DE1685901B2 - Horizontaler spinnring mit flansch fuer buegellaeufer - Google Patents
Horizontaler spinnring mit flansch fuer buegellaeuferInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
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- D01H7/60—Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
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Description
45
Die Erfindung bezieht sich auf einen horizontalen Spinnring mit Flansch für Bügelläufer, der einen starr
mit ihm verbundenen block- oder zylinderförmigen Glcitansatz aufweist, dessen Gleitflächen auf den von
der inneren Stegseite und der horizontalen inneren Flanschunterseite des Ringes gebildeten Führungsflächen
aufliegen. Spinnringe dieser Art und die auf den Ringen rotierenden Läufer (US-PS 20 42 628 und
49 020) sind ebenso wie ältere bekannte Ausführungen (US-PS 15 51 757), die keinen besonderer. Gleitan- :55
satz am Bügelläufer aufweisen, so ausgebildet, daß der Läufer während des Betriebjs die Höhe seiner
Umlaufbahn, bezogen auf den Steg des Spinnrings, ständig ändern kann, weil sich seine Umlaufgeschwindigkeit,
je nach der Stärke des Garnzuges, ebenfalls ständig ändert. Diese Höhenänderungen treten besonders
bei Spinnringen und Läufern der oben an erster Stelle genannten Bauweise besonders in Erscheinung,
weil Läufer mit einem Gleitansatz anders als die bekannten älteren Ausführungen, die keinen solchen
Gleitansatz aufweisen, nicht in der Lage sind, quer zur Umlaufrichtung des Läufers Balancierbewegungen
auszuführen, die den Ausgleich des Garnzuges unterstützen. Die Ausschlage der Höhenänderungen bei
Läufern mit Gleilansai/ bringen darüberhinaus noch die
Gefahr des sogenannten »Garnverfangens« mit sich, und die weitere Gefahr, daß das Garn dabei leicht die
Oberfläche des Ringflansches berühren kann, nämlich dann, wenn der Läufer einer verhältnismäßig tiefen
Umlaufbahn zustrebt, bei der infolge der Berührung des Garns mit der Flanschoberfläche der auf dieser
befindliche Ölfilm das Garn beschmutzen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Bügelläufern mit Glcitansatz sowohl Kippbewegungen
des Läufers senkrecht zur Umliuifbcwegung zu
vermeiden, als auch einen Umlauf des Läufers in einer stets gleichbleibend festgelegten Höhenlage sicherzustellen,
unabhängig davon, in welchen Grenzen sich die Umlaufgeschwindigkeit des Läufers während des
Betriebes ändert.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Läufer wird nun bei Beginn seines Umlaufs gegen die Führungsfläche gedrückt und bewegt sich auf dieser
sofort aufwärts, bis er mit seiner Oberseite ;>n der
inneren Flanschunterseite anliegt. In dieser Lage verbleibt der Gleitansatz mit dem Läuferbügel während
des Norinalbetriebes und rotiert in der durch die beiden Flächen bestimmten Ringbahn.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der F i g. 1 bis 7 erläutert. Es zeigt:
F i g. 1 den Spinnring von der Seite gesehen, teilweise
geschnitten,
F i g. 2 einen Teil des Rings in vergrößertem Maßstab, mit dem Läufer,
F i g. 3 eine abgewandelte Form des Ringes mit einem
anders ausgebildeten Läufer,
Fig.4 eine weitere abgewandelte Ausbildung des Ringes mit dem Läufer,
Fig.5 eine Ausbildungsform des Gleitansatzes des
Läufers in perspektivischer Darstellung,
F i g. 6 eine weitere Ausbildungsform des Gleitansatzes des Läufers, ebenfalls in perspektivischer Darstellung,
und
F i g. 7 den Gleitansatz des Läufers nacii Fig. 6 in
seiner Stellung zum Ring.
Der Spinnring nach Fig. 1 besteht aus einer Basisplatte 2, dem Steg 4 und dem mit seinem Teil 6
nach außen und seinem Teil 8 nach innen weisenden Flansch. Auf der Oberseite des Flansches verläuft eine
ölnut 10, die mit einer Abdeckplatte 12 verschlossen ist. Der Ring wird aus Pulversintermaterial hergestellt,
damit das in der Nut 10 befindliche öl durch den Ringkörper zu den Ringwandungen gelangen kann, um
auf deren Oberfläche einen dünnen Schmierfilm zu bilden, auf dem der Läufer gleitet. Die Teile der
Ringoberfläche, die keiner Schmierung bedürfen, sind in bekannter Weise mit einem Dichtfilm überzogen. Die
ölzufuhr erfolgt vom Vorratsbehälter Süber die Kanäle 13,14 zur Nut 10.
Aus den F i g. 2, 3 und 4 ist zu ersehen, daß die an der
inneren Stegseite 15 und den inneren Flanschunterseiten des Ringes gebildeten Führungsflächen 16a und 18a
in einem spitzen Winkel aufeinander stoßen. Dieser Winkel liegt zwischen 75 und 85°.
Wird der Gleitansatz 28, wie in Fig. 2 wiedergegeben,
als Zylinder ausgebildet, dessen Achse parallel zur Unterseite des inneren Flanschteils 8 verläuft, und
dessen dem Steg 4 zugewandte Stirnseite 30 ballig geformt ist, dann bilden die zusammentreffenden
Führungsflächen I6«j und 18j einen entsprechenden
Radius 20; in die dem Sieg angewandte Stirnseite des
Zylinders isl cm etwa parallel /ur Unterseite des inneren llanschteils 8 verlaufendes linde des Hügels 22 des
Läufers eingesteckt.
Der Gleiiansat/. des Läufers nach Fig. 3 besteht aus
einer Scheibe 28.7, in die ein etwa parallel /um Steg verlaufendes linde des Bügelläufers 22 eingesteckt ist.
Der blockförmige Gleilansat/ nach I'ig. 5 ist als
Reehteckkörpcr 44 ausgebildet, in dessen eine radial
/um Steg 4 verlaufende Seitenfläche 44.7 ein linde des
Bügelläufers 22 eingesteckt ist. Diese Anordnung bewirkt, daß der Gleitansatz 44 in einem kleinen Winkel
zur Unterseite des inneren Teils des Ringflansches 8 läuft.
Der Gleitansatz nach Fig. 6 entspricht im wesentlichen
der Ausbildung nach F i g. 2 mit dem Unterschied, daß die dem Steg 4 zugewandte Stirnseite 48 des
Zylinders eben geformt ist. Bei den Ausbildungsformen des Gleitansatzes nach dieser F i g. 6 und auch den
Fig. 3, 4 und 5 bilden die zusammentreffenden Führungsflächen 16.7 und 18.7, wie usbesondere aus
F i g. 4 zu ersehen, nur einen sehr kleinen Radius 20b.
Da die besondere Ausbildung der verschiedenen
Iormcn des Gleilansal/cs mit verhältnismäßig großen
(!leitflächen und die gleichbleibende Ringbahn eine besonders gute .Schmierung der Führungsfläche 16,7 und
der llanschunierscite 18,7 notwendig machen, sind von
der Ringnut 10, wie aus I·' i g. 3 /u ersehen, radial auf die
beiden Führungsflächen lb.7 und 18.7 gerichtete
Slichkanäle 10,7 vorgesehen, die im Bereich der /usammentreffenden Führungsflächen enden.
Der Gleitansatz muß beim Aufsetzen eines neuen Läufers auf den Ring zunächst nicht den in F i g. 2, 3, 4
und 7 dargestellten dichten l'aßsitz in Bezug auf die
Fülmmgsflächen 16.7 und 18,7 aufweisen. Anfangs können die auf diesen Führungsflächen aulliegenden
Gleitflächen des Gleitansalzes die Führungsflächen lediglich berühren, wobei die oben erläuterte gleichbleibende
Lage des Glcitansat/.cs in Bezug auf den Ring bereits beim Umlauf erreicht wird. Nach kurzer
Einlaufzeit werden die Auflageflächen des Gleitstücks so beigeschliffen, daß sie den dargestellten Paßsitz
einnehmen. So ist z. B. der Gleitansatz 44 nach Fig. 5
aus einem rechtwinkligen Stab aus synthetischem Werkstoff hergestellt und nimmt nach kurzer Einlaufzeit
die in F i g. 4 wiedergegebene Form an.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Horizontaler Spinnring mit Flansch für Bügellüufer, der einen starr mit ihm verbundenen
block- oder zylinderförniigen Gleitansat/ aufweist,
dessen Gleitflächen auf den von der inneren Sti'gseite und der horizontalen inneren Flansehunterseite
des Ringes gebildeten Führungsflüchen aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß
die als Führungsfläche dienende innere Stegseitc (15) so nach oben und außen verläuft, daß der
Gleitansatz (28) infolge der Zentrifugalkraft in dem
von der inneren Slegseitc (15) und der inneren Flanschunterseite (18,·^ gebildeten Winkel von 75°
bis 90° schleifend anliegt.
2. Horizontaler Spinnring nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Glcitansatz des
Bügelläufers (22) aus einer Scheibe (28a,/ besteht, in
die ein etwa parallel zum Steg verlaufendes Ende des Bügelläufers (22) eingesteckt ist (Fig. 3).
J. Horizontaler Spinnring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des zylinderförmigen
Glcitansatzes (28; 48) parallel zur inneren Flanschunterseite (18.·^ verläuft und in die dem Sieg
(4) abgewandtc Stirnseite des zylinderförniigen Gleitansatzes (48) ein etwa parallel zur inneren
Flanschunterseite (18;)^ verlaufendes Ende des
Bügelläufers (22) eingesteckt ist (F i g. 2, Aj.
4. Horizontaler Spinnring nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Steg (4)
zugewandte Stirnseite (30) des zylinderförmigen Gleitansatzes (28) ballig ausgebildet ist, und die
zusammentreffenden Führungsflächen (16;j, 18<-ijmit
einem entsprechenden Radius (20) ineinander übergehen.
5. Horizontaler Spinnring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der blockförmige
Gleitansatz als Rechteckkörpei (44) ausgebildet ist, in dessen eine radial zum Steg (4) verlaufende
Seitenfläche (44a,1 ein Ende des Bügelläufers (22) des Läufers eingesteckt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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