Deprecated: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in /home/zhenxiangba/zhenxiangba.com/public_html/phproxy-improved-master/index.php on line 456
DE1769370B2 - Verfahren zur herstellung von reaktivfarbstoffen - Google Patents
[go: Go Back, main page]

DE1769370B2 - Verfahren zur herstellung von reaktivfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von reaktivfarbstoffen

Info

Publication number
DE1769370B2
DE1769370B2 DE19681769370 DE1769370A DE1769370B2 DE 1769370 B2 DE1769370 B2 DE 1769370B2 DE 19681769370 DE19681769370 DE 19681769370 DE 1769370 A DE1769370 A DE 1769370A DE 1769370 B2 DE1769370 B2 DE 1769370B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dye
anthraquinone
dyes
parts
sodium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681769370
Other languages
English (en)
Other versions
DE1769370A1 (de
DE1769370C3 (de
Inventor
Hirohito Toyonaka Hotta Seiji Minoo Akamatsu Takashi Ashiya Kenmochi, (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
Publication of DE1769370A1 publication Critical patent/DE1769370A1/de
Publication of DE1769370B2 publication Critical patent/DE1769370B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1769370C3 publication Critical patent/DE1769370C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/20Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a pyrimidine ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

NC-Y-f ^=-«X».
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von Reaktivfarbstoffen der allgemeinen Formel I
10
• Ν-.
D-CH1NH-C-Y-+ -T-(Xln (Il
I N
in der D der Rest eines amidomethylierbaren Anthrachinonderivats. X ein Chlor- oder Bromatom. Y eine Einfachbindung, eine Methylenoder — CH1 — CH2 — NH-Gruppe und n eine Zahl von 1 bis 3 bedeutet, das dadurch gekennzeichnet ist. daß man 1 Mol eines substituierhare Wasserstoffatome enthaltenden Anthrachinonderivats in Schwefelsäure oder Phosphorsaure mit 1 bis 3 Mol Formaldehyd oder eines Dihalogenmethyläthers sowie mit 1 bis 3 Mol einer Verbindung der allgemeinen Formel Il
NC Y
-4 f
! N
in der X und η die vorstehende Bedeutung haben und Y eine Einfachbindung oder eine zweiwertige organische Gruppe ist. umsetzt und gegebenenfalls das erhaltene Produkt in ein wasserlösliches Alkalimetallsalz überfuhrt.
2. Venvendung der gemäß Anspruch 1 hergestellten Reaktivfarbstoffe der im Anspruch 1 angegebenen allgemeinen Formel zum Färben von aus Cellulose oder stickstoffhaltigen Fasern bestehendem Textilgut.
Als Reaktivgruppen von Reaktivfarbstoffen sind Chlorpyrimidylgruppen bekannt (vgl. Heinrich ZoI linger, Angewandte Chemie. Bd. 73. S. 128 [1961]). Diese Reaktivgruppen werden durch Acylierung in aminogruppenhaltige Farbstoffe eingeführt: es ist also schwierig, die Reaktiv gruppe in Farbstoffe einzuführen, die keine Aminogruppen enthalten.
Es wurde nun gefunden, daß man durch Verwendung von Chlorpyrimidinderivaten mit Nitrilgruppen gemäß der Amidomethylierungsreaktion Chlorpyrimidylgruppen in Anthrachinonderivate einführen ut.d damit ausge7xichnete Reaktivfarbstoffe erhalten kann, die sich von den bekannten Reaktivfarbstoffen beispielsweise durch ihren Farbton und ihre Echtheit unterscheiden, und daß es nicht immer notwendig ist. daß das Anthrachinonderivat Aminogruppen enthält. Die so erhaltenen Farbstoffe gehören zu den sogenannten Hochtemperatur-Fixier-Reaktivfarbsloffen. und damit gefärbte Fasern weisen eine außerordentlich große Sau e- und AU'.alibeständigkeil und Echtheit im Vergleich ai mit Tieltemperatur-Fixierfarbstoffen. wie z. B. Dichlortriazin- oder Vinylsulfonfarbstoffen, gefärbten Fsisern auf.
40
45 in der X. Y und π die vorstehende Redeutung haben, umsetzt und gegebenenfalls das erhaltene Produkt in ein wasserlösliches A'kalimetallsaiz überführt.
Ab Anthrachinonderivat mit subsiiiüierbaren Wasserstoffatomen verwendet man amidomethylierbarc Anthrachinonderivate. Diese Anthrachinonderivak kann man einteilen in solche, die die substituier baren Wasierstoffatome am Arylring haben und in solche, die die substituierbaren Wasserstoffatome in Sulfamylgruppen haben.
Als Anthrachinonderivate mit substituierbaren Wa<serstoffatomen am Arylkern werden übliche säur. Farbstoffe oder Farbstoffgrundkörper verwendet, ζ. Β Anthrachinonderivate mit —Nri-, — O-. — S-. — NH-alkylen-, —0-alkylen-, —S-alkylen- und -SO2NH Gruppen. In diesem Fall tragen die Arylkerne neber den substituierbaren Wasserstoffatomen vorzugsweise ο-, p-orientierende Gruppen, wie Methyl- und Meth o-xygruppen. Die Anthrachinonkernr können durcr Hydroxy-. Amino-, Acetylamino- oder Sulfogruppcr substi.uiert sein.
Farbstoffgrundkörper, iie aus Anthrachinonderi
vaten mit substituierbaren Wasserstoffatomen in SuIf amylgruppen bestehen, werden im allgemeinen fü saure Farbstoffe und Dispersionsfarbstoffe verwendet Die Sulfamylgruppen mit substituierbaren Wasser Stoffatomen können direkt am Anthrachinonrinp ode an Arylringen von Arylamino-, Aralkylamine- ode Aryloxygruppen gebunden sHn, die ihrerseits am An thrachinonring gebunden sind.
Die meisten der Verbindungen der allgemeine! Formel Il sind bekannt und können nach bekannte! Verfahren aus den chlorierten Derivaten entsprechen der Pyrimidine durch Einführung von Nitrilgruppic rungen oder aus entsprechenden Carbonsäureamide hergestellt werden.
Beispiele für bevorzugte Verbindungen der F01 m°l II sind 5-Cyan-2,4,6-trichlorpyrimidin, 5-Cyar 2.4,6-tribrompyrimidin. 6-Cyan-2,4-dichlorpyrimidii 5 - Cyan - 4 - chlorpy rimdin, 4 - Cyan - 2 - chlorpyrirnidti 6-Cyanmcthyl-2,4-dichlorpyrimidin und 6-(,;-Cyar äthylamino)-2.4~dichlorpyrimidin.
Set/t man erfindungsgemüß Verbindungen der ilis-erneinen Formel Ii mit den vorgenannten Anthraehinondemaien — nachstehend als Furbstofigrundkörper bezeichnet -- in Schwefelsaure oder Phosphorsäure in Gegenwart von Formaldehyd oder Dilaioiienmethyla'iher um. so werden substiiuierhare ÜVas>er>i> !'!'atome an Arj lringen oder in Sulfamv lnrup- pcn substituiert, wobei man gemäß der Amidomeihy Ijerung-reakiion leicht die Reaktivfarbstoffe der allgemeinen Formel I erhält. Es wird angenommen. tiaLi die<e Reaktion über die Hydrohse der NUr;!- jruppen m den Verbindungen der allgemeinen Forme! 11 und über die Bildung von Methylol- oder hakiienmethvlienen Derivaten verläufi. Die gleichen Per!\ ::e können auch erhalten werden, wenn man die \ >,>;■·..'uni nach Hydrolyse der Nurtlviruppen i;i Jen Xc' iungen de allgemeinen Formel 1! /u c'arba . —:uppen durchführt.
\).r- jriindungsgemabe Verfahren wird fol^-nderril. ■■■:. durchgeführt: In Schwefel- oder Phösphor-5,:. -.·. sor/ugsweise 85- bis 100'.,ige Schwefelsaure. Sj- · \:,Λ'Λ pro Mol des Färbst- Vgrundkorpers ! h-.s ? v. ' einer \ erbindung der allgemeinen Formel II cn. kürze Zeit bei 0 bis 20 Γ mit ebensoviel Mol {■'.· : .:\i'deh\d oder einer Verbindung, die wie Fo'miik!.;>d reagieren kann. z.B. Parafornia!deh_\d oder DiLi'genrnethylather. um. Das Sehwefels.iurc-Reaktj,.Mi-.:e:!iisch wire dann mit dem Farhstoffgrundkori--.: \ersetzt und eine k'jr/c /it bei 0 bis 20 ( rc :-.--eren gelassen. Man kanr die L'mset/unü aucli so du-J:!"ühren. daß man den Farbstof :rundkörper und d;.- Verbindung der allgemeinen Formel 11 in S5- bis ',(«' i iger Schwefelsaure auflöst und da/u r^rrr>al.iet;>d oder eine Verbindung gi'.it. die wie Form- -.ri.ie!nd reagieren kann.
'■-.•eh Beendigung der Umsetzung wird das Reak-I; :;-gemisch in Fiswasser eingegossen und dann mit ._·;■:·. m anorganischen Salz. z.B. Natriumchlorid oder K.ii.unichlorid. ausgesalzt, wobei man das Reaktic.nspr. ..iiikt als Niederschlag erhält. Nö'igenfails wird o.-'.m. wenn sich der so erhaltene Farbstoff in Wasser schlecht lösen läßt, der Farbstoff noch einer Sulfonierung in rauchender Schwefelsaure unterworfen
Mit den Reaktivfarbstoffen der Erfindung lassen sich Faserstoffe festhaftend färben und verschiedenerlei au-tiezeichncte echte Anfärbungen erhalten.
Beispiele für Faserstoffe, die sich mit den Reaktivfarhsioffen der Erfindung färben lassen, sind Cellulosefasern. wie Baumwolle. Leinen, Viskoseseide und Viskoscstapelfasern, und stickstoffhaltige Fasern, wie Wolle. Seide und Polyamide. Die Reaktivfarbstoffe der Erfindung können in vielen üblichen Färbeverfahren angewendet werden, beispielsweise im fauch-, im Druck- und im Kloi^verfahren.
C'ellulosefasern werden im Tauchverfahren bei 80 bis 100 C in einer Flotte gefärbt, die neben uricrn sauren Bindemittel, wie Natriumhydrogencarbonat. Natriumcarbonat. Natriumhydroxid oder tertiäres Natriumphosphat, ein anorganisches Salz, wie Natriumchlorid oder wasserfreies Natriumsulfat, enthalt.
Beim K'.otzfärbeverfahren klotzt man eine raser mit einer Lösung, die durch Aulösen eines Reaktivfarbstoffes in harnstoffhaltigem Wasser hergestellt ist. behandelt sie "ntwedcr während des Klotzens oder anschließend mit einer wäßrigen Lösung eines sauren Bindemittels, wie Natriumhydrogencarbonat, Na- !-.iimcarbonat. Natriumhydroxid oder tertiäres Natriumphosphat, und behandelt die Faser dann eine kurze Zeit mit Dampf oder mit Hitze.
Zum Bedrucken verwendet man entweder eine Druckpaste, die man durch Versetzen beispielsweise einer Alkylcellulose- oder Natriumalginatpaste mit dem Reaktivfarbstoff und dem vorgenannten sauren Bindemittel hergestellt hat. druckt die Faser mit diese. Druckpaste und behandelt sie dann mit Dampf oder Hitze, oder man verwendet zum Bedrucken einer
ic Faser eine Druckpaste, die kein saures Bindemittel enthalt, behandelt die bedruckte Faser mit dem .orcenannten sauren Bindemittel und dann mit Dampf ouer Hitze.
Das Färben stickstoffhaltiger Fasern erfolgt wie üblich in neutraler oder schwach saurer Flotte. Dabei ist es wünschenswert, daß die Flotte ein stickstoffhaltiges nichtionisches oder kationisches Tensid als Fgalisierhilfsniitiel enthüll und nach Beendigung des Färbers einer Neutralisierungs'Behandlung mit schwaehern Alkali, wie Hexamethylentefamin. unterworfen wird
Nach dem Färben ist es wünschenswert, daß man die gefärbte Faser einer Seifennachbehandlung unterwirft, um überschu. sigen Farbstoff zu entfernen.
:> Die so gefärbten Fasern haben eine ausgezeichnete Waschechtheit
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Teile sind auf das Gewicht bezogen.
Beispiel 1
4.6 Teile Natrium- 1 -amino-4-(2'.4'.t> -trimethylphenylamino) - anthrachinon - 2 - sulfonat wurden in 46 I eilet. 98"oiger Schwefelsäure gelöst. Diese Lösung wurde mit 2.1 Teilen 5-Cyan-2.4 6-trichlorpyrimidin bei 10 C oder bei tieferer Temperatur versetzt. Nach Zusatz von 0.3 Teilen Paiüformaldehyd zum Reaktionsiemisch wurde die Umsetzung 1 Stunde bei 10 C durchgeführt. Dann wurde das Reaktionsgemisch in Eiswasser eingegossen, der entstandene Niederschlag wurde abfiltriert und mit einer 5"oigen wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Nachdem Trocknen wurde der erhaltene Farbstoff bei 10 C zu 46 Teilen 20°0 Schwefeltrioxid enthaltende Schwefelsäure gegeben; d.is Gemisch wurde 1 Stunde gerührt
und dann in Eiswasser eingegossen, das 10% Natriumchlorid enthielt. Es fiel ein Niederschlag aus. der abfiltriert wurde und noch feucht in einer 15'Oigen wäßrigen Natriumchloridlösung suspendiert wurde. Nach Neutralisation mil Natriumcarbonat wurde die Suspension filtriert und so ein rötlichblauer Farbstofl der folgenden Strukturformel erhalten:
O NH,
O NH
H3C SO3Na
Beispiel 2
4.3 Teile Natrium- 1.4-diamino-2-phenoxyanthra chinon - 3 - sulfonat wurden in 43 Teilen 90%ige
Schwefelsäure gelöst. Diese Lösung wurde mit 1.9 Teilen ö-Cyanmethyl-I.^dichlorpyrimidin bei 10 C oder lieferer Temperatur versetzt. Nach Zusatz von 0,3 Teilen Paraformaldehyd ließ man das Gemisch 2 Stunden reagieren. Zürn Reaktionsgemisch wurde dann 60°ο Schwefeltrioxid enthaltende Schwefelsaure unter Kühlen getropft, am den Schwefeltrioxid^ehalt der Flüssigkeit auf 3 bis 5% einzustellen. Nach einstündigem Rühren wurde das Reaktionsgemisch in Eiswasser eingegossen, das 10°.ο Natriumchlorid enthielt. Es fiel ein Niederschlag aus. der abfiiiriert und noch Feucht in einer 15%igen wäßrigen Natriumchloridlösung suspendiert wurde. Nach Neutralisation mit Natriumcarbonat wurde die Suspension nitriert und dabei ein bläulichpurpurner Farbstoff der folgenden Strukturformel erhalten.
Cl
O NH1 —χ
N N CH2NHCOCH2Λ, ...-.\
Cl
SO3Na
Beispiel
FarbstofTgrundkörper
Gewichts- ι teile
2.3
2.5
Farbtönung
rötlichblau
purpurn
!.4-Bis(2'.4'.6-tri-
methylamino)-an-
thraciiinon
l-Amino-2-(4-tert -
butylphenoxyt-
4-(2',4',6'-trimethyl-
phenylamino)-an-
thrachinon
Beispiele 5 und 6
1,8 Teile o-Cyan-Z^dichlorpyrimidin wurden bei 10"C oder tieferer Temperatur in 51 Teilen 9S%igcr Schwefelsäure gelöst. Diese Lösung wurde mit 0.3 Teilen Paraformaldehyd versetzt und 1 Stunde gerührt. Dann wurden im Reaktionsgemisch 5,1 Teile des nachstehend genannten Farbstoffgrundkörpers gelöst. Man ließ die Lösung 1 Stunde bei 10"C reagieren. Das Reaktionsgemisch wurde dann in Eiswasscr eingegossen, das 5% Natriumchlorid enthielt. Es fiel ein Niederschlag a ..;, der abfiltriert und noch feucht in einer 10%igen wäßrigen Natriumchloridlösung suspendiert wurde. Nach Neutralisation mit Natriumcarbonat wurde die Suspension filtriert. Es wurden Farbstoffe
halten.
Bespiel
Nr
mit den angegebenen Farbtönungen er
SO3Na
Beispiele 3 und 4
Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch an Stelle von 4.6 Teilen Natrium-l-amino-4-(4',4'.6'-trimeihvlphenylamino)-anthrachinon-2-sulfonat die nachfolgend aufgetührten Farbstoffgrundkörper verwendet, wobei Farbstoffe mit den angegebenen Farbtönungen erhalten wurden.
6o Farbstoffgrundkörper
I-C clohexylamino-J ,2.4'.6'-trimethylphenylamino)-anthrachinon-6-sulfonsäure
l-Amino-4-(3'-sulfamylphenylaminoh
anthrachinon-2-sulfonsäure
4.5
Farbtönung
blau
rötlichblau
Beispiele 7 bis 9
Beispiel 2 wurde wiederholt, jedoch wurden a Stelle \on 4.3 Teilen Natrium- 1.4-diamino-2-phenov anthrachinon-3-sulfonat die nachfolgenden Farbstol grundkörpcr verwendet. Es wurden Farbstoffe m Sen angesehenen Farbtönungen erhalten.
Beivpiel
Nr.
35
40 Farbstoffe rundkörper
; -phenyll-propyl-
amino~)-anthra-
chinon
1.4-Dianiino-2,3-bis-
phenoxyanthra-
chinon
1.4-Bis-[4-(4"-me-
thylphenoxy)-phe-
nylamino]-anthra-
chinon
Gewichtsi teile
3.0
\ :.irbti'nui'.
blau
röthchpurpur
bläulicl criin
Beispiel 10
') NH,
Cl
CH7NHCO —J:
.N-
Cl
Teil des Farbstoffs der obigen Formel wurde 5(X) Teilen Wasser gelöst. Diese Lösung wurde Teilen wasserfreiem Natriumsulfat verset/i. In Gemisch wurden 20 Teile Baumwolle gegeben, und Temperatur wurde auf SO bis 90 C '.'rhöht. Dann v, den noch 5 Teile tertiäres Natriumphosphat hinzt fügt, und die Baumwolle wurde I Stunde gefärbt, so gefärbte Baumwolle wurde einer Seifenbehandl· unterworfen, mil Wasser gewaschen und so ein farbi und klar rötlichblaugefärbtes Produkt erhalten.
769
O NH,
Beispiel
C H,NHCOCH,CH.NH
(SO3Na)10,
Cl,
Cl
I,·, 2
2 Toile des Farbstoffes der obigen Formel und 8 Teile Harnstoff wurden in 40 Teilen heißem Wasser gelöst. 50 Teile einer 5% Natriumalginat enthaltenden Paste wurden unter Rühren mit dieser Lösung versetzt. Nach dem Abkühlen wurden zu dem Gemisch 2 Teile Natriumhydrogencarbonat gegeben. Mit der so erhaltenen Druckpaste wurde ein Baumwolltuch bedruckt, getrocknet und dann mit Dampf behandelt. Dann wurde das Baumwolltuch einer Seifenbehandlung unterworfen, mit Wasser gewaschen und so ein Produkt erhalten, das Sonnenlicht- und waschecht und klar bläulichpurpurn gefärbt war.
Beispiele 12 bis 18
Färbt man wie in den Beispielen 10 und Il mit Farbstoffen, der nachstehenden Formel, so erhält man gefärbte Produkte mit den angeführten Farbtönungen:
Beispiel Strukturformel
O NH2
CH2NHCO (SO3Na)2 ^1
O NH2
O NH2
SO3Na
CH2NHCOCH2CH2O
O NH2
SO3Na
H3C
O NH
CH2NHCO-(SO3Na)2 -NH
Farbtönung
Rötlichpurpurn
Bläulict purpun
Rötlid blau
305· 525
ortNiM/uni!
Beispiel i
Nr i
Slruklurfi -mel
1 .tr h
NaQ3S
CU,
O NH-CHCH2CH2-^
O NH-CHCH2CH2-/
CH3
(SO3Na)2
Cl
Blau
Blau
Grünlichblau
Bläulicl grün
Aus der USA.-Patentschrift 3 301 843 sind Reaktiv- 55 lösliche Alkalimetall- oder Ammoniumsalze bilden
1 j.er- J —II »«am I7a«-*v»&1 CqiiM»»4A *«»A #"·«-U 1 TM ■ - _ J _- O.
farbstoffe der allgemeinen Formel
X.-D
N-C
y \
— N — CO — C N
H(R)4-, C = C
H Y Säurereste, wie Carboxyl-, Phosphorsäure- oder S fonsäuregnippen bedeuten, D einen Farbkörpenno külrest wie einen Azo-, Anthrachinon- oder Phtha cyaninfarbstoffrest, R einen zweiwertigen niedei
aliphatischen Rest wie die Methylen-, Äthylen- o< Propylengruppe und Y ein Fluor- oder Chlorate darstellt, π eine ganze Zahl mit einem Wert von m destens 2, vorzugsweise 2 oder 3 ist und m und q ύ Wert 1 oder 2 haben.
Der im Beispiel 6 dieser Patentschrift beschrieb« repräsentative Farbstoff (A) ist dem gemäß Beispie erfmdungsgemäß hergestellten Anthrachinonfarbst
bekannt, in der X gleiche oder verschiedene wasser- (B) in der nachstehenden Tabelle gegenübergcst
11
Q-,
Farbstoff
O NH
(A)
CH2NHCO
CH3 Cl
H3C SO3H
Der Farbstoff (A) wird durch Acylierung von
O NH2 SQ3H
12
Herstellungsverfahren
Acylierung
Amidomethylierung
mit einem Säurechlorid der Formel
hergestellt.
Der Farbstoff (B) wird erfindungsgemäß nach folgendem Reaktionsschema hergestellt:
O NH
1. H2SO4
NaCl
Y Ύ 3\ z
H I V-/
O NH f >-
Farbton
Blau
Leuchtendrotstichigblau
Der crfmdungsgemüß hergestellte FarbstofffBl ist dein bekannten Farbstoff(Λ) hinsichtlich seines Farbtons erheblich überlegen.
Aus der belgischen Patentschrift 661 532 sind unter anderem Reaktivfarbstoffe bekannt, die als Farbstoffgrundkörpcr ein Anthrachinonderivat enthalten. Der im Beispiel 3 dieser Patentschrift beschr.^bene Farbstoff(C) ist einem eründungsgemäü herstellbaren Anthrachinonfarbstoff(D) in der nachstehenden Tabelle gegenübergestellt:
FarbstolT (C)
O NH
SO3Na CH3
CH2NHCOCH2SO2CH2CH2OSO3Na Farbstoff (D)
O NH
H3C CH2NHCO
Nutzeffekt der Färbellotte Baumwolle Farbänderung Waschechtheit Wolle Baurm olle Fleckenbildung
Farbstoff Wolle (Alkalibehandlung) 5 Farbänderung 5
etwas
unterlegen
50%
5 5 5
C ausgezeichnet
86%
ausgezeichnet
70%
5
D ausgezeichnet
86%
Fleckenbildung
3 bis 4
3 bis 4
Die Versuche wurden nach dem japanischen Industrie-Standard JIS L 1045 (1959) durchgeführt. Der erfindungägemäße Farbstoff ist hinsichtlich seines Aufeiehvermögens auf Baumwolle dem aus der belgischen Patentschrift 661 532 bekannten Farbstoff überlegen.

Claims (1)

  1. i 769 370
    Patentansprüche:
    I. Verfahren zur Herstellung \on Reaktivfarbstoffen der allgemeinen Formel
    D-CH2NH-C-Y-1- ^r-(Xln
    in der D der Rest eines amidomethylierbaren Anthrachinonderivats. X ein Chlor- oder Bromatom. Y eine Einfachbindung, eine Methylen- oder -—CH2 — CH2 — NH-Gruppe und r. eine Zahl von 1 bis 3 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 Mol eines substituierbare Wasserstoffatome enthaltenden Anthrachinonderivats in Schwefelsaure oder Phosphorsäure mit i bis 3 Mol Formaldehyd oder eines Dihalogenmethyläthers sowie mit 1 bis 3 Mol einer Verbindung der alleemeinen Formel
DE19681769370 1967-05-16 1968-05-15 Verfahren zur Herstellung von Reaktivfarbstoffen Expired DE1769370C3 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3138967 1967-05-16
JP3164467 1967-05-17
JP4459567 1967-07-10

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1769370A1 DE1769370A1 (de) 1971-05-13
DE1769370B2 true DE1769370B2 (de) 1973-06-20
DE1769370C3 DE1769370C3 (de) 1974-01-31

Family

ID=27287306

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681769370 Expired DE1769370C3 (de) 1967-05-16 1968-05-15 Verfahren zur Herstellung von Reaktivfarbstoffen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH521428A (de)
DE (1) DE1769370C3 (de)
GB (1) GB1189776A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2610158A1 (de) * 1976-03-11 1977-09-15 Bayer Ag Reaktiv-farbstoffe
CH647798A5 (de) * 1981-06-22 1985-02-15 Ciba Geigy Ag Reaktivfarbstoffe.

Also Published As

Publication number Publication date
CH521428A (de) 1972-04-15
DE1769370A1 (de) 1971-05-13
GB1189776A (en) 1970-04-29
DE1769370C3 (de) 1974-01-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4031650C2 (de) Farbstoffgemische und ihre Verwendung in Trichromie-Färbeprozessen
DE1262475B (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Farbstoffen
DE1769370B2 (de) Verfahren zur herstellung von reaktivfarbstoffen
DE2658268A1 (de) Reaktive disazofarbstoffe mit monochlortriazin-reaktivgruppen
DE1223082B (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Farbstoffen
DE69702963T2 (de) Faserreaktive farbstoffe
EP0100300A2 (de) Verfahren zur Nachbehandlung von gefärbter, cellulosehaltiger Fasermaterialien
DE2626836A1 (de) Reaktiv-gefaerbte polymere substrate, besonders textilsubstrate, verfahren zu deren bildung und reaktivfarbstoffe bzw. -farbstoffsysteme hierfuer
CH473879A (de) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Pyrimidinfarbstoffen
EP0012411B1 (de) Anthrachinon-Reaktivfarbstoffe sowie deren Verwendung zum Färben von OH- oder amidgruppenhaltigen Materialien
DE1904112C3 (de) Faserreaktive, schwermetallhaltige Formazanfarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung zum Färben oder Bedrucken von Textilmaterial
CH683362A5 (de) Faltjalousie.
DE2817733C2 (de)
DE2505497C3 (de) Verwendung eines Farbstoffs mit Phosphor- und/oder Phosphonsäureestergruppen zum Färben von Wolle oder Nylon
DE2848403C2 (de)
DE2839429A1 (de) Anthrachinon-reaktivfarbstoffverbindungen
DE3331861C2 (de)
DE1041461B (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Cellulosetextilstoffen
EP0474594A1 (de) Verfahren zum Färben von Wolle und deren Mischungen mit anderen Fasern mit Reaktivfarbstoffen
DE3022928A1 (de) Anionische disazoverbindungen
DE1081988B (de) Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen
DE2451005C3 (de) Verfahren zum reaktiven Färben und Bedrucken von Hydroxygruppen enthaltenden Fasermaterialien
CH361874A (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrimidinfarbstoffen
CH364854A (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrimidinfarbstoffen
CH419386A (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrimidinfarbstoffen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)