DE1627466B2 - Verfahren und vorrichtung zum rotations-reibungsschweissen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum rotations-reibungsschweissenInfo
- Publication number
- DE1627466B2 DE1627466B2 DE1967B0093533 DEB0093533A DE1627466B2 DE 1627466 B2 DE1627466 B2 DE 1627466B2 DE 1967B0093533 DE1967B0093533 DE 1967B0093533 DE B0093533 A DEB0093533 A DE B0093533A DE 1627466 B2 DE1627466 B2 DE 1627466B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- workpieces
- pressure
- signal
- contact pressure
- drive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 20
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 19
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 8
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 claims description 5
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 10
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 6
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 230000002706 hydrostatic effect Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000000418 atomic force spectrum Methods 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/04—Arrangements preventing overload of tools, e.g. restricting load
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/12—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating the heat being generated by friction; Friction welding
- B23K20/121—Control circuits therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
- Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
- Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Rotations-Reibungsschweißen. bei
ίο dem zwei Werkstücke mit ihren miteinander zu
verbindenden Oberflächen unter Einfluß einer axialen Anpreßkraft aneinander anliegen und gegeneinander
gedreht werden, um an den zu verbindenden Oberflächen Reibungswärme zu erzeugen, wobei dann, wenn
die Temperatur an den zu verbindenden Oberflächen ausreichend hoch ist, die Drehung der Werkstücke
gegeneinander beendet und die axiale Anpreßkraft zur Bildung der Schweißung aufrecht erhalten oder
vergrößert wird. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Ein Verfahren zum Rotations-Reibungsschweißen der oben beschriebenen Art ist in der US-PS 32 34 645
beschrieben.
Dabei werden zwei Werkstücke (im allgemeinen Stangen oder Rohre kreisförmigen Querschnittes) in
Futter derart eingespannt, daß die zu verschweißenden Oberflächen sich berühren; die Werkstücke werden
unter Anwendung einer axialen Anpreßkraft relativ zueinander gedreht. Die daraus resultierende Reibung
hat einen raschen Temperaturanstieg zur Folge; wenn die Temperatur zum Schweißen ausreicht, wird die
Relativdrehung beendet, die Anpreßkraft wird jedoch aufrechterhalten oder sogar vergrößert. Während des
Schweißens wird eine gewisse Menge des Materials aus dem Berührungsbereich herausgedrückt und bildet
einen charakteristischen Kragen an der Schweißstelle.
Bei diesem Verfahren ist die Belastung des Antriebes und der Kraftübertragungsanlage beträchtlichen
Schwankungen unterworfen. Anfangs sind die beiden Berührungsflächen kalt, was der Relativdrehung einen
beträchtlichen Widerstand entgegensetzt. Die Umfangsgeschwindigkeit der Relativdrehung ändert sich
mit dem Abstand von der Drehachse. Der Temperaturanstieg und die daraus resultierende verstärkte Plastifizierung
wird von einer Ausdehnung der Metalle an den Berührungsflächen begleitet. Das Zusammenwirken
dieser Faktoren führt zu einer etwas komplexen Folge von Vorgängen; kurz nach Beginn der Relativdrehung
erreicht das Drehmoment jedoch immer einen Spitzen-
wert. Häufig wird die Überlastungskapazität eines elektrischen Motors dazu verwendet, das Verfahren
über den »Drehmomenten-Gipfel« zu führen; die Überlastung müßte jedoch bei periodischem oder
längerem Betrieb (z. B. bei einer dauernd arbeitenden automatischen Maschine) verringert werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist daher darin zu sehew, beim Rotations-Reibungsschweißen
das erforderliche Drehmoment beim Einlaufen der Werkstücke zu verringern.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß ausgehend von dem eingangs beschriebenen Verfahren dadurch gelöst,
daß ein der Belastung der Antriebseinrichtung zur Erzeugung der Drehung der Werkstücke gegeneinander
entsprechendes Signal in einem Regelkreis zur Beeinflussung der axialen Anpreßkraft in dem Sinne
verwendet wird, daß bei Spitzenwerten dieses Signales die axiale Anpreßkraft geringer ist, als sie es ohne eine
solche Regelung wäre, wobei das zur Regelung
verwendete Signal wenigstens während der ersten Phase der Reibungserwärmung, bevor dieses Signal
einen gleichbleibenden Wert erreicht. Verwendung findet.
Die Erfindung besteht somit darin, daß die Belastung der Kraftübertragungsanlage, die die Relativdrehung
der Werkstücke bewirkt, gemessen und dazu verwendet wird, die Größe der Anpreßkraft wenigstens zu Beginn
der Bearbeitung zu regeln, damit das Drehmoment den annähernd konstanten Dauerwert, den es während des
letzten Bearbeitungsabschnitts annimmt, nicht wesentlich überschreitet.
Während des Zeitabschnitts, in dem das Drehmoment normalerweise einen Höchstwert erreichen würde, wird
also die Anpreßkraft verringert, wodurch die Kraftübertragungsanlage entlastet wird und ein Antrieb kleinerer
Leistung verwendet werden kann.
Vorzugsweise wird die Anpreßkraft fast während der gesamten Erwärmungszeit in Abhängigkeit von der
Belastung der Kraftübertragungsanlage geregelt. Wenn jedoch während des Verzögerns der Werkstücke ein
erhöhter Druck aufgebracht werden soll, muß die Regelung der Anpreßkraft in Abhängigkeit von der
Belastung der Kraftübertragungsanlage unterbrochen werden, bevor die Verzögerung beginnt. Falls gewünscht,
kann die Zeitdauer, während der die Anpreßkraft geregelt wird, mittels eines auf die
Anpreßkraft ansprechenden Druckschalters oder eines auf die relative axiale Bewegung der Werkstücke
entsprechenden Grenzschalters begrenzt werden. Wenn die Regelung über die Zeitdauer hinaus, während
der das Drehmoment seinen Höchstwert erreichen würde, fortgesetzt wird, wird der Druck während der
letzten Stufen des Arbeitsganges vergrößert, wodurch die zur Verfugung stehende Leistung besser ausgenützt
und der Leistungsbedarf stabilisiert wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß
es nun möglich ist, das Rotations-Reibungsschweißen mittels eines automatischen Zeitgebers zu regeln. Die
Schwierigkeit bei der Automatisierung des Rotations-Reibungsschweißens besteht darin, daß die einzelnen
Schweißungen während ihrer Anfangsstufen sehr unterschiedlich verlaufen und diese Anfangsstufen ganz
verschieden lang dauern. In der Schlußphase verlaufen die Schweißungen jedoch nach einem viel gleichmäßigeren
Muster. Das Messen der Belastung der Kraftübertragungsanlage liefert kennzeichnende Punkte im
Schweißprozeß, die als Ausgangspunkte der automatischen Zeitgebung dienen können. Diese kennzeichnenden
Punkte sind z. B. das Erreichen einer bestimmten Anpreßkraft oder der Beginn einer axialen Relativverschiebung
der Werkstücke.
Die auf die Werkstücke ausgeübte Anpreßkraft kann durch Messung des Drehmomentes oder der Antriebsleistung
geregelt werden. 5D
Anhand von Zeichnungen wird nun ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung, die zum Ausführen des
erfindungsgemäßen Verfahrens dient, näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Weise die Schweiß- und Regeleinrichtung,
Fig.2a einen typischen Drehmomenten- und Anpreßkraftverlauf
einer Rotations-Reibungsschweißung, bei der die erfindungsgemäße Rückkopplungsregelung
nicht verwendet wurde,
F i g. 2b einen Drehmomenten- und Anpreßkraftverlauf bei Verwendung einer erfindungsgemäßen Rückkopplungsregelung.
Ein Motor 1 dreht ein in einem Futter 3 befindliches erstes Werkstück 2. Das Ende eines in einem Futter 5
gehaltenen, nicht umlaufenden Werkstückes 4 wird mit dem Ende des Werkstückes 2 in Berührung gebracht;
miteis eines in einem hydraulischen Zylinder 7 befindlichen Kolbens 6 wird auf die Berührungsflächen
eine Anpreßkraft ausgeübt.
Ein Drehmomentenmesser 8 in Form eines Drehmomentenreaktionsgeräts
ist mit der stillstehenden Welle verbunden und gibt ein Drehmomentensignal an einen
Verstärker 9 weiter. Dieser Verstärker empfängt außerdem von einem Sollwertgeber 10 ein Sollwertsignal.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 9 stellt den Unterschied zwischen dem Drehmomentensignal und
dem Sollwertsignal dar und wird über einen Verstärker 11 an einen Elektromagneten eines Servoventils 12
weitergegeben, das über ein Richtungswähler-Ventil 14 den Druck am Einlaß 13 des Zylinders 7 regelt Die
Regelanlage stellt die axiale Anpreßkraft entsprechend den Schwankungen der Belastung der Kraftübertragungsanlage
ein, indem der Durchfluß von einer Druckzufuhrleitung 15 durch das Servoventil verändert
wird. Der Schieber des Servoventils verschiebt sich um einen Betrag, der von der Amplitude des Erregerstromes
des Verstärkers 11 abhängt. Wenn das Drehmomentensignal gleich dem Sollwertsignal ist, befindet sich
der Schieber in einer neutralen, druckausgeglichenen Lage und sorgt für einen geregelten Abfluß. Wenn die
Kraftübertragungsanlage unbelastet ist, gerät der Regelkreis aus dem Gleichgewicht, und das Servoventil
wird geschlossen. Wenn die Belastung auf den dem Sollwertsignal entsprechenden Betrag ansteigt, verändert
sich der dem Servoventil aufgeprägte Strom. Der Schieber des Servoventils folgt diesem und regelt den
Durchfluß durch das Servoventil, wodurch der Druck im Zylinder 7 geregelt wird. Wenn das Drehmomentensignal
größer als das Sollwertsignal wird, nimmt der Strom weiter zu, wodurch auch der Durchfluß von der
Druckzufuhrleitung durch das Servoventil zunimmt Um den Kolben 6 zurückzuziehen, wird das Richtungswähler-Ventil
14 umgekehrt. Die Druckzufuhrleitung 15 und die Rückführleitung 17 sind durch ein Entlastungsventil
16 miteinander verbunden. Das Servoventil könnte, falls gewünscht, sowohl mit der Druckzufuhr- als auch mit
der Rückführleitung verbunden sein; zwei Magnete des Servoventils wären dann mit dem Ausgang des
Verstärkers 11 verbunden, und die vom Kolben 6 ausgeübte Anpreßkraft würde dadurch geregelt werden,
daß der Fluidstrom von und zu den beiden Enden des Zylinders geregelt wird. Vorzugsweise wird das
Servoventil jedoch als Durchflußregler, der mit der Druckzufuhrleitung verbunden ist, verwendet.
Bei einer typischen Rotations-Reibungsschweißung ohne die erfindungsgemäße Regelung nimmt das
Drehmoment in der ersten halben Sekunde rasch zu, während zur gleichen Zeit die Anpreßkraft gleichmäßig
auf ihren erforderlichen Wert ansteigt (Fig.2a). Anfangs ist das Drehmoment großen Schwankungen
unterworfen, da die Berührungsflächen kalt sind und sich noch nicht aneinander angepaßt haben. Diese
Schwankungen nehmen allmählich ab, aber das Drehmoment nimmt während der ersten halben
Sekunde weiter zu, worauf es wieder langsam abfällt und nach etwa ein und einer viertel Sekunde einen
konstanten Wert erreicht. Wie aus dem Schaubild ersichtlich ist, ist die Anpreßkraft fast während des
ganzen Zeitraumes, in dem das Drehmoment über diesem Dauerwert liegt, ebenfalls hoch. In diesem
5 6
Zeitraum ist der Energiebedarf des Antriebes wesent- dem Ende der ersten Sekunde und dem Zeitpunkt, in
Hch größer als im letzten Teil der Rotations-Reibungs- dem der Antrieb ausgekuppelt wird, besser ausgenützt
schweißung, wenn das Drehmoment seinen konstanten werden. Wie jedoch ohne weiteres ersichtlich ist, könnte
Gleichgewichtswert erreicht hat. Wie ersichtlich wird im Beispiel der Fig.2b die Rückkopplungsrcgclung
bei dem in Fig.2a gezeigten Rotations-Reibungs- 5 jederzeit nach Ende der ersten Sekunde ausgeschaltet
Schweißverfahren am Ende des Arbeitsprozesses kein werden. Außerdem ist es natürlich nicht erforderlich,
erhöhter Schlußdruck ausgeübt. daß das Sollwertsignal während der Tätigkeit der
Wenn beim Schweißen eine Rückkopplungsregelung Rückkopplungsregelung konstant ist. In manchen Fällen
der beschriebenen Art verwendet wird, bringen die kann es erwünscht sein, daß sich dieses Signal
anfänglichen Drehmomentenspitzen die Rückkopp- ίο entsprechend einem bestimmten Programm ändert.
Iungsregelung rasch in den Regelungsbereich, so daß Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren regelt also
der Servoventilstrom eine Verstellung des Ventilstell- der Prozeß selbst die ausgeübte Anpreßkraft und
Schiebers aus seiner Schließstellung bewirkt und die verringert dadurch den Leistungsbedarf. Die Erfindung
Zuwachsgeschwindigkeit der Anpreßkraft verringert. ist von besonderem Interesse beim Rotations-Reibungs-
AIs Folge davon verlangsamt sich der Drehmomenten- 15 schweißen großer Verbindungen, die hunderte oder
Zuwachs ebenfalls, und der momentane Mittelwert der sogar tausende PS erfordern; in solchen Fällen kann die
Drehmomentenschwankungen nimmt während der Motorleistung auf etwa 2/3 des Werts, der ohne die
ersten Sekunde langsam zu. Obwohl Drehmomenten- Rückkopplungsregelung erforderlich wäre, abgesenkt
Schwankungen immer noch vorhanden sind, sind sie werden. Die Erfindung ist auch von großer Bedeutung
jedoch nicht so groß wie in Fig.2a. Nach der ersten 20 bei Antrieben, die bei Überlastung stehenbleiben (ζ. Β.
Sekunde wird die Drehmomentenkurve der Fig. 2b hydrostatische Getriebe).
ausgeglichen und nimmt ungefähr den gewünschten Obwohl die beschriebene Regelung für einen Antrieb /- ·
Endwert an. Allgemein gesprochen sind die Drehmo- konstanter Drehzahl bestimmt ist, kann sie jedoch auch VJ
mentschwankungen und Drehmomentspitzen bei erfin- bei anderen Antrieben verwendet werden. Bei einem
dungsgemäßer Regelung geringer als bei herkömmli- 25 hydrostatischen Getriebe könnte anstelle des Drehmo-
chen Rotations-Reibungs-Schweißverfahren. mentenmessers ein Druckwandler, der eine ähnliche
Ein Vorteil der beschriebenen Vorrichtung besteht Funktion ausführen würde, verwendet werden,
darin, daß die Vorgabe eines Solldrehmomentes Wenn ein automatischer Zeitgeber eingeschaltet
automatisch zu einer entsprechenden Anpreßkraft werden soll, um die Schweißung zu beenden, kann ein
führt, wodurch eine getrennte Anpreßkraftregelung 30 Druckschalter so eingestellt werden, daß er auf einen
nicht benötigt wird. Wenn das Drehmoment vergrößert Kraftwert, der auftritt, wenn das Drehmoment seinen
wird, hat der anfängliche Drehmomentenmangel eine Dauerwert erreicht hat, anspricht. Die Betätigung des
Vergrößerung der Anpreßkraft zur Folge, was wieder- Druckschalters kann die Betätigung des Zeitgebers
um eine Zunahme des Drehmomentes bewirkt. In dem auslösen, und der Zeitgeber verursacht dann das
gezeigten Beispiel ist das Sollwertsignal so gewählt, daß 35 Anhalten des drehenden Werkstückes und eine daran
der Gleichgewichtswert der Anpreßkraft mit und ohne anschließende Erhöhung der Anpreßkraft. Das Zeilin-
Rückkopplungsregelung ungefähr gleich ist; das Soll- tervall wird so gewählt, daß sich das Material in einem
wertsignal kann aber auch so gewählt werden, daß die völlig wärmesaturierten Zustand selbst stabilisieren
Anpreßkraft nach den anfänglichen Drehmomenten- kann. Andererseits kann auch ein Grenzschalter den
Schwankungen über den Wert ansteigt, den sie ,ohne 40 Beginn der Zeitgeberbetätigung auslösen. Der Schalter
Rückkopplungsregelung angenommen hätte. Dadurch wird dann betätigt, wenn sich das axialbewegliche
kann die zur Verfügung stehende Leistung zwischen Futter um einen bestimmten Betrag bewegt hat.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen (,
Claims (6)
1. Verfahren zum Rotations-Reibungsschweißen, bei dem zwei Werkstücke mit ihren miteinander zu
verbindenden Oberflächen unter Einfluß einer axialen Anpreßkraft aneinander anliegen und
gegeneinander gedreht werden, um an den zu verbindenden Oberflächen Reibungswärme zu erzeugen,
wobei dann, wenn die Temperatur an den zu verbindenden Oberflächen ausreichend hoch ist, die
Drehung der Werkstücke gegeneinander beendet und die axiale Anpreßkraft zur Bildung der
Schweißung aufrecht erhalten oder vergrößert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein der
Belastung der Antriebseinrichtung zur Erzeugung der Drehung der Werkstücke gegeneinander entsprechendes
Signal in einem Regelkreis zur Beeinflussung der axialen Anpreßkraft in dem Sinne
verwendet wird, daß bei Spitzenwerten dieses Signals die axiale Anpreßkraft geringer ist, als sie es
ohne eine solche Regelung wäre, wobei das zur Regelung verwendete Signal wenigstens während
der ersten Phase der Reibungserwärmung, bevor dieses Signal einen gleichbleibenden Wert erreicht.
Verwendung findet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beeinflussung der axialen Anpreßkraft durch das der Belastung des Antriebes
entsprechende Signal so lange aufrecht erhalten wird, bis die Geschwindigkeit der Drehung der
Werkstücke gegeneinander infolge der Abtrennung des Antriebes fällt.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, welche eine Maschine zum
Reibungsschweißen mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer gegenseitigen Drehung zwischen
den Oberflächen zweier miteinander zu verbindender Werkstücke und mit einer Einrichtung zum
Ausüben einer axialen Anpreßkraft zwischen den Werkstücken aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
der ein der Beanspruchung des Antriebes entsprechendes Signal erzeugende Meßwertgeber (8) ein
Drehmomentmesser (8) ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehmomentmesser (8) mit der
Welle eines das stillstehende Werkstück haltenden Futters (5) verbunden ist.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, welche eine Maschine zum
Reibungsschweißen mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer gegenseitigen Drehung zwischen
den Oberflächen zweier miteinander zu verbindender Werkstücke und mit einer Einrichtung zum
Ausüben einer axialen Anpreßkraft zwischen den Werkstücken aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßwertgeber zur Erzeugung eines der Beanspruchung des Antriebes entsprechenden Signals
die Leistungsaufnahme des umlaufenden Antriebsmotors mißt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, mit einem hydraulischen Zylinder und Kolben zum
Ausüben der axialen Anpreßkraft zwischen den Werkstücken, wobei der Zylinder durch Druck- und
Rückführleitungen mit einer Druckmittelquelle verbunden ist, gekennzeichnet durch ein elektromagnetisches
Servoventil (12) für Druckmittel, das mit der Druckleitung verbunden ist und den Druck am
Zylinder (7) beeinflußt, indem es den Rückstrom von der Druckleitung durch das Servoventil zur Rückführleitung
gemäß dem von dem Meßwertgeber (8) übermittelten Wert des Signals einstellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB32187/66A GB1137115A (en) | 1966-07-18 | 1966-07-18 | Improvements relating to friction welding |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1627466A1 DE1627466A1 (de) | 1971-05-19 |
| DE1627466B2 true DE1627466B2 (de) | 1976-09-09 |
Family
ID=10334643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967B0093533 Granted DE1627466B2 (de) | 1966-07-18 | 1967-07-18 | Verfahren und vorrichtung zum rotations-reibungsschweissen |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3538592A (de) |
| BE (1) | BE701455A (de) |
| DE (1) | DE1627466B2 (de) |
| GB (1) | GB1137115A (de) |
| NL (1) | NL150035B (de) |
| SE (1) | SE312054B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016362B1 (de) * | 1979-03-09 | 1983-05-11 | KUKA Schweissanlagen & Roboter GmbH | Reibschweissmaschine mit erweitertem Arbeitsbereich |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS4928338B1 (de) * | 1969-05-12 | 1974-07-25 | ||
| JPS4929414B1 (de) * | 1970-12-30 | 1974-08-03 | ||
| US3954215A (en) * | 1970-12-30 | 1976-05-04 | Kabushiki Kaisha Toyoda Jidoshokki Seisakusho | Apparatus for rotary bi-axle type friction welding |
| US3750927A (en) * | 1971-11-12 | 1973-08-07 | Production Technology Inc | Apparatus and control for angular alignment of inertia or friction welded parts |
| US5699952A (en) * | 1995-06-06 | 1997-12-23 | The Fusion Bonding Corporation | Automated fusion bonding apparatus |
| US8998067B2 (en) * | 2013-01-10 | 2015-04-07 | Baker Hughes Incorporated | Tubular friction welding joining method without rotation of the tubulars |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3234645A (en) * | 1959-08-12 | 1966-02-15 | American Mach & Foundry | Friction welding |
| US3234644A (en) * | 1963-08-28 | 1966-02-15 | American Mach & Foundry | Friction welding |
| US3455494A (en) * | 1963-12-23 | 1969-07-15 | North American Rockwell | Automatic control system for friction welding machine |
| US3235158A (en) * | 1964-01-30 | 1966-02-15 | American Mach & Foundry | Friction bonding method and apparatus |
| US3337108A (en) * | 1964-10-01 | 1967-08-22 | Wallace D Taylor | Frictional welding apparatus |
| US3462826A (en) * | 1966-07-29 | 1969-08-26 | Caterpillar Tractor Co | Method of speed programmed welding |
-
1966
- 1966-07-18 GB GB32187/66A patent/GB1137115A/en not_active Expired
-
1967
- 1967-07-17 BE BE701455D patent/BE701455A/xx unknown
- 1967-07-17 US US653772A patent/US3538592A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-07-18 SE SE10653/67*A patent/SE312054B/xx unknown
- 1967-07-18 DE DE1967B0093533 patent/DE1627466B2/de active Granted
- 1967-07-18 NL NL676709980A patent/NL150035B/xx not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016362B1 (de) * | 1979-03-09 | 1983-05-11 | KUKA Schweissanlagen & Roboter GmbH | Reibschweissmaschine mit erweitertem Arbeitsbereich |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL150035B (nl) | 1976-07-15 |
| US3538592A (en) | 1970-11-10 |
| BE701455A (de) | 1968-01-17 |
| DE1627466A1 (de) | 1971-05-19 |
| NL6709980A (de) | 1968-01-19 |
| GB1137115A (en) | 1968-12-18 |
| SE312054B (de) | 1969-06-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69013284T2 (de) | Verfahren, um einen vorgegebenen Arbeitsdruck auf Unterwasser-Schneideelemente von Granulier-Maschinen konstant zu halten, und Maschine dieser Gattung mit Einrichtung zum Kontrollieren und Einsetzen dieses Arbeitsdruckes. | |
| DE69325519T2 (de) | Schnellansprechender schweisskopf | |
| EP1776205B1 (de) | Verfahren zum reibschweissen von bauteilen | |
| DE3021978C2 (de) | ||
| DE1917010A1 (de) | Steueranlage fuer eine Werkzeugmaschine | |
| DE3413023A1 (de) | Verfahren zur regelung eines schwungkraft- oder reibungsschweissvorgangs | |
| DE2308628A1 (de) | Hydraulisches steuersystem | |
| DE1783196C2 (de) | Rotationsreibschweißmaschine | |
| CH635268A5 (de) | Vorschub-steuereinrichtung fuer eine hydraulisch angetriebene stossmaschine, insbesondere eine zahnradstossmaschine. | |
| DE68926700T2 (de) | Schneidgerät für nichtkreisförmige Querschnitte | |
| DE1627466B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum rotations-reibungsschweissen | |
| DE60108446T2 (de) | Spritzgiessmaschine und Verfahren zum Steuern der Position der Schnecke | |
| DE3226362C2 (de) | Verfahren zum Abbremsen von Reibschweißmaschinen beim Reibschweißen von Teilen mit genauer Winkelposition nach dem Schweißen | |
| DE2208708B2 (de) | Adaptive Regelungsvorrichtung für Verzahnmaschinen, insbesondere Stirnradwälzfräsmaschinen | |
| DE3119095C2 (de) | Steuervorrichtung für den hydraulischen Kreislauf einer Kunststoff-Spritzgießmaschine | |
| DE3782330T2 (de) | Ruecksaugverfahren in einspritzgiessanlage. | |
| DE1627466C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Rotations-Reibungsschweißen | |
| DE2056003C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reibungsschweißen | |
| DE1552541A1 (de) | Vorrichtung zum lastabhaengigen Steuern der Vorschubgeschwindigkeit an einer Werkzeugmaschine zur Anpassung der Arbeitsgeschwindigkeit an unterschiedliche Arbeitsbedingungen | |
| DE2023215B2 (de) | Rotationsreibschweissmaschine | |
| DE19902357A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Führen eines Reibschweißprozesses | |
| DE3542650A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur steuerung und/oder regelung des anfahrvorganges einer webmaschine | |
| DE2948441C2 (de) | ||
| DE2715815A1 (de) | Einrichtung zur einstellung des biegewinkels fuer den automatischen betrieb von abkantpressen | |
| DE2305593A1 (de) | Steuersystem zur steuerung der geschwindigkeit und der beschleunigung eines hydraulischen mediums |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |