DE1509657C3 - Faltbare Wand, Tür od.dgl - Google Patents
Faltbare Wand, Tür od.dglInfo
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/92—Doors or windows extensible when set in position
- E06B3/94—Doors of the bellows type
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/74—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
- E04B2/82—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building
-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine faltbare Wand, Tür od. dgl., bestehend aus mehreren lotrecht verlaufenden
xind sich über die Gesamthöhe der Wand od dgl. erstreckenden Kunststoffprofilen, die entlang
ihrer profilierten lotrechten Ränder miteinander in Verbindung stehen, wobei zur Faltbarkeit biegsame
Gelenkstreifen von Wandhöhe vorgesehen sind.
Bei einer bekannten Faltwand dieser Art ist jeweils ein biegsamer Gelenkstreifen zwischen zwei benachbarten
starren Kunststoffprofilen angeordnet. Die biegsamen Gelenkstreifen besitzen profilierte lotrechte
Ränder, die komplementär in die starren profilierten Ränder der Kunststoffprofile eingreifen und
mit diesen durch Festhalteorgane, z.B. Schrauben, verbunden sind. Das Ineinanderschieben der Ränder
eines biegsamen Streifens und eines starren Kunststoffprofils, wie es bei dieser bekannten Faltwand erforderlich
ist, ist jedoch in der Praxis mit Schwierigkeiten verbunden; außerdem besteht die Gefahr, daß
sich die Verbindung verzieht, was den Gebrauch der Faltwand beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine faltbare Wand, Tür od. dgl. zu schaffen, die ausschließlich
aus Kunststoffprofilen zusammengesetzt ist, wobei keinerlei gesonderte Festhalteorgane zwischen den
Kunststoffprofilen erforderlich sind, sowie der Zusammenbau der Einzelprofile vereinfacht wird und
der Faltmechanismus keiner Verzugsgefahr unterliegt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die biegsamen Gelenkstreifen einstückige
Bestandteile von im übrigen aus Hartlamellen bestehenden Kunststoffprofilen sind, wobei benachbarte
Kunststoffprofile mit starren Endprofüleisten ineinandergreifen und unter Formschluß starre Verbindungen
bilden.
Die Kunststoffprofile können an Ort und Stelle der Verlegung der Faltwand od. dgl. leicht und einfach
miteinander verbunden werden, indem die zusammenpassenden
starren Endprofilleisten ineinandergeschoben werden, um unter Formschluß starre Verbindungen
zu bilden". Dieses Ineinanderschieben der Endprofüleisten ist dadurch besonders leicht, daß die
beiden zusammengehörigen Leisten aus starrem Werkstoff bestehen. Die einzelnen Kunststoffprofile,
die die biegsamen Gelenkstreifen bereits in sich einschließen, können kontinuierlich durch Extrusion erzeugt
und auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden, was die Herstellung der faltbaren Wand
ίο od. dgl. wesentlich erleichtert und verbilligt. Bei der
Herstellung der Kunststoffprofile durch Extrusion können zwei Kunststoffarten mit verschiedener Steifigkeit
oder ein Kunststoff mit wenig Weichmacher mit dem gleichen Kunststoff mit mehr Weichmacher
vereinigt werden, so daß jedes Kunststoffprofil, das für sich ein einziges Stück bildet, benachbarte Längsstreifen
unterschiedlicher Härte umfaßt.
An den Verbindungsstellen der Kunststoffprofile sind zweckmäßig Tragstäbe eingezogen.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung werden nachstehend an Hand einer
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführung einer Faltwand im Querschnitt,
F i g. 2, 2 a, und 2 b weitere Ausführungen von Faltwänden im Querschnitt,
F i g. 3 ein Kunststoffprofil einer Faltwand in ausgezogenem Zustand,
Fig. 4 das Kunststoffprofil wie in Fig. 3, jedoch
in gefaltetem Zustand,
F i g. 5 eine Möglichkeit für die Verbindung zweier Kunststoffprofile und
F i g. 6 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstab durch die Verbindungszone zwischen dem flexiblen
Gelenkstreifen und der starren Hartlamelle eines Kunststoffprofils.
In F i g. 1 ist eine erfindungsgemäße Faltwand in zusammengeschobenem Zustand dargestellt. Sie besteht
im wesentlichen aus mehreren, einander praktisch gleichen Kunststoffprpfilen 1, die je aus zwei
Hartlamellen 2 aus steifem bzw. starrem Werkstoff und einem Gelenkstreifen 4 aus biegsamem, flexiblem
Werkstoff bestehen. Die Hartlamellen 2 benachbarter Kunststoffprofile 1 sind mittels einer Verbindung
5 starr miteinander verbunden, die durch Zusammenwirken der Endprofüleisten 6 und 7 der
Hartlamellen 2 eines jeden Kunststoffprofils 1 zustande kommt.
Die Endprofilleiste 6 der einen Hartlamelle 2 jedes Kunststoffprofils 1 ist jeweils gabelförmig mit zwei
bogenförmigen Armen 8,9 ausgebildet, während die Endprofilleiste 7 der anderen Hartlamelle 2 jeweils
hohlzylindrisch ist und in die gabelförmige Endprofilleiste
6 der benachbarten Hartlamelle 2 mit Schrumpfsitz eingeschoben werden kann. Durch die
Bohrung 10 einer jeden Endprofilleiste 7 ist eine Tragstange geführt, an der oben Rollen angebracht
sind, die auf einer Profilschiene laufen können. Die Faltwand läßt sich entsprechend der Pfeile Z1 und /,
(F i g. 1 bis 4) auseinanderziehen bzw. zusammenschieben.
Bei der in F i g. 2 ebenfalls in zusammengeschobenem Zustand dargestellten Ausführung einer Faltwand
sind die Kunststoffprofile 1 mit den Hartlamellen 2 und dem Gelenkstreifen 4 nicht unmittelbar
miteinander, sondern unter Zwischenschaltung von in sich starren Kunststoffprofilen 1' verbunden. Dabei
bildet jedes der in sich starren Kunststoffprofilc
1' und jedes der Kunststoffprofile 1 mit dem Gelenkstreifen 4 an seinem einen Ende jeweils wiederum die
gabelförmige Endprofilleiste 6 und an seinem anderen Ende wiederum die mit der Bohrung 10 versehene
Endprofilleiste 7 aus, die 'mit Schrumpfsitz in die Endprofilleiste 6 unter Herstellung einer festen
Verbindung zwischen den Kunststoffprofilen 1, 1' eingeschoben ist. An dem Ende der Faltwand, das
der Wand des Raumes benachbart ist, kann, wie aus Fig.2 ersichtlich, ein verkürztes Stück des in sich
starren Kunststoffprofisl Γ vorgesehen sein, dessen freies Ende mit einer hohlzylindrischen Endprofilleiste
T versehen ist, das in ein an der Seitenwand des Raumes befestigtes Endprofil eingeführt werden
kann, womit die Faltwand seitlich mit der Wand verbunden ist.
Die F i g. 2 a und 2 b zeigen Faltwände, bei denen die hier wieder unmittelbar miteinander verbundenen
Kunststoffprofile 1 jeweils aus nur einer Hartlamelle 2 und dem Gelenkstreifen 4 bestehen. Dabei ist
jede Hartlamelle 2 in ihrer Mitte mit hohlzylindrischen Verstärkungen versehen, durch welche die
Tragstangen durchgeführt sind. Bei diesen Ausführungsformen sind die starren Endprofilleisten 7 am
Gelenkstreifen 4 (F i g. 2 a) bzw. an der Hartlamelle 2 (Fig.2b) bloß verdickt, jedoch nicht hohl, und die
dazugehörigen gabelförmigen Endprofilleisten 6 besitzen ein der Endprofilleiste 7 entsprechendes Profil.
Eine weitere Ausführungsvariante eines Kunststoffprofils für eine Faltwand ist in den Fig. 3 und4
gezeigt. In diesem Fall besteht jedes Kunststoffprofil 1 aus zwei Paaren starren Hartlamellen 2, die in
der Mitte durch die biegsamen Gelenkstreifen 4 miteinander verbunden sind, während sie an den Enden
durch weitere biegsame Gelenkstreifen 4' mit starren Randprofilen 16, 17 verbunden sind. Das Randprofil
17 ist außen in der Mitte mit einer gabelförmigen Endprofilleiste 6 und das Randprofil 16 ist ebenfalls
außen in der Mitte mit einer hohlzylindrischen Endprofilleiste 7 mit Bohrung 10 versehen. Mit diesen
Endprofilleisten 6 und 7 werden benachbarte Kunststoffprofile 1, wie F i g. 3 zeigt, starr miteinander verbunden;
das Falten der Wand erfolgt lediglich unter Ausnutzung der Biegsamkeit der flexiblen Gelenkstreifen
4 und 4', wobei die Wand im Sinn des Pfeiles Z1 (F i g. 4) geschlossen (auseinandergezogen) und im
Sinn des Pfeiles /2 (Fig 3) geöffnet (gefaltet) wird..
Durch die Bohrungen 10 der Endprofilleisten 7 sind auch hier wieder Tragstangen (nicht dargestellt) hindurchgeführt.
Die F i g. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel einer Verbindung 5 zwischen benachbarten Kunststoffprofilen
1/1 oder 1/1' einer Faltwand od. dgl., mit der ebenfalls eine feste Verbindung zwischen den
Kunststoffprofilen hergestellt wird.
Der Stoß zwischen den Hartlamellen 2 und den
flexiblen Gelenkstreif en 4 eines Kunststof fprofils 1 kann bei der Extrusion an Stelle eines stumpfen Stoßes
in der in Fig. 6 im Querschnitt dargestellten
Form ausgebildet sein, wodurch ein besserer Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Werkstoffen erzielt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Faltbare Wand, Tür od. dgl., bestehend aus mehreren lotrecht verlaufenden und sich über die
Gesamthöhe der Wand od. dgl. erstreckenden Kunststoffprofilen, die entlang ihrer profilierten
lotrechten Ränder miteinander in Verbindung stehen, wobei zur Faltbarkeit biegsame Gelenkstreifen
von Wandhöhe vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen
Gelenkstreifen (4, 4') einstückige Bestandteile von im übrigen aus Hartlamellen (2) bestehenden
Kunststoffprofilen (1) sind, wobei benachbarte Kunststoff profile (1/1; 1/1') mit starren
Endprofilleisten (6, 7) ineinandergreifen und unter Formschluß starre Verbindungen (5) bilden.
2. Faltbare Wand, Tür od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Verbindungsstellen der Kunststoff profile (1/1; 1/1') Tragstäbe eingezogen sind.
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