DE1918877B2 - Farbbildwiedergaberoehre - Google Patents
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Description
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Ebene liegen, die im wesentlichen senkrecht zur Achss
Farbbildröhre der eingangs beschriebenen Art Maß·· der Elektronenkanone verläuft. Die strahlerzeugenden
nahmen vorzusehen, um die zuvor beschriebenen Flächen sind längs einer Geraden angeordnet, so daß
Konvergenzfehler zu kompensieren. die von ihnen emittierten Strahlen Br, Bg und ob in
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, 5 einer im wesentlichen horizontalen oder sonsiwie ge-
daß durch den Einfluß des Magnetfeldes der Magnet- meinsamen, die Achse der Elektronenkanone ent-
jochanorüaung auf das erste Plattenpaar hervor- haltenden Ebene verlaufen, wobei der Mitteilstrahl Ba
gerufene Konvergenzfehler dadurch korrigiert sind, mit dieser Achse zusammenfällt. Ein erstes Gitter G1
daß der Abstand zwischen nebeneinanderliegenden steht im Abstand von den Strahlerzeugungsflächen der
Platten des ersten und des zweiten Plattenpaares unter- io Kathoden Kr, Kg und Kb und besitzt öffnungen gxn,
schiedlich gewählt ist und/oder daß die beiden Platten gxa und glB, die in dem Gitter in Flucht mit der. zuge-
des zweiten Plattenpaares eine unterschiedliche Länge hörigen Strahlerzeugungsflächen der Kathode liegen,
haben. In einem üblichen Gitter G2, das mit Abstand von
Durch die erste Alternative wird erreicht, daß das dem ersten Gitter G1 angeordnet ist, sind öffnungen
elektrische Feld zwischen den beiden jeweils neben- i5 g„n, g-ic und g.lB vorgesehen, die mit den zugeordneten
einanderliegenden Platten der beiden Plattenpaare öffnungen des Gitters G1 fluchten. In axialer Richtung
unterschiedlich stark ist, wodurch auch die beiden von dem üblichen Gitter G, abgesetzt sind rohrartige
divergierend aus der Fokussierlinse austretenden Gitter oder Elektroden C3 bzw. G4 bzw. G5 vorge-
Strahlbündel entsprechend untersctr idlich abgelenkt sehen, wobei die Kathoden Kr, Kg und Kb, die
werden. 30 Gitter G1 und G2 und die Elektroden G3, G4 und G5
Durch die zweite Alternative wird erreicht, daß die in der gezeichneten Anordnung mit nicht dargestellten
divergierend aus der Fokussierlinse austretenden Halterungen aus Isolationsmaterial montiert sind.
Strahlbündel ein verschieden langes elektrisches Feld Für den Betrieb der Elektronenkanone nacb
durchlaufen müssen, wodurch ihre Ablenkung eben- F i g. 1 werden den Gittern G1 und G2 und den
falls unterschiedlich ist. a5 Elektroden G3, G4 und G5 passende Spannungen zu-
Mit einer und/oder beiden Alternativen der erfin- geführt. So erhält z. B. das Gitter G1 eine Spannung
dungsgemäßen Lösung ist es also möglich, die drei zwischen 0 und —400 V, das Gitter G2 0 bis 500 V,
Strahlbündel trotz der unerwünschten Auslenkung des die Elektrode G3 und die Elektrode G6 eine Spannung
mittleren Strahlbündels in der Ebene der Strahlbündel- zwischen 13 und 20 kV und die Elektrode G4 eine
Auswahlvorrichtung zur Konvergenz zu bringen. 30 Spannung von 0 bis 400 V, wobei alle Spannungen auf
Die erfindungsgemäGe Lösung gestattet es sogar, die Kathodenspannung als Referenzgröße abgestellt
eine Farbbildröhre so zu gestalten, daß die Konver- sind. Demnach können die Spannungsverteilungen
genz-Ablenkvorrichtung und die Magnetjochanord- zwischen den jeweiligen Elektroden und Kathoden
nung einander in der Richtung der Röhrenachse über- und deren Längen und Durchmesser im wesentlichen
lappen. Dadurch kann die erfindungsgemäße Färb- 35 die gleichen sein wie bei einer Ein-Poiential-Einstrahl-
bild-Viedergaberöhre besonders kurz gebaut wer- Elektronenkanone, die aus einer einzigen Kathode und
den. einem ersten und einem zweiten Gitter mit einer einzi-
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von gen öffnung besteht.
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Bei der oben angegebenen Spannungsverteilung ent-
F i g. 1 ist ein schematischer Schnitt in einer 40 steht ein Elektronenlinsenfeld zwischen dem Gitter G2
horizontalen Ebene, die durch die Achse einer mit und der Elektrode G3 und bildet eine gestrichelt ein-
einer einzigen Elektronenkanone ausgestatteten Mehr- gezeichnete Hilfslinse L', und um die Achse der
strahl-Farbbildröhre verläuft; Elektrode G4 wird von den Elektroden G3, G4 und G5
F i g. 2 ist ein Teilschnitt durch die gleiche Ebene ein Elektronenlinsenfeld hergestellt, das eine Haupt-
wie gemäß Fig, 1, bei dem der Aufbau eines Teils 45 Sammellinse L bildet, die ebenfalls gestrichelt einge-
einer solchen Rönre gezeigt ist, deren Kolbenhals- zeichnet ist. In einer typischen Anwendungsform einer
länge verringert werden soll; Elektronenkanone A werden Vorspannungen von
F 1 g. 3 stellt einen Querschnitt längs der Linie 3-3 100 V bzw. 0 V bzw. 300 V bzw. 20 kV bzw. 200 V
in F i g. 2 dar; bzw. 20 V an die Kathoden/Oj bzw. Ka bzw. Kn
F i g. 4 und 5 sind Tcilschnitte, die die Anordnung 50 bzw. das erste Gitter Gx bzw. das zweite Gitter G2
der Konvergenz-Ablenkplatten in einer Röhre gemäß bzw. die Elektroden G3 bzw. G4 b^w. G5 gelegt.
F i g. 2 und 3 darstellen und zwei Ausführungs- Zu der Elektronenkanone nach Fig.! gehören
formen der Erfindung zum Beseitigen von Konvergenz- ferner Hilfseinrichtungen F zum konvergierenden Ab-
fehlern zeigen. lenken v^n Elektroncnstrahlen; diese Einrichtungen
In Fig. 1 ist eine mit einer einzigen Elektronen- 55 umfassen ein erstes Paar Abschirmplatten P und P',
kanone ausgestattete Mehrstrahl-Farbbildröhre (10) die mit Abstand beiderseits der Achse der Elektronengezeigt,
bei der die Erfindungsprinzipien angewendet kanone angebracht sind, sowie sin zweites Paar in
werden können; die Röhre weist einen (nicht gezeich- axialer Richtung verlaufende Ablenkplatten Q und Q',
neten) Glaskolben als Halsteil und einen von dem die, wie aus der Zeichnung zu entnehmen, den Ab-Halsteil
zum Leuchtschrim S verlaufenden Konusteil 60 schirmplatten P und P' auf deren Außenseiten gegenauf;
auf dem Leuchtschirm 5 befinden sich die UbIi- überstehen. In der Zeichnung sind diese Platten geradchen
Anordnungen von Farbphosphoren Sr, Sg und linig angegeben, jedoch können die Ablenkplatten Q
Sb sowie eine strahlenaussondernde Lochblenden- und Q', wie an sich bekannt, auch etwas gekrümmt
anordnung oder Schattenmaske Gp. Innerhalb des oder nach außen gebogen ausgeführt sein.
Halsteils befindet sich die einzelne Elektronen- 65 Die Abschirmplatten P und P' sind gleich geladen kanone A mit den Kathoden Kr, Kg und Kb, die je und gleichartig angeordnet, so daß der mittlere von einer Strahlerzeugungsquelle gebildet sind, deren Elektronenstrahl Be praktisch unabgelenkt zwischen Strahlerzeugungsflächen, wie ersichtlich, in einer den Abschirmplatten P und P' hindurchläuft; die
Halsteils befindet sich die einzelne Elektronen- 65 Die Abschirmplatten P und P' sind gleich geladen kanone A mit den Kathoden Kr, Kg und Kb, die je und gleichartig angeordnet, so daß der mittlere von einer Strahlerzeugungsquelle gebildet sind, deren Elektronenstrahl Be praktisch unabgelenkt zwischen Strahlerzeugungsflächen, wie ersichtlich, in einer den Abschirmplatten P und P' hindurchläuft; die
Ablenkplatten β und Q' dagegen sind den Platten P die auf einem Flansch 11 am benachbarten Ende eines
und P' gegenüber negativ geladen, so daß die jeweils Rohrfortsatzes der Elektrode G5 sitzen, die ihrerseits
betroffenen Elektronenstrahlen Bb und Br konver- im Röhrenhals N durch Isolierscheiben 24 und 25
gierend abgelenkt werden, wie es in der Zeichnung an gehaltert ist, zwischen denen Getterringe 22 und 23
den entsprechenden Stellen im Bereich zwischen den 5 an passender Stelle angebracht sind. Die vorderen
Platten P und Q bzw. P' und Q' angegeben ist. Im Enden der Platten P und P' sind an ihren Seiten durch
einzelnen kann an die beiden Abschirmplatten P und zwischen ihnen verlaufende Klammerelcmente 21 ver-
P' eine Spannung Vo gelegt werden, die der an die bunden. Die Spannung VP wird den Platten P und P'
Elektrode G5 angelegten Spannung gleich ist, und eine durch eine Kontaktfeder 18 zugeführt, die von einem
Spannung Vq, die um etwa 200 bis 300 V niedriger io der Klammerelemente 21 zu einer leitenden Schicht 17
ist als Vp, kann an die zugehörigen Ablenkplatten Q führt, die an der Innenseite des Konusteils C des
und Q' gelegt werden; damit gelangen die Abschirm- Röhrenkolbens angebracht ist und bis in den benachplatten
P und P' auf dasselbe Potential, und zwischen barten Halsteil läuft. Die Spannung Vp gelangt an
den Platten P' und Q' und den Platten P und Q ent- die Schicht 17 über einen (nicht gezeichneten) Anodenstehen
Ablenk- oder Konvergenzspannungen, und die 15 knopf in dem Konusteil C und auf die Elektrode G,
Ablenk- oder Konvergenzspannung VC erzeugt elek- von den Platten P und P' aus über die Winkelstücke 12
trische Felder, die die erforderliche Ablenkung für und 13. Von der Elektrode G5 aus kann die Spannung
das Konvergieren von Bb und Bn hervorbringen. Vp mittels eines nicht gezeichneten Leiters zur Elek-
Beim Betrieb der Röhre laufen die Elektronen- trode G3 übertragen werden. Die Schicht 17 bringt
strahlen Bn, B0 und Bb, die von den strahlaussenden- ao außerdem die Spannung VP als Anodenspannung an
den Flächen Kr, K0 und KB der Kathode ausgehen, die Schattenmaske GP.
durch die zugeordneten Gitteröffnungen ^1 R, glG und Stifte 14 verlaufen von den Platten P und P' aus
g,B und werden hellgesteuert mit Rot-, Grün- und nach außen und tragen an ihren äußeren Enden Glas-Blau-Hellsteuerungssignalen,
die zwischen den Katho- perlen 15, durch die die Platten Q und Q' gehalten und
den und dem ersten Gitter Gj zugeführt werden. Die 35 gleichzeitig gegen die Platten P und P' isoliert werden,
jeweiligen Elektronenstrahlen durchlaufen dann die Die Spannung Vq wird durch einen Leiter 20, der von
gemeinsame Hilfslinse L' und überschneiden sich im einem Knopf 19 im Halste*! /V ausgeht, auf die Platteß
Zentrum der Hauptlinse L, von wo aus sie als Strahlen übertragen und durch einen zwischen den Platten Q
Br und Bb gegenüber dem Strahl B0 divergierend und Q' verlaufenden Leiter 16, der Abstand von der
weiterlaufen. Der mittlere Elektronenstrahl B0 ver- 30 Platten P und P' hält, auf die Platteß'.
läuft dann praktisch unabgelenkt zwischen den Ab- Um das Halsteil N des Röhrenkolbens möglichst
schirmplatten P und P' weiter, denn diese beiden kurz zu halten, ist die Konvergenz-Ablenkeinrichtung
Platten haben gleiches Potential. Der zwischen den F nahe bei dem Hauptablenkjoch D angeordnet; die
Platten P' und Q' durchlaufende Elektronenstrahl Bb beiden Einrichtungen können sich sogar, wie ir
sowie der zwischen den Platten P und Q durchlaufende 35 F i g. 2 gezeigt, in axialer Richtung überlappen
Elektronenstrahl Br werden zur Konvergenz abge- Wenn jedoch die Konvergenz-Ablenkeinrichtung F ir
lenkt infolge der zwischen diesen Platten bestehenden dieser Weise angeordnet ist, liegt sie innerhalb de;
Konvergenz-Ablenkspannung, und das in F i g. 1 Magnetfeldes, dessen vertikal verlaufende Feldlinier
dargestellte System soll so ausgelegt sein, daß die von dem Hauptablenkjoch D erzeugt werden, damil
Elektronenstrahlen Bb- Bg und Bh nach Wunsch 4° die Strahlen den Leuchtschirm in horizontaler Rieh
konvergieren bzw. sich an einem gemeinsamen Punkt tung abtasten können. Die Platte P, die Klammer
schneiden, der in einer öffnung der Schattenmaske Gp elemente 21, Plattet', Winkelteile 12, 13 und die
liegt, und von dort divergieren und auf die jeweiligen Elektrode G5 bilden zusammen einen geschlossener
Farbphosphore einer Leuchtschirmanordnung 5 fallen. Kreis, und die Induktionsflußänderungen in den
Der Farbleuchtschirm S besteht aus einer großen 45 Magnetfeld des Jochs D lassen einen Stro.»i in dem ge
Zahl von Gruppen vertikal verlaufender Rot-, Grün- schlossenen Kreis fließen; der induzierte Strom erzeug
und Blau-Leuchtstoffstreifen oder -flecke Sr, Sg und seinerseits ein Magnetfeld zwischen den Platten P unc
Sb, wobei jede Gruppe von Farbphosphoren ein Färb- P', das auf den Mittelstrahl Bg in einer Richtung ein
bildelement darstellt. Der gemeinsame Konvergenz- wirkt, die der horizontalen Abtastbewegung dei
punkt der Strahlen entspricht einem der so entstände- 5° Strahlen entgegengesetzt ist. Da auf die anderer
nen Farbbildelemente. Strahlen Br und Bb das von dem induzierten Strorr
Die Elektronenstrahlabtastung der Oberfläche des herrührende Magnetfeld zwischen den Platten P unc
Farbleuchtstoffschirms wird durch Horizontal- und P' keinen Einfluß hat, erleidet während einer horizon
Vertikalablenkjoche D bewirkt, die horizontale und talen Abtastbewegung in jedem Augenblick de;
vertikale Sweepsignale empfangen, wodurch ein Färb- 55 Punkt, an dem der Strahl BG die Schattenmaske Gj
bild auf dem Farbschirm entsteht. Da bei diesem Auf- erreicht, eine Verzögerung gegenüber dem Punkt au
bau jeder Elektronenstrahl zum Fokussieren durch der Schattenmaske, an dem die beiden Strahlen Bi
das Zentrum der HauptlinseL der Elektronenkanone^ und BB konvergieren; dadurch entsteht mangelhaft!
geleitet wird, sind die durch Auftreffen der Strahlen Konvergenz.
auf den Leuchtschirm 5 entstehenden Strahlflecke 60 Diese mangelhafte Konvergenz wird erfindungs
praktisch frei von Koma- und/oder Astigmatismus- gemäß dadurch vermieden oder korrigiert, daß di<
fehlern der Hauptlinse, wodurch eine bessere Färb- Konvergenz-Ablenkplatten Q und Q' unterschiedlich!
bildauflösung erzielbar ist. geometrische Lage gegenüber den zugeordneten Ab
In den F i g. 2 und 3 ist eine Möglichkeit für den schirmplatten P und P' erhalten, so daß die elektri
Zusammenbau der in F i g. 1 schematisch gezeichne- 65 sehen Felder zwischen den Platten P und Q bzw. dei
ten Röhre dargestellt; die Platten P und P' können Platten P' und Q' unterschiedliche Ablenkwirkung au
danach an ihren der Elektrode G5 nächstgelegenen die Strahlen Bb b?w. BR ausüben, wodurch die Strah
Enden durch Winkelstücke 12 und 13 gehalten werden, len die Schattenmaske im gleichen Punkt erreichet
können wie der Strahl Bc. trot/, der Tatsache, daß die
Strahlen Br und Bn während der Horizontalabtastung nicht dem Magnetfeld ausgesetzt sind, das zwischen
i>n Platten P und P' auf den Mittelstrahl Bc, einwirkt.
In Fig. 4 ist dargestellt, wie die unterschiedlichen
geometrischen Verhältnisse zwischen den Platten Q, Q'
und den Platten P, P' sich durch die Abstände ausdrucken können, die die Platten Q und P bzw. Q' und
P' voneinander haben. Gemäß F i g. 4 ist der Abstand d zwischen den Platten P und Q größer als der Abstand d' zwischen den Platten P' und Q', daraus folgt,
daß die Stärke des elektrischen Feldes zwischen den Platten P' und Q' und daher die auf den Strahl Br
wirkende Ablenkkraft größer ist als die Feldstärke zwischen den Platten P und Q und damit die Stärke
der auf den Strahl Bb wirkenden Ablenkkraft. Die Konvergenzablenkung des Strahls Br wird daher
größer sein als die Konvergenzablenkung des Strahls Bb, so daß die Strahlen Br und Bb zusammen mit
dem Strahl Ba an einem gemeinsamen Punkt der Schattenmaske konvergieren.
F i g. 5 zeigt, daß die erwähnten geometrisch unterschiedlichen Verhältnisse an den Platten Q. Q'
und P, P' auch die Längen betreffen können, über die sich die Platten P. P' bzw. Q. Q' erstrecken. Gemäß
F i g. 5 hat die Platte Q in Richtung der Röhrenachse eine Länge /. die geringer ist als die entsprechende
Längenerstreckung/' der Platte Q'. Dementsprechend verläuft der Strahl Bn ein längeres Stück innerhalb
des elektrischen Feldes zwischen den Platten P und Q
ίο als der Strahl Br, wenn dieser das elektrische Feld
zwischen den Platten P' und Q' durchsetzt. Wiederum ist daher die Konvergenzablenkung des Strahls Bn
größer als die Konvergenzablenkung des Strahls Bfi,
so daß genaue Konvergenz der drei Strahlen Br, Bg
und Bb an einem gemeinsamen Punkt auf der Schattenmaske erreicht wird.
Natürlich können die Maßnahmen gemäß der Erfindung, die einzeln in den F i g. 4 und 5 dargestellt
sind, kombiniert werden, so kann z. B. die Platte Q in
»0 größeren Abstand von der Platte P gestellt werden als
die Platte Q' von der Platte P' hat, und die Platte Q kann kürzer gehalten sein als die Platte Q'.
209 508/
Claims (2)
1. Farbbild-Wiedergaberöhre mit einer Elektro- drei Strahlbündel erzeugt, mit einem Bildschirm, der
nenkanone, welche mindestens drei Strahlbündel mit einer Vielzahl von Farbphosphor-Kombinationen
erzeugt, mit einem Bildschirm, der mit einer Viel- 5 belegt ist, mit einer vor dem Bildschirm angeordneten
zahl von Farbphosphor-Kombinationen belegt Färb-Auswahlvorrichtung, welche mit einer Vielzahl
ist, mit einer vor dem Bildschirm angeordneten von den einzelnen Farbphosphor-Kombinaüonen zu-Farb-Auswahlvorrichtung,
welche mit einer Viel- geordneten Durchtrittsöffnungen für die Strahlbündel zahl von den einzelnen Farbphosphor-Kombina- versehen ist, mit einer zwischen der Farb-Auswahltionen
zugeordneten Durchtrittsöffnungen für die io vorrichtung und der Elektronenkanone angeordneten
Strahlbündel versehen ist, mit einer zwischen der elektrostatischen Fokjssierlinse, durch welche alle
Färb-Auswahlvorrichtung und der Elektronen- Strahlbündel hindurchgeführt werden, wobei eines der
kanone angeordneten elektrostatischen Fokussier- Strahlbündel entlang der Achse der Fokussierlinse
linse, durch welche alle Strahlbündel hindurch- läuft und die anderen Strahlbündel das entlang der
geführt werden, wobei eines der Strahlbündel ent- 15 Achse laufende Strahlbündel in einem gemeinsamen
lang der Achse der Fokussierlinse läuft und die Punkt im Linsenfeld der Fokussierlinse kreuzen, deranderen
Strahlbündel das entlang der Achse art, daß die anderen Strahlbündel die Fokussierlinse
laufende Strahlbündel in einem gemeinsamen divergierend verlassen, mit einer zwischen der Fo-Punkt
im Linsenfeld der Fokussierlinse kreuzen, kussierlinse und der Färb-Auswahlvorrichtung angederart,
daß die anderen Strahlbündel die »o ordneten Konvergenz-Ablenkvorrichtung, welche aus
Fokussierlinse divergierend verlassen, mit einer einem ersten und einem zweiten Plattenpaar besteht,
zwischen der Fokussierlinse und der Färb- wobei die beiden Platten des ersten Plattenpaares mit
Auswahlvorrichtung angeordneten Konvergenz- einem gegenseitigen Abstand auf gegenüberliegenden
Ablenkvorrichtung, welche aus einem ersten Seiten der Fokussierlinsenachse angeordnet sind, so
und einem zweiten Plattenpaar besteht, wobei die as daß das entlang der Achse laufende Strahlbündel
beiden Platten des ersten Plattenpaares mit einem zwischen den beiden Platten des ersten Plattenpaares
gegenseitigen Abstand auf gegenüberliegenden hindurchtritt, wobei die beiden Platten des zweiten
Seiten der Fokussierlinsenachse angeordnet sind, Plattenpaares mit einem gegenseitigen Abstand, der
so daß das entlang der Atiise laufende Strahl- größer ist, als der Abstand der beiden Platten des
bündel zwischen den beiden Platten des ersten 30 ersten Plattenpaares, ebenfalls auf gegenüberliegenden
Plattenpaares hindurchtritt, wobei die beiden Seiten der Fokussierlinsenachse angeordnet sind, und
Platten des zweiten Plattenpaares mit einem gegen- zwar jeweils auf der der Fokussierlinsenachse abgeseitigen
Abstand, der größer ist als der Abstand wandten Seite einer entsprechenden Platte des ersten
der beiden Platten des ersten Plattenpaares, eben- Plattenpaares, derart, daß jeweils zwischen zwei
falls auf gegenüberliegenden Seiten der Fokussier- 35 nebeneinanderliegenden Platten der beiden Plattenlinsenachse
angeordnet sind, und zwar jeweils auf paare ein divergierend aus der Fokussierlinse ausder
der Fokussierlinsenachse abgewandten Seite tretendes Strahlbündel hindurchtritt, wobei die beiden
einer entsprechenden Platte des ersten Platt?n- Platten des ersten Plattenpaares elektrisch miteinander
paares, derart, daß jeweils zwischen zwei neben- verbunden und mit einer ersten Spannung beaufschlagt
einanderliegenden Platten der beiden Plattenpaare 40 sind und wobei die beiden Platten des zweiten Plattenein
divergierend aus der Fokussierlinse austreten- paares elektrisch miteinander verbunden und mit einer
des Strahlbündel hindurchtritt, wobei die beiden zweiten von der ersten Spannung abweichenden
Platten des ersten Plattenpaares elektrisch mit- Spannung beaufschlagt sind, und mit einer nächst der
einander verbunden und mit einer ersten Spannung Konvergenz-Ablenkvorrichtung angeordneten, auf
beaufschlagt sind und wobei die beiden Platten des 45 dem Röhrenhals der Farbbild-Wiedergaberöhre sitzenzweiten
Plattenpaares elektrisch miteinander ver- den Magnetjochanordnung zum Ablenken der Strahlbunden
und mit einer zweiten, von der ersten bündel.
Spannung abweichenden Spannung beaufschlagt Eine derartige Farbbild-Wiedergaberöhre ist besind,
und mit einer nächst der Konvergenz-Ablenk- reits (ältere Patentanmeldung P 16 3") 464.2) vorgevorrichtung
angeordneten, auf dem Röhrenhals 50 schlagen worden.
der Farbbild-Wiedergaberöhre sitzenden Magnet- Wenn die Konvergenz-Ablenkplatten weit entfernt
jochanordnung zum Ablenken der Strahlbündel, von den Magnetfeldern des Hauptablenkjochs entfernt
dadurch gekennzeichnet, daß durch sind, wird der Halsteil des Röhrenkolbens unerwünscht
den Einfluß des Magnetfeldes der Magnetjoch lang und erfordert daher eine größere Gehäusetiefe des
anordnung (D) auf das erste Plattenpaar (P, P') 55 Fernsehempfängers, um die Röhre aufnehmen zu
hervorgerufene Konvergenzfehler dadurch korri- können. Wenn andererseits der Halsteil der Röhre
giert sind, daß der Abstand zwischen nebenein- gekürzt wird, was zur Folge hat, daß die Konvergenzanderliegenden Platten (P, Q; P', Q') des ersten Ablenkplatten in der Nähe der Magnetjochanordnung
und des zweiten Plattenpaares unterschiedlich ge- zu liegen kommen, so induziert ein Magnetfeld der
wählt ist und/oder daß die beiden Platten (Q, Q) 60 Magnetjochanordnung einen Stromfluß in dem gedes
zweiten Plattenpaares eine unterschiedliche schlossenen Leiterkreis, der von den an ihren Enden
Länge (/, /') haben. miteinander verbundenen ersten Platten gebildet wird,
2. Farbbild-Wiedergaberöhre nach Anspruch 1, zwischen denen der Mittelstrahl hindurchläuft. Dieser
dadurch gekennzeichnet, daß die Konvergenz- Stromfluß erzeugt seinerseits ein Magnetfeld, das ins-Ablenkvorrichtung
(F) und die Magnetjochanord' 65 besondere das entlang der Linsenachse laufende
nung (D) in Richtung der Röhrenachse einander Strahlbündel so ablenkt, daß eine genaue Konvergenz
überlappen. mit den beiden anderen Strahlbündeln nicht zustande
kommt.
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