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DE115735C - - Google Patents
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DE115735C
DE115735C DENDAT115735D DE115735DA DE115735C DE 115735 C DE115735 C DE 115735C DE NDAT115735 D DENDAT115735 D DE NDAT115735D DE 115735D A DE115735D A DE 115735DA DE 115735 C DE115735 C DE 115735C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/02Single-lift dobbies, i.e. dobbies in which the same draw-knife or equivalent operates for every pick
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Program-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0144Single-lift mechanisms
    • D03C2700/015Single-lift mechanisms of closed-shed type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 115735 KLASSE 86 δ.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung an Schaftmaschinen für Hoch- und Tieffach, bei welcher die von der Karte gesteuerten Hakenreihen die Messer ersetzen und die Schafthebel gleichzeitig als Platinen wirken. Die Anordnung ist derart getroffen, dafs der innere Theil der Maschine frei bleibt und in diesem das Nadelsystem mit dem Kartenprisma angeordnet werden kann, wodurch aufserdem die verschiedenen Theile der Maschine bequem zugänglich werden. Es können zu diesem Zweck zwei Hakenreihen verwendet werden, von welchen die eine Hakenreihe die Abwärtsbewegung, die andere hingegen die Aufwärtsbewegung der Schäfte herbeiführt. Beide Hakenreihen sind zwanglä'ufig mit einander verbunden, um dadurch die Bewegung der beiden auf einen Schafthebel einwirkenden Haken von einander abhängig zu machen und die sichere Wirksamkeit der Maschine zu gewährleisten. Man kann aber auch nur eine Hakenreihe anwenden, während die andere Hakenreihe durch eine Reihe von Schraubenfedern ersetzt wird, welch letztere die Schafthebel in die Geschlossen fachstellung, also in ihre Ruhelage, selbstthätig zurückführen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht diese beiden Ausführungsbeispiele, und zwar zeigt Fig. ι die Schaftmaschine mit doppelten Hakenreihen im Querschnitt, wobei der Schnitt in verticaler Richtung parallel zu den Schafthebeln gelegt, ist, Fig. 2 die Oberansicht des Hakenrahmens und Fig. 3 die rechte Stirnansicht von Fig. 2 mit einigen eingesetzten Haken. In Fig. 4 ist ebenfalls ein verticaler Querschnitt parallel zu den Schafthebeln der Maschine dargestellt, wobei aber nur ein Hakensystem angewendet ist. Die Fig. 5 veranschaulicht einen Schaft in der Ansicht, um dadurch anzuzeigen, wo die Schafthebel in die Schaftschnürung eingreifen.
In dem untere Theile des Maschinengestelles sind beispielsweise zwei aus den seitlichen Armen 1, 2 bezw. 3, 4, den im Maschinengestell gelagerten Achsen 5 bezw. 6 und den Bolzen 7 bezw. 8 gebildete Rahmen gelagert. Diese Rahmen sind mit gezahnten Quadrantenhebeln 9 und 10 versehen, welche mit einander in Eingriff stehen, so dafs die schwingende Bewegung, welche der Rahmen 1, 2, 5, 7 vermittelst einer Kurbelstange 11 von einem Excenter oder einer Kurbel 12 aus erhält, in gleichem Sinne auf den Rahmen 3, 4, 6, 8 übertragen wird. Auf den Bolzen 7 und 8 ist gemäfs Fig. 1 eine Reihe Haken 13 bezw. 14 angeordnet. Diese Haken bewegen die als Platinen wirkenden Schafthebel 17. Letztere sind in den Gegenzug der Schaftmaschine direct eingeschaltet. Damit nur einer von zwei paarweise zusammengehörigen Haken 13 und 14 sich auf die Nase des Schafthebels auflegen kann, sind die Haken paarweise durch eine Verbindungsstange 18 mit einander verbunden. Die Einstellung der Haken erfolgt durch ein beliebiges Nadelsystem, welches auf eine der Hakenreihen direct einwirkt und seinerseits durch Karten eingestellt wird. In der Zeichnung hintergreifen die Nadeln 19 die Haken 13, um die Nadelfedern gleichzeitig zum Andrücken der Haken 13 gegen die Nasen der Schafthebel 17 zu verwenden. Das Kartenprisma 20 stellt die Nadeln 19 ein. Neben jeder Häkenreihe 13 und 14 liegt unterhalb der Schaft-
hebel 17 ein Lineal 21 bezw. 22, welches in Gleitbahnen des Maschinengestelles senkrecht geführt wird und durch Stelzen 23 und Zapfen 24 mit dem schwingenden Segmenthebel 9 bezw. 10 verbunden ist. Diese Lineale 21 und 22 erhalten somit ebenfalls eine auf- und abgehende Bewegung.
Bei der Geschlossenfachstellung liegen die Schafthebel 17 horizontal. Das Kartenprisma 20 drückt alsdann einen Theil der Nadeln ig zurück. Von den durch die Nadeln direct verstellten Haken 13 bleibt demnach .eine Anzahl nach vorn geneigt und greift, weil die schwingenden Rahmen 1, 2, 5, 7 und 3, 4, 6, 8 ihre höchste Stellung einnehmen, über die Nasen 1 5 der Schäfthebel. Die zurückgedrückten Haken 13 bewirken, dafs sich die mit ihnen durch die Stange 18 verbundenen Haken 14 über die Nasen 16 der Schafthebel 17 legen. Bei Drehung der Kurbel 12 schwingen die Rahmen zurück und nehmen die Schafthebel 17 gemä'fs der obigen Hakenstellung mit. Die eingreifenden Haken 13 ziehen die dazugehörigen Schafthebel 17 nach unten, also im linksdrehenden Sinne, und heben die Schäfte, während die eingehängten Haken 14 die dazu gehörigen Schafthebel gleichfalls nach unten ziehen, also im rechtsdrehenden Sinne; mithin werden die mit diesen Schafthebeln verbundenen Schäfte gesenkt. Alle abgedrückten Haken verhalten sich zur Bethätigung der Schafthebel passiv. Haben die schwingenden Rahmen i, 2, 5, 7 und 3, 4, 6, 8 endlich das Ende ihres Ausschlages erreicht, so ist das Fach geöffnet. Darauf, bewirkt die Kurbel 12 wieder das Aufwärtsschwingen und ein Anheben sämmtlicher Haken. Zufolge der Kettenspannung folgen die Schafthebel 17 dieser Bewegung und gehen bis zur Horizontalstellung zurück, wobei sie zuletzt durch die Lineale 21 bezw. 22 unterstützt werden. Die Haken 13 und 14 sind alsdann um ein solches Stück über die Nasen 15 und 16 der Schafthebel angehoben worden, dafs eine Umstellung der Haken, durch die Nadeln 19 erfolgen kann.
Wird hur eine Hakenreihe angewendet, wie in Fig. 4 angegeben, dann werden, wenn durch den Kartenanschlag einige der Haken 13 zurückgedrückt werden, die zu diesen zurückgedrückten Haken gehörenden Schafthebel beim Drehen der Kurbel 12 und Abwärtsgang der Haken 13 durch Schraubenfedern 25 in die Offenfachstellung gebracht, während die mit den Nasen 15 der Schafthebel in Verbindung gebliebenen Haken diese Schafthebel in linksdrehendem Sinne bewegen, also gleichfalls in die öffenfachstellung bringen, genau wie bei Fig. 1.
Beim Zurückgehen der Rahmen 1,2,5,7
3,4, 6, 8 vollführt sich dieselbe Bewegung hinsichtlich der Schafthebel, d. h. die letzteren werden in die Geschlossenfachstellung zurückgeführt, indem die früher durch die Haken 13 bethätigten Schafthebel durch die dazu gehörigen Schraubenfedern 25, die durch die Schraubenfedern 25 hingegen in die Öffenfachstellung gebrachten Schafthebel durch das Lineal 22 in die horizontale Lage, also in die Geschlossenfachstellung bewegt werden.
Um namentlich bei schnellgehenden Maschinen ein sicheres Eingreifen der Haken in die Nasen 15 und fernerhin ein sicheres Abstofsen der Haken von den Nasen zu bewerkstelligen, ist in der Geschlossenfachstellung ein gewisser todter Punkt zwischen den Haken und den Nasen erforderlich. Die Gröfse dieses todten Raumes richtet sich nach der Geschwindigkeit der Maschine, und dieselbe wird dadurch erreicht, dafs man die Lineale 21 und 22 auf ihren Stelzen 23 etwas nach abwärts verstellt, gleichzeitig aber den Radius der Kurbel 12 vergröfsert, damit dadurch die Lineale 21,22 in der Lage sind, die Schafthebel in die genau horizontale Stellung zu bringen. Weil aber durch Vergröfserung des Radius der Kurbel 12 gleichzeitig der Hüb der Haken 13 und 14 vergröfsert wird, so ist ja selbstverständlich, dafs diese Haken nicht mehr auf den Nasen 15 bezw. 16 aufliegen, sondern von denselben nach oben zu abstehen werden.
Nebenbei sei noch erwähnt, dafs gegebenenfalls an Stelle der in Fig. 4 angegebenen Schraubenfedern auch Gewichte zur Verwendung kommen können.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Schaftmaschine für Hoch- und Tieffach, bei welcher die von der Karte gesteuerten Hakenreihen -die Messer ersetzen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schafthebel (17) gleichzeitig als Platinen wirken.
  2. 2. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 genannten Schaftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schafthebel (17) durch zwei gleichzeitig auf- und abgehende, mit einander zwangläufig verbundene Hakenreihen (13,14) und Gegenmesser (21,22) direct beeinflufst werden.
  3. 3. Eine Abänderung der im Anspruch 2 genannten Ausführungsform, darin bestehend, dafs an Stelle der einen Hakenreihe und des gegenüberliegenden Gegenmessers mit den Schafthebeln verbundene Federn (25) oder Gewichte vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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