DE1917495B2 - Verfahren zur herstellung einer elektrischen gluehlampe - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer elektrischen gluehlampeInfo
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- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Glühlampe mit rohrförmigen!
Lampenkolben, der mittels einer Quetschabdichtung verschlossen wird, in der mindestens zwei
Poldrähte aufgenommen sind, an denen ein oder mehrere elektrische Glühkörper ausgespannt sind.
Bei der Herstellung derartiger elektrischer Glühlampen wird meistens von einem beidseitig offenen Rohr
aus Quarzglas ausgegangen. Innerhalb dieses Rohres werden einige Poldriihte, zwischen denen ein oder
mehrere Glühkörper ausgespannt sind, auf vorgeschriebene Weise angeordnet, wonach ein durch Erhitzung
plastisch gemachter Teil des Rohres um die Poldrähte gequetscht wird.
Diese Poldrähte sind aus einigen axial miteinander verbundenen Teilen gebildet und enthalten wenigstens
an der Stelle der Quetschabdichtung einen Teil mit einem sehr kleinen Durchmesser, beispielsweise von der
Größenordnung von einigen zehn μηι. Nur dann läßt
dieser Teil sich gut vakuumdicht mit dem Glas verbinden. Der Kolben ist immer vor der Bildung der
Quetschabdichtung an seinem von der Quetsehabdichtung abgewandten Ende mit einem Pumpstutzen
versehen worden, durch den Mittel zur Fixierung der 5»
Lage der im Kolben befindlichen Glühkörper nur schwierig angebracht werden können. Es ist daher
notwendig, die Poldrähte oder Teile derselben, die außerhalb des Kolbens liegen, bei der Bildung der
Quetschabdichtung festzuhalten. Da die einzusehmelzenden Teile einen sehr kleinen Durchmesser aufweisen,
dürfte es einleuchten, daß es praktisch kaum möglich ist, die inneren Poldrahtteile derart zu unterstützen, daß de
Glühkörper im Kolben nachher eine vorgeschriebene Lage aufweisen.
Aus der DTPS 2 35 440 ist eine Glühlampe bekannt, bei der der Glühfaden an den Siromzuleitungsenden
zunächst nur vorläufig befestigt wird. Gleichzeitig wird ein gerader Metalldraht an beiden Verbindungsstellen
mitbefestigt, der aus einem leichter schmelzbaren 6S
Material als die zu verbindenden Drähte besteht. Anschließend wird dieser Hilfsdraht durch Strom
»eschmolzen, wobei er als Lot für die Verbindungsstellen
zwischen Glühfaden und Siromzuleitungsenden dient. Das gesamte Verfahren spielt sich noch außerhalb
d's Lampenkolbens ab. Eine Halterung der relativ
dicken und kurzen Poldriihte durch den Hilfsdraht findet wahrend der Einschmci/.ung in den Lampenkolben nicht
Bei einer aus der US-PS 23 06 559 bekannten Glühlampe sind Teile der Glühwendel durch einen an
den Poldriihten befestigten Leiter überbrückt. Wenn
eine zu hohe Spannung an die Lampe angelegt wird, schmilzt dieser Leiter durch und hebt somit den
Kurzschluß eines Teiles des Glühkörpers auf. Auch diese Anordnung dient nicht zur Halterung des
Glühkörpers im Lampenkolben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Verlahren der eingangs genannten Art das aus den
Poldrähten und den Glühkörpern bestehende Gestell während der Bildung der Quetschabdichtung so zu
haltern, daß die Glühkörper im Lampenkolben eine vorgeschriebene Lage einnehmen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß vor der Herstellung der Quetschabdichtung
die in den Lampenkolben einzuführenden Poldriihte an einer unterhalb der Verbindungspunkte zwischen
Glühkörper und Poldriihten liegenden Stelle mit einem sie koppelnden dünnen Stüizdraht aus Wolfram
verschweißt werden, worauf nach Bildung der Quetschaibdichtung
an die Poldriihte eine so hohe elektrische Spannung angelegt wird, daß der Stützdraht durchs.chmilzt.
Vorzugsweise erfolgt das Durchschmelzen des Stützdrahtes erst nach völligem Abschließen des
Lampenkolbens.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nunmehr unhand der Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung
zeigt zwei Glühlampen mit je zwei Glühdrähten, die einzeln oder gleichzeitig eingeschaltet werden
können.
F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt der einen Glühlampe;
Fi g. 2 zeigt einen Querschnitt gemäß der Linie 11-11
nach Fig. 1;
F i g. 3 zeigt eine Abwandlung der Glühlampe gemäß
Fig. 1.
Der Kolben 1 der dargestellten Lampen besteht aus Quarzglas. Die Poldrähte tragen und speisen die beiden
Glühdrähte 6 und 7 und bestehen aus je drei Teilen: starrenTeilen 2, 3, 4 im Kolben, starren Teilen 9, 10, 11
außerhalb des Kolbens und biegsamen Teilen 13, ΐ4,15,
die je als Bändchen aus Molybdän mit einer Dicke von etwa 25 μηι ausgebildet sind. Nur die starren äußeren
Teile 9, 10, 11 können während der Bildung der Quetschung 5 festgehalten werden. Die richtige
Anordnung der Zwischenteile und der Innenteile, welche die Glühdrähte 6 und 7 unterstützen, kann beim
Zuschmelzen, was bei hoher Temperatur in der Zone 5 durch Zuquetschen erfolgt, nicht gewährleistet werden;
die Ausrichtung dieser beiden Glühdrähte gegeneinander und gegenüber der Kolbenachse soll jedoch mit
geringen Toleranzen in der Größenordnung von 0,3 nun erfolgen.
Das Anbringen eines Wolframstützdrahtes 8 mit einem Durchmesser von etwa 0,2 mm durch Verschweißung
mit den inneren starren Poldrahtteilen 2, 3 und 4 ermöglicht es, während der Montage und der Zusehmelzung
den Abstand zwischen den Poldrähten aufrechtzuerhalten.
Wenn das Ganze zugeschmolzen wird, wird die Lampe über den Pumpstutzen 12 evakuiert und mit
einem neutralen Gas gefüllt. Danach oder yleichzeiiig
wird zwischen die Poldrahtieile 10 und 9 und 10 und 11
eine Spannung angelegt, die ausreicht, um den Stützdraht 8 zu schmelzen.
Im beschriebenen Fall ist es sogar möglich, die Lampe
fertigzustellen, ohne die Stützung zu unterbrechen. Das Durchschmel/cn des Stülzdrahtes erfolgt automatisch,
wenn die Lampe zum erstenmal eingeschaltet wird. Dies ist möglich, wenn die normale Gebrauchsspannung der
Lampe niedrig genug ist, um Bogenbildung zu vormeiden. Das Hindurchführen des Schmclzstromes
durch die Poldriihtc ermöglicht es auch, die Qualität der
Klekirosehweißungen /wischen den Teilen der Poldrüh-Ie
zu prüfen, wobei die Sehweiüungen unierbrochen
werden, wenn ihre Qualität nicht genügend gut ist.
In der in Γ i g. J dargestellten Abwandlung der
Glühlampe nach den Fig. I und 2 verwendet man eine
i.iarrere und daher zweckmäßigere Stützung der Poldrahlteile 2, 3 und 4, wofür eine Parallelschaltung
zweier Suitzdriihte 16 und 17 mit gleichem Querschnitt
vorgesehen ist, der geringer ist, als der des einzelnen Stützdrahtes 8 nach Fig. I. Diese Stützung vermeidet
eine etwaige Drehung der Poklrähle um die Schweiß-Meilen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung einer eleklriscnen Glühlampe mil rohrförmigen! Lampenkolben, der
mittels einer Quelsehabdiehuing verschlossen wird, in der mindestens zwei Poldrähtc aufgenommen
sind, an denen ein oder mehrere elektrische Glühkörper ausgespannt sind, dadurch ge·
kennzeichne', dall vor der Herstellung der
Quelschabdiehiung (5) die in den Lampenkolben (1) einzuführenden Poldriihte (2,3,4) an einer unterhalb
der Verbindungspunkte zwischen Glühkörper (6, 7) und Poldriihten liegenden Steile mit einem sie
koppelnden dünnen Siützdraht (8 bzw. 16, 17) aus Wolfram verschweißt werden, worauf nach Bildung
der Quotschabdiehtung an die Poldrähte eine so
hohe elektrische Spannung angelegt wird, daß der Stützdraht durehschmilzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekenn- jo
zeichnet, daß das Durchschmelzen des Stützdrahtes (8 bzw. 16, 17) erst nach völligem Abschließen des
Lampenkolbens (1) erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR147774 | 1968-04-11 |
Publications (2)
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Family Applications (1)
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| NL (1) | NL6905351A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3048102A1 (de) * | 1979-12-26 | 1981-09-03 | Gte Products Corp., Wilmington, Del. | Verfahren zur herstellung einer wolfram-halogen-kapsel |
Families Citing this family (2)
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1969
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- 1969-04-09 BE BE731260D patent/BE731260A/xx unknown
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Also Published As
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| DE1917495A1 (de) | 1969-10-30 |
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| GB1209866A (en) | 1970-10-21 |
| CH500586A (de) | 1970-12-15 |
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