DE2007838B2 - Walzguteinführung - Google Patents
WalzguteinführungInfo
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- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/14—Guiding, positioning or aligning work
- B21B39/16—Guiding, positioning or aligning work immediately before entering or after leaving the pass
- B21B39/165—Guides or guide rollers for rods, bars, rounds, tubes ; Aligning guides
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Walzguteinführung mit einem Gehäuse, das quer zur Walzrichtung auf einem
Walzbalken verschiebbar ist und in dem ein Walzgutführungskörper befestigt ist.
Eine bekannte Walzguteinführung der vorstehend genannten Art kann einmal als Linksausführung und
einmal als Rechtsausführung ausgestaltet sein, um die Breite der Walzen, d. h. den Walzbalken möglichst
optimal auszunutzen. Diese bekannte Walzguteinführung erfordert aber immer zwei Ausführungsformen die
entweder als Links- oder als Rechtsausführung festgelegt sind.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Walzguteinführung zu schaffen, die wahlweise als
Rechts- bzw. als Linksausführung verwendbar ist, d. h. ein und dieselbe Ausführung soll als Rechts- bzw. als
Linksausführung einsetzbar sein.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Walzgutführungskörper quer zur Walzrichtung im
Gehäuse asymmetrisch angeordnet und in Walzrichtung ein- und ausbaubar ist und daß das Gehäuse in einer
Ebene senkrecht zur Walzrichtung symmetrisch ausgebildet und um diese um 180° umschlagbar ist.
Dadurch, daß das Gehäuse quer zur Walzrichtung asymmetrisch aber in einer Ebene senkrecht zur
Walzrichtung symmetrisch ausgebildet ist, kann die Breite der Walzen optimal ausgenutzt werden und es ist
gleichzeitig möglich, durch Umschlagung oder Schwenkung um 180° mit ein und demselben Gehäuse und mit
ein und demselben Walzgutführungskörper eine Rechls- bzw. Linksausführung zu bilden. Hierdurch wird die
Lagerhaltung an Walzguteinführnngen vereinfacht, da im Bedarfsfall eine Ausführung in eine andere
umrüstbar ist. Dies ist besonders bei Verschleiß, Bruch und sonstigen Beschädigungen derselben von Bedeutung.
Es wird praktisch immer ein und dieselbe Vorrichtung hergestellt, die dann je nach den Anforderungen
in der Praxis eingesetzt werden kann, und später auch ohne Veränderung umrüstbar ist.
In vorteilhafter Weise kann die Walzguteinführung nach der Erfindung derart ausgebildet sein, daß in der
Ebene senkrecht zur Walzrichtung ein Zapfen zentrisch angeordnet ist und daß Befestigungsschrauben symmetrisch
zu diesem vorgesehen sind. Diese Art der Befestigung stellt eine praktische Möglichkeit dar, um
für die Umschlagung oder Schwenkung des Gehäuses in der erwünschten Weise zu sorgen.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Walzguteinführung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht senkrecht zu der Darstellung nach Fig. 1 mit zwei Walzguteinführungen nach der
ίο Erfindung, von denen je eine als Links- bzw. als
Rechtsausführung in der Nähe der Lager der Walzen angeordnet ist und
F i g. 3 einer der F i g. 2 entsprechende Ansicht jedoch mit umgeschlagenen Walzguteinführungen, so
IS daß diese möglichst dicht nebeneinander angeordnet
werden können.
Der Walzgutführungskörper 1 kann kontinuierlich in jede gewünschte Lage zur jeweils arbeitenden Walze
mittels der Einstellschraube 2 eingestellt werden, und
μ ein Verriegeln in dieser Stellung, das hierbei wichtig ist,
läßt sich mittels der Feststellschraube 3 erreichen. Innerhalb des Walzgutführungskörpers sind zwei
Plattenfedern 4 drehbar an Lagern aufgehängt, die sich ungefähr in ihrer Mitte befinden. Am Vorderende der
Plattenfedern sind Führungsrollen 5 drehbar gelagert, die zur Führung des Walzguts dienen. Ferner sind
abnehmbare Eintrittsführungen in Gestalt zweier Führungshälften (nicht näher dargestellt) vorgesehen.
Die erwähnten Plattenfedern sind ferner mit nicht näher dargestellten Kanälen für die Zufuhr von Kühl- und
Schmiermitteln versehen. Zur horizontalen Einstellung der Führungsrollen dient eine Ausgleichsvorrichtung 6.
Das Gehäuse 7 ist U-förmig ausgebildet und sowohl oben als auch unten mit Nuten 8 versehen, die zum
Ausrichten gegenüber bzw. mittels einer entsprechenden Nut 9 des Walzgutführungskörpcrs 1 dienen, so daß
die kontinuierliche Ausrichtung des letzteren in dem Gehäuse gesichert ist. Im oberen Teil des Gehäuses
befinden sich einesteils die erwähnte Feststellschraube 3, die in die Nut von der Seite her eintritt und die
Verriegelung des darin befindlichen Walzgutführungskörpers bewirkt, und andernteils die erwähnte Einstellschraube
2 die in axialer Richtung wirkt und den Walzgutführungskörper in die gewünschte Stellung
entsprechend der Änderung des Walzendurchmessers bringt.
Der die Grundplatte 10 bildende Teil des Gehäuses ist mit einem symmetrisch am Boden angeordneten Zapfen
11 versehen. Dieser ermöglicht eine sichere Einstellung
des Gehäuses auf dem Walzbalken mit den Teilen 12,13; der Walzbalken befindet sich unterhalb des Gehäuses.
Dieser Walzbalken ist derart unterteilt, daß der untere Teil 12 in einer Schwalbenschwanzführung 14 vor den
Walzen verschiebbar und verriegelbar ist. An diesem unteren Teil 12 ist ein oberer Teil 13 befestigt, dessen
Bewegbarkeit in Querrichtung beschränkt ist. Dieser obere Teil dient als Montageplatte für das Gehäuse 7
das auf ihm mit von unten her eingesetzten Befestigungsschrauben 15 befestigt ist. Der obere Teil 13 wird
in seiner Lage auf dem unteren Teil 12 mittels einer Schwalbenschwanzführung 16 festgehalten, die sich an
der Unterseite der Montageplatte befindet, und ein Vorsprung 17 dient zur Verbindung mit dem unteren
Teil. Infolge des so unterteilten Walzbalkens können ganz genaue seitliche Verschiebungen der Führungsrollen
durchgeführt werden, ohne daß eine Demontage erforderlich ist.
Claims (2)
1. Walzguteinführung mit einem Gehäuse, das quer zur Walzrichtung auf einem Walzbalken
verschiebbar ist und in dem ein Walzgutführungskörper befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Walzgutführungskörper (1) quer zur Walzrichtuhg im Gehäuse (7) asymmetrisch angeordnet
und in Walzrichtung ein- und ausbaubar ist und daß das Gehäuse (7) in einer Ebene senkrecht
zur Walzxichtung symmetrisch ausgebildet und um diese um 180° umschlagbar ist.
2. Wakguteinführung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ebene senkrecht zur
Walzrichtung ein Zapfen (11) zentrisch angeordnet ist und daß Befestigungsschrauben (!5) symmetrisch
zu diesem vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (3)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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