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DE1457613C - Anwendung eines Momentschalters bei elektrisch gezündeten Feuerzeugen - Google Patents
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DE1457613C - Anwendung eines Momentschalters bei elektrisch gezündeten Feuerzeugen - Google Patents

Anwendung eines Momentschalters bei elektrisch gezündeten Feuerzeugen

Info

Publication number
DE1457613C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
spring
contact spring
spring arm
contact
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl Ing 6000 Frank fürt Niederrad Remy
Original Assignee
Rowenta Werke GmbH, 6050 Offenbach
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Anwendung eines Momentschalters bei elektrisch gezündeten Feuerzeugen im Primärstromkreis eines Hochspannungstransformators, auf dessen Sekundärseite eine Funkenstrecke angeordnet ist.
Als Schalter für das genannte Anwendungsgebiet kommen praktisch nur sogenannte Momentschalter in Betracht.
In einer ersten Gruppe von bekannten Momentschaltern (z. B. deutsche Patentschrift 724 765; französische Patentschrift 1 289 151) sind totpunktüberschreitende Federn vorgesehen, die an dem Kontaktstück angreifen und ein schnelles Bewegen des Kontaktstückes in jede von zwei Schaltstellungen bewirken.
Bei einer zweiten bekannten Gruppe von Momentschaltern (deutsche Patentschrift 337509, USA.-Patentschrift 2 748 216) ist das Kontaktstück mit dem Schaft einer Taste verbunden. Dabei ist in dem Schaft eine Rastnut vorgesehen, und eine in diese Nut eingreifende Feder dient als Rastelement. Hierbei kann der Schaft das Kontaktstück in die Schließstellung bewegen, wenn die Kraft der Rastfeder überwunden wird. Die Geschwindigkeit des Schaltvorganges ist dann von der Geschwindigkeit abhängig, mit der ein Druck auf den Schaft ausgeübt wird.
Bei einer dritten bekannten Art von Momentschaltern greift eine Taste an einem federnden Element an, welches seinerseits eine zweite Feder beaufschlagt, an der das Kontaktstück befestigt ist. Bei einem bekannten Momentschalter dieser Art (deutsche Patentschrift 1 131 297) ist zwischen diesen Federn noch eine totpunktüberschreitende Feder angeordnet und ist eine dem erstgenannten Federelement entgegenwirkende weitere Feder vorgesehen.
Diese bekannten Momcntschalter sind entweder sehr aufwendig oder sie besitzen den Nachteil, daß ein Kontaktprellen beim Schließen der Kontaktstücke auftritt. Auf jeden Fall erfordert ein exakter Schaltvorgang einen größeren Aufwand in dem Schalter.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Schalter zu verwenden, bei dem nur ein geringer konstruktiver und mechanischer Aufwand erforderlich ist, der klein genug ist, um in einem Feuerzeug eingebaut werden zu können, und der unbedingt ein Kontaktprellen vermeidet. Bei der elektrischen Zündung eines Feuerzeuges müssen die Kontaktstücke schnell und prellfrei schließen. Das öffnen des Schalters kann jedoch auch langsam erfolgen, da zu dem Zeitpunkt, zu dem der Schalter geöffnet wird, der fließende Strom entweder bis auf Null oder einen geringen Wert abgefallen ist und die Gefahr des Funkenziehens dann nicht mehr besteht.
Diese genannten Bedingungen sind bei keinem der vorstehend genannten bekannten Momentschalter erfüllt. Zur Lösung dere gestellten Aufgabe sieht die
so Erfindung die Anwendung eines einen einseitig eingespannten, in Schließstellung vorgespannten Kontaktfederarm, ein Sperrglied und ein Betätigungsglied aufweisenden Momentschalters bei elektrisch gezündeten Feuerzeugen im Primärstromkreis eines Hochspannungstransformators vor, auf dessen Sekundärseite eine Funkenstrecke liegt, wobei das Sperrglied als bekannte federbelastete Sperrklinke ausgebildet ist und der Kontaktfederarm nach Freigabe durch die quer zur Schließrichtung herausschwenkbare Sperrklinke nur durch seine Eigenfederung in die Einschaltstellung überführt wird und eine im Öffnungssinn wirksame an sich bekannte Gegenfeder als von unten her gegen den Kontaktfederarm drückende, mit ihm zusammen eingespannte, durch das Betätigungsglied vor Auslösen der Sperrklinke aus dem Schaltbereich des Kontaktfederarmes herausdrückbare Blattfeder ausgebildet ist.
Diese Bauweise eines Schalters eignet sich für die genannte Anwendung besonders. Gerade bei einem Massenartikel, wie Feuerzeuge, kommt es darauf an, die Betätigungselemente so einfach als möglich herzustellen, ohne daß dabei die Funktion — auch bei sehr häufigem Gebrauch — darunter leidet.
Der erfindungsgemäße Schalter für elektrisch gezündete Feuerzeuge kommt mit einer einzigen Lagerstelle für die Gegenfeder und den Kontaktfederarm aus, der als einfache, flache Blattfeder ausgebildet sein kann, da das Sperrglied die Blattfeder in ihrer Öffnungsstellung einfach übergreift.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfaßt ein U-förmiges Ende des als Druckknopf ausgebildeten Betätigungsgliedes den Kontaktfederarm und beaufschlagt die Gegenfeder ein.
Bei einer solchen Ausbildung des Betätigungsgliedes kann der Querschnitt des Kontaktfederarmes ungeschwächt bleiben. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schalters wird eine einfache, störungsfreie Schaltung erzielt, die bei den Entgegenhaltungen nicht erreicht wird, sofern diese Schalter in ein Feuerzeug eingebaut werden sollen.
Nähere Einzelheiten sind der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen.
F i g. 1 zeigt ein Schaltschema des elektrisch gezündeten Feuerzeuges nach der Erfindung;
Fig. 2 zeigt den Schalter desselben im Ruhezustand;
Fig. 3 zeigt den gleichen Schalter im eingeschalteten Zustand.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, liegt im Primärstromkreis des Hochspannungstransformators 1 eine oder mehrere Batterien 2, parallel hierzu ein Kondensator 3, welcher über einen Schalter 4 entweder auf- oder entladen wird. Auf der Sekundärseite des Hochspannungstransformators 1 liegt die Funkenstrecke 5. Der Schalter 4, vorzugsweise als Umschalter gedacht, kann auch als einfacher Schalter im Entladekreis des Kondensators liegen.
Der erfindungsgemäße Schalter besteht im einzelnen — wie aus F i g. 2 "und 3 ersichtlich — aus dem Betätigungs- und vorzugsweise gleichzeitigem Auslöseglied 6. Dieses Betätigungsglied besitzt z. B. einen Stift 7, welcher durch eine Bohrung 8 in der Kontaktfeder 9 hindurch auf die Gegenfeder 10 einwirkt. Das Betätigungsglied besitzt außerdem eine abgewinkelte Nase 11, welche entgegen der Wirkung einer Feder 12 die Klinke 13 betätigt, von der die Kontaktfeder 9 im Ruhezustand verriegelt wird. Im eingeschalteten Zustand trifft der Kontakt 14 auf den Festkontakt 15 auf und schließt den Stromkreis. Beide Arbeitskontakte können sowohl ganz oder auch teilweise aus Gold bestehen, was sich günstig auf die Lebensdauer des Schalters auswirkt.
Bei einem Druck auf das Betätigungsglied 6 wird
ίο über die Nase 11 die Klinke 13 von der Kontaktfeder 9 gelöst und dabei gleichzeitig die Gegenfeder 10 um den Hub der Kontaktfeder von dieser entfernt, wodurch der Arbeitskontakt 14 schlagartig auf den Kontakt 15 auftrifft und. eine sehr schnelle Energieübertragung in der Größenordnung von Zehntel Sekunden möglich macht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anwendung eines einen einseitig eingespannten, in Schließstellung vorgespannten Kontaktfederarm, ein Sperrglied und ein Betätigungsglied aufweisenden Momentschalters bei elektrisch gezündeten Feuerzeugen im Primärstromkreis eines Hochspannungstransformators, auf dessen Sekundärseite eine Funkenstrecke liegt, wobei das Sperrglied als bekannte federbelastete Sperrklinke (13) ausgebildet ist und der Kontaktfederarm (9) nach Freigabe durch die quer zur Schließrichtung herausschwenkbare Sperrklinke (13) nur durch seine Eigenfederung in die Einschaltstellung überführt wird und eine im Öffnungssinn wirksame an sich bekannte Gegenfeder als von unten her gegen den Kontaktfederarm drückende, mit ihm zusammen eingespannte, durch das Betätigungsglied (6) vor Auslösen der Sperrklinke aus dem Schaltbereich des Kontaktfederarmes herausdrückbare Blattfeder (10) ausgebildet ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein U-förmiges Ende des als Druckknopf ausgebildeten Betätigungsgliedes (6) den Kontaktfederarm (9) umfaßt und die Gegenfeder (Blattfeder 10) beaufschlagt.

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