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DE1932502B2 - Verfahren zur herstellung egaler, endengleicher faerbungen mit wasserloeslichen leukoschwefelsaeureestern von kuepenfarbstoffen - Google Patents
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DE1932502B2 - Verfahren zur herstellung egaler, endengleicher faerbungen mit wasserloeslichen leukoschwefelsaeureestern von kuepenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur herstellung egaler, endengleicher faerbungen mit wasserloeslichen leukoschwefelsaeureestern von kuepenfarbstoffen

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DE1932502B2
DE1932502B2 DE19691932502 DE1932502A DE1932502B2 DE 1932502 B2 DE1932502 B2 DE 1932502B2 DE 19691932502 DE19691932502 DE 19691932502 DE 1932502 A DE1932502 A DE 1932502A DE 1932502 B2 DE1932502 B2 DE 1932502B2
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soluble
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Joseph van Binningen; Frossard Louis Dr.; Basel; Diest (Schweiz)
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Sandoz Patent GmbH
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Sandoz Patent GmbH
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Publication date
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    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
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    • D06P1/6138Polymerisation products of glycols, e.g. Carbowax, Pluronics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

enthält, in der R ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe und χ eine ganze Zahl bedeuten, und das ein Molekulargewicht von 1000 bis 20 000 besitzt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klotzbad mindestens ein Polyglykol der Formel
HO-(CH2CH2O)1H
enthält, worin χ die obige Bedeutung hat.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klotzbad mindestens ein Polyglykol mit einem Molekulargewicht von 1000 bis 10 000 enthält.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klotzbad mindestens ein Polyglykol in Mengen von 0,5 bis 10 g/l enthält.
Es ist bekannt, daß die verschiedenen wasserlöslichen Lcukoschwefelsäureester von Küpenfarbstoffen unterschiedliche Affinitäten zu vegetabilischen Fasern aufweisen. Das unterschiedliche Ziehvermögen wirkt sich beim Klotzen von Geweben aus vegetabilischen Fasern1 ungünstig aus, indem man Färbungen erhält, die hirtsichtlich Farbtiefe an beiden Enden ungleich sind. Besonders störend treten die Unterschiede beim Klotzen mit Mischungen aus schwach und stark Substantiven Leukoschwefelsäureestern von Küpenfarbstoffen in Erscheinung. Dadurch, daß der substantivere Farbstoff rascher aufzieht, treten während des Färbens Tonverschiebungen ein, die besonders beim Färben von großen Metragen zu starken Farbtonunterschieden zwischen Anfang und Ende der gefärbten Ware führen.
Man hat bekanntlich versucht, dieses Problem durch Verwendung kleiner Klotzchassis und durch eine der Substantivität der jeweiligen Farbstoffe entsprechende Erhöhung der einzelnen Farbstoffkonzentrationen in der Nachsatzflotte zu lösen. Es hat sich aber erwiesen, daß sich durch diese Maßnahmen die in der Praxis auftretenden Schwierigkeiten nur zum Teil beheben lassen.
Ferner ist bekanntgeworden, daß man diesem Problem durch Zugabe von farbstoffaffinen Verbindungen zum Klotzbad begegnen kann. Durch diese auch unter der Bezeichnung Egalisiermittel bekannten Stoffe wird die Substantivität gegenüber vegetabilischen Fasern herabgesetzt und angeglichen. Auf diese Weise lassen sich tatsächlich hinsichtlich Endengleichheit verbesserte Färbungen erzielen. Als geeignete Stoffe hat man beispielsweise Proteine, langkettige quaternäre Ammoniumverbindungen, Polyvinylpyrrolidone und Äthylenoxyd, Additionsprodukte auf Basis von aliphatischen Alkoholen, Alkylphenolen, Fettsäuren und Fettaminen mit einem Gehalt von etwa S bis 30 Äthylenoxydresten vorgeschlagen.
Die bisher empfohlenen farbstoffaffinen Verbindungen vermochten aber nicht in jeder Beziehung zu befriedigen. Entweder ist die Wirkung nicht ausreichend, um auch beim Klotzen großer Partien einwandfreie endengleiche Färbungen zu garantieren oder es treten durch die Verwendung der vorgeschlagenen Stoffe unerwünschte Nebenwirkungen ein. Ein großer Teil der Egalisiermittel verursacht eine in der
is Praxis als besonders störend empfundene Schaumbildung. Ferner können sie mit gewissen Leukoschwefelsäureestern von Küpenfarbstoffen in Wasser schwer lösliche Assoziate bilden. Durch derartige Ausfällungen wird die Farbausbeute und Egalität beeinträchtigt. Auch mit Hilfe von Dispergiermitteln läßt sich dieser Nachteil nicht vollständig beheben. So können beispielsweise die meisten Äthylenoxyd-Additionsprodukte nach dem Färben nur schwer vom Gewebe entfernt werden und stören in vielen Fällen infolge ihrer oberflächenaktiven Eigenschaften die nachfolgenden Textilveredlungsprozesse, beispielsweise Hydrophobierungen.
Es wurde nun gefunden, daß man ohne Nebenwirkungen einwandfreie, durchwegs egale, endengleiche Färbungen erhält, wenn das Klotzbad ein wasserlösliches Polyglykol der Formel
HO-(CHRCH2O)x-H
enthält, in der R ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe und χ eine ganze Zahl bedeuten, und das ein Molekulargewicht von 1000 bis 20 000 besitzt. Als Polyglykole kommen Polyäthylenglykole und Polypropylenglykole in Betracht. Geeignet sind aber auch Gemische aus Polyäthylen- und Polypropylenglykolen und Copolymerisate aus Äthylen- und Propylenoxyd. In der Praxis kommen vor allem handelsübliche, technische Gemische von Polyglykolen mit unterschiedlichem Molekulargewicht in Frage. Besonders gute Ergebnisse werden bei Verwendung von Polyäthylenglykolen mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1000 bis 10 000 erzielt.
Dem Klotzbad werden vorzugsweise 0,5 bis 10 g/I der erfindungsgemäß verwendeten Polyglykole zugesetzt. Gegebenenfalls können aber auch kleinere oder größere Mengen verwendet werden. Neben dem Polyglykol und dem Leukoschwefelsäureester kann das Klotzbad die üblichen Hilfsmittel enthalten. Dagegen ist ein Zusatz von Dispergiermitteln nicht erforderlieh. Das Klotzen kann bei verschiedenen Temperaturen, vorzugsweise bei Raumtemperatur, durchgeführt werden. Durch Schwankungen in der Temperatur wird die Endengleichheit nicht beeinträchtigt. Das erfindungsgemäße Verfahren ist sowohl zum Färben von Geweben aus vegetabilischen Fasern als auch zum Färben von vegetabilischen Fasern enthaltenden Mischgeweben geeignet.
Beispiel 1
Ein Baumwollgewebe wird in einem Bad, welches pro 1000 Teile 2 Teile des hochsubstantiven Farbstoffes gemäß Colour Index (2ndEd.), Nr. 59 826, 5 Teile Natriumnitrit und 2 Teile Polyäthylenglykol
3 4
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von eine wesentlich geringere Schaumfähigkeit auf, als
4000 enthält, bei Raumtemperatur mit einem Ab- ein Klotzbad, das 1 Teil eines Kondensationsproduk-
quetscheffekt von etwa 80% geklotzt. Hierauf wird tes auf 1 Mol Nonylphenol und 10 Mol Äthylenoxyd
das Material getrocknet, in einem Bad, das 3,4% enthält.
Schwefelsäure enthält, kontinuierlich entwickelt und, s B e i s d i e 1 3
wie üblich, fertiggestellt. Selbst bei sehr großen Me-
tragen kann zwischen Anfang und Ende der Färbe- Ein Baumwollgewebe wird in einem Klotzbad,
partie kein Unterschied in der Farbtiefe festgestellt welches auf 1000 Teile 1 Teil des hochsubstantiven
werden. Farbstoffes gemäß C. I. Nr. 59 826, 1 Teil des Farb-
An Stelle des Polyäthylenglykols mit einem Mole- io stoffes gemäß C. I. Nr. 69 826 mit niedriger Substan-
kulargewicht von 4000 können auch Polyäthylen- tivität, 8 Teile Natriumnitrit und 4 Teile eines PoIy-
glykole mit einem Molekulargewicht von 1000 bis äthylenglykols mit einem durchschnittlichen MoIe-
20 000 oder ein Polypropylenglykol mit einem Mo- kulargewicht von 2000 enthält, bei 40° C mit einem
lekulargewicht von 1200 eingesetzt werden. Abquetscheffekt von etwa 80% geklotzt. Die Fär-
Mit gleichem Erfolg können in diesem Beispiel die is bung wird kontinuierlich, wie im Beispiel 1 angege-
Farbstoffe gemäß C.I. Nr. 59 051, 60 011, 69 526 ben, entwickelt. Die türkise Färbung weist von An-
und 70 801 verwendet werden. fang bis Ende keinerlei Farbverschiebungen auf.
Verwendet man in diesem Beispiel statt 2 Teilen . .
des Farbstoffes gemäß C.I. Nr. 59 826 10Teile des Beispiel 4
Farbstoffes gemäß CI. Nr. 59 051, so erhält man 20 Eine Lösung von 7,5 Teilen des Farbstoffes ge-
ebenfalls egale und endengleiche Färbungen. Ersetzt maß C.I. Nr. 67 001, 3,5Teilen des Farbstoffes ge-
man das Polyglykol durch die gleiche Menge eines maß Beispiel 8 der französischen Patentschrift
Kondensationsproduktes aus 1 Mol Nonylphenol und 11 67 704, 1,5 Teilen des Natriumsalzes der poly-
10 Mol Äthylenoxyd, so tritt im Klotzbad eine Aus- meren Methacrylsäure und 2 Teilen eines Polyäthy-
fällung auf, die sich in einer unegalen und stippigen 25 lenglykols mit einem durchschnittlichen Molekular-
Färbung auswirkt. gewicht von 4000 in 1000 Teilen Wasser wird bei
Ersetzt man das in. diesem Beispiel verwendete Raumtemperatur auf ein Mischgewebe aus Polyester Polyäthylenglykol durch die gleiche Menge eines und Baumwolle 67/33 mit einem Abquetscheffekt Polyäthylenglykols mit einem durchschnittlichen Mo- von etwa 60% aufgeklotzt. Nach dem Trocknen wird lekulargewicht von 200, so erhält man in bezug auf 30 das Mischgewebe während 1 Minute bei 200° C einer die Endengleichheit einen wesentlich ungünstigeren Trockenhitzebehandlung unterworfen. Hierauf durchEffekt, läuft das Mischgewebe während 3 Sekunden bei Beisniel 2 Raumtemperatur ein Bad, das 40 Teile Schwefelp säure 96% und 1 Teil Natriumnitrit in 1000 Teilen
Eine Lösung, die pro 1000 Teile 5 Teile des Färb- 35 Wasser enthält, und während 8 Sekunden bei 70° C stoffes gemäß CI. Nr. 69 526, 0,3 Teile des Leuko- ein Bad, das 2 Teile Natriumnitrit in 1000 Teilen Schwefelsäureesters des Küpenfarbstoffes gemäß Wasser enthält. Schließlich wird die Färbung wie französischer Patentschrift 10 37 419, 0,1 Teil des üblich fertiggestellt. Der gesamte Färbeprozeß erFarbstoffes gemäß CI. Nr. 59 706, 50 Teile Harn- folgt vollkontinuierlich. Man erhält auf diese Weise stoff, 30 Teile einer fünfprozentigen, wäßrigen Lö- 40 eine absolut gleichmäßige Färbung. Auch auf eine sung des Natriumsalzes der polymeren Methacryl- Distanz von mehreren tausend Metern läßt sich im säure, 2 Teile eines Polyäthylenglykols mit einem Farbton und in der Farbtiefe kein Unterschied festdurchschnittlichen Molekulargewicht von 4000, stellen. Durch höhere oder schwankende Klotztem-0,1 Teil Natriummetavanadat, 8 Teile Ammonium- peraturen wird die Gleichmäßigkeit der Färbung rhodanat und 3 Teile Natriumchlorat enthält, wird 45 nicht beeinträchtigt.
bei Raumtemperatur auf 5000 m Polyester-Baum- Wenn die Färbung nach der Trockenhitzebehand-
wolle-Mischgewebe 67/33 mit einem Abquetsch- lung während 10 Sekunden bei 60 bis 70° C in einem
effekt von etwa 60% aufgeklotzt. Nach dem Trock- Bad entwickelt wird, das auf 1000 Teile Wasser
nen wird das Mischgewebe während 1 Minute einer 3 Teile Natriumchlorat, 10 Teile Schwefelsäure 96%
Trockenhitzebehandlung bei 200° C unterworfen 50 und 0,5 Teile Natriummetavanadat enthält, so erhält
und dann, wie üblich, fertiggestellt. Der gesamte man ebenfalls einwandfreie Färbungen.
Färbeprozeß erfolgt vollkontinuierlich. Man erhält An Stelle des in diesem Beispiel verwendeten PoIy-
eine egale Graufärbung, welche trotz unterschied- äthylenglykols können mit gleichem Erfolg 5 Teile
licher Substantivität der Farbstoffe keine Farbtiefe- eines Polyäthylenglykols mit einem durchschnitt-
und Farbtonverschiebung aufweist. 55 liehen Molekulargewicht von 1000 eingesetzt
Das in diesem Beispiel verwendete Klotzbad weist werden.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung egaler, endengleicher Färbungen mit wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestern von Küpenfarbstoffen auf cellulosehaltigen Textilmaterialien, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Klotzbad verwendet, das mindestens ein Polyglykol der Formel
HO-(CHRCH2O)x-H
DE19691932502 1968-06-28 1969-06-26 Verfahren zur herstellung egaler, endengleicher faerbungen mit wasserloeslichen leukoschwefelsaeureestern von kuepenfarbstoffen Granted DE1932502B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH966968A CH524722A (de) 1968-06-28 1968-06-28 Verfahren zur Herstellung egaler, endengleicher Färbungen mit wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestern von Küpenfarbstoffen auf cellulosehaltigen Textilmaterialien

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1932502A1 DE1932502A1 (de) 1970-01-02
DE1932502B2 true DE1932502B2 (de) 1976-06-16

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FR (1) FR2014360A1 (de)
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GB1250108A (de) 1971-10-20
US3619104A (en) 1971-11-09
CH524722A (de) 1972-03-15
BE735254A (de) 1969-12-01
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CH966968A4 (de) 1972-03-15

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