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DE1963098A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Hohlkoerpern - Google Patents
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DE1963098A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Hohlkoerpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Hohlkoerpern

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DE1963098A1
DE1963098A1 DE19691963098 DE1963098A DE1963098A1 DE 1963098 A1 DE1963098 A1 DE 1963098A1 DE 19691963098 DE19691963098 DE 19691963098 DE 1963098 A DE1963098 A DE 1963098A DE 1963098 A1 DE1963098 A1 DE 1963098A1
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Description

4<9· Herne. SOCO MUndian 23,
Frelllgrathstraße 19 ItIMlInMBURa*!*" Ei»«,nacher Straße 17
• Postfach 1« D I PI.-I !ig. R. H. BSRk P,|.-A„w. Miller
PaL-Anw. tUrrmann-Trantopohl DiDl*aPhVS* E (J U 3 Γ d ΒΟίΖΐθΓ Fernsprecher: 398011
Ferniprecher: 50930 P · F · 398012
5 is 62 Dipl.-lng. W. Herrmann-Trentepohl 39801ϊ
Telegrammanschrift: batcmtamia/Xitc Telegrammanschrift
Bahrpatente Herne PATENTANWÄLTE Babetzpat München
Telex 08229853 1963098 Telex 0524562
Γ" ~Ί Bankkonten:
Bayrische Vereinsbank München 952287 Dresdner Bank AG Herne 202 436 Postscheckkonto Dortmund 55868
2031
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COMPAGNIE DE SAINI-GOBAIN, NEÜILLY SUR SEINE/ ixankreich
Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Hohlkörpern.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Pinnen von Hohlkörpern aus thermoplastischen Materialien. Bei diesem neuen Verfahren soll im Gegensatz zu üblichen Verfahren die Form des Gegenstandes nicht einer oder den metallischen gleichzeitig die Klihlaggregate bildenden Formen gegeben werden, diese soll vielmehr unter Benutzung von Formgebungsvorrichtungen festgelegt werden, welche nacheinander lokalisierte Gasgegendrücke ausüben.
Nimmt nan gewisse Spezialverfahren aus, beispielsweise die, welche die Herstellung beispielsweise von Fernsehröhrenkolben oder bestimmten Formen röhrenförmiger Produkte erlauben, so werden Hohlkörper aus thermoplastischen Materialien, beispielsweise Glas, insbesondere nach drei Hauptverfahren hergestellt.
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Pie Artikel einfacher Form, /d.e beiSOielS'/eise Glasgeschirr, v/erden meist durch einfaches Pressen eines luilbels aas °eschmolseriem (Jlas zwischen einer lJatri^e und einem Stempel hergestellt. Auf jeden Tf'all ist es, wenn rl ie Hohlform 'ioranlizierter wird, notwendig, in veni^ste^s ?!-vei "Jtufen ?u arbeiten. Pei dem!r?ress-TLas"-Verfahren bildet: r'iy/ znjpHchst einen Rohling durch "Pressen" und erhe.lt dann die definitive T'orm durch Blasen im Inneren einer !"■ ertigstellungsforn; dieses Verfahren ermöglicht e°, rreponst::i.nd.e mit ziemlich breitem Hals, beispielsweise Fann en oder Töpfe für industrielle "viec're herzustellen. Zur Herstellung von .Flakons und ?laoohen greift man gewöhnlich auf das TJl as-Bl as verfahr en ?;urüc~r: Her f i.'-.lbel wird in eine ""'orm gespritzt oder eingeführt, io der er ίη einen Vorformling durch Formen des Rinp'Törriers in im er en Teil umgeformt wird, v/obei die "ffnuns· eine Auspu^.j-^stelle
' Bodenfür das Blasen bildete ."ie ^orm wird da.nn durch eine JCX
vervo] "I p+:-'nd ip'+ und der Vorform! "i'■>."■ i-\ Form! ins· durc?i Blasen in der so gebildeten "tiOr'n^ebu-i^sf orni geblasen. T)er T'ornüing wird uni^redrebt, an seinem ningkörOer a.uf gehängt und an die «ίηύ gestalt durch, einen .-^ei UeJ BIaH-vorgang in einer Fer-ti.^stellun^sform anfebracbl.
"Das Verfahren nach der Erfindung macht sioh "auch eine erste Phase zunutze, weiche darin besteht, durch irgendein bekanntes Mittel einen mit einem angeformten "Ring ausgestatteten Vorformling und einer Fl.asausgangsöffnung aus einem eigenen Külbel, xÄÜiäxJi eiiiurc. flachen Band wie nach bestimmten Verfahren zu formen, die es ermöglichen, /,iemlich breithal^ige Artikel herzustellen. Man kann auch von einem weiter ausgearbeiteten Bohling analog denjenigen ausgehen, die nacl· den Preß-Rlas- oder Blas-Blas-Verfahren erhalten wurden.
Die ßrfindung zeichnet sich demgegenüber Jedoch im wesent-li nhe' durch die Aufeinanderfolge der ArbeitSgMn^e aus. Ausgenutzt:
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wir^ eine vor'"i^ehunf, die völlig unterschiedlich, zu den nach den üblichen '/erfahren ist. Bei diese?.· iormgebung·, die durch Slasen des i ι einer Farniringform gehaltenen Vorformling? erf(i3.gt, wird die lOrm allmählich "bei "Ourcligang vor äußeren .!•orMp;ebun.vsvorriclitungen hervorgerufen, weiche mit "Srzeugerorpanen -^r cpbl»^e.rie "GasKiissen" ausgestattet sind. Pas ö'ffoli diese Organe abgegebene Fluid, kann in üblicher '/eise aus einet·' beliebige''1 G-as, Luft, ;a«serdamnf oder sogar bestehen.
10s ist sehr wichtig", dak man auf de^ thermischen Zustand des nps ^ovfnhT T:;r>;°:s der OberfJi l-i.cbe^ "-'ie in "Richtung; der ei ivvir'^en Icann , \χψ das gewünschte ^r.n-ebnis in der Fertig st eJ Tun p:p for αϊ, in der Verteilung- der Dicke der 'Vandungen und bein Erreiche1"1 der «-ewünsehten "Rehandlungen, insbesondere der thermischen Behandlungen, zu erreichen. Die Gaskissen haben eine so] ehe thermische -Vi r sun ρ; 4ie i?ae*c ihrer TJatur und knordnun^r jnu·? el so Rechnung getragen -verden. Ihre Ro3.1e ist iecloch im wesentlichen mechanischer Art und diese "'irkung ist nur ^ei
";Jer theririeche Zustand des G-lases während und am Ende des Forni vorvmnges wird also vorzugsweise durch Spezialorgane eingestellt, die getrennt oder gleichzeitig mit heißen oder kalten 3tr<ahlunf>-swänden, gegebenenfalls strahlenden Gasen, elektrischen oder elektromagnetischen "irkuntren arbeiten.
In dem Paße, vvie der Artikel durch Blasen von innen erarbeitet wird, wird die Reformation der "'andung des Formlings modifiziert, während dieser in die Nähe der Formgebungseinrichtungen p-elan^t, derart, daß der Artikel allmählich seine endgültige Form erreicht, indem das Ziehen längs dieser Organe erfolgt, ohne daß die "Haut" bei den kontakt hiermit fixiert würde, wie die^ bei gewöhnlichen ^orrnverfahren der Fall ist,
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Das Verfahren nach der Erfindung besteht also im wesentlichen darin, mit dem Blasen des Artikels von innen bei der Porrage bung die aufeinanderfolgenden äußeren .Wirkungen lokalisierten Gasgegendruckes, bestimmter Auflagerfläche, zugeordnet zu adäquaten thermischen Wirkungen zu kombinieren. Beispielsweise muß in den Bearbeitungszonen die außen durch diese Gegendrücke gehaltene Wandung ausreichend weich sein, damit die Deformation des Glases solange fortgesetzt werden kann, bis man die endgültige Form und die Verteilung des gewünschten Materials erreicht hat. In anderen Zonen dagegen kann es notwendig sein, in verschiedenen Arbeitsstadien zu kühlen, usi die Deformation zu begrenzen. Die Erfindung wird vorzugsweise mit Hilfe einer Anordnung aus Forrogebungsvorrichtungen durchgeführt, welche Gaskissen erzeugende Blasorgane und Organe zur Regelung der Temperatur umfassen. Die verwendete Vorrichtung weist also vorzugsweise die Form von aus Reihen bestelender Generator- oder Erzeugerorgane auf, die durch Organe zur thermischen Regelung getrennt sind» Der untere Teil des L ^bels kann gegebenenfalls während des Arbeitsvorganges durch ein Mittel gehalten werden, bei dem nicht notwendigerweise ein Gaskissen Verwendung findet, der Formling bleibt jedoch an der Ringkörperform aufgehängt.
Nach, einem weiteren Ferkmal der Erfindung aur Vergleichraiißigong-. der 'Virkunsr des Gaskissens und, insbesondere um den als "Kämme"*
rung "bekannten Fehler
ÄaEfl/aer Oberfläche zu vermeiden
kannten Fehler . ..,,.,.
Oberfläche zu vermeiden, die durch eine au lokalisierte und heftige Wirkung des Fluids auf der Glasoberfläche hervorgerufen würde, befinden sich die Formgebungsvofrichtungen und der z\x formende Artikel tangential län-gs ihrer IContaktzone in Relativbewegung.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, die Gaskissen unter Linien zweckmäßigen Profils anzuordnen iwiö damit aufgrund der Relativbewegung eine "virtuelle Form" zu
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erzeugen, die allgemein sich progressiv aufgrund der progressiven Entwicklung ihrer Linien verforint, um dem Formling aufeinanderfolgende konstruktive Gestalten derart zu geben, daß diese sich allmählich der gewünschten Endgestalt nähern.
Die Fontaktlinien können ein System aus parallelen oder besser aus erzeugenden für den in der Herstellung befindlichen Formling ergeben, ohne letzteren nach Art einer Form einzuschliessen, wobei die Formgebungsvorrichtungen ein vollständiges Formen aufgrund der Tatsache ermöglichen, daß sämtliche zu formende Oberflächenzonen sich vor dieser nach und nach darbieten, unter der Einschränkung jedoch, daß die Durchgangskadenz ausreichend ist, damit die von Innenblasen herrührende Deformation zwischen zwei aufeinanderfolgenden Durchgängen beschränkt bleibt. Gleichzeitig wirken die thermischen Regler auf die Viskosität der Glasmasse ein, um deren Fähigkeit für den Ziehvorgang oder für einen Biegevorgang einzustellen.
Beispielsweise kann man, nachdem durch Formen der Ring- und die Blasausgangsöffnung erzeugt sind, den Vorformling um eine feste Achse während des "'Blasens drehen, indem man auf Formgebungsvorrichtungen einwirkt, die aus Gaskissenerzeuger-
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organen und thermischen Reglern besteh*, welche im wesentlichen eine radiale Laufbahn haben, wodurch es für diese möglich wird, sich an die Drehachse anzunähern oder von dieser zu entfernen und in gewünschter Weise auf die zu bearbeitende Oberfläche einzuwirken. SIaK kann auch die Drehung durch die der Formgebungsvorriehtung ersetzen» Es ist interessant, darauf hinzuweisen, daß die Schwerkraft und gegebenenfalls die Zentrifugalkraft zur Formgebung des Artikels mit der größeren Wirkung, welche die dee Blasena von innen ist, bei tragen; die lokalisierte Wirkung der Gaskissen selbst ist wichtig, um die gewünschte Form und Regelmäßigkeit zu erhai- . ten» ,
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Zur Erläuterung soll die Herstellung von Rotationskörpern beschrieben werden, welche den wesentlichen Anteil der zur Zeit üblichen Glasprodukte herstellen. Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht hierbei darin, die Ringform auszunutzen, um den Artikel vor den Formgebungsvorrichtungen zu drehen; die Entfernung jedes dieser Organe von der Achse der Vorrichtung kann also dann fest sein, während die Wandung sich allmähleich gegen die hierdurch gebildete Oberfläche "legt" oder "andrückt". Biese -können aber auch in Stufen versetzt sein oder sich allmählich in Radialrichtung verschieben, indem sie die Ausdehnung wenigstens eines Teiles des Formlinge während des Blasens au begleiten, um zur definitiven Form hinzuführen.
Die Arbeitsweise der Gaskissen ist im wesentlichen von dynamischer Art. Die Generatoren können jedoch keine Miebigen Blasöffnungen aufweisen. Sie sind nach ihrem Prinzip analog den Organen, die gewöhnlich verwendet werden, um flache Gaskissen bei der Herstellung von Glasbändern zu bilden, wie sie beispielsweise in den französischen Patentschriften der Anraelderin 1 414 887, 1 477 516 und dem Zusatz 91 499, 1 510 085, 1 527 937 oder der französischen Patentschrift 69 17523 vom 27. Mai 1969 (entsprechend deutscher Patentanmeldung Ρ»,.«. ) beschrieben .sind.
Solche Organe tragen ein System von Blasöffnungen, die mehr oder weniger hinsichtlich Konstruktion und Abmessungen unabhängig voneinander sind und sehr unterschiedliche Formen aufweisen und über sehr enge Öffnungen gespeist sind. Die zu formende Oberfläche schließt den Ausgang dieser Blasöffnungen derart, da3 der ausgeübte Gegendruck sehr schnell mit der Entfernung variiert.
Man kann auch in Betracht ssiehent ü&Q daa Ga3kisü<a* siae
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bestimmte Reichweite hat, d, h. dai3 seine 7ir'<:ung nicht nur auf eine gegebene Oberfläche sondern auch unter einem schmalen und genau definierten Abstand von der Außenfläche des Ge.aerators erfolgt.
auf dem Flachglasgebiet bekannten Begriffen hangt die
end«iilti^e jiOrmgenauigkeit von der "Reichweite der Generatorauf organe at, d. h. von dem Abstand, xBG&er dem der Gegendruck aufhört, wirksam au wirken sowie von der P.eakt ions sehn elligkei t. de" Xi R R e η s, alle?? "'ferkmalen, die ir> interesanter /eise unter Umstanden während des »'orniens variiert werden können, lan versteht leich+-, daß ee möglich ist, die Generator- oder '■'irxeugerorgane als Gchlitze mit senkrechtem oder schrägem strahl oder getrennten Bereiche1], wenigstens örtlich getrennt von Absaufräumen herzustellen, deren Aufeinanderfolge dem Formling· allmählich seine endgültige Gestalt verleiht. In den Bereichen, .vo eine Erwärmung notwendig ist, können die Blasöffnungen selbstverständlich aush aus Brennern bestehen.
Auf alle Fälle erfordern die erfindungsgemäß verwendeten Vorrichtungen, wobei sie noch eine wichtigere Korrekturrolle spielen, weniger Präzision, insbesondere zum Beginn des Vorgange, und da sie in den meisten fellen längs eines ziemlich schmalen Bandes arbeiten, über das es im allgemeinen nicht unerläßlich ist, ein gleichförmiges Bruokrrofil ku haben, kann ihre Konzeption folglich vereinfacht werden. Insbesondere wird es möglich, Elemente zu verwenden, die eine pröse Oberfläche aufweisen, lenn nach einer der vorteilhaften Auriführungsform gegeben en fall ο schräge P.eihen angrenzender Bereiche ausnutzt, dann kann das Profil der Ouerscbnitte eine Stufenform aufweisen, die möglicherweise in bestimmten Grenzen 57Um Variieren der Form des fertigen. Gegenstanden zu variieren ist, ^h ist also sehr wichtig,
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daß die die Stufen dieser Treppe bildenden Bereiche kleine Abmessungen aufweisen; versetzt man aufeinanderfolgende Bereichsreihen oder ordnet sie schachbrettartig an, so gelingt es, der Oberfläche des Gegenstandes ein kontinuierliches Profil zu verleihen.
!fach einer besonders vorteilhaften Auführungsforro der Erfindung kann man i» den Formling um die Achse der Sfuffe oder Hülse, an der er aufgehängt ist, drehen, indem man von innen "bläst und ihn gleichzeitig mit einer vorzugsweise horizontalen und geradlinigen Bewegung in der Wirkungszone einer Aufeinanderfolge von Formgebungsvorriehtungen vorbei— laufen läßt, welche Gegendrücke und komplementäre thermische Tirkungen ausüben.
Man verteilt die Formgebungsvorrichtungen längs der vom Formling ein genommen #n .Bahn, derart, daß deren Wirkung seine allmähliche Ausdehnung modelliert, indem er dazu gebracht wird, sich langsam aber zunehmend dem Profil des zu erhaltenden Hohlkörpers nähert.
Nach einem anderen Merkmal dieser Ausfuhrungsform regelt man die Stellung der Formgebangsvorrichtungen quer und/oder im Winkel gegenüber der vom Formling eingenommenen Bahn, entweder um die aufeinanderfolgenden Profile zu modifizieren, wenn man einen Formwechsel wünscht oder einfach, um die notwendigöen Regelungen zur Durchführung einer gegebenen Fabrikation auszuführen.
Im folgenden wird zwar auf die Herstellung "runder Flaschen" Bezug genommen, selbstverständlich sind diese Maßnahmen aber auf sämtliche hohlen Drehkörper anwendbar; es sind so- gar Formen möglich, die eine weniger starke Symmetrie auf- · weisen, beispielsweise Zyklοidenformen.
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Beispielsweise umfaßt eine solche für die erfindungsgemäße Maßnahme "brauchbare Vorrichtung eine Kette, von der ein geradliniges Trum mit einer gleichförmigen Bewegung angetrieben ist und die die Vorformlinge tragenden Muffen in der Tritte eines Ganges trägt, welcher durch Formgebungsvorrichtungen, bestehend aus Blasgaskissenerzeugervorrichtungen und Vorrichtungen zur thermischen Konditionierung gebildet ist, wobei die einen wie die anderen zu beiden Seiten des beschriebenen durch die Drehachsen der Muffen gebildeten Bahnverlaufs angeordnet sind.
Die Flasche befindet sich in Drehung zwischen den beiden mit Pormgebungsvorrichtung ausgestatteten Gangwandungen. Diese Wandungen wirken zunächst auf die Teile des Glases ein, die sich am schnellsten der zu erhaltenden definitiven Form nähern. Die Gesamtheit der mechanischen "vTirkung, welche durch die Gegendrücke ausgeübt wird, die längs der durch die Srzeugerorgane gebildeten Landungen auftreten, sowie der thermischen 'Virkung, welche den Ziehvorgang verzögert oder beschleunigt, zwingt den Formling dazu, sich allmählich der gewünschten Form zu nähern, indem sie sich dem Blasduruck widersetzt, dessen Wirkung die 'Vandungen zum Dünnerwerden veranlaßt, um die gewünschten Dicken zu erhalten. Die Folge der lokalen durch aufeinanderfolgende Organe ausgeübten Wirkungen muß gleichzeitig für eine Annäherung an die Gestalt und eine Krhöhung der Viskosität derart führen, daß der "Jrstarrungsvorgang so schnell und so homogen wie möglich an der Gesamtheit des Artikels erhalten wird. Die gesamte Vandung erreicht so eine ausreichende Steifigkeit selbst in dem Augenblick, wo der Formvorgang abgeschlossen wird.
Ss ist notwendig, wenigstens im Endteil des Formvorganges der Vormunde eine Reihe-von Trtlgerorfaneu vorzusehen. Diese
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Organe haben zum Ziel, den Boden des Formlinge abzustützen, um dessen Längung unter der Yirkung der Schwerkraft zu vermindern und allmählich dem Boden der Flasche die endgültige Form zu verleihen.
Man kann in Betracht ziehen, diese Trägerorgane aus ortsfesten Formgebungsvorrichtungen zu bilden, welche eine Yandung bilden, die analog derjenigen sein kann, welche durch die seitlichen Formgebungsvorrichtungen gebildet wurde; nach allgemeiner Regel jedoch erfordert die mehr oder weniger
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dem Boden der Flasche zu erteilende/Form es wenigstens am Ende der Kette, bewegliche Träger vorzusehen.
Diese Träger sind beispielsweise aus einem aus Gaskissenerzeugerorgan zweckmäßiger Form gebildet oder auch aus einem sich um eine vertikale Achse in einem Schlitten drehenden Boden, der parallel zur Kette der Ringformen läuft. Dieser Schlitten wird durch eine synchrone Kette der die Hülsen treibenden Ketten angetrieben, während die Höhe des Bodens allmählich unter der Virkung, beispielsweise einer Reihe von Schrägnocken modifiziert wird.
Arbeitet man mit einem sich drehenden Bogen, so kann dieser lose in seinem Träger montiert sein, er kann aber gegebenenfalls auch die Drehung der Hülse begleiten, d. h. verwendet werden, um die Flasche in Drehung zu versetzen anstatt daß diese Drehung durch die den Ring umschließende Hülse sichergestellt ist.
Obwohl die Drehung dazu beiträgt, den Formling zu stabilisieren, bevorzugt man, dem beweglichen Träger einen Aufbau zu verleihen, der seine Zentrierung wenigstens in Längsrichtung ermöglicht und ihn hierauf kurz nach, dem Beginn des Blasens aufzunehmen. In Querrichtung ist die Flasche
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'im übrigen durch das Vorhandensein ebendieser Gaskissen stabilisiert.
Andererseits ist es aufgrund der Möglichkeit, im Winkel die Formgebungsvorrichtungen zu regeln möglich, die kleineren Asymmetrien zu kompensieren, die aufgrund der Tatsache auftreten, daß die Drehgeschwindigkeit sich der Translationsgeschwindigkeit längs der einen der Wandung überlagert*· während sie sich mit negativem Vert längs der gegenüberliegenden Wandung überlagert.
Man kann auch dem Gasblasstrahl durch die Erzeugervorrichtungen des Kissens eine periodische Durchsatzänderung derart erteilen, daß ein gegebenes Druckprofil die Flasche in Translation längs der Kette begleitet.
Im allgemeinen ttilden die Formgebungsvorrichtungen mehr oder weniger vertikale Vandungen, die dazu bestimmt sind, dem Körper der Flasche ihre längliche Gestalt zu verleihen, während die Formgebungsvorrichtung für den Boden allmählich abgesenkt wird, um das Ziehen des Glases zu ermöglichen.
Vorteilhaft ist es, daß das Querprofil des Ganges sich im Prinzip allmählich in Fettenrichtung von vorne nach hinten entwickelt. In den ersten Formungszonen sind die Wandungen relativ nahe aneinander, dann verformen sie sich und entfernen sich voneinander allmählich, wobei ihre Oberfläche in gewissem Grade das allmähliche Blähen oder Auftreiben des Formlinge begleitet. ;
Um die Fabrikation der Vorrichtung zu vereinfachen, ist es jedoch, indem man aufeinanderfolgenderiFormgebungsvorrichtungen einfache Formen verleiht, möglich, wie bereits angedeutet, das Profil diskontinuierlich variieren zu lassen.
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Gewisse Formstellungen, insbesondere am 7Sn de der Kette, kennen beachtliche lokale Drücke erfordern r entweder up beachtliche lokale Deformationen herbeizuführen oder dapegen die Gesamtheit der Oberfläche zu. flatten« "in'iingen dieser Art können durch Ioszylinder oder —rollen erhalten werden, es ist -fedoch auch ein Antrieb bei grower Geschwindigkeit möglich, wobei etie Hinwirkung dann über einen T-uftfilrri erfolgt, der in Kontakt mit der Oberfläche des Gegenstandes angetrieben wird«
Die für diese besondere erfindungsgemäfie AuBfüferfingsforrx! hergestellten Vorrichtungen ermöglichen einen sehr einfachen Zugang zu den Artikeln während des Formens, "is ist also möglich, längs der Kette eine große Anzahl von Peobachtungspunkten für Messungen oder Regelungen, z. B. die der Temperatur, vorzusehen.
Solciia Kessungen ermöglichen es, eine automatische Kompensation für die Formelemente vorzunehmen: Blasdruck, Gegendruck der Gaskissen, Lage der Gaskissenerzeugervorricht.ungen, 7/irkung oder Stellung der thermischen Regler.
Die Zerlegung der Formgebungsvorrichtungen in eine Kette unabhängiger Elemente ermöglicht es im übrigen,leicht u^d sehr schnell ebendiese Elemente zu modifizieren, wenn man das Fabrikationsmodell auszuwechseln wünscht, was einen beachtlichen wichtigen Vorteil gegenüber den bekannten HersteHingsvorgängen darstellt.
Es soll darauf hingewiesen werden, daß man im übrigen eines der Elemente der Kette verlängern kann, was es ermöglicht, ohne eingreifen zu müssen, Sekundaroperationen, wie Gltih- oder verschiedene Behandlungen vorzunehmen.
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Zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen
Pig, 1 einen Schnitt durch die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt;
Pig· 2 ist eine Draufsicht mit Schnitten auf verschiedenen Niveaus?
Fig. 3 zeigt eine Gesamtdarstellung der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit der Ansicht;
Pig* 4 ist eine Draufsicht auf die in Pig. 3 gezeigte Anord- ' : nung;
Pig. 5 ist eine Ansicht eines Teiles der in Pig. 1 gezeigten Vorrichtung größerer Darstellung f
Pig. 6 ist eine Draufsicht auf das in Pig. 5 Gezeigte; und Pig. 7 ist ein Schnitt längs der Linie VII-VII in Pig. 6,
Nach einer ersten zu beschreibenden Ausführungsform ermöglicht es die Vorrichtung, Piasehen mit geradem " Rechtecke-Querschnitt herzustellen, d.h. einen Querschnitt, der vier gleiche Pelder und Kanten ziemlich geringer Krümmung aufweist»
Nach einer zweiten besonders vorteilhaften, in den Piguren 5 bis 7 beschriebenen Ausführungsform, wird es möglich, runde Flaschen bei erhöhter Produktionsfolge herzustellen.
Eine drehbare Ringform 1, auf die ein Blaskopf gepreßt wird, präsentiert sich vor der Vorrichtung; zwei rechteckige vertikale öaekissenerzeugerorgane 2, die stirnseitig einander gegenüber
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angeordnet and mit Blasdüsen versehen sind, "/eiche durch A.bzugsnuten getrennt sind, ermöglichen es, Gaskissen zu erzeugen, die gegen die Achse der herzustellenden Flasche gerichtet sind; senkrecht hierzu und etwas zurückgesetzt befinden sich zwei Temperaturregler 3> die so geregelt sind, daß die gewünschten Temperaturprofile sichergestellt sind,,
Während des Formens ruht der Formling mit seinem unteren ^rIe auf einem sich drehenden Losring, der durch den Kopf 4 der Zylinderanordnung 5 getragen ist«
Jede der ITormgebungsvorrichtung, das sind die Fr zeuger organe 2 und die Regler 3> wird von einem Schlitten 6 getragen, der auf Gleitschienen 7 verschiebbar ist und bei ο auf einer Hülse 9 gelenkig gelagert ist, die auf einem Hebbel 10 gleitet, welcher selbst wiederum bei 11 angelenkt ist, um·, einen der Hebelanordnung gemeinsamen Träger 12 schwingen zu kennen. Diese Hebel enden ,ieweils in einer Rolle 13 in Kontakt mit einer Zylindernocke 14 zweckmäßigen Profils, die von der Hauptwelle 15 aus über eine Kupplung-"Bremse 16 angetrieben ist, die auf der Antriebswelle 17 eines Getriebekastens 1R angeordnet ist und so mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Ringform 1 sich dreht. Federn 19 wirken auf die Hebel und halten sie konstant in Kontakt mit der Rolle 13 und der Nocke 14.
Der Träger 12 ist aufgrund der Ringe 20 gelagert, welche Schrauben auf Gewindesäulen 21 bilden, die in Plattformen 22 und 23, die zum Gestell 24 der Vorrichtung gehören, sich drehen.
Es ist möglich, die Säulen in Drehung über Nebenwellen, z. B. 25, zu bringen, die in Eingriff mit der Abtriebswelle 2 6 des Getriebegehäuse» 18 stehen, welche selbst über eine der beiden
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- 15 V;lattei der 1Jm^teuerkupplung 27 angetrieben ist.
''Ae Vorriebtung weist ira übrigen auf S^linderanordnungen 29 gelagerte * uhla-^-regate 28 auf, die gegen den herzustellenden "'.Haschenhals gerichtet sind.
f:i e Vorrichtung arbeitet in folgender /eise:
")er a^ der :i.ing:Form T aufgehängte Vorformling <vird in Drehung versetzt, nan beginnt ihn zu. blasen. Der ^oden deo Foralings-' obi'l; in Koita'.t rait dem Kopf 4 der Zylinderanordnung, die ihn ,,Uhrend des RBotee des Vorganges abstützt. Der Träger 12 befindet sich in oberer Stellung derart, da2 die Erzeugerorgane 2 //ie die Regler 3 eine mittlere Stellung nahe der Achse aufweisen sowie eine ziemlich schwach schwingende Bahn, die allmählich dem liohling, dessen Drehung synchron ist, ein etv/as vom !"reis abweichendes Profil erteilt.
Im Augenblick, wo die TLupplung 27 in Punktion tritt und beginnt, die 'icheibe abzusenken, laufen die Toringebungsvorrichtungexi aafgrund der schrägen Lage der Hebel 10 zurück, indem sie äas Aufblähen des Rohlings begleiten, während der ii'opf 4 der /.'ylinderanordnung abgesenkt vvird, um diesen sich längen zu lassen. Parallel hierzu wird ihre Schwingungsamplitude aufgrund der Modifikation des Hebelarmes gesteigert und riR.s Profil, -welches sie bilden, nähert sich progressiv der praktisch rechteckigen oder quadratischer. Form des endjHJltigen /erkstücks. Der Hopf der Zylinderanordnung 4 schlägt schließlich auf die obere Scheibe des Zylinders 5, I während der Trüger 12 sich in unterer Stellung befindet. ;
Ist die Zv/ecirrnFißige Form und Temperatur erreicht, so verschwinden die Kühlvorrichtungen 28 und die Flasche wird von der Ringforn: freigegeben, während die Kupplung-Bremse 16 die
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Nooke 14 blockiert; die Furoplunp 27 wird umgesteuert, um die Formgebungsvorricfiturigen in vorgeschobene "teilung zurückzubringen und der Kopf 4 der Zylinderanordnung nimmt seine Ausgangsstellung- wieder ein.
Die zweite Ausführungsform der !Erfindung gilt vor alleir der Herstellung runder ?lasciien bei erhöhter Kadenz. "Rezug genommen wird auf die Fuguren 3 Ms 7.
Die dargestellte Vorrichtung umfaßt zwei Räder 31 und 32, die eine Eette .33 für die Ringform 34 bekannter Art antreibt, wobei diese in Drehung- längs des oberen Trumes 35 der Fette 33 durch eine nicht dargestellte seitliche Vorrichtung geführt und bewegt sind. Me Formen 34 nehmen beispielsweise den Külbel einer schematised bei 36 gezeigten Vorrichtung auf. Eine Nocke 37 steuert dann aas Absenken, dann das Zurückziehen a» eines Inn en stempel β 3B>, der dazu bestimmt ist, den Ring zu formen und die Blasausgangsöffnung des Vorformling zu gestalten. Der Külbel wird dann durch Blasrohre 39 geblasen, die sich gegen die Ringformen pressen. Diese Rohre werden durch Stangen 40 getragen, die auf Eötrfen 41 gelagert sind, welche über eine Kette 42 angetrieben sind, die über zwei Räder 33 und 44 läuft, und mit der Kette 33 synchronisiert ist. Die Steuerung der Blasrohre erhält man durch Wirkung einer Hocke 45 auf die Stangen 40.
Die Formlinge 56a laufen zwischen zwei Reihen seitlicher Formgebungsvorrichtungen vorbei, die aus Gaekissen-Srzeugervor- richtungen 47 und Vorrichtung 48 zur thermischen Konditionierung bestehen, wobei diese Forrichtungen dafür sorgen, allmählich die Formgebung der Rohlinge während ihres Blasens sicherzustellen und sie dazu zu bringen, ihre endgültige Form anzunehmen, die nach der dargestellten Ausführungsform eine Flasche 46 von zylinderiseher Form ist.
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Andererseits läuft auf den Rädern 49-50 eine Kette 51, die bei gleicher Geschwindigkeit wie die Kette 33 angetrieben ist und auf der -Träger 52 gelagert sind, die in Fontakt mit jeden! Rohling 46a geführt sind, um ihn abzustützen und während der Formgebung zu stabilisieren. -Jeder dieser Träger ist fest mit einer Achse 53 verbunden, die auf einem Schlitten 5^· ge-
selbst
lagert ist, welche &eh& fest mit der Kette 51 verbunden ist. Die Höhe der 'Präger 52 wird allmählich unter der Wirkung einer iiocV'e 55 modifiziert.
Am Austritteende des oberen Trums 35 sorgt eine seitliche NOcke 56 für das öffnen der Sacken der Ringform und gibt so die erhaltenen "flaschen frei, die über einen Transporteur 57 abgeführt werden. Die Montage der Blasköpfe 41 ist schematisch in Fig. 5 dargestellt. Die Steuerstangen 40 sind nach oben durch eine Feder 58 rückgestellt und mit einer Rolle 59 versehen, die dazu bestimmt ist, auf der Hocke 45 abzurollen,und tragen selbst die D Lohre 39, die nach unten durch eine zweite Feder 60 gestoßen werden. Die Stange 40 trägt darüberhinaus einen Schlitz 61, der es ermöglicht, in variabler Weise entsprechend dem Hersjellungsforbgang die Zufuhr komprimierter Luft zu regeln, die durch den Fanal 62 vom Rad 43 aus geliefert wurde, indem der Grad modifiziert wurde, bis zu dem die Stange 40 aufgrund der Wirkung der Hocke 45 eingetrieben wurde. Die Kompressionskraft der Feder 49 drückt die Blasrohre auf den Sitz der Form 34, sobald die Stange 40 unabhängig von ihrer exakten Stellung abgesenkt ist.
Die Gaskissenerzeugervorrichtungen 47, die den Figuren 5 bis dargestellt sind, bestehen aus rohrförmigen Elementen 63, die mit einer ringförmigen Blasöffnung versehen sind und auf Röhren 34 verschiebbar sind, die mit Sammlern 65 verbunden sind, welche ihrerseits bei 66 mit Luft beaufschlagt werden. Diese unterschiedlichen Elemente sind in ihrer Lage derart
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regelbar, daß sie in variabler 7eiee sich voneinander gegenüber der Axialebene des Ganges, den sie bilden, entfernen können, wobei dieser von den Rohlingen durchlaufen wurde. Man kann so diesen Vorrichtungen ,jede gewünschte Form entsprechend der auf die Rohlinge auszuübenden ;7irkung geben.
Die Vorrichtungen thermischer Konditionierung 48 sind selbst durch röhrenförmige Elemente 67 gebildet, die unabhängig von Kühl- oder Heizfluiden durchströmt werden.
In den Zonen, wo ein intensiver Wärmeaustausch möglich ist, können sie auch Brenner oder Blasorgane umfassen.
Das Verfahren nach der Erfindung bringt zahlreiche Vorteile gegenüber dem bekannten Stand der Technik mit sieli.
Die Formgebungsvorrichtungen nach der Erfindung treten mit dem Glas nicht in direkten Kontakt. Hieraus folgt, daß ihre Tempe- ' ratur gering bleibt, was in beachtlicher vVeise Beschädigungen und Verschleiß gegenüber einer Form vermindert; die Vorteile gelten also in gleicher Weise hinsichtlich der i!7artungskosten und der Kosten der .7erkzeugauswechslung. Im übrigen stellt sich die Frage der thermischen Einschaltung der Formen zu Beginn einer Fabrikation oder nach einer zeitweisen Unterbrechung nicht mehr.
Andererseits ist weiter oben bereits darauf hingewiesen worden, daß die Gaskissenerzeugervorrichtungen aus unabhängigen Bereichen kleiner Abmessungen gebildet werden konnten, deren Lage unabhängig in begstimmten Grenzen regelbar waren. Hierdurch wird es möglich, deren Auslegung zu modifizieren und die gleichen Organe zu verwenden, um Behälter ähnlichen Volumens, jedoch ziemlich unterschiedlicher Formen herzustellen; die Kosten zur
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unbeweglichen Einspannung, wenn man dabei noch den Umfang der gelagerten Formen berücksichtigt, die zur Durchführung der bekannten Verfahren notwendig waren, werden also in beachtlicher Weise herabgesetzte Die Gesamtheit dieser Vorteile vermindert die Dauer und die Kosten der Fabrikationsänderungen, was die Durchführung· kleiner Serien wirtschaftlicher macht.
Schließlich ermöglicht es die Art des Verfahrens selbst, den liohling während des gesamten Vorgangs zu beobachten, um genausogut die Anomalien der Fabrikation^ wie die systematischen Fehler festzustellen, insbesondere die Temperatur des Glases in jeder Zone zu messen. Es handelt sich um einen beachtlichen Vorteil, da es so sehr viel leichter wird, die Durchführung der Fabrikationsvorgänge auszuführen, indem man die thermischen Charakteristiken schrittweise korrigiert, die durch die Temperaturregler und die Form oder Stellung der Formgehungsvorrichtungen herbeigeführt wurden.
Das Verfahren nach der Erfindung bietet eine große Anpassungsfähigkeit, wodurch es noch interessanter wird. So kann man wesentlich leichter und schneller Prototypen erhalten, die man dann verbessern kann, indem man äaaa allmählich die Arbeitsbedingungen modifiziert.
In analoger 'Yeise wird es möglich, aufgrund der allmählichen aber gegebenenfalls intermittierenden Formgebung nach der Erfindung bei der Herau3arbeitung der Form bzw. der Gestalt gleich Glühvorgänge, partielle Härtungsvorgänge oder andere sekundäre Behandlungen, wie das Aufbringen von Schutzemaillen aufzubringen, indem nan beispielsweise adäquate Vorrichtungen unter Intervallen zwischen die Formgebungsvorrichtung schaltete bzw. anordnet. Hierdurch können diese Behandlungsvorgänge' ohne zusätzliches Eingreifen ablaufen, insbesondere
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bei Temperaturen, die in zweckmäßiger /eise gewählt wurden und die ganz beachtlich hoher als bei den üblichen Verfahren liegen keimen, v/o. der Artikel nicht zugänglich ist, solange seine Haut nicht eine ausreichende rasti^.zeii erreicht hat, uin zu verhindern, daß ein Durchhängen oder ein absenken nicht eintritt.
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Claims (1)

  1. - £1 a t e η t a η s ρ r U. ο Ii e :
    /erfahren aiiu /ai'iuformea von Hohlkörpern aus thermo plastischen ϊ-iaterialien, insbesondere Glas.:, dadurch g e 's e u η -zeich n e t , daß nach eiern yornivor^rang ausgehend von einer teigigen Kasse oder einem HUlbei ein Vorformling, versehen mit einer Blaoausgangsoffnuug, der in einer i?i"igfor:i gehalten ist, innen geblasen und wenigstens auf einem Teil seiner Außenoberfläche aufeinanderfolgenden linv/irtungen ^on (rasfegendrücker. lokalisierter bestimmter Reichweite bei gleichzeitig thermischen Rehandlungsvor- ^-in^ea ausgesetzt wir:!, in-5eni er vor äußeren Formgebungsvorrichtungen vorbeilSiuft, die G-aski&nen unter tangentialer -iw pe£;enüber dem "Rohling oder 'Formling blasen.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e m en η ζ e i c h net, da'l die thermische Konditionierung des Körpers während der Formgebung wenigstens teilweise durch Zusatz— organe herbeigeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g'ekennz eich- n e t , riaß die /irkung der Gaskissen er Zeugervorrichtung abwechselnd mit der der Organe zur thermischen Steuerung oder Vorrichtungen, welche seakundäre Behandlungen ausführen.
    4, Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß in variabler "ieise während des Pormvorganges das von innen vorgenommene Blasen geregelt wird.
    5, Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwirkungen in
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    .iedem Augenclici auf nur einen Teil des ^erei.clies des zu formenden Rohlings .virken.
    6. Verfahren räch Anspruch 5, dadurch g e r e n η 2 e i c h net, da? mittels der iormgebungsvorrichtungen in ;ieöe"r Augenblick längs eines Er^eugersystems ii'r den liohJ ing geformt wird, das sich längs des Rohlings aur !'ber-ieokirnrder zu formenden Zone verschiebt.
    7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohling um die Achse der Ringform gedreht wird und daß die Form der "'"ir^ungs^one der H'ormgebungsvorrichtungen ;je nach Fortschritt der Pormgebung des Körpers modifiziert wird,
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß man den Rohling mit vorzugsweise horizontaler Translationsbewegung in einer ;7irkungszon9 einer Aufeinanderfolge von ""'ormgebungsvorrichtungen vorbeilaufen läßt, welche Gegendrücke und komplementäre thermische Wirkungen ausüben.
    9. Verfahren nach inspruch 8 zum Formen von hohlen Rotationskörpern, dadurch gekennzeichnet , daß die Translationsbewegung des Rohlings geradlinig ist.
    10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß den Innenblasdrücken und der äußeren Formgebung lokal Regelungen während des Arbeitsvorganges zugeordnet sind.
    11. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch geicennz· eichn e t , daß der Boden des Rohlings wenigstens während der ■ J&idphase des Formvorgangs durch einen seine Zentrierung sichernden Träger abgestützt wird.
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    IZ. /erfahre ι nach 'Insriruch 1, dadurch ? e i. e η η ζ eiohn e t , ^a.'S die thermischen und mechanischen Vorgänge γ1?τ chseiti.<~ durchgeführt werden, wobei, letztere solange fortgesetzt verden, bis das thermoplastische "'wterial -einen irst-aiTua^snunkt erreicht hat.
    13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch {■; e ·<: e ~i ο zeichnet, daj^ die ri r>htnnn;en .siufenvvei.Be je nach Fortschritt der rn des Ar+·i"-el?· ver^ptst "/erden.
    14. "'erfahre1^ nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
    g· e k e η η zeichnet , daß die Pormirebungsvorrichtlinien vsich allmählich während der Formung des Gegenstandes voneinander entfernen.
    15. Yorrielrfcj_i0 zur "Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansürüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Gaskissen erzeugt werden durch Bereiche kleiner Abmessungen, welche ein System von BlasdüFien trapen, die über schmale öffnungen beaufschlagt sind und wenigstens örtlich durch Gasabzugsräume getrennt sind.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Bereiche regelbar ist.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Rohlinge durch eine Ringform transportiert werden, welche sie in einer Drehbewegung
    um ihre Achse mitnimmt.
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    - 2 A —
    . 7oi'T"-3 clitung ζ·?γ ''".uvchi'ahr'.uw ^ hf. vprfalvrens a%c:\ Au srruoli 1, ^ e /. e :' _i ?■ e i c h η ρ t durch ovv-5 ^f^te, ue^en ovj°s, i:e rad unices Π'ΐνι, -velches he? fvleiciilc'mi^er ~>ev.rfef u;i'·- p.t— retriete''1 wird., die ^.io-^forrnei'i ve^^^hiei t., -'elci^e ^ i f · o"".-Xi"i'"β in die ' ii1-° pi^n^s ('n."!^-0? +.tp-.i,S^CnHH-ωτ·οπ, >'ργ γ".ι oie /OringehiAn^^Vorrichtaa^en feVi]dei -vurne, v/obe ν Ie
    ditionierung- bestehen, welche aOvvecbf-;el ■"'■■] i;u oeidp-n der vei'ti'.'ale·:'·. " neue an^eordn0+ pind ? di? .-jiir-r'1·- rii» . Β3ίΐ der 7or·' eil .-f'e
    ^OT^Johtuv-' nach Ane"oi*uc.h 1o, da^'irci -·τ ^ ·.' e ·ί ο — ? e i π h η e t , öaß iede der ?οτ''ΐ'θΐΐπ·ν fr/o?-"1·"1!';/:+ un- on an einor feste".] stelle en^e^rdrot ist, .;οοτί dir· or . den Genfer ^ich in l·"ettQnriohi-un«· 'Ό'ϊ > ύί + e" '-:?-.or '/nr;.p entv'i ekelt.
    20. "Jorrich4;!v"if u?.oh Anspruch 19, dadurch " f '\ e ii η -
    ζ β i c *"~l ω e + , d.9S ie^e ?or'ff?'■"■'W-^t:vpt?'1!c'i+ ιΐ".',ί·" ireWl3β' Viiird durch ein«= 'Inordnun^ -•rfren "T'^rpi^'-^'^er refel."^a^oi· iül erriet te.
    21. .ror^ich + :,r-ir r?ch Anspruch 17, darlarch -=" e '■' e η r "eic b τ e ϊ , daß die ?.ohliiif:e nit ihren τ^ο·1°α nj'tpl einer "Platte "F-Lfestützt 'verder, die pie in )rehurif- niini !mit „
    22. Vorrichtung nach Ansnrhch 17, QB.d".roh ^ e V e η vi -
    ζ e ? c ?■ η e t , d^ß der ^pjer -1^b Tiohli'igB durch civi
    gebilt'Jet wir·!.
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