DE1488382B2 - Anordnung zum steuern oder regeln der leistung von ueber einen wechselrichter aus einer gleichspannungsquelle gespeisten verbrauchern - Google Patents
Anordnung zum steuern oder regeln der leistung von ueber einen wechselrichter aus einer gleichspannungsquelle gespeisten verbrauchernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Steuern oder Regeln der Leistung von Verbrauchern,
die über einen Wechselrichter mit Halbleiterschaltelementen und einem Transformator aus einer
Gleichspannungsquelle gespeist werden, wobei in einer Einrichtung ein Vergleich einer aus einer Sekundärwicklung
des Transformators über eine Gleichrichteranordnung gewonnenen Spannung mit
einer Sollwertspannung in dem Sinne vorgenommen ist, daß ein Regler von der Differenz beider Spannungen
geführt und die Halbleiterschaltelemente im sperrenden und durchlassenden Sinn beeinflußt werden.
Es ist ein selbstschwingender Transistorwechselrichter mit einem mindestens eine Primärwicklung,
eine Rückkopplungswicklung und eine Lastwicklung aufweisenden Übertrager bekannt, der als Streufeldtransformator
ausgebildet ist (deutsches Gebrauchsmuster 1883 898). Über die Primärwicklung des
Streufeldtransformators, der die Reihenschaltung einer Diode mit einem Widerstand parallel geschaltet
ist, liegt der Kollektor-Emitterpfad eines Transistors an der speisenden Gleichspannung. Der Basis des
Transistors wird eine an einem Spannungsteiler abgegriffene Gleichspannung und eine in der Rückkopplungswicklung
induzierte Wechselspannung zugeführt. Dabei ist in dem Basiskreis des Transistors ein
Basisvorwiderstand zur Einstellung des Arbeitspunktes des Transistors eingeschaltet. Das Sperren des
Transistors wird durch Transistorsättigung bewirkt. Dieser bekannte Transistorwechselrichter ist nur für
den Betrieb von Verbrauchern bestimmter Leistung und Leistungsart geeignet. Er arbeitet nicht mehr,
wenn sich die Leistung während des Betriebes hinsichtlich des Wirk- und/oder Blindanteiles erheblich
ändert.
Bei Gleichstromfahrzeugen hat man zum Laden der Batterie und zum Betrieb der Beleuchtung mit
Gleich- oder Wechselstrom die Energie entweder aus dem Fahrleitungsnetz über verlustbehaftete Widerstandskombinationen
entnommen oder zum Betrieb dieser Verbraucher Maschinenumformer benutzt. Für Hilfs- und Sicherheitseinrichtungen elektrischer
Bahnen sind die rotierenden Umformer auch schon durch Halbleiter-Wechselrichter ersetzt worden.
Durch die Zeitschrift »AEG-Mitteilungen« 54 (1964), Heft 5/6, Seite 444 und 445 ist ein Wechselrichter
mit zwei Haupt-Thyristoren, zwei Löschthyristoren und einem Transformator bekannt, der in Mittelpunktschaltung
betrieben ist. Zur Regelung der
ίο Ausgangsspannung wird ein Vergleich eines aus einer
Sekundärwicklung über eine Gleichrichteranordnung gewonnenen Spannungs-Istwertes mit einem Spannungssollwert
vorgenommen und ein Spannungsregler von der Differenz beider Spannungen geführt,
der die Steuerung zweier Hauptventile im sperrenden und durchlassenden Sinn beeinflußt. Derartige Halbleiter-Wechselrichter
sind wegen ihrer geringen Wartung geeigneter als die bisher verwendeten rotierenden
Umformer. Bei der bekannten Ausführung ergibt sich jedoch unter anderem eine sehr umfangreiche
Steuereinrichtung, da jedem Hauptthyristor zusätzlich zu den Steuerelementen jeweils ein getrennter
Löschkreis mit Löschzellen zugeordnet werden muß. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung
zum Steuern oder Regeln der Leistung von über einen Wechselrichter aus einer Gleichspannungsquelle gespeisten Verbrauchern anzugeben, die bis zu
relativ hohen Werten der speisenden Gleichspannung auch bei Kurzzeitspannungsspitzen und kurzzeitigen
Unterbrechungen sowie bei beliebiger Welligkeit arbeiten können, ohne daß der bei den bekannten
Wechselrichtern erforderliche Aufwand benötigt wird. Ausgehend von einer Anordnung der eingangs
- genannten Art besteht die Lösung der Aufgabe erfindungsgemäß darin, daß in Reihe mit der Primärwicklung
des Transformators ein Halbleiterschaltelement geschaltet ist und parallel zur Primärwicklung des
Transformators ein aus einer Diode und einer Widerstandsanordnung gebildeter Rückmagnetisierungspfad
angeordnet ist. Auf diese Weise wird die Zahl der für den Wechselrichter erforderlichen Bauelemente
verringert und damit eine bedeutende Vereinfachung gegenüber bisher bekannten Steuereinrichtungen
erzielt. Die Anordnung nach der Erfindung ist für spezifisch hohe Leistungen, bezogen auf Platzbedarf
und Gewicht, einsetzbar.
Wird der Transformator — wie es durch die vorgenannte Zeitschrift »AEG-Mitteilungen« bekannt
ist — mit mehreren Sekundärwicklungen versehen, so können bei galvanischer Trennung mehrere Verbraucherzweige
gespeist werden, wobei diese Verbraucher Gleichstromverbraucher und Wechselstromverbraucher
sein können. Die auf der Sekundärseite entnehmbare Energie ist je nach der Wahl der primär- und sekundärseitigen Zeitkonstanten ein
mehr oder weniger welliger Wechselstrom. Für Wechselstromverbraucher erfolgt die Anpassung
über Transformatoren, und für Gleichstromverbraucher wird die Leistung über Gleichrichter abgenommen.
In F i g. 1 ist in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes nach der Erfindung
gezeigt.
Zwischen dem Pluspol und dem Nullpotential einer nicht näher dargestellten Gleichspannungsquelle von beliebiger Welligkeit ist über eine Schutzdrossel D die Primärwicklung P des Transformators TH in Reihe mit einem steuerbaren Halbleiter-
Zwischen dem Pluspol und dem Nullpotential einer nicht näher dargestellten Gleichspannungsquelle von beliebiger Welligkeit ist über eine Schutzdrossel D die Primärwicklung P des Transformators TH in Reihe mit einem steuerbaren Halbleiter-
schaltelement St angeschlossen. Parallel zur Primärwicklung P liegt ein Rückmagnetisierungspfad, der
aus der Reihenschaltung einer Diode Sp und einem Widerstand R gebildet ist. Dieser Rückmagnetisierungspfad
erlaubt bei Stromunterbrechung durch das Halbleiterschaltelement St ein kurzzeitiges Weiterfließen
des Primärstromes bis zu seinem Verschwinden. Sekundärseitig sind an die Sekundärwicklungen S1
bzw. S2 zwei voneinander galvanisch getrennte Verbraucherkreise
angeschlossen, bestehend aus einer über einen Zwischentransformator Γ gespeisten
Leuchtstofflampe L und einer Last W mit einem Regelkreis.
Die Transformatorzeitkonstanten des Transformators TH sind so gewählt, daß in der Primärwicklung
ein welliger Gleichstrom auftritt. Aus dem an die Sekundärwicklung S1 angeschlossenen Transformator T
kann dann die Leuchtstofflampe L mit Wechselspannung gespeist werden. An die Sekundärwicklung S2
ist über eine Gleichrichteranordnung G eine Ohmsehe oder induktive Last W angeschlossen.
Bei einer Steuerung eines Halbleiterschaltelementes St in Abhängigkeit vom Steuersatz SS, bei der die
Taktfrequenz wesentlich höher als die Welligkeit der Gleichspannung sein soll, wird am Ausgang der an
der Sekundärwicklung S2 liegenden Gleichrichteranordnung
G eine bestimmte Gleichspannung auftreten. Zur Einhaltung der hierzu notwendigen Taktung
wird ein Vergleich einer Sollwertspannung »Soll« mit der an der Last W abfallenden Spannung vorgenom- 30,
men in der Form, daß ein Regler Rg von der Differenz beider Spannungen geführt wird und die Steuerung
des Halbleiterschaltelementes Si im sperrenden und durchlassenden Sinn entsprechend beeinflußt.
Selbstverständlich kann auch jede andere gewünschte Größe geregelt bzw. konstant gehalten oder
in Abhängigkeit von der Zeit in gewünschtem Maße beeinflußt, d. h. geführt werden.
F i g. 2 zeigt eine Schaltung in vereinfachter Form, wie sie für eine Batterieladung unter Umformung der
hohen Gleichspannung in eine für die Batterie zulässige Ladespannung bei Erhalten eines guten elektrischen
Wirkungsgrades vorteilhaft verwendet werden kann. Gleiche Teile sind hierbei wiederum mit gfeichen
Bezugszeichen versehen wie in der Anordnung nach F ig. 1.
Die speisende, verhältnismäßig hohe Wechselspannung eines Fahrleitungsnetzes wird über einen
Gleichrichter G1 gleichgerichtet der Reihenschaltung von Schutzdrossel, Primärwicklung und Halbleiterschaltelement
Si zugeführt, wobei dieser Reihenschaltung der genannten Teile noch ein Kondensator
C parallel liegt, der Schnellspannungsanstiege unschädlich macht. Solche Spannungsanstiege können
beispielsweise bei Gewitterüberspannungen, Schaltspannungsspitzen oder Spannungsunterbrechungen
beim Bügelspringen auftreten. Der Kondensator leitet diese Überspannungen am Primärkreis vorbei und
fängt sie dabei ab. Die trotzdem auf das Halbleiterschaltelement Si gelangenden Überspannungen sind
wegen des verhältnismäßig mit hoher Induktivität versehenen Transformators ungefährlch.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Anordnung zum Steuern oder Regeln der Leistung von Verbrauchern, die über einen Wechselrichter mit Halbleiterschaltelementen und einem Transformator aus einer Gleichspannungsquelle gespeist werden, wobei in einer Einrichtung ein Vergleich einer aus einer Sekundärwicklung des Transformators über eine Gleichrichteranordnung gewonnenen Spannung mit einer Sollwertspannung in dem Sinne vorgenommen ist, daß ein Regler von der Differenz beider Spannungen geführt und die Halbleiterschaltelemente im sperrenden und durchlassenden Sinn beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der Primärwicklung des Transformators ein einziges Halbleiterschaltelement geschaltet ist und parallel zur Primärwicklung des Transformators ein aus einer Diode und einer Widerstandsanordnung gebildeter Rückmagnetisierungspfad angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0094225 | 1964-11-18 | ||
| DES0094225 | 1964-11-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1488382A1 DE1488382A1 (de) | 1969-10-02 |
| DE1488382B2 true DE1488382B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE1488382C DE1488382C (de) | 1973-08-30 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1488382A1 (de) | 1969-10-02 |
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Legal Events
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