DE1640998B2 - Vorrichtung zum abgleich von zylinderfoermigen massenwiderstaenden durch einschleifen einer schraubenfoermigen nut - Google Patents
Vorrichtung zum abgleich von zylinderfoermigen massenwiderstaenden durch einschleifen einer schraubenfoermigen nutInfo
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Description
Eine derartige Anordnung weist jedoch den Nachteil auf, daß eine stufenlose Einstellung der Steigung
der einzuschleifenden schraubenförmigen Nut wäh-
35 rend des Schleifvorgangs nicht möglich ist. da der Neigungswinkel des als Nockengleitfläche dienenden
Stabes vor Arbeitsbeginn fest auf einen bestimmten
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Neigungswinkel fixiert wird und die Form des gezum
Abgleich von zylinderförmigen Massewider- raden oder gebogenen, als Nockengleitfläche die-
«tänden durch Einschleifen einer schraubenförmigen 40 nenden Stabes während des Arbeitsvorgangs nicht
Nut mit sich stufenlos ändernder Steigung in die änderbar ist. Es ist auch nachteilig, daß nach der
Oberfläche de= Masiswiderstandes, bei der ein eine Beendigung des Einschleifens der schraubenförmi-Schkifscheibe
tragender Schleifkopf parallel zur gen Nut in den Massewiderstand die Schleifscheibe
Achse des in eine Einspannvorrichtung eingespann- im Leerlauf in die Ausgangsstellung zurückverstellt
fen Massewiderstandes über eine Führungsstange 45 werden muß, wodurch die Leistungsfähigkeit der
gegen die Kraft einer Feder entsprechend der er- gesamten Anordnung und auch die Genauigkeit der
wünschten Nuten^teigung mit stufenlos änderbarer einzuschleifenden Nut vermindert wird.
Vorschubgeschwindigkeit verschiebbar ist. Der Zweck der Erfindung besteht darin, diese
Vorschubgeschwindigkeit verschiebbar ist. Der Zweck der Erfindung besteht darin, diese
Es ist eine Einrichtung bekannt (UdSSR-Urheber- Nachteile zu beheben.
ichein 172 644), bei der ,las Schleifen der schrar- 5/ Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei
benförmigen Nut in die Oberfläche des Missewider- einer Vorrichtung zum Abgleich von zylinderförmi-Itandes
mit einer durch Wechselräder fest vor- gen Massewiderständen durch Einschleifen einer
gegebenen Steigung erfolgt, wobei sich der Masse- schraubenförmigen Nut eine stufenlose Einstellung
widerstand in Haltern parallel zur Achse der sich der Steigung der schraubenförmigen Nut während
drehenden Schleifscheibe verschiebt. Die Schleif- 55 des Schie:fvorgangs zu ermöglichen, ohne die Vorlcheibe
ist auf einem schwingenden Schleifkopf fest richtung anhalten zu müssen, wobei auch ein Eineingespannt
und wird mit Hilfe einer Zuführungs- schleifen der schraubenförmigen Nut in den Massevorrichtung
mit dem Massewiderstand in Berührung widerstand in beiden Richtungen ermöglicht werden
gebracht. Die Rückführung der Einspanneinrichtung soll, ohne den die Schleifscheibe tragenden Schleiffür
den Massewiderstand in die Ausgangsstellung er- 60 kopf im Leerlauf jeweils in die Ausgangsstellung
folgt hierbei im Leergang. zurückführen zu müssen.
Bei dieser bekannten Einrichtung ist es nicht mög- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
lich, während de? Arbeitsvorganges des Einschnei- löst, daß der Schleifkopf am Ende eines Armes eines
dens der schraubenförmigen Nut Werte einzustellen, doppelarmigen Hebels, dessen Drehpunkt mittels
die zwischen den fest einstellbarer Werten liegen, 65 eines Einstellhandgriffs während des Schleifvorgangs
wodurch die Erzielung einer vorgegebenen Genauig- stufenlos in Richtung der Enden des Hebels verkeit
des Widerstandswertes des zu bearbeitenden schiebbar ist, angelenkt ist und das Ende des an-Massewiderstandes
erschwert wird. deren Armes des Hebels mit einem zwei
symmetrische Profilhälften aufweisenden Nocken zusammenwirkt.
Durch eine derartige Anordnung ergibt sich der technische Vorteil, daß eine stufenlose Einstellung
der Steigung der schraubenförmigen Nut während des Schlcifvorgangs ermöglicht wird, ohne die Vorrichtung
anhalten zu müssen, wobei es auch vorteilhaft ist, daß der die Schleifscheibe tragend.; Schleifkopf
nach dem Einschleifen der schraubenförmigen Nut in den Massewiderstand für die Bearbeitung des
nächsten Massewiderstandes nicht in die Ausgangsstellung zuriickverstellt werden muß, sondern das
Einschneiden der schraubenförmigen Nut in den nächsten Massewiderstand in rückläufiger Richtung
des die Schleifscheibe tragenden Schleifkopfes erfolgen kann, wodurch die Leistungsfähigkeit der
gesamten Anordnung als auch die Genauigkeit der einzuschleifenden Nut verbessert wird.
Es ist vorteilhaft, wenn der Schleifkopf starr auf einer Führungsstange angeordnet ist, die mit einer
Stirnfläche gegen die Feder drückt und mit einer anderen Stirnfläche an dem Hebel angelenkt ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbcispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Darstellung der kinematischen Bewegungsabläufe in einer vollständigen Vorrichtung
in schematischer Darstellung,
F i g. 2 eine schematische Darstellung eines die Schleifscheibe tragenden Schleifkopfes der Vorrichtung
gernäß Fig. 1,
Fig 3 eine Darstellung der kinematischen Bewegungsabläufe der Vorrichtung gemäß einem anderen
Alisführungsbeispiel, bei welchem der Schwinghebel an einem abgefederten Träger des Schleifkopfes
angelenkt ist,
F i g. 4 eine schematische Darstellung des gemäß Fig. 4 dargestellten, die Schleifscheibe tragenden
Schleifkopfes.
Die Vorrichtung zum Abgleich von zylinderförmigen Massewiderständen durch Einschleifen einer
schraubenförmigen Nut in den Massewiderstand (Fig. 1) ist auf zwei, durch Ständer voneinander
getrennten Platten befestigt und auf der (aus der Zeichnung nicht ersichtlichen) Grundplatte angeordnet.
Ein Motor 1 ist durch Keilriemenantrieb 2 mit einer Welle 3 verbunden, die über eine starre Kupplung
4 mit einer Welle 5 in Verbindung steht, welche mittels Schneckengetrieben 6, 7 bzw. 8 und 9 mit
Wellen 10,11,12 und 13 gekoppelt ist.
Auf der Welle 10 sind Nocken 14,15,16,17,18
und 19 angeordnet, die über Kontakte 20, 21. 22,23. 24 und 25 sowie das an diesen angeschlossene elektronische Gerilt 26 eine automatische Steuerung der
gesamten Vorrichtung bewirken.
Auf derselben Welle 10 sitzt außerdem ein Nocken 27 zur Steuerung einer Beschickungsvorrichtung 28
für die zu schleifenden Massewiderständw.
Auf den Wellen 11 und 13 sind Nocken 29 und 30 angeordnet, die über entsprechende Hebel 31 bzw. 32
und Federn 33 bzw. 34 die treibenden und die getriebenen Spannzangen 35 bzw. 36 in eine hin- und hergehende Bewegung versetzen, um die Befestigung
des einzuschleifenden Massewiderstandes »α« sowie das Auswerfen desselben nach dem Fertigstellen der
schraubenförmigen Nut mittels der Schleifscheibe 37 des Schleifkopfes 38 zu ermöglichen.
starr befestigt und vollführt eine hin- und hergehende
Bewegung in bezug auf die Längsachse der Spannzangen 35 und 36, in denen die zu bearbeitenden
Massewiderstände »α« nacheinander befestigt werden.
Um eine hin- und hergehende Bewegung des Schleifkopfes 38 zu gewährleisten, ist auf der Welle
12 ein Nocken 40 angeordnet, der über ein Schnekkcngetriebe 8 angetrieben wird und über einen
ίο doppelarmigen Hebel 41 mit der Führungsstange 39
in Verbindung steht, welche sich mit ihrer Stirnfläche gegen die Feder 42 stützt.
Der Nocken 40 weist zwei spiegclsymmelrisch gestaltete Profilhälften auf und gewährleistet in beiden
Richtungen gleichmäßig verlaufende gleiche Bewegungsabläufe des Schleifkopfes 38, wobei für die
Bewegung des Schleifkopfcs 38 in jeweils einer der Richtungen eine Kraft einwirkt, die vom Nocken 40
über den doppelarmigen Hebel 41 auf die Führungsstange 39 gegen die Kraft der Feder 42 einwirkt.
Die Verschiebung des Schleifkopfes 38 in der anderen Richtung erfolgt dann durch die Kraft der
zusammengedrückten Feder 42. wobei der Bewegungsablauf durch eine Rolle 43 des doppelarmigen
Hebels 41, die sich am Profil des Nockens 40 abwälzt, bestimmt wird.
Der Drehpunkt 44 des doppelarmigen Hebels 41 ist in seiner Lage veränderbar und verschiebt sich
beim Drehen des Einstellhandgriffs 45 von Hand über
3= das Kegelradpaar 46 mit Hilfe einer Schraube 47.
Durch die Verschiebung des Drehpunktes 44 kann die Nutsteigung während der Bearbeitung des Massewiderstandes
stufenlos zwischen vorgegebenen festen Steigungswerten eingestellt werden.
Die festen Werte der Steigung der im Massewiderstand einzuschleifenden schraubenförmigen Nut sind
durch stufenweise Änderung der Drehzahl der treibenden Spannzange 35 mittels eines Zahnradgetriebes
vorgegeben.
Die Drehzahleinstellung erfolgt dabei über eine
Kupplung 48 und Zahnräder 49, 50 und 51 durch Kämmen des Zahnrades 52 eines Schlittens 53 mit
einem der Zahnräder eines Blockes 54.
Nach Verschiebung kann der Schlitten 53 durch einen Riegel 55 festgestellt werden.
Die Differenz zwischen zwei nebeneinanderliegenden Steigungswerten beträgt 0,1 mm. Der Schleifkopf
38 (Fig. 1 und 2) besitzt einen auf der Führungsstange
39 starr befestigten Hebelarm 56 und einen auf dieser Führungsstange drehbar angeordneten
Hebelarm 57, der die Schleifscheibe 37 trägt.
Die Hebelarme 56 und 57 sind über eine Feder 58 miteinander verbunden und werden durch eine
Schraube 59 in bestimmtem Abstand gehalten.
Wenn sich der Schleifscheibendurchmesser infolge Abnutzung verkleinert, wird die Schraube 59 soweit
herausgedreht, daß der Hebelarm 57 mit der Schleifscheibe 37 durch die Feder 58 um den Betrag der
Abnutzung gegen den Massewiderstand »α« nach
gestellt wird.
Die Andruckkraft der Schleifscheibe 37 an den zu bearbeitenden Massewiderstand »α« wird durch eine
Feder 60 erzeugt und mittels einer Mutter 61 mit einer Schraube 62 eingestellt
Der Hebelarm 56 des Schleifkopfes ist mit einer Rolle 63 versehen, bei deren Abrollen auf einer
Spule 64 die Schleifscheibe 37 zum Einschleifen der Nut am Massewiderstand »α« eingestellt wird.
28?2
5 6
Der Antrieb der Schleifscheibe 37 erfolgt durch Elektromagnet 72 die Schleifscheibe 37 über einen
einen Motor 65 über einen Keilriemenantrieb 66 Hebel 73 auf einen geringen Abstand vom Masse-
und 67. widerstand »a« ab, während das weitere Abheben
Um ein Einschleifen der Schleifscheibe 37 in die beim Abwälzen der Rolle 63 an dem entsprechenden
Spannzange 36 für den Fall zu verhindern, daß kein 5 Profilabschnitt der Spule 64 erfolgt. Ist der Wider-Masse-viderstand
eingespannt ist, ist ein Schrauben- Standsnennwert des einzuschleifenden Massewideranschlag
68 vorgesehen. Standes nicht erreicht, da ein Massewiderstand zur
Anschläge 69 und 70 sorgen dafür, daß der Masse- Bearbeitung gelangt, dessen Widerstandswert dem
widerstand»«« nicht nach der Bearbeitung in den Ausgangsnennwert nicht entsprach, so wird die
Spannzangen 35 und 36 zurückbleibt. io Schleifscheibe 37 erst beim Abwälzen der Rolle 63
Die Nocken 14, 15, 16, 17, 18, 19, 27, 29 und 30 an dem entsprechenden Profilabschnitt der Spule 64
werden vor Inbetriebnahme der Vorrichtung nach abgehoben,
einem Programm eingestellt: Nach Beendigung des Schleifvorgangs bringt der
Die gesamte Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Nocken 19 mit'els des Kontaktes 25 die elektrische
Die Massewiderstände »α« werden mit Hilfe der 15 Schaltung in ihre Ausgangsstellung zurück.
Beschickungseinrichtung 28 automatisch den Spann- Hiernach wird der nächste Massewiderstand »a«
zangen 35 und 36 zugeführt. Die von den Hebeln 31 den Spannzangen durch die Beschickungseinrich-
und 32 gesteuerten Spannzangen 35 und 36 spannen lung 28 zugeführt und der Schleifkopf 38 bewegt
den Massewiderstand, wobei der Hebel 32, der an sich unter Einwirkung der Fede»· 42 in umgekehrter
einer Schraube 71 anliegt, die Ausgangsstellung des ao Richtung, indem er mit Hilfe der Schleifscheibe 37
Massewiderstandes festlegt. das Einschleifen in der oben beschriebenen Reihen-
Im Augenblick des Einspannens des Massewider- folge durchführt.
Standes schließt der Nocken 14 das elektronische Die beschriebene Einrichtung kann einen beim
Gerät 26 über den Kontakt 20 an die Spanr angen Schleifen auftretenden radialen Schlag des Masse-35
und 36 an. Daraufhin kontrolliert der Nocken 15 45 Widerstandes, der infolge von Abv/eichungen seiner
über den Kontakt 21 das Vorhandensein eines Form von den Sollmaßen entsteht, nicht berücksich-Massewiderstandes
»a« in den Spannzangen 35 und tigen, wodurch die Breite der geschliffenen Nut un-36.
T?alls dieser fehlt, wird die Vorrichtung selbst- gleichmäßig und die Verschleißfestigkeit der Schleiftätig
stillgesetzt. scheibe vermindert wird.
Noch vor dem Einspannen des Massewiderstandes 30 Deshalb ist es zweckmäßig, die Spjinn7angen an
in die Spannzangen beginnt der Nocken 40 den die Schleifscheibe heranzuführen, anstatt umgekehrt
Schleifkopf 38 mit Hilfe des doppelarnigen Hebels die Schleifscheibe an den zu bearbeitenden Masse-41
parallel zu Achse der Spannzangen 35 und 36 zu widerstand heranzuführen. Dabei sind die Spannverschieben,
zangen mit möglichst kleiner Masse auszuführen.
Im weiteren rollt die Rolle 63 an der Oberfläche 35 Bei diesem Ausführungsbeispiel sind Spannzangen
der Spule 64 ab und kopiert deren Profil. Dadurch 74 und 75 (F i g. 3) in Tragarmen 76 und 77 und
wird die rotierende Schleifscheibe 37 mit dem zu diese ihrerseits in Führungen 78 und 79 angeordnet,
dieser Zeit in den Spannzangen 35 und 36 einge- die mit der Welle 80 (F i g. 4) starr verbunden sind
spannten Widerstand »a« in Berührung gebracht und und durch Drehen dieser Welle mittels (in der
schleift in den Massewiderstand eine schrauben- 40 Zeichnung nicht dargestellten) Zangenverschiebungs-
förmige Nut ein, deren Steigung durch den Zahn- vorrichtungen an die Schleifscheibe herangeführt
radblock 54 fest vorgegeben ist. Um den Wider- oder von dieser zurückgezogen werden können,
standswert des zu bearbeitenden Massewiderstandes Beim Schleifen der Nut wird der Massewiderstand
mit der vorgegebenen Genauigkeit zu erhalten, kann von einer bestimmten Kraft an die Schleifscheibe
eine Abweichung der Steigung von diesen fest ein- 45 gedrückt, die von einem Federwerk 81 erzeugt wird,
stellbaren Werten dadurch erreicht werden, daß die Der Schleifkopf 82 besteht aus einem Wagen 83,
Verschiebungsgeschwindigkeit des Schleifkopfes 38 der sich auf Kugeln 84 in den Führungen 85 und 86
infolge Veränderung des Längenverhältnisses zwi- verschiebt (Fig. 4), und aus einem Aufsatz87, der
sehen dem Arm 41' und 41" bei Verschiebung des die Schleifscheibe 37 trägt.
Während des Einschleifens der spn au einigen Nut durch eine Schraube 88, die im Wagen 83 geführt
im Massewiderstand »α« schalten die No-.ken 16,17 ist, zum Massewiderstand »α« um den Betrag der
und 18 nacheinander die Kontakte 22,23 und 24 ein Scheibenabnutzung verschoben,
und steuern über das elektronische Gerät 26 eine (in 55 Vor der Verschiebung des Aufsatzes 87 zum Aus-
der Zeichnung nicht dargestellte) elektronische Sortier- gleich.der Schleifscheibenabnutzung ist die Schraube
einrichtung, die die gefertigten Massewiderstände »α« 89 zu lösen und nach der Verschiebung wieder
je nach erreichtem Widcstandswert zum Abwurf in anzuziehen, so daß der Aufsatz 87 und der Wagen 83
entsprechende Behälter verteilt: und zwar für »ge- wieder fest aufeinander ruhen,
eignete« Massewiderstände (d. h. Massewiderslände, 60 Der mit dem Wagen 83 gelenkig verbundene
die auf der ganzen aktiven Länge eingeschliffen sind), doppelarmige Hebel 41 erteilt dem Schleifkopf 82
und für »Ausschuß« Massewidei-stände (d. h. Masse- unter der Wirkung des Nockens 40 eine fortschrei-
widerstände, die auf 8O°/o der aktiven Länge einge- tende Bewegung. Die Rückstellbewegung besorgt
schliffen sind), und zur »Umarbeitung« vorgesehene die Feder 90, die nrit einem Ende am Träger des
ganzen aktiven Länge eingeschliffen sind, jedoch Der Antrieb der Spannzange 84 erfolgt über eine
dem Widerstandsnennwert nicht entsprechen). keilverzahnte Buchse 91 und eine Kardanwelle 92
2??2
Bei Berührung einer Anschiagscheibe 93 mit einem Kontakt 98 beim Einspannen des Massewiderstandes
»a« wird das elektronische Gerät 26 an die Spannzangen 74 und 75 angeschlossen.
Der Elektromagnet 72 dient dazu, den in den Spannzangen 74 und 75 eingespannten Massewiderstand
»a« beim Erreichen des Widerstandsnennwertes über den Hebel 94 auf einen geringen Abstand von
der Schleifscheibe abzuheben.
Auch ohne Widerstand »a« in den Spannzangen
74 und 75 wird ein Einschleifen der Schleifscheibe 37 in die Spannzange 75 dadurch verhindert, daß
der Hebel 31 mit seiner Rolle 95 am Nocken 29 anliegt.
Der Nocken 96 schließt über den Kontakt 97 den Elektromagneten 72 an die (in der Zeichnung nicht
dargestellte) elektronische Schaltung der Einrichtung an. die ihrerseits den Elektromagneten 72 steuert.
Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist der zuvor ίο Beschriebenen analog.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
309553/18
2822
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Abgleich von zylinder- ten Massewiderstandes in einer einzigen Richtung
förmigen Massewiderständen d»rch Einschleifen 5 möglich ist, wodurch die Leistungsfähigkeit der
einer schraubenförmigen Nut mit sich stufenlos Anordnung begrenzt ist
ändernder Steigung in die Oberfläche des Masse- Es ist auch aus der schweizerischen Patentschrift
Widerstandes, bei der ein eine Schleifscheibe 417743 eine Vorrichtung zum Abgleich von zylintragender
Schleifkopf parallel zur Achse des in derförmigen Massewiderständen durch Einschleifen
eine Einspannvorrichtung eingespannten Masse- io einer schraubenförmigen Nut m»t sich stufenlos
Widerstandes über eine Führungsstange gegen die ändernder Steigung in die Oberfläche des Masse-Kraft
einer Feder entsprechend der erwünschten Widerstandes bekannt, wobei ein eine Schleifscheibe
Nutensteigung mit stufenlos änderbarer Vor- tragender Schleifkopf dadurch parallel zur Achse
schubgeschwind'gkeit verschiebbar ist, da- des in eine als drehbare Klemme gestalteten Eindurch
gekennzeichnet, daß der Schleif- 15 spannvorrichtung eingespannten Massewiderstandes
kopf (38, 82) am Ende eines Armes (4Γ) eines geführt wird, daß eine den Schleifkopf tragende, in
doppelarmigen Hebels (41), dessen Drehpunkt festen Führungen in Richtung parallel -!ur Achse
(44) mittels eines Einstellhandgriffs (45) wäh- des Massewiderstandes verschiebbare Führungsrend
des Schleifvorgangs stufenlos in Richtung stange durch einen von einem an seinem einen Ende
der Enden des Hebels (41) ven^hiebbar ist, an- 20 an einem Schlitten angelenkten, als Nockenfläche
gelenkt ist und das Ende des anderen Arms (41") wirkenden geraden oder gekrümmten Stab, dessen
des Hebels (41) mit eimern zwei spiegelsymme- Neigungswinkel zur Verschiebungsebene des Schlittrische
Profilhälften aufweisenden Nocken (40) tens vor Arbeitsbeginn fest eingestellt wird, verzusammenwirkt,
schoben wird, wobei die Größe des Neigungswinkels
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 25 bei Vorschubgeschwindigkeit und somit den Steikennzeichnet,
daß der Schleifkopf (38) starr auf gungsgrad der einzuschleifenden Nut festlegt, wobei
einer Führungsstange (39) angeordnet ist, die mit bei Verwendung einer gekrümmten Form des am
einer Stirnfläche gegen die Feder (42) drückt und Schlitten angelenkten Stabes bzw. der als Nockenmit
der anderen Stirnfläche an dem Hebel (41) fläche dienenden Gleitfläche eine nach feststehenden
angelenkt ist. 30 Gesetzmäßigkeiten sich stufenlos ändernde Steigung
der einzuschleifenden Nut erzielbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0058292 | 1968-01-05 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1640998A1 DE1640998A1 (de) | 1970-07-30 |
| DE1640998B2 true DE1640998B2 (de) | 1972-12-28 |
Family
ID=7279212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681640998 Granted DE1640998B2 (de) | 1968-01-05 | 1968-01-05 | Vorrichtung zum abgleich von zylinderfoermigen massenwiderstaenden durch einschleifen einer schraubenfoermigen nut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1640998B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3809821A1 (de) * | 1988-03-23 | 1989-10-05 | Georg Sillner | Vorrichtung zum herstellen von schichtwiderstaenden sowie verfahren zur steuerung dieser vorrichtung |
-
1968
- 1968-01-05 DE DE19681640998 patent/DE1640998B2/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3809821A1 (de) * | 1988-03-23 | 1989-10-05 | Georg Sillner | Vorrichtung zum herstellen von schichtwiderstaenden sowie verfahren zur steuerung dieser vorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1640998A1 (de) | 1970-07-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |