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DE2010046B2 - Zündsteuergerät für einen netzgeführten Stromrichter - Google Patents
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DE2010046B2 - Zündsteuergerät für einen netzgeführten Stromrichter - Google Patents

Zündsteuergerät für einen netzgeführten Stromrichter

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DE2010046B2
DE2010046B2 DE2010046A DE2010046A DE2010046B2 DE 2010046 B2 DE2010046 B2 DE 2010046B2 DE 2010046 A DE2010046 A DE 2010046A DE 2010046 A DE2010046 A DE 2010046A DE 2010046 B2 DE2010046 B2 DE 2010046B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Zündsteuergerät für einen netzgeführten Stromrichter mit einem selbstschwingenden Oszillator, dessen Frequenz etwa ein ganzzahliges Vielfaches der Netzfrequenz ist und dessen Ausgangsspannung die Zündung der Stromrichterventile in vorgegebener Reihenfolge mit veränderlichem Zündwinkel steuert.
Bei herkömmlichen Zündsteuergeräten für Stromrichter ist es üblich, daß für jedes Stromrichterventil ein Signal aus der Netzspannung gewonnen wird, das den Zeitpunkt der natürlichen Kommutierung anzeigt Aus diesen Signalen werden Zündimpulse für die Stromrichterventile abgeleitet. Diese Zündsteuergeräte arbeilen bei oberschwingungsarmer Netzspannung zuverlässig. Bei schwachen Netzen mit großem Innenwiderstand kann die Kurvenform der Netzspannung auf Grund eines starken Anteils an Oberschwingungen so stark verformt sein, daß die aus der Netzspannung gewönnenen Signale gegenüber den Zeitpunkten der natürlichen Kommutierung verschoben sind. Die aus diesen verschobenen Signalen abgeleiteten Zündimpulse liegen zeitlich nicht mehr richtig zur Netzspannung. Es können daher Instabilitäten in der Arbeitsweise eines Stromrichters auftreten, der an ein schwaches Netz angeschlossen ist.
Zur Vermeidung derartiger Instabilitäten ist ein Zündsteuergerät der eingangs genannten Art bekannt (J D Ainsworth. »The Phase-Locked Oscillator A New Control System for Controlled Static Conver ters«, IEEE Transactions on Puwer Apparatus and Systems. Vol. Pas-87, No. 3. März 1968. S. 859 bis 865 US-PS 34 66 525). Dieses für den Betrieb an schwacher Netzen vorgesehene bekannte Zündsteuergerät enü.äli einen frequenzgesteuerten Oszillator.
In einem Regler wird der Istwert des Laststromes de« Stromrichters mit einem Sollwert verglichen. Die Reglerausgangsspannung steuert die Frequenz de« Oszillators.
Der Oszillator des bekannten Zündsteuergeräts enthält einen von der Reglerausgangsspannung ange steuerten Integrator, eine nachgeschaltete Triggerstufe und einen Pulsgenerator (US-PS 34 66 525). Dei Integrator erzeugt eine zeitproportional mit seinei Eingangsspannung linear ansteigende Rampenspan nung, die auf Null zurückgesetzt wird, wenn sie eir vorgegebenes Niveau der Triggerstufe erreicht, jedei Puls des Pulsgenerators schaltet den Ringzähler zur Auslösung der Zündimpulse um eine Stufe weiter.
Beim Auftreten einer Störung ändert sich der Laststrom des Stromrichters und damit die Regleraus gangsspannung zur Steuerung der Frequenz des Oszillators. Es stellt sich eine geänderte Frequenz ein die eine fortlaufende Änderung der Zündwinkel bewirkt bis über den Regelkreis die auftretende Störung kompensiert ist. Die Art der Frequenzsteue rung des bekannten Zündsteuergeräts bedingt ein integrales Übergangsverhalten, das zu einer geringen Regelgeschwindigkeit führt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zündsteuergerät der eingangs genannien Art /u schaffen, das auftretende Störungen schneller ausregeli.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß im Oszillator eine nach einer gekrümmter Kennlinie mit abnehmender Steilheit zeitlich veränderliche Referenzspannung gebildet und mit einer aus einet Regelgröße des Stromrichters abgeleiteten Steuerspan nung verglichen wird und daß die Referenzspannung jeweils um einen konstanten Betrag zurückgesetzt und jeweils ein Zündimpuls für die Stromrichterventile ausgelöst wird, wenn die Differenz zwischen Steuer spannung und Referenzspannung einen vorgegebener Grenzwert erreicht.
Beim Auftreten einer Störung wird beim erfindungsgemäßen Zündsteuergerät die Phase der Oszillatoraus gangsspannung im wesentlichen in proportionalei Abhängigkeit von einer Regelgröße des Stromrichter« verändert. Als geeignete Regelgröße kann vorzugsweise der Laststrom des Stromrichters verwendet werden Diese Art der im wesentlichen proportionalen Phasen steuerung ermöglicht eine raschere Ausregelung vor Störungen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungs gemäßen Zündsteuergerätes sieht vor, daß der Oszilla tor einen von der Differenz zwischen Steuerspannung und Referenzspannung beaufschlagten Grenzwertmelder und eine nachgeschaltete monostabile Kippstufe enthält die Impulse zur Rücksetzung der Referenzspan nung und gleichzeitigen Zündung von Stromrichterven tilen erzeugt. Die Impulse der monostabilen Kippstufe weisen eine konstante Spannungszeitfläche auf, so da£ die Referenzspannung mit jedem derartigen Impuls um einen konstanten Betrag zurückgesetzt wird.
Zur Erzeugung der Referenzspannung nach einet gekrümmten Kennlinie mit abnehmender Steilheit siehl
•ine weitere Ausführungsform der Erfindung einen n'e-grator vor. der einen mit einer konstanten Jpeisegleichspannung angesteuerten Gleichspannungsverstärker mit einem verlustbehafteten Rückkopplungs-
Svnsator o(jer mjt einem Rückkopplungskondensator mit einem ohmschen Parallelwiderstand enthält.
Das erfindungsgemäße Zündsteuergerät und seine Funktionsweise wird an Hand der Figuren näher
erläutert. Es zeigt
y j g J ein Prinzipschaltbild eines erfindungsgemäßen /ündsteuergeräts für einen netzgeführten Stromrichter,
j-ig. la Diagramme von aus der Netzspannung gewonnenen Impulsen,
IPig.2 den prinzipiellen zeitlichen Verlauf der ausgangsseitigen Gleichspannung des Stromrichters, der Steuerspannung und der Referenzspannung,
Fig.3 den zeitlichen Verlauf von Steuerspannung und Referenzspannung, sowie den Verlauf einer gekrümmten Kennlinie mit abnehmender Steilheit.
In der Darstellung der Fig. 1 wird ein als Gleichrichter ausgebildeter Stromrichter 1 aus einer Drehstromquelle mit den Phasen RST über einen Dreiphasentransformator 2 gespeist. Der Stromrichter 1 enthält Stromrichterventile 3a bis 3f. die beispielsweise Thyristoren sein können, in einer Drehstrom-Briickenschaltung. Im Lastkreis 4 des Stromrichters 1 liegt eine Last 5. Über einen Stromwandler 6 im Lastkreis 4 wird der Stromistwert h als eine Regelgröße des Stromrichters entnommen. Der Stromistwert I, wird mit einem vorgegebenen Stromsollwert h verglichen. Die Regelabweichung wird einem Regelverstärker / zugeführt, an dessen Ausgang 8 eine Steuerspannung Us erscheint. Die Steuerspannung Us ist einem Eingang 9 eines Grenzwertmelders 10 zugeleitet. Am zweiten Eingang U des Grenzwertmelders 10 liegt eine Referenzspannung Ur, die nach einer in Fig. 3 dargestellten gekrümmten Kennlinie 43 mit abnehmender Steilheit mit der Zeit ansteigt. Die Referenzspannung Ur entsteht aus einer konstanten Eingangsgleichspannung Ue, die am Eingang 12 eines mit einem Rückkopplungskondensator 13 als Integrator beschalteten Gleichspannungsverstärkers 14 anliegt. Der Integraler enthält entweder einen verlustbehafteten Rück opplungskondensator 13 oder einen Ruckkopplungskondensator mit einem - strichliert da cstellten - ohmschen Parallelwiderstand 42. Die Referenzspannung Ur steigt an. bis die Differenz zwischen der Steuerspannung üsund der Referenzspannung Ur einen dem Grenzwertmelder 10 vorgegebenen Grenzwert erreicht Beim Erreichen dieses Grenzwertes gibt der Grenzwertmelder 10 einen Impuls ab. der über eine , ejtung 15 eine monostabile Kippstufe 16 stellt. Die Spannungszeitfläche des Impulses der monostabilen kippstufe 16 ist so gewählt, daß die Referenzspannung Lto unabhängig von ihrem jeweiligen Wert über eine Leitung 17 um einen konstanten Betrag zurückgesetzt wird Die Referenzspannung Ur schwingt also säge-Zahnförmig mit der 6fachen Frequenz der Drehstromnuelle Bei einer Netzfrequenz von 50 Hz beträgt die Frequenz der sägezahnförmigen Referenzspannung also 300 Hz. Gleichzeitig wird mit dem Impuls der •monostabilen Kippstufe 16 über eine Leitung 18 ein sechsstufiger Ringzähler 19 um eine Stufe we.tergeschaltet der aus sechs bistabilen Kippstufen 20a bis 20/ aufgebaut ist. Vom Ringzähler 19 werden Zündimpulse über die Ausgänge 21a bis 21/und über Impulsverstärker 22 nacheinander in der richtigen Reihenfolge auf die Stromrichtervenlile 3a bis 3/verteilt
Zur Erläuterung der Funktionsweise des erfindungsgemäßen Zündsteuergeräu. werden die F i g. 2 und 3 betrachtet, in denen die Steuerspannung Us und die sägezahnförmige Referenzspannung Ur über die Zeit t aufgetragen sind. Als Grenzwert für die Differenz zwischen Steuerspannung Us und Referenzspannung Ur ist in den Diagrammen Null Volt gewählt.
Greifen im Stromrichter 1 an den in Fig.2 mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen Störgrößen ein, beispielsweise Netzspannungsschwankungen, so bewirkt im Regelverstärker 7 die Differenz zwischen dem von den Störgrößen geänderten Stromistwert A und dem konstanten Stromsollwert Is eine Änderung der Steuerspannung Us. Die vom Grenzwertmelder 10 abgegebenen Impulse zum Stellen der nachgeschalleten monostabilen Kippstufe 16 werden jetzt bei einem kleineren oder größeren Wert der Referenzspannung abgegeben. Die sägezahnförmige Referenzspannung Ur wird in der gewählten Darstellung angehoben. Nach der Störung tritt ein Phasensprung ein, der einen anderen Zündwinkel zur Folge hat. Dieser bleibt erhalten, bis die Störgröße verschwunden ist. Danach gehen die Steuerspannung Us und damit auch die Phase der Oszillatorschwingung wieder auf ihren Anfangswert zurück.
Beim Betrieb eines derartigen Zündsteuergeräts sind Störgrößen zu erwarten, die die Frequenz der Vtrsorgungsspannung oder aber die Frequenz des Oszillators beeinflussen. Die letztgenannten Störgrößen sind beispielsweise eine Drift im Gleichspannungsverstärker 14, Schwankungen der Gleichspannung Ue, eine sich ändernde Spannungszeitfläche der monostabilen Kippstufe 16 oder normale Ungenauigkeiten der verwendeten Bauelemente. Diese frequenzbeeinflussenden Störgrößen kann man sich am Summierpunkt des Gleichspannungsverstärkers 14 angreifend denken. Derartige frequenzbeeinflussende Störgrößen sind beim erfindungsgemäßen Zündsteuergerät dadurch oerücksichtigt, daß die zeitliche Veränderung der Referenzspannung nach der in F i g. 3 dargestellten gekrümmten Kennlinie 43, also mit abnehmender Steilheit erfolgt. Eine derartige gekrümmte Kennlinie weist der Integrator 14 auf, da er einen verlustbehafteten Rückkopplungskondensator 13 oder einen Rückkopplungskondensator 13 mit einem — strichliert dargestellten — ohmschen Parallelwiderstand 42 enthält. Durch die gekrümmte Kennlinie des Integrators 14 ist die Frequenz der sägezahnförmigen Referenzspannung Ur vom Arbeitspunkt abhängig. Wird beispielsweise ein geringerer Stromsollwert Is vorgegeben, dann vergrößert sich der Zündwinkel, und gleichzeitig verringert sich die Frequenz. Die Verringerung der Frequenz bewirkt eine weitere Zündwinkelvergrößerung und damit eine Stromabnahme. Der Stromregler verringert seine Ausgangsspannung, um den Strom an den neuen Sollwert anzupassen. Dabei wird die Frequenz wieder langsam größer, bis die Referenzspannung Ur erneut mit ihrer vorgegebenen Frequenz, beispielsweise mit 300 Hz, schwingt und die Steuerspannung Us wieder ihren Ausgangswert erreicht hat.
Ir der Darstellung der Fig.3 ist an der mit einem Pfeil gekennzeichneten Stelle ein Sprung des Stromsollwertes /5 angenommen. Man erkennt, daß die Steuerspannung Us nach dem Ausregeln des dynamischen Vorganges wieder auf ihren Anfangswert zurückläuft. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Steuerspannung Us stets im mittleren Spannungsbereich des Reglers
jleibt. Die Steuerspannung Us kann also nicht bis zur Spannungsbegrenzung des Reglers 7 driften, wo der Regelkreis nicht mehr arbeitsfähig wäre.
Zusammenfassend ist daher festzustellen, daß eine Änderung der aus einer Regelgröße des Stromrichters abgeleiteten Steuerspannung Us eine proportionale Phasenverschiebung der sägezahnförmigen Referenzspannung Ur, aber auch auf Grund der nach einer gekrümmten Kennlinie verlaufenden Referenzspannung gleichzeitig eine geringe Frequenzänderung bewirkt. Das dynamische Verhalten des erfindungsgemäßen Zündsteuergeräti ist daher proportional-inte gral, wobei die Frequenzdifferenz zwischen der Netzfrequenz und der Frequenz der Oszillatorschwin gung ein Maß fur den integralen Anteil ist Da die Frequenz der sägezahnförmigen Referenzspannung Ur nur minimal verstellt wird, ist die Integralionszeitkonstante sehr groß. Das dynamische Verhalten des erfindungsgemäßen Zündsteuergerätes kann daher im praktischen Betrieb als näherungsweise proportional angesehen werden.
Bei größeren Störungen besteht die Möglichkeit, daß eine Phasenverschiebung der sägezahnförmigen Referenzspannung Ur so groß wird, daß ein Zündwinkel erscheint, bei dem die Steuerung des Stromrichters t und die angelegte Wechselspannung nicht mehr synchron sind. Die Verstellung des Zündwinkels λ muß daher durch eine untere und obere Grenze beschränkt sein. Der Zündwinkel soll in bezug auf die Wechselspannung einen unteren Grenzzündwinkel λο = 0" nicht unterschreiten und einen oberen Grenzzündwinkel λι nicht überschreiten, der kleiner als 180° sein muß, z. B. «ι = 150°. Da die Referenzspannung Ur frei schwingt, wird die Begrenzung des Zündwinkels aus der angelegten Wechselspannung entnommen. Somit ist zwar das erfindungsgemäße Zündsteuergerät wiederum von der angelegten Wechselspannung abhängig, jedoch nur zur Bildung der genannten Gienzzündwinkel. Zwischen den Grenzzündwinkeln wird der Oszillator nicht mit der Wechselspannung synchronisiert. In diesem Bereich verstellt der Regelkreis den Zündwinkel λ immer so, daß der Stromistwert gleich dem Stromsollwert U ist.
F i g. 1 zeigt wie die Grenzzündwinkel λο und on aus von der Wechselspannung des Stromrichters 1 synchronisierten Impulsen mit Hilfe logischer Verknüpfungen gewonnen werden. Die Phasen RST der Drehstromquelle sind an die Primärwicklungen eines Synchronisiertransformators 23 angeschlossen. Die Anschlüsse 24a bis 24/der Sekundärwicklungen des Synchronisier transformators 23 sind an die Eingänge von Grenzwertstufen 2Se in die F i g. 1 aufgenommen. Das Schema der Zuordnung zwischen den Anschlüssen 24a bis 24/ der Sekundärwicklungen des Synchronisiertransformators 23 und den Grenzwertstufen 25 kann der Bezeichnung der Ausgänge 26a bis 26/ der Grenzwertstufen 25 entnommen werden, die in der F i g. 1 angegeben sind. Von den Grenzwertstufen 25 werden Rechteckimpulse mit einer Breite von je 180° el erzeugt, die an den Ausgängen 26a bis 26/ anstehen. Dabei erhält man pro Phase der Wechselspannung zwei Impulsfolgen, die um 180° el gegeneinander verschoben sind. |e drei dieser Impulsfolgen werden über die entsprechenden Ausgän ge 26a bis 26/ den drei Eingängen eines der sechs UND-Gatter 27a bis 27/ zugeführt, von denen die I IN D-Gatter 27 und 276 in F i g. 1 eingezeichnet sind. Rc/uglich dcv Schemas, nachdem die Ausgänge 26a bis 2bf den UND Gattern 27 zugeführt werden, wird ebenfalls auf die Fig. 1 verwiesen. An den Ausgängen 28a bis 28/der UND-Gatter 27 erhält man Impulse von je 60° el Breite, die gegeneinander um 60° el verschoben sind. Die Impulse von je 180° el Breite und die Impulse von je 60° el Breite sind in der Fig. la dargestellt, wobei die Impulse den Ausgängen 26a bis 26/ der Grenzwertstufen 25a bis 25/"und den Ausgängen 28a bis 28/der UND-Gatter 27a bis 27/zugeordnet sind. Der Fig. la ist ebenfalls das Zuordnungsschema der
ίο Impulsfolgen zu entnehmen, das für die Gewinnung der Impulse von je 60' el Breite benutzt wird.
Mit den Rechteokimpulsen von je b0' el Breite werden für jedes Stromrichterventil die Grenzzündwinkel λο und /xi mit Hilfe logischer Verknüpfungen festgelegt. Die Folge der Rechteckimpulse von je b0' el Breite kanii man sich als ein Netz vorstellen, das mit der 6fachen Netzfrequenz mit dem Netz umläuft. Die an den Ausgängen 21a bis 21 / des Ringzählers 19 anstehenden Zündimpulse kann man sich als ein zweites Net?
vorstellen, das sich gegen das erste Netz um einen Winkel verdrehen kann. Die logische Schaltung, die sich zwischen den beiden Netzen befindet und die im folgenden beschrieben * ird, erfaßt den Winkel, um den beide Netze gegeneinander verdreht sind, und verhindert. daß die Grenzzündwinkel λο und λι überschritten werden.
Die Ausgänge 28a bis 28/ der UND-Gatter 27a bis 27/ und die entsprechenden Ausgänge 21a bis 21/" des Ringzählers 19 sind an je einen der beiden Eingänge von UND-Gattern 29a bis 29/geführt. Beispielsweise sind die Ausgänge 28a und 21a an das UND-Gatter 29a gelegt. Die Ausgänge 30a bis 30/ der UND-Gatter 29a bis 29/ sind auf ein negiertes ODER-Gatter 31 geschaltet, dessen Ausgang 32 zusammen mit dem Ausgang 15 des Grenzwertmelders 10 einem weiteren UND-Gatter 33 zugeführt sind. Vom Impuls des Grenzwertmelders 10, der beim Erreichen des Grenzwertes der Differenz zwischen Steuerspannung und Referenzspannung ausgelöst wird, wird daher die monostabile Kippstufe 16 nur dann dargestellt, wenn der untere Grenzzündwinkel äo nicht unterschritten ist und ein Impuls des negierten ODER-Gatters 31 am UND-Gatter 33 anliegt. Die Referenzspannung Uk kann daher auch nach Erreichen des Grenzwertes der Differenzspannung noch weiter ansteigen, solange der untere G'renzzündwinkel λο noch unterschritten ist.
Zur Gewinnung des oberen Grenzzündwinkels λι sind die Ausgänge 28a bis 28/der UND-Gatter 27a bis 27/und die Ausgänge 21a bis 21/des Ringzählers 19 weiteren UND-Gattern 34a bis 34/ zugeleitet. Es werden jedoch in diesem Fall den beiden Eingängen beispielsweise des UND-Gatters 34a die Ausgänge 28a und 21c' zugeführt, auf denen um 180° el gegeneinander verschobene Impulse anstehen. Die Ausgänge 28b und
S5 21 e litgen am UND-Gatter 346. Die Ausgänge 35a bis 35/ der UND-Gatter 34a bis 34/ liegen an einem negiert »n ODER-Gatter 36, dessen Ausgang 37 zusammen mit dem Ausgang 15 des Grenzwertmelder«. 10 einem ODER-Gatter 38 zugeleitet ist. Vom
^0 Ausgangsimpuls des ODER-Gatters 38 wird die monostabile Kippstufe 16 gestellt. Der Impuls zur Rücksetzung der Referenzspannung Cr wird daher unabhängig vom Erreichen des Grenzwertes des Grenzwertmelders für die Differenz zwischen der Steuerspannung Us und der Referenzspannung Ur ausgelöst, wenn der Grenzzündwinkel λι überschritten wird.
Mu der geschilderten Auswahl der Ausgänge 21 und
28, die an die UND-Gatter 34 gelegt sind, würde man einen festen oberen Grenzzündwinkel «ι = 120° erhalten. Um diesen Grenzzündwinkel λι m vergrößern, muß der am UND-Gatter 38 anliegende Impuls verzögert werden. Hierzu ist der Ausgang 37 des negierten ODER-Gatters 36 direkt an einen Eingang eines weiteren UND-Gatters 39 gelegt. Der zweite Eingang des UND-Gatters 39 ist mit dem Ausgang 37 des negierten ODER-Gatters 36 unter Zwischenschaltung eines weiteren negierten ODER-Gatiers 40 und einer monostabilen Kippstufe 41 mit einstellbarer Impulsbreite verbunden. Vom Ausgang des negierten ODER-Gatters 40 wird die monostabile Kippstufe 41 gestellt. Abhängig von der einstellbaren Impulsbreite des Impulses der monostabilen Kippstufe 41 erhält man daher am Ausgang des UND-Gatters 39 einen verzögerten Impuls, der dem Eingang des ODFR-Gatters 38 zugeführt ist. Es lassen sich daher durch Veränderung der Impulsbreite der monostabilen Kippstufe 41 beliebige obere Grenzzündwinkel ai zwischen 120c und 180" el einstellen.
Anzuführen ist noch, daß mit einem Zündsteuergeräi ίο das entsprechend dem geschilderten Ausführungsbei spiel aufgebaut ist. Zündwinkelfehler erhalten wurden die kleiner als ± 0.25' sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
$09 5:

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zündsteuergerät für einen netzgeführten Stromrichter mit einem selbstschwingenden Oszilla- s tor, dessen Frequenz etwa ein ganzzahliges Vielfaches der Netzfrequenz ist und dessen Ausgangsspannung die Zündung der Stromrichterventile in vorgegebener Reihenfolge mit veränderlichem Zündwinkel steuert dadurch gekennzeichnet. daß im Oszillator (9 bis 17) eine nach einer gekrümmten Kennlinie (43) mit abnehmender Steilheit zeitlich veränderliche Referenzspannung (Ur) gebildet und mit einer aus einer Regelgröße des Stromrichters (1) abgeleiteten Steuerspannung (Us) verglichen wird und daß die Referenzspannung (Ur) jeweils um einen konstanten Betrag zurückgesetzt und jeweils ein Zündimpuls für die Stromrichterven-IiIe ßa bis 3f) ausgelöst wird, wenn die Differenz zwischen Steuerspannung (Us) und Referenzspannung (Un)emen vorgegebenen Grenzwert erreicht.
2. Zündsteuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (9 bis 17) einen von der Differenz zwischen Steuerspannung (Us) und Referenzspannung (Ur) beaufschlagten Grenzwertmelder (10) und eine nachgeschaltete monostabiie Kippstufe (16) enthält, die impulse zur Rücksetzung der Referenzspannung und gleichzeitigen Zündung von Stromrichterventilen ßa bis 3f) erzeugt.
3. Zündsteuergerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Integrator mit gekrümmter Kennlinie (43) zur Erzeugung der Referenzspannung (Ur). der einen mit einer konstanten Speisegleichspannung (Ut) angesteuerten Gleichspannungsverstärker (14) mit einem verlustbehafteten Rückkopplungskondensator (13) oder mit einem Rückkopplungskondensator (13) mit einem ohmschen Parallelwiderstand (42) enthält.
40
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