Gassackwand 26 durch eine Gassacknaht 46 verbundene, gegenüberliegende zweite Gassackwand 28, wobei die Gassacknaht 46 den Gassackinnenraum 44 vom Geweberandabschnitt 40 trennt, und das erste Bandende 30 mit dem Geweberandabschnitt 40 vernäht ist.
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In der Ausführungsform gemäß den 2 und 3 ist das erste Bandende 30 ausschließlich durch die Befestigungsnaht 36 mit dem Gassackgewebe 24 verbunden. Auf diese Weise lässt sich die Befestigungsnaht 36 herstellen, bevor das Halteband 20 am Gassack positioniert wird, beispielsweise zusammen mit der Gassacknaht 46. Somit wird der Nähvorgang nicht durch das Halteband 20 behindert.
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Ferner ist in dieser Ausführungsform ein separater Gewebelappen 48 vorgesehen ist, der durch die Gewebeverstärkungsnaht 38 mit dem Gassackgewebe 24 verbunden ist und einer stärkeren Fixierung der Gewebeverstärkungsnaht 38 im Gassackgewebe 24 dient.
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Die 4 und 5 zeigen eine Detailansicht bzw. einen Detailschnitt des Gassacks 12 im Befestigungsbereich des (hinteren) Haltebands 20 an einem Gassackgewebe 24 gemäß einer weiteren Ausführungsform. Um Wiederholungen zu vermeiden wird dabei grundsätzlich auf die obigen Erläuterungen verwiesen und im Folgenden lediglich auf Besonderheiten dieser Ausführungsform eingegangen.
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So ist der Gewebefortsatz 42 des Gassacks 12 gemäß den 4 und 5 im Unterschied zur Ausführungsform gemäß den 2 und 3 durch einmaliges Umschlagen mehrlagig ausgebildet, wobei alle Gewebelagen des mehrlagigen Gewebefortsatzes 42 durch die Gewebeverstärkungsnaht 38 miteinander verbunden sind. Dieser mehrlagige Aufbau führt zu einer stärkeren Fixierung der Gewebeverstärkungsnaht 38 im Gassackgewebe 24, wobei jedoch auf einen separaten, zusätzlichen Gewebelappen 48 verzichtet werden kann.
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Ferner ist das erste Bandende 30 gemäß den 4 und 5 sowohl durch die Befestigungsnaht 36 als auch durch die Gewebeverstärkungsnaht 38 mit dem Gassackgewebe 24 verbunden. Dies bietet den Vorteil, dass das Halteband 20 gleich zu Beginn der Bandbefestigung auf dem Gassackgewebe 24 angeordnet werden kann und der Nähvorgang für die Befestigungsnaht 36 und die Gewebeverstärkungsnaht 38 nicht durch das Positionieren des Haltebands 20 unterbrochen werden muss.
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Die 6 und 7 zeigen eine Detailansicht bzw. einen Detailschnitt des Gassacks 12 im Befestigungsbereich des (hinteren) Haltebands 20 an einem Gassackgewebe 24 gemäß noch einer weiteren Ausführungsform. Um Wiederholungen zu vermeiden wird dabei grundsätzlich auf die obigen Erläuterungen verwiesen und im Folgenden lediglich auf Besonderheiten dieser Ausführungsform eingegangen.
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Im Unterschied zu den vorigen Ausführungsformen bildet das Gassackgewebe 24 zur Begrenzung des aufblasbaren Gassackinnenraums 44 eine erste Gassackwand 26 und eine gegenüberliegende zweite Gassackwand 28, wobei die Gassackwände 24, 26 randseitig miteinander verwoben sind, wobei der in 6 schraffiert hervorgehobene, verwobene Bereich den Geweberandabschnitt 40 definiert und wobei das erste Bandende 30 mit dem Geweberandabschnitt 40 vernäht ist. Dieses Verweben der gegenüberliegenden Gassackwände 26, 28 ersetzt die in den 2 bis 5 dargestellten Gassacknähte 46.
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Ansonsten ist jedoch der Gewebefortsatz 42 analog zu den 4 und 5 durch einmaliges Umschlagen zweilagig ausgebildet, wobei die beiden Gewebelagen des zweilagigen Gewebefortsatzes 42 durch die Gewebeverstärkungsnaht 38 miteinander verbunden sind.
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Ferner ist das erste Bandende 30 des Haltebands 20 sowohl durch die Befestigungsnaht 36 als auch durch die Gewebeverstärkungsnaht 38 mit dem Gassackgewebe 24 verbunden, wobei die Befestigungsnaht 36 und die Gewebeverstärkungsnaht 38 jedoch im Unterschied zum Gassack 12 gemäß den 4 und 5 nicht zwei voneinander getrennte, separate Nähte sind, sondern direkt ineinander übergehen und somit zwei Nahtabschnitte einer einzigen Naht bilden. Dies ist in 7 durch eine Nahtverbindung 50 angedeutet und führt zu einer besonders raschen Haltebandbefestigung, da die Befestigungsnaht 36 und die Gewebeverstärkungsnaht 38 ohne Unterbrechung in einem Nähvorgang hergestellt werden.
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Im Allgemeinen umfasst das Verfahren zur Befestigung des Haltebands 20 am Gassackgewebe 24 folgende Schritte:
- a) Aufbringen der Gewebeverstärkungsnaht 38 auf das Gassackgewebe 24 in einem gewünschten Befestigungsbereich;
- b) Auflegen des Haltebands 20 auf das Gassackgewebe 24 im gewünschten Befestigungsbereich; und
- c) Vernähen des Haltebands 20 mit dem Gassackgewebe 24 durch die Befestigungsnaht 36,
wobei die Befestigungsnaht 36 so angeordnet wird, dass die Gewebeverstärkungsnaht 38 zumindest einen Teil der Befestigungsnaht 36 umschließt.
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In der Ausführungsform des Gassacks 12 gemäß den 2 und 3 werden die Verfahrensschritte bevorzugt in der angegebenen Reihenfolge a) bis c) durchgeführt, wobei im gewünschten Befestigungsbereich optional vor dem Schritt a) noch ein Abschnitt des Gassackgewebes 24 umgeschlagen oder ein separater Gewebelappen 48 angeordnet werden kann, sodass sich ein mehrlagiger Aufbau ergibt, der die Verbindungsfestigkeit weiter erhöht.
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In der Ausführungsform des Gassacks 12 gemäß den 4 bis 7 wird der Schritt b) vorzugsweise zuerst durchgeführt und das Halteband 20 nachfolgend auch durch die Befestigungsnaht 36 mit dem Gassackgewebe 24 vernäht.
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Nach dem Schritt b) können die die Schritte a) und c) hierbei in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden, wobei in der Ausführungsform des Gassacks 12 gemäß den 6 und 7 die Befestigungsnaht 36 und die Gewebeverstärkungsnaht 38 ohne Nahtunterbrechung unmittelbar nacheinander hergestellt werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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