Deprecated: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in /home/zhenxiangba/zhenxiangba.com/public_html/phproxy-improved-master/index.php on line 456
DE2004495B2 - Verfahren zur herstellung von polyamidcarbonsaeuren - Google Patents
[go: Go Back, main page]

DE2004495B2 - Verfahren zur herstellung von polyamidcarbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur herstellung von polyamidcarbonsaeuren

Info

Publication number
DE2004495B2
DE2004495B2 DE19702004495 DE2004495A DE2004495B2 DE 2004495 B2 DE2004495 B2 DE 2004495B2 DE 19702004495 DE19702004495 DE 19702004495 DE 2004495 A DE2004495 A DE 2004495A DE 2004495 B2 DE2004495 B2 DE 2004495B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polar
dianhydride
solvent
viscosity
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702004495
Other languages
English (en)
Other versions
DE2004495A1 (de
DE2004495C (de
Inventor
Erich Dipl.-Chem.Dr. 5210 Troisdorf Behr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority claimed from DE19702004495 external-priority patent/DE2004495C/de
Priority to DE19702004495 priority Critical patent/DE2004495C/de
Priority to US104522A priority patent/US3663492A/en
Priority to NO251/71A priority patent/NO130730C/no
Priority to SU1613264A priority patent/SU410592A3/ru
Priority to CH114471A priority patent/CH559224A5/xx
Priority to BR585/71A priority patent/BR7100585D0/pt
Priority to CA104,051A priority patent/CA941092A/en
Priority to BE762258A priority patent/BE762258A/xx
Priority to FR717103012A priority patent/FR2077433B1/fr
Priority to NL7101218A priority patent/NL7101218A/xx
Priority to AT75071A priority patent/AT309077B/de
Priority to RO65747A priority patent/RO62174A/ro
Priority to PL145908A priority patent/PL73005B2/pl
Priority to ES387800A priority patent/ES387800A1/es
Priority to GB2041471A priority patent/GB1345608A/en
Publication of DE2004495A1 publication Critical patent/DE2004495A1/de
Publication of DE2004495B2 publication Critical patent/DE2004495B2/de
Publication of DE2004495C publication Critical patent/DE2004495C/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G73/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing nitrogen with or without oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule, not provided for in groups C08G12/00 - C08G71/00
    • C08G73/06Polycondensates having nitrogen-containing heterocyclic rings in the main chain of the macromolecule
    • C08G73/10Polyimides; Polyester-imides; Polyamide-imides; Polyamide acids or similar polyimide precursors
    • C08G73/1003Preparatory processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Macromolecular Compounds Obtained By Forming Nitrogen-Containing Linkages In General (AREA)
  • Polymers With Sulfur, Phosphorus Or Metals In The Main Chain (AREA)

Description

—N—C IC— Ν— R'-
I Il Il I
HO OH
in der R einen vierwertigen, mono- oder polycyclischen Rest, einen aromatischaliphatischen Rest oder mindestens einen 2 Kohlenstoffatome enthaltenden aliphatischen Rest, in dem 1 Kohlenstoffatom des vierwertigen Restes mit höchstens zwei Carbonylgruppen verbunden ist, R' einen mindestens 2 Kohlenstoffatome enthaltenden zweiwertigen aromatischen, aliphatischen oder cycloaliphatischen Rest, in dem die beiden Aminoreste an gesonderten Kohlenstoffatomen stehen und »Isomerie bedeuten, durch Polyaddition von mindestens einem Diamin der allgemeinen Formel
NH2- R' — NH2
mit äquimolaren Mengen mindestens eines Tetracarbonsäuredianhydrids der allgemeinen Formel
in der R und R' die vorstehende Bedeutung besitzen, unter praktisch wasserfreien Bedingungen bei Temperaturen unterhalb 600C, in einem polaren aprotonischen wasserfreien Lösungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß man zu einer Dispersion der Reaktionsteilnehmer in einem inerten unpolaren organischen Lösungsmittel langsam kontinuierlich oder portionsweise unter starkem Rühren das polare aprotonische wasserfreie Lösungsmittel zulaufen läßt.
lösliches Prepolymeres verarbeitet, beispielsweise zu Folien vergossen werden und in diesem Zustand durch Einwirkung von Wärme oder Chemikalien gehärtet, d. h. cyclysiert werden.
Die Eigenschaften der bei der Härtung von Polyamidcarbonsäure als Prepolymerem entstehenden Polyimidprodukte sind sehr abhängig von den Eigenschaften der Polyamidcarbonsäure. Letztere läßt sich nur unter großem technischem Aufwand in einer gleichmäßigen Qualität, besonders einer Lösung gleicher Viskosität, herstellen.
Weiterhin werden in der deutschen Offenlegungsschrift 1 420 706 für die Herstellung von Polyamidcarbonsäure folgende Arbeitsweisen beschrieben:
1. Vormischen der trockenen Feststoffe' .Diamin und Tetracarbonsäuredianhydrid) und portionsweises Zusammenbringen dieses Feststoffgemisches mit organischen, polaren Lösungsmitteln unter starker Bewegung.
2. Lösen des Diamins im polaren Lösungsmittel und Zufügen des Dianhydrids in fester Form.
3. Abwechselndes Dosieren von festem Diamin und festem Anhydrid in das Lösungsmittel.
Alle diese Verfahren führen technisch nicht zu einem vorausbestimmbaren Produkt, da die Reaktion sehr stark exotherm ist und zur Selbr.tbeschleunigune neigt, das Reaktionsgemisch aber Zimmertemperatur nicht wesentlich überschreiten sollte. Ferner muß die Masse zur Homogenisierung stark bewegt werden. Bei der unter 2 und 3 genannten Arbeitsweise der deutschen Offenlegungsschrift 1 420 706 wird bei zunehmendem Umsatz das Reaktionsgemisch selbst bei unwirtschaftlich hoher Verdünnung so viskos, daß die zuletzt zugefügten Festsubstanzen nicht mehr gelöst werden und damit an der Reaktion nicht mehr teilnehmen können. Nach der Arbeitsweise 1 ist es jedoch unmöglich, die Wärmeabführung und starke Bewegung des Reaktionsgemisches so zu steuern, daß keine unerwünschte Temperaturerhöhung eintritt.
Nach den bisher bekannten Verfahren ist es deshalb nicht möglich. Polyanidcarbonsäurelösungen reproduzierbarer Viskosität herzu teilen, wie sie für die Herstellung von Gießfilmen gefordert werden. Auch eine geringfügige Uberdosierung von Diamin oder Anhydrid führt zu keinem Erfolg, d^ man dann thermisch instabile Produkte erhält.
Db geschilderten Nachteile des bekannten Verfahrens werden duich das erfindungsgemäße Verfahren beseitigt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Polyamidcarbonsäuren mit wiederkehrenden Einheiten der Formel
55
Es ist bereits bekannt, Polyamidcarbonsäuren herzustellen, indem man Diamine in äquimclaren Mengen mit Tetracarbonsäuredianhydriden in Lösungsmittelgemischen umsetzt, die aus polaren und unpolaren Lösungsmitteln bestehen.
Der Nachteil dieser Produkte liegt in ihrer schlechten Verarbeitbarkeit, da Polyimide mit dem besten thermischen Verhalten nicht schmelzbar und in den meisten bekannten Lösungsmitteln unlöslich sind. Sie müssen daher in einer Vorkondensationsstufe als
Ii
HO-C
-N-C
H O
R'
,C-OH
C— N—R--
O H
in der R einen vierwertigen, mono- oder polycyclischen Rest, aromatischaliphatischen Rest oder mindestens 2 Kohlenstoffatome enthaltenden aliphatischen Rest, in dem I Kohlenstoffatom des vierwertieen
mit höchstens zwei Carbonylgruppen verbunden ist, R' einen mindestens 2 Kohlenstoffatome enthaltenden zweiwertigen aromatischen, aliphatischen oder cycloaliphatischen Rest, in dem die beiden Aminoreste an
gesonderten Kohlenstoffatomen stehen und » Iso-
merie bedeuten, durch Polyaddition von mindestens einem Diamin der allgemeinen Formel
NH2- R' — NH2
IO
mit äquimolaren Mengen mindestens eines Tetracarbonsäuredianhydrids der allgemeinen Formel
O \ O
H
\ C R O
η
/ C
Il
C
I!
C
/ / \
in der R und R' d;e vorstehende Bedeutung besitzen, unter praktisch wasserfreien Bedingungen bei Temperaturen unterhalb 60°C, in eirum polaren aprotonisehen wasserfreien Lösungsmittel, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man zu einer Dispersion der Reaktionsteilnehmer in einem inerten unpolaren organischen Lösungsmittel langsam kontinuierlich oder port onsweise unter starkem Rühren das polare aprotonische wasserfreie Lösungsmittel zulaufen läßt.
Bei der Anwendung dieses Verfahrens lassen sich die oben aufgezeigten Schwierigkeiten umgehen. Es wird bei guter und langandauernder Durchmischuig die Wärme leicht abgeführt, und die Reaktion kann der Größe des Ansatzes entsprechend gleichmäßig gesteuert werden. Man erhält dann reproduzierbar homogene Polymere.
Auch ohne Verschiebung der Äquivalenz beider Reaktionspartner führt das erfindungsgemäße Verfahren zu thermisch stabilen Produkten, deren reduzierte Viskosität im gewünschten Bereich von 1 bis 5, vorzugsweise zwischen 2 und 3, liegt. Eine Unter- oder Uberpolymerisation wird auch ohne Verwendung von üblichen Hilfsmitteln, wie Kettenabbrechen z. B. Phthalsäureanhydrid vermieden.
Als polare organische aprotonische Lösungsmittel werden wasserfreie Lösungsmittel eingesetzt, wie N-dialkylierte Säureamide niederer, vorzugsweise C|-Cj, Carbonsäuren, ζ. B. Dimethylformamid, Diä+hylformamid oder Dimethylacetamid. Aber auch Dimethylsulfoxyd, Dimethylsulfon, Tetramethylensulfon, Pyridin oder N-Methyl-2-pyrrolidon lassen sich verwenden.
Als inerte, unpolare, organische, wasserfreie Lösungsmiüel eignen sich vorzugsweise aliphatisch^ und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzinfraktionen, Cyclohexan, Benzol, Toluol, Xylol, Dekalin und Tetralin. Grundsätzlich sind jedoch alle Lösungsmittel geeignet, die mit einem Tetracarbonsäurcanhydrid keinen Charge-transfer-Komplex (siehe H. S. K ο I e snikov u.a., Vysokomolekulyarnye Soedineniya IO Γ19681. Serie A. Nr. 7, S. 1511 bis 1517) bilden. "
Die Menge des polaren Lösungsmittels sollte zwischen 70 und 99 Gewichtsprozent, bezogen auf die entstehende Polyamidcarbonsäure, liegen, d.h., die Konzentration der entstehenden Lösung soll zwischen 1 und 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise zwischen 5 und 15 Gewichtsprozent, an Polyamidcarbonsäure liegen. Die Menge ist abhängig von der Größe des Ansatzes, der Intensität der Wärmeabführung, der gewünschten Viskosität und der Menge des Dispergiermittels. Die Menge des Dispergiermittels ist von der Größe des Ansatzes nur bedingt abhängig, sie ist stärker abhängig von der gewünschten Viskosität und seiner Mischbarkeit mit der Polymerlösung. Von der Voraussetzung ausgehend, daß für verschiedene Verwendungszwecke der Polyamidcarbonsäurelösung deren optimale Viskosität im Bereich zwischen 2 und 3 liegen sollte, erweist sich ein Zusatz von 5 bis 60 Volumprozent, vorzugsweise von 20 bis 40 Volumprozent, bezogen auf das Gesamtvolumen der Lösung, als vorteilhaft, wenn der Feststoffgehalt etwa 10 Gewichtsprozent beträgt.
Eine exakte Bestimmung der optimalen Menge des Dispergiermittels ist weiterhin von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise "on Rührwirkung, Intensität der Wärmeabführung oder der Konzentration der Lösung. Sie muß für jede Versuchsanordnung neu bestimmt weiden.
Die Menge Azi Dispergiermittels muß weiterhin so gewählt werden, daß es nach beendeter Reaktion mit dem polaren Lösungsmittel eine homogene Lösung bildet. Eine Trennung in zwei Phasen darf nicht auftreten. Im allgemeinen wird bei den üblichen bekannten, nicht polaren, im vorliegenden Fall als Dispergiermittel verwendeten Lösungsmitteln dann diese Bedingung eingehalten, wenn der Anteil des Dispergiermittels kleiner ist als Λζτ Anteil des polaren Lösungsmittels.
Ein entscheidendes Merkmai des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, daß das als Dispergiermittel verwendete organische, nicht polare Lösungsmittel, das in der Regel ein Nichtlöser für die entstehende Polyamidcarbonsäure sein wird, vor der eigentlichen Reaktion zugefügt wird und nicht als Fällmittel dient, d. h., das Verhältnis von Dispergiermittel zu aprotonischem. polarem Lösungsmittel darf, abhängig von der Feststoffkonzentration der Polyamidcarbonsäure, nicht zu einer Ausfällung des Polymeren fuhren.
Ein weiteres unterscheidendes Merkmal des Verfahrens gegenüber dem Stand der Technik ist, daß das Dispergiermittel nicht im Gemisch mit dem polaren Lösungsmittel verwendet wird, sondern vor der Reaktion zu den Feststoffen zugefügt wird, wobei eine Dispersion entsteht, die je nach Menge des Dispersionsmittels eine Aufschlämmu ig von breiiger Konsistenz oder stark verdünnt sein kann, in der die Reaktionsteilnehmer fein und gleichmäßig verteilt sind. Dieser vorgebildeten Dispersion wird anschließend das aprotonische Lösungsmittel zudosiert, das mit dem Anhydrid primär unter Wärmeentwicklung in bekannter Weise unter Bildung eines Chargetransfer-Komplexes reagiert. Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäiJen Verfahrens· ist die Geschwindigkeit der Reaktion, die besonders bf' großen Ansätzen wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten Verfahren bringt.
Diese Unterschiede sind, wie aus den Vergleichsbeispielen ersichtlich, von entscheidender Bedeutung.
Das als Reaktionskomponente eingesetzte Tetra-
carbonsäureanhydrid entspricht der allgemeinen Formel
in der R die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt. Beispiele für Tetracarbonsäureanhydride, bei denen R ein aromatischer Rest ist, sind
Pyromellithsäureanhydrid,
2,3,6,7 -Naphthalintetracarbonsäuredianhydrid, 1,2,5,6-NaphthaIintetracarbonsäuredianhydrid, 1,8,9,10- Phenantrentetracarbonsäuredianhydrid, 2,6- oder 2,7-Dichloronaphthalir^etracarbon-
säuredianhydrid,
2,2',3,3'-Diphenyltetracarbonsäuredianhydrid.
Als Beispiel für ein Tetracarbonsäureanhydrid mit einem aliphatischen Rest sei das Äthylen-tetracarbonsäuredianhydrid genannt und Tür einen gemischt aliphatisch-aromatischen Rest das 2,2-Bis-(3,4-dicarboxyphenyD-propandianhydrid sowie dessen Heteroamtome enthaltende Abkömmlinge Bis-(3,4-dicarboxyphenylj-ätherdianhydrid und Bis-(3,4-dicarooxyphenyl)-sulfondianhydrid.
Als cycloaliphatisches Dianhydrid seien 1,4,5,8-Decahydronaphthalin - tet racarbonsäuredianhydrid und 1,2,3,4 - Cyclopentantctracarbonsäuredianhydrid genannt.
Das als zweite Reaktionskomponente verwendete Diamin entspricht der allgemeinen Formel
H2N-R' —NH2
worin R' die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt. Bevorzugt werden aromatische Diamine und solche Diamine eingesetzt, bei denen R' mindestens 6 C-Atome umfaßt.
Als Beispiele seien genannt: m- und p-Phenylendiamin, 4,4'-Diamino-diphenyl-methan, 4,4'-Diaminodiphenyl - propan, 4,4' - Diamino - diphenyl - sulfon, 4,4' - Diamino - diphenyl - äther, Benzidin, m- und p-Xylylendiamin, 1,5-Diamino-naphthalin, Hexamethylendiamin und dessen höhere Homologen sowie deren Alkyl-und Alkoxysubstitutionsprodukte, 1,4-Diaminocyclohexan oder Piperazin sowie Gemische dieser Verbindungen.
Die Reaktionskomponenten werden in äquimolekularen Mengen eingesetzt, wenn man eine Polyamidsäure mit hohem Molekulargewicht erhalten will.
Die Aufarbeitung und Weiterverarbeitung der PoIyimidcarbonsäure erfolgen in der üblichen und oft beschriebenen Art und Weise und sind nicht Gegenstand dieser Erfindung.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung und dem besseren Verständnis der Erfindung.
Beispiel 1
4,00g (= 0,02 Mol) Diaminodiphenyläther wurden mit 4,36 g (= 0,02MoI) Pyromcllithsäuredianhydrid im festen Zustand vermengt und mit 22,5 g Xylol vcrsetzt und anschließend tropfenweise unter guter Rührung 52,5 g Dimethylformamid innerhalb von 10 Minuten zugefügt, wobei die Temperatur des Reaktionsgemisches zwischen 20 und 22° C gehalten wurde. Nach weiteren 20 Minuten Rühren wurde die reduzierte Viskosität (0,5%ige Lösung in Dimethylformamid) mit 2,6 bestimmt.
Beispiel 2
Es wurde genau so verfahren wie im Beispiel 1. Es wurde ein Produkt mit einer reduzierten Viskosität von 2,8 erhalten. Dies Beispiel beweist, daß die Verfahrensweise gemäß Beispiel 1 reproduzierbar ist.
Beispiel 3
Es wurde genau so verfahren wie im Beispiel 1. Es wurde ein Produkt mit einer reduzierten Viskosität voij 2,6 erhalten. Dies Beispiel beweist, daß die Verfahrensweise gemäß Beisp. ί 1 reproduzierbar ist.
Beispiel 4
Es wurde genau so verfahren wie im Beispiel 1. Es wurde ein Produkt mit einer reduzierten Viskosität von 2,9 erhalten. Dies Beispiel beweist, daß die Verfahrensweise gemäß Beispiel 1 reproduzierbar ist.
Beispiel 5
Es wurde genau so verfahren· wie im Beispiel 1. Es wurde ein Produkt mit einer reduzierten Viskosität von 2,7 erhalten. Dies Beispiel beweist, daß die Verfahrensweise gemäß Beispiel 1 reproduzierbar ist.
Vergleichs beispiel A
Die obengenannten Mengen an Diaminodiphenyläther und Pyromellithsäureanhydrid wurden im festen Zustand gemischt und unter guter Rührung tropfenweise mit 75 g Dimethylformamid versetzt. Trotz guter Rührung und Kühlung ist die Temperatur nicht im obengenannten Bereich zu halten, es bildet sich eine zähe, gummiartige Masse, die bei weiterer Verdünnung nur schwer und nicht mehr vollständig in Lösung geht. Die reduzierte Viskosität des gelösten Anteiles betrug 1,2.
Vergleichsbeispiel B
a) Die obengenannte Menge an Diaminodiphenyläther wurde in 75 g Dimethylformamid vorgelegt und portionsweise mit der obengenannten Menge an festem Pyromellithsäuredianhydrid bei guter Rührung und Kühlung zugefügt. Zeitdauer etwa 60 Minuten, Viskosität 3,5.
b) Es wurde genauso, wie unter 7 a) angegeben, verfahren. Man erhielt jedoch ein Produkt mit einer Viskosität von 1,8.
c) Es wurde genauso, wie unter 7 a) angegeben, verfahrer Man erhielt jedoch ein Produkt n;it einer Viskosität von 11,2.
Diese Beispiele zeigen, daß man gemäß dieser bekannten Arbeitsvorschrift keine reproduzierbaien Werte erhält.
Beispiel 6
75 g Dimethylformamid wurden vorgelegt und abwechselnd und in gleicher Reihenfolge die obengenannten Reaktionspartner in gleichen, kleinen Portionen unter Rührung und Kühlung zugefügt. Gesamtzeit 90 Minuten, Viskos;tät !,I.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Polyamidcarbonsäuren mit wiederkehrenden Einheiten der Formel
    O O
    Il I!
    HO-C C-OH
DE19702004495 1970-01-31 1970-01-31 Verfahren zur Herstellung von Polyamidcarbonsauren Expired DE2004495C (de)

Priority Applications (15)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702004495 DE2004495C (de) 1970-01-31 Verfahren zur Herstellung von Polyamidcarbonsauren
US104522A US3663492A (en) 1970-01-31 1971-01-06 Process for the preparation of polyamidocarboxylic acids
NO251/71A NO130730C (de) 1970-01-31 1971-01-22
SU1613264A SU410592A3 (de) 1970-01-31 1971-01-25
CH114471A CH559224A5 (de) 1970-01-31 1971-01-26
BR585/71A BR7100585D0 (pt) 1970-01-31 1971-01-28 Processo para preparacao de acidos poliamido-carboxilicos
FR717103012A FR2077433B1 (de) 1970-01-31 1971-01-29
BE762258A BE762258A (fr) 1970-01-31 1971-01-29 Procede de preparation d'acides polyamidocarboxyliques
CA104,051A CA941092A (en) 1970-01-31 1971-01-29 Process for the production of polyamide carboxylic acids
NL7101218A NL7101218A (de) 1970-01-31 1971-01-29
AT75071A AT309077B (de) 1970-01-31 1971-01-29 Verfahren zur Herstellung von freie Carboxylgruppen aufweisenden Polyamiden
ES387800A ES387800A1 (es) 1970-01-31 1971-01-30 Procedimiento para la preparacion de poliamidas.
PL145908A PL73005B2 (de) 1971-01-30
RO65747A RO62174A (de) 1970-01-31 1971-01-30
GB2041471A GB1345608A (en) 1970-01-31 1971-04-19 Production of polyamides

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702004495 DE2004495C (de) 1970-01-31 Verfahren zur Herstellung von Polyamidcarbonsauren

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2004495A1 DE2004495A1 (de) 1971-07-22
DE2004495B2 true DE2004495B2 (de) 1972-10-19
DE2004495C DE2004495C (de) 1973-05-17

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
RO62174A (de) 1977-05-15
BE762258A (fr) 1971-07-01
GB1345608A (en) 1974-01-30
DE2004495A1 (de) 1971-07-22
NO130730B (de) 1974-10-21
FR2077433A1 (de) 1971-10-22
PL73005B1 (de) 1974-08-30
BR7100585D0 (pt) 1973-04-17
CA941092A (en) 1974-01-29
ES387800A1 (es) 1973-05-16
FR2077433B1 (de) 1974-02-22
US3663492A (en) 1972-05-16
CH559224A5 (de) 1975-02-28
NL7101218A (de) 1971-08-03
SU410592A3 (de) 1974-01-05
NO130730C (de) 1975-01-29
AT309077B (de) 1973-08-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2604265C3 (de) Wässrige Polyamidsäurelösung
DE2416596C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyätherimiden
DE2357297C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyamidcarbonsäuren
DE2434176A1 (de) Wasserloesliche zubereitungen
DE3787990T2 (de) Lösliche Polyimide.
CH463779A (de) Stabilisierte Polyamidsäurelösung mit verbesserten Viskositätseigenschaften und Verfahren zur Herstellung derselben
DE1770146C3 (de) Verfahren zur Herstellung von PoIy-(arylen-triketoimidazolidinen)
DE4440409C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyamidimid-Harzen mit hohem Molekulargewicht
DE1946925A1 (de) Neue Polymere,Verfahren zu ihrer Herstellung und daraus hergestellte Artikel
DE2257996A1 (de) Loesliche polyimide
DE1595005C3 (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen Polyamidsäurelösungen und deren Verwendung zum Überziehen von elektrischen Leitern
DE69002711T2 (de) Lineare aromatische Poly(amide-imide), die am Kettenende funktionalisiert sind durch latente Maleimidgruppen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Herstellung vernetzter Polymere.
DE1793700C3 (de) 4,4'- eckige Klammer auf p-Phenylenbis- eckige Klammer auf (phenylimino) carbamyl eckige Klammer zu eckige Klammer zu diphthalsäureanhydrid und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3883234T2 (de) Verbesserung der Molekulargewichtsverteilung durch Lösungsmittelextraktion.
DE68903915T2 (de) Verfahren zur herstellung von diorganopolysiloxan-gruppen enthaltenden thermostabilen copolyimidamiden.
DE3885796T2 (de) Polyimid Harzzubereitung.
DE2004495C (de) Verfahren zur Herstellung von Polyamidcarbonsauren
DE2004495B2 (de) Verfahren zur herstellung von polyamidcarbonsaeuren
DE2009739A1 (de) Aromatische Polyimide mit erhöhter Löslichkeit
DE2225790A1 (de) Polymere und Verfahren zur Herstellung von Polyamid-Imiden und Polyamiden
DE3830064A1 (de) Polyetherimide und deren vorstufen
DE69209529T2 (de) Aromatische Polyamid-Oligomere
DE2425666C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyamidimiden
DE2333523A1 (de) Loesung zur erzeugung waermebestaendiger polymerer
DE1922340A1 (de) Polyamide und Polyimide

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977