DE1790336B2 - Elektrischer steckverbinder zum anschluss an ein mehradriges kabel - Google Patents
Elektrischer steckverbinder zum anschluss an ein mehradriges kabelInfo
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- H01R13/506—Bases; Cases composed of different pieces assembled by snap action of the parts
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- Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Steckverbinder zum Anschluß an ein mehradriges
Kabel, mit einem aus zwei Gehäusehälften bestehenden flachen Gehäuse, einer an einer Stirnseite des Gehäuses
angeordneten Kontaktleiste, mit einer Mehrzahl von Kontaktelementen und wenigstens einer Kabelabgangsöffnung
in dem Gehäuse.
Aus der US-PS 3170 749 ist ein elektrischer
Steckverbinder dieser Art bereits bekannt. Dieser besteht aus zwei schalenartigen Gehäusehälften, die in
ihren Randbereichen ineinandergreifen und mittels Schrauben miteinander verbindbar sind. Die eine
Stirnseite dieses Steckverbinders ist zur Aufnahme einer Kontaktleiste ausgebildet, die mit einzelnen
Kontaktelementen bestückt ist. An diese Kontaktelemente lassen sich die einzelnen Leiter eines Kabels
anschließen, die innerhalb der Anschlußarmatur nach hinten durch eine Kabelabgangsöffnung herausgeführt
sind. Derartige Steckverbinder dienen zum unmittelbaren Anschluß eines Kabels an ein elektrisches Gerät. Es
besieht hierbei häufig das Bedürfnis, an die ein/einen Leiter des Kabels außer dem anzuschließenden Gerät
weitere elektrische Einrichtungen, beispielsweise Prüfschaltungen,
anzuschließen. Bei dem bekannten Steckverbinder ist dies nur dadurch möglich, daß entweder
zwischen diesen und das Gerät ein Zwischenstecker mit seitlich herausgeführten Anschlüssen gelegt wird oder
die erforderlichen elektrischen Verbindungen unmittelbar im Gerät hergestellt werden.
Aus der DT-AS 1144 805 ist eine elektrische
Anschlußdose bekannt, in der eine gedruckte Schaltungsplatte gelagert ist, auf der einzelne elektrische
Bauelemente angeordnet sind, die in elektrischer Verbindung mit den einzelnen Adern des anzuschließenden
Kabels stehen. Es handelt sich bei dieser Anschlußdose jedoch nicht um einen Steckverbinder,
denn es fehlen der Dose nach außen ragende Kontaktelemente, mit denen sie in ein Gerät oder einen
Gegensteckverbinder eingesteckt werden könnte.
Aus dem DT-Gbm 18 03 190 ist ein Steckverbinder bekannt, dessen Gehäuse zweiteilig ausgebildet ist und
bei dem die beiden Gehäusehälften durch eine Schnappverbindung miteinander verbunden sind.
In der Siemens-Zeitschrift. Februar 1958, Heft 2, Seite
103 ist eine gedruckte Schaltungsplatte beschrieben und dargestellt, bei der jeder wichtige Steuer- und
Speisungspunkt auf der der Steckseite abgekehrten Plattenseite herausgeführt ist, so daß sowohl die
Funktionsfähigkeit der auf der Platte angebrachten Schaltgruppe als Ganzes, als auch die einzelnen
Bauelemente leicht geprüft werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Steckverbinder der aus der
US-PS 31 70 749 bekannten Art derart weiterzubilden, daß an die einzelnen Leiter des angeschlossenen Kabe!s
auf einfache und dem Benutzer möglichst große Gestaltungsfreiheit gebenden Weise zusätzliche Schaltungselemente
anschließbar sind. Unter den genannten Schaltungselementen sind beispielsweise Prüfschaltungen
oder solche Schaltungen zu verstehen, die die Schaltung, an die der Steckverbinder normalerweise
angeschlossen wird, modifizieren.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst durch die Kombination der folgenden
an sich bekannten Merkmale a, c und d und des zugehörigen Merkmals b:
a) in dem Gehäuse ist formschlüssig ein plattenförmiger
Leitungsträger gelagert;
b) der Leitungsträger weist eine den Kontaktelementen in der Kontaktleiste gleichkommende Einzahl
von Leiterbahnen auf, die jeweils mit mehreren BohruAgen versehen sind, wobei in jeweils einer '°
Bohrung einer Leiterbahn ein Leiterende des anzuschließenden Kabels verlötet ist und die
verbleibenden Bohrungen zum Einlöten von elektrischen Bauelementen in wahlweiser Anordnungdienen;
c) die Kontaktleiste ist zu ihrer mechanischen Befestigung und zum gleichzeitigen elektrischen
Anschluß ihrer Kontaktelemente an die Leiterbahnen mii den Anschlußenden ihrer Kontaktelemente
in jeweils einer randseitigen Bohrung der Leiterbahnen verlötet;
d) die beiden Gehäusehälften sind mittels einer Schnappverbindung miteinander verbunden.
Der wesentliche Unterschied des angegebenen Steckverbinders gegenüber dem Steckverbinder nach
der US-PS 31 70 749 besteht darin, daß in dem Gehäuse formschlüssig wenigstens ein plattenförmiger Leitungsträger
gelagert ist, der mit einzelnen elektrischen Bauelementen wahlweise bestückt werden kam. Dies
gibt dem Benutzer die Möglichkeit, an die Leiterendcn des anzuschließenden Kabels irgendwelche zusätzlichen
Schaltungen, beispielsweise Prüfschaltungen, anzuschließen. Dadurch, dall eine den Kontaktelementen in
der Kontaktleiste gleichkommende Anzahl von Leiterbahnen auf dem Leitungsträger vorgesehen ist, die
jeweils mit mehreren Bohrungen versehen sind, wird dem Benutzer zum Aufbau seiner Schallung sehr vie1
Freiheit gegeben. Da der Benutzer dieses Steckverbinders die Bauelemente üblicherweise selbst einlötet und
bei Bedarf gegen andere auswechselt, sind die beiden Gehäusehälften mit einer gegenseitigen Schnappverbindung
versehen, die es dem Benutzer ermöglicht, den Steckverbinder leicht zu öffnen und wieder zu schließen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden
noch näher erläutert. Es zeigen:
F i g. 1 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsge
mäßen Steckverbinders;
F i g. 2 eine Draufsicht auf einen geöffneten Steckverbinder mit angeschlossenem Kabel und
Fig. 3 zwei Ansichten eines in dem Steckverbinder verwendeten Leitungsträgers mit aufgesetzter Kontaktleiste.
Der in den Figuren dargestellte Steckverbinder setzt sich aus zwei identischen flachen Gehäusehälften 1 und
2 und einem in das Gehäuse 1, 2 einsetzbaren plattenförmigen Leitungsträger 3, der an seiner
Stirnseite eine Kontaktleiste 4 trägt, zusammen. Die ™
beiden identischen Gehäuschälften t sind an vier Stellen mit angespritzten Rastelemenicn 5 versehen, die in
entsprechende Ausnehmungen 6 der jeweils anderen Gehäusehälfte eingreifen, um die beiden Gehäusehälften
1, 2 zusammenzuhalten. Diese Rastelemente 5 und <\s die zugehörigen Ausnehmungen 6 sind so ausgebildet,
daß eine Montage und Demontage ohne Werkzeug möglich ist.
Die Gehäusehälften 1 und 2 weisen weiterhin zwei seitliche Aussparungen 7 und 8 und eine am hinteren
Ende vorgesehene Aussparung 9 auf. Die Aussparungen 7,8 und 9 dienen zum Herausführen eines Kabels 10. Die
auf einander gegenüberliegenden Seiten vorgesehenen Aussparungen 7 und 8 lassen Kabelabgänge unter 90'
und 45° zu. Die Tiefe der Aussparungen 7, 8 und 9 ist derart gewählt, daß bei einer Kabel- bzw. Einzeladerdikke
von 1 mm eine leichte Klemmung und damit eine Zugentlastung erreicht wird.
In die beiden Gehäusehälften läßt sich ein in F 1 g. 3
gesondert dargestellter plattenförmiger Leitungsträger 3 einsetzen. Auf diesem Leitungsträger 3 sind
zueinander parallele Leiterbahnen 11 angeordnet, durch die Bohrungen 12 verlaufen, in die sich elektrische
Bauelemente 13 einlöten lassen. An der einen Stirnseite des Leitungsträgers 3 ist eine Kontaktleiste 4 angeordnet,
deren einzelne Kontaktelemente 15 jeweils mit einer Leiterbahn Il eiektri^h verbunden sind. Die
Kontaktleiste 15 kann so aufgebaut sein, wie sie in der DT-AS 16 90 247 beschrieben ist. Die Besonderheit
dieser dort beschriebenen Kontaktleiste besteht darin, daß die einzelnen Kontaktelemente in Kontaktkammern
eines Isolierkörpers eingesetzt und mittels eines aufschnappbaren Deckels darin gesichert sind, wobei
die Befestigung der so bestückten Kontaktleiste auf dem Leiiungsträger allein durch Verlöten der Kontaktelemente
mit den Leiterbahnen erfolgt. Die einzelnen Leiter eines anzuschließenden Kabels 10 sind, wie aus
Fig. 2 ersichtlich ist. mit jeweils einer Leiterbahn 11
verbunden.
Der Leitungsträger 3 ist mit einem Handgriff \h
versehen, der aus der hinteren Aussparung 9 herausragt. Dieser Handgriff 16 weist eine Durchbohrung 17 auf. in
die sich beispielsweise ein Haken zum Trennen der
Verbindung einsetzen läßt.
Der fertig montierte Steckverbinder kann durch die in ihm enthaltene Schaltung auf dem Leitungsträger als
»Programmstecker« Verwendung finden. In den meisten Fällen wird die Kontaktleiste 14 mit Stiftkontakt
bestückt sein: sie läßt sich jedoch auch mit Buchsenkontakten bestücken. Durch Verwendung von zwei
Steckverbindern, deren einer eine Buchsenkoniaktleiste und deren andere eine Steckkontaktleiste aufw eist, kann
eine fliegende Steckverbindung hergestellt werden.
Falls erforderlich, können in dem Verbinder auch zwei aufcinanderliegende Schaltungsplatten untergebracht
werden. Vorteilhafterweise werden diese so angeordnet, uaß ihre Leiterbahren außen liegen und
daß die nach außen zu führenden Kontaktelementc parallel zu den Leiterbahnen auf diese aufgelötet
werden. Dies führt zu einer besonders hohen Kontaktdichte. Weiterhin ist es möglich, in demselben
Steckverbinder sowohl abgehende Kabel als auch Schaltungselemente unterzubringen. Die Bauhöhe bzw.
Stärke des Steckverbinders ist beispielsweise 10mm.
damit, wenn notwendig, bei einem Rastermaß von 2.54 mm jeder fünfte Raster mit nebeneinander
aufgereihten Steckverbindern möglichst lückenlos belegt werden kann. Bei derartig eng aufgereihten
Steckverbindern kommt die Durchbohrung 17 im Handgriff 16 zur Geltung.
Der beschriebene Steckverbinder läßt sich auch ohne ein anzuschließendes Kabel verwenden, wenn es gilt,
einen Leiiungsträger 3 oder eine gedruckte Schalungsplatte berührungssicher zu machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Elektrischer Steckverbinder zum Anschluß an ein mehradriges Kabel, mit einem aus zwei
Gehäusehälften bestehenden flachen Gehäuse, einer an einer Stirnseite des Gehäuses angeordneten
Kontakileiste, mit einer Mehrzahl von Kontaktelementen und wenigstens einer Kabelabgangsöffnung
in dem Gehäuse, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden an sich bekannten
Merkmale a, c und d und des zusätzlichen Merkmals b:
a) in dem Gehäuse (1, 2) ist formschlüssig ein plattenförmiger Leitungsträger (3) gelagert;
b) der Leitungsträger (3) weist eine den Kontaktelementen in der Kontaktleiste (4) gleichkommende
Anzahl von Leiterbahnen (11) auf, die jeweils mit mehreren Bohrungen (12) versehen
sind, wobei in jeweils einer Bohrung einer Leiterbahn ein Leiterende des anzuschließenden
Kabels (10) verlötet ist und die verbleibenden Bohrungen zum Einlöten von elektrischen
Bauelementen in wahlweiser Anordnung dienen;
c) die Kontaktleiste (4) ist zu ihrer mechanischen Befestigung und zum gleichzeitigen elektrischen
Anschluß ihrer Kontaktelemente an die Leiterbahnen (11) mit den Anschlußenden ihrer
Kontaktelemente in jeweils einer randseitigen Bohrung (12)der Leiterbahnen (11) verlötet;
d) die beiden Gehäusehälften (1, 2) sind mittels einer Schnappverbindung (5, 6) miteinander
verbunden.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehausehälfien (1,
2) mit unterschiedlicher Bauhöhe ausgebildet sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einem
der Kontaktleiste (4) gegenüberliegenden Kabelabgang (9) seitliche Kabclabgänge (7, 8) vorgesehen
sind.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäusehälften (1, 2) durch mehrere Schnappverschlüsse (5,
6), vorzugsweise insgesamt vier, miteinander verbunden sind, die sich ohne Zuhilfenahme eines
Werkzeugs ausrasten lassen.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der plattcnförmige Leitungsträger (4) in Verlängerung der Einsieckrichtung
einen Handgriff (16) aufweist, der aus dem Gehäuse (1,2) herausragt.
6. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (16) eine
Bohrung (17) aufweist.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauhöhe des
Steckverbinders etwas geringer ist, als ein ganzzahliges Vielfaches des Rastermaßes des plattenförmigen fo
Leitungsträgers (3).
8. Steckverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauhöhe des Steckverbinders
etwa 10 mm beträgt.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (1.
2) zwei plattenförmige Leitungsträger (3) angcord-10
Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleiste
(4) als Stecker- oder Buchsenleiste ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671790336 DE1790336C3 (de) | 1967-02-07 | 1967-02-07 | Elektrischer Steckverbinder zum Anschluß an ein mehradriges Kabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671790336 DE1790336C3 (de) | 1967-02-07 | 1967-02-07 | Elektrischer Steckverbinder zum Anschluß an ein mehradriges Kabel |
Publications (3)
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|---|---|
| DE1790336A1 DE1790336A1 (de) | 1976-04-22 |
| DE1790336B2 true DE1790336B2 (de) | 1976-10-28 |
| DE1790336C3 DE1790336C3 (de) | 1979-05-17 |
Family
ID=5706991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671790336 Expired DE1790336C3 (de) | 1967-02-07 | 1967-02-07 | Elektrischer Steckverbinder zum Anschluß an ein mehradriges Kabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (4)
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| US4722580A (en) * | 1981-03-02 | 1988-02-02 | Amp Incorporated | Two way cover assembly |
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-
1967
- 1967-02-07 DE DE19671790336 patent/DE1790336C3/de not_active Expired
Also Published As
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