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DE1925089B2 - Filmzufühningsvorrichtung - Google Patents
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DE1925089B2 - Filmzufühningsvorrichtung - Google Patents

Filmzufühningsvorrichtung

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DE1925089B2
DE1925089B2 DE1925089A DE1925089A DE1925089B2 DE 1925089 B2 DE1925089 B2 DE 1925089B2 DE 1925089 A DE1925089 A DE 1925089A DE 1925089 A DE1925089 A DE 1925089A DE 1925089 B2 DE1925089 B2 DE 1925089B2
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friction roller
roller
loop
guide
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DE1925089A1 (de
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Yasuyuki Nakahara
Yukio Yasukawa
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Sankyo Kogaku Kogyo Co Ltd
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Sankyo Kogaku Kogyo Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system

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Description

Die Erfindung betrifft eine Filmzuf übungsvorrichtung mit einer zwischen einem Filmfenster und einer Abwickelspule angeordneten Reibrolle, die mit einer etwas höheren Umlaufgeschwindigkeit als der Filmgeschwindigkeit am Filmfenster entspricht, angetrieben ist und mit dem Film zum Abwickeln desselben von der Abwickelspule in Reibverbindung brir.gbar ist, mit einer in Filmtransportrichtung nach der Reibrolle angeordneten Filmzuführungseinrichtung, die eine die Bildung einer Filmschleife zulassende bogenförmige Innenwand aufweist, sowie einer einen Teil des Reibrollenumfanges umfassende und im Abstand gegenüber dem Reibrollenumfang angeordneten weiteren Filmführungseinrichtung zur Bildung eines Filmführungskanals zwischen einem Teil des Reibrollenumfangs und der weiteren Filmführungseinrichtung, wodurch der Film gegen die bogenförmige Innenwand geführt ist und bei sich verkürzender Filmschleife eine verstärkte Anpressung des Filmes an die Reibrolle erfolgt und bei sich vergrößernder Länge der Filmschleife der Film außer Eingriff mit der Reibrolle gelangt.
Eine derartige Filmzuführungsvorrichtung ist in der älteren DE-PS 1797390 vorgeschlagen worden. Gemäß diesem älteren Vorschlag arbeitet die Filmzuführungsvorrichtung mit einer Reibrolle, die eine höhere Umlaufgeschwindigkeit aufweist als die, die der Filmgeschwindigkeit im Filmfenster entspricht. Mit Hilfe einer Sclileiienführungseinrichtung für den Film wird ein in Abhängigkeit von der Schaltklaue intermittierender Vorschub bei sich vergrößernder und verkleinernder Filmschleife mit Hilfe der Reibrolle ermöglicht. Hierdurch läßt sich ein Zahnrad für den Filmtransport vermeiden, dessen Nachteile darin bestehen, daß das Zahnrad nur für eine bestimmte Art der Perforation des jeweils zuprojizierenden Filmes geeignet ist. Insofern ist der Filmtransport unabhängig von der Art der Perforation gewährleistet.
Bei Verringerung der Filmschleife innerhalb des bogenförmigen Führungskanals liegt beim älteren Vorschlag die Unterseite des Filmes auf einer Rolle auf, die an der Filmführungseinrichtung starr befestigt ist. Das Einfädeln erfolgt beim Vorschlag in der Weise, daß die Filmführungseinrichtung durch die Bedienungsperson nach unten entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird und durch diese Verschwenkung der Filmanfang an den Reibrollenumfang gelegt werden kann.
Aus der US-Patentschrift 3 331541 ist bekannt, die Reibrolle, welche den Film von der Abwickelspule abzieht, mit einer Geschwindigkeit anzutreiben, welche geringer ist als die Geschwindigkeit, mit der die Filmklaue beim Herabziehen des Filmes arbeitet. Wenn demzufolge die Filmklaue in die Filmperforation eingreift und den Film nach unten zieht, wird gleichzeitig die gesamte Filmführungseinrichtung 60 verschwenkt.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine Filmzuführungsvorrichtung zu schaffen, bei der weder beim Einlegen noch beim normalen Betrieb, d. h. beim normalen Filmtransport, die Filmführungseinrichtung verschwenkt werden muß, sondern ortsfest im Projektor angeordnet sein kann.
Diese Aufgabe wird bei der Filmzuführungsvorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß innerhalb der die bogenförmige Innenwand aufweisenden Filmführungseinrichtung ein federnd gelagertes Filmführungselement im Abstand von der bogenförmigen innenwand angeord-
net ist, welches beim Aufliegen der Unterseite der Filmschleife den Film in Richtung auf die bogenförmige Innenwand drückt und daß zum Einlegen des Filmanfanges an der Einlaufstelle des von der Abwikkeirolle kommenden Filmes auf die Reibrolle eine j Andruckrolle vorgesehen ist, welche gegen die Reibrolle andrückbar ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt iü
Fig. 1 eine Seitenansicht der wesentlichen Teile einer Ausführungsform einer Filmführungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1,
Fig. 3 bis 7 Querschnitte längs der Linie III-III in Fig. 2, und zwar
Fig. 3 die automatische Einführung djs Films in den Film kanal,
Fig. 4 die Veränderung der Filmschleife zwischen der Projektionsöffnung und der Antriebsrolle für den Film,
Fig. 5 das Anwachsen der Belastung des Films nach seinem Abspulen von der Vorratsrolle,
F ig. 6 das Abheben des Films von der Antriebsrolle bei zu groß gewordener Filmschleife,
Fig. 7 die Veränderung der Filmschleife bei Umkehrung der Laufrichtung des Films,
Fig. 8 einen Querschnitt längs der Linie VIII-VlII in Fig. 1, jo
Fig. 9 einen Querschnitt längs der Linie IX-IX in Fig. 1,
Fig. 10 einen Querschnitt durch eine verbesserte Ausführungsform der Einrichtung gemäß Fig. 8 für die Steuerung einer Filmtransporteinrichtung, in der zwischen die Antriebsrolle für den Film und die diese Rolle treibende Achse eine Kupplung eingefüri ist, Fig. 11 eine Explosionszeichnung der Kupplung,
Fig. 12 und 13 Querschnitte längs der Linie XII-XII in Fig. 10 zur Verdeutlichung der Arbeitsweise 41) der Kupplung,
Fig. 14 eine Seitenansicht der wesentlichen Teile einer weiteren Ausführungsform einer Steuereinrichtung für den Filmtransport gemäß der Erfindung,
Fig. 15 eine Vorderansicht der Anordnung gemäß Fig. 14, und zwar von rechts,
Fig. 16 einen vergrößerten Querschnitt längs der Linie XVI-XVI in Fig. 14,
Fig. 17 einen Längsschnitt längs der Linie XVII-XVII in Fig. 16 und ,0
Fig. 18 einen Schnitt längs der Linie XVIII-XVIII in Fig.16.
Die in den Zeichnungen dargestelten Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sollen nunmehr näher erläutert werden.
Bekanntlich besitzt ein Filmprojektor eine Platte 4 mit einer Projektionsöffnung, eine Andruckplatte S, ein Führungsglied 17, das mit der Platte 4 für die Projektionsöffnung verbunden ist und der Führung der einen Kante des Films dient, und eine seitliche An- bo druckplatte 15, die schwach gegen die andere Seitenkante des Films drückt, um ihn in der richtigen Lage bezüglich des optischen Projektionssystems zu halten. Der Film wird in einer intermittierenden Bewegung an einer Projektionslinse 24 vorbeigeführt, die in ve::- einfachter Form dargestellt ist. Die Platte 4 ist mit einer Projektionsöffnung 4a versehen, die etwas kleiner ist ais das auf dem Film befindliche Bild, während die Andruckplatte 5 mit einer Öffnung 5a versehen ist, die geringfügig größer ist als das auf dem Film befindliche Bild. Die Andruckplatte 5 <vird durch Federn 6 gegen die Platte 4 gepreßt. Die seitliche Andruckplatte 15 wird durch eine Feder 16 in Richtung auf das Führungsglied 17 gedruckt. Die Feder 16, deren mittlerer Teil einen Zapfen 28 umschlingt, der mit der Platte 4 fest verbunden ist, drückt ihre äußeren Enden gegen Zapfen 29, die an einander gegenüberliegenden Enden der seitlichen Andruckplatte 15 vorgesehen sind.
Oberhalb der Zylinderlinse 24 ist eine Antriebsrolle 1 mittels einer Schraube 22 mit dem äußeren Ende einer Welle 21 (Fig. 8) verbunden. Die Welle 21 ist in einem Zylinderlager 20 drehbar gelagert, das mit der Seitenwand 14 fest verbunden ist. An ihrem anderen Ende trägt die Welle 22 ein Antriebsrad 19, das in Eingriff mit einem der Zahnräder eines Antriebsmechanismus steht. Die äußere Fläche der Antriebsrolle 1 ist so ausgebildet, daß der Mittelteil Ib einen geringfügig kleineren Durchmesser aufweist und die äußeren Enden la einen etwas größeren Durchmesser (Fig. 8), um die Beschädigungen, die die Antriebsrolle an dem Film durch ihren reibenden Eingriff verursachen könnte, möglichst gering zu halten und um außerdem den Film gerade zu führen. Die einander gegenüberliegenden äußeren Teile der Antriebsrolle bestehen aus zylindrischen Metallelementen mit einer Gummiabdeckung oder mit einer Abdeckung aus einem anderen Material mit hohem Reibungskoeffizienten, oder die Antriebsrolle besteht insgesamt aus Gummi und weist in ihrem mittleren Bereich einen verringerten Durchmesser auf. Oberhalb und unterhalb der Antriebsrolle 1 sind obere und untere Führungen 2, 3 für den Film vorgesehen, die durch Schrauben 13 fest mit der Seitenwand 14 verbunden sind. Die obere Führung 2 umfaßt ein oberes seitliches Teil 2a, das mit einer Einführungsöffnung für den Film versehen ist, der von der Versorgungsspule abgewickelt wird. Sie umfaßt ferner ein unicres seitliches Teil 2c und eine Führung 2d, die im wesentlichen bogenförmig ausgebildet ist und deren vorderes Ende sich in Richtung auf die Platte 4 mit der Projektionsöffnung 4 a erstreckt. In der Führung Id bildet sich eine Filmschleife. Das obere Seitenteil la und das untere Seitenteil 2c können als getrennte Bauelemente ausgebildet sein. Die untere Führung 3 für den Film trägt eine drehbar gelagerte Platte 7, in der eine Hilfsrolle 8 drehbar gelagert ist. Die Platte 7 wird mittels einer Kompressionsfeder 9 durch eine im Gegenuhrzeigersinn wirkende Kraft beaufschlagt, so daß die Hilfsrolle 8 gegen die Antriebsrolle 1 gepreßt wird. Das andere Ende der Druckfeder 9 ist an einem Zapfen 10 befestigt, der seinerseits fest mit der Seitenwand 14 verbunden ist. An der Führung 3 ist eine Blattfeder 11, die sich innerhalb des von der bogenförmigen Führung Id gebildeten Raumes befindet, mit ihrem unteren Ende befestigt. An ihrem freien Ende trägt die Blattfeder 11 ein Kontaktglied 11a aus einem Material, das den Film nicht beschädigt. Die Oberfläche der Führung 3 ist mit einer nach außen gewölbten Führungsfläche 3a und einer nach innen gewölbten Führungsfläche 3b versehen, die der Antriebsrolle 1 gegenüberliegen. Der durch die bogenförmige Führung Id für die Bildung einer Filmschleife abgegrenzte Raum und die Öffnung 2ö für die Einführung des Films sind miteinander durch einen Kanal verbunden, der durch die Antriebsrolle 1 einerseits
und die Führungsfläche 3b andererseits gebildet wird. Wenn sich die Vorratsrolle für den Film in normaler Richtung dreht und der Film von dieser abgewickelt wird und in die Einführungsöffnung 2b, die einen Teil der oberen Führung 2 bildet, eingeführt werden soll, dann efolgt dies durch Drücken gegen die Platte 7 in Richtung des Pfeiles D, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist. Hierdurch wird die Hilfsrolle 8 fest gegen die Antriebsrolle 1 gedrückt, und anschließend wird der Film zwischen die Antriebsrolle 1 und die Hilfsrolle 8 eingeführt und gelangt in den durch die Antriebsrolle 1 einerseits und die Führungsflächen 3a und 3b der unteren Führung 3 andererseits gebildeten Kanal, wenn die Antriebsrolle im Uhrzeigersinn angetrieben wird. Der Film gleitet dann entlang der bogenförmigen Führung 2d der oberen Führung 2 vorwärts und wird in den Spalt zwischen der Platte 4 und der Andruckplatte S eingeführt. Sobald der Filmanfang eine Stellung erreicht, in der eine erste Filmperforation einer Förderklaue 26 erreicht, dann greift die Förderklaue 26, die sich auf und ab bewegt, in die Perforation ein und der Film wird schrittweise bewegt. Wenn die Förderklaue außer Eingriff mit der ersten Perforation gelangt und der Film stillsteht, dann treten die Lichtstrahlen von der Lichtquelle durch den Film hindurch und projizieren das Bild auf dem Film auf die Leinwand. Die bereits projizierten Teile des Films werden auf eine Aufnahmerolle aufgewickelt.
Das Drücken gegen die Platte 7 kann eingestellt werden, wenn die erste Filmperforation von der Förderklaue erfaßt wird.
Durch den Anpreßdryck zwischen der Platte 4 und der Andruckplatte 5 wird das vordere Ende des Films gebremst und der Film könnte sich daher ausbeulen, wie dies durch die Linie E in Fig. 3 angedeutet ist. Um dieses Ausbeulen zu verhindern, ist ein Führungszapfen 12 vorgesehen. Die Antriebsrolle 1 wird in der Weise angetrieben, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit höher ist als die durchschnittliche Förderrate des Films, die durch dessen intermittierendes Vorrücken unter der Wirkung der Förderklaue 26 erreicht wird.
Die Arbeitsweise des Filmfördermechanismus soll nunmehr näher erläutert werden:
Der durch die Antriebsrolle 1 und die Hilfsrolle 8 vorgetriebene Film trifft zunächst auf die Führungsfläche 3b der unteren Führung 3 auf und wechselt dann plötzlich seine Bewegungsrichtung, um sich nach oben zu wenden und sich längs der bogenförmigen Fläche der schleifenbildenden Führung Id der oberen Führung 2 zu bewegen, wie dies Fig. 3 zeigt. Da der Film veranlaßt wird, seine Bewegungsrichtung plötzlich zu ändern, wie dies zuvor festgestellt wurde, drückt der Film, der ja federnd ist, gegen die äußere Oberfläche der Antriebsrolle 1 mit einer ausreichend großen Kraft, so daß er durch die Reibungskraft der Antriebsrolle 1 vorgeschoben werden kann.
Sobald nun die Förderklaue 26 den Film intermittierend zu fördern beginnt, wird die Berührung zwischen dem Film und der schleifenbildenden Führung Id aufgehoben, wie dies Fig. 4 zeigt, so daß der Film in Kontakt mit dem Element 11a der Blattfeder 11 gebracht wird. Zur gleichen Zeit wird er in einen zunehmend stärkeren Kontakt mit der Antriebsrolle 1 gebracht. Im allgemeinen wird die Vorratsrolle eines Filmprojektors nicht mit einem besonderen Antrieb versehen, wenn sie sich in der normalen Richtung drehen soll, so daß der von der Vorratsrolle abgewickelte Film einer Gegenkraft unterworfen ist, die sich in Abhängigkeit von der Kraft ändert, mit der der Film abgezogen wird bzw. in Abhängigkeit von einer Kraft, deren Richtung der durch die Antriebsrolle für den Film ausgeübten Kraft entgegengesetzt ist. Wenn diese Kraft klein ist, dann kann der Film in der in Fig. 4 dargestellten Weise gefördert werden. Wenn jedoch die Gegenkraft eine bestimmte Größe überschreitet, dann spannt sich der Film zwischen der Vorratsrolle und der Antriebsrolle in der in Fig. 5 gezeig-
lu ten Weise, so daß die Länge des geförderten Films abnimmt. Dies hat eine Verringerung der Größe der Filmschleife zur Folge, die folglich eine Gestalt annimmt, wie sie durch die gebrochene Linie B dargestellt ist, wodurch das Kontaktelement 11a nach unten bewegt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Film unter der Wirkung der Blattfeder 11 gespannt und erzeugt somit eine Vorspannung gegenüber der Gegenkraft, die, wie obenerwähnt, beim Abziehen des Films auftritt.
Durch die Verringerung der Schleifengröße legt sich der Film gegen die eine Schulter bildende Führungsfläche 3 a an und drückt kräftig gegen die Antriebsrolle, wie dies durch die Verlängerung C für die Filmschleife B angedeutet ist, so daß der Film fest gegen die äußere Umfangsfläche der Antriebsrolle 1 drückt. Die Kraft, mit der der Film gegen die äußere Umfangsfläche der Antriebsrolle 1 drückt, ändert sich in Abhängigkeit von der obenerwähnten Gegenkraft. Je größer die Gegenkraft ist, der der Film unterworfen
iii ist, desto größer ist die Kraft, mit der der Film gegen die Antriebsrolle drückt. Die von der Antriebsrolle 1 auf den Film ausgeübten Reibungskräfte wachsen folglich an, wenn die Kraft, mit der der Film gegen die Antriebsrolle gedruckt wird, anwächst. Auf diese
Vi Weise wird der Film von der Vorratsrolle abgespult und in Übereinstimmung mit der obenerwähnten Gegenkraft vorgeschoben. Die Filmschleife vergrößert sich allmählich, bis der Fördervorgang stabil geworden ist. Da die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsrolle höher gewählt wird als die durchschnittliche Förderrate für die intermittierende Filmbewegung, die durch die Förderklaue hervorgerufen wird, drückt der Film so gegen die Antriebsrolle, daß die Filmschleife sofort wieder auf ihre normale Größe gebracht wird, wenn zuvor ihre Größe verringert wurde. Wenn die Filmschleife größer wird als dies der normalen Größe entspricht, dann drückt der Film gegen die schleifenbildende Führung 2d. Wenn der Film in einer Menge gefördert wird, die größer ist als die durch die intermittierende Förderbewegung der Förderklaue 26 abgezogene Filmmenge, dann drückt der Film gegen die Führungsfläche 3 b und kommt außer Kontakt mit der Antriebsrolle 1, wie dies Fig. 6 zeigt, so daß eine übermäßige Förderung von Film verhindert werden kann. In der Praxis wächst die Filmschleife nicht in einem solchen Umfang an, daß die Antriebsrolle 1 vollständig außer Kontakt mit dem Film gebracht wird, wie dies Fig. 6 zeigt. Die Filmschleife kann einerseits durch die Gegenkraft, der der Film unterwor fen ist, und andererseits entweder durch eine Steue rung, die eine unterschiedlich starke Anpressung des Films an die Antriebsrolle bewirkt, oder durch eine Steuereinrichtung, die den Film zeitweilig und in Abhängigkeit von der Schleifengröße außer Kontakt mit der Antriebsrolle bringt, stabil gehalten werden.
Wie der vorstehenden Erläuterung des Ausführungsbeispiels klar entnommen werden kann, ist die Hilfsrolle 8 erforderlich, den Film in den Apparat ein-
zuführen, aber sie hat nahezu keine Funktion, wenn der Projektor in Betrieb ist. Es kann jedoch eine automatische Steuerung vorgesehen werden, die die Hilfsrolle 8 gegen die Antriebsrolle 1 drückt, um eine beschleunigte Filmförderung zu erreichen, wenn die Größe der Filmschleife während des normalen Projektionsvorganges stark abgenommen hat. Dieses Ziel kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß die untere Führung 3 drehbar auf einer Welle 23 gelagert und durch eine Feder mit einer im Uhrzeigersinn wirkenden Kraft beaufschlagt wird und nicht durch Schrauben 13 fest mit der Seitenwand 14 verbunden ist. Die untere Führung 3 wird dann zu einer Drehung um die Achse 23 im Gegenuhrzeigersinn veranlaßt, wenn das Kontaktelement 11a sich in eine Stellung unterhalb der in Fig. 5 mit gebrochenen Linien dargestellten Stellung bewegt hat. Hierdurch wird die Platte 7 durch das untere Ende der unteren Führung 3 im Gegenuhrzeigersinn gedreht und veranlaßt die Hilfsrolle 8, gegen die Antriebsrolle 11 zu drücken und den Film hierdurch kräftig voranzutreiben.
Fig. 14 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel gemäß vorliegender Erfindung, in dem ein Element 111 vorgesehen ist, das der Blattfeder 11 der vorstehend beschriebenen Ausführungsform entspricht und in eine öffnung einer unteren Führung 103 eingesetzt ist und durch eine Feder 31 nach oben gedruckt wird.
Anstelle des Führungstiftes 12 und der Führungsfläche 3a der unteren Führung 3 gemäß Fig. 4 sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 14 Rollen 112 und 103a vorgesehen. Diese Rollen dienen einer glatteren Führung des Filmes.
Die Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, soll nunmehr erläutert werden.
1. Durch das Abziehen des Films von der Vorratsrolle und durch die Drehung derselben wird eine erhöhte Gegenkraft hervorgerufen. Wenn dann die Filmschleife beginnt kleiner zu werden, wird der Film durch die Federkraft des Elementes und die vorstehend genannte Gegenkraft veranlaßt, sich im Bereich der Führungsfläche 3 a zu drehen und sich mit größerer Kraft gegen die Antriebsrolle anzulegen, wodurch die Reibungskräfte der Antriebsrolle, die auf den Film ausgeübt werden, erhöht werden und die Förderung des Films in der Weise gesteuert wird, daß die sich verkleinernde Filmschleife wieder auf ihre normale Größe gebracht wird.
2. Wenn die Filmschleife größer zu werden beginnt, gelangt der Film automatisch außer Eingriff mit der Förderrolle, so daß die Förderung des Films in der Weise gesteuert wird, daß die Menge des geförderten Filmes sich verringert.
3. Wie vorstehend ausgeführt wurde, kann eine Filmschleife normaler Größe und eine angemessene Förderrate aufrechterhalten werden. Wenn infolge eines Fehlers bei der intermittierenden Filmförderung mit Hilfe der Förderklauc eine Veränderung der Größe der Filmschleife auftritt, kann darüber hinaus die Menge des geförderten Films auf ein geeignetes Niveau eingestellt werden, da der Film durch die Führungsfläche 3a veranlaßt wird, sich entweder an die Antriebsrolle anzulegen oder sich von dieser weg zu bewegen.
4. Wenn der Filmanfang durch kräftiges Anpressen der Hilfsrolle gegen die Antriebsrolle eingeführt wird, ist es möglich, das Einführen des Films zu automatisieren. Diese Operation kann erleichtert werden, wenn die Hilfsrolle betriebsmäßig mit dem Einschalter für den Projektor gekoppelt "> wird, und zwar in der Weise, daß die Hilfsrolle
außer Eingriff mit der Antriebsrolle gebracht wird, wenn die Lampe eingeschaltet wird.
5. Wenn pötzlich eine Veränderung der Größe der Filmschleife auftritt und die Veränderung bein trächtlich ist, dann ist es möglich, die Bewegung der Vorratsrolle zu korrigieren, indem man die Hilfsrolle über eine automatische Schaltung veranlaßt, sich an die Antriebsrolle anzulegen und somit den Film kräftig zu fördern.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß die vorliegende Erfindung es ermöglicht, ein automatisches Einführen des Films in einen Filmprojektor vorzunehmen, der nicht mit einem Zahnrad arbeitet, und daß es möglich ist, die Steuerung für den Filmtransport in befriedigenderer Weise auszuführen als bei einem Projektor, der mit einem Zahnrad arbeitet.
Die vorliegende Erfindung, wie sie in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ihren Niederschlag gefunden hat, gestattet in zufriedenstellender Weise die Projektion von Bildern auf eine Leinwand, wenn der Film in normaler Richtung angetrieben wird. Es ergeben sich jedoch gewisse Schwierigkeiten, wenn die Richtung des Filmtransports umgekehrt wird und insbesondere, wenn die Bilder auf die Leinwand projiziert werden, während der Film rückwärts läuft. Unter diesem Aspekt wird erfindungsgemäß eine Verbesserung der oben beschriebenen Konstruktion vorgesehen.
j5 Diese verbesserte Konstruktion soll nachstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert werden.
Wenn ein Filmprojektor, während er einen Film enthält, in Rückwärtsrichtung in Betrieb genommen wird, dann rotieren die Förderklauen, die Antriebsrolle und die Vorratsrolle für den Film in entgegengesetzter Richtung. Wenn die Vorratsrolle mit einer höheren Geschwindigkeit angetrieben wird als die Antriebsrolle, dann erhöht sich die Förderrate, wenn die Menge des bereits auf die Vorratsrolle aufgewikkelten Filmes anwächst. Da der Film einem Wickelvorgang auf der Vorratsrolle unterworfen wird, nachdem er die Förderklaue passiert hat, wird der Film auf der Vorratsrolle aufgewickelt, indem er sich auf so dem kürzesten möglichen Wege bewegt, wie dies Fig. 7 zeigt. Die Größe der Filmschleife wird daher so stark verringert, wie dies die Blattfeder 11 gestattet. Darüber hinaus wirken auf den Film bei dieser Betriebsweise Zugkräfte ein. Es ist daher unmöglich, die Bilder in einer stabilen Weise auf die Leinwand zu projizieren.
Wenn man die Antriebsrolle anhält oder mitdrehen läßt, kann man auf den Film eine Kraft ausüben, die der Kraft entgegenwirkt, mit der der Film auf die Vorf,o ratsrolle aufgewickelt wird. Auf diese Weise läßt sich auch beim Rückwärtslauf des Films eine Schleife bilden.
Ein Ausführungsbeispiel, mit dem es möglich ist, diese Ziele zu erreichen, ist in den Fig. 10 bis 12 dargestellt.
Das in Fig. 10 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Verbesserung gegenüber dem in Fig. 8 dargestellten Mechanismus. Das Antriebsrad 19 ist in
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Fig. 8 direkt auf der Welle 21 befestigt. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 ist jedoch eine Welle 221 vorgesehen, die einen Abschnitt 221a im wesentlichen rechteckigen Querschnitts aufweist, auf das eine Platte 27 aufgeschoben ist, die mit einem Langloch 27a und mit Klauen 27b versehen ist, die jeweils schräge Kanten 27c auf der Rückseite aufweisen. Ein Antriebsrad 219, das auf der einen Seite eine geeignete Zahl von Zapfen 219a besitzt, ist drehbar am Endbereich 221b der Welle 221 befestigt. Wenn die Zapfen 219a so angeordnet sind, daß sie mit den Klauen 27b in Eingriff gelangen können, dann gelangt einer der Zapfen 219a mit einer der Klauen 219 der Platte 27 in Eingriff, wenn das Antriebsrad 219 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch dessen Drehung auf die Welle 221 übertragen werden kann. Wenn das Antriebsrad 219 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, dann legen sich die Zapfen 219a gegen die abgeschrägten Ecken 27c, so daß die Platte 27 sich längs des Langloches 27a bewegt, wenn das Antriebsrad 219 sich weiter dreht, was zur Folge hat, daß dessen Drehung nicht auf die Welle 221 übertragen wird. Wenn der Film daher rückwärts läuft, bietet die Antriebsrolle 1 einen Widerstand und gestattet daher die Erreichung des vorstehend beschriebenen Zieles.
Die Fig. 14 bis 18 zeigen eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung. In Fig. 16 ist eine Antriebsrolle 101 fest mit dem äußeren Ende einer Welle 121 verbunden, die drehbar in einer Lagerwelle 122 gehaltert wird, die ihrerseits fest mit der Seitenwand 114 verbunden ist. Mit dem inneren Ende der Welle 121 ist ein Klauenträger 68 verbunden, der sich in einem Raum befindet, der durch ein Paar von Antriebsrädern 64 und 65 gebildet wird, die unterschiedliche Größe besitzen. Eine Klaue 69 I ist drehbar auf einer Welle 70 I gehaltert, die mit dem einen Ende des Klauenträgers 68 verbunden ist und eine weitere Klaue 69 II ist drehbar auf dem Schaft einer Welle 70 II verbunden, deren anderes Ende mit dem anderen Ende des Klauenträgers 68 verbunden ist. Die Klauen 69 I und 69 II liegen auf einem Kreis und zeigen beide in die gleiche Richtung. Eine kleine Feder 72, die an den vorderen Enden der Klauen 69 I und 69 II befestigt ist, drückt die Klauen normalerweise nach außen.
Das Antriebsrad 64 mit dem größeren Außendurchmesser ist drehbar auf dem inneren Ende der Lagerwelle 122 gehaltert und das Antriebsrad 66, das einen geringeren Außendurchmesser besitzt, ist drehbar auf einer Welle 66 gelagert, die fest mit einer Hillsplatte 67 verbunden ist. Die Welle 66 ist so angeordnet, daß sie in Verlängerung der Welle 121 liegt, die die Antriebsrolle trägt. Die Klaue 69 I ist in einer Aussparung in dem Antriebsrad 64 untergebracht und greift in eine Zahnung 64a ein, die an der inneren Umfangsfläche des Antriebsrades 64 vorgesehen ist. Auch an der inneren Umfangsfläche des Antriebsrades 65, das einen kleineren Außendurchmesser aufweist, ist eine ähnliche Zahnung 65a vorgesehen, in die ein Vorsprung 69 Πα der anderen Klaue 69 II eingreift.
Ein mit einem Flansch versehenes scheibenförmiges Element 71 ist auf einer Nabe des Klauentrügers 68 befestigt, so daß eine Verschiebung der Welle 121 gegenüber der Lagerwelle 122 verhindert wird.
In Fig. 16 wird eine Welle 62, die unterhalb der Antriebsrüder 64 und 65 liegt, von der Seitenwand Π4 und der Hilfsplafte 67 gehalten und trügt ein
drehbares Zahnrad 60, das in Eingriff mit dem Antriebsrad 65 steht. Ein Zahnrad 61, das in Eingriff mit dem Antriebsrad 64 steht, ist fest mit einem zylindrischen Ansatz des Zahnrades 60 verbunden, das in Eingriff mit einer Schnecke 59 steht, die fest mit einer Welle 58 des Projektors verbunden ist. Die Welle 58 wird durch den Elektromotor betätigt, der in dem Projektor in der gleichen Weise wie in einem üblichen Filmprojektor untergebracht ist.
Wird die Welle 58 in einer Richtung gedreht, die der normalen Vorführrichtung des Filmes entspricht, dann wird das Zahnrad 60 durch die Schnecke 59 gedreht, so daß es das Antriebsrad 65, von der Antriebsrolle 101 her gesehen, im Uhrzeigersinn antreibt (im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 17). Das Zahnrad 61, das sich zusammen mit dem Zahnrad 60 als eine Einheit dreht, bewegt das Antriebsrad 64 in der gleichen Richtung wie das Antriebsrad 65. Da die Antriebsräder 64 und 65 unterschiedliche Durchmesser haben, dreht sich das Antriebsrad 65 mit dem kleineren Durchmesser schneller als das Antriebsrad 64 mit dem größeren Durchmesser.
Durch die Drehung des Antriebsrades 65 im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 17 wird der Vorsprung 69 Ha vorwärts geschoben, die in Eingriff mit der Zahnung 65a, die an der inneren Umfangsfläche des Antriebsrades 65 vorgesehen ist, steht. Dies hat zur Folge, daß die Welle 121 in der gleichen Richtung gedreht wird wie das Antriebsrad 65. Die Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsrades 65 ist so gewählt, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsrolle geringfügig größer als die durchschnittliche Förderrate des Films ist, der intermittierend durch die Förderklaue bewegt wird.
Da das Antriebsrad 65 sich mit höherer Geschwindigkeit dreht als das Antriebsrad 64, dreht sich auch die Klaue 69 I, die mit dem Antriebsrad 64 zusammenwirkt, mit einer höheren Geschwindigkeit als das Antriebsrad 64. Dies hat zur Folge, daß die Klaue 69 I lediglich auf der Zahnung 64a gleitet, die an der inneren Umfangsfläche des Antriebsrades 64 vorgesehen ist, wenn diese sich dreht. Dies bedeutet aber, daß bei Betrieb des Projektors in normaler Richtung zwischen der Klaue 69 I und dem Antriebsrad 64 keine Kraft übertragen wird.
Wenn der Filmprojektor in entgegengesetzter Richtung betätigt wird, d. h. wenn sich die Welle 58 in der anderen Richtung dreht, üo daß der Film rückwärts läuft, drehen sich die Antriebsräder 64 und 65 entgegen dem Uhrzeigersinn, wenn man sie von der Antriebsrolle 101 her betrachtet. Wenn sich aber die Antriebsräder 64 und 65 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (im Uhrzeigersinn in Fig. 17 und 18), dann wird keine Bewegung auf die Welle 121 übertragen, was man den Fig. 17 und 18 entnehmen kann. Da der Film jedoch durch Antrieb der Vorratsspule in entgegengesetzter Richtung rückwärts gezogen wird, verringert sich die Schleifengröße des Films, so daß der Film durch die Kraft der auf das federnd gelagerte Glied 111 wirkenden Feder 31 gespannt wird. Der Film legt sich folglich unter Druck an die Antriebsrolle 101 an, und zwar aufgrund seiner natürlichen Steifigkeit, und veranlaßt eine Drehung der Antriebsrolle in Richtung der Bewegung des Filmes.
Wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsrolle gleich der Geschwindigkeit des Films wird, greift die Klaue 69 I in die Zahnung 64a des Antriebsrades 64 ein, das sich mit einer geringeren Geschwindigkeit
dreht als die Welle 121 der Antriebsrolle und versucht, dieselbe zu veranlassen, sich im Uhrzeigersinn in Fig. 18 zu drehen. Da jedoch das Antriebsrad 64 durch die Welle 58 mit einer konstanten Geschwindigkeit angetrieben wird, wird das Antriebsrad 64 durch die Klaue 69 1 nicht angetrieben, d. h. daß eine Drehung der Klaue 69 verhindert wird, so daß die Antriebsrolle sich mit der gleichen Geschwindigkeit droht wie das Antriebsrad 64. Wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsrolle 101 geringfügig kleiner ist als die durchschnittliche Förderrate des Films, der durch die Förderklaue 126 weitergerückt wird, dann verringert sich die Kraft, mit der der Film gegen das federnd gelagerte Element 111 drückt und die Kraft, mit der sich der Film an die Antriebsrolle 101 anlegt, wird in der gleichen Weise vermindert, wie in dem vorstehend beschriebenen Beispiel, wenn die Menge des durch die Förderklaue geförderten Films pro Zeiteinheit die Filmmenge überschreitet, die durch die Antriebsrolle pro Zeiteinheit gefördert wird. Demgemäß vermindert sich die Reibungskraft, die durch die Antriebsrolle auf den Film
ausgeübt wird, und es tritt ein Schlupf auf, so daß ein Anwachsen der Filmschleife verhindert werden kann.
Es versteht sich natürlich, daß der Mechanismus
ϊ für das Einkuppeln und Auskuppeln der Antriebsräder mit der Antriebsrolle, nämlich die Einrichtung zur Steuerung der Umdrehung der Antriebsrolle einschließlich des Paares der Antriebsräder, die auf dem inneren Ende der Welle 121 befestigt sind, nicht auf
in die dargestellte und beschriebene besondere Konstruktion beschränkt ist und daß sämtliche bekannten Mittel, mit denen eine Drehung nur in einer Richtung übertragen werden kann, ebenso benutzt werden können.
Das Bezugszeichen 102 bezeichnet eine obere Führung für die Filmschleife und das Bezugszeichen 102a bezeichnet eine Führung, die an ihrem vorderen Ende mit einer Einführungsöffnung für den Film versehen ist. Andere Teile, die bei der Beschreibung des letzten
jo erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles nicht beschrieben wurden, dienen der gleichen Funktion wie in dem vorstehend beschriebenen Beispiel.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Filmzuführungsvorrichtung mit einer zwischen einem Filmfenster und einer Abwickelspule "> angeordneten Reibrolle, die mit einer etwas höheren Umlaufgeschwindigkeit als der Filmgeschwindigkeit am Filmfenster entspricht, angetrieben ist und mit dem Film zum Abwickeln desselben von der Abwickelspule in Reibverbindung bringbar ist, ι» mit einer in Filmtransportrichtung nach der Reibrolle angeordneten Filmführungseinrichtung, die eine die Bildung einer Filmschleife zulassende bogenförmige Innenwand aufweist, sowie einer einen Teil des Reibrollenumfanges umfassende und im Abstand gegenüber dem Reibrollenumfang angeordneten weiteren Filmführungseinrichtung zur Bildung eines Filmführungskanals zwischen einem Teil des Reibrollenumfangs und der weiteren Filmführungseinrichtung, wodurch der Film gegen die bogenförmige Innenwand geführt ist und bei sich verkürzender Filmschleife eine verstärkte Anpressung des Filmes an die Reibrolle erfolgt und bei sich vergrößernder Länge der Filmschleife der Film außer Eingriff mit der Reibrolle gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der die bogenförmige Innenwand (2b) aufweisenden Filmführungseinrichtung (2) ein federnd gelagertes Filmführungselement (11a; 111) im Abstand von der bogenförmigen Innenwand angeordnet ist, welches beim Aufliegen der Unterseite der Filmschleife den Film in Richtung auf die bogenförmige Innenwand drückt und daß zum Einlegen des Filmanfanges an der Einlaufstelle des von der Abwickelrolle kommenden Filmes auf die Reibrolle r> (1) eine Andruckrolle (8) vorgesehen ist, welche gegen die Reibrolle andrückbar ist.
2. Filmzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d&8 das federnd gelagerte Filmführungselement (11a bzw. 4u 111) an der den Reibrollenumfang teilweise umfassenden Filmführungseinrichtung (3) federnd gelagert ist.
3. Filmzuführungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die An- Vi druckrolle (8) an der einen Teil des Reibrollenumfanges umfassenden Filmzuführungseinrichtung (3) gelagert ist, die ihrerseits an einer ortsfesten Seitenwand (14) des Projektors schwenkbar gelagert ist. r>o
4. Filmzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibrolle (1) mit einer in einer Richtung wirkenden Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung (27, 221, 219) zum Abbremsen der Drehbewegung der Reibrolle y, während des Rückwärtsbetriebes versehen ist.
5. Filmzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Rückwärtsbetrieb die Reibrolle (1) im Rückwärtsbetrieb mit einer geringeren Geschwindig- bo keit angetrieben ist, als es der Filmtransportgeschwindigkeit im Filmfenster entspricht.
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