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DE1940729B2 - Verfahren zur wiedergewinnung von ferrioxid aus eisen enthaltender abfallbeizfluessigkeit - Google Patents
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DE1940729B2 - Verfahren zur wiedergewinnung von ferrioxid aus eisen enthaltender abfallbeizfluessigkeit - Google Patents

Verfahren zur wiedergewinnung von ferrioxid aus eisen enthaltender abfallbeizfluessigkeit

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DE1940729B2
DE1940729B2 DE19691940729 DE1940729A DE1940729B2 DE 1940729 B2 DE1940729 B2 DE 1940729B2 DE 19691940729 DE19691940729 DE 19691940729 DE 1940729 A DE1940729 A DE 1940729A DE 1940729 B2 DE1940729 B2 DE 1940729B2
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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    • C02F9/00Multistage treatment of water, waste water or sewage
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G49/00Compounds of iron
    • C01G49/02Oxides; Hydroxides
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    • C02F1/76Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with halogens or compounds of halogens
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)

Description

dung von Hunderten von Morgen von brauchbarem 60 Chlorgas wie dargesteilt .m K^^JjJ ^
Land für die Bearbeitung von Abfallprodukten ein Natoumhyj^hlo^ Luxus, der immer schwieriger gerechtfertigt werden Be. der Ausfuhrung der E rftndhungwnjh™£™™
kann. Darüber hinaus lassen solche Verfahrensweisen be.zflusMgke.t aus ^f^!"^=^!^ X
Fragen entstehen, die die Verunreinigung von Quellen F.Itere.nnchtung gele tet ^^TftSdutaKoS
und anderen Trinkwasserquellen betreffen. 65 am Ende de. Verfahr^""Ä
Zur Verhinderung einer Verunreinigung von Flüssen Festteüchen zu verme. den. 1De F.ltere.n ndjjgj
und Seen waren andere Verfahren zur Verarbeitung hält ein,geeignetes Filtermaterial, ζ. Β · »"jnerte Ho te
dieser y^bfallstoffe zu entwickeln. Zur Bearbeitung der kohle. Es können auch Gemische von aktivierter hoiz
kohle und Diatomeen-Erde verwendet werden. Unter aktivierter Holzkohle wird in diesem Falle Holzkohle verstanden, die als Filtermittel wirken kann. Es sei bemerkt, daß irgendeine Filtrierausrüstung für diesen Zweck verwendet werden kann. Auf dem Markt sind gegenwärtig viele verschiedene Filtrieranlagen erhältlich, und ihre Auslegung ist bei Verwendung in diesem Verfahren nicht besonders kritisch. Nach Beendigung der Filtrierung können die in der Lösung vorhanden
eignete Temperatur haben. Geeigneterweise wird die Abfallflüssigkeit unter Umgebungsbedingungen behandelt. Im allgemeinen wird die Abfallflüssigkeit direkt nach dem Abbeizen verarbeitet; ein Absetzen 5 oder eine Vorbehandlung ist nicht nötig. Ebenso findet der Zusatz von Natriumhypochlorit unter Umgebungsbedingungen statt, Das NatriumhypochlOiit wird normalerweise in wäßriger Lösung zugesetzt. Zur Filtrierung des Ferrihydroxids kann irgendeine geeignete
Verfahren: benutzt werden.
Das folgende Beispiel soll das erfindungsgemäße
gewesenen Festteilchen und andere Verunreinigungen i0 Filtriereinrichtung benutzt werden. Übliche Verdamp-
abgeführt oder zu Wiedergev-innungszwecken einem fungs-, Filtrierungs- und Trocknungsvorrichtungen
anderen Reinigungssystem zugeführt werden. Bei der können beim Durchführen des erfindungsgemäßen Filtr.'LTung srliwefelsäurehaltiger Abfallbeizflüssigkeiten enthält das Filtrat Eisensulfat sowie Schwefelsäure
in gereinigter Lösung. Dieses Filtrat wird einer für das i5 Verfahren mehr im einzelnen erläutern: Z"iammenbnngen mit Natriumhypochlorit geeigneten Schwefelsäurehaltige Abfallbeizlösung von Umge-Vorrichtungz<'»eführt, wobei das Natriumhypv-chlorit bungstemperatur, die fein verteilte Feststoffteilchen in geeigneter Weise eingeleitet wird. Das Natrium- und verschiedene Verunreinigungen, wie Metallsulfate, hypochlorit,. NaOCl, ist im allgemeinen in wäßriger Metallsulfide, Schmiermittel, Inhibitoren, Kohlen-Lösung mit Konzentrationen von 4 bis 5 % erhältlich. ao Wasserstoffe, andere organische Verbindungen und Zum Beispiel <:nthä't die im aligemeinen zur Verfugung ähnliches enthält, wird durch eine Mischung von einem stehende Lösung 45 bis 50 g Natriumhypochlorit pro Liter Lösung, was einem Chlorgehalt von 43 bis 43 g/ Liter entspricht. Jede für das Zusammenbringen der
Teil aktivierter Holzkohle und 20 Teilen Diatomeen-Erde gefiltert. Man kann beobachten, daß die Filtratflüssigkeit im wesentlichen frei von irgendeinem wider-
und Schwefelsäure in gereinigter flüssiger Form enthält. Sodann wird die Flüssigkeit bei Umgebungstemperatur mit Natriumhypochlorit gesättigt, um das Eisen in Form einer pastösen Masse auszufällen. Es
beiden Flüssigkeiten geeignete Ausrüstung kann ver- a5 wältigen Geruch ist und im wesentlichen Eisensujfat
wendet werden. Bei der stattfindenden Reaktion wird ' * ' " *" "" """
das Eisen in den dreiwertigen Zustand übergeführt und Natriumsulfat, .Na2SO4, gebildet. Die Sättigung der
Eisen(lII)-Sulfatlösung nit Na "iumhypochlorit führt , ....
zu einem Freisetzen von Chlorgas, das abgeleitet oder 30 wird so lange genügend Natriumhypochlont zugefügt
weiterverwendet werden kann. '>ie verwendete Na- bis kein zusätzlicher Ausfall von Eisen auftritt. Das bei
triumhypochloritlösungsmenge ist nicht kritisch. Eine der Reaktion frei werdende Chlorgas kann in Zylindern
über die zum Ausfällen des Eisengehalts erforderliche gesammelt werden, oder die Dämpfe können mit
Menge hinausgehende Menge Natriumhypochlorit Natriumhydroxid zur Bildung von Natnumhypo-
würde keine weitere Wirkung zeigen und nur unnö- ,- chlorit gesättigt werden, das eiern Prozeß wieder zuge-
tigerweise die Kosten der Abfallbeseitigung erhöhen. führt werden kann. Die Feststoffe werden dann mittels
Es wird eine pastöse Masse von Ferrihydroxid ausge- eines geeigneten Filters, wie Holzkohle, abgefiltert,
fällt, die durch eine geeignete Leitung aus dem Reak- und danach wird die feste pastöse Masse in einen Ofen
tionsraum entfernt und nach Filtration zur Gewinnung eingebracht, wo das Wasser bis zur Trockenheit ver-
von EisendIl)-Oxid insbesondere in einen Ofen ge- 40 dampft wird. Das trockene wiedergewonnene Produkt
trocknet wird. Nach Wunsch kann das £isen(IIl)-Oxid ist Eisendll)-Oxid, Fe2O3-DaS trockene■_ E'""1. ',I" daraufhin gemahlen werden, damit das Endprodukt eine gewünschte Korngröße hat.
Bei der Durchführung des hier beschriebenen Ver-
131 1^,131*11^ 1 1 irWiMU, Z Ii
Oxid wird in eine geeignete Mahlvorrichtung, wie z. B. eine Kugelmühle, eingebracht, in der es auf die gewünschte Korngröße gemahlen wird; danach wird es
fahrens kann die Abfallbeizflüssigkei'.. irgendeine ge- 45 für den beabsichtigten Gebrauch geeignet abgepackt.

Claims (3)

1 Abfallbeizflüssigke.t sind daher verschiedene Verfahren
bVka ntgewordcn, aber nur einige der bekannten Patentansprüche: Verfahren sind in bezug auf den Reimgungseffekt
1 Verfahren zur Wiedergewinnung von Ferrioxid ganz.ich zu nL B ce bckannti zum Reinigen von Schwofelaus Eis^n enthaltender Abfailoeizflüssigkeit, da- 5 _ so i=>i ■ enthaltenden Abwässern meiuld u rc h gekennzeichnet, daß die Abfall- - ^^eT'hinzuzusetzen. um die Schwefelsäure heizflüssigkeit filtriert, das Filtrat mit Natrium- ' ", Bildun£, von Ferrosulfat zu neutralisieren, und hypochlorit 'ersetzt, der entstandene Niederschlag hiieß,.nd~die Lösung in Anwesenheit von Lisen zu abfiltriert und getrocknet ■ ird. TnLr um bis zum basischen Ferrisulfat zu oxydie-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch geke.-n- >° wiuiie . p hieht durch Hindurchleiten von zeichnet, daß Abfallbeizflüssigkeit eingesetzt win . ren lms ^ ^^ Wasserbehähers aus oder indem die Ferrosulfat und Schwefelsäure enthalt. Luu . . j( durch eine Vielzahl von Düsen ver-
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- die r us & ^ Verfahren weist den Nachteil auf. zeichnet, daß Abfallbeizfli'isigkeil eingesetzt wird, spruni .^- Stand kt der eingesetzten Chemikalie, die Ferrochlorid und Saizsäu.e enthält. 'S ^^"erforderlichen Vorrichtung und dv:r aufzuwendenden Zeit sehr kostspielig ist.
Es is \ufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur
Wiedergewinnung von Fernoxid aus Eisen enthaltende der Abfallbeizfiüssigkeit vorzusehen.
Auf diese Weise soll das abwasserart.ge Entleeren AKfaiihpi-flussiekeit und die daraus resultierende
Beizflüssigkeiten werden zum Reinigen oder Ab- ™"*™£J^ . von Gewässern vermieden werden beizen von Eisen, Stahl oder anderen Metallen von V"u"re'™S,e wird dadurch gelöst, daß die Abfall-Blechen, Stangen, Draht oder anderen Halbzeugen Uf* Xf. fl|lrier das Filtrat mit Natriumhypoverwendet, bevor diese zum Verbrauchsgegenstand >s ^'zfl"ss'fkeit "der entstandene Niederschlag abfilverarbeitet werden. Am häufigsten wird eine wäßrige chic> η^ verse ΙΑ ϋ ^
Lösung von Schwefelsäure für diese Zwecke verwendet. tr.ert""JLJ" ä ^ Verfahren i«t im Vergleich
Ebenso wird hin und wieder Salzsäure benutzt. Seit Das «en in.α y insbesondere dem beschrie-
den Anfängen der modernen Stahlindustrie ist das zu ~kJ"[J^ apparativ einfacher, rascher und voH-Entfernen ier oxydischen Zunderschicht, die sich vor 30 ^"Belüfteη app;«^ yerwertbares Produkt Der dem Walzen, dem Verformen oder einem anderen ^'**Τ , tos und kann bequem durch eine Metallverarbeitungsprozeß auf dem Metall ausgeb.ldet Nieder« .^ P entfernt werden. Da.
hat, durch Behandlung der Metalloberflache mit ver- I^VUn^SdVr Niederschlag durch Trocknen, insbedünnten Lösungen von Schwefelsäure erreicht worden. nach wird oer Elsen-(III)-Oxid übergeführt.
In einem gewissen Ausmaße sind auch andere M.nera- 35 ^«'«^ Eisen(IlI)-Oxid (Ferrioxid) kann säuren, wie z. B. Phosphor- oder Salzsaure benutzt Das so gew.onne Eisenoxidfarben und
worden; der übliche Prozeß benutzt jedoch Schwefel- ι™^^™%££ werden. Wahlweise kann es säure. Die bei der Reinigung auftretende Reaktion ^f ΐΛ«ν^Ξ ^n um dem Endprodukt eine zwischen der Schwefelsäure und dem Metalloxyd führt auch noch ge«""« w*rde η um zur Bildung einer schwachen Schwefelsäurelösung von 40 ge«une K° "Snä Cnd wenig umweltbeiastend Eisensulfat, die allgemein als Abfallbeizlösung bekannt ^"Jf» *J*™ £ Reaktion der Abfallbeizist. Enthalten die Beizflüssigkeiten Salzsäure, die auch J «V^^^^„,JJocMorit freigesetzte ChIoals muriatische Säure bekannt ist, so ist in der Abfall- ^^^„^„,Ä Natriumhypochlont umbeizflüssigkeit auch Eisenchlorid vorhanden. gas mit rsamum > Natriumhypochlorit im
In Eisen- und Stahlwerken werden sehr große Men- 45 gesetzt und das' ee ^,^,ϊ^^. gen von Beizflüssigkeit erzeugten ^r Vergangenheit Kre.lau na ^^^^^ aIs Oxywar die bisher gebräuchliche Form, die Abfallbeiz- Lw: β ο>e insbesondere bei der Wieder lösung aus dem Werkbereich dadurch zu entfernen, datl?nsm'";' 1^S aus kupferhaltigen cyanidischen daß diese einfach in Flüsse, Seen oder andere Gewässer ^^^ff^ des Kupfers in
DE19691940729 1968-08-15 1969-08-09 Verfahren zur Wiedergewinnung von Ferrioxid aus Eisen enthaltender Abfallbeizflüssigkeit Expired DE1940729C3 (de)

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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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