DE1923779B2 - Vorrichtung zur selbsttaetigen regelung der fahrgeschwindigkeit selbstfahrender maehdrescher in abhaengigkeit von belastungsaenderungen - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttaetigen regelung der fahrgeschwindigkeit selbstfahrender maehdrescher in abhaengigkeit von belastungsaenderungenInfo
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Description
und die unter Spannung einer sich an einer Schulter bunden In diesem ersten Antrieb befindet sich eine
der Steuerstange abstutzenden Feder steht, wobei an sich bekannte Belastungsmeßeinrichtung, die
eine am Arm des Handstellhebels angreifende Feder durch federnd aufsitzende Spannrollen gebildet wird,
diesen in Richtung großer Fahrgeschwindigkeit zu deren Verschwenkbewegung je nach Betastung dieses
ziehen sucht. 5 Antriebs in eine hin- und hergehende Bewegung
Hierdurch wird erreicht, daß bei fehlender BeIa- eines ersten Steuerhebels 51 übertragen wird, der,
stun» an den Schneid-, Förder- oder Bearbeilungsor- wie F i g. 3 zeigt, mit seinem Ende 52 auf das eine
ganen .!es Mähdreschers der Handsiellhebel stets die Ende eines Differentialsteuerhebels 121 einwirkt.
Laue der voreingestellten maximalen Fahrgeschwin- Fig.! zeigt weiterhin die Antriebswelle 60 für das
diükeit einnimmt. Bei auftretender Belastung ver- io Mähwerk 31 und die Fördervorrichtung 32 hinter
schwenkt die tJbertragungswippe unter Überwindung dem Mähtisch 30. Der Antrieb an das Mähwerk 31
der Federkraft der die Steuerstange umgebenden Fe- wird über den Riementrieb 33 geführt. Eine auf der
der den Handhebel in Richtung kleinerer Geschwin- Antriebswelle 60 sitzende Riemenscheibe ist durch
diukcit, wodurch die Steuerstange die Fahrgeschwin- einen Riemen 64 mit der von der Welle 15 getrage-
diukdt drosselt. Diese Verschwenkbewegung findet 15 nen Antriebsscheibe 14 verbunden,
ihr Lnde. sobald ein Gleichgewicht zwischen der Eine zweite Belastungsmeßeinrichtung sitzt in dem
am Ann des Handsiellhebels angreifenden Feder und durch den Riemen 64 gebildeten Antrieb. Dieser
der die Steuerstange umgebenden Feder vorliegt. wird gebildet aus einer auf dem einen Trum durch
deren Ausbildung als verschwenkjarer Nocken läßt 20 einem Kniehebel 84 getragen wird. Mit einem ande-
sich die Federkraft der die Steuerstange umgebenden ren Arm des Kniehebels 84 ist ein Arm 87 drehbar
Feder verändern. verbunden, der drehbar eine zweite Spannrolle 88 an
An Hand eines Ausführungsbeispiels ist die Erfin- seinem freien Ende trägt. Diese zweite Spannrolle 88
dung in der Zeichnung dargestellt und im nachfol- ist dafür vorgesehen, das gespannte Trum des Riegenden erläutert; in der Zeichnung zeigt 25 mens 64 aufzunehmen und in einer zur Spannung des
F i g. 1 eine Gesamt-Seitenansicht auf einen Mäh- Riemens auf dieser Seite entgegengesetzten Richtung
drescher mit offengelegten Antriebsvorrichtungen, Druck auszuüben.
die maximale Fahrgeschwindigkeit, 30 Die Bewegung des Kniehebels 84 wird durch einen
F i g. 2, Endteil 82, wit F i g. 3 zeigt, mit dem anderen Ende
der Linie 4-4 in F i g. 3, ist.
F i g. 5 eine vergrößerte Ansicht der Stellvorrich- 35 Wenn die Belastung an der Aufnahmevorrichtung
tung in F i g. 2 und 3. bzw. an der Antriebswelle 60 ansteigt, steigt das geber in F i g. 1 dargestellte Mähdrescher 10 ist mit spannte Trum des Riemens 64 unter einer größeren
einem Motor 11 und Antriebsrädern 12 versehen. An Spannung und bewegt sich näher zur Tangente zwider Vorderseite befindet sich die Aufnahmevorrich- sehen der Antriebsscheibe 14 und der auf der Welle 60
tung für das Erntegut mit einer Plattform 30, einem 40 aufsitzenden Riemenscheibe. Gleichzeitig verschwen-Mähwerk 31 und einer Fördervorrichtung 32. Eine ken die zweite Spannrolle 88 und der Kniehebel 84
Regelvorrichtung für dh Fahrgeschwindigkeit, die im Uhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder
eine hydraulische Kraftübertragung 21 umfaßt, ist 86. Diese Drehung des Kniehebels 84 im Uhrzeigerzwischen dem Motor 11 und den Antriebsrädern 12 sinn bewirkt eine entsprechende Bewegung des hinvorgesehen. 45 und herbeweglichen Steuerhebels 81 und seines End-Die hydraulische Kraftübertragung 21 umfaßt eine teils 82.
vom Motor 11 angetriebene hydraulische Pumpe 22 Die Fig. 2 bis 5 zeigen die spezielle Ausbildung
sowie einen Hydromotor 23, der mit der die An- der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur selbsttätigen
triebsräder 12 tragenden Antriebswelle 26 einer me- Nachstellung des Handstellhebels für die Regelung
chanischen Kraftübertragung 25 verbunden ist und 50 der Fahrgeschwindigkeit.
diese antreibt. Leitungen 24 führen von der Pumpe Die Vorrichtung 100 ist in einem Gehäuse 104 un-
22 zum Hydromotor 23. tergebracht, das neben der Bedienungsplattform des
ist die Vorrichtung 100 zur selbständigen Nachstel- Drehzapfen 105 wird vom Gehäuse 104 und von den
lung eines manuell betätigbaren Handstellhebels 101 55 Teilen getragen, auf denen der Handstellhebel 101
angeordnet. verschwenkbar angeordnet ist, Dieser Handstellhebel
schwindigkeitsregelung führenden Steuerstange 103 stange 103 für die Regelung der Fahrgeschwindigkeit
verbunden. verbunden ist und durch eine am Gehäuse 104 einge-
über einen Riementrieb 13 mit einer Antriebsscheibe die Stellung der größtmöglichen, durch einen An-
14 verbunden., die mit der Welle 15 der Dreschtrom- schlag begrenzten Fahrgeschwindigkeit verstellt
mel verbunden ist. Diese Welle 15 verläuft quer bleibt. Je nach Einstellung des Handstellhebels 101
durch den Mähdrescher 10 und ist in beiden Seiten- wird die Taumelscheibe der hydraulischen Pumpe 22
wänden gelagert. 65 über die Steuerstange 103 eingestellt.
in der Zeichnung nicht dargestellten Welle für den keit dient ein Begrenzungshebel 107, der mittels der
ist. Die Nabe 108 hat einen radialen Armansatz 109 len 52 und 82 der hin- und hergehenden Steuerhebet
mit einer daran vorgesehenen Hohlkehle 110. Ein geben die Richtung an, in der sich diese Hebel als
Griff 118, der in der Hohlkehle 110 eingreift, ist mit Folge einer hohen Drehmomentbelastung bewegen,
der Nabe 108 durch einen Zapfen 111 verbunden Die mit ausgezogenen Linien vermerkte Lage neh-
und kann um diesen Zapfen in der einen Richtung 5 men die Endteile 52 und 82 und der Differentialsteu-
frei schwenken, wohingegen die Drehbewegung in der erhebe! 121 ein, wenn hohe Drehmomente sowohl an
Gegenrichtung durch den Boden rdei Hohlkehle ver- der Aufnahmeplattfonn als auch in der Förderein-
hindert ist. " richtung gefordert werden. Wenn die Drehmoment-
Eine zwischen einem Auge 112 am Griff 118 und anforderungen dann bei der Aufnahmeplattfonn zu-
einer Lasche 113 auf der Nabe 108 angeordnete Fe- io rückgehen, bewegt sich der Endteil 82 in einer zu
der 114 zieht den Griff 118 des Begrenzungshebels den Pfeilen entgegengesetzten Richtung zu der gestri-
107 zum Boden der Hohlkehle 110 hin. Der Griff 118 chelt gezeichneten Lage nach Fig. 3 hin. Wenn die
hat eine in Fig.4 dargestellte Sperrklinke 116, die in Drehmomentanforderungen bei der Fördereinrich-
eine Verzahnung 115 an einem Schaltbogen 117 des tung sich nicht geändert haben, nimmt der Differen-
Gehäuses 104 einrasten kann. Ein am Griff 118 an- 15 tialsteuerhebel 121 die gestrichelt dargestellte diago-
gebrachter Anschlag 119 erstreckt sich bis in den nale Lage ein In dieser Lage hat sich der gelenkige
Schwenkbereich des Handstellhebels 101. Anschluß zwischen dem Differentialsteuerhebel 121
Die maximale Fahrgeschwindigkeit wird durch den und der Koppelstange 122 nach oben um einen Ab-Begrenzungshebel
107 dadurch eingestellt, daß der stand bewegt, der geringer ist als die Entfernung, um
Handgriff 118 entgegen der Wirkung der Feder 114 ao die sich der bewegliche Steuerhebel 81 verschoben
bewegt wird, so daß die Sperrklinke 116 aus der Ver- hat. Diese Bewegung der Koppelstange 122 veranlaßt
zahnung 115 herausgehoben wird. In dieser Stellung den Laststeuerhebel 126, im Uhrzeigersinn zu verkann
der Begrenzungshebel 107 um den Drehzapfen schwenken, und zwar um den exzentrischen Nocken
105 in eine beliebige Lage längs des Schaltbogens 142 herum, was zur Folge hat, daß das Ende des
117 gebracht werden. Wird der Handgriff 118 wieder »5 Laststeuerhebels 126, an dem die Feder 125 angreift,
losgelassen, so blockiert er den Handstellhebel 107 sich nach unten bewegt und sich dadurch die Spanin der vorgewählten Lage durch den Anschlag 119. ming in der Feder 125 vcringert. Die Spannung in
Die eigentliche Nachstellvorrichtung besteht aus der Feder 125 bewirkt, daß der Handstellhebel 101
der Verbindung zwischen dem angedeuteten Diffe- sich auf die langsame Lage hin entgegen der wirrentialsteuerhebel
121 und der zur Fahrgeschwindig- 30 kung der Feder 102 bewegt, die dazu tendiert, den
keitsregelung führenden Steuerstange 103. Diese Handstellhebel 101 des Fahrers in eine Schnellfahr-Verbindung
wird durch einen hebelartig abgestützten stellung zu bringen. Wenn also die Spannung in der
Laststeuerhebel 126 gebildet, deren Enden einerseits Feder 125 reduziert wird, übt die Feder 102 mehr
gelenkig mit einer mittig am Differentialsteuerhebel Einfluß auf die Lage des Handstellhebels 101 aus,
121 angreifenden Koppelstange 122 verbunden sind 35 was bewirkt, daß er sich auf eine schnellere Fahrstel-
und am anderen Ende in eine Hülse 127 auslaufen, lung hin bewegt. So i.n es ersichtlich, daß die Aufdurch
welche die Steuerstange 103 geführt ist und die wälzbewegung des hin- und herbeweglichen Steuerunter Spannung einer sich an einer Schulter 124 der hebeis 81 in Verfolg zu den geringeren Drehmoment-Steuerstange
103 abstützenden Feder 125 steht. Dieser anforderungen in der Aufnahmevorrichtung des
Feder 125 wirkt eine Feder 102 entgegen, welche sy- 40 Mähdreschers verursacht hat, daß die Bodengestemfest
am Gehäuse 104 mit dem einen Ende einge- schwindigkeit des Mähdreschers ansteigt,
hängt ist und mit dem anderen Ende am Arm 106 Werden die Drehmomentanforderungen im des Handstellhebels 101 angreift. Dreschzylinder oder in der Fördereinheit entspre-
hängt ist und mit dem anderen Ende am Arm 106 Werden die Drehmomentanforderungen im des Handstellhebels 101 angreift. Dreschzylinder oder in der Fördereinheit entspre-
Die Federkraft der die Steuerstange 103 umgeben- chend reduziert, wird der Endteil 52 des beweglichen
den Feder 125 läßt sich durch eine begrenzte Verla- 45 Steuerhebels 51 ebenfalls nach oben in Richtung auf
gerung der Kippachse der Übertragungswippe 126 die in gestrichelten Linien gezeichnet«; Lage in
verstellen. Fig. 3 bewegt werden. Der Diffcrentialsteuerhebd
Hierzu dient ein Stellhebel 140, dessen Drehachse 121 nimmt dann eine Lage ein, die höher aod paral-
141 mit einem Nocken 142 versehen ist, auf dem die IeI ist zu semer vofl auzihneten Lage. Die An-
Übertragungswippe 126 aufliegen kann. Je nach Stel- $0 schluBverbindung zwischen dem Differentialsteuer-
lung des Stellhebels 140 bewegt sich der Nocken hebel 121 und der Kuppelstange 122 wird dabei um
mehr oder weniger nach oben oder unten. Wie m eine Distanz nach oben bewegt, die der entspricht,
F i g. 5 dargestellt, weist die Oberfläche des Gehäuses die von den hin- und herbeweglichen Steuerhebeln 51
104 eine Reihe von Kerben 143 auf. In diese Kerben und 81 durchlaufen wird. Das hat natürlich eine grö-
kann der Handgriff 144 des Stellhebeb »40 einfallen α Bere Schwenkbewegung des Laststeuerhebels 126 um
und damit den Stellhebel gegenüber dem Gehäuse den exzentrischen Nocken 142, ab vorher beschrie-
104 feststellen. Durch Justierung des Stellhebeb 140 ben. und damit gleichzeitig eine entsprechend redu-
wird der Schwenkpunkt der Übertrnippe m zierte Spannung der Feder 125 zur Folge, und wegen
dem Sinne verändert, daß hierdurch die Empfindlich- dieser stärkeren Reduzierung der Federspannung
keit des Systems eingestellt werden kann. 60 wird dk Fahrgeschwindigkeit des Mähdreschers ge-
An Hand der F i g. 3 wird die Wirkung der Zusatz- steigert werden, und zwar mehr ab bei dem oben
einrichtung 120 erläutert. Dk Pfeile an den Endtei- aufgeführten Beispkl.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belastungsänderungen an lediglich einem mit dem
Fahrgeschwindigkeit selbstfahrender Mähdre- 5 aufgenommenen Erntegut in Berührung kommenden
scher in Abhängigkeit von Belastungsänderungen Element der Einzugsorgane aus der deutschen Auslean
mindestens einer der vom aufgenommenen geschrift 1 199 039. Es wird hierbei eine einzige von
Erntegut beaufschlagten Schneid- oder Förder- der Belastungsändsrung des Mähwerk^s abhängige
elemente unterhalb einer mittels eines Handhe- Meßgröße mittels einer in dem das Mähwerk antreibeis
voreinstellbaren maximalen Fahrgeschwin- io benden Riementrieb federnd aufsitzenden Spannroldigkeit,
die aus mindestens einem am zugeordne- lenanordnung abgetastet und mechanisch auf einen
ten Riemen- oder Kettentrieb mittels einer fe- schwenkbaren Laststeuerhebel übertragen.
dernd aufsitzenden Spannrollenanordnung abge- Es ist bereits vorgeschlagen worden (deutsche Pa-
tasteten Wert besteht, der mechanisch auf einen tentanmeldung P 20 14 807.6-23), zur selbständigen
schwenkbaren Laststeuerhebel übertragbar ist, 15 Regelung der Fahrgeschwindigkeit in Abhängigkeit
dessen Auslenkung über ein Gestänge den Fahr- von an mindestens zwei entfernt voneinander liegen-
zeugantrieb regelt, dadurch ge kenn- den, mit dem Erntegut in Berührung kommenden
zeichnet, daß der Laststeuerhebel (126) zwi- Stellen, im Arbeitsablauf eines Mähdreschers vonein-
schen dem Gestänge zur Regelung des Fahrzeug- ander unabhängige Belastungsmeßeinrichtungen an-
antriebs und dem Angriffspunkt der Eingangs- 20 zuordnen, die auf die beiden Enden eines Differen-
meßg.öße auf einer begrenzt verlagerbaren Kipp- tialsteuerhe'uels übertragen werden. Ein zur Ge-
achse (142) abgestützt ist und die Ermittlung schwindigkeitsregelung führendes Gestänge greift
der Eingangsmeßgröße über einen mittig gelager- hierbei mittig am Differentialsteuerhebel an.
ten, endseitig mit je einer Belastungsmeßeinrich- Schwierigkeiten bei der bekannten wie bei der vor-
tung gekoppelten Differentialsteuerhebel (121) 25 geschlagenen \ orrichtung bereitet die Anpassung zwi-
erfolgt, der über eine Koppelstange (122) diesen sehen der aus den gewonnenen Meßgrößen sich erge-
mit dem Laststeuerhebel (126) verbindet. benden Stellgröße am Differentialsteuerhebel und
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- dem erforderlichen Regelgrad für die Fahrgeschwin-
kennzeichnet, daß die Kippachse (142) durch digkeitsregelung.
einen veischwenkbaren Nocken einer mit einem 30 Aufgabe der Erfindung ist es daher, die einzeln er-
Stellhebel (140) versehenen Drehachse (141) ge- mittelten Meßwerte in eine Eingangsmeßgröße ^ubildet ist. sammenzufassen und den Grad der Übertragung zu
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- verändern, mit der diese Meßgröße auf den Fahr
kennzeichnet, daß der Laststeuerhebel (126) an zeugantrieb einwirkt.
dem von der Koppelstange (122) abgelegenen 35 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geEnde in eine Hülse (127) ausläuft, durch welche löst, daß der Laststeuerhebel zwischen dem Gestänge
die Steuerstange (103) geführt ist und die unter zur Regelung des Fahrzeugantriebs und dem An-
Spannung einer sich an einer Schulter (124) der griffspunkt der Eingangsmeßgröße auf einer begrenzt
Steuerstange (103) abstützenden Feder ^12S) verlagerbaren Kippachse abgestützt ist und die Er
steht, wobei eine am Arm (106) des Handstellhe- 40 mittlung der Eingangsmeßgröße über einen mittig ge
beis (101) angreifende Feder (102) diesen in lagerten, endseitig mit je einer Belastungsmeßeinrich-Richtung großer Fahrgeschwindigkeit zu ziehen rung gekoppelten Differentialsteuerhebel erfolgt, der
sucht. über eine Koppelstange diesen mit dem Laststeuerhe-
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, bei verbindet.
dadurch gekennzeichnet, daß durch Verstellung 45 Hierdurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß
des Stellhebels (140) die Federkraft der die Steu- einerseits bei gegebener Belastungsänderung die
erstange (103) umgebenden Feder (125) verän- Fahrgeschwindigkeit mehr oder weniger stark geänderbar ist. dert und daß andererseits die Linearität der Regelung im Ansprechverhalten des Fahrzeugantriebes
50 auf Belastungsänderungen verändert werden kann
Soll beispielsweise die Regelung des Fahrzeugantriebs bereits auf kleine Änderungen der Eingangsmeßgröße bzw. der über den Differentialsteuerhebel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung ermittelten Einzelbelastungen ansprechen, so braucht
zur selbsttätigen Regelung der Fahrgeschwindigkeit 55 die Kippachse für den Laststeuerhebel nur im Sinne
selbstfahrender Mähdrescher in Abhängigkeit von einer größeren Hebelübersetzung verlagert zu wer-Belastungsänderungen an mindestens einer der vom, den. Kleine Wegänderungen des Angriffspunktes der
aufgenommenen Erntegut beaufschlagten Schneid- Eingangsmeßgröße an dem einen Ende des Laststeuoder Förderelemente unterhalb einer mittels eines erhebeis bewirken dann eine entsprechend große AusHandhebels voreinstellbaren maximalen Fahrge- 60 steuerung des Gestänges zur Regelung des Fahrzeugschwindigkeit, wobei eine von der Belastungsände- antriebes.
rung abhängige Eingangsmeßgröße, die aus minde- In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist
stens einem am zugeordneten Riemen- oder Ketten- die Kippachse durch einen verschwenkbaren Nocken
trieb mittels einer federnd aufsitzenden Spannrollen- einer mit einem Stellhebel versehenen Drehachse geanordnung abgetasteten Wert besteht, der mecha- 65 bildet.
nisch auf einen schwenkbaren Laststeuerhebel über- Zweckmäßigerweise läuft der Laststeuerhebel an
tragbar ist, dessen Auslenkung über ein Gestänge dem von der Koppelstange abgelegenen Ende in eine
den Fahrzeugantrieb regelt. Hülse aus, durch welche die Steuerstange geführt ist
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|---|---|---|---|
| DE19691923779 DE1923779C3 (de) | 1969-05-09 | 1969-05-09 | Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Fahrgeschwindigkeit selbstfahrender Mähdrescher in Abhängigkeit von Belastungsänderungen International Harvester Co., Chicago, 111. (V.St.A.) |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19691923779 DE1923779C3 (de) | 1969-05-09 | 1969-05-09 | Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Fahrgeschwindigkeit selbstfahrender Mähdrescher in Abhängigkeit von Belastungsänderungen International Harvester Co., Chicago, 111. (V.St.A.) |
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ID=5733770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19691923779 Expired DE1923779C3 (de) | 1969-05-09 | 1969-05-09 | Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Fahrgeschwindigkeit selbstfahrender Mähdrescher in Abhängigkeit von Belastungsänderungen International Harvester Co., Chicago, 111. (V.St.A.) |
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1969
- 1969-05-09 DE DE19691923779 patent/DE1923779C3/de not_active Expired
Also Published As
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