DE1809006A1 - Schaltungsanordnung fuer Anzeigefelder aus Anzeigegliedern mit Elektrolumineszenzzellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Anzeigefelder aus Anzeigegliedern mit ElektrolumineszenzzellenInfo
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Description
Patentanwalt
7 Stuttgart-Eeuerbach
Kurze Str. 8
Burton A. Babb~3
INTERNATIONAL STANDARD ELEOO)RIO CORPORATION , NEtf YOBK
Schaltungsanordnung für Angeigefelder aus Anzeigegliedera
mit Elektrolumineazenzzellen.
Die Priorität der Anmeldung Nr, 685 240, Gruppe 253, vom 15. Nov. 1967 in den Vereinigten Staaten von Amerika
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Anzeigefelder
aus Anzeigegliedern mit Elektrolumineszenzzellen.
Bekannte Anzeigefelder aus Anzeigegliedern mit ELektrolumines-^
zellen sind in Eorm einer Matrixa aufgebaut. Dabei sind die Zeilen-
und Spaltendrähte orthogonal angeordnet und diese Drähte an den Kreuzpunkten elektrisch getrennt. An Jedem Kreuzpunkt
ist eine Reihenschaltung aus einer ELektrolumineszenzzelle und
einem Gleichrichter angeordnet, der die Zellen vor Spannungen falscher Polarität sehützt, wenn andere ausgewählte Zellen erregt
werden. Typische Beispiele für solche Anzeigefelder sind in den US-Patentschriften Nr. 2 818 531 und Nr. 2 774 813 zu
finden.
Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Anzeigefelder besteht
darin, dass mit Leckstrom behaftete Elektrolumineszenzzellen für eine richtige Betriebsweise benutzt werden müssen, da keine
Mittel zur Entladung der Elektrolumineszenzaselle vorgesehen
sind, wenn sie einmal zum Aufleuchten gebracht worden ist.
14. 11. 1968
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Burton A. BaVb-3
Daher muss der innere Widerstand der Elektrolumineszenzzelle zur Entladung benutzt werden, so dass die Anzeigesequenz des
.Anzeigefeldes nur verhältnismäseig niedrig sein kann. Um die
Betriebsgeschwindigkeit solcher "bekannten Anzeigefeider zu
erhöhen, muss eine ElektrolumineszeiEaelle mit hohem Leckstrom
gewählt werden, so dass der Wirkungsgrad des Anzeigefeldes
abnimmt. Die in den genannten US-Patentschriften beschriebenen Anzeigefelder köänen ferner nicht mit Wechselstrom betrieben
werden, weil der dort gezeigte Gleichrichter keinen Wechselstrom durchlässt. ...
ELektrolumineszenzzellen sind nicht polarisierte Anzeigeelemente.}mit
DurchbruchsSpannungen, die weder in positiver noch negativer Sichtung überschritten werden dürfen. Der Lichtstrom
dieser Zellen verhält sich proportional zur benutzten Frequenz und zur angelegten Spitzenspannung. Wenn die Elektrolumineszenzzelle
in Gleichstromanlagen betrieben werden soll, so richtet sich die hochstzulässige Spitzengleichspannung nach der höchstzulässigen
Durchbruchsspannung der Zelle. Soll die Zelle in einer Wechselstromanlage benutzt werden, so kann die Spitzenspannung
an der Zelle etwas kleiner als die doppelte höchstzulässige Durchbruchsspannung sein, wenn das eingangsseitige Erregungssignal
um ein in der Mitte liegendes Bezugspotential schwankt. Ferner ist der Lichtstrom einer Elektrolumineszenzzelle nicht
der angelegten Spitzenspannung linear proportional; beispielsweise wird bei der Verdopplung der Spitzenspannung wesentlich
mehr als der doppelte Lichtstrom der Zelle erhalten. Deshalb ist es erwünscht, dass jede gegebene Elektrolumineszenzzelle
mit Wechselstrom betrieben wird, damit die grösstmÖgliche
Lichtausbeute und bessere Kontrastverhältnisse erreicht werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung für Anzeigefelder der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der die Nachteile der bekannten Anordnungen vermieden sind
und bei der also ein vorteilhafter Betrieb mit Wechselstrom erfolgen kann. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreichtγ
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Barton A.
dass in jeden Anzeigeglied eine ELektroliial.Tieszenzzelle,
ein Entladewiderstand und ein Gleichrichter alt den einen ihrer Anschlüsse verbunden Und,dass zwischen den anderen
Anschlüssen der Elektrolumineszenzzele und des Entladungsviderstandes
ein Kondensator angeordnet ist, dessen mit der Elektrolumlneseenzzelle verbundenem Belag ein erstes Betrieb
spotential zugeführt wird und dessen alt dem Entla&ewiderstand
verbundenem Belag das Bezugspotential zuführbar ist, und dass den anderen Anschlüssen des Entladewiderstandes
und des Gleichrichters Über jeweils einen Widerstand ein dem Betrag nach höher als das erste Betriebspotential
bemessenes sweites Betriebspotential zugeführt wird·
Die Erfindung ist vorzugsweise für Anzeigefelder in Matrixform
geeignet, auf die sich weitere Ausbildungen der Erfindung
beziehen.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigen:
Fig.l eine Schaltungsanordnung eines Teils eines Anzeigefeldes aus Anzeigegliedern mit Elektrolumineszenzzellen
in Form einer typischen Hatrixanordnung gemäss der Erfindung,
Fig. 2 eine Darstellung der Spannungsverläufe an den in Fig.l eingezeichneten Funkten und
Fig.3 eine Darstellung der Spannungsverläufe an den in Fig.l.
eingezeichneten Punkten für den Fall, in den eine Elektrolumineszenzzelle
dunkel bleibt·
In Fig.l ist eine Anzeigematrix mit drei Zeilen und zwei Spalten
gezeigt} an den Kreuzpunkten dieser Zeilen und Spalten sind Anzeigeglieder mit Elektrolumineszenzzellen angeordnet. Andere
Anordnungen sind selbstverständlich auch möglich, insbesondere
auch der Betrieb einer einzelnen Elektrolumineszenzzelle in der nachstehend angegebenen Veise. Im einzelnen enthält die Anzeigematrix
in Fig.l erste Spaltendrähte 1 und 3, zweite Spalten-
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drähte S und 4 und die Zeil entrant e 5,6 und 7« Zwischen den
ersten und zweiten SpaltendrMliten 1 und' 2 der -ersten Spalte
ist ein Kondensator 8 eingefügt,. der der mit d©n Spaltendrähten
1 und 2 versehenen Spalte gemeinsam ist* Bin entsprechender
Ebn&eneator 9"iet für die zweite Spalte vorgesehen.
Die Werte der Kondensatoren -8 und 9 "betragen etwa
10 mal so viel wie die wirksame Kapazität der -ELekt-rolumineszenzizellen
in einer Spalte« Der SpaltendraJit 1 ist über
einen Gleichrichter 10 aa eine Spaiinungsquelle V* aageschlossen,
mit der der Bpaltendraht 3 über einen Gleichrichter 11
in-gleicher Weise verbunden ist« Diese Gleichrichter sind
den Spalten individuelle zugeordnet, la dem %alteaärab.t 1
ist eine KL ektro lumineszenz zelle 12 eagescKLosseii,, deren,
anderer Anschluss fiber einen Widerstand IJ mit te» Spaltendrahtfs
verbunden ist.Bin Gleichrichter 14 verbindet den Zeilendraht
5 mit dem gemeinaeiieii Terbindimgepunkt der llektro-Immineeaeiizjselle
12 und des Widerstände 15* Bio
13 und 14- "bilden ein Kreuzptmkt- oder laaeigeglieaj
in iPig« 1 mit 15 Ibezeiciaiiet lot· Die aaclersa
in Fig. 1 sind mit den JKLfforn 16 Mo 130 ToegeIclmiDt im,& wolaea
entsprechend« Elemente IS9 13 "0^-A 11^ innerhal^ tor stelohpunlcbiertien
Jtteteiacaa auf # MIe lazoigeclleder arbeiten ia
cher Weise ι und deshalb TbesieliA οΙοΜ.Αο Srläut'erung ia fol
gendem nur auf dm« Anzeigeglied 15* Zwischen der Sp
T und den Hatriaemdrihten 2,4,5 »6 raid y'simd Widerstände 21
bis 2^^angeorto©t# ISseneo sSjad Bchalttr-ansistören 26 Ms 50
an di^ Matri»irähte engeschlossen· -Biese" ffranDietoseii schelten
dl® Matrlxdyälite eelekfciT ·βη. den Srdpetentialleiter, sodass
sich die KLelcbrolumineseenzzellen Ia den Jjieeigegliedern
15 bis 3D «selektiv elnsehmltiia. lassen.-Die Basen der fransistoren
26 bis 30 sind-mit eimer ßteiiereinriciitiimg 31 verbunden.,
die dien© Transistoren selektiv ein-'und aus schalt en, so. dass
di© genannten Hatrixdrähte eelektiv an den. Spdpotentialleiter
geschaltet werdea köaneii#" Die eteuereinrlchtung ist von be-,
kannter Art. Di® "Widerstand* 21 bis 25 sind !testwiderstand©
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INSPECTED
Burton A. Babb-3 . .
für die !Transistoren 26 bis 30.
Matrix in Fig.l ist nur teilweise dargestellt, und die
Kondensatoren 8,9 und die Gleichrichter 10, 11 sind auch für die nicht dargestellten Inzeigeglieder in der entsprechenden
Spalte gemeinsam vorgesehen.
Die Werte der Kondensatoren 8 und 9 sind gross im Verhältnis
zur Ge samt kapazität aller Elektrolumineszenzzellen in den
entsprechenden Spalten, Sin ausreichendes Verhältnis liegt
dann vor, wenn die Kapazität der Kondensatoren 8 und 9 etwa
10 mal so gross wie die Q-e samt kapazität aller Elektrolumineszenz
ζ eil en in der "betreffenden Spalte ist.
Im einzelnen wird nun die Arbeitsweise eines Anieigegliedes,
und zwarjäes Anzeigegliedes 15, anhand dar Fig. 2 beschrieben.
Die in den Figuren 2A, 2B,20 und 2D erscheinenden Spannungsverläufe gehören zu den Punkten Α,Β,Ο und D der Fig.l. Die
I"ig.2E zeigt die Spannung an der Elektrolumineszenzzelle 12
in Abhängigkeit von der Zeit ( Jig.20 minus Fig.2D). Die Figuren
2A und 2B zeigen die Spannungen an den Matrixdrähten 5
und 2, die für die Erregung der Elektrolumineszenzzelle 12 nötig sind. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Spannung
V1 halb so gross wie die Spannung V, doch können die Spannungen auch anders gewählt werden. Der Spannungβverlauf der Fig.
20 gehört zur Spannung am Verbindungspunkt ELektrolumineszenzzelle
13/ Widerstand 13, und der Spannungsverlauf der Fig.
22 gibt die Spannung am Spaltendraht 1 wieder..
Im Ruhezustand sind die Transistoren 26 und 28 ausgeschaltet,
wobei eine konstante Gleichspannung V über die Widerstände
21 und 23 an die Matrixdrähte 2 und 5 gelegt wird. Die zu dieser
Zeit am Punkt 0 auftretende Spannung ist V. Di» Spannung
am Punkt D beträgt flr« V, die sich aus der Spannung —g des Kondensators
8 und der Spannung V des Punktes B zusammensetzt»
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Die Spannung an der H-ekferolumineszenzzell© 12 beträgt des» ι „ γ
halb -| , die der Spannung am Punkt G minus der Spannung am
3?unkt D entspricht. Venn die Elettroiiominesizenzzelle 12 eingeschaltet
werden soll, wird zum Zeitpunkt t, der ffirpisistor
26 durch die Steuereinrichtung 31 eingeschaltet, so dass
Erdpotential aum Hatrixdraht 2 gelangt ( s.Pig.2B). Zu die-"
sem Zeitpunkt springt die Spannung an der Elettrolurainessenzaelle
12 plÄtzlich von—Jr auf + «* , wobei die Spannung am
Punkt 0 auf V bleibt und die Spannung am Punkt D auf ·| abfällt.
Der grösete Teil der Spanniaiigsanderung wirkt auf öLe
KLekbroluminesseiazsselle 12 eins da der Kondensator 8 im Verhältnis
aur Gesamtkapazität aller ELefcbrolumineszenzaellen
in jeder Spalte gross ist. Zum Zeitpunkt tg schaltet der Transistor
26 aus, und di® Spannung ¥ wird damit wieder an den Ha=
trixdraht 2 gelegt. Dadurch wird bewirkt, dass die Spannung
am Punkt G plotsslich von Y auf 2¥ steigt (Spannung V des Punk-
V V
tes B plue Spannung i des Kondensators 8 plus SpaBnung -^ der
iO.ektrolumineszenzzell0 12), wobei die Spannung am Punkt O
dann mit einer Zeitkonstante ICS auf ¥ zurückgeht ( H ist
der ¥©rt des Miderstsuides IJ, O ist die wirksame Kapazität
der Elektroluiiineszeiassiaelle 12). Da die Spannung an der Elek»
trolumineszeiLzzelle 12 der SpaBuraag am Punkb C minus der Spannung
am Punkt D entspricht, geht die Zellensrpannung ebenfalls
■■ VV
mit einer Zeit konstante IC5 doch von + ^ auf - -g zurück. Während der betrachteten Zeitabschnitte war der Transistor 28
ausgeschaltet, wobei am Zeilendraht 5 eine konstante Spannung
V lag, die bei.der Einschaltung des Transistors 26 über
die Gleichrichter 14· auf den, Punkt G einwirken konnte.
Um einen konstanten Idchtstrom der Elektroluminesssenzzelle 12
su erreichen, muss die Zelle - wie oben ausgeführt - mit Wechselstrom
betrieben werden. Das heisst, dass der Zündimpuls
mit der Breite tg - t^ in Iig.2B periodisch as das Anzeigeglied
15 angelegt werten muss,· so wie es zu den Zeitpunkten
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t, υηά t^ (s,Fig.2B) geschieht, damit die Wechselspannung
an der Elektrolumineszenzzelle 12 wie in Fig. SE entsteht.
Aus Fig.2 ergibt sich, dass die von Spitze zu Spitze gemessene Spannung an der Elektrolumineszenzzelle 12 während
der beschriebenen Folge von Vorgängen etwa so gross wie die Spannung IT ist. Diese Spitzenspannung der 0-rösse
Y wird einer Elektrolumineszenzzelle 12 zugeführt, deren
höchst zulässige Betriebsspannung nur «g beträgt. Die Zelle
wird nicht zerstört, weiljlie angelegte Höchst spannung nicht den Wert von -κ, bezogen auf das Erdpotential, übersteigt.
In dieser Weite ist es möglich, mehr Licht von einer gegebenen
Elektrolumjneszenzzelle zu erhalten, als bei einem Gleichspannungsbetrieb
zu erzielen wäre·
Das beschriebene Anzeigeglied kann in matrixförmigen Anzeigefeldern
verwendet werde* bei denen eine Abtastung der Anzeigeglieder
und eine Ansteuerung bestimmter Anzeigeglieder erwünscht ist. Wenn z.B. das Aufleuchten der Elektrolumineszenzzellen
einer Matrixzeil φ «gewünscht wird, dann werden dtr der
abgetasteten Zeile Eugeor&v/j« !transistor ausgeschaltet -md
die den Spalten zugeordneten ~f iteoren mittels der Steuereinrichtung
31 nacheinander wiut ,.:. .1 eingeschaltet, so dass
Impuls züge nach Fig.SB entstehen. Das gleichzeitige Aufleuchten
von zwei oder mehr Zeilen ist ebenfalls möglich, wobei jm
dann ü* entsprechenden Zeilentransistoren angesteuert und
die Spaltentransistoren abgetastet werden müssen. Wenn das j
Aufleuchten bestimmter Elektrolumineszenzzellen einer Spalte
während des Abtastvorganges nicht gewünscht wird, dann muss der entsprechende*Zeilentransistor zu demjenigen Zeitpunkt
eingeschaltet werden und Erdpotential an den betreffenden Zeilendraht legen, in dem das Steuersignal an die nicht
zu erregende Elektrolumineszenszelle gelangt. Fig.3 zeigt
die Spannungsverläufe für den Fall, in dem eine Zelle dunkel
bleiben soll, wenn das Steuersignal auf dem zugeordneten SpaltendtjL'ht
eintrifft.
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ORIGINAL INSPECTED
Burton A. Babb~g
Sine praktische Ausführung eines Anaeigefeldss gemäss der
Erfindung hatte 6 Zeilen und 10 Spalten. Die Widerstände
und Kondensatoren mit den folgenden Werten ergab bei einer
letriebsfrequenz von etwa 400 feldanzeigen pro Sekunde ein
zufriedenstellendes Ergebnis! ,
Widerstände Sl bis 25 - de #7 KiL
Widerständen « «Je S,5 Mfl.
Kondensatoren 8 und 9 - Je 0,025//.F'.
9 Patentansprüche,
2 Bl.Zeichnungen,^Figuren.
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Claims (6)
1. Schaltungsanordnung für Anzeigefelder aus Anzeigegliedern
mit Elektrolumineszenzzellen, daduroh gekennzeiohnet,
dass in jedem Anzeigeglied (15..*) eine Elektrolumineszenz
ζ eile (12), ein Entladewiderstand (13) und ein Gleichrichter (14) mit den einen ihrer Anschlüsse
verbunden sind, dass zwiaohen den anderen Anschlüssen
der Elektrolumineszenzzelle und des Entladewiderstandes
ein Kondensator (8) angeordnet ist, dessen mit der Elektrolumineszenzzelle verbundenem Belag ein erstes Betriebspotential
(V-) zugeführt wird und dessen mit dem Entladewiderstand verbundenem Belag das Bezugspotential zuführbar
ist, und dass den anderen Anschlüssen des Entladewi- ^j
derstandes und des Gleichrichters über jeweils einen Widerstand (21,23) ein dem Betrag nach höher als das erste ί
Betriebspotential bemessenes zweites Betriebspotential (V)
zugeführt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruoh 1, daduroh gekennzeichnet,
dass das Bezugspotential mittels eines elektronischen Schalters (26) in !Form von Impulsen dem gemeinsamen Verbindungspunkt
(B) des Kondensators und des Entladewiderstandes zuführbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruoh 1, daduroh gekennzeichnet,*
dass das Bezügspotential mittels eines weiteren elek- m
tronisohen Sohalters (28) in !form von· Impulsen dem anderen
Anschluss (A) des Gleiohriohters zuführbar ist.
4* Schaltungsanordnung naoh Anspruoh 1, daduroh gekennzeichnet,
dass das erste Betriebspotential (V1) dem gemeinsamen
Verbindungspunkt (D) der Elektrolumineszenzzelle und des Kondensators über einen weiteren Gleiohriohter (10)
zugeführt wird.
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ORIGINAL INSPECTED
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5. Schaltungsanordnung nach Anspruch. 1, dadurch, gektnnzeioh-·
net, dass die erste Betriebsspannung (V1) halb so gross
wie die zweite Betriebsspannung (Y) gewählt ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch, gekennzeichnet,
dass die elektronischen Schalter (26,28) mittels einer Steuereinrichtung (31) selektiv steuerbar
sind.
7· Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüohe
1 bis 6 in Matrixform, dadurch gekennzeichnet, dass je Spalte die anderen Anschlüsse der Elektrolumineszenzzellen
an einen ersten Spaltendraht (I)1 und die anderen Anschlüsse der Entladewiderstände an einenzweiten
Spaltendraht (2) angeschlossen sind, dass der Kondensator (8), der weitere Gleichrichter (10) und der an den
zweiten Spaltendraht (2) angeschlossene elektronische Schalter und Widerstand je Spalte nur einmal vorgesehen
ist, dass je Zeile die anderen Anschlüsse der Gleichrichter
an einen Zeilendraht (5) angeschlossen sind und dass der an diesen Zeilendraht angeschlossene elektronische
Schalter und Widerstand je Zeile nur einmal vorgesehen ist·
8* Schaltungsanordnung nach Anspruch 7» dadurch, gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (21) derart ausgebildet ist, dass sie die elektronischen Spaltensehalter (26,27)
nacheinander leitend steuert und dass sie zweoks Erregung
der Elektrolumineszenzssellen in einer Zeile (15,16) den
zugehörigen elektronischen Zellenschalter (28) sperrt und zwecks Niehterregung der Blektrolumineazenzzellen
in anderen Zeilen die zugehörigen elektronischen Zellenschalter
(29,30) leitend steuert.
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Burton A. Babb-3 ■ -11-
Schaltungsanordnung naoh Anepruoli β» daduroh gekennieiohnet,
dass die Steuereinriohtung (31) beim Abtaetyorgang
zweoke Nioiiterregung einer einealnen Elektrolumineszenzzelle
den zugehörigen elektroniaohen Zeilenaohalter nur
während dtβjenigen Zeitabschnitts leitend steuert, in
dem auch der zugehörige Spalteneohalter leitend gesteuert wird.
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