DE1955775A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Abloesen des Deckelputzes an Karden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abloesen des Deckelputzes an KardenInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/76—Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
- D01G15/78—Arrangements for stripping flats
- D01G15/785—Arrangements for stripping flats by suction or blowing
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Description
P + Gm 69/404
Verfahren und Vorrichtung zum Ablösen des Deckelputzes an Karden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ablösen des
Deckelputzes von den umlaufenden Deckeln einer Karde und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Unter dem Begriff "Deckelputz" wird das sich während des Kardierprozesses in den Garnituren der Deckel absetzende
Pasermaterial verstanden· Die Reinigung der Deckel von
diesem Pasermaterial erfolgt üblicherweise durch einen schwingenden Kamm, der den Deckelputz aus den Garnituren
der Deckel herauskämmt. Es entsteht dabei eine zusammenhängende Paserbahn, die auf einer Deckelputzwalze aufgewickelt
wird. Die Deckelputzwalze muß in bestimmten Zeitabständen aus ihren Lagern gehoben und manuell gereinigt
werden. Der hierfür erforderliche Arbeitsaufwand wird insbesondere bei der Verwendung flexibler Deckelgarnituren,
die einen erhöhten Anfall an Deckelputz verursachen, beträchtlich.
IJm diesen Arbeitsaufwand zu vermeiden, wird der Deekelputz
nicht mehr auf eine Walze aufgewickelt, sondern durch eine unter dem schwingenden Kamm angeordnete Auffang- und Absaugvorrichtung
abgesaugt (DAS 1.292.552, schweizerische Patentschrift 261.609, britische Patentschriften 758.841
und 1.008.623). Da der Deekelputz jedoch eine stark zusammenhängende
Paserbahn bildet, kommt es zu einer Paketbildung. Um derart kompakte Abfälle fortzuschaffen, bedarf
es einer sehr großen Saugleistung, um Verstopfungen zu vermeiden.
1098 20/107 2 ·/.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine kontinuierliche und störungsfreie Abführung des Deckelputzes auf
wirtschaftliche Weise zu erreichen.
Dieee Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Deckelputz in sich über die ganze Breite der Deckel erstreckende
Streifen geteilt und danach von den Deckeln abgelöst
wird. Torteilhafterweise wird der in Streifen geteilte Deckelputz einseitig abgelöst.
Die mit einer den Deckelputz von den Deckeln ablösenden Abnahmevorrichtung und einer unter dieser Abnahmevorrichtung
liegenden Absaugvorrichtung ausgestattete Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäß durch eine
im Bereich der freiliegenden Deckel angeordnete, über die
gesamte Arbeitsbreite der Deckel in die Zwischenräume zwischen den Deckeln eingreifende Teilungswalze gekennzeichnet. Hierdurch wird das !eilen des Deckelputzes bei gleichzeitigem
Antrieb der Heilvorrichtung durch die BeckeXTbewegung
erreicht. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die den Deckelputz ablösende Abnahmevorrichtuag einen
schwingenden Kamm aufweist, der parallel geneigt zu. den
P Deckeln angeordnet ist, so daß die Kammspitzen nacheinander
an den Deckeln vorbeistreichen. Dies ergibt einen günstigeren
Ablöseeffekt.
Die Absaugvorrichtung besteht aus einem sich über die ganze
Deckelbreite erstreckenden Auffangbehälter, an dessen einem Ende eine Absaugleitung und an dessen anderem Ende eine
Blasleitung angeschlossen ist, die den abgelösten Beckelputzstreifen
vor die Absaugleitung bläst.
Zur strömungsgünstigen Führung des Luft stromes ist am Boden des Auffangbehälters eine Rinne angeordnet, welche die Verbindung
zwischen Blasleitung und Saugleitung herstellt und
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durch, eine Abschirmung vom übrigen Raum des Auffanghehälters
getrennt ist.
V/eitere Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend anhand
der "beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 2 die Anordnung der Abnahme- und Absaugvorrichtung
von vorn gesehen..
Am Maschinengestell 1 einer Karde sind gemäß Fig. 1 Stützen 2 befestigt, in denen Deckelleitrollen 3 gelagert sind.
Über diese Leitrollen werden in bekannter Weise die Deckel 4 geführt. Die Ablösung des Deckelputzes von den Deckeln 4
erfolgt durch einen schwingenden Kamm 5» seine Abführung durch eine Absaugvorrichtung 6 mit einem am Maschinengestell 1
befestigten Auffangbehälter 61. Eine rotierende Bürste 7 reinigt die Deckelgarnituren von Schalen und ähnlichen Fremdkörpern.
Über diese bekannte Anordnung hinaus ist gemäß der Erfindung unterhalb des schwingenden Kammes 5 im Bereich der freiliegenden
Deckel 4 eine Teilungswalze 8 angeordnet. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist die am Maschinengestell 1 drehbar gelagerte
Teilungswalze 8 als Sternwalze ausgebildet, deren einzelne Blätter 81 auf dem Walzenkern in einem solchen Abstand
voneinander, befestigt sind, daß sie in die Zwischenräume zwischen den Deckeln 4 eingreifen' können. Der Eingriff
erfolgt über die gesamte Arbeitsbreite der Deckel. Die Teilungswaise
δ besitzt keinen gesonderten Antrieb, sondern wird lediglich durch die wandernden Deckel 4 in Umdrehung
versetzt.
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Sobald der auf den Deckeln 4 als durchgehender Flor aufliegende Deckelputz in den Arbeitsbereich der Teilungswalze
8 kommt, wird er von den Kanten der Blätter 81 durch-• stoßen und dadurch in Streifen geteilt, die der Arbeitsbreite
der Deckel entsprechen. Die Deckelputzstreifen werden anschließend durch den schwingenden Kamm 5 von den
Deckeln 4 abgelöst und fallen in den Auffangbehälter 61, dessen Wände 610, 611 vorzugsweise V-förmig angeordnet
sind. Aus dem Auffangbehälter 61 werden die Streifen sofort durch die an einem Behälterende angeschlossene Absaugleitung
fe 62 abgesaugt. Unterstützt wird der Absaugvorgang durch eine
Blasleitung 63» die sich an dem der Absaugleitung 62 gegenüberliegenden
Ende des Auffangbehälters 61 befindet. Der aus der Blasleitung 63 austretende Luftstrom bläst den Deckelputzstreifen in Richtung Absaugleitung 62. Die beiden Luftströme
sind durch Pfeile angedeutet.
Zur strömungsgünstigen Führung des auf die Deckelputzstreifen
einwirkenden Luftstromes ist am Boden des Auffangbehälters 61 eine Rinne 612 angeordnet. Eine Abschirmung 613, die
bis in die Nähe der Behälterwand 611 reicht,, trennt die Rinne
612 vom übrigen Raum des Auffangbehälters 61.
ψ Durch die Teilung des'Deckelputzes in einzelne Streifen wird
der Absaugleitung 62 stets eine nur sehr geringe Menge Fasermaterial zugeführt. Diese Materialmenge kann selbst von einer
Vorrichtung mit geringer Saugleistung abgesaugt werden, ohne daß dabei Störungen in Form von Verstopfungen eintreten.
Falls erforderlich, kann ein noch günstigerer Ablöseeffekt dadurch erreicht werden, daß der schwingende Kamm 5 aus seiner
konventionellen Horizontallage in eine Schräglage gebracht wird (Fig. 2), so daß er zu den Deckeln 4 parallel geneigt ist
und die Kammspitzen 51 nacheinander an den Deckeln 4 vorbeistreichen. Dies hat zur Folge, daß die Ablösung der Deckelputzstreifen an einem Deckelende beginnt und stetig bis zum
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anderen Deckelende fortschreitet, also einseitig erfolgt»
Zweckmäßigerweise wird die Schräglage des Kammes 5 so gewählt, daß das Ablösen der Deckelputzstreifen von den
Deckeln 4 an der Maschinenseite "beginnt, an der sich die
Blasleitung 65 "befindet.
Die "beschriebene, erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet
sich durch Einfachheit im Aufbau und Betriebssicherheit aus. Mit ihr wird eine störungsfreie Absaugung des Deckelputzes
erreicht.
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Claims (1)
- ψ P + Gm 69/404 ΜPatentansprücheVerfahren zum Ablösen des Deckelputzes von den umlaufenden Deckeln einer Karde, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelputz in sich über die ganze Arbeitsbreite der Deckel erstreckende Streifen geteilt und danach von den Deckeln abgelöst wird.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Streifen geteilte Deckelputz einseitig abgelöst . wird.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch1 mit einer den Deckelputz von den Deckeln ablösenden Abnahmevorrichtung und einer unter dieser Abnahiaevorriehtung liegenden Absaugvorrichtung, gekennzeichnet durch eine im Bereich der freiliegenden Deckel (2) angeordnete, über die gesamte Arbeitsbreite der Deckel (2) in die Zwischenräume zwischen den Deckeln (2) eingreifende Teilungswalze (8).4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch2 mit einer den Deckelputz von den Deckeln ablösenden Abnahmevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die den Dekkelputz ablösende Abnahmevorrichtung einen schwingenden Kamm (5) aufweist, der parallel geneigt zu den Deckeln (4) angeordnet ist, so daß die Kammspitzen (51) nacheinander an den Deckeln vorbeistreichen·5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugvorrichtung (6) aus einem sich über die ganze Deckelbreite erstreckenden Auffangbehälter (61) für den Deckelputz besteht, an dessen einem Ende eine Absaugleitung (6£) und an dessen anderem Ende eine Blasleitung. (63) angeschlossen ist.109820/107 2 ' ./.6. Torrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine· am Boden des Auffangbehälters (61) angeordnete Rinne (612), welche die Verbindung zwischen der Blasleitung (-63) und der Saugleitung (62) herstellt und durch eine Abschirmung (613) vom übrigen Raum des Auffangbehälters (61) getrennt ist.10 9 8 2 0/1072
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691955775 DE1955775C (de) | 1969-11-06 | Verfahren und Vorrichtung zum Ablosen des Deckelputzes an Karden | |
| FR7037586A FR2066146A5 (de) | 1969-11-06 | 1970-10-19 | |
| CH1635170A CH509425A (de) | 1969-11-06 | 1970-11-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen des Deckelputzes von den umlaufenden Deckeln einer Karde |
| GB5290270A GB1282528A (en) | 1969-11-06 | 1970-11-06 | A method and apparatus for cleaning and/or stripping the flats of a flat card |
| DE19712164108 DE2164108C3 (de) | 1969-11-06 | 1971-12-23 | Vorrichtung zum Ablösen des Deckelputzes an Karden |
| FR7242534A FR2164595B2 (de) | 1969-11-06 | 1972-11-30 | |
| GB5860372A GB1381367A (en) | 1969-11-06 | 1972-12-19 | Method and apparatus for stripping off carding waste from the flats of carding machines |
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1955775A1 true DE1955775A1 (de) | 1971-05-13 |
| DE1955775C DE1955775C (de) | 1973-04-12 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2460351A1 (fr) * | 1979-06-29 | 1981-01-23 | Truetzschler & Co | Dispositif pour le nettoyage des chapeaux marchants d'une carde |
| EP0249771A1 (de) * | 1986-06-05 | 1987-12-23 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Anordnung zum Reinigen des Deckelsatzes einer Wanderdeckelkarde |
| DE19957237A1 (de) * | 1999-11-27 | 2001-05-31 | Truetzschler Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Reinigen der langsam umlaufenden Deckelstäbe einer Karde |
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| US6353972B2 (en) | 1999-11-27 | 2002-03-12 | TRüTZSCHLER GMBH & CO. KG | Apparatus for cleaning traveling flat bars of a carding machine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2164108B2 (de) | 1980-12-18 |
| FR2066146A5 (de) | 1971-08-06 |
| FR2164595A2 (de) | 1973-08-03 |
| GB1282528A (en) | 1972-07-19 |
| GB1381367A (en) | 1975-01-22 |
| DE2164108A1 (de) | 1973-06-28 |
| CH561294A5 (de) | 1975-04-30 |
| CH509425A (de) | 1971-06-30 |
| FR2164595B2 (de) | 1975-01-03 |
| DE2164108C3 (de) | 1981-12-10 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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