DE1965093B2 - Mechanische synchronisierungseinrichtung fuer eine freiflugkolben-brennkraftmaschine - Google Patents
Mechanische synchronisierungseinrichtung fuer eine freiflugkolben-brennkraftmaschineInfo
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Description
hörenden Kolben, der in dem anderen Brennkraftmaschinenzylinder
arbeitet, wesentlich rascher als die Übertragung des Drucks von dem zur äußeren
Bewegungseinheit gehörenden LLrennkraftmaschinenkolben
auf den zur gleichen Bewegungseinheit gehörenden zweiten äußeren Freiflugkolben. Infolgedessen
ist bei einer Tandemmaschine die Synchronisierungseinrichtung bei den Totpunktstellungen der
Freiflugkoioen einer erheblichen zusätzlichen Beanspruchung unterworfen, der eine üblich ausgebildete
Synchronisierungseinrichtung nicht gewachsen ist.
An sich beistände die Möglichkeit, die einzelnen Teile der Synchronisierungseinrichtung wesentlich zu
verstärken. Dies hätte jedoch den erheblichen Nachteil, daß die Massen der hin- und hergehenden Teile
noch vergrößert würden, wodurch nicht nur die Maschine verteuert, sondern auch ihr Gewicht erhöht
würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne merkliche Erhöhung der Masse der Synchronisie- ™
Hilfseinrichtung den Einfluß der bei einer Tandemma-.chine
mit ungleicher Länge der Gestänge der inneren und äußeren Bewegungseinheiten auf die Synchronisierungseinrichtung
im Augenblick des Totpunkts wirkenden erhöhten Kräfte unschädlich zu machen.
Daher besteht die Erfindung darin, daß diR Synchronisierungseinrichtung
wenigstens ein elastisches Cilied enthält, dessen Elastizität derart bemessen ist,
dali es unter dem Einfluß von ungewöhnlich hohen.
aiii die Synchronisierungseinrichtung in unmittelbarer
Nähe der Totpunktstellung der Freiflugkolben wirkenden
Kräften elastisch so weit nachgibt, daß eine Zerstörung der Synchronisierungseinrichtung verhindert
wird.
Das elastische Glied, das unter dem Einfluß der genannten erhöhten Kräfte elastisch nachgibt, muß
über im übrigen starr genug sein, um die Synehroniviei
iingswirkungderSynchronisierungseinrichtunji. solange
die auf diese wirkenden Kräfte normal sind. 4c (I. Ii während des bei weitem größten Teil des Kolbenhubes,
nicht zu beeinträchtigen. Es ist ja klar, daß die Synchronisierungseinrichtung, un"1 ihren eigentlichen
Synchronisierungseflekt auszuüben, starr sein muß.
Durch eine Ausgestaltung der Erfindung werden mehrere in anderem Zusammenhang bekannte Synchronisicrungseinrichtungen,
die dem Stand der Technik angehören (deutsche Patentschriften 875 102
und 1 048 739, schweizerische Patentschriften 167 591
und 247 096) und die aus Zahnstangen und zwischen diesen Zahnstangen angeordneten Zahnrädern bestehen,
dahingehend verbessert, daß zwei Zahnräder vorhanden sind, von denen das eine nur mit der einen
Zahnstange und das andere nur mit der anderen Zahnstange im Eingriff steht und beide Zahnräder
durch eine drehelastische Welle miteinander verbunden sind.
Synchronisiereinrichtungen, die mindestens einen um eine feste Achse drehbaren, doppelarmigcn Hebel
umfassen, dessen Enden an Teile der beiden gegenläufigen Bewegungseinheiten angeschlossen sind,
werden nach der Erfindung durch einen biegeclastischen Hebel, der auch nachgibt, verbessert.
TsI schließlich die Synchronisierungseinrichtung
nach der Erfindung mittels Schubstangen an zwei zu den beiden gegenläufigen Bewegungseinheiten gehörende
Teile angeschlossen, so ist erfindungsgemkß in die Schubstangen ein elastischer, nachgiebiger
Körper eingeschaltet.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 zeigt einen vereinfachten Grundriß einer erfindungsgemäßen Freiflugkolben - Brennkraftmaschine;
Fig. 2 zeigt die Freiflugkolben-Brennkraftmaschine
der Fig. 1 im Schnitt längs der Linie II-H der
Fig. 1;
F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Synchronisierungseinrichtung
in Draufsicht der in Fig. 1 und 2 dargestellten Freiflugkolben-Brennkraftmaschine;
F i g. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der in Fig. 1 und 2 dargestellten Synchronisierungseinrichtung
in Seitenansicht unier Wegrechnung von Teilen;
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsabwandlung der Synchronisierungseinrichtung nach Fig. 3.
Die dargestellte Freiflugkolben-Brennkraftmaschine mit Freiflugkolben besitzt zwei in einer Flucht liegende
Motorzylinder 1 und 2, in deren jedem zwei eeeenläufige Motorkolben 3, 4 bzw. 5, 6 arbeiten,
weiche Verdichterkolben 7, 8 bzw. 9, 10 antreiben.
Die beiden äußeren in der Maschine am weitesten voneinander entfernten Motorkolben 3 und 6 und
die entsprechenden Verdichterkolben 7 und 10 sind mittels einer Armatur 11 fest miteinander verbunden,
um eine äußere Bewegungseinheit zu bilden. Die beiden anderen inneren Motorkolben 4 und 5 und die
entsprechenden Verdichterkolben 8 und 9 sind mittels einer Stange 13 zur Bildung einer inneren Bewegungseinheit
14 fest miteinander verbunden.
Beider in Fig. 1 und 2 dargestellten beispielsweisen
Ausführungsform der Erfindung enthalten zweckmäßig die Synchronisiermittel zwei identische,
iileichachsige Zahnräder 15 und 16, welche gleichsinnig durch mit der äußeren Bewegungscinheit 12
bzw. mil der inneren Bewegungseinheit 14 verbundene Zahnstangen 17 bzw. 18 irf Umdrehung versetzt
werden und längs ihrer Drehachse durch eine drehelastische Welle 19 verbunden sind, welche eine Verdrehung
aufnehmen kann, wenn die durch die Zahnstangen 17 und 18 auf die Zahnräder 15 und 16 übertragenen
Drehmomente zeitweilig voneinander verschieden sind.
Die z. B. an dem Verdichterkolben 7 mittels einer Stange 20 befestigte Zahnstange 17 bewegt sich parallefzu
der Achse A-A, längs welcher die Bewegungen der Kolben der Bewegungseinheiten erfolgen,
und das gleiche gilt für die z. B. an dem Verdichterkolben 8 mittels einer Stange 21 befestigte Zahnstange
18.
Die Zahnstangen 17 und 18 sind zweckmäßig, wie in Fig. 2 dargestellt, beiderseits der durch die Achse
A-A ivhenden Ebene nach Fig. 1 angeordnet, so
daß die Zahnräder 15 und 16 durch eine drehelastisehe Welle 19 genügender Länge vereinigt werden
können, und die mit dem Zahnrad 15 im Eingriff stehende Seite 22 der Zahnstange 17 ist dem
oberen Teil der in Fig. I dargestellten Maschine zugewandt, während die mit dem Zahnrad 16 im Eingriff
stehende Seite 23 der Zahnstange 18 dem unteren Teil der Maschine nach Fig. I zugewandt ist.
Die elastische Welle 19 ist z. B. in in bezug auf den Motorzylinder I festliegenden Lagern 24 und 25
gelagert.
Wenn die Kräfte, denen die beiden Bewegungseinheiten 12 und 14 ausgesetzt sind, zeitweilig verschieden
sind (z. B. weil der Verdichterkolben 9 der inneren Bewegungseinheit 14 eine Verdichtungsarbeit
beginnt, während infolge der Länge des Weges der Kraft in den Stangen der Armatur 11 der Verdichterkolben
10 der äußeren Bewegungseinheil 12 noch keine Verdichtungsarbeit begonnen hat), erfährt die
drehelastische Welle 19, an welcher dieser zeitweilige Kräfteunterschied angreift, eine elastische Verdrehung,
welche diesen Unterschied wenigstens teilweise aufnimmt, während in den bekannten Synchronisiermitteln
dieser Kräfteunterschied vollständig von einer Bewegungseinheit auf die andere über Zahnstangen
übertragen wird, deren Zähne sich verformen und abnutzen.
Die in F i g. 3 dargestellte abgewandelte Ausf ührungsform
der Synchronisiermittel ist für Bewegungseinheiten anwendbar, welche in einer zu den Achsen
X-X bzw. Y-Y parallelen Richtung beweglich sind. In F i g. 3 sind diese Bewegungseinheiten nicht dargestellt,
welche die Bewegungseinheiten 12 und 14 nach F i g. 1 sein können, sondern nur die an diesen
befestigten Stangen 26 und 27, so daß sich diese längs der Achsen X-X bzw. Y-Y bewegen.
Diese Synchronisiermittel enthalten zweckmäßig einen ersten durch einen elastischen Stab gebildeten
Hebel 28 und einen zweiten Hebel 29. wobei diese Hebel in ihrer Mitte aneinander angelenkt sind, wobei
der erste Hebel 28 mit seinen Enden 30 und 31 mit den Stangen 26 und 27 über gleiche und zu dem
zweiten Hebel 29 parallele Lenker 32 und 33 und der zweite Hebel 29 mit seinen Enden 34 und 35 mit den
Lenkern 32 und 33 über gleiche, zu dem ersten Hebel 28 parallele Lenker 36 und 37 verbunden ist. wobei
der den ersten Hebel 28 bildende elastische Stab an die Lenker 32 und 33 angelenkt ist. so daß er. wenn
die auf die Stangen 26 und 27 von den Bewegungseinheiten 12 und 14 übertragenen Kräfte zeitweilig
verschieden sind, eine diesen Unterschied wenigstens teilweise aufnehmende Biegung erfahren kann.
Die Hebel 28 und 29 sind zweckmäßig durch einen Zapfen 38 aneinander angelenkt, wobei der zweite
Hebel 29 Zapfen 39 und^40 trägt, r.n welchen die
Lenker 36 und 37 schwenkbar sind, während die Lenker 32 und 33 Zapfen 41 und 42 tragen, an welchen
die Lenker 36 und 37 schwenkbar sind, und
Zapfen 43 und 44. an weichen die Stangen 26 und 27 schwenkbar sind.
Ferner tragen die Lenker 32 und 33 Drehzapfen 45 und 46 mit Löchern 47 und 48. in welchen die
Enden 30 und 31 des durch einen elastischen Stab gebildeten ersten Hebels 28 gleiten. Es ist zu bemerken,
daß. wenn der elastische Stab 28 einer Biegung unterworfen wird, die Enden 30 und 31 desselben infolge
der geometrischen Eigenschaften der in der obigen Weise ausgebildeten Hebel und Lenker dann
frei in den Löchern 47 und 48 gleiten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist es
der Hebel 28. welcher durch einen elastischen Stab gebildet wird, es kann jedoch auch der Hebel 29
du<vh einen elastischen Stab gebildet werden, wobei
dani die Zapfen 39 und 40 durch den Drehzapfen 45
und 46 entsprechende Drehzapfen ersetzt werden.
Beim Λ-'xMten der Tandemmaschine verschieben
sich die Si.^u-en 26 und 27 bei jedem Arbeitsspiel der
Maschine tv ensinnig längs der Achsen X-X bzw.
V-V. und die durch die Hebel 28 und 29 und die Lenker 32, 33 und 36, 37 gebildeten Parallelogramme
verformen sich, so daß sich die Zapfen 43 und 44 längs der Achsen X-X bzw. Y-Y verschieben, während
der Zapfen 38 in seiner Lage bleibt.
Wenn die Kraft, welcher die innere Bewegungseinheit (an welcher z. B. die Stange 26 befestigt ist) ausgesetzt ist, kurzzeitig kleiner als die auf die äußere Bewegungseinheit (an welcher die Stange 27 befestigt ist) ausgeübte Kraft ist, greift der Unterschied zwisehen diesen Kräften an dem elastischen Stab 28 an, welcher eine diesen Unterschied wenigstens teilweise aufnehmende Biegung erfährt. In den bekannten Synchronisiermitteln mit starren Lenkern und Hebeln wird dieser Unterschied von diesen Teilen vollständig von einer Bewegungseinheit auf die andere übertragen, wodurch diese Teile Beanspruchungen ausgesetzt werden, welche erheblich größer als die sind, für welche sie vorgesehen sind.
Wenn die Kraft, welcher die innere Bewegungseinheit (an welcher z. B. die Stange 26 befestigt ist) ausgesetzt ist, kurzzeitig kleiner als die auf die äußere Bewegungseinheit (an welcher die Stange 27 befestigt ist) ausgeübte Kraft ist, greift der Unterschied zwisehen diesen Kräften an dem elastischen Stab 28 an, welcher eine diesen Unterschied wenigstens teilweise aufnehmende Biegung erfährt. In den bekannten Synchronisiermitteln mit starren Lenkern und Hebeln wird dieser Unterschied von diesen Teilen vollständig von einer Bewegungseinheit auf die andere übertragen, wodurch diese Teile Beanspruchungen ausgesetzt werden, welche erheblich größer als die sind, für welche sie vorgesehen sind.
Bei einer Tandemmaschine der in F i g. 1 dargestellten Art kann es zweckmäßig sein, die Zahnstangen
17 und 18 beiderseits der durch die Achse A-A gehenden Ebene nach Fig. 1 in unmittelbarer
Nähe derselben anzuordnen, was bei der in Fig. 1
und 2 dareestellten Aiisführungsform nicht der
Fall ist.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform,
bei welcher Zahnstangen 17 und 18 in unmittelbarer Nähe der durch die Achse A-A (Fig. 1) der Maschine
gehenden lotrechten Ebene angeordnet sind.
se daß gleichachsige Zahnräder 15 und 16 unmittelbar
nebeneinander liegen, sind zwei /11 den Zahnrädern 15 und 16 gleichachsige. an diesen beiderseits
derselben befestigte Zylinder 49 und 50 vorgesehen, wobei eine drehelastische Welle 51 die Enden 52 und
53 dei Zylinder 49 und 50 miteinander verbindet,
indem sie durch die beiden Zylinder und die Zahnräder 15 und 16 tritt.
Die drehelastische Welle 51 kann wie die Welle 19 der F i g. 2 eine Verdrehung aufnehmen, wenn die
an den Zahnrädern 15 und 16 und den entsprechenden
Zylindern 49 und 50 angreifenden Momente \erscMieten
ViVid.
Die Welle 51 ist zweckmäßig mit den luden 52 und 53 der Zylinder 49 und 50 durch an den Enden
54 und 55 der Welle 51 angeordnete RifTclungen verbunden,
welche mit in den Zylindern 49 und 50 ar ihren Enden 52 und 53 angeordneten RifTeluncen 711
sainmcnwirken.
Gemäß einer in F i «. 5 dargestellten anderen Aus
fiihrniiüsform der Erfindung werden die Synchroni
s'icrmittel durch zwei Stangen 60 und 61. welche ai
den beiden nicht dargestellten Bewegungseinheitei piner Tandemmaschine der in Fiel dargestellte'
Art befestigt sind, sowie durch eine Einrichtung mi Hebeln 62 und 63 und Lenkern 64. 65 und 66 und 6
gebildet, welche der der Fig. 3 entspricht, jcdoe
mit dem Unterschied, daß der Hebel 62 nicht mel1
ein elastischer Stab, sondern starr ist. wie alle andere
Bestandteile der Einrichtung, und daß die Drei
δο zapfen 45 und 46 der F i g. 3 durch Zapfen 68 un
69 crsct/t sind, mit weichen die Lenker 64 ur.d 65 a
die Enden 70 und 71 des Hebels 62 angolenkt sim In die Stangen 60 und 61 sind elastische körpe: '
und 73 eingeschaltet, welche eine Zusammendrü'
kung längs der Verschiebungsachsen A-A' bzw. V-dcr
Stangen 60 bzw. 61 erfahren können, wenn d von den Bewegungseinheiten auf diese Stangen übe
tracenen Kräfte zeitweilig \ erschieden sind.
Jeder dieser elastischen Körper 72, 73 wird zweckmäßig durch einen in der Richtung der Achse X-X
(oder Y-Y) angeordneten Stapel 74, 75 z.B. von Tellerfedern gebildet, wobei der Stapel 74 zwischen
einem fest mit der Schubstange 77 der Stange 60 verbundenen Kolben 76 und einem fest mit der Schubstange
79 der Stange 60 verbundenen Zylinder 78 angeordnet ist, in welchem der Kolben 76 gleiten
kann, während der Stapel 75 zwischen einem fest mit der Schubstange 81 der Stange 61 verbundenen Kolben
80 und einem fest mit der Schubslange 83 der Stance 61 verbundenen Zylinder 82 angeordnet ist,
in welchem der Kolben 80 gleiten kann. Die Schubstangen 77 und 79 der Stange 60 bzw. die Schubstangen
81 und 83 der Stange 61 werden durch nicht dargestellte Führungen auf die Achse X-X bzw. Y-X
ausgerichtet gehalten.
Wenn die Bewegungseinheiten der laiidemmaschine
kurzzeitig verschiedenen Kräften ausgesetzt werden, wird dieser Kräfteunterschied wenigstens
teilweise zur Zusammendrückung des Stapels 74 oder des Stapels 75 ausgenutzt (wenn die größere Kraft
an der Stange 60 angreift und in Fig. 5 von links nach rechts gerichtet ist, wird der Stapel 74 zusammengedrückt,
während der Stapel 75 zusammengedrückt
wird, wenn diese Kraft in F ι g. 5 von rechts nach links gerichtet ist). . .
Wie man sieht, wird dieser Krafteunterschied nicht vollständig von einer Bewegungseinheit auf die andere
übertragen, wie dies bei Synchronisiermitteln
der Fall wäre, welche wie die der F i g. 5 ausgebildet sind, aber keine elastisch nachgiebigen Körper 72 und
73 enthalten.
Es können auch ebensogut bekannte Synchronisiermittel
mit Zahnrädern und Zahnstangen vorgesehen werden, bei welchen die mit den Bewegungseinheiten durch Stangen verbundenen Zahnstangen
je wenigstens einen zu der Verschiebungsrichtung der Bewegungseinheit, an welcher sie befestigt sind, parallelen
Abschnitt aufweisen, wobei in jeden dieser Abschnitte ein elastisches Glied eingeschaltet ist,
welches in der entsprechenden Verschiebungsrichtung eine Zusammendrückung erfährt, wenn die beweglichen
Anordnungen zeitweilig verschiedenen Kräften ausgesetzt werden.
Die erfindungsgemäße Tandemmaschine weist zahlreiche Vorteile auf, deren wichtigster darin besteht,
daß die Synchronisiermittel, welche nur zur Übertragung geringer Kräfte zwischen den Bewegungseinlieiten
der Maschine vorgesehen sind, durch elastische Glieder gegen die bedeutenden zeitweiligen
Unterschiede zwischen den Kräften geschützt werden, welchen die Bewegungseinheiten zu Beginn
eines jeden Arbeitsspiels der Maschine ausgesetzt sind.
Außerdem sind die erfindungsgemäßen Synchronisiermittel einfach und können bequem unter Ausgang
von bekannten Synchronisiermitteln durch Einbav von elastischen Gliedern in dieselben hergestelli
werden.
Hierzu 1 Blait Zeichnungen
Claims (4)
1. Mechanische Synchronisierungseinrichtung gehörigen Verdichterkolben durch ein zweites starres
für eine Freiflugkolben-Brennkraftmaschine mit 5 Verbindungsgestänge, dessen Länge größer ist als die
Verdichtern in Tandembauart und mit minde- der inneren Bewegungseinheit, zu einer zweiten äußestens einer Gruppe von zwei gleichartig angeord- ren Bewegungseinheit verbunden sind, wobei die
neten Brennkraftmaschinenzylindern, in denen je Synchronisierungseinrichtung zwischen den beiden
zwei Brennkraftmaschinenkolben gegenläufig ar- Bewegungseinheiten vorgesehen ist.
beiten, von denen die beiden inneren Brennkraft- io Grundsätzlich haben Synchronisierungsgestänge
maschinenkolben mit den zugehörigen Verdich- bei Freiflugkolben-Brennkraftmaschinen keine we-■terkolben durch ein starres Verbindungsgestänge sentlichen Kräfte zu übertragen. Sie sind daher leicht
zu einer inneren Bewegungseinheit verbunden und wenig widerstandsfähig ausgebildet. Bei üblichen
sind, während die beiden äußeren Brennkraft- Freikolben-Brennkraftmaschinen sind die auf die
maschinenkolben mit den dazugehörigen Ver- 15 gegenläufigen Kolbeneinheiten wirkenden Kräfte
dichterkoJben durch ein zweites starres Verbin- dauernd annähernd gleich, so daß selbst zu Beginn
dungsgestänge. dessen Länge größer ist als die jedes Hubes für gewöhnlich keine größeren Kräfte
der inneren Bewegungseinheit, zu einer zweiten in dem Synchronisierungsgestänge auftreten,
äußeren Bewegungscinheit verbunden sind, wobei Anders verläuft jedoch der Kraftfluß bei Tandemdie Synchronisierungseinrichtung zwischen den 20 Freiflugkolben-Brennkraftmaschinen, mit denen sieh beiden Bewegungseinheiten vorgesehen ist, da- die Erfindung beschäftigt. In diesen Maschinen treten durch gekennzeichnet, daß die Synchro- kurzzeitig, zu Beginn jedes Hubes, d. h. in unmittelnisierungseinrichtung wenigstens ein elastisches barer Nähe des Totpunktes, erhebliche Unterschiede Glied enthält, dessen Elastizität derart bemessen in den Kräften auf, denen die gegenläufigen Kolbenist, daß es unter dem Einfluß von ungewöhnlich 25 einheiten unterworfen sind, scT daß die üblich verhohen, auf die Synchronisierungseinrichtung in hältnismäßig leicht ausgebildeten Synchronisierungsunmittclbare Nähe der Totpunktstellung der Frei- gestänge durch diese Kräfte zerstört werden wurden, ilugkolben wirkenden Kräften elastisch so weit Diese nur kurzzeitig zu Beginn jedes Hubes aufnachgibt, daß eine Zerstörung der Synchroni- tretenden Kräfteunterschiede sind ein Vielfaches der sierungseinrichtung verhindert wird. 30 im normalen Betrieb auf die Synchronisierungs-
äußeren Bewegungscinheit verbunden sind, wobei Anders verläuft jedoch der Kraftfluß bei Tandemdie Synchronisierungseinrichtung zwischen den 20 Freiflugkolben-Brennkraftmaschinen, mit denen sieh beiden Bewegungseinheiten vorgesehen ist, da- die Erfindung beschäftigt. In diesen Maschinen treten durch gekennzeichnet, daß die Synchro- kurzzeitig, zu Beginn jedes Hubes, d. h. in unmittelnisierungseinrichtung wenigstens ein elastisches barer Nähe des Totpunktes, erhebliche Unterschiede Glied enthält, dessen Elastizität derart bemessen in den Kräften auf, denen die gegenläufigen Kolbenist, daß es unter dem Einfluß von ungewöhnlich 25 einheiten unterworfen sind, scT daß die üblich verhohen, auf die Synchronisierungseinrichtung in hältnismäßig leicht ausgebildeten Synchronisierungsunmittclbare Nähe der Totpunktstellung der Frei- gestänge durch diese Kräfte zerstört werden wurden, ilugkolben wirkenden Kräften elastisch so weit Diese nur kurzzeitig zu Beginn jedes Hubes aufnachgibt, daß eine Zerstörung der Synchroni- tretenden Kräfteunterschiede sind ein Vielfaches der sierungseinrichtung verhindert wird. 30 im normalen Betrieb auf die Synchronisierungs-
2. Svnchronisierungseinrichtung nach An- gestänge wirkenden Kräfte.
spruch 1. die aus Zahnstangen und zwischen die- Der Erfinder hat erkannt, daß die Verhältnisse bei
sen Zahnstangen angeordneten Zahnrädern be- den sogenannten Tandemfreinugkolben-Brennkraftsteht,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zahn- maschinen nicht ohne weiteres mit den Verhältnissen
räder (15. 16) vorhanden sind, von denen das 35 bei den einfachen Flugkolbenmaschinen verglichen
eine nur mit der einen Zahnstange (17) und das weiden können, sondern daß bei den Tandemandere
nur mit der anderen Zahnstange (18) im maschinen ein bisher unberücksichtigt gebliebenes
Eingriff steht, und daß die beiden Zahnräder Ungleichförmigkeitsmoment auftritt. Tandemmaschidurch
eine drehelastische Welle (19 bzw. 51) mit- nen der in Rede stehenden Art haben — wie ereinander
verbunden sind. 40 läutert — zwei gleichachsig angeordnete Flugkolben-
3. Synchronisierungseinrichtung nach An- paare, von denen die beiden innenliegenden Flugspruch
1, die mindestens einen um eine feste kolben miteinander starr verbunden sind und auf
Achse drehbaren, doppelarmigen Hebel umfaßt, diese Weise eine erste Bewegungseinheit bilden, wähdessen
Enden an Teile der beiden gegenläufigen rend die beiden außenlicgendcn Flugkolben eben-Bewegungseinheiten
angeschlossen sind, dadurch 45 falls miteinander starr verbunden sind und eine gekennzeichnet, daß der Hebel (28) biegeclastisch zweite Bewegungseinheit bilden. Zwangläufig hat das
nachgibt. Gestänge, welches die Flugkolben dicer zweiten Be-
4. Synchronisierungseinrichtung nach An- wegungseinheit miteinander verbindet, eine erheblich
spruch 1. die an zwei zu den beiden gegenläufigen größere Länge als das Gestänge, das die Flugkolben
Bewegungseinheiten gehörende Teile durch 50 der ersten Bewegungseinheit miteinander verbindet.
Schubstangen angeschlossen ist, dadurch szekenn- Es hat sich nun herausgestellt, daß dieser bei den übzeichnet,
daß in die Schubstangen (77, 79 bzw·. liehen Freifiugkolben-Maschinen nicht vorhandene
81, 83) ein elastisch nachgiebiger Körper (72, 73) Unterschied in den Gestängclängen zu einer zusätzeingeschaltet
ist. liehen Beanspruchung der S\nclironisierungseinrich-
55 tung führt, die bei gewöhnlichen Flugkolbenmaschi-
nen fehlt, und die bei Tandemmaschinen, falls nicht
besondere Abhilfe getroffen wird, zu einer raschen Zerstörung der Synchronisierungseinrichtung führt.
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der mccha- Diese besonderen Beanspruchungen sind durch die
sehen Synchronisierungseinrichtungcn für eine Frei- So unterschiedliche Länge der Verbindungsgeslänge der
lgkolbcn-Brcnnkraftmaschine. beiden Bewegungseinheiten bedingt. Wenn in einem
Im besonderen verbessert sie solche Maschinen der beiden Brennkraftmaschinenzylinder in dem
it Verdichtern in Tandcmbauarl und mit minde- Augenblick, in dem sich die gegenläufigen Kolben in
ens einer Gruppe von zwei gleichartig angeordneten ihrer inneren Totpunktstellung befinden, der einrennkraftmaschinenzylindcrn,
in denen je zwei 65 gespritzte Brennstoff verbrennt, so erfolgt die Überrennkraftmaschinenkolben
gegenläufig arbeiten, tragung des auf den zur inneren Bewegungscinheit >n denen die beiden inneren Brennkraftmaschinen- gehörenden Brennkraftmaschinenkolben ausgeübten
slben mit den zugehörigen Verdichterkolben durch Drucks auf den zur gleichen Bewegungseinheit ge-
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1965093A1 DE1965093A1 (de) | 1970-07-02 |
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| DE1965093C3 DE1965093C3 (de) | 1973-11-08 |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1278120A (de) |
| LU (1) | LU60109A1 (de) |
| NL (1) | NL163597C (de) |
| SU (1) | SU436506A3 (de) |
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