DE1938879B2 - Gehaeuse zur aufnahme elektrischer geraete - Google Patents
Gehaeuse zur aufnahme elektrischer geraeteInfo
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Description
Zum Aufbau vim Nicdcrspannuiigs-Veiteiluiigsanlagen
ist es bekannt, Gehäuse zu verwenden, in
denen die benötigten Cieiäle, wie /. B. Schulze,
Selbstschalter, Sicherungen, MeW- und Befchlsgeräte,
Zähler U. dgl., iunergcbraehi sind. Diese Gehäuse
können aus Gerüstbauleilen und Abdeckungen bestehen, von denen eine als Tür ausgeführt ist. und
damit die derate im Bedarfsfall leicht zugänglich sind. Ciehäuse dieser Art werden /um Aufbau von
Anlagen der gewünschten Größe in einheitlichen, auch systematisch abgestuften Abniessuimen herge:,;ellt.'
Sollen Niederspannunus-Verteiliiiiuen in Retrieben
an Orten aufgestellt werden, wo sie Staub oder !■dichtigkeit ausgesetzt sind, so müssen die Gehäuse
zum Schutz gegen die schädlichen IiinlKisse abgedichtet
sein. Hierzu ist es bekannt, zwischen den Gerüstbauleilen
und die Abdeckungen bzw. Türen Dichtungen aus einem gummielastischen Material anzuordnen.
Auf diese Weise ist eine einwandfreie Abdichtung erzielbar, wenn die Gerüsthauteile sämtlich miteinander
verschweißt sind. Jedoch bereitet die Abdichtung Schwierigkeiten bei Gehäusen, deren Gerüstbauteile
lösbar zusammengesetzt sind (deutsches Gebrauchsmuster 1 910 085), da die Verbindungsstellen
der Gerüslbauteile Spalte und Zwischenräume aufweisen, durch die Schmutz und Wasser eindringen
können.
Es ist bereits bekam:·., zur .*· bdichtung aneinanderstoßender
GerüstbauteMe profilierte Dichtungselemente aus gummiclastischeu Material zu verwenden,
die eine Rille für die einander gegenüberstehenden Stirnflächen der Gerüstbauteile aufweisen und
über diese beidseitig überstehen (belgische Patentschrift 567 076). Damit ist zwar eine Abdichtung zwischen
den Gerüstbauteüen erreicht, jedoch gestattet
diese Anordnung nicht die Auflage weiterer Dichtungen derart, daß am Umfang von Abdeckungen
oder Türen eine einwandfreie Dichtigkeit erzielt wird. Dichtungen an Türen, wie sie beispielsweise in
den Unterlagen des deutschen Gebrauchsmusters 1 927 269 beschrieben sind, können deshalb mit den
beschriebenen Diehtungselementcn nicht störungsfrei zusammenwirken, weil an jeder Kreuzungsstelle
Zwischenräume entstehen.
Die r.rCuidung geht von einem Gehäuse zur Aufnahme
elektrischer Geräte aus, das aus lösbar miteinander verbundenen Gcrüstbauteilen mit Dieh-Umyselementen
aus giimmielastischem Material besteht,
die zwischen einander gegenüberstehenden Flächen der Genislbautcile angeordnet siinl.
Durch die Erfindung soll eine bauka-.tenartig zusammensetzbare
Schaltanlage insgesamt derart abgedichtet werden, daß sich eine hohe Schut/art (staubdicht,
wasserdicht) ergibt. Insbesondere soll erreicht werden, daß die Dichtungsclemcnte /wischen den Gcrüstbauteilen
und die Dichtungen der Abdeckungen bzw. Türen an den jeweiligen KreuzuiK'sslellen ohne
Zwischenräume zusammenwirken.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch trrebhl.
daß die DichUmesclemente mit den Außenflächen der
GcrüsibsiiileiL1 zur Auflage von Abdeckungen im
wesentlichen bündig abschließen und an der Innenseile der Geriistbauicile mindes'ens teilweise auf
einer Stützfläche derart aufliegen, daß ein Ausweichen
der Dichtuimsi'lemcnte nach innen verhindert
ist.
Damit ist eine lückenlose Dichtigkeit gewährleistet. Ferner bleibt auch bei unterschiedlich
starkem Ausdruck der Abdeckungen die Dichtigkeit erhalten, weil eine Verdrängung der Dichlungselemente
nach innen durch die Siützlläehen verhindert wird.
Im Rahmen der Erfindung können die Dichlungselemente
im Querschnitt T-förmig ausgebildet sein, wobei der Mittelteil zwischen den einander gcgenüberstehenden
Stirnflächen der Gerüstbauteile aufgenommen ist und wobei die Schenkel zwischen den
Gerüsvbauteüen und der Stützfläche unter elastischer Verformung eingefügt sind. Dieser Einbau der Dichtungselemente
hewirkt nicht nur die gewünschte Dichtigkeit, sondern ermöglicht auch eine einfache
Montage, weil die Dichtungselemente durch die elastische Verformung gehalten werden und beim
Zusammenfügen der Gerüstbauteile nicht herausfallen können.
so Die Stützfläche für das Dichtungselement kann
z. B. durch ein von innen in einen Rahmen des Gehäuses eingesetztes Widerlager gebildet sein, das zugleich
zum Befestigen einer Abstandsstütze dient. Zu diesem Zweck kann das Widerlager einen Durchbruch
besitzen, durch den ein an der Abstandsstütze
befestigter Gewindebolzen hindurchgreift, auf den unter Zwischenlage eines Druckstückes eine Mutter
aufgeschraubt ist. Diese Anordnung läßt sich so ausbilden, daß beim Anziehen der Mutter das Dichtungselement
zusammengedrückt wird. Hierzu kann sich das Druckstück an einem Anschlag des Widerlagers
derart abstützen, daß es beim Anziehen üer Mutter eine Schwenkbewegung um den Anschlag als
Drehpunkt ausführt und dabei durch Hebelwirkung
die Abstandsstützc gegen den Rahmen zieht. Auf diese Weise wird eine fe:-te Verbindung erzielt und
zugleich das Dichtungselen, int gegen die einander
gegenüberstehenden Flächen gepreßt.
Die beschriebene Verbindung der Rahmen und der Abstandsstützen ist sowohl für in den Ecken der
Rahmen als auch an deren Seiten angeordnete Abstandsstützcn
anwendbar. Bei Anwendung für die Abstandsstützen in den Ecken des Rahmens empfiehlt
es sich, im Querschnitt rechtwinklig ausgebildetc Abstandsstützen zu verwenden und die Gewindebolzen
unter 45" in den Winkeln anzuordnen. Während bei der bisher beschriebenen Anordnung
die Stützfläche für das Dichtungselement durch ein in den Rahmen eingesetztes Widerlager gebildet ist.
kann die Stützfläche auch an der Abstandsstützc angebracht sein. Bei Abstandsstüt/cn aus Stahlblech
läßt sich in einfacher Weise die Stützfläche durch ein aus der Abstandsstützc herausgedrücktes Teil bilden.
Bei der Montage des Gerüstes werden die Dichtungselemente hierbei zunächst an den Abstandsstützen
angebracht.
Die Befestigung der Abstandsstützen in den Ecken der Rahmen kann durch Gewindebolzen erfolgen, die
unter annähernd gleichen Winkeln gegen die Kanten
6" der Ecke angeordnet sind. Dut.h ein Druckstück
können die Abstandsstützen unter Zusammendrücken des Dichumgselcmcntes in die Rahmenecke hineingedrückt
und dort befestigt werden. Dabei kann aber auch einer der Rahmen bereits mit einer Abdeckung
i>;> versehen sein, oder Rahmen und Abdeckung können
zu einem kuchenblcchartigen Bauteil vereinig; sein. Eine weitere Anwendungsmöelichkcit sind Gehäuse
mit noch weiter unterteilten Gerüsten, z. B. solchen.
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hei denen aus Einzelteilen zunächst Rahmen zusammengesetzt
werden.
Für die Befestigung um Ahsia.ui'-.siiii/cn an i\c\]
Seilen der Rahmen eignet sieh eine Anordnung, bei
der Rahmen mil C-Iörmigcm (Juersehnitl serwcndel
v.erden und bei der im Bereich tier Kante ein ScIiIiIz
/um Diirehiriil einer Zunge der Ahstandslül/e vorgesehen
isi. aus der die Stüi/tKiehe IiM das Dichtungselement
herausgedrückt isl. Durch ilen Schul/ werden der !lähmen und die Ahsiandsslüize derart
gerührt, daß sich die richtige Lage des Didiiungselemenies
ergibt. Beim Aufschrauben der Abstandssiüt/.e
auf den inneien Schenkel des C-l'rolils wird
das Dichtungselement wie in den anderen Ausführungsbeispielen zusammengedrückt, so daß sich eine
einwandfreie Dichtung ergibt. Auch hierbei verlaufen die Dichtungen der Abdeckungen über das Dichtungselement,
wodurch man eine lückenlose Abdichtung des Gehäuses erreicht.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert.
Die Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein
(Jerüst für eine Niederspannungsverteilung, das durch außen anzubringende Abdeckungen und Türen
Zi- einem geschlossenen Gehäuse ergänzbar ist Mit
strichpunktierten Kreisen sind in F i g. 1 die Verbindungsstellen zwischen den Rahmen und den Abstandsstiitzen
umgeben, die in den folgenden Figuren ausführlicher dargestellt sind.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen in perspektivischer Darstellung Einzelheiten der Verbindung einer Abslandsstütze
mit einer Rahmeneckc. In den F i g. 5 und 6 ist die Rahmeneckc mit einer Abstandsstütze in perspektivischer
Darstellung von innen gezeigt. F i g. 7 dient zur Erläuterung des Spannvorganges bei der Befestigung
ei..er Abstandsstütze in einer Rahmeneckc.
Hin anderes Ausführungsbeispiel für die Ausbildung einer Abstandsstütze und deren Verbindung mit
einer Rahmenecke zeigen die Fi g. 8 bis 13.
Eine besonders für an den Seiten des Rahmens angeordnete
Abstandsstützen geeignete Konstruktion zeigen die Fig. 14 bis 17. Ein anderes Ausführungsbeispiel für denselben Zweck ist in den Fig. 18 und
19 daigestellt.
Die F i g. 20 und 21 zeigen in räumlichen Ansichten eine Ecke eines Gerüstes, bei dem die Rahmen
aus einzelnen Streben zusammengesetzt sind.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Gerüst 1, das aus zwei Rahmen 2 und 3 sowie Abstand·.-stützen
4 in den Ecken und weiteren Abstandsstiitzen 5 an den Seiten der Rahmen 2 und 3 besteht.
Die Rahmen 2 und 3 sowie die Abstandsstützen 4
und 5 bestehen aus Stahlblech. Das Gerüst 1 kann durch eine an dem vorderen Rahmen 3 angebrachte
Tür sowie Abdeckungen an den übrigen Seiten zu einem geschlossenen Gehäuse ergänzt werden. Falls
seitlich anschließend weitere Gehäuse aufgestellt werden sollen, um eine größere Verteilungsanlage zu errichten,
werden seitliche Abdeckungen nicht benötigt, da man die Gerüste unmittelbar unter Verwendung
einer Dichtungszwischcnlagc miteinander verbinden kann. Es können auch in der Breite und in der Höhe
systematisch abgestuft Gehäuse zusammengefügt werden, um auf 'üesc Weise eine Verteilungsanlage
des gewünschten Umfangcs zu errichten.
Die Rahmen 2 und 3 und die AbstandssUitzcn 4
und 5 sind lösbar miteinander verbunden. Zum Transpurl des Gerüstes für ein Gehäuse isl somit nur
ein c;uader|örmiger Raum erforderlich, der durch die Abmessungen tier beiden auleinandeigeleglcn Rail··
men 2 und 3 hesiimmi isl. da die Stin/eii 4 und 5
S und gegebenenfalls auch die Abdeckungen im 'Zwischenraum zwischen den Rahmen Plat/, !indeii.
Die Verbindungssiellen der Rahr.iui und der AbstandsslülZL-n,
die in I'ig. I mit strichpunktierten Ka-isen umgeben sind, weiden im folgenden an Hand
ία dei weiteren Figuren ausführlich beschrieben.
F i g. 2 zeigt in näherer Darstellung eine dieser Eckverbindungen am Rahmen 2. Die Ecke des aus
rechtwinklig abgekantetem Stahlblech hergestellten Rahmens 2 besitzt einen Ausschnitt 6 mit winklig zueinander
verlaufenden Kanten 7. dessen die Rahn.enkaiite
übergreifende Begrenumgskanle 8 als Aullagelläche
eines noch zu beschreibenden Dichtungselercentes dient. In die Rahmenecke ist von innen
ein Widerlager 10 in Gesta' eines Winkelstückes aus
so Stahlblech eingesetzt, das panllel zu den schrägen
Kanten 7 verlaufende vertiefte Einprägungen 11 aufweist, die bis unter die Kanten 7 reichen, wodurch
Nuten zur Aufnahme entsprechender vorspringender Teile 12 der Abstandsstützen 4 gebildet werden
(vgl. Fig. 5). An ihrem Ende hat die Abstandsstütze 4 eine Fläche 13, die der Fläche 8 des Rahmens
gegenübersteht. Die Flächen 8 und 13 werden durch je eine Kante des Rahmens und der Abstandsstütze
gebildet und sind zur Anlage an dem Dic'ntungselemcnt bestimmt
in Fig. 2 ist ein Dichtungselement 14 aus Gummi
gezeigt, das mit dem Rahmen in Verbindung gebracht ist, bevor die Abstandsstützc 4 angesetzt wird.
Das Dichtungselement 14 ist im Querschnitt T-förmig, wie insbesondere aus der Fig. 3 zu entnehmen ist.
In Fig. 3 ist die in Fi g. 2 dargestellte Rahmeneckc
in vergrößerter und geschnittener Darstellung gezeigt. Das Widerlager 10 bildet im Bereich des Dichtungselementes
14 eine Stützfläche 15, auf der das Dichtungselement 14 aufliegt. Der Schenkel 16 des
Dichtungselemenlcs 14 befindet sieh hierbei in einem Schlitz, der durch den Absta.id zwischen der Stützfläche
15 und dem Rahmen 2 zustande kommt. Das Mittelteil 17 des Dichlungsclemcntcs 14 liegt an der
Fläche 8 an. Die gegenüberstehende Fläche 13 legt sich bei der Verbindung des Rahmens 2 und der Abstandsslützc
4 gegen die andere Seite des Mittelteiles 17, während der Schenkel 18 zwischen der Abstandsstützc
4 und der Stützfläche 15 liegt. An seiner
.V Unterseite ist das Dichtungselement 14 mit Rillen versehen, um die Haftung und die Dichtigkeit zu verbessern.
Eine Abschrägung lv> des Sehenkels 18
dient dazu, beim Einstecken der Abstandsstützc 4 in die Nuten zwischen dem Rahmen 2 und dem Widcrlager
Kl ine Stauchung des Dichtungsclcmcntes zu verhindern. Das Widerlager 10 kann mit dem Rahmen
2 durch Punktschwcißung verbunden sein. Auf eine Dichtigkeit dieser Verbindung kommt es nicht
an, da das Dichtungselement Schmutz und Feuchtigkcit abfängt.
In F i g. 4 sind Rahmen 2 und die Abstandsstiilze 4
in verbundener Stellung gezeigt. Die schraffierten Bänder 20 und 21 geben die Lage der Dichtungen
zwischen den Abdeckungen und dem Gerüst an. Man erkennt, daß diese Dichtungen über das Dichtungselement
14 hinweg verlaufen, so daß nur der kurze Abschnitt zwischen den Bändern 20 und 21 mit
schädlichen Medien beaufschlagt ist. Dadurch, daß
das Mittelteil 17 (Fig. 3) des Dichtimgsclcmentcs 14
annähernd bündig mit der Oberfläche des Gerüstes 1
abschließt, sind auch die Kreu/ungsstellen der Dichtungen
20 und 21 mit den Dichtungselementen 14 einwandfrei dicht.
In den F i g. 5 und 6 ist dargestellt, wie der Rahmeii
2 und die Abslandsstütze 4 zusammengehalten werden. In der Abstandsstützc 4 ist unter 45 ein
Gewindebolzen 25 angeordnet, der durch einen Durchbrueh 26 des Widerlagers 10 liindurchgreifen
kann. Auf den Gewindebolzen 25 ist ein Druckstück 27 aufgelegt, das an beiden Enden mit Abwinklungen
30 und 31 versehen ist. Die Abwinklung 31 greift in Erweiterungen 28 beiderseits des Durchbruches 26
des Widerlagers 10 ein. Der Abstand der Bohrung 24 des Drueksuickes 27. durch die der Gewindebolzen
25 hindurchtritt, von der Abwinklung 31 ist derart bemessen, daß nach dem Zusammenfügen des Rahmens
2 und der Abstandsstütze 4 das Druckstück 27
mit seinem abgewinkelten Ende 30 hochsteht, während die Abwinklung 31 in die Erweiterungen 28 eingreift.
Dies ist in F i g. 7 dargestellt, wobei jedoch im Unterschied zu den F i g. 5 und 6 an Stelle der Erweiterungen
28 Durchdrückungen 23 vorgesehen sind. Die Wirkungsweise ist in beiden Fällen gleich. Beim
Anziehen der Mutter 32 führt das Druckstück 27 eine Schwenkbewegung in Richtung des Pfeiles 29 aus. in
deren Verlauf die Abstandsstütze 4 in Richtung des Pfeiles 39 durch Hebelwirkung in die Rahmenecke
hineingezogen wird. Dadurch ergibt sich die gewünschte feste Anlage des Mittelteiles 17 des Dichtungselements
14 an den Flächen 8 und 13.
Die Abstandsstütze 4 ist in der Rahmenecke durch die Schraubverbindung kraftschlüssig und durch das
Eingreifen der Teile 12 in die Nuten zwischen Rahmenecke und Widerlager 10 auch formschlüssig befestiet.
Dadurch ist bei allen vorkommenden Beanspruchungen ein zuverlässiger Zusammenhalt gewährleistet,
was dazu beiträgt, daß auch die Dichtigkeit der Eckverbindung aufrechterhalten bleibt.
Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigen die Fi g. 8
bis 13. In Fig. 8 ist eine Abstandsstütze 4 dargestellt,
die zur Anlage in der Ecke des Rahmens 3 bestimmte Enden 36 besitzt, die um etwa die Dicke des
Bleches des Rahmens 3 nach innen abgesetzt s'.nd. Die Enden 36 haben Abwinklungen 37 zur Abstützung
in der Rahmenecke. Aus den Enden 36 sind Stützflächen 38 herausgedrückt (Fig. 1J). wodurch
ein Schlitz 40 entsteht. Wie Fig. 10 zeigt, kann ein
Dichtungselement 14 der bereits beschriebenen Form mit seinem einen Schenkel 16 in den Schlitz eingeführt
werden, wobei der andere Schenkel 18 auf der Stützfläche 38 aufliegt. In ähnlicher Weise wie bei
dem zu\or beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzt der Rahmen 3 eine durch die Rahmenkante gebildete
Fläche 41. und an der Abstandsstütze 4 ist eine der Fläche 41 gegenüberstehende Fläche 42
(Fig. 9) vorgesehen, zwischen denen im verbundenen Zustand der Mittelteil des Dichtungselcmentes
14 liegt. Die schraffierten Bänder 43 und 44 (Fig. 11) kennzeichnen den Verlauf der zwischen
Abdeckungen und Gerüst eingelegten Dichtlinsen. Bei unmittelbarer Zusammenfügung mehrerer Gerüste
sind diese D-chiungen zwischen die Gerüste eingelegt. Es kann jedoch auch ein geeigneter Dichtuncsrahmcn
verwendet werden.
Zur Befestigung der Abstandsstütze 4 in der Ecke des Rahmens 3 (F i g. 12 und 13) sind Gewindebolzen
45 in der Rahmenccke unier annähernd gleichen Winkeln gegen die Kanten der Ecke befestigt. Ein
Druckstück 46, das sich gegen beide Schenkel der Abstandsstiitzc 4 und gegen seine Abwinkliingen 37
legt, verspannt die Abstandsstütze mitteis einer Mutter 47 dreidimensional in der Rahmeneckc (I ig. 12).
Dadurch wird auch der erforderliche Anpreßdruck für das Dichtungselement 14 aulgebracht.
Zur Verbindung der seitlichen Abstandsstützen 5
ίο mit dem Rahmen 2 kann die Anordnung nach den
Fig. 14 bis 17 dienen. Fig. 14 zeigt das Ende einer
seitlichen Abstandsstütze 5. die mit zwei Laschen 50 mit Langlöchern 51 und einer mittleren Zunge 52
mit einer herausgedrückten Stützfläche 53 versehen ist. In den Schlitz zwischen der Stützfläche 53 und
dem Steg ist ein Dichtungselement 14 der bereits beschriebenen Form eingesetzt, dessen Lage im Querschnitt
aus der Fi g. 16 hervorgeht.
Bei der Verbindung der seitlichen Abstandsstütze 5 mit dem Rahmen 2 stehen sich wiederum je eine
Fläche der seitlichen Abstandsstütze und des Rahmens gegenüber und liegen an dem Mittelteil 17 des
Dichtungsckmcntes 14 an. An der Innenseite des Rahmens 2 sind Muttern 55 zum Anschrauben der
Laschen 50 der seitlichen Abstandsstützc 5 angeordnet. Bei der Befestigung der Abstandsstütze 5 mittels
in die Muttern 55 eingesetzter Schrauben legt sich die Zunge 52 gegen die Innenseite des Rahmens. Die
Langlöcher in den Laschen 50 geben die Möglichkeit zu einer Verschiebung der Abstandsstütze 5 gegenüber
dem Rahmen, um den erforderlichen Anpreßdruck zwischen den einander gegenüberstehenden
Flächen und dem Mittelteil des Dichtungselemente* 14 zu erzeugen.
Eine andere Ausführungsform der Verbindung einer Abstandsstütze 5 mit dem Rahmen 3 ist in den
Fig. 18 und 19 veranschaulicht. Gegenüber der zuvor beschriebenen Ausführungsform sind die Lascher
50 an ihren Enden rechtwinklig abgekantet. Dei Rahmen 3 ist im Unterschied zu den zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispielen im Querschnitt C-förmig. Die abgekanteten Enden der Laschen 50 könner
daher auf dem inneren Schenkel des C-Profils aufliegen und mit diesem durch Schrauben verbündet
werden. Der Rahmen 3 ist mit einem ScM ι 60 irr Bereich der Kante für den Durchtritt der Zunge 52
der Abstandsstütze 5 verschen. Die Zunge 52 is ebenfalls mit einer herausgedrückten Stützfläche füi
das Dichtungselement 14 versehen.
Zum Aufbau eines Gerüstes können beispielswei^
zwei gleiche Rahmen aus rechtwinklig abgekanteten Stahlblech verwendet werden. Die Eckwinkel um
Abstandsstülzen können dann zweckmäßig an bei
den Enden gleich ausgebildet sein. Man kann abc auch zwei verschiedene Rahmen. z.B. rechtwinkli;
und C-förmig. verwenden und die Abstandsstützei
an ihren einen Enden nach den Fig. 2 bis 7 und a; den andeien Enden nach den Fis. S bis 12 ausbil
den. Dementsprechend können dann die seitliche!
Abstandsstiitzen an ihren einen Enden nach dci
Fig. 14 bis 17 und an ihren anderen Enden mit dei
Fig. IS und 10 ausgebildet sein. Bei der Montag·
kann so vorgegangen werden, daß zunächst in dei
einen Rahmen alle Abstandsstützen eingesetzt wer
den und aiS anschließend der zweite Rahmen auf
gesetzt wird.
In den bisherigen Ausfuhrunesbeispielen ist anse
nomnien. daß vorgefertigte Rahmen mit verschweiß
ten Fickcn verwendet werden. Darüber hinaus können
kuchenlilechartig abgekantete Cieriistbauteile verwendet
werden, die Rahmen und Abdeckung zugleich sind.
Ils können jedoch auch Rahmen verwendet wji- ί
den. die aus Einzelteilen zusammengesetzt sind. Die Verbindungsstellen dieser Teile müssen jedoch ebenso
dicht sein wie die unter Verwendung der Dichlimgselcmeiiie
14 hergestellten Verbindungen, da sonst die hohe Sclnit/art des Gehäuses nicht erhalten m
bliebe.
Ein Beispiel für die Eckverbindung eines Gehäuses niit zusammengesetzten Rahmen zeigen die Fi !'.20
und 21 in vereinfachter Darstellung. Rahmenteile 62 und 63 sind mit einer Abstnndssliilze 60 unter Zuisehenhiiie
von zwei Diehtungselementen 14 verhiinden. Die Abstaiidsstütze 60 ist an ihrem linde mit
einer Wandung 61 versehen, wodurch je zw \ i Anlageliächen
für die ebenfalls rechtwinkligen Ra'ini'-nteile
62 und 63 geschalTen sind. Die Rahmenteile sind ->.·>
etwa um die Dicke des Materials der Abstaiul-slützen
60 nach innen abgeklopft, damit sich außen eine
durchgehende Fläche ergibt. Ferner sind die Rahmenteile 62 und 63 an ihren linden mit abgeschrägten
Kanten 65 und 66 versehen, dami; sie sieh nicht
überlappen. Ähnlich wie in den Fig. 12 und 13 ist in
die Abstandsstützen ein Gewindebolzen 64 eingeschweißt,
der unter annähernd gleichen Winkeln gegen die Kai,ten der Ecke steht.
Zur Verbindung der Rahmenteile 62 und 63 mit der Abstandsstützc 60 kann auf den Gewindebolzen
fi4 ein Druckstück ähnlich dem Druckstück 46 in Fig. 13 aufgelegt sein. Für die Dichtiingsclemente
14 können ebenfalls in der beschriebenen Weise Stützflächen vorgesehen sein. z. B. an den Rahmenteilen
62 und 63 im Bereich der Abkröpfungen.
Die Gehäuse können aus Stahlblech und Stahlprofilen aufgebaut sein, wie bereits erwähnt wurde.
Ebenso ist es jedoch möglich, die Gehäuse ganz oder teilweise aus Kunststoffteilen herzustellen. Beispiels- *o
weise können die Gerüstbauteile aus glasfaserverstärkten Kunstharzen bestehen.
Claims (10)
1. Gehäuse zur Aufnahme elektrischer Geräte,
bestehend aus lösbar miteinander verbundenen Cierüstbautcilen mit Diehtungselementen aus
gummielastischem Material, die zwischen einander gegenüberstehenden Flächen der Gerüstbauteile
angeordnet sind, dadurch ge kennte
ich net. daß die Dichtungselemente (14) mit den Außenflächen der Gerüstbauteile (2. 4) zur
Auflaee von Abdeckungen im wesentlichen biintiie
abschließen und an der Innenseite der Gcriistbauteile
(2. 4) mindestens teilweise auf einer Stützfläche (15) derart aufliegen, daß ein Ausreichen
der Dichtungselemente (14) nach innen verhindert ist (F i g. 1.2. 4).
2. Gehäuse nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichiungselemente (14) im (Querschnitt T-förmig ausgebildet sind, wobei der
Mittelteil (17) zwischen den einander gegenüber-Stellenden Stirnflächen (8. 13) der Gerüstbauteile
aufgenommen ist und wobei die Schenkel (16. 181 zwischen den Gerüstbauteilen (2. 4) und der
Stützfläche (15) unter elastischer Verformung eingefügt sind.
3. Gehäuse nach Anspruch 2 mit einem Rah men oder einem kuchcnblechai tigen Bauteil und
Abstandssummen als Gerüslbauieilen. dadurch gekennzeichnet,
dal.« die Stützfläche (15) für das Dichtungselement (14) durch ein von innen in den Rahmen (2) bzw. da* kuchenbleehartige Bauteil eingesetztes Widei lager (H)) gebildet ist. das
zum Befestigen einer Abstaiidssliit/e (4) dient
(Fig. 2).
4. Gehäuse nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (10) einen Durchbruch
(26) besitzt, durch den ein an der Abstandsstütze (4) befestigter Gewindebolzen (25)
hi'idurchgreift. auf den unter Zwischenlage eines Druckslückes (27) eine Mutter (32) aufgeschraubt
isi (!"ig. 5. Ci).
.X Gehäuse nach Anspruch 4. dadurch gekennzciciiiiel.
daß sich das Druckstiiek (27) an einem
Anschlag des Widerlagers (26) abstützt und beim Anziehen der Mutter (32) eine Schwenkbewegung
um den Anschlag als Drehpunkt ausführt, dureii die die Abstandsslützo (4) über den Gewindebolzen
(25) in die lieke des Rahmens (2)
bzw. des kuclienblcchartigen Bauteils gedrückt wird (Fig. 6. 7).
(S. Gehäuse nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag durch zwei symmetrisch angeordnete Ausdrückungen (23) de? Widerlagers (10) gebildet ist. gegen die sich da?
Druckstiiek (27) mit einem abgewinkelten Ende (31) abstützt (Fig. 7).
7. Gehäuse nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die in den Ecken des Rahmens (2")
bzw. des kuchenblechartigen Bauteils angeordneten Abstandsstützen (4) im Querschnitt rechtwinklig
ausgebildet sind und daß die Gewindebolzen (25) diesen Winkel halbieren (F i g. 5, 6).
8. Gehäuse nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (38) für das Dichtungselement
(14) durch ein aus einem der Gerüstbauteile (Abstandsstütze 4) herausgedrückte«
Teil gebildet ist (F i g. 8. 9, 10).
y. Gehäuse nach Anspruch 2 mit einem Rahmen
oder einem kuchenblechartigen Bauteil unc Abstandsstützen als Gerüstbauteilen, dadurch Gekennzeichnet,
daß zur Befestigung von Abstandsstützen (4) in den Ecken des Rahmen1; (3) bzw
des kuchenblechartigen Bauteils in diesen Gerüst bauteilen unter annähernd deichen Winkclr
gegen die Kanten der Ecke Gewindebolzen (45 angeordnet sind und daß die Abstandsstützen (4'
miiids eines Druckstückes (46) und einer Muttei (47) unter Zusammendrücken des Dichtuncs
elernentes (14) in den Ecken hefestiet sine
(Fig. 12. 13).
10. Gehäuse nach Anspruch 2 mit seitlicher Abstandsstützen zwischen den Gerüstbauteilen
dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Ab Standsstützen (5) mittels mit Langlöchern (51
versehener Laschen (50) an dem" Rahmen (2
bzw. dem kuchenblechartieen Bauteil IWcsti" sind (Fig. 14. 15. 17). " r
! 1. Gehäuse nach Anspruch 2 mit Rahmen unc
Abstandsstützen als Gerüstbauteilen. dadurch cc kennzeichnet, daß mindestens einer der Rahmet
\λ) im Querschnitt ein C-Profil nnfuvUt HnR ;„
Bereich einer Kante des Profils ein Schiit/. (60)
zum Durchtritt einer Zunge (52) der Abstandsstiitze (5) vorgesehen ist und daß die Abstandsstützen
abgewinkelte Enden (50) zur Auflage auf einem der Schenkel des C-Profils besitzen
(Fig. lh. 19).
Hierzu 3 Blatt Zeichnunger.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19691938879 DE1938879C3 (de) | 1969-07-25 | 1969-07-25 | Gehaeuse zur aufnahme elektrischer geraete |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
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| DE1938879C3 DE1938879C3 (de) | 1972-08-03 |
Family
ID=5741438
Family Applications (1)
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Country Status (5)
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