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DE2007499B2 - Kratzvorrichtung zum Abschaben des Staubkuchens von einer membranartig dünnen Filterschicht - Google Patents
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DE2007499B2 - Kratzvorrichtung zum Abschaben des Staubkuchens von einer membranartig dünnen Filterschicht - Google Patents

Kratzvorrichtung zum Abschaben des Staubkuchens von einer membranartig dünnen Filterschicht

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DE2007499B2 DE2007499A DE2007499A DE2007499B2 DE 2007499 B2 DE2007499 B2 DE 2007499B2 DE 2007499 A DE2007499 A DE 2007499A DE 2007499 A DE2007499 A DE 2007499A DE 2007499 B2 DE2007499 B2 DE 2007499B2
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    • B01D46/68Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by means acting on the cake side involving movement with regard to the filter elements
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Description

clicn während des Abschabens. verstopfen. Hierzu eignen sich, wie weiter gefunden wurde, insbesondere iru-mbranartig dünne Filterschichten aus Zelluloseestcr.
Um die empirisch zu ermittelnde günstigste Andruckkraft für den jeweiligen Anwendungsfall zu finden, ist es zweckmäßig, daß der Schaber mil Andrückfedern und Rückholfedern versehen ist. die verstellbar und oder auswechselbar sind.
Um den jeweils günstigsten Anstellwinkel des Messers für den jeweiligen Einzelfall zu ermitteln, ist es vorteilhaft, daß der Schaber mit einem blattförmig ausgebildeten Schabewerkzeug verschen ist, das winkelverstellbar sowie auswechselbar an ihm befestigt ist.
Es wurde gefunden, daß als Material für die elastisch nachgiebige Unterlage Schaumstoff, vorzugsweise Schaumgummi oder Schaumkunststoff, besonders gut geeignet ist. Vorteilhaft wirr' ein Schaumstoff mit offenen und vergleichsweise großen Poren als elastisch nachgiebige Unterlage verwendet, um einen möglichst niedrigen Durchflußwiderstand einzuhalten. Zweckmäßig ruht die elastisch nachgiebige Unterlage einem Stützgitter auf, das als Widerlager dient.
Die Erfindung ermöglicht es. membranarlig dünne Filterschichten als Filtermaterial in kontinuierlich arbeitenden Trockenentstaubern zum Reinigen von staubhaltigen Gasen einzusetzen, wobei das hohe Rückhaltevermögen und der wegen der geringen Filterschichtdicke niedrige Durchflußwiderstand günstige Filterwirkungsgrade erlauben. Beispiele für mögliche Filterbauarten, deren Grundaufbau bekannt ist und die unter Verwendung der erfindungsgemäßen Kratzvorrichtung mit membranartig dünnen FilterscHchten bestückt werden, können auf diese Weise als Trockenentstauber geeignet sind, sind in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Kratzvorrichtung zur Trockenreinigung von membranartig dünnen Filterschichten,
F i g. 2 einen Schnitt durch ein Filtergerät mit <W erfindungsgemäßen Kratzvorrichtung,
F i g. 3 einen Schnitt durch den in F i g. 2 dargestellten Gegenstand in einer anderen Ausbildung;
Fig.4 und5 Draufsicht und Teilschnitt eines Scheibenfiltergerätes mit der erfindungsgemäßen Kratzvorrichtung;
F i g. 6 einen Schnitt durch ein Walzenfiltergerät mit der erfindungsgemäßen Kratzvorrichtung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel der erfindungsgemäßen Kratzvorrichtung ist mit 1 die Halterung für einen federnd verlagerten Schaber 2 bezeichnet, an dem ein scharfes schartenfreies messerförmiges Schabewerkzeug 3 befestigt ist, das an der Oberfläche einer membranartig dünnen Filterschicht 4 angreift, die sich gegen eine elastisch nachgiebige Unterlage 5 abstützt.
Durch das bei 6 angedeutete Nachgeben der Filterschicht 4 und durch das Einhalten einer definierten mittleren Andruckkraft, die im Beispiel über zwischen der Halterung 1 und dem Schaber 2 angeordnete, mittels schraubenförmiger Verstellelemente 7 bzw. 8 verstellbare Druckfedern 9 und Zugfedern 10 eingestellt wird, wird bewirkt, daß der Staubkuchen 11 sauber von der scharfen Schneide 12 des Schabewerkzeugs 3 von der Filteroberfläche abgelöst wird, ohne die Filterschicht 4 zu beschädigen, wenn entweder die Filterschicht 4 bei feststehendem Schaber 2 in Pfeilrichtung 13 oder der Schaber! I-ei feststehender Filterschicht 4 in Pfeilrichtung 14 bewegt werden.
Das vorzugsweise blattförmig ausgebildete Schabewerkzeug 3 wird zweckmäßigerweise winkelversteübar am Schaber! befestigt, um den jeweils günstigsten Anstellwinkel einstellen zu können. Hierzu
ίο kann, wie im Beispiel dargestellt ist. zwischen dem Schaber! und dem Schabewerkzeug3 ein Abstandkorper 15 angeordnet sein, der Gewindebohrungen 16 aufweist, denen Bohrungen 17 im Schabewerkzeug 3 zugeordnet sind. In den Bohrungen 16. 17 ge-
«5 führte Gewindestifte 18 stützen sich gegen eine Wandung 19 einer Ausnehmung im Schaber 2 ab. Bei gelösten Befestigungsschrauben 20. mit denen das Schabewerkzeug 3 am Schüler! befestigt ist. kann der gewünschte Anstellwinkel durch Drehen der Gewindestifte 18 eingestellt werden, woraufhin die Befestigungsschrauben 20 mit den Muttern 21 wieder angezogen werden.
Zur Begrenzung der Verstellbarkeit des Schabers 2 können in diesem Langiöcher 22 vorgesehen sein, in denen in der Halterung 1 festgelegte Bolzen 23 geführt sind.
In den F i 2. 2 bis 6 sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kratzvorrichtung an Filtergeräten zur Trockenentstaubung dargestellt, die mit membranartig dünnen Filterschichten ausgerüstet sind.
Das Bandfiltergerät in F i g. 2 besteht aus zwei Walzenkörpern 30. 31 mit Antriebswellen 32. 33. die von hier nicht dargestellten Antriebselementen in Pfeilrichtung 34 gedreht werden, uie Walzen 30. 31 sind mit der elastisch nachgiebigen Beschichtung 5 versehen, gegen die sich der als endloses Band ausgebildete Filterschichtstreifen 4 abstützt. Zwischen den Walzen 30, 31 ist ein Tragegerüst aus Profilstäben 35 angeordnet, dem Stützgitter 36, 37 zur Abstützung des Filterschichtstreifens 4 auflegen. Der von lezterem sowie Längswänden 38 und hier nicht dargestellten weiteren zwei Seitenwänden gebildete Raum 39 ist mit ebenfalls nicht dargestellten Absaugeöffnungen zum Abführen des Reingases ausgestattet.
Das Rohgas wird durch den im Raum 39 herrschenden Unterdruck angesaugt. Der Staub wird dabei an der rohgasseitigen Oberfläche des Filtervehichtstreifens 4 zurückgehalten, während das Reingas durch die Filterschicht 4 und die Stützgitter 36, 37 hindurch in den Raum 39 gelangt. Die Staubschicht 11 wandert mit dem umlaufenden Filterschichtstreifen 4 zu den Walzen 30, 31, wo sie von den ortsfest angebrachten Schabern 2 abgekraizt wird.
In einer anderen Ausbildung, F i g. 3, ist das Bandfiltergerät mit einer über Walzen 40, 41, die vorzugsweise mit Freilaufwellen 42, 43 ausgestattet sind, abrollenden endlosen Stützschicht 44 aus grobperösem Material ausgerüstet, gegen die sich der umlaufende Filterschichkrreifen 4 abstützt. Bei Gleichlauf infolge Haftreibung zwischen Filterschicht 4 und Stützschicht 44 oder infolge Synchronantrieb wird bei dieser Ausbildung eine vorzeitige Abnutzung durch Abrieb vermieden, der bei feststehendem Stützgitter 36, 37 (F i g. 2) auftreten kann.
Die F i g. 4 und 5 zeigen ein Scheibenfiltergerät mit der Filterschichtscheibe 4, die sich gegen die elastisch nachgiebige, grobporöse Scheibe 5 abstützt, die
einem Stützgitter 46 aufruht, das vor Kopf eines rohrförmigen Körpers 45 befestigt ist, der in Pfeilrichtung 47 drehbar verlagert ist. Verlagerung, Antriebselemente und Absaugeöffnung für das Reingas sind nicht dargestellt. Der ortsfest angeordnete Schaber 2 greift radial an der Filteroberfläche an.
Bei dem Walzenfiltergerät nach F i g. 6 trägt der gitterartig ausgebildete Mantel 48 einer drehbar verlagerten Hohlwalze 49 die rohrförmig ausgebildete, elastisch nachgiebige grobporöse Unterlage 5, gegen die sich die rohrförmige Filterschicht 4 abstützt. Verlagerung der Hohlwalze, Antriebselemente und Absaugeöffnung für das Reingas sind nicht dargestellt. Der ortsfest angeordnete Schaber 2 greift achsparallel an der Walzenoberfläche an.
Derartige Filtergeräte mit der erfindungsgemäßen Kratzvorrichtung können beispielsweise Industrie-Sichtern nachgeschaltet werden. Dadurch lassen sich Staubemissionen verringern bzw. ganz vermeiden. Teure feine Sichtfraktionen, die sonst durch Emission verlorengehen, können vollständig und sauber, nämlich frei von Stoffasern, zurückgewonnen werden. Da der Druckverlust in diesen Filtergeräten wegen der kontinuierlichen Reinigung konstant bleibt,
ίο wird der Sichtvorgang nicht nachteilig beeinflußt.
Die erfindungsgemäße Kratzvorrichtung ermöglicht es, membranartig dünne Filterschichten in kontinuierlich arbeitenden Trockenentstaubern zu verwenden. Sie erschließt damit solchen Filterschichten
is ein neues großes Anwendungsgebiet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

1 2 Abklopfverfahren bekannt. Durch Abklopfen wird Patentansprüche: nicht aller Feinstaub aus den Poren entfernt, so daß er Filterwiderstand ständig wächst. Für das RückbU-
1. Kratzvorrichtung zum Abschaben des sen gilt das gleiche, außerdem wird dabei ein Teil des Staubkuchens von einer membranartig dünnen 5 Staubes im Kreislauf geführt und muß deshalb menr-Filterschicht. die zur Trockenentstaubung von mais abgefiltert werden.
Luft oder anderen Gasen dient, dadurch ge- Bei der Naßfilterung ist es bekannt, den Fillerkukennzeichnet, daß der Schaber (2) in Ein- chen durch Abschälen oder Abkratzen von der FiI-griffsrichtung federnd verlagert ist, eine messer- terschicht zu entfernen. Zur Reinigu· .g von Trockenscharfe, schartenfreie Schneide aufweist und ent- io filtern hat sich dieses Verfahren bisher nicht anwengegen seiner Bewegungsrichtung (14) bzw. in Be- den lassen. Bei den dickschichtigen, grobporösen wegungsrichtung (13) der membranartig dünnen Tuch- oder Faserfiltern würde nur der auf der Ober-Filterschicht (4) geneigt ist, und die membranar- fläche abgesetzte Staubkuchen entfernt werden und tige dünne Fiiterschicht (4) mindestens im Be- der Filterwiderstand ständig wegen der mit Feinstaub reich der Auflage der Schneide des Schabers (2) 15 verstopften Poren wachsen. Hinzu kommt, daß beim straff gespannt ist und sich dort gegen eine ela- Abstreifen mit nicht scharfen, abgerundeten Kratzern stisch nachgiebige Unterlage (5) abstützt weitere Staubteilchen in die Filterschicht gedrückt (Fig. 1). würden. Beim Abschälen des Staubkuchens mit
2. Kratzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch einem scharfen Messer würden aber derartige Filtergekennzeichnet, daß die membranartig dünne FiI- zo schichten sehr leicht beschädigt. Ähnliches gilt für terschicht (4) aus Zelluloseester hergestellt ist. dünne, feinporige Filterschichten, etwa aus Papier.
3. Kratzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch Für Meß- und Untersuchungszwecke ist es begekennzeichnet, daß der Schaber (2) mit An- kannt, membranartig dünne Filterschichten, z. B. drückfedern (9) und Rückholfedern (10) vcrse- solche aus Zelluloset_ster, zu verwenden, um Staub hen ist, die verstellbar und/oder auswechselbar 25 aus Rohgasproben abzuscheiden. Derartige Filtersind, schichten haben eine sehr glatte Oberfläche und feine
4. Kratzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 Poren. Wenn das angebotene Gas-Staub-Gemisch und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber trocken und die Filterschicht elektrostatisch aufgela-(2) mit einem blattförmig ausbildeten Scha- den sind, dringen die Staubpartikel nicht in die FiI-bewerkzeug (3) versehen ist, das winkelverstell- 3° terporen ein, sondern haften nur an der äußeren FiI-bar sowie auswechselbar an ihm K Jestigt ist. teroberfläche urd wirken durch Brückenbildung als
5. Kratzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch Sekundärfilterschicht, so daß ein sehr guter Entstaugekennzeichnet, daß die elastisch nachgiebige bungsgrad erzielt wird. Um membranartig dünne FiI-Unterlage (5) aus Schaumstoff, vorzugsweise terschichten mehrmals benutzen zu können, werden Schaumgummi oder Schaumkunststoff besteht. 35 sie nach Gebrauch naß gereinigt und getrocknet.
6. Kratzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 Dieses Verfahren ist sehr umständlich und engt das und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch Anwendungsgebiet solcher Filterschichten sehr stark nachgiebige Unterlage (5) aus einem im Ver- ein.
gleich zum Werkstoff der Filterschicht (4) groß- Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die genannporigen, offenporigen Schaumstoff mit niedrigem 40 ten Nachteile und Schwierigkeiten zu vermeiden, die Durchflußwiderstand gebildet ist. beim Reinigen von Filterschichten auftreten, die zur
7. Kratzvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 5 Trockenentstaubung von Luft oder anderen Gasen und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch verwendet werden, und eine Vorrichtung für eine nachgiebige Unterlage (S) einem Stützgitter (36, kontinuierliche Trockenreinigung zu finden, um die 46, 48) aufruht. 45 Vorteile der membranartig dünnen Filterschichten
auf dem Gebiet der Trockenentstaubung besser zu
nutzen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß der Schaber in Eingriffsrichtung federnd
Die Erfindung betrifft eine Kratzvorrichtung zum 50 verlagert ist, eine messerscharfe, schartenfreie Abschaben des Staubkuchens von einer membranar- Schneide aufweist und entgegen seiner Bewegungstig dünnen Filterschicht, die zur Trockenentstaubung richtung bzw. in Bewegungsrichtung der membranarvon Luft oder anderen Gasen dient. tig dünnen Filterschicht geneigt ist, und die mem-
Zur Trockenentstaubung von Luft oder anderen branartig dünne Filterschicht mindestens im Bereich Gasen ist es bekannt, Filterschichten, beispielsweise 55 der Auflage der Schneide des Schabers straff geGewebe aus Tuch oder Kunststoff, Fasermatten oder spannt ist und sich dort gegen eine elastisch nachgie-Papierbahnen, als Filtermaterial zu verwenden, die bige Unterlage abstützt.
z. B. als Trommelfilter, Bandfilter, Scheibenfilter Es wurde gefunden, daß es mit der erfindungsge-
od. dgl. ausgebildet sein können. Die unter Anwen- mäßen Vorrichtung überraschenderweise gelingt, die dung von Unterdruck oder Überdruck aus dem Roh- 60 glatte Oberfläche der feinporigen membranartig dün· gas herausgefilterten Staubteilchen bilden einen nen Filterschicht gleichsam durch »Abrasieren« de: Staubkuchen auf der rohgasseitigen Filterfläche, bei Staubkuchens, wobei die erfindungsgemäße Unter Grobfilterschichten dringen sie teilweise auch in die lage elastisch nachgiebig und mit diesen Eigenschaf Poren der Filterschicht ein. Durch die Staubauflage ten der menschlichen Haut nachgebildet ist, unerwar wächst der Filterwiderstand, so daß die Filterflächen 65 tet sauber und sicher vom anhaftenden Staub zu rei von Zeit zu Zeit gereinigt oder die Filterschicht aus- nigen, ohne daß die Filteroberfläche durch da getauscht werden müssen. Scharfe Schabemesser verletzt wird und ohne daß dl·
Zum Trockenreinigen sind das Rückblas- und das Filterporen, etwa durch Eindrücken von Staubteil
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