DE1805707B2 - Verfahren zum herstellen von halbleiteranordnungen - Google Patents
Verfahren zum herstellen von halbleiteranordnungenInfo
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Description
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen wird beispielsweise auf den Seiten 869 bif- 872 des
Häher erläutert. »Journal of Eleeirochem. Soc«, Bd. 114 (1967),
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher Nr. 8, beschrieben. Wird dieser Kristall anschließend
das Verfahren nach der Erfindung auf eine Silicium- auf eine Temperatur zwischen 900 und 12(10' C wäh-
diode angewendet wird; 5 rend einer entsprechenden Zeitspanne in einem
Fig. 2 zeigt eine Modifizierung der Ausführungs- Sauerstoffstrom oder in einem Sauerstoffstrom, der
form von Fig. 1; Wasserdampf enthält, erhitzt, dann bildet sich ein
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher Siliciumoxidfilm an dem Teil des Kristalls, der nicht
das Verfahren nach der Erfindung auf die Herstel- mit dem Siliciumnitridfilm bedeckt ist. An der mit
lung eines Emitters eines UHF-Transistors angewen- io dem Siliciumnitridfilm bedeckten Stelle wird nur ein
det wird; sehr dünner Siliciumoxidfilm auf der Oberfläche des
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform zur Erzeugung Siliciumnitridfilms erzeugt, wobei der Siliciumkristall
finer Unebenheit auf der Oberfläche eines Silicium- unterhalb des Nitridfilms nicht oxydiert wird. Es ist
Installs durch Anwendung des erfindungsgemäßen bekannt, daß, falls eine Siliciumoberfläche oxydiert
Verfahrens. 15 w;rcl, ungefähr drei Fünftel der Dicke des wachsen-
Die folgenden Ausführungen gelten für den Fall, den Oxids oberhalb der ursprünglichen Siliciumober-
daß der Halbleiterkristall aus Silicium und das Nitrid fläche und die restlichen zwei Fünftel der Dicke
aus Siliciumnitrid besteht. Erfindungsgemäß kann je- unterhalb der ursprünglichen Siliciumoberfläche vor-
doch der Halbleiterkristall aus Silicium, Germanium liegen. Daher wird nur duic'i diese Oxydationsstufe
oder Galliumarsenid bestehen, während es sich bei 20 eine Höhlung auf der Siliciuinoberfläche erzeugt,
dem Nitrid um irgendein Metallnitrid, wie beispiels- Nach der vorstehend geschilderten Oxydatoinsstufe
weise Siliciumnitrid oder Tantalnitrid, handeln kann. befindet sich die Oberfläche allgemein in einer der-
Unter dem Begriff »Oxid« soll erfindungsgemäß ein artigen Form, wie sie aus Fig. Ic hervorgeht. Wird
Oxid verstanden werden, das durch Oxydation des beispielsweise ein Siliciumkristall, der teilweise mit
Halbleiterkristalls der Unterlage erzeugt worden ist. 25 einem Siliciumnitridfilm mit einer Dicke von
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend an 0,2 μπι bedeckt ist, auf 1150° C während einer Zeit-Hand
der Zeichnungen näher erläutert spanne von 70 Minuten in feuchtem Sauerstoff er-
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform stellt ein hitzt, dann wird ein Oxidfilm 4 mit einer Dicke (H in
Verfahren zur Erzeugung einer Siliciumdiode dar. Fig. 1 c) von 1,3 μπι und einer Größe h (in der glei-
Wie aus der Fig. la hervorgeht, wird ein dünner 30 chen Zeichnung) von 0,39 jim erhalten. In einem
Film 2 aus Siliciumnitrid auf der gesamten Ober- derartigen Fall wird auf der Oberfläche des Nitrids 3
fläche einer entsprechenden Kristalloberfläche 1 aus nur ein dünner Siliriumoxidfilm mit einer Dicke von
einem Siliciumeinkristall oder einer Siliciumplatte mit ungefähr 100 A erzeugt.
einem fixierten Leitungstyp aufgebracht. Aus Verein- Wird der Siliciumkristall in eine Lösung aus Fluor-
fachungsgründen beziehen sich die Erläuterungen 35 säure, die auf 1,5 °/o verdünnt ist, während einer Zeit-
Bur auf eine Oberfläche. Die Dicke dieses dünnen spanne von 5 bis 6 Minuten eingetaueut, dann wird
Films aus Siliciumnitrid kann jeden Wert annehmen. der dünne Siliciumoxidfilm auf der Oberfläche des
Sie kann beispielsweise von einigen hundert A bis zu Siliciumnitridfilms entfernt. Demgegenüber ist der
1 (im schwanken. Zum Aufbringen des Siliciumnitrid- Siliciumoxidfilm, der auf dem restlichen Teil ausge-
tlrns kann jede geeignete Methode angewendet wer- 40 bildet ist, derart ausreichend dick, daß nur ein gerin-
den. Beispielsweise wird eine gas'örmige Mischung ger Teil seiner Oberfläche entfernt wird, während der
aus Silan (SiH4) und Ammoniakgas (NH3) zusammen Rest zurückbleibt. Wird diese Probe anschließend in
mit Wasserstoff oder Argon auf die Oberfläche eines konzentrierte Phosphorsäure, die auf ungefähr
Siliciumkristalls geführt, worauf dieser Silicium- 168° C erhitzt wird, eingetaucht, dann wird der SiIi-
kristall auf eine entsprechende Temperatur von 600 45 ciumoxidfilm nicht angegriffen, sondern es wird nur
\>\s 1200" C erhitzt wird. Dabei scheidet sich in ein- der Siliciumnitridfilm 3 in F i g. 1 c entfernt, wobei
fächer Weise ein Si!;ciumnitridfilm auf der Oberfläche eine Mesastruktur erhalten wird, in welcher der ganze
des Siliciumkristalls ab. Man kann sich jedoch auch Teil mit Ausnahme der oberen Oberfläche mit dem
anderer Methoden bedienen, wie sie beispielsweise Oxidfilm bedeckt ist, so wie dies in Fig. Id gezeigt
auf den Seiten 826 bis 833 des »Journal of Electro- 50 wird. Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich
them. Soc«, Bd. 114 (1967), Nr. 8. oder auf den nur auf den Fall, daß nur die Wirkung der Oxvdation
Seiten 962 bis 964 des »Journal of Electrochem. zur Herstellung einer derartigen Mesastruktur ver-
$oc«, Bd. 114 (1967), Nr. 9 beschrieben sind. wendel wird. Falls es jedoch nötig sein sollie, eine
Dann wird ein Teil des Siliciumnitridfilms 2 durch vergleichsweise hohe Mesastruktur (mit der Größe Ii
Ätzen entfernt, so daß ein Nitridfilm mit einer fixier- 55 in Fig. 1 c) zu erzeugen, dann kann das Silicium vor
•en Form in einer fixierten Position zurückbleibt der Oxydationsstufe in eine bekannte Ätzlösung für
(vol. F i g. 1 b). Silicium eingetaucht werden, beispielsweise in eine
Zur Vereinfachung wird in der Zeichnung nur der gemischte Lösung aus Flußsäure (HF), Salpetersäure
zurückbleibende Teil des Siliciumnitrids gezeigt. Es (HNO3), Wasserstoffperoxid (H2O2) und Wasser
ist jedoch üblich, daß viele derartige Teile auf der 60 (H2O)I genannt CP-4, oder kann in einem gasförmigleichen
Siliciumoberfläche vorhanden sind. Ferner gen Silicium'Uzgasstrom erhitzt werden, beispielswird
die Form des Siliciumnitridfilms in der Zeich- weise in einer gasförmigen Mischung aus Chiornung
scheibenartig dargestellt, wobei jedoch die wasserstoffsäure und Wasserstoff. Da der Silicium-Form
nicht auf eine derartige kreisförmige Form be- nitridfilm durch ein derartiges Ätzmittel nicht angeschränkt
ist. Auf diese Weise kann ein Nitridfilm mit 65 griffen wird, wird der Teil unterhalb des Siliciumeiner
fixierten Forrr in einfacher Weise exakt in einer nitridfilms 3 in Fig. Ib geschützt, während der
fixierten Position durch Anwendung einer bekannten andere Teil zur Erzeugung einer Höhlung geätzt wird.
Methode erzeugt werden. Eine derartige Methode Nachdem die Probe oxydiert ist, wie dies aus
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Fig. lc hervorgeht, kann sie wahlweise in eine verdünnte Lösung von Fluorsäure eingetaucht werden,
so daß nur der Oxidfilm gelöst und entfernt wird, worauf die Probe erneut oxydiert werden kann.
Durch Wiederholung dieser Maßnahme kann eine Mesastruktur mit einer gewünschten Höhe in vergleichsweise einfacher Weise hergestellt werden, da
diß Oxydationsgeschwindigkeit um so höher ist, je dUnfier der Oxidfilm ist. Bedient man sich der anderen Methode an Stelle der zuerst genannten Methode
zur Herstellung einer Mesastruktur unter Anwendung von einer Oxydation, so wie dies aus F i g. 1 d hervorgeht, dann wird ein Siliciumoxidfilm entlang der
Form der Oberfläche des Siliciumkristalls gebildet, so wie dies aus F i g. 2 hervorgeht. Jedoch ist der
Unterschied in dieser Form erfindungsgemäß nicht wesentlich. Zur Bildung einer konkaven Stelle in dem
Halbleiterkristall kann man sich ferner einer physikalischen Behandlung bedienen, beispielsweise einer
Laser-Bearbeitung oder einer Bearbeitung mittels eines Strahles aus geladenen Teilchen. Ferner kommt
eine mechanische Bearbeitung, wie beispielsweise ein Schleifen oder eine Bearbeitung mit Ultraschallstrahlen, in Betracht.
Dann wird eine Verunreinigung, die im HaIbleiterkristall einen Leitungstyp erzeugt, welche gegenüber dem Leitungstyp des Halbleiterkristalls umgekehrt ist, durch das Fenster 5 in F i g. 1 d diffundiert.
Dies bedeutet, daß, falls der Siliciumkristall vom η-Typ ist, beispielsweise Bor diffundiert wird, während, falls der Siliciumkristall vom p-Typ ist, beispielsweise Phosphor diffundiert wird. Auf diese
Weise wird ein pn-übergang 6, wie er in F i g. 1 e gezeigt wird, gebildet. Bei der Diffundierung einer
derartigen Verunreinigung wird im allgemeinen ein dünner Oxidfilm auch auf der Oberfläche des Fensters 5 gebildet. Da er jedoch sehr dünn ist und aus
einer Mischung aus dem Siliciumoxid und dem Oxid des diffundierten Elements besteht, kann er im allgemeinen leicht entfernt werden. Beispielsweise kann
nur der Oxidfilm an dieser Stelle entfernt werden, und zwar gewöhnlich durch Verwendung einer gemischten Lösung aus Ammoniumfluorid (NH4F),
Flußsäure (HF) und Wasser (H2O), die als gepufferte
Ätzlösung bezeichnet wird. Man kann auch eine verdünnte Flußsäure-Lösung, wie sie vorstehend beschrieben wird, verwenden. Wird dann ein geeignetes
Metall 7, beispielsweise Aluminium, abgelagert, wie dies beispielsweise aus F i g. 1 f zu ersehen ist. worauf
der unnötige Metallteil entfernt wird (vgl. Fig. Ig),
dann ist das restliche Metall eine Elektrode 8 zum Anlegen einer Spannung an diesen pn-übergang.
Nachdem jeweils ein derartiger Diodenteil aus dem Siliciumkristall ausgeschnitten worden ist, werden
eine Zuleitung an die Elektrode 8 an der oberen Oberfläche des Stückes und eine Elektrode zum Anlegen
einer Spannung und eine Zuleitung an die untere Oberfläche angebracht. Eine derartige fertige
Diode geht aus Fig. Ig hen/or. Die Zuleitung zum
Anlegen einer Spannung kann an die Elektrode 8 angeschweißt oder angelötet werden. An Stelle der Zuleitung
kann ein Metall 9, welches Teil einer Mikrowelienschaltung
bildet, in Kontakt mit der Elektrode 8 gebracht werden, so wie dies aus Fig. lh
hervorgeht. Wird ferner eine Elektrodenausgestaltung, wie sie als leitungsgestützte Halbleiteranordnung
(beam lead iype) bekannt ist, zur Herstellung der "Metallelektrode 8 verwendet, dann kann sie
direkt an einer festen Mikrowellenschaltung angebracht werden, ohne dabei die Stabilität der Charakteristik zu beeinflussen, und zwar auch dann, wenn
diese Diode nicht in einer luftdicht verschlossenen Hülse enthalten ist.
Wahlweise kann bei der Herstellung einer derartigen Diode der Kristall in den durch Fig. If gezeigten Zustand übergeführt und in die durch Fig. Ig
wiedergegebene Form durch Aufdampfen eines Me-
tails ohne Diffusion in den anschließenden Stufen nach der Entfernung des Siliciumnitrids 3 fertig bearbeitet werden, wenn ein Verunreinigungselement,
welches eine Leitung ergibt, die derjenigen des Halbleiterkristalls entgegengesetzt ist, zutrst auf die Ober-
»5 fläche des Kristalls zur Bildung eines pn-Übergangs
in der entsprechenden Tiefe diffundiert wird (beispielsweise wird der Siliciumnitridfilm 2, der aus
Fig. 2a hervorgeht, aufgebracht, worauf der Siliciumkristall oxydiert oder chemisch geätzt und an-
ao schließend oxydiert wird, wodurch er die durch die
F i g. 2 c oder 1 c' angegebenen Formen annimmt).
Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich in wirksamer Weise zur Herstellung eines Emitters für
einen UHF-Transistor verwenden. Die Fig. 3 zeigt
as ein Beispiel für eine derartige Anwendung. Aus
Zweckmäligkeitsgründen wird nachstehend ein npn-Transistor beschrieben. Das Verfahren kann jedoch
in der gleichen Weise auch auf einem pnp-Transistor angewendet werden.
In der F i g. 3 a kennzeichnet die Bezugszahl 10 einen Siliciumeinkristall (η-Typ), während 11 ein
Siliciumoxidfilm ist. In der gleichen Weise wie zur Herstellung eines gewöhnlichen Transistors wird ein
Fenster 12 in diesem Film nach einer Fotoätz
methode erzeugt, worauf ein pn-übergang durch Dif
fusion einer p-artigen Verunreinigung durch dieses Fenster 12 gebildet wird. Das Fenster 12 kann jede
Form besitzen, es wird jedoch aus Vereinfachungsgründen für die nachstehenden Erörterungen als
rechtwinklig angenommen. Das Verfahren wird in folgender Weise durchgeführt:
Wie aus der Fig. 3b hervorgeht, wird ein Siliciumnitridfilm 13 auf die ganze Oberfläche aufgebracht.
Dieser Film 13 wird dann in selektiver Weise nach der vorstehend beschriebenen Methode geä!zt, so daß
ein Fenster 14 hergestellt wird, wie dies aus F i g. 3 c hervorgeht. Durch die Bezugszahl 15 wird Siliciumnitrid in Form eines Streifens gekennzeichnet, ^tT an
dem Umfang des Fensters 14 angebracht ist. 16 ist ein anderer Teil des Nitrids in direktem Kontakt mit
der Siliciumoberfläche. 17 ist der Teil des Nitrids auf dem vorstehend erwähnten Oxidfilm. In dieser Zeichnung
wird der Fall gezeigt, daß nur ein Nitridstreifen vorhanden ist. Es können jedoch auch mehrere derartige
Nitridstreifen aufgebracht sein. Dann wird dieser Siliciumkristall direkt aus dem durch Fig. 3c
wiedergegebenen Zustand oxydiert oder geringfügig durch Eintauchen in ein Siliciumätzmittel. wie beispielsweise
CP-4, geätzt und anschließend oxydiert.
so daß er die durch Fig. 3d bzw. 3d' wiedergegebene
Form annimmt. 18 und 19 sind Siliciumoxidfilme. die jeweils durch derartige Stufen gebildet werden.
Die anschließenden Stufen werden unter Bezugnahme auf die F i g. 3d erläutert, es ist jedoch darauf
hinzuweisen, daß sich diese Erläuterung auch auf die Fig. 3d' beziehen kann. Anschließend wird der
Nitridfilm 15 im Mittelpunkt entfernt, so wie dies aus Fig. 3e hervorgeht. Zu diesem Zweck bedient man
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sich einer bekannten Fotoätzmethode. Der Oxidfilm Der auf diese Weise erzeugte Transistor besitz
auf dem Nitridfilm 16 wird nicht entfernt, sondern Merkmale, die ihn in hervorragender Weise für UHF
nur der Oxidfilm auf der Oberfläche des Nitridfilms Verwendungszwecke geeignet machen. Da sich da
15. Anschließend kann nur der Nitridfilm 15 durch Gebiet des Emitters in den Siliciumkristall erstreckt
Auflösen in Phosphorsäure in der vorstehend be- 5 kann die Dicke des Emittergebietes in ausreichenden
scliriebenen Weise entfernt werden. Wird das vor- Maße groß gemacht werden, ohne daß dabei dii
stehend beschriebene Fotoätzer, des Oxidfilms durch- Fläche der Emitterübergangsoberfläche vergrößer
geführt, dann ist es erforderlich, daß der Oxidfilm auf wird. Daher kann eine Legierung des Emittergebiete!
dem Nitridfilm 16 nicht entfernt wird. Es ist keine mit dem abgelagerten Metall im Falle der Bildung
Bedingung, daß nur der Oxidfilm auf der Oberfläche io einer Ohmelektrode die Folge haben, daß der pn
des Teils des Nitridfilms 15 exakt entfernt wird. Da- Übergang des Emitters beeinflußt wird. Daher laß
her kann dieses Fotoätzen auch dann vergleichsweise sich in einfacher Weise eine sehr kleine EnKterübereinfach durch geführt werden, wenn die Breite des gangskapazität herstellen. Es ist darauf hinzuweisen
Nitridfilms 15 sehr gering ist, und zwar deshalb, da, daß eine derartige Emitterstruktur die Durchschlag
falls die Oberfläche der Probe mit einem Film mit 15 spannung zwischen der Unterlage und dem Emit·
einem lichtempfindlichen Lack beschichtet und mit ter, den Emitterwirkungsgrad des Emitterübergang!
Licht bestrahlt wird, die auf der Oberfläche der Probe sowie die Ubergangsfrequenz des Transistors eranzubringende Maske ein derartiges Muster besitzen höht.
kann, welches Licht nicht nur auf der Oberfläche des Wie vorstehend bereits erwähnt, kann das Verfah-Teils des Nitridfilms 15, sondern auch auf einem Teil 20 ren nach der Erfindung auch in wirksamer Weise
der Oberfläche des benachbarten Siliciumoxid* 18 dazu verwendet werden, eine Unebenheit mit ein μ
abfängt. Daher ist die Genauigkeit der Maske selbst exakten Größe und Form auf der Oberfläche eines
sowie die Genauigkeit ihrer Anbringung auf der Siliciumkristalls zu erzeugen. Beispielsweise wird ein
Probe groß genug. Wird der Oxidfilm auf dem Nitrid- Siliciumnitridfilm 24 auf der Oberfläche eines SiIifilm 15 entfernt, dann wird die Oberfläche des SiIi- as ciumkristalls 23 aufgebracht, so wie dies aus Fig.4a
ciumoxids 18 ebenfalls leicht entfernt. Da jedoch der hervorgeht. Anschließend wird ein Fenster 25 an
Oxidfilm auf dem Nitridfilm 15 nur 100 bis 300 A einem Teil dieses Siliciumnitridfilms hergestellt, so
dick ist, wird das Silicium 18 nicht vollständig ent- wie dies Fig. 4b zeigt. Wird eine Oxydation durch
fernt, so daß das unter ihm liegende Silicium nicht Erhitzen auf 900 bis 1300 C in einem Sauerstofffreigelegt wird. Da ferner der dünne Oxidfilm auf 30 strom oder in einem feuchten Sauerstoffstrom durchdem Nitridfilm 16 nicht entfernt worden ist, und zwar geführt, dann wird Siliciumoxid 26 an dem Teil des
tuch dann nicht, wenn der Nitridfilm 15 anschlie- vorstehend erwähnten Fensters 25 erzeugt, der aus
Bend durch Eintauchen in Phosphorsäure entfernt Fig. 4c hervorgeht. Wird daher diese Probe ·η
werden soll, wird der Nitridfilm 16 nicht entfernt. Fluorsäure mit einer entsprechenden Konzentration
In der vorstehend beschriebenen Weise wird eine 35 eingetaucht, dann wird das Siliciumoxid 26 entfernt.
n-Verunreinigung unter Bildung eines pn-Übergangs wodurch eine Höhlung mit einer gewünschten Form
21 für einen Emitter (vgl. Fi g. 3e) durch ein Fenster in genauer Weise in einer gewünschten Position auf
20 diffundiert, das nach der Entfernung des Nitrid- der Oberfläche des Siliciumkristalls erzeugt werden
films 15 gebildet wird. Die Stellung eines derartigen kann. Für die vorstehend erwähnte Behandlung ist
Emitterübergangs kann unterhalb oder oberhalb des 40 der dünne Nitridfilm mit einer Dicke von ungefähr
Bodens der Mesastruktur des Emitters sein, so wie einigen 100 A als schützender Passivierungsfilm ausdies aus Fig. 3e hervorgeht, wobei sich die Stellung reichend. Das Merkmal dieser Methode besteht darnach der Art des herzustellenden Transistors richtet. in, daß, falls eine Oxydation des Siliciums zur Her-
zu bilden. Jedoch ist es zweckmäßig, dieses zusam- in üblicher Weise durchgeführt wird, unterscheidet,
men mit der dünnen Oxidschicht auf dem Nitridfilm das Fortschreiten des Verfahrens derart langsam ist.
nach der Methode zu entfernen, wie sie vorstehenH^^^^ daß in einfacher Weise die Tiefe der Höhlung ge-
zur Herstellung der Diode angewendet wurde. Dann steuert werden kann, wobei die Wandoberflache der
Wird diese Probe in Phosphorsäure nach der oben be- 50 auf diese Weise erzeugten Höhlung glatt ist. da das
*%chriebenen Weise eingetaucht, um den Nitridfilm 16 Fortschreiten der Oxydation durch die Diffusion der
zu entfernen. In einem derartigen Fall kann der Sauerstoff- oder Wassermoleküle durch den Silicium-
Nitridfilm 17 auf dem Oxidfilm ebenfalls entfernt oxidfilm gesteuert und nicht durch die Umsetzung
werden, er kann jedoch auch zurückgelassen werden. der Siliciumoberfläche mit Sauerstoff oder Wasser
so wie dies aus Fig. 3f hervorgeht. Falls der Nitrid- 55 reguliert wird. Nachdem die Oxydation erfolst ist.
film 17 zusammen entfernt werden soll, ist kein Foto- wird das Oxid durch Atzen entfernt, worauf erneut
atzen erforderlich. Soll der Nitridfilm 17 zurückgelas- oxydiert wird. Je dünner der Film ist. desto höher ist
Sen werden, dann ist das Fotoätzen erforderlich, es die Oxydationsgeschwindigkeit. Die Gesamterhit-
läßt sich jedoch in sehr einfacher Weise in der glei- zungszeit kann reduziert werden. Die Erzeuaunc
Chen Weise wie bei der Herstellung des Emitters 60 einer Unebenheit, die exakt eine gewünschte Form
durchführen. und Größe besitzt, kann auf diese Weise auf der SiIi-
Anschließend wird ein Metallfilm 22 auf der gan- ciumoberfiäche erzeugt werden. Dies stellt eine wert-
fcen Oberfläche aufgebracht, so wie dies aus F i g. 3 volle Methode zur Herstellung von verschiedenen
hervorgeht. Der nicht erforderliche Teil des aufge- Halbleitervorrichtungen dar. Die gleiche Methode
dampften Metalls wird durch Fotoatzen entfernt, so 65 läßt sich auch auf Halbleitermaterialien, wie bei-
daß das fertige Produkt erhalten wird, wie es durch spielsweise Germanium und Galliumarsenid, an-
die F i s- 3 g und 3 h wiedergegeben wird. wenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
2 138
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen von Halbleiter festigen, bessci |.·υ|π.·,ι. In diesem I alle is jedoch eine
anurdiuiimcn unter Anwenduni! der Oxidmaskie- L Fntoüt/.nietluidc erkndorlich. um cm l-ciistei riir die
runysieehnik. dadurch n e V e π η ζ e i c ii η ι: ι. Elektrode in dem SilieiutiK.xicllilin nach der DirUmdaß
aui der Oberfläche eines Halbleiterkristalls dtcruiijj der ρ /-ulic hci/iistcHe-n. :,u da« da.-, Problem
ein dünner Meiallnitridiilni gebildet wird, ein be- ·αι lohen bleibt, cmc Markierung an bestimmten
Stimmter Teil des Metallniiridnlms so entfenit Stellen .in/.iibnniieu. Wird lciner die Grenzlinie des
wird. dal', der restliche Meiallniiridfilm die »e- m pn-Überguiigs mit einem Sili/.iuinu.-.idnlm bedeckt.
wünsclue geometrische Anordnunu aufweist, der dann sind dl·; C'liai aklci isLikcii der Diode stabil. :..<>
Teil der HalbleiierkriscaHoberfläche. der keinen fern das Material in entsprechender Weise ausuc-Nitridlilm
trügt, so geatzt wird, daß dieser Teil wählt wird, daß die Diode nicht in eine Hülse eingeniedriger
ist als der Teil, weicher die NitridsL-hiciu bracht v.erdeii muli, Falls jedoch die Arbeit.slrequen/
trägt, der Halbieiterkristall so lange in oxydieren- 15 der Diode sehr hoch is:, ist e:. erforderlich, den
der Atmosphäre auf hohe Temperatur erhitzt, bis Durchmesser des pn-Ubergangs klein /Ί machen so
sich eine Oxidschicht in gewünschter Dicke auf dall hierdurch die Gieii/in:t)uen/ erhöht wrd. Lm
der Hall"';iteroberflitche gebildet hat. der Nitrid- jedoch ei»·· l^etallelekuode mit der p-Zone ausreifilm
ganz oder teilweise unter Freilegen der Halb- chend niederohmig /u verbinden, ist rs erfordern cn.
lederoberfläche entfernt wird, in die so freigelegte 20 eine legierte Schicht aus dessen Metall und dein
Halbleiteioberflache eine Verunreinigung ein- Halbieiterknsiall zu bilden, wobei die Schicht dick
dirtundiert wird und das Elektrodenmetall auf der genug sein muß. Daher muß die 1 iefe des pn-Uberganzen
Überfläche aufgebracht wird. gangs gvößer als ein bestimmter Grad gemacht wer-
2. Verfahren nach Anpruch 1. dadurch ge- den. Soll jedoch der Durchmesser der p-Zone kleiner
kennzeichnet, daß der verwendete Halbleiter- 25 ausgestaltet Wvrden als eine bestimmte Grenze, dann
kristall aus Silicium. Germanium oder Gallium- wird das Verhältnis der Fläche der Seitenoberflache
arsenid besteht der p-Zone zu der Gesamtfläche des pn-Ubergangs
3 Verfahren nach Anspruch 1. dadurch ge- vtrgleichsweisi: groiJ. so daß die Grtnzfrequjnz nicht
kennzeichnet, daß das verwendete Nitrid aus Sill- so stark ansteigt, und zwar auch dann nicht. w„nn
ciumnitnd oder Taitalnit; i besteht. 30 der Durchmesser der vorstehend erwähnten ρ Zone
4 Verfahren nach Anspri.rh 1. dadurch ge- klein ist
kennzeichnet, daß der ve wendete Halbleiter- Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung
krist.tj: eine unter Verwendung einer Verunreini- der Nachteile der bisher bekannten üblichen Verfah-
gun·· diffundierte Schicht besitzt, deren Leitungs- ren zur bildune eines pn-Ubergangs in Halbleitern
typ umjvkehrt demjenigen des Halbleiters e.uf sei- 35 sowie die Schaffung eines Verfahrens *.ur einfachen
ner Oberfläche ist. Herstellung eines sehr exak'ep pn-Übcrgangs in einer
5. Verfahren nach Anspruch!, dadurch ge- genauen geometrischen Form und Große,
kennzeichnet, daß der Halbleiterkristall, welcher Bei Anwendung des erfmdungsgemäßen Verfahrens den dünnen Partialfüm auf dem Metailnitrid auf kann nicht nur in mfacher Weise eine Diode mit seiner Oberfläche besitzt, oxydiert wird, worauf 40 einem einzigen mesaartigen pn-übergang mit der gedas auf der Oberfläche des Nitrids erzeugte Oxid wünschten Form und Größe, wobei die Grenzlinie so lange entfernt wird, bis wenigstens das Nitrid des pn-Ubergangs. die auf der Kristalloberfläche auffreigelegt ist. worauf auch das Nitrid entfernt tritt mit einem schützenden Passiviemngsfilm bewird, deckt ist. erzeugt werden, sondern die Erfindung f> Verfahren nach Anspruch 1. dadurch ge- 45 kann auch auf einen UHF-Transistor, eine integrierte kennzeichnet, daß die Oxydation des Halbleiter- Schaltung. eine Bildsensorfotodiodenanordnung kristall:·, mit dem dünnen' Partialfilm aus Nitrid od dgl. mit einem pn-Uberganp der vorstehend erauf seiner Oberfläche und die Entfernung des ent- wähnten Struktur als Komponente angewendet standenen Oxids wiederholt werden. werden.
kennzeichnet, daß der Halbleiterkristall, welcher Bei Anwendung des erfmdungsgemäßen Verfahrens den dünnen Partialfüm auf dem Metailnitrid auf kann nicht nur in mfacher Weise eine Diode mit seiner Oberfläche besitzt, oxydiert wird, worauf 40 einem einzigen mesaartigen pn-übergang mit der gedas auf der Oberfläche des Nitrids erzeugte Oxid wünschten Form und Größe, wobei die Grenzlinie so lange entfernt wird, bis wenigstens das Nitrid des pn-Ubergangs. die auf der Kristalloberfläche auffreigelegt ist. worauf auch das Nitrid entfernt tritt mit einem schützenden Passiviemngsfilm bewird, deckt ist. erzeugt werden, sondern die Erfindung f> Verfahren nach Anspruch 1. dadurch ge- 45 kann auch auf einen UHF-Transistor, eine integrierte kennzeichnet, daß die Oxydation des Halbleiter- Schaltung. eine Bildsensorfotodiodenanordnung kristall:·, mit dem dünnen' Partialfilm aus Nitrid od dgl. mit einem pn-Uberganp der vorstehend erauf seiner Oberfläche und die Entfernung des ent- wähnten Struktur als Komponente angewendet standenen Oxids wiederholt werden. werden.
50 Das Verfahren /ur Herstellung von Halbleiterge-
raten unter Anwendung der Oxidmaskierungstechnik
besteht nach der Erfindung darin, daß auf der Oberfläche
eines Halbleiterkristalls ein dünner Metall-
Dif Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstel- nitndfilm gebildet wird, ein bestimmter Teil des
len von Halbleiteranordnungen unter Anwendung der 55 Meiallnitridfilms so entfernt wird, daß dei restliche
Oxidmaskierungstechnik. Mctallnitridfilm die gewünschte geometrische Anord-Für
die Struktur eines pn-Übergangs als bedeut- nung aufweiei, der Teil der Halbleiterkristallobersame
Komponente einer Halbleiteranordnung wird fläche, der keinen Nitridfilm trägt, so geätzt wird, daß
entweder eine Mesaanordnung oder eine Planaran- dieser Teil niedriger ist als der Teil, welcher die
Ordnung verwendet. Beispielsweise ist es im Falle 60 Nitridschicht trägt, der Halbleiterkristall so lange in
einer variablen UHF-Kapazitätsdiode in Form des oxydierender Atmosphäre auf hohe Temperatur er-Mesatyps
sehr schwierig, eine Elektrode an ihrem hitzt wird, bis sich eine Oxidschicht in gewünschter
Oberteil zu befestigen, wenn der Durchmesser des Dicke auf der Halbleiteroberfläche gebildet hat, der
Mesateils kleiner als eine bestimmte Grenze ist. Da Nitridfilm ganz oder teilweise unter Freilegen der
ferner die Grenzlinie des pn-Ubergangs der Arno- 65 Halbleiteroberfläche entfernt wird, in die so freigesphäre
ausgesetzt ist. ist es zur Verhinderung einer legte Halbleiteroberfläche eine Verunreinigung einInstabilität
der Charakteristiken der Diode erforder- diffundiert wird und das Elektrodenmetall auf der
lieh, die Diode in eine vollständig luftdicht abge- ganzen Oberfläche aufgebracht wird.
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