Deprecated: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in /home/zhenxiangba/zhenxiangba.com/public_html/phproxy-improved-master/index.php on line 456
DE1913095B2 - Verfahren zur herstellung von deuteriertem paraformaldehyd - Google Patents
[go: Go Back, main page]

DE1913095B2 - Verfahren zur herstellung von deuteriertem paraformaldehyd - Google Patents

Verfahren zur herstellung von deuteriertem paraformaldehyd

Info

Publication number
DE1913095B2
DE1913095B2 DE19691913095 DE1913095A DE1913095B2 DE 1913095 B2 DE1913095 B2 DE 1913095B2 DE 19691913095 DE19691913095 DE 19691913095 DE 1913095 A DE1913095 A DE 1913095A DE 1913095 B2 DE1913095 B2 DE 1913095B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methylene
bromide
paraformaldehyde
mol
deuterated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19691913095
Other languages
English (en)
Other versions
DE1913095A1 (de
Inventor
Joseph George Montreal Quebec; Cillis David Winston Ottawa Ontario; Atkinson (Kanada)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merck Frosst Canada and Co
Original Assignee
Charles E Frosst and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Charles E Frosst and Co filed Critical Charles E Frosst and Co
Publication of DE1913095A1 publication Critical patent/DE1913095A1/de
Publication of DE1913095B2 publication Critical patent/DE1913095B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G2/00Addition polymers of aldehydes or cyclic oligomers thereof or of ketones; Addition copolymers thereof with less than 50 molar percent of other substances
    • C08G2/08Polymerisation of formaldehyde
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/02Large containers rigid
    • B65D88/10Large containers rigid parallelepipedic

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

15
Es ist aus Walker, Formaldehyde, 1953, S. 49, Zeile 12, bekannt, Methylendiacetat mit Wasser zu Methylenglycol (und Essigsäure) umzusetzen. Weiter kann man der gleichen Literaturstelle, S. 5, entnehmen, daß sich Methylenglycol zu Formaldehyd und Wasser ao zersetzt. Auf S. 131 der Literaturstelle, Zeilen 4 und 5, ist ausgeführt, daß man durch Zugabe von Schwefelsäure zu einer wäßrigen Formaldehyd-Lösung ein Formaldehyd-Polymerisat erhält. Es ist weiter aus Chemical Abstracts, B. 48 (1954), Spalte 2560b und c, bekannt, (CH3CO-O-CD2)2 mit Natriumäthylat zu (CD2OH)2 umzusetzen, woraus man mit Bleitetraacetat ein Polymerisat mit der wiederkehrenden Einheit D2CO hergestellt hat.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von deuteriertem Paraformaldehyd, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Methylen-d2-diacetat durch Behandeln mit Wasser in Gegenwart einer Mineralsäure hydrolysiert.
Das als Ausgangsverbindung verwendete Methylends-diacetat wird hergestellt, indem man ein Metbylenhalogenid der Formel CH2X8, in der die Reste X gleiche oder unterschiedliche Halogenatome, z. B. Chlor-, Brom- oder Jodatome bedeuten, deuteriert, das so erhaltene deuterierte Methylenhalogenid mit einem Alkalimetallacetat der Formel MOOC-CH8, wobei M das von einem Alkalimetall abgeleitete Kation bedeutet, z. B. Natrium- oder Kalium-Kation, unter Verwendung von Essigsäure oder einer Essigsäure-Essigsäureanhydrid-Mischung als Lösungsmittel unter Rückfluß kocht Hierbei tritt kein Rückaustausch von Methylen-di-bromid in dem sauren Reaktionsmedium ein. Es wird daher gut deuteriertes Methylen-aV diacetat gewonnen. Die Deuterierung wird durch den Austausch eines Methylenhalogenids der Formel CH2X2, in der X die oben angegebene Bedeutung hat, mit basischem Deuteriumoxid unter Bildung des entsprechenden deuterierten Methylenchlorids, -brornids oder -jodids durchgeführt. Der Austausch wird in Gegenwart einer Base, wie eines Alkalimetallhydroxide, Erdalkalimetallhydroxids, Alkalimetalloxids oder Erdalkalimetalloxids, beispielsweise Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Rubidiumhydroxid, Bariumhydroxid, Natriumoxid, Kaliumoxid, Bariumoxid, Calciumoxid oder Strontiumoxid, vorgenommen. Optimale Ergebnisse werden erhalten, wenn das Alkalimetall- oder Erdalkalimetallhydroxid in Form seines Deuteroxids vorliegt. Der Austausch wird durchgeführt, indem die Reaktanten unter Rühren während eines Zeitraums von 14 bis 24 Stunden unter Rückfluß gekocht werden. Das erfindungsgemäße Verfahren wird gemäß dem folgenden Fließschema ausgeführt:
CH2X2
D2O/OD-
η CD2X
2„ MOOC-CH3
2Λ2
H2O im Überschuß
Hierbei bedeutet MX ein Alkalimetallhalogenid, z. B. Natriumbromid, Kaliumbromid, Kaliumiodid u. dgl., und η eine ganze Zahl, deren Wert 1 oder größer als 1 ist, und M und X haben die oben angegebenen Bedeutungen.
Erfindungsgemäß wird das Methylen-d2-diacetat in heißem Wasser mit einer Spur Mineralsäure, wie Chlorwasserstoffsäure, leicht zu Paraformaldehyd-d2, der in mindestens 80%iger Ausbeute erhalten wird, hydrolysiert.
Der erfindungsgemäß hergestellte Paraformaldehyd kann als Carbonylbestandteil in Umsetzungen mit Phosphoniumsalzen zur Herstellung von markierten Olefinen verwendet werden. Unerwartete technische Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber dem Stand der Technik sind folgende: Das in Chemical Abstracts, Bd. 48 (1954), Spalte 2560c, beschriebene Polymerisat wird — berechnet als Paraformaldehyd und bezogen auf (CH3CO-O-CDa)2 — in einer Ausbeute von 66,5% erhalten, wobei man ein zweistufiges Verfahren verwenden muß. Das erfindungsgemäße (CD2O)n + 2«H0C — CH3
Verfahren führt dagegen in einer Stufe zu einer Ausbeute von 83 %.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert:
Herstellung der Ausgangsprodukte
a) Austausch mit Natrium-deuteroxid;
Methylen-bromid-d2
274 g (1,57 Mol) Methylenbroinid wurden in einen 500 ml fassenden Einhalskolben gebracht, der mit einem Wasserkühler und Magnetrührer ausgerüstet war. 80 g (4,0 Mol) Deuteriumoxid und 4,2 g Natriumdeuteroxid wurden zugegeben, und die Mischung wurde 18 Stunden lang unter Rückfluß gerührt. Die Mischung wurde dann gekühlt, und die Schichten wurden getrennt. Es wurden 256 g (1,47 Mol; 94%) eines teilweise deuterierten Methylenbromids gewonnen. Dieses Material wurde dann mit 75,2 g (3,76 Mol) Deuteriumoxid und 3,95 g Natrium^deuteroxid in den Austauschkolben zurückgeführt und wiederum 18
3 V 4
Stunden lang unter Rückfluß gerührt. Die Schichten h) Austausch ^1 Natriumoxid;
wurden wie zuvor getrennt, und diese Arbeitsweise ' Methvlen-bromid-d.
wurde S bis lOmal wiederholt, bis das Methylenbromid, Metnyien womio-^
wie aus dem Ultrarot- oder Kernmagnetresonanz- ' An Stelle des in b) genannten Lithiumhydroxids
spektrum zu ersehen war, zu mehr als 98% deuteriert 5 wurden 0,78 g (0,0125 Mol) Natriumoxid verwendet,
war. Das einem vollständigen Austausch unterzogene und es wurde die dort beschriebene Arbeitsweise
Methylenbromid, d. h. Methylen-bromid-de, wurde auf befolgt Man erhielt so 36^ g Methylen-bromid-da,
einer Vakuumstrecke getrocknet, dann unter Atmo- das 48 Atomprozent Deuterium enthielt.
Sphärendruck (Sp. 95 bis 97° C) destilliert und in einer _ ...
braunen Glasflasche aufbewahrt (Ausbeute 150 g). io « Methylen-da-diacetat
Die Gesamtausbeute beim Austausch reicht von 50 176 g (1,0 Mol) Methylen-bromid-da wurden in
bis 60%, wenn durchweg frisches Deuteriumoxid ver- einen 2 1 fassenden Kolben gefüllt, der mit einem
wendet wird. Rückflußkühler und einem großen mechanischen
... , . „.,. . . ., Rührer ausgerüstet war. 600 ml Eisessig, der 5 Ge-
b) Austausch mit Lithiumhydroxid; 15 wichtsprozent Essigsäureanhydrid enthielt, wurden
Methylen-bromid-^ zugesetzt, und die Mischung wurde gerührt. 294 g
Eine Mischung aus 44 g (0,25 MoI) Methylenbromid, (3 Mol) trockenen Kaliumacetats wurden dem Kolben
20 g (1,0 Mol) Deuteriumoxid und 0,6 g (0,025 Mol) so langsam zugesetzt, daß der Rührer nicht stehen-
Lithiumhydroxid wurde 24 Stunden lang auf Rück- blieb. Die Mischung wurde dann auf Rückfluß-
fiußleinperatur erhitzt. Die untere Schicht von Methy- 20 temperatur erhitzt und 24 Stunden lang unter Rück-
len-bromid-d2 wurde abgetrennt und durch Kernma- fluß gerührt. Beim Erhitzen des Gemisches löste sich
gnetresonanz analysiert. Sie enthielt nach dem Befund das gesamte Kaliumacetat auf, und nach etwa 1 Stunde
36,5 Atomprozent Deuterium. Das Gewicht des ge- bei Rückflußtemperatur begann ein weißer Feststoff
»onnenen Methylenbromids-d2 betrug 37 g. (Ka)ium-bromid) auszukristallisieren.
25 Nachdem das Reaktionsgemisch 24 Stunden lang
c) Austausch mit Natriumhydroxid; unter Rückfluß gesiedet hatte, wurde der Rückfluß-
Methylen-bromid-d2 kühler durch einen Destillationskopf ersetzt, und
einige wenige Milliliter Destillat wurden abgenom-
Der Versuch wurde wie in b) durchgeführt, nur daß men. Diese wenigen Milliliter Destillat wurden mit 1,0 g (0,025 Mol) Natriumhydroxid an Stelle von 30 Wasser verdünnt, um zu bestimmen, ob sich zwei Lithiumhydroxid verwendet wurde. Das so erhaltene Schichten bilden würden. Die Bildung von zwei Methylen-bromid-d2 enthielt 48,9 Atomprozent Deu- Schichten zeigte an, daß nicht umgesetztes Methylenterium (Ausbeute: 37,6 g). bromid-d2 vorlag. Die Destillation wurde dann so lange
fortgesetzt, bis das Destillat kein Methylen-bromid-d2,
d) Austausch mit Kahumhydroxid; 35 das gereinigt und wieder verwendet wurde, mehr ent-
Metnylen-bromid-d2 hidt Das ReaktjonSgemisch wurde dann unter hef-
Der Versuch wurde wie in b) durchgeführt, nur daß tigern Rühren abgekühlt und mit 1500 ml Äther ver-
1.4 g (0,025 Mol) Kaliumhydroxid an Stelle von dünnt. Der feste Niederschlag wurde abfiltriert und Lithiumhydroxid verwendet wurden. Das so erhaltene mit Äther so lange gewaschen, bis kein Geruch nach Methylen-bromid-d2 enthielt 38,9 Atomprozent Deu- 40 Essigsäure zurückblieb. Das Filtrat wurde destilliert, terium (Ausbeute: 37,3 g). Der Äther und die meiste Essigsäure wurden unter
._,... , . ., Atmosphärendruck abdestilliert; der Rückstand wurde
e) Austausch mit Rubidiumhydroxid; mit Äther verdünnt und wieder fiItriert) wenn Fest.
Methylen-bromid-d2 stoff yorhanden war Die Destillation wurde bei
Der Versuch wurde wie in b) durchgeführt, nur daß 45 12 mm fortgesetzt und das Destillat, das bei 48 bis
2.5 g (0,025 Mol) Rubidiumhydroxid an Stelle von 60°C gesammelt wurde, wurde für die Umdestillation Lithiumhydroxid verwendet wurden. Das so erhaltene aufgehoben, und das Produkt wurde bei 61 bis 63°C Methylen-bromid-d2 enthielt 40 Atomprozent Deu- gesammelt. Der bei 48 bis 60° C aufgefangene Vorlauf terium (Ausbeute: 37,9 g). wurde dann wieder destilliert, und die bei 61 bis 63°C
.... 50 siedende Fraktion wurde isoliert und als Methylen-
f) Austausch mit Natriumhydroxid; d2-diacetat identifiziert. Beide Produktfraktionen wie-
Metnylen-jodid-d2 gen< durch Gaschromatographie bestimmt, eine Rein-
Eine Mischung aus 40 g (0,15 Mol) Methylen-jodid, heit von über 98% auf und lieferten 83 g (0,61 Mol;
60 g (3,0 Mol) Deuteriumoxid und 6,0 g (0,15 Mol) 61%) Methylen-d2-diacetat.
Natriumhydroxid wurde gerührt und 18 Stunden lang 55 , ...
unter Rückfluß gekocht. Die so erhaltene untere j) Methylen-d2-diacetat
Schicht von Methylen-jodid-d2 wurde abgetrennt und Wenn man die in i) umrissene Arbeitsweise befolgt,
ultrarotspektroskopisch analysiert. Sie war nach dem aber an Stelle des dort genannten Methylen-bromid-d2
Befund zu 50% deuteriert (Ausbeute: 27 g). Methylen-jodid-d2 verwendet, erhält man wiederum
. . . . _ . .. 60 Methylen-djä-diacetat (80,0 g; Ausbeute: 59%).
g) Austausch mit Bariumoxid; j *
Methylen-bromid-d. „ » .....
' 2 Paraformaldehyd-d2
Das Reaktionsgemisch wurde wie in b) angesetzt,
nur daß 3,83 g (0,025 Mol) Bariumoxid an Stelle von 50 g (0,373 Mol) Methylen-d2-diacetat wurden mit
Lithiumhydroxid verwendet wurden. Wie durch Kern- 65 9,0 g (0,746 Mol) Wasser und 1 g konzentrierter magnetresonanzspektroskopie gefunden wurde, waren Chlorwasserstoffsäure in einen 100 ml fassenden in dem so erhaltenen Methylenbromid-d2 47,8% des Kolben gebracht. Man rührte die Mischung unter Wasserstoffs durch Deuterium ersetzt (Ausbeute: 30 g). Rückfluß über Nacht und ließ sie sich dann langsam
abkühlen. Eine Menge festen, weißen, deuterierten Paraformaldehyds fiel beim Abkühlen aus, und dieses Material wurde ausfiltriert und für die Vereinigung mit später aufgefangenen Men^n aufbewahrt.
Das Filtrat wurde in einen Kolben gefüllt, der mit einem Magnetrührer und einem Kurzweg-Destillationsaufsatz ausgerüstet war, der zu einem ia flüssigem Stickstoff gekühlten Auffanggefäß führte. Das Filtrat wuide dann unter Rühren und anfänglichem Erhitzen im vollen Pumpenvakuum so lange destilliert, bis nur ein fester, weißer Rückstand an deuteriertem Paraformaldehyd in dem KGlben zurückblieb. Sobald der Feststoff auszufallen begann, wurde das Erhitzen unterbrochen, aber das Pumpen wurde so lange fortgesetzt, bis der deuterierte Paraformaldehyd ausreichend trocken war, um aus dem Kolben herausgeschabt werden zu können. Das in (1Mn mit flüssigem Stickstoff gekühlten Auffanggefäß gesammelte Destillat wurde erwärmt und in einen frischen Destillationskolben überführt, und es wurde eine zweite Destillation in gleicher Weise ausgeführt, die wiederum einen Rückstand von deuteriertem Paraformaldehyd hinterließ. Mit diesem Destillat wurde eine dritte Destillation ausgeführt, bei der nur eine Spur an deuteriertem Paraformaldehyd zurückblieb. Der gesamte deuterierte Paraformaldehyd wurde dann vereinigt und in einen einzigen Kolben gebracht, der 3 Stunden lang im vollen Pumpenvakuum zum gjöndlichen Trocknen auf 50° C erhitzt wurde. Die Ausbeute betrug 10,0 g (0,312 Mol; 83%) Paraformaldehyd-dg.
Analyse des Paraformaldehyds-dg
Eine Probe von 0,5 g (0,0156 Mol) Paraformaldehyd-da wurde über Nacht mit 10 g (0,2 Mol) Methan-
thiol und 15 ml Äther in einem Kolben gerührt, der mit einem mit Trockeneis gekühlten Kühler ausgestattet war. Das überschüssige Methanthiol wurde auf einer Vakuumstrecke abdestilliert, und es blieb das viel höher siedende Formaldehyd-da-dimethylthioacetal zurück. Das Produkt wurde dann in einem Halbmikro-Apparat bei 5 mm (Siedepunkt 38 bis 400C) destilliert und ergab 1,2 g (0,01 ί 1 Mol) Formaldehyd-djj-dimethyithioacetaJ in einer Ausbeute von 71%. Wie durch Kernmagnetresonanzspektroskopie gefunden wurde, enthielt dieses Material über 98 Atomprozent Deuterium in der Methylengruppe. Da gefunden wurde, daß Formaldehyd-dimethylthioacetat selbst nicht ausgetauscht werden kann, bezieht sich das Ergebnis der Kernmagnetresonanzspektroskopie allein auf die Deuterierung des Paraformaldehyd-d2-Produktes.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von deuteriertem Paraformaldehyd, dadurch gekenn ze ichnet, daß man Methylen-dg-diacetat durch Behändem mit Wasser in Gegenwart einer Mineralsäure hydrolysiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Mineralsäure Chlorwasserstoff verwendet
DE19691913095 1968-03-16 1969-03-14 Verfahren zur herstellung von deuteriertem paraformaldehyd Withdrawn DE1913095B2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CA15065 1968-03-16
CA41272 1969-01-27

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1913095A1 DE1913095A1 (de) 1970-01-22
DE1913095B2 true DE1913095B2 (de) 1972-09-21

Family

ID=25665810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691913095 Withdrawn DE1913095B2 (de) 1968-03-16 1969-03-14 Verfahren zur herstellung von deuteriertem paraformaldehyd

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3737464A (de)
CH (1) CH512407A (de)
DE (1) DE1913095B2 (de)
FR (1) FR2004079A1 (de)
GB (1) GB1225345A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4967021A (en) * 1986-05-16 1990-10-30 Southern Illinois University Foundation Process for preparation of deuterated methylene chloride
WO2005075459A1 (en) * 2004-02-03 2005-08-18 Euro-Celtique S.A. Synthesis of cyanoimino-benzoimidazoles
CN119875043A (zh) * 2025-01-17 2025-04-25 中国科学院上海有机化学研究所 一种氘代多聚甲醛的制备方法

Also Published As

Publication number Publication date
GB1225345A (de) 1971-03-17
US3737464A (en) 1973-06-05
CH512407A (de) 1971-09-15
DE1913095A1 (de) 1970-01-22
FR2004079A1 (de) 1969-11-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2600541C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Phenylbrenztraubensäure oder Arylbrenztraubensäuren
DE1174770B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyincarbonsaeuren und deren Estern
DE2142207C2 (de) Hydroxy-äthercarbonsäuren, ihre Herstellung und Verwendung
DE1913095B2 (de) Verfahren zur herstellung von deuteriertem paraformaldehyd
DE3133583A1 (de) Verfahren zur herstellung von hydroxyphenyl-aliphatischen saeurederivaten und katalysator dafuer
DE2159975A1 (de) Glyoxalhalbacetale, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE69508456T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Mercaptopropionitril und 3-Mercaptopropionsäure
DE1913095C (de)
DE1301313B (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrryl-(2)-essigsaeureestern
DE2721265C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Di- n-propylacetonitril
DE3917942C2 (de) Nitrobenzoyl-3-cyclopropylaminoacrylate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung
AT163638B (de) Verfahren zur Herstellung von Methylchlorphenoxyalkylcarbonsäureverbindungen
DE2156133C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Glykolsäurebutylester
EP0059259B1 (de) Verfahren zur Herstellung von N-(Carboxy-alkyl)-1-amino-alkan-1,1-diphosphonsäuren und deren Alkalisalze
EP0067408A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Tetronsäure
DE1114802B (de) Verfahren zur Herstellung kernchlorierter Oxymethylbenzoesaeuren
DE872206C (de) Verfahren zur Herstellung von Methylchlorphenoxyfettsaeuren
CH218361A (de) Verfahren zur Herstellung einer Cyclopentano-dimethyl-polyhydro-phenanthren-carbonsäure.
EP0076379A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Alkoxyacetessigestern
DE1468344A1 (de) Ungesaettigte saeuren und verfahren zu ihrer herstellung
AT247859B (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundär-tertiärer Alkendiole
DE2422879C3 (de) Verfahren zur Herstellung von l-(2-Hydroxy-2-indanyl)-propylamin
AT211806B (de) Verfahren zur Herstellung von ungesättigten aliphatischen Verbindungen
AT239211B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen halogenierten Polysäuren und Polyestern
DE1904537C (de) Verfahren zur Herstellung von sulfationenfreienTetrabromphthalsäuremonoestern

Legal Events

Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee