DE1815236B2 - Trennstreifen aus zusatnmenbaubaren, einander ergänzenden Bauteilen zum Herstellen von Hauptverteilern, Mehrfachverteilern und Leitungstrennschaltern, insbesondere für Fernsprechanlagen - Google Patents
Trennstreifen aus zusatnmenbaubaren, einander ergänzenden Bauteilen zum Herstellen von Hauptverteilern, Mehrfachverteilern und Leitungstrennschaltern, insbesondere für FernsprechanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Einrichtung,
die bei Niederspannung in Fernsprechanlagen Anwendung findet. Diese Einrichtung, die gewöhnlich
Trennstreifen genannt wird, erfüllt mehrere Zwecke, angefangen von der Erstellung von Hauptverteilern
mit oder ohne Schutzbauteile bis zur Mehrfachverteilung und Trennung der Fernsprechleitungen.
Auf dem Fernsprechgebiet werden gegenwärtig zweier'ei Trennstreifen verwendet. Die Hersteller
dieser Trennstreifen müssen sich auf die Notwendigkeit einstellen, die vielfachen Anforderungen zu berücksichtigen,
die durch die vielseitige Anwendung der Trennstreifen gestellt werden, und zwar unter besonderer
Beachtung der Verringerung ihres Raumanspruchs, der Betriebssicherheit, der verschiedenen
elektrischen Bausteine, aus denen sie bestehen, und ihrer leichten Zugänglichkeit zwecks Kontrolle, Ausbesserung
und gegebenenfalls unverzüglichem Ersatz defekter Teile.
Wie es durch die italienische Patentschrift 732408 bekannt ist, werden Trennstreifen auf dem Fernsprechgebiet
hauptsächlich zu dem Zweck verwendet, Hauptverteiler herzustellen, d. h. Vorrichtungen, die
Trenn- und Verteilstellen des Netzes in sich vereinigen, gegebenenfafls mit Schutzgliedern versehen sind
und die Amtsanlagen mit dem Außennetz verbinden. Diese Trennstreifen mit einigen Teiländerungen ihrer
Bestandteile werden außerdem für die Herstellung von Trenn-, Verbindungs- und Abzweigstellen verwendet,
und zwar mit oder ohne Schutzglieder, gleich an welcher Stelle sie gegenüber dem Fernsprechnetz
oder irgendeiner anderen elektrischen Niederspannungsanlage angeordnet sind.
Unter besonderer Bezugnahme auf die Fernsprech-Hauptverteileranlagen
ist es bekannt, daß diese dazu bestimmt sind, einer Mehrzahl von Anforderungen zu genügen, die sich in folgende Aufgabe
zusammenfassen lassen:
- Möglichkeit einer raschen Verbindung zwischen irgendeiner Amtsnummer (Positionsnummer)
mit irgendeinem Adernpaar des Teilnehmernetzes (Teilnehmernummer);
- Möglichkeit, Schutzglieder für die Amtsanlage, sei es gegen Überspannungen, sei es gegen Überstrom,
die im Außennetz eintreten können, vorzusehen;
- Möglichkeit der Trennung und Sperre von säumigen Teilnehmern;
- Möglichkeit, auf irgendein Teilnehmer-Aderpaar einen Stecker für Prüfapparate zu stecken;
- Möglichkeit der Trennung und Ausschaltung irgendeines Adernpaares, um etwaige Störungen
festzustellen und auszubessern;
- Möglichkeit, besondere Dienstleistungen, wie Fernsprechsekretariat und sonstige ähnliche
Dienste, für jedes Teilnehmer-Adernpaar einzuschalten.
Darüber hinaus muß jeder Hauptverteiler bzw. jede Netztrennstelle so aufgebaut sein, daß irgendeine Störung
so schnell wie möglich festgestellt und schnellstens beseitigt weiden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist der erfindungsgemäße Trennstreifen die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmale auf.
Schließlich bietet der erfindungsgemäße Streifen gegenüber den bisherigen Trennstreifen den Vorteil,
daß er einen weitgehenden Raumgewinn ermöglicht.
Weitere Merkmale des Trennstreifens gemäß der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung bezüglich
der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Trennstreifens, der aus einer begrenzten Anzahl von Bau-
teilen besteht,
Fig. 2 und 3 perspektivische Ansichten eines elektrischen Steckers bzw. eines Haltegliedes für die Zugstücke
des Trennstreifens,
Fig. 4 und 5 perspektivische Ansichten der beiden Seiten eines jeden plattenförmigen Bauteils zum Zusammenstellen
von Trennstreifen für Fernsprech-H aupt verteiler,
Fig. 6 eine Teilansicht des Bauteils gemäß Fig. 4 und 5, in der einer der beiden Erdanschlüsse gezeigt
ist,
Fig. 7 und 8 Darstellungen in vergrößertem Maßstab des gedruckten Bauteils mit zwei von der Seite
her betrachteten Kontaktarten, die in denselben plattenförmigen Bauteilen eingebaut sind,
Fig. 9 bis 13 zum Teil perspektivische, zum Teil von der Seite her gesehene Darstellungen eines mit
Wärmeschutzorganen versehenen Steckers sowie der Wirkungsweise eines seiner inneren elektromagnetischen
Kontakte,
Fig. 14 eine perspektivische Teilansicht eines Trennstreifens, der aus je mit zwei Kontaktenpaaren
versehenen Bauteilen besteht, und
Fig. 15 bis 18 Ansichten von plattenförmigen Bauteilen
zum Zusammenstellen von elektrischen Trennstreifen, die mit unterschiedlicher Anzahl elektrischer
Kontakte versehen sind.
Gemäß Fig. 1,4 und 5 weist jedes mit 20 bezeichnete plattenförmige Bauteil an beiden Seiten eine
schachteiförmige Bauweise auf, die durch den Einbau eines Zwischenbodens 22 und einer erhöhten Umrandung
24 entsteht. In den symmetrisch entgegengesetzt liegenden Rändern 24a eines jeden Bauteils, die die
Seitenwände desselben bilden, sind beim Preßverfahren während der Herstellung passende Löcher sowie
herausstehende Stifte ausgebildet worden. Im Stirnrand 28, der in der dargestellten Ausführung winkelförmig
ausgebildet ist, sind Durchgangslöcher 30 für die Stifte 32 eines Steckers und für eine Vielzahl Lamcllenkontakte
34, 36 ausgespart. Die Kontakte 34, 36, normalerweise von geschlossener Bauart, bestehen
aus symmetrisch einander gegenüberliegenden Lamellenenden aus Metall 38,40 und 42,44, vorzugsweise
Phosphorbronze, die an den entgegengesetzten Seiten des Bauteils angebaut sind. Sämtliche Lamellen
38, 40, 42, 44 sind am plattenförmigen Träger durch Heißpressen der Stifte 26 befestigt, welche einzeln
durch entsprechende Löcher gehen, die in jeder Lamelle in Querrichtung und in passender Höhe vorgesehen
sind. Zwei Stege 46, und zwar einer für jede Seite, die aus isolierendem Stoff gepreßt und beliebig,
z. B. durch Niet 48 (Fig. 8) in ihrem Sitz befestigt sind, halten die Enden 34, 36 der elektrischen Kontakte
in der gewünschten Lage und erlauben dabei ihre elastische Verformung durch Spreizen, wenn dazwischen
ein Stecker eingeschoben wird.
Jedes plattenförmige Bauteil 20 ist aus elektrisch isolierendem, stoßfestem, unbrennbarem Kunststoff
hergestellt. Dadurch sind die Lamellen 38 bis 44, die an den entgegengesetzten Seiten eines jeden Bauteils
20 mit herausstchenden Lötblättchcn 38a, 40a, 42a, 44« enden, paarweise voneinander isoliert. In der
Ausführung gemäß Fig. 1,4 und 5 verfügt jedes Bauteil
20 über vier Kontaktpaare und daher über acht Lötblättchen, von welchen die Hälfte an der einen
Seite und die andere Hälfte an der anderen Seite des
betreffenden Bauteils 20 herausstellen.
Zur Abdeckung der Endkonuiklpaare 34, 36 sind
kastenförmige Bauteile 50 (Fig. 1 und 3) vorgesehen, die aus dem gleichen Werkstoff geformt sind wie die
Bauteile 20. Diese Bauteile 50 besitzen asymmetrische Stirnvorsprünge 52 (Fig. 5), die in Löcher 54
passen, die im Stirnbord 28 des Bauteils 20 vorgesehen sind. Die asymmetrische Anordnung der Vorsprünge
52 und der entsprechenden Löcher 54 bedingt eine Zwangsstellung für den Anbau der Bauteile 50
an die Bauteile 20. Die Seitenwände eines jeden Bauteils 50 sind mit Quernuten 56 versehen, während an
der Stirnwand desselben Durchgangsöffnungen (im dargestellten Fa". zwei an der Zahl) 58, 60 zur Aufnahme
der Stifte eines passenden Steckers vorgesehen sind. An der in Fig. 5 sichtbaren Seite des Bauteils
20 ist (dank der Anordnung der Lamellenpaare 42, 44) ein breiter Raum im Bereich der Stirnwand 28
vorhanden. Dieser Raum wird fast völlig von einem zusammenhängenden Blechstück 62 eingenommen,
das mit zwei zylinderförmigen Verlängerungen 64, dem Formteil 66, dem Kamm 68 (Fig. 6) und dem
Plättchen 63 (Fig. 1,4 und 5) versehen ist. Die zylinderförmigen
Verlängerungen 64, die in passenden Aussparungen des Bauteils 20 untergebracht sind,
fluchten mit den durchgehenden Löchern 30 a, in welehe
die Stifte 70 der Stecker 62 eingeführt werden sollen, welche Stecker die Schutzorgane gegen etwaige
aus dem Netz herrührende Überspannungen enthalten und somit über die Verlängerungen 64 und die
Platte 62 die Steckerstifte mit dem Erdkontakt, wie weiter unten beschrieben, verbinden. Jede Platte 62
ist an dem entsprechenden Bauteil 20 durch Verformung und Heißpressen der Stifte 21 befestigt, die an
den Bauteilen 20 angearbeitet sind und entsprechende Löcher der Platte 62 belegen.
Schließlich ist jedes Bauteil 20 mit einem Vorsprung 23, der Löcher 25 für den Durchgang der
Drähte aufweist, und mit einem Paar senkrechter und entgegengesetzt angeordneter Einschnitte 27 versehen,
in welche die umgebogenen Enden 74a des Metallträgers 74 eingreifen, der in einem Stück mit der
Metallrippe 74 geformt ist, durch welche der Träger 74 an dem bekannten Gestell des Hauptverteilers
(Fig. 1) verankert wird.
Der Aufbau eines Trennstreifens ist in Fig. 1 dargestellt. Eine Anzahl von Bauteilen 20, aufgestapelt
und am Träger 24 befestigt, wird durch ein Paar Metallplatten 76 zusammengehalten, die an ihrem Umfang
bei 76a mit Rippen und außerdem gegebenenfalls mit einem abgewinkelten Rand 766 zum
Anbringen eines Bezeichnungskärtchens verseher sind. Die Metallplatten 76, die die entgegengesetzter
Grundlagen des Streifens bilden, sind vom ersten und letzten Bauteil 20 desselben Stapels durch eine Isolierfolie
78 getrennt und isoliert. Passende Halteorgane verhindern eine senkrechte Verschiebung de;
Ganzen nach unten. Ein Paar Metallzugstücke 88,82 die die ganze Höhe des Streifens einnehmen, beleger
die Quernuten 56 der Kastenteile oder Deckel 5( (Fig. 5), indem sie durch die in den Platten 56 ausge
sparten Ösenpaare 76c gehen und mittels nicht darge stellter Muttern, die an ihren mit Gewinde versehend
Enden angeschraubt werden, das Paket der Bauteil« 20 und den entsprechenden Deckel 50 zusammenhal
ten. Wie bereits erwähnt, werden die Öffnungen 30 30« von den Stiften 70a, 70 des Schachtelsteckers T,
belegt, der jeweils einen selbststcucrnden Entlader f ü das Doppclpaar enthält, während die Öffnungen 58
60 durch die Stifte 80, 82 von besonderen, weiter un
ten beschriebenen Steckern 84 belegt werden, die die Wärmeschutzorgane 86 enthalten, deren Anwendung
und Wirkungsweise im Fernsprechwesen bekannt sind.
In Fig. 1 ist die /4-Seite des Trennstreifens dieje- r>
nige, die man gewöhnlich Netzseite nennt, wo daher an jedes Lötblättchenpaar 38a bzw. 40a ein Leiterpaar
angeschlossen wird, welches einem Fernsprechteilnehmer dient, während an die Blättchenpaare 42a,
44a (nicht in Fig. 1, sondern in Fig. 5 sichtbar), die in
an der ß-Seite herausstehen, die Hauptverteilerleiter elektrisch angeschlossen werden, die von der Amtsseite, d. h. von den Amtsorganen, kommen. Jedes
Blättchen von jedem Paar 42a, 44a besteht aus einem Metallblech, das rechtwinklig umgebogen ist und ein
Endstück 34, 34a (Fig. 7) des doppelten elektrischen Kontaktes im Zusammenspiel mit den Enden 36, 36a
bildet. Jedes Blättchen 38α, 40α (Netzseite) besteht dagegen aus einem Paar Metallblechen, die im Bereich
des vorstehenden Teils an der A -Seite des Streifens zusammengeschweißt sind, während sie sich im Inneren
des Schachtelelements 20 teilen, so daß das eine das zweite Element 36, 37a des doppelten elektrischen
Kontaktes bildet und das andere um eine Hülle umgebogen mit einem der Löcher 30 für einen entsprechenden
Stift 70a des Steckers 72 axial fluchtet. Unter solchen Umständen ist jeder Stecker 72, der
einen Entlader enthält, über die Stifte 70 mit der Erde und über die Stifte 70a mit der Netzseite verbunden.
Wenn die verschiedenen Bauteile 20 zusammenge- jo baut und am Metallträger 74 durch das Plattenpaar
76 sowie durch die Zugstifte 80, 82 befestigt sind, kommen die Zähne des Kamms 68 (Fig. 6) von jedem
Blech 62 in elektrischen Kontakt mit der Oberfläche des Metallträgers 74, der über das Metallgestell, an js
dem er befestigt ist, oder durch eine besondere Leitung, geerdet ist. Jedes Plättchen 63 der einzelnen
Bauteile 20 stellt außerdem über sein umgebogenes Ende einen elektrischen Kontakt mit dem Metallzugstift
80 (Fig. 1) her, welcher seinerseits mit der Erde -to verbunden ist.
Jedes Bauteil 20 ist erstens mit einem Blech 62, vorzugsweise aus Kupfer, versehen, welches aus einem
Stück besteht und ohne die Leitunterbrechungen, die sonst durch Schweißstellen oder Verbindungen bedingt
sein könnten, sämtliche erforderlichen Kontakte für die Erdung herstellt, und ist zweitens mit zwei verschiedenen
Erdungen ausgestattet, und zwar eine sehr breite über die Zähne des Kamms 68, die mit der Innenfläche
des Metallträgers 74 in Berührung stehen, und die andere, die aus dem Kontakt des Plättchens
63 mit dem Metallzugstift 80 besteht.
Während der Zugstift 80 mit Erde verbunden ist, ist der ähnliche Zugstift 82 gegenüber den Endplatten
76 des Streifens und allen übrigen leitenden Teilen elektrisch isoliert. Wie weiter unten noch beschrieben
wird, dient der Zugstift 82 als Leiter für das Warnsignal.
Jeder Stecker 84 als Träger der Wärmcschutzorganc besteht im dargestellten Fall, wo sie für Bauteile μ
20 mit Doppeladerpaarcn von Hauptverteilcrn (d. h. für Bauteile 20, die einzeln mit elektrischen Kontakten
für den Anschluß von zwei Teilnehmern, also mit einem Aderpaar für jeden Teilnehmer, verschen sind)
vorgesehen sind, aus einer aus isolierendem Stoff gcformten Schale und aus einem Paar Führungsstiftc 80,
82 ebenfalls aus isolierendem Stoff, die in die Öffnungen 58, 60 eines beliebigen, kastenförmigen Elements
bzw. Deckels 50 (Fig. 1 und 5) hineinpassen. Auf jedem Stift 80,82 sitzt ein Paar Lamellenkontakte. Das
sind die Kontakte eines jeden Aderpaares, die auf beiden Seiten jedes Stiftes spiegelbildlich entgegengesetzt
sind. In Fig. 9 sieht man nur vier von den acht Lamellenkontakten, die mit 88,90,92, 94 bezeichnet
sind, wobei die restlichen vier an der entgegengesetzten, nicht sichtbaren Seite eines jeden Stiftes 80, 82
sitzen. Aus der Hohlschale des Steckers 84 ragen die acht Lamellenkontakte heraus, wie in Fig. 9 bis 13
dargestellt, und jedes spiegelbildlich entgegengesetzte Kontaktpaar stellt ein selbständiges, mit den anderen
drei identisches Glied dar. Aus diesem Grund ist in Fig. 10 bis 13 nur eines dieser vier einander gleichen
Glieder gezeigt.
Die Verlängerung eines beliebigen Lamellenkontakts aus Fig. 9, z. B. des Kontaktes 94, bildet im inneren
Hohlraum des Steckers 84 den elastischen Vorsatz 94a, der mit seinem gebogenen Ende 94b auf
den Stift 86a (Fig. 11) der entsprechenden Wärmeschutzspule
drückt und den Kontakt herstellt. Der dem Kontakt 94 entgegengesetzte Lamellenkontakt,
der in Fig. 10 bis 12 mit 96 bezeichnet ist, erstreckt sich parallel und anliegend am Boden des Hohlraums
des Steckers 84bis zum Bord 84α (Fig. 9), wo er einen
zylinderförmigen Sitz aufweist, der mit einem nicht dargestellten Bajonettverschluß für die entsprechende
Spule 86 versehen ist. Sämtliche Kontaktpaare 94, 96 und die drei weiteren, gleichen Kontakte sind somit
über der Einrichtung eingebaut, die dazu bestimmt ist, den Warnsignal- und Erdungsstromkreis für das
Kontaktpaar zu schließen, dessen Spule 86 schmilzt. Diese Einrichtung umfaßt einen Stift 98 aus isolierendem
Stoff, dessen Enden drehbar in passenden Aussparungen an den Seiten der Schale des Steckers 84
gelagert und längsverschiebbar sind. Das Ende 98a dieses Stiftes geht mit passendem Spiel durch das Metallplättchen
100 (Fig. 10 bis 12), das mit seinem rechtwinkligen, abgebogenen Schenkel 102 zwischen
den verschiedenen Lamellenpaaren 94,96 geführt ist, ohne daß es mit diesen einen elektrischen Kontakt
herstellt. Das Ende 104 des Plättchens 100, 102 ist als Kontaktfeder mit solchem Profil ausgebildet, daß
es über die Mantelfläche des Metallzugstiftes 80 (Fig. 1) elalstisch springt und diesen festhält, wenn
die Stecker 84 zum Einsatz eingebaut werden. Das andere Ende 98b des Stiftes 98 geht durch eine Seitenwand
der Schale des Steckers 84 und trägt einen zylinderförmigen Schaltgriff 98c. Auf dem Stiel 98/)
des Endes des Stiftes 98 ist zwischen der Seitenwand der Schale 84 und des Schaltgriffes 98c eine Drehfeder
106 aufgesetzt, die in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nur in Fig. 9 dargestellt ist. Der
Stift 98 ist mit einem steifen und festen Flügel 98rf
(Fig. 11) aus isolierendem Stoff versehen, welcher mit
allen oberen Kontaktlamellen 94a im Zusammenspiel steht. Fast diametral diesem Flügel entgegengesetzt
weist der Stift 98 auch einen Sperrfinger 98c auf, dessen Ende gegen die Kraft der Feder 106 an dem Zahn
108 anliegt, der am Boden der Schale 84 befestigt ist. Schließlich ist an dem Stift 98 aus isolierendem
Stoff ein Metallplättchen 110 (Fig. 10, 12) befestigt, und zwar im Bereich der beiden einander gegenüberliegenden
Enden 103 des Plättchens 100, 102 bzw. 112 des Kontaktplättchens 114.
Das freie Ende des Plättchens 114, das genau wie 104 gestaltet ist, stellt - wenn der Stecker 28 zum
Einsatz eingebaut wird-den elektrischen Kontakt mit
der Mantelfläche des Metallstiftes 82 (Fig. 1) her, der zum Warnsignalstromkreis gehört.
Wie aus Fig. 1,5 und 9 klar ersichtlich, ist die Stirnseite
50a eines jeden Bauteils 50 mit asymmetrischen, unterschiedlich dicken Stirnzinken 50b, 50c versehen, >
wogegen die Schale des Steckers 84 entsprechende Öffnungen 84b bzw. 84c aufweist, die in Zusammenwirkung
mit den vorgenannten Zinken eine zwangsläufige Einbaustellung jedes Steckers 84 bestimmen.
Die Wirkungsweise des Steckers 84, der mit den m Spulen 86 ausgerüstet ist, ist folgende:
Die Eingangsstellung der Kontaktlamellen 94,94«,
94b (und somit 88,90,92) ist in Fig. 10 und 11 dargestellt.
Der Sperrfinger 98e ist durch den Anschlag 108
festgehalten, der Flügel 98d streift an der unteren
Seite der federnden Lamellen 94 β, die Feder 106 ist gespannt und das Ende 94b aller Lamellen ist durch
den Stift 86a der entsprechenden Wärmeschutzspule 86 hoch gehalten.
Wenn nun aus irgendeinem Grunde eine der Spulen 86 schmilzt, geht ihr Stift 86a von der Stellung gemäß
Fig. 10 und 11 in die Stellung gemäß Fig. 12 und 13 über. Die entsprechende Kontaktlamelle, die mit 94a
bezeichnet ist, schnellt nach unten, drückt auf den Flügel 98d und zwingt somit den Stift 98 zu einer Win- >5
kelbewegung, die das Ende des Fingers 98e vom Anschlag 108 befreit. Durch die Federkraft der Feder
106 beschreibt der Stift 98 auch eine durch den Pfeil Z
(Fig. 12) bezeichnete Längsverschiebung außer der durch Pfeil Y bezeichneten Winkelbewegung. Diese so
kombinierte Bewegung verursacht folgendes: Die Lamelle 94a stellt den Kontakt mit dem Schenkel 102
des Plättchens 100 her, welches über sein Ende 104, das mit dem Zugstift 80 in Berührung ist, den Leiter
zu dem Kontaktpaar 34, 36 über die entsprechenden r> Lötblättchen an der A -Netzseite des Streifens im Erdstromkreis
schließt, und außerdem schließt das Plättchen 110 dank der Axialverschiebung des Stiftes 98
den elektrischen Stromkreis zwischen der Lamelle 112, 114 und dem Ende 103 des Erdungskontaktes.
Das Ende 114 dieses Plättchens steht im elektrischen Kontakt mit dem Zugstift 82, der zum Warnsignalstromkreis
gehört. Dieser Strom tritt dann in Tätigkeit, wenn lichtelektrische und/oder akustischelektrische
Mittel betätigt werden, die den Defekt an der Netzseite melden. Der Diensttuende kann mit Leichtigkeit
und von Anfang an denjenigen Stecker 84, in welchem eine Spule 86 geschmolzen ist, erkennen, da
er visuell den zylinderförmigen Schaltgriff wahrnimmt, der aus der Reihe der anderen herausstcht,
so daß er auch schnell die geschmolzene Spule 86 bemerkt, da der Stecker 86« dieser Spule gegenüber der
normalen Reihenanoidnung der anderen Stecker hcrausragt.
Die bisherige Beschreibung bezieht sich auf Trennstreifen, insbesondere zur Bildung von Fcrnsprechhauptverteilern,
die gegebenenfalls mit Steckern 72, die Schutzorganc gegen Überspannungen enthalten,
und mit Steckern 84, die Schutzorganc gegen Überstrom enthalten, ausgerüstet sind. Selbstverständlich w>
werden sowohl die einen wie die anderen bei mehreren
Verteilerstreifen, die jeweils aus Stapeln von etwa fünfzig Bauteilen 20 bestehen, lediglich bei den Bauteilen
benutzt, die am Teilnehmernetz angeschlossen sind, und sie können von einer Benutzungsstcllc leicht
in eine andere, ähnliche Stelle desselben bzw. eines anderen Verteilcrstreifens versetzt werden.
Fig. 3 zeigt ein Organ, welches die Aufgabe hat, ein Spreizen der Metallzugstifte 80, 82 eines jeden
Streifens zu verhindern. Dieses Organ umfaßt eine isolierende Grundplatte 116, die an ihrer Stirnseite
ein Paar federnde Arme 118 aufweist, die gegenseitig isoliert sind und im gleichen Abstand voneinander wie
zwischen den Enden 104 bis 114 der Erdungs- und Warnsignalkontakte der Stecker 84 angeordnet sind.
Die Anwendung und der Einbau dieses Organs an Stelle der Stecker 84 kann sich bei Hauptverteilerstreifen
als nützlich erweisen, die keine Schutzstecker 84 besitzen. In einem solchen Fall umklammert das
genannte Organ, das an der Stirnseite 50c der Deckel
50 angebaut ist, mit seinen federnden Armen 118 die Zugstifte 80, 82 und drückt diese gegen die Seiten
der Deckel 50, womit eine Verformung der Zugstifte verhindert wird.
In Fig. 2 ist ein elektrischer Stecker dargestellt, der mit einem einzigen Zahn 120 aus isolierendem Stoff
versehen ist, an dessen einander gegenüberliegenden Seiten zwei symmetrisch entgegengesetzte Kontaktlamellenpaare
angeordnet sind. Aus dem Steckerkörper 126 aus isolierendem Stoff kommt ein kleines Kabel
128 heraus, das aus vier Leitern besteht, die an jede beliebige Prüfvorrichtung oder -anlage angeschlossen
werden können. Der Stecker 126, der in eine der öffnungen
60 oder 58 eingesteckt wird und somit in Berührung mit zwei Kontaktpaaren 34, 36 kommen
kann, ist in der Lage, ein Paar Kontakte oder die Fernsprechleitung eines Teilnehmers zu trennen und/oder
zu kontrollieren.
Selbstverständlich können ähnliche. Stecker für die Kontrolle oder die Trennung von drei, vier oder mehr
Kontaktpaaren gebaut werden.
Fig. 14 stellt einen Trennstreifen dar, der aus Doppelpaaren 130 besteht. Gemäß einer abweichenden
Ausführung ist die Metallgrundplatte 132 mit einer Vielzahl von Querbohrungen 134 versehen, durch
welche die Kabel gehen, welche die mit den Plättchen 136,138 anschließbaren Leiter tragen. Metallseitenwände
140 des Streifens und Metallzugstifte 80, 82 für die etwaigen Erdungs- bzw. Warnsignalanschlüsse
evtl. vorgesehener Stecker, die in die entsprechenden öffnungen der Staubschutzdeckel 50 eingesteckt werden
können, sind vorhanden. Die diesen Streifen bildcnden
plattenförmigen Bauteile sind in Fig. 15 im Grundriß dargestellt.
Fig. 16,17, 18 zeigen ähnliche Bauteile wie Bauteil
20 im Grundriß, welche jedoch keine Aufnahme für die Übcrstromschutzorgane besitzen. Bei diesen Bauteilen
sind die Abmessungen der Seiten des Tragstücks aus isolierendem Stoff 142 vorzugsweise in Form eines
Parallelflachcs, entsprechend der Anzahl der Doppelpaare 144, 146... 150, für die es gebaut wurde., verschieden,
wobei jedoch die Anwendung der Zug,stifte 80, 82, einer tragenden Grundplatte und der Staubschutzdeckel
50 beibehalten wird.
Letzterer Streifentyp eignet sich besonders außer für das Fernsprccligebict für alle elektrischen Anlagen,
wo rasche Unischaltungen der Leitungen für versehiedene Dienstleistungen erforderlich sind. Wenn
nämlich eine Vielzahl elektrischer Leiter von passender Länge zur Verfugung steht, die an ihren Enden
mit Steckern versehen sind, die in die Stecklöcher 58,
60 passen, lassen sich damit schnell Verbindungen ciner beliebigen, an einem Streifen angeschlossenen
Leitung mit einer anderen beliebigen, an einem anderen Streifen angeschlossenen Leitung kreuzweise herstellen.
In Fig. 1,4,5,7 und 15 bis 18 teilen sich die Kontaktenden
der gegenüberliegenden Lamellen, die durch die Öffnungen 58, 60 der Staubschutzdeckel
SO mit passenden Steckern erreicht werden können, gabelförmig in 34, 34a und 36, 36a, wie aus Fig. 7 ">
deutlich ersichtlich. Diese Ausfiihrungsform ist besonders auf dem Fernsprechgebiet von größter Bedeutung,
denn zur Kontrolle einer Leitung, wenn ein Steckerstift 35 zwischen die Kontakte 34, 36 eingeschoben
wird, läßt sich jeder beliebige Prüfvorgang, κι einschließlich dem Mithören, durchführen, ohne den
Stromkreis zu unterbrechen, da die Kontaktgabe durch die Plättchen 34a, 36a aufrechterhalten bleibt.
Wenn man außerdem den Stecker 84 gemäß der Fig. 9 oder irgendeine andere Art Stecker, der kein i*>
Trennungsstecker ist, einsteckt oder herauszieht - soweit die entsprechende Fernsprechleitung in Betrieb
ist — erfolgt in dieser Leitung keine Unterbrechung, denn beim Öffnen eines Kontaktpaares bleibt das
zweite Kontaktpaar immer geschlossen, und zwar sei ?<>
es direkt oder sei es über die elektrischen Teile des
Steckers.
Schließlich können die Kontakte einiger Bauteile, wie Fig. 8 zeigt, statt im geschlossenen Zustand in
bestimmten Fällen normalerweise im offenen Zustand gebaut werden. Hierbei sind die Plättchen 37,
39 normalerweise getrennt, während das Einführen des Stiftes 41 aus isolierendem Stoff den Schenkel
39a des Plättchens 39 beaufschlagt und somit den Stromkreis zwischen diesem und dem Plättchen 37
schließt.
Der Staubschutzdeckel 50 für jede Platte bildet ein
sehr wichtiges Element des Trennstreifens gemäß der Erfindung, denn durch zeitweises Abnehmen desselben
werden die elektrischen Kontakte - wie bereits erwähnt - unmittelbar zugänglich, so daß alle wegen
Kontaktfeder, Oxydierung usw. möglichen Störungen vermieden werden.
Auf Grund der bisherigen Beschreibung lassen sich die Vorteile, die die Anwendung des Trennstreifens -to
gemäß der Erfindung ermöglicht, folgendermaßen zusammenfassen:
- merkliche Verringerung des Raumanspruchs gegenüber den Verteiler- und/oder Trennstreifen,
die bisher im Gebrauch sind, und infolgedessen großer Gewinn an freiem Raum;
- Herabsetzung der Herstellungskosten, da die Bauteile 20 durch einfache Verfahren gebaut
werden können, nachdem nur ihr Kunststoffteil ohne Eingießen von Metallteilen vorgesehen ist,
während die verschiedenen Kontaktplättchen nachträglich leicht einzubauen sind;
- beachtliche technische Verbesserung aller Streifen wegen des einfachen Aufbaus und der einwandfreien
Funktion aller Bestandteile, denn die Kontaktplättchen und die Erdungsstecker bieten
eine weitgehende Betriebssicherheit, die entschieden größer ist als bei den bisher bekannten
Streifen;
- Möglichkeit, über Verteilerstreifen zu verfügen, die mit doppeltem Schutz gegen Überstrom und
Überspannung mit einzeln inspizierbaren Bestandteilen versehen sind. Es genügt nämlich, die
Endmuttern der Zugstifte 80, 82 zu lockern, die Stifte ein wenig zu spreizen und den Staubschutzdeckel
50 eines beliebigen Bauteils 20 zu entfernen, um eine Kontrolle vorzunehmen und gegebenenfalls Kontakte 34, 36 wieder instand
zu setzen;
- Möglichkeit, jedes plattenförmige Bauteil komplett mit elektrischen Teilen während des Zusammenbaus
nachzuprüfen, und zwar dadurch, daß man den Kontakten 34, 36 und 34α, 36α
die richtige Spannung gibt und dann den sie vor zufälligen Verformungen schützenden Deckel 50
montiert;
- Möglichkeit, Trennstreifen beliebiger Länge dadurch
zu bilden, daß man die Anzahl der plattenförmigen Bauteile erhöht bzw. vermindert;
- zweifaches Warnsystem, d. h. optisch und elektrisch (durch Geräte mit akustischem und/oder
Lichtsignal) bei jeder im Netz auftretenden Störung;
- wirksamer Schutz der Kontakte gegen Staub, da die Kontakte in den abnehmbaren Deckein 50
untergebracht sind.
Beim Zusammenstellen der Hauptverteiler mit Hilfe des Trennstreifens gemäß der Erfindung werden
am Anfang die Schutzstecker 72, 74 mit den dazugehörigen Schutzorganen, deren Herstellungskosten erheblich
sind, nicht verwendet und nur in die Bauteile eingebaut, die jeweils mit einem Teilnehmer verbunden
werden. Im wesentlichen ist der Aufbau des Streifens so vorgesehen, daß sich damit umfangreiche
Hauptverteiler hoher Leistung herstellen lassen, wobei die Schutzorgane nur bei den plattenförmigen
Bauteilen eingebaut werden, die tatsächlich mit den Teilnehmern verbunden sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Trennstreifen aus zusammenbaubaren, einander ergänzenden Bauteilen, insbesondere Bau- "■
kastenteilen zum Zusammenbau von Hauptverteilern, Mehrfachverteilern und Leitungstrennschaltern,
insbesondere für Fernsprechanlagen, wobei die den Trennstreifen bildenden Bauteile
plattenförmig ausgebildet, stapelbar und aneinan- i<> der durch den Einsatz eines Zugstiftenpaares festklemmbar
sind, wobei jedes plattenförmige Bauteil aus elektrisch isolierendem, unbrennbarem,
stoßfestem Kunststoff geformt ist, und jedes plattenförmige Bauteil Aussparungen für das isolierte ι ·'>
Einsetzen von Anschlußfahnen bzw. Verbindungsleitungen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugstifte (80,82), mit welchen die plattenförmigen Bauteile (20) aneinander und
an einer Tragplatte (76) festklemmbar sind, an den Seiten der als Stirndeckel ausgebildete abnehmbare
Ansätze (50) beweglich angeordnet sind, wobei je ein Ansatz für jedes plattenförmige Bauteil
(20) vorgesehen ist, daß jedes plattenförmige Bauteil (20) beidseitig offen und kastenförmig
ausgebildet ist, daß zwischen den eine erhöhte Umrandung (24) aufweisenden, gegenüberliegenden
Seitenwänden eines jeden plattenförmigen Bauteils (20) eine quergerichtete Zwischenwand
(22) vorgesehen ist, daß in den entgegengesetzt so liegenden Kastenhohlräumen eines jeden plattenförmigen
Bauteils (20) Aussparungen (32) für das Einsetzen von die Anschlußfahnen bildenden Metallplättchen
(38, 40, 42, 44) im einwandfrei isolierten Zustand gegenüber den anderen Bauteilen r>
vorgesehen sind, von welchen Metallplättchen (38, 40, 42, 44) die an der einen Seite der Zwischenwand
montierten (38, 40) mit einem ihrer Enden (38a, 40a) über der einen Flanke des entsprechenden
Bauteils (20) herausstehen und mit 4« dem anderen Ende (36) in Verbindung mit den
entsprechenden Enden (34) der an der anderen Seite der Zwischenwand desselben plattenförmigen
Bauteils (20) eingebauten Metallplättchen (42, 44) ein elektrisches Kontaktorgan (34, 36) r>
bilden, daß die freien Enden (34) der an der zweiten Seite desselben plattenförmigen Bauteils (20)
montierten Metallplättchen (42, 44) symmetrisch entgegengesetzt an der gegenüberliegenden Seite
zu den entsprechenden Enden (36) der ersten Metallpiättchen (34) hervorstehen, so daß die Enden
(34, 36) der beiden Reihen der Metallplättchen (38, 40, 42, 44), die eine Vielzahl elektrischer,
parallel zur Auflageebene des entsprechenden plattenförmigen Bauteils (20) angeordneter Kon- v>
takte (34, 36) in dem abnehmbaren, als Stirndekkel ausgebildeten Ansatz (50) enthalten, eingeschlossen
sind, welcher Ansatz (50) einen durchbohrten Boden (aOa) zum Durchlaß zwischen
den besagten elektrischen Kontakten (34, to 36) einschiebbarer Stecker (84) besitzt, der Überstromschutzorgane
(86) trägt, während jedes plattenförmige Bauteil (20) Kontakte (z. B. 64) aufweist,
die mit Kontakten (z. B. 70) eines Slchutzsteckers (72) verbindbar sind, der eine Si- b5
cherung gegen im Netz vorkommende Überspannungen enthält.
2. Trennstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Reihen der verschiedenen Plättchenleiterenden (38a, 404, 42a,
44a), die an den gegenüberstehenden Stirnseiten eines jeden plattenförmigen Bauteils (20) angebaut
sind, mindestens einen gezinkten Rand aufweisen, und daß die einen (38a, 40a), die aus der
einen Seite hervorstehen, an elektrischen Leitern des Teilnehmernetzes anschüeßbar sind, und die
anderen (42a, 44a), die aus der anderen Seite hervorstehen, an die Amtseinrichtungen anschließbar
sind.
3. Trennstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitig hervorragenden
Enden (34, 36) der beiden Reihen von Plättchenleitern (38, 40, 42, 44), die zur Aufnahme
der Stecker (84) geeignete Kontakte (34, 36) bilden, wenn diest zur Bildung von normalerweise
geschlossenen Kontakten vorgesehen sind, einzeln gabelförmig ausgestaltet sind, d. h. daß sie
in zwei Zinken (36, 36a) auslaufen, wovon die eine Zinke (36a) etwas hinter der anderen versetzt
ist, damit im Zusammenspiel mit dem gleichen Ende des entgegengesetzten Leiters zwei hintereinanderliegende,
versetzte und voneinander entfernte Kontakte längs der Einführungsrichtung des Steckers (84) gebildet werden, so daß der
durch diese Kontakte erstellte Stromkreis auch dann bestehen bleibt, wenn der entsprechende
Stecker (84) eingeführt wird und der Steckerstift (180,182) zwischen das vorderste, nahe dem Eintritt
des Steckers (84) befindliche Kontaktpaar (36, 36) eingeschoben und dort eingeklemmt
bleibt, während die Stellung des zweiten Kontaktes (36a, 36a) unverändert bleibt.
4. Trennstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Stirndeckel
aasgebildete abnehmbare Ansatz (50), der zum Schutz der Lamellenenden (34,36) der Leiter
eingebaut ist, die für jedes Paar einen doppelten elektrischen Kontakt (36, 36, 36α, 36α) bilden,
und das plattenförmige Bauteil (20) so ausgestaltet sind, daß sie eine Einbauzwangslage bieten, um
Fehler bei der Zusammenstellung des Streifens unmöglich zu machen.
5. Trennstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes plattenförmige
Bauteil (20) mit zwei Erdanschiüssen (68, 63) versehen ist, daß eine Metalltragplatte (74)
mit im wesentlichen C-förmigem Querschnitt vorhanden ist, deren abgewinkelte Enden (74a) in
entsprechende Aussparungen (27) eines jeden plattenförmigen Bauteils (20) eingreifen, daß
diese Bauteile (20) je mit einem Erdanschluß in Form eines Kammes (68) versehen sind, der aus
einem Metallplättchen (62) ausgearbeitet ist, welches in einem der Hohlräume desselben Bauteils
(20) eingebaut ist, so daß dieser Kamm (68) über den Bodenrand (24) des entsprechenden plattenförmigen
Bauteils (20) umgebogen, in bleibenden elektrischen Kontakt mit der gegenüberliegenden
Fläche der Metalltragplatte (74) tritt, welche mit der Erde verbunden ist, um bei jedem plattenförmigen
Bauteil (20) eine der beiden Erdungen herzustellen, mit welchen jedes Bauteil (20) versehen
ist.
6. Trennstreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Erdanschluß durch
ein aus dem Metallplättchen (62) ausgearbeitetes
Plättchen (63) dargestellt ist, welches vorn am Gehäuse des plattenförmigen Bauteils (20) hervorragt
und mit der Mantelfläche von einem der beiden Zugstifte (80) in Berührung kommt, welche
die den Streifen bildenden Teile in Querrichtung > binden, wobei der betreffende Zugstift (80) mit
der Erde leitend verbunden ist.
7. Trennstreifen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Zugstift (82), der
vom Gestell und von der Tragplatte (76) des ent- ι»
sprechenden Streifens elektrisch isoliert ist, in den Warnsignalstromkreis einbezogen ist, der zu elektrischen,
akustischen und/oder optischen Signalgebern führt,die dazu bestimmt sind, jegliche Störung
irgendeines Doppelpaares zu melden, das zu einem bestimmten plattenförmigen Bauteil (20)
führt.
8. Trennstreifen und dazugehörige Schutzstekker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder die Überstromschutzorgane tragende Stecker (84) innen mit einem
Kipporgan (9&a-d) versehen ist, welches unter der
Wirkung federnder Plättchen steht, und zwar je eines (94a) für jeden elektrischen Kontakt (94,
96), dessen Ende jeweils vom Stecker (86 a) einer ->■>
Wärmeschutopule (86) festgehalten wird, durch die der Stromkreis geschlossen ist, so daß, wenn
wegen eines Überstroms eine Spule (86) des entsprechenden Schutzsteckers (84) in irgendeinem
Stromkreis der plattenförmigen Bauteile (20) ju schmilzt und somit das entsprechende federnde
Plättchen (94a) freigibt, dieses auf das Kipporgan (98a—d) wirkt, welches anspringt und von der Ruhestellung
zu einer Arbeitsstellung übergeht, und somit bestimmte elektrische Kontakte schließt, die J5
den der geschmolzenen Spule (86) entsprechenden Kreis mit der Erde verbinden und außerdem
einen Warnkreis schließen, der elektrische, akustische und/oder lichtelektrische Einrichtungen
betätigt. 4n
9. Trennstreifen nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche im Einsatz
eingebauten Schutzstecker (84) fluchten und somit auch die Stifte (86a) der Wärmeschutzspulen
(86) und die Steuerung (98c) der Kipphebel (98 a\ e) eines jeden Steckers (84) fluchtend angeordnet
sind und daß der Stift (86a) irgendeiner geschmolzenen Spule (86) sowie das Steuerorgan
(98c) irgendeines betätigten Kipphebels (98a) eine Axialverschiebung erfahren, durch die sie aus
der Fluchtlinie heraustreten und sich auffallend von den anderen abheben, was die Möglichkeit
gibt, die Stelle, wo die Störung eingetreten ist, sofort herauszufinden.
K). Trennstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Kontakte
(37, 39) normalerweise offen sind, so daß diese Kontakte schließen, wenn ein Stecker (41) eingeschoben
wird.
b0
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