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DE1479217B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flaschen und dergleichen aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
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DE1479217B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flaschen und dergleichen aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flaschen und dergleichen aus thermoplastischem Kunststoff

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DE1479217B2
DE1479217B2 DE1479217A DE1479217A DE1479217B2 DE 1479217 B2 DE1479217 B2 DE 1479217B2 DE 1479217 A DE1479217 A DE 1479217A DE 1479217 A DE1479217 A DE 1479217A DE 1479217 B2 DE1479217 B2 DE 1479217B2
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shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/76Neck calibration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/58Blowing means
    • B29C2049/5844Compacting means, e.g. to compact the neck portion of the blown article with the blowing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Flaschen u.dgl. mit einer Einfüllöffnung versehenen Behältern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren, wobei der Flaschenhals an seiner Innenseite und seiner Stirnfläche durch einen nach dem Schließen der Blasform in den Flaschenhals eindringenden Blasdorn geformt wird, der das überschüssige Material abquetscht.
Bei der Herstellung von Flaschen und dergleichen Behältern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren geht man in vielen Fällen von einem
ίο Schlauch aus, von dem ein Teil abgetrennt und durch die sich schließenden Formteile wenigstens teilweise um einen von einem Ende in den noch offenen Schlauch ragenden Blasdorn gepreßt wird, wobei die überschüssigen Schlauchteile durch die Formteile auf dem Blasdorn abgequetscht werden. Das Abquetschen, das einen gewissen Grat nicht vermeiden läßt, erfolgt also am Innenrand der Flaschenhalsöffnung, wodurch sich leicht Undichtigkeiten einstellen können. Diese Mängel kann man, wie ebenfalls bereits bekannt ist, weitgehend dadurch vermeiden, daß man zur Bildung des Flaschenhalses nach dem Schließen der Blasform in den einseitig noch offenen Schlauch einen Blasdorn mit einem ringförmigen Absatz einführt, der hierbei die Stirnfläche bearbeitet und alles überschüssige Material durch Anschlagen an der Blasform abquetscht. Ein durch das Abquetschen entstehender Grat od. dgl. wird auf diese Weise an die Außenseite des Flaschenhalses verlegt, auf der sich vielfach Gewinde befindet, so daß er in der Regel nicht mehr besonders störend in Erscheinung tritt. Eine solche Arbeitsweise kann, wie weiterhin bekannt ist, in der Weise abgewandelt werden, daß man das überschüssige Material am Außenrand des Flaschenhalses nicht abquetscht, sondern abschneidet, indem man den ringförmigen Absatz des Blasdornes als Schneide ausbildet, die in den Halsteil der Blasform eindringt und dabei das überschüssige Material abschneidet. Voraussetzung für einen guten, gratfreien Schnitt sind unter anderem eine genaue Übereinstimmung von Schneidendurchmesser und Durchmesser der Halsöffnung in der zweiteiligen Blasform, eine äußerst exakte Zentrierung des Blasdornes bei der Einführung in die Halsöffnung und eine ausreichende Schärfe der Schneide selbst, was sich alles in der Praxis gleichzeitig kaum oder nur schwer erfüllen läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, beim Herstellen von Flaschen in den Fällen, in denen an die Dichtigkeit der Flasche besonders hohe Anforderungen gestellt werden, jegliche Gratbildung im unmittelbaren Bereich der Flaschenhalsöffnung zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Abquetschen des überschüssigen Materials auf der Außenseite des Flaschenhalses in einem mehr oder weniger großen axialen Abstand von seiner Stirnfläche vorgenommen wird.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens betrifft die Erfindung weiterhin eine Vorrichtung zum Herstellen von Flaschen u. dgl. mit einer Einfüllöffnung versehenen Behältern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren mit einer geteilten Blasform und einem Blasdorn, dessen Schaft einen ringförmigen Absatz aufweist, der die Stirnfläche des Flaschenhalses formt und in einen verjüngten, in die Einfüllöffnung eindringenden Teil übergeht, und bei der erfindungsgemäß zum Formen der Stirnfläche und zumindest eines Teils der angrenzenden Außenfläche des Flaschenhalses in dem ringförmigen Absatz des Blasdornes eine Formmulde vorgesehen ist.
Hierbei kann zum Bilden der Formmulde des Blasdornes auf dessen Schaft eine gegebenenfalls in axialer Richtung verschiebbare Hülse aufgesetzt sein, die über die Stirnfläche des Schaftes ein Stück vorsteht und an dem vorstehenden Rand eine als Schneide ausgebildete Abquetschkante aufweist, die zum Abquetschen des überschüssigen Materials gegen eine als Anschlag dienende Fläche der Oberseite der Blasform bewegbar ist
Auf diese Weise erfolgt das Abquetschen des Materials an der Unterseite des flanschartigen öffnungsrandes und es werden Luftansammlungen in der Formmulde, die einen mangelhaft geformten Rand zur Folge haben könnten, vermieden, da die Luft durch den Spalt zwischen Schaft und Hülse entweichen kann.
Man kann aber auch zum Bilden der Formmulde zwisehen dem Schaft und dem Düsenteil des Blasdornes einen zylindrischen Spalt vorsehen, dessen Innendurchmesser dem Innendurchmesser des Flaschenhalses bzw. dem Außendurchmesser des Düsenteiles des Blasdornes und dessen Außendurchmesser dem Außendurchmesser des Flaschenhalses entspricht, und in diesem Spalt eine zylindrische Hülse mit etwa den gleichen Durchmesserabmessungen axial bewegbar anordnen, die in ihrer zurückgeschobenen Stellung mit iher Stirnseite und zusammen mit den beiderseits an sie angrenzenden Teilen des Schaftes und des Düsenteiles des Blasdornes die Formmulde begrenzt.
In beiden Fällen kann die bewegbare Hülse unter dem Druck einer Feder stehen, sie kann aber auch in ihrer Bewegung mechanisch oder hydraulisch steuerbar sein, um zu verhindern, daß beim Auswerfen des Behälters aus der Blasform Teile des Materials in der Formmulde des Blasdornes hängen bleiben oder beim Ausformen verformt werden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsmöglichkeiten einer Vorrichtung gemäß der Erfindung mit den zum Verständnis wesentlichen Teilen als Beispiel zum Teil stark vergrößert dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform, bei der die Formmulde am Blasdorn mit Hilfe einer äußeren Hülse gebildet wird, und
F i g. 2 eine Ausführungsform mit einer in einem Schlitz des Blasdornschaftes angeordneten Hülse, mit deren Hilfe die Formmulde gebildet wird.
In F i g. 1 ist der obere Teil einer zweiteiligen Blasform 11 dargestellt, in deren Halsöffnung 12 nach dem Schließen der Formhälften der vordere Teil eines als Formkern für den Flaschenhals dienenden Blasdornes
13 eindringt, der von einem im Durchmesser größeren Schaft 14 getragen wird, dessen Stirnfläche 15 zusammen mit dem Blasdorn 13 den inneren Rand und die Stirnfläche der Flaschenhalsöffnung formt. Der Blasdorn 13 ist in den Schaft 14 eingeschraubt. Der Schaft
14 ist umgeben von einer Hülse 16, die verschiebbar auf der Außenseite des Schaftes 14 geführt ist. Diese Hülse 16 ragt mit ihrem schneidenartig ausgebildeten unteren Rand ein gewisses Stück über die Stirnfläche 15 des Schaftes 14 vor und bildet zusammen mit dieser und dem Blasdorn 13 eine ringförmige Mulde zur Bildung des flanschartigen Randes der Einfüllöffnung. Beim Absenken des Blasdornes 13 in das offene Ende des in der Blasform befindlichen schlauchartigen Vorformlings drückt der Blasdorn 13 zunächst das Material gegen die Wandung der Halsöffnung 12 und bildet einen dichten Verschluß für das Aufblasen, das anschließend über den Luftzuführungskanal des Blasdornes 13 vorgenommen werden kann. Gleichzeitig wird das den oberen Rand der Halsöffnung 12 der Blasform 11 überragende Material des Vorformlings in die von der Hülse 16, der Stirnfläche 15 des Schaftes 14 und dem Blasdorn 13 gebildete Formmulde gedrückt, die dadurch voll ausgefüllt wird. Überschüssiges Material kann zunächst durch den Spalt zwischen der an ihrem vorstehenden Ende schneidenartig ausgebildeten Hülse 16 und der Oberseite der Blasform austreten, bis sich die als Abquetschkante für das überschüssige Material dienende Schneide 17 der Hülse 16 an die Oberseite der Blasform 11 anlegt. Hierbei ist zweckmäßigerweise dafür Sorge getragen, daß sich die Schneide 17 der Hülse 16, die unter dem Druck einer Feder 18 steht, bereits kurz bevor der Blasdorn 13 seine untere Endstellung erreicht, an die Blasform anlegt, damit in der zunächst noch zu großen Mulde genügend Material eingeschlossen ist, das beim anschließenden weiteren Vorschub des Blasdornes 13 die dann verkleinerte Formmulde gut ausfüllt. Außerdem erleichtert die beim Abheben des Blasdornes 13 zurückfedernde Hülse 16 das Ausformen.
In F i g. 2 ist der obere Teil einer zweiteiligen Blasform 21 mit deren Halsöffnung 22 dargestellt, in die wiederum nach dem Schließen der Formhälften ein als Formkern für den Flaschenhals dienender Blasdorn 23 eindringt und dabei zunächst das im Bereich der Halsöffnung 22 befindliche Material des Vorformlings gegen die Wandung der Halsöffnung 22 drückt und einen dichten Verschluß für das anschließende Aufblasen bildet. Der Schaft 24 des Blasdornes 23 bildet in seinem unteren Teil mit dem Blasdorn 23 einen zylindrischen Spalt 25 mit einer Breite oder etwa der Breite, die der Wandstärke des zu bildenden Flaschenhalses entspricht. In diesem Spalt 25 sitzt eine den Spalt 25 in seiner Breite vollständig ausfüllende, axial verschiebbare Hülse 26, die in ihrer zurückgezogenen Endstellung mit dem sie umgebenden Schaft 24 und dem inneren Blasdorn 23 eine Formmulde für das vordere Randstück des Flaschenhalses bildet. Beim weiteren Absenken des Blasdornes 23 in die Einfüllöffnung wird das die Blasform überragende Material des Vorformlings in diese ringförmige Mulde gedrückt, wobei das überschüssige Material zunächst durch einen Spalt zwischen der Stirnseite des Schaftes 24 und einer an der Oberseite der Blasform 21 vorgesehenen, die Halsöffnung 22 umgebenden Abquetschkante 27 entweichen kann, bis die Stirnseite des Schaftes 24 an die Abquetschkante 27 anschlägt und das überschüssige Material abquetscht. Gegebenenfalls kann anschließend noch durch eine geringe Axialverschiebung der Hülse 26 und die dadurch bedingte Verringerung des Volumens der Formmulde dafür Sorge getragen werden, daß diese Mulde scharfkantig ausgefüllt ist. Eine weitere Axialverschiebung der Hülse 26 kann auch dazu verwendet werden, das Ausformen des in der Formmulde liegenden Teiles des Flaschenhalses beim Abheben des Blasdornes 23 zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Flaschen u.dgl. mit einer Einfüllöffnung versehenen Behältern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren, wobei der Flaschenhals an seiner Innenseite und seiner Stirnfläche durch einen nach dem Schließen der Blasform in den Flaschenhals eindringenden Blasdorn geformt wird, der das überschüssige Material abquetscht, dadurch gekennzeichnet, daß das Abquetschen des überschüssigen Materials auf der Außenseite des Flaschenhalses in einem mehr oder weniger großen axialen Abstand von seiner Stirnfläche vorgenommen wird.
2. Vorrichtung zum Herstellen von Faschen u. dgl. mit einer Einfüllöffnung versehenen Behältern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren, mit einer geteilten Blasform und mit einem Blasdorn, dessen Schaft einen ringförmigen Absatz aufweist, der die Stirnfläche des Flaschenhalses formt und in einen verjüngten, in die Einfüllöffnung eindringenden Teil übergeht, dadurch gekennzeichnet, daß zum Formen der Stirnfläche und zumindest eines Teils der angrenzenden Außenfläche des Flaschenhalses in dem ringförmigen Absatz des Blasdornes (13 bzw. 23) eine Formmulde vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bilden der Formmulde des Blasdornes (13) auf dessen Schaft (14) eine gegebenenfalls in axialer Richtung verschiebbare Hülse (16) aufgesetzt ist, die über die Stirnfläche (15) des Schaftes (14) ein Stück vorsteht und an dem vorstehenden Rand eine als Schneide (17) ausgebildete Abquetschkante aufweist, die zum Abquetschen des überschüssigen Materials gegen eine als Anschlag dienende Fläche der Oberseite der Blasform (11) bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bilden der Formmulde zwischen dem Schaft (24) und dem Düsenteil des Blasdornes
(23) ein zylindrischer Spalt (25) vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser dem Innendurchmesser des Flaschenhalses bzw. dem Außendurchmesser des Düsenteils des Blasdornes (23) und dessen Außendurchmesser dem Außendurchmesser des Flaschenhalses entspricht, und daß in diesem Spalt (25) eine zylindrische Hülse (26) mit etwa den gleichen Durchmesserabmessungen axial bewegbar angeordnet ist, die in ihrer zurückgeschobenen Stellung mit ihrer Stirnseite und zusammen mit den beiderseits an sie angrenzenden Teilen des Schaftes
(24) und des Düsenteiles des Blasdornes (23) die Formmulde begrenzt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbare Hülse (16 bzw. 26) unter dem Druck einer Feder (18) steht.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbare Hülse (16 bzw. 26) mechanisch oder hydraulisch steuerbar ist.
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