DE1088591B - Einrichtung zur Ent- und Verriegelung der Antriebswelle eines Umstellers zur Veraenderung der wirksamen Windungszahl von Transformator-wicklungen in spannungslosem Zustand - Google Patents
Einrichtung zur Ent- und Verriegelung der Antriebswelle eines Umstellers zur Veraenderung der wirksamen Windungszahl von Transformator-wicklungen in spannungslosem ZustandInfo
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- DE1088591B DE1088591B DEL29831A DEL0029831A DE1088591B DE 1088591 B DE1088591 B DE 1088591B DE L29831 A DEL29831 A DE L29831A DE L0029831 A DEL0029831 A DE L0029831A DE 1088591 B DE1088591 B DE 1088591B
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- H—ELECTRICITY
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/32—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
- H01H3/50—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring
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Description
Einrichtung zur Ent- und Verriegelung der Antriebswelle eines Umstellers
zur Veränderung der wirksamen Windungszahl von Transformatorwicklungen in spannungslosem Zustand
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G.m.b.H., Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Rudolf Heinz, Fellbach (Württ),
und Franz Pelz, Stuttgart-Hofen,
sind als Erfinder genannt worden
und Franz Pelz, Stuttgart-Hofen,
sind als Erfinder genannt worden
Bei mit Umstellern ausgerüsteten Transformatoren ist bekanntlich der Umstellerantrieb meist oberhalb
des Transformatordeckels vorgesehen bzw. an diesem befestigt. Zur Betätigung des Umstellers dient dabei
gewöhnlich ein Handrad, das mit der Umstellerwelle gekuppelt ist und somit bei Betätigung, d. h. Drehung,
die Schaltung der gewünschten Stufe ermöglicht. Um hierbei die Gewähr zu haben, daß die Umstellerwelle
in der vorgesehenen Stellung sperrt, ist in der Regel eine Arretierungseinrichtung vorgesehen, die bei Erreichen
der gewünschten Schaltstufe selbsttätig einrastet und, bevor die Schaltung einer neuen Stufe
vorgenommen werden kann, erst zu lösen ist.
Die verwendeten Arretierungseinrichtungen bestehen vielfach aus einem Betätigungshebel, der in die
Aussparungen einer mit der Umstellerwelle fest verbundenen Nutenscheibe eingreift und so die Umstellerwelle
in der entsprechenden Stellung blockiert. Zur Lösung dieser Arretierung muß dann der Betätigungshebel
gegen die Kraft einer Feder nach oben gezogen
werden, wodurch der Ansatz dieses Hebels außer Ein- : ~
griff mit der entsprechenden Aussparung in der «
Nutenscheibe kommt und somit die Drehung des
Handrades möglich wird. Bei bekanntgewordenen der- förmigen Ansatz zu versehen, der abhängig von der
artigen Verriegelungseinrichtungen ist der Betäti- 25 Lage des Auslösestiftes in eine Aussparung in der mit
gungshebel beispielsweise an der Speiche des Hand- der Umstellerwelle fest verbundenen Scheibe eingreift
rades angeordnet oder aber unterhalb des Handrades
senkrecht zur Wellenachse. Solche Anordnungen der
Verriegelungseinrichtung weisen nun den Nachteil
auf, daß wenn die Umschaltung des Umstellers erfor- 30
derlich wird, die eine Hand für die Betätigung der
Ent- bzw. Verriegelungseinrichtung benötigt wird, so
daß die Verdrehung des Handrades anfangs praktisch
nur einhändig erfolgen kann, was. insbesondere dann
senkrecht zur Wellenachse. Solche Anordnungen der
Verriegelungseinrichtung weisen nun den Nachteil
auf, daß wenn die Umschaltung des Umstellers erfor- 30
derlich wird, die eine Hand für die Betätigung der
Ent- bzw. Verriegelungseinrichtung benötigt wird, so
daß die Verdrehung des Handrades anfangs praktisch
nur einhändig erfolgen kann, was. insbesondere dann
sehr unangenehm ist, wenn hohe Drehmomente zu 35 liehen-Antrieb erkennen läßt, ist das mit der Welle 10
überwinden sind. Weiterhin besteht bei den bekannten des Umstellers fest gekuppelte Betätigungshandrad
Verriegelungseinrichtungen die Schwierigkeit, daß die _mit 11 bezeichnet. Die die Arme 12 des Handrades
in die erwähnten Aussparungen einer Nutenscheib.e aufnehmende Nabe 13 kann dabei eine Aussparung 14
eingreifenden Ansätze des Betätigungshebels verhält1 besitzen, in der der zylinderförmige Kopf 15 des Ausnismäßig
stark dimensioniert werden müssen, um 40 lösestiftes 16 geführt ist. Der Auslösestift 16 besitzt
die auftretenden, mitunter hohen Drehmomente auf- im Bereich seines unteren Endes einen Mitnehmerstift
nehmen zu können. 18, der je nach Stellung des Auslösestiftes 16 auf die
Zur Vermeidung dieser Nachteile und Schwierig- Abdeckplatte 19 des Verriegelungsgliedes 20 einwirkt
keiten wird nun erfindungsgemäß eine Ent- und Ver- oder dieses freigibt. Die gestrichelt dargestellte Ausriegelungseinrichtung
vorgeschlagen, die dadurch ge- 45 sparung 17 ist in der Wandung der Welle 10 vorgekennzeichnet
ist, daß im Zentrum der Umstellerwelle sehen und ermöglicht die Bewegung des Mitnehmerein
axial verschiebbarer Auslösestift angeordnet ist, stiftes 18 in Richtung der Achse der Umstellerwelle
der^ bei Verschiebung ein Verriegelungsglied derart 10. Das genannte Verriegelungsglied ist um die Achse
beeinflußt, daß dieses eine mit der Umstellefwelle fest 21 drehbar gelagert und wird durch die Zugfeder 22
verbundene Scheibe freigibt oder sperrt. Dabei hat 50 in seiner Normallage, also in der Sperrlage, gehalten,
sich in funktionstechnischer Hinsicht als sehr zweck- Diese Stellung ist in Fig. 1 und 2 wiedergegeben. Der
mäßig erwiesen, das Verriegelungsglied um eine in Ansatz 23 des Verriegelungsgliedes 20 greift dabei in
einer Ebene senkrecht zur Umstellerachse liegende die Aussparung 24 der mit der Umstellerwelle fest
Achse schwenkbar zu machen und mit einem nasen- verbundenen Scheibe 25 ein. Der mit 26 bezeichnete
009 590/308
oder aus dieser ausrastet. Das Verriegelungsglied wird dabei durch eine entsprechend bemessene Feder in
seiner Normallage, d. h. Sperrlage, gehalten.
Weitere Einzelheiten der Erfindung und deren Wirkungsweise seien nachstehend an Hand der schematisch
dargestellten Zeichnung noch näher erläutert. In der Fig. 1, die einen Schnitt durch den auf dem
nicht dargestellten Deckel des Transformators befind-
Nocken oder Stift des Verriegelungsgliedes greift in dieser Stellung gleichzeitig in eine Aussparung 27 der
Rastenscheibe 28 ein und sperrt somit zugleich auch die Einrichtung zur Anzeige der jeweils geschalteten
Stufe.
Die die Umstellerwelle und damit auch die Ent- und Verriegelungseinrichtung umschließende sowie
die Stufenstellungsanzeigevorrichtung 29 mit den Sichtfenstern 30 aufnehmende Säule ist mit 31 bezeichnet.
Mit dieser Anordnung ergibt sich folgende Wirkungsweise: Soll auf eine andere als die eingestellte
Wicklungsstufe umgeschaltet werden, so braucht lediglich
der Auslösestift 16 nach unten gedrückt zu werden, was beispielsweise durch Daumendruck auf den
Kopf 15 dieses Stiftes geschieht. Damit wird aber ersichtlich, daß beide Hände am Handrad verbleiben
können und die Entriegelung lediglich unter Zuhilfenahme des Daumens erfolgen kann. Durch den auf den
Auslösestift 16 ausgeübten Druck wird dieser in Achsrichtung der Umstellerwelle nach unten bewegt, so
daß der Mitnehmerstift 18 über die Abdeckplatte 19 auf das Auslöse- bzw. Verriegelungsglied 20 einwirkt
und dieses demzufolge eine Schwenkung um die Drehachse 21 ausführt. Dadurch wird der nasenförmige
Ansatz 23 des Auslösegliedes aus der Aussparung 24 der mit der Antriebswelle fest gekuppelten Scheibe 25
aus, und das Handrad kann in einfacher Weise betätigt werden. Bei Erreichen der gewünschten Stufe,
d. h. nach Ausführung einer bestimmten, vom Über-Setzungsverhältnis abhängigen Anzahl von Radumdrenungen
gelangt der nasenförmige Ansatz 23 des Verriegelungsgliedes 20 wieder unmittelbar über die
Öffnung 24 der Scheibe 25, und infolge der Wirkung der Feder 22 führt das Verriegelungsglied eine
Schwenkung nach oben aus, so daß der Zustand der Verriegelung wieder erreicht ist. An Stelle der
Scheibe 25 könnte beispielsweise die Umstellerwelle an dieser Stelle mit einer Nut versehen sein, in die
dann der verstärkte nasenförmige Ansatz des Verriegelungsgliedes eingreift. In sinngemäßer Weise erfolgt
auch die Lösung und Arretierung der Rastenscheibe und damit der Stufenstellungsanzeigevorrichtung, wie
aus der Figur leicht erkennbar ist.
Eine zweckmäßige Ausführung der Anordnung Auslösestift—Verriegelungsglied läßt auch die Fig. 2
erkennen. Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, ist hierbei das Verriegelungsglied 20 mit einem Längsschlitz
32 versehen, in dem der Mitnehmerstift 18 angeordnet ist. Die Gegenwirkung wird hierbei von der
Feder 33 aufgebracht, die in einer Bohrung 34 in der Antriebswelle 10 untergebracht und gegen die Stirnseite
des Auslösegliedes 16 wirksam ist.
Claims (8)
1. Einrichtung zur Ent- und Verriegelung der Antriebswelle eines Umstellers zur Veränderung
der wirksamen Windungszahl von Transformatorenwicklungen in spannungslosem Zustand,
dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum der Umstellerwelle (10) ein axial verschiebbarer Auslösestift
(16) angeordnet ist, der bei Verschiebung ein Verriegelungsglied (20) derart beeinflußt, daß
dieses eine mit der Umstellerwelle (10) fest verbundene Scheibe (25) freigibt oder sperrt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (20) um
eine in einer Ebene senkrecht zur Umstellerachse liegende Achse (21) schwenkbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (20)
einen nasenförmigen Ansatz (23) aufweist, der abhängig von der Lage des Auslösestiftes (16) in
eine Aussparung (24) der Scheibe (25) eingreifen kann.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (20)
unter dem Einfluß einer Zugfeder (22) steht, die es in seiner Normallage, d. h. Sperrlage, hält
(Fig.l).
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösestift (16) mit
einem Mitnehmerstift (18) versehen ist, der bei Betätigung des Auslösestiftes (16) über eine Abdeckscheibe
(19) auf das Verriegelungsglied (20) einwirkt (Fig. 1).
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösestift (16) unter
der Federwirkung einer in eine in Verlängerung des Auslösestiftes (16) in der Antriebswelle (10)
vorgesehenen Bohrung (34) eingesetzte Druckfeder (33) steht (Fig. 2).
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied
(20) mit einem Längsschlitz (32) versehen ist, der den Mitnehmerstift (18) aufnimmt (Fig. 2).
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (20)
einen weiteren Ansatz (26) besitzt, der mit einer Rastenscheibe (28) für die Stufenstellungsanzeigevorrichtung
zusammenarbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
. 009 590/308 S.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL29831A DE1088591B (de) | 1958-03-03 | 1958-03-03 | Einrichtung zur Ent- und Verriegelung der Antriebswelle eines Umstellers zur Veraenderung der wirksamen Windungszahl von Transformator-wicklungen in spannungslosem Zustand |
| FR788288A FR1218190A (fr) | 1958-03-03 | 1959-03-03 | Changeur de position pour faire varier le nombre de spires effectives d'enroulementsde transformateur |
| GB731859A GB904754A (en) | 1958-03-03 | 1959-03-03 | A tap-changing switch for transformers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL29831A DE1088591B (de) | 1958-03-03 | 1958-03-03 | Einrichtung zur Ent- und Verriegelung der Antriebswelle eines Umstellers zur Veraenderung der wirksamen Windungszahl von Transformator-wicklungen in spannungslosem Zustand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088591B true DE1088591B (de) | 1960-09-08 |
Family
ID=7265011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL29831A Pending DE1088591B (de) | 1958-03-03 | 1958-03-03 | Einrichtung zur Ent- und Verriegelung der Antriebswelle eines Umstellers zur Veraenderung der wirksamen Windungszahl von Transformator-wicklungen in spannungslosem Zustand |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1088591B (de) |
| FR (1) | FR1218190A (de) |
| GB (1) | GB904754A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4331091C1 (de) * | 1993-09-14 | 1994-11-24 | Kloeckner Moeller Gmbh | Handbetätigter Schalter mit einer Verriegelung |
-
1958
- 1958-03-03 DE DEL29831A patent/DE1088591B/de active Pending
-
1959
- 1959-03-03 GB GB731859A patent/GB904754A/en not_active Expired
- 1959-03-03 FR FR788288A patent/FR1218190A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1218190A (fr) | 1960-05-09 |
| GB904754A (en) | 1962-08-29 |
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