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DE1756054B2 - Latte zum zwischenlegen beim stapeln von betonwerksteinen - Google Patents
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DE1756054B2 - Latte zum zwischenlegen beim stapeln von betonwerksteinen - Google Patents

Latte zum zwischenlegen beim stapeln von betonwerksteinen

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DE1756054B2
DE1756054B2 DE19681756054 DE1756054A DE1756054B2 DE 1756054 B2 DE1756054 B2 DE 1756054B2 DE 19681756054 DE19681756054 DE 19681756054 DE 1756054 A DE1756054 A DE 1756054A DE 1756054 B2 DE1756054 B2 DE 1756054B2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Latten zum Zwischenlegen beim Stapeln von insbesondere hellen Betonwerksteinen, Betonfertigteilen od. dgl., welche vorzugsweise dicker als die Finger von Arbeitern oder die Stärke von Greiforganen an Transportgeräten sind und deren Kern aus Holz, Holzspänen od. dgl. besteht und mit 6S Kunststoff überzogen ist.
Wenn man Betonwerksteine, Betonfertigteile od. dgl. — im folgenden immer nur mit »Betonwerksteine« bezeichnet — bei der Fertigung, Trocknung, beim Transport und in Verkaufsbetrieben oder auf Baustellen lagen, so stapelt man sie üblicherweise übereinander uiid zwar vorzugsweise auf Paletten, damit der Transport mit einem Hubgerät, z. B. Hubstapler, erfolgen kann.
Um Beschädigungen zu vermeiden und damit zum Trocknen Luft an die Betonwerksteine herankommt, vor allem aber auch, um die Betonwerksteine beim Absetzen und Aufnehmen gut greifen zu können, ist es üblich, Latten od. dgl. zwischenzulegen. Diese bestehen in der Regel aus Holz und sollten dicker sein als die Finger von Arbeitern oder die Greiforgane an Transportgeräten, damit diese einwandfrei zwischen oder unter die Betonwerksteine fassen können. Da Betonwerksteine entweder von der Herstellung her oder wegen der üblichen Lagerung im Freien meist feucht sind, hat sich vor allem bei hellen Beionwerksieinen der Nachteil gezeigt, daß die Gerbsäure und sonstige verfärbende Stoffe durch diese Feuchtigkeit aus dem Hol/ austreten und in die Betonwerksteine eindringen und diese verunzieren, so daß sie nicht mehr verkäuflich sind. Es kommt häufig vor, daß diese häßlichen Verfärbungen so tief in das Werkstück eingjdrungen sind, daß die Oberflächen auch nicht mehr nachgeschliffen werden können. So ist das gan/e Werkstück unbrauchbar. Auch das Nachschleifen bedeutet einen unvertretbaren Aufwund. Das Zwischenlegen von Kunststoffolienstreifen zur Vermeidung der Verunreinigungen hat keine befriedigenden Ergebnisse geliefert, da diese sich verschieben und wegfliegen oder durch Unachtsamkeit beim Absetzen der meist sehr schweren Teile zur Seite gedrückt werden. Die Zwischenlage von im ganzen aus Kunststoff bestehenden Teilen oder mit nennenswerten Mengen \on Kunststoffen gebildeten Teilen ist wirtschaftlich nicht vertretbar und aus mehrerlei Gründen nicht möglich. Die auftretenden Kräfte liegen insbesondere für die untersten Latten im Stapel in der Größenordnung \on mehreren Tonnen. Die Kunststoffe müßten also bei der erforderlichen Dicke eine sehr hohe Festigkeit aufweisen, um die Vertikalkräfte an den Auflagern zu übertragen. Die Auflagerabstände betragen je nach Form des Werkstückes bis zu etwa 40 cm. Andererseits würde von dieser Kunststofflciste eine gewisse Adhäsion verlangt, damit die Betonwerksteine während des Transportes nicht gegenseitig verrutschen. Eine Kunststoffleiste mit beiden Eigenschaften ist nur mit sehr hohem Aufwand herzustellen und scheitert somit am Preis.
Man hat nun bereits eine Holzlatte mit einem etwas größeren Kunststoffhohlprofil überzogen, indem man dieses getrennt — ggf. sogar mit inneren Längsrippen — fertigte und dann über die Latte schob. Dadurch lassen sich zwar die Verunreinigungen vermeiden, jedoch ist die Herstellung aufwendig. Das Aufziehen der Hohlprofile auf die oft langen Latten bereitet Schwierigkeiten oder das Hohlprofil muß wesentlich größer als die Latte sein. Dann verdrückt es sich beim Zwischenlegen unter den sehr hohen Kräften und kann beschädigt werden. Vor allem wird aber eine relativ große Kunststoffmenge benötigt. Auch ist man in der Wahl der zu verwendenden Kunststoffe beschränkt, da diese strangpreßfähig sein müssen. Auch benötigt man für die Herstellung unbedingt einen Extruder.
Durch die Erfindung soll eine Latte verfügbar gemacht werden, die mit Sicherheit Verunreinigungen der Betonwerksteine ausschaltet, den erforderlichen
Belastungen und dem rauhen Betrieb im Baugewerbe auch bei vielfacher Verwendung standhält, die ohne besondere Aufmerksamkeit zwischengelegt werden kann und welche vor allem leicht und preiswert, auch in kleinen Serien und in sehr großer Stückzahl herzustellen ist und ein Verrutschen der Betonwerksteine gegenüber der Latte verhindert.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der Kunststoff als eine mindestens an den Aufiageseuen mit den Oberflächen des Kernes innig verbundene, zähe, griffige Kunststoffschicht ausgebildet ist. Die mit dem Kern der Latte, welcher wegen des Preises und der hohen Druckfestigkeit vorteilhaft aus Holz od. dgl. besteht, innig verbundene Schicht kann nicht verloren gehen, weil sie fest auf dem Kern haftet. Es bedarf keiner Aufmerksamkeit beim Zwischenlegen der Latten. Sie kann auch nicht zur Seite gepreßt werden und dadurch an einzelnen Stellen ausweichen oder übermäßig abnutzen. Sie kann im VerhäLnis zu einem Hohlprofil, welches für das Aufziehen eine gewisse Eigensteifheit erfordert und damit bei der erforderlichen Weichheit und Griffigkeit des Materials eine relativ große Wandstärke bedingt, wesentlich dünner ausgeführt werden. Dadurch wird Material eingespart und der Preis der in großer Zahl benötigten Latten verringert. Außerdem ist die Herstellung wesentlich einfacher, da die Latte in einem Arbeitsgang mit dem Kunststoff überzogen werden kann, wobei noch wesentlich einfachere Verfahren, wie das Tauchen, Direktauflackieren, Beschichten oder Umgießen angewendet werden können. Sie kann dadurch im Kleinbetrieb aber auch im Großbetrieb hergestellt werden. Durch die Zähigkeit drücken sich die Betonwerksteine in die Kunststoffschicht um einen geringen Betrag ein und haften an dieser fest. Da die Schicht mit dem Kern innig verbunden ist, weicht sie selbst bei hoher Belastung und geringer Wandstärke nicht so leicht zur Seite aus wie ein lose aufgezogenes Hohlprofil.
Obwohl man grundsätzlich nur zwei gegenüberliegende Auflageflächen mit der Kunststoffschicht versehen könnte, ist es vorteilhaft, alle vier Seitenflächen der Latte — ggf. bis auf Halteflächen für die Herstellung — mit der innig mit dem Kern verbundenen Kunststoffschicht zu versehen. Diese Latten liegen immer — ganz gleich wie sie zwischengelegt werden — mit einer Kunststofffläche auf den Betonwerksteinen auf. Sollte wirklich im Laufe der Benutzung einmal eine Kunststoffschicht auf einer Lattenseite beschädigt sein, so kann man das andere Paar Lattenseiten zum Zwischenlegen verwenden. Wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung auch die Stirnseiten der Latte mit Kunststoffschichten bedeckt sind, was bei Hohlprofilen nur mit einem hohen Herstellungsaufwand möglich wäre, so können aus diesen Stirnseiten auch keine verunreinigenden Stoffe austreten und die Betonwerksteine nicht verderben.
Die lose auf die Latte aufzuschiebenden Kunststoffhohlprofile hat man auch schon an mindestens zwei gegenüberliegenden Wandungen mit längsdurchlaufenden Rippen versehen. Dabei hat sich gezeigt, daß sich an oj dieser Außenprofilierung Feuchtigkeit ansammelt und wegen der Länge der Kanäle nicht einwandfrei abgeführt werden kann, weil keine ausreichende Belüftung über die ganze Länge gegeben ist. Hier vermag ein weiteres Merkmal der Erfindung, welches vor allem für innig mit dem Kern verbundene Kunststoffschichten auch wegen der Herstellungsverfahren vorteilhaft ist, jedoch auch für lose aufgezogene Hohlprofile oder sonstwie gefertigte Zwischenlegeiatten von großer Bedeutung ist, Abhilfe zu scharfen, indem nämlich die Außenprofilierung quer zur Längsrichtung der Latte verlaufende, am Lattenrand offene Kanäle vorsieht. Dadurch ist die ganze Lattenoberfläche an den Zwischenlegestellen auf kürzestem Wege belüftet, so daß die Feuchtigkeit auch an diesen Stellen einwandfrei abgeführt v/erden kann. So erzielt man größtmögliche Auflageflächen, was bei den hohen Kräften von Wichtigkeil ist. Noch bessere Belüftungsverhältnisse ergeben sich jedoch, wenn die Außenprofilierung von rechteckigen, runden, ovalen oder ähnlich geformten Nocken gebildet ist. Da man eine derartige Außenprofilierung nicht direkt im Strangpreßverfahren herstellen kann, kann man sie notfalls nachträglich spangebend herausarbeiten oder spanlos durch Prägen od. dgl. einbringen. Besonders eignen sich jedoch für ihre Herstellung Formgießverfuhren mit oder ohne Druckanwendung.
Die Erfindung sieh! vor allem vor. daß die innig verbundene Kunststoffschicht aus einem tauchfähigen, durch Tauchen aufgebrachten Kunststoff besteht. Die Herstellung ist dann besonders einfach und preiswert und sowohl in kleinen als auch in großen Stückzahlen ohne großen Aufwand möglich. Die innig verbundene Kunststoffschicht kann auch aus einem lackier- oder spritzfähigen Kunststoff bestehen. Dabei handelt es sich nicht um einen üblichen Anstrichlack, sondern um einen zähfesten Schichtkunststoff, der eine ausreichende Widerstandsfähigkeit für die hohen Drucke und auch die reibenden Beanspruchungen aufweist. Die Herstellung der mit diesen Kunststoffen versehenen Latten ist bei mittleren Stückzahlen etwas umständlicher als das Tauchen, dafür aber bei sehr kleinen Stückzahlen gut geeignet und erfordert bei großen Stückzahlen keinen zu großen maschinellen Aufwand. Wenn die hergestellten Mengen sehr groß sind, kann die innig verbundene Kunststoffschicht auch aus einem aus der Schlitzdüse direkt auftragbaren Kunststoff bestehen. Die Kunststoffschicht kann auch aus einem gießfähigen Kunststoff bestehen, der in ein den Kern im geringen Abstand umgebendes, ggf. gemäß der Außenprofilierung gestaltetes, Werkzeug eingegossen wird und darin seine mit der Kernoberfläche innig verbundene, zähfeste Form einnimmt. Je nach verwendetem Kunststoffmaterial und in Anbetracht der Stückzahl vertretbarem Herstellungsaufwand kommen für die Kunststoffschicht auch spritzgieß- oder spritzpreßfähige Kunststoffe in Betracht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen an vorteilhaften Ausführungsbcispielen näher erläutert und beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht eines Betonwerksleinstapels,
F i g. 2 die perspektivische Ansicht eines abgeschnittenen, kunststoffbeschichteten Lattenendes,
Fig. 3 die schematische Darstellung eines Behälters mit einem tauchfähigen Kunststoff und darin befindlicher Latte,
Fig.4 die schematische Darstellung einer Latte, welche durch Aufspritzen beschichtet wird,
Fig.5 die schematische Darstellung einer Latte in einer Beschichtungsdüse,
Fig.6 die perspektivische Darstellung eines Lattenstückes mit querlaufenden Rippen,
Fig. 7 die perspektivische Darstellung eines Lattenstückes mit quadratischen Nocken,
Fig. 8 die perspektivische Darstellung eines Lattenstückes mit runden Nocken und
F i g. 9 einen schematischen Längsschnitt durch eine Latte mit Außenprofilierung in einem entsprechenden Gießwerkzeug.
F i g. 1 zeigt einen Stapel gelagerter Betonwerksteine 1, welche im Freien auf dem Boden 2 gelagert sind. Zwischen dem Boden 2 und dem untersten Betonwerkstein 1 sowie zwischen den weiteren Betonwerksteinen sind jeweils zwei Latten 3 zwischengelegt. Dadurch kann die Luft zwischen die Betonwerksteine 1 treten und Feuchtigkeit abführen. Außerdem können Arbeiter oder Greifwerkzeuge gut unter die Werksteine fassen und diese abheben oder absetzen. Die Latten 3 weisen, wie F i g. 2 zeigt, eine den Kern 4 bildende Holzlatte auf. Diese Holzlatte hat auf ihren vier Seitenflächen 5,6,7,8 eine innig mit dem Kern 4 verbundene K unststoffschicht 9. Diese Kunststoffschicht kann die Latte allseitig umgeben oder nur auf zwei gegenüberliegenden Auflageseiten, beispielsweise 5 und 7, angebracht sein. Wenn man die Latten in größeren Längen mit dem Kunststoff versieht, werden die Stirnflächen 4a beim Abtrennen auf Länge freibleiben. Wenn man einzelne Latten taucht oder bei anderen Herstellungsverfahren halten muß, können einzelne Stellen der Latte - wie das Halteende 11, mit dessen Stirnfläche 4a - freibleiben. Das braucht die Benutzbarkeit der Zwischcnlegelatte für viele Anwendungszwecke jedoch nicht zu beeinträchtigen, da man die Kunststoffschicht hinreichend dick wählen kann und somit die freien Stellen, wenn sie nicht über den Betonwerkstein hinausstehen, mit diesem nicht in Berührung kommen. Zur Materialeinsparung wird man die Kunststoffschicht jedoch nur so stark wählen, wie es für die Vermeidung von Beschädigungen der Kunststoffschicht bei der Benutzung erforderlich ist.
Die Fig. 3 zeigt eine sehr einfache, vorteilhafte Herstellungsmöglichkcit tür die Beschichtung der Latten. Dabei ist ein hohes, enges Gefäß 10 vorgesehen, in welchem sich eine flüssige Kunststoffmasse 9a befindet. In diese wird der aus Holz, Holzspänen od. dgl. bestehende Kern 4 entweder ganz oder bis auf sein 'Ende 11 eingetaucht. Er überzieht s^'h dann auch auf der unteren Stirnseite 4b mit dem Kunststoff, welcher beim Herausnehmen die gewünschte, zähfeste, mit dem Kern innig verbundene Schicht bildet, die trocknen und ggf. abkühlen muß.
Die F i g. 4 zeigt schematisch einen Holzkern 4 von größerer Länge und zwei auf gegenüberliegenden Seiten angeordnete Düsen 12 von Kunststoffspritzoder Lackiereinrichtungen, aus welchen der Kunststoff auf den Kern 4 gespritzt wird. Dabei kann entweder der so Kern 4 gemäß dem Pfeil 13 bewegt werden oder es können die Düsen 12 gegenüber der Latte 4 bewegt werden. Es können auch auf allen vier Seiten Düsen od. dgl. vorgesehen werden.
Die F i g. 5 zeigt eine weitere Beschichtungsmöglichkeit für die erfindungsgemäßen Latten, sofern diese in größerer Stückzahl herzustellen sind. Dabei ist ein Werkzeug 14 vorgesehen, welches eine Ringdüse besitzt durch deren inneren Raum 16 der Holzkern 4 in Richtung des Pfeiles 17 geschoben wird. Gemäß dem Pfeil 18 wird der Kunststoff in den Ringraum eingeführt und tritt aus dem Ringschlitz 15 unter Bildung der Schicht 9 aus. Anstelle der Ringdüse können auch einzelne flache Schlitzdüsen od. dgl. verwendet werden.
Das Ausführungsbeispiel der F ig. 6 zeigt ein Lattenstück mit dem Kern 4 und der Kunststoffschicht 9, welche mit dem Kern 4 innig verbunden oder als Hohlprofil aufgesteckt sein kann. Die obere Fläche 5 und die untere Fläche 7 sind mit zwischen Rippen 20 gebildeten Kanälen 21 versehen, die quer zur Längsrichtung der Latte verlaufen, bis zum Lattenrand 40 reichen und eine einwandfreie Entlüftung auf kürzestem Wege ermöglichen.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 7 zeigt ein Lattenende ähnlichen Aufbaues wie in Fig.6. Dabei unterscheidet sich die Außenprofilierung an den Seiten 5 und 7 nur dadurch, daß sowohl querlaufende Kanäle 21 als auch längslaufende Kanäle 22 vorgesehen sind, so daß sich quadratische, etwas über die Grundfläche 23 hinausragende Nocken 24 ergeben. Bei dieser Ausgestaltung kann die Stärke der Grundschicht 25 unter der Oberfläche 23 sehr dünn gewählt werden, sofern eine innige Verbindung mit dem Kern 4 gegeben ist. Die Luftkanäle 21 und 22 kann man auch wesentlich kleiner und wesentlich zahlreicher vorsehen als beim dargestellten Ausführungsbeispiel, damit eine möglichst große Abstützfläche auf den Nocken 24 zur Verfugung steht und die Flächenpressung nicht übermäßig groß wird.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 8 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig.7 dadurch, daß die Nocken 26 die Form sehr kurzer Zylinder aufweisen. Der Übersichtlichkeit halber sind nur drei Reihen von Nocken 26 gezeichnet. Auch bei dieser Art der Nocken kommen andere Größen und Anzahlen je Flächeneinheit in Betracht. Durch die zahlreichen kleinen Auflageflächen bei den Ausführungsbeispielen nach F i g. 7 und 8 saugen sich die Betonwerksteine gui an den Latten fest, so daß Verschiebungen nicht zu befürchten sind. Außerdem ist eine Belüftung und ein Ausweichen der Feuchtigkeit von den Auflagcstcllen zu den benachbarten, mit der Außenluft in Verbindung stehenden Stellen besser gewährleistet, da die Wege für die Feuchtigkeit kurz sind.
Die F i g. 9 zeigt sehr schematisch ein Werkzeug 30. welches in der Fuge 31 geteilt ist und an seiner inneren Fläche 32 gemäß der Profilierung der Nocken 24 mit den entsprechenden Zwischenkanälen 22 und 2t als Negativ gestaltet ist. Haltenocken 33 und 34 halten den Kern 4 auf Abstand von der Werkzeuginnenwand. Bei 35 wird der flüssige Kunststoff nach Einlegen des Kernes in das Werkzeug 30 bis zur gewünschten Höhe eingegossen. Nach Erstarren des Kunststoffes zur gewünschten zähfesten Form wird das zweischalige Werkzeug 30 in der Trennfuge 31 auseinandergenommen, um die fertig beschichtete und mit den Nocken oder Rippen und Kanälen versehene Latte zu entformen und einen neuen Kern einzulegen. Es können auch Mehrfachwerkzeuge verwendet werden, in die eine Vielzahl von Latten eingelegt wird. Auch kann man andere Formverfahren, wie das Spritzgießen oder Pressen unter Druck in einer Form, anwenden oder unmittelbar nach dem Auftragen des zähflüssigen Kunststoffes durch Prägen mit entsprechenden Stempeln die Profilierung erzeugen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Latte zum Zwischenlegen beim Stapeln von insbesondere hellen Betonwerksteinen, Betonfertigteilen od. dgl., welche vorzugsweise dicker als die Finger von Arbeitern oder die Stärke von Greiforganen an Transportgeräten ist und deren Kern aus Holz, Holzspänen od. dgl. besteht und mit Kunststoff überzogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff als eine mindestens an den Auflageseiten (5, 7) mit den Oberflächen des Kernes (4) innig verbundene, zähe, griffige Kunststoffschicht (9) ausgebildet ist.
2. Latte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innig verbundene Kunststoffschicht (9) die vier Seitenflächen (5, 6, 7, 8) des Kernes (4) ggf. bis auf Halteflächen (11; 33, 34) für die Herstellung umgibt.
3. Latte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Stirnseiten {4b) des Kernes (4) mit einem innig mit der Oberfläche verbundenen Kunststoff bedeckt sind.
4. Latte mit einer Außenprofilierung des Kunststoff Überzuges, insbesondere nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenprofilierung (21, 22, 23, 24, 26) quer zur Längsrichtung der Latte (3, 4) verlaufende, zum Lattenrand (40) offene Kanäle (21) aufweist.
5. Latte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenprofilierung von rechteckigen, runden, ovalen oder ähnlich geformten Nocken (24, 26) gebildet ist.
6. Latte nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innig verbundene Kunststoffschicht (9) aus einem tauchfähigen, durch Tauchen aufgebrachten Kunststoffbesteht.
7. Latte nach einem oder mehreren der Ansprüehe 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innig verbundene Kunststoffschicht aus einem lackier- oder spritzfähigen Kunststoff besteht.
8. Latte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innig mit dem Kern verbundene Kunststoffschicht (9) aus einem aus einer Schlitzdüse direkt auftragbaren Kunststoff besteht.
9. Latte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht aus einem gießfähigen Kunststoff besteht.
10. Latte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht aus einem spritzgieß- oder preßfähigen Kunststoff besteht.
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DE1756054A1 DE1756054A1 (de) 1970-02-26
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3928320A1 (de) * 1989-08-26 1991-03-14 Drilltec Patents & Tech Vorrichtung zur lagerung und zum transport von rohren
DE4138882A1 (de) * 1991-11-27 1993-06-09 Drilltec Patents & Technologies Co., Inc., Houston, Tex., Us Vorrichtung zum transport und zum stapeln von zylindrischen gegenstaenden, wie gasflaschen, rohren usw.

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DE3928320A1 (de) * 1989-08-26 1991-03-14 Drilltec Patents & Tech Vorrichtung zur lagerung und zum transport von rohren
DE4138882A1 (de) * 1991-11-27 1993-06-09 Drilltec Patents & Technologies Co., Inc., Houston, Tex., Us Vorrichtung zum transport und zum stapeln von zylindrischen gegenstaenden, wie gasflaschen, rohren usw.

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