DE2016859B2 - Vorgefertigte Begrenzungsvorrichtung für die Betonierabschnitte von Schlitzwänden - Google Patents
Vorgefertigte Begrenzungsvorrichtung für die Betonierabschnitte von SchlitzwändenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/18—Bulkheads or similar walls made solely of concrete in situ
- E02D5/182—Bulkheads or similar walls made solely of concrete in situ using formworks to separate sections
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine vorgefertigte Begrentungsvorrichtung für die Betonierabschnitte von
Schlitzwänden, bestehend aus einem lotrecht im Bodenschutz anzuordnendes Betonfertigteil mit zwei parallelen Seitenflächen zur Anlage an die Wände des Bodenschlitzes, einer Seitenfläche, die dem herzustellenden Betonierabschnitt zugewandt ist und lotrechte, abdeckbare Ausnehmungen aufweist, und einer weiteren
Seitenfläche, die zur Führung eines Schlitzwandgreifers kreisbogenförmig ausgerundet ist. Eine derartige Begrenzungsvorrichtung ist an sich aus dem DT-Gbm
69 10 901 bekannt. Die bekannte Begrenzungsvorrichtung weist jedoch den Nachteil auf. daß es nicht möglich ist, Bewehrungen für den einzugießenden Beton
anzubringen und die Enden der eingebrachten Bewehrungen von dem Beton freizuhalten. Daher ist es nicht
möglich, die Bewehrung eines bereits mit Beton vergossenen Betonierabscimittcs mit der Bewehrung eines
nachfolgenden Wandstückes zu verbinden, so daß auch keine Übertragung von Zugkräften gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, die
es ermöglicht, durchgehende Wände herzustellen, die abschnittsweise gegossen werden, bei denen sich jedoch die Enden der Bewehrungen des einen Wandstükkes zur Übertragung der Zugkräfte in ein folgendes
Wandstück hineinerstrecken.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die in der dem herzustellenden Betonicrabschnitt zugewandten Seitenflächen der Begrenzungsvorrichtung angeordneten Ausnehmungen als Schlitze
zur Aufnahme der freien Enden der Bewehrung ausgebildet und durch ein Blech abgedeckt sind, und daß eine
mittlere Ausnehmung zur Führung der Bewehrung vorgesehen ist
Mit Hilfe dieser Vorrichtung ist es einmal aiöglich,
die Bewehrungen der einzelnen Wandstücke zu verbinden, so daß auch eine Übertragung von Zugkräften gewährleistet ist, zum anderen erlaubt die erfindungsgemaße Ausgestaltung der Vorrichtung ein einfaches Einbringen der Bewehrung, beispielsweise in Form von
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 4.
■ Ein Ausführungsbeispiel der Begrenzungsvorrichtung gemäß der Erfindung wird an Hand von schemati-
sehen Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen ausgehobenen Bodenschlitz für einen Betonierabschnitt
F i g. 2 den Bodenschlitz, an dessen Enden sich die
Begrenzungsvorrichtungen befinden,
F i ?,· 3 eine der F' S- 2 ähnliche Draufsicht mit der
im Bodenschlitz angeordneten Bewehrung,
Fig.4 einen Teischnitt des Bodenschlitzes gemäß
den vorstehenden Figuren, der bereits mit Beton gefüllt ist und den Bodenschlitz der für den folgenden Beto
nierabschnitt bestimmt ist,
F i g. 5 eine ähnliche Draufsicht, welche den folgenden Bodenschlitz darstellt, der für die Aufnahme des
Betons bereit ist.
F i g. b eine Ansicht und einen Schnitt gemäß der Li
nie Vl-Vl in F i g. 5,
F i g. 7 eine Einzelheit der Konstruktion für die Abdeckung der Schlitze in der Begren/ungsvorrichtung,
F i g. 8 schaubildhch eine Ansicht der in F i g. 7 dargestellten Einzelheiten.
Zur Herstellung der Schlitzwand hebt man den Bodenschlitz 10 gemäß F i g. 1 aus, der eine bestimmte
Tiefe aufweist. Nachdem dieser Bodenschlitz 10 in ge
wünschter Form und Abmesssung vollständig ausgeh« ben worden ist, wird als vorgefertigte Begrenzungsvor
richtung ein Betonfertigteil 11 an jedem Ende des Bo
denschlitzes 10 abgelassen. Dieses Betonfertigteil 11 weist eine konkave Seitenfläche Ha und eine gegenüberliegende profilierte Seitenfläche 116 auf. In der
Mitte dieser Seitenfläche 116 ist eine Ausnehmung 12
ausgebildet. Ferner sind dort zwei tiefe Schlitze 13 angeordnet, welche die Enden 14 des in F i g. 3 dargestellten Bewehrungskorbes 15 aufnehmen und zum großen
Teil diese Enden 14 dagegen schützen sollen, daß sie beim Betonieren vom Beton umgeben werden.
Nachdem die beiden Betonfertigteile 11 - wenn es
sich um den ersten Betonierabschnitt handelt — an beide Enden des Bodenschlitzes 10 gebracht sind, wobei
ihre Seitenflächen Wa zum Erdboden hin gerichtet sind, wird ein Bewehrungskorb 15 in diesen Boden
schlitz 10 abgelassen, wobei dieser noch mit dem Bohr
schlamm gefüllt ist, der zum Abstützen der Seiten wände gebraucht worden ist. Bei diesem Ablassen greifen
die freien Enden 14 der waagerechten Stäbe des Bewehrungskorbes 15 in die beiden tiefen Schlitze 13 der
Nachdem die Bewehrung an ihre Stelle gebracht ist, wird ein Tauchrohr auf den Grund des Bodenschlitzes
10 abgelassen, dann wird Beton durch dieses Tauchrohr eingebracht und der gesamte Bodenschlitz 10 in an sich
bekannter Weise gefüllt.
Damit der Beton nicht in die beiden Schlitze 13 der Betonfertigteile 11 eindringt, während er eingebracht
wird, wird zuvor ein perforiertes Blech 16 auf dem Be-
wehrungskorb 15 angebracht, der Löcher 17 aufweist, durch welche die freien Enden 14 der waagerechten
Stäbe des Bewehrungskorbes 15 verlaufen.
Damit das Blech 16 fest gegen dL Betonfertigteile 11
gedrückt und gehalten wird, wirken auf ihn Federn 18 ein, die sich auf ihm abstützen und an ihrem Ende auf
den waagerechten Stäben in geeigneter Weise befestigt sind.
Damit der Beton nicht auf den Seitenflächen Ub der
Betonfertigteile U anhaftet, werden diese ständig durch hydraulische Zylinder in senkrechter Richtung
bewegt und zwar einige Stunden lang die für das Ausformen genügen.
Nach dem Erstarren des Betons folgt das Ausheben des Bodenschlitzes 10 für den folgenden Belonierabschnitt,
wobei das entsprechende Betonfertigteil 11, das an seinem Platz verblieben ist, als FCwirung für den
Schlitzwandgreifer dient.
Das Verbleiben dieses Betonfertigteils 11 ermöglicht
es auch, die Enden 14 des bereits angebrachten Bewchrungskorbes
15 gegen Verschmutzung, Verformung od. dgl. zu schützen. Wenn der Bodenschlitz 10 für den
folgenden Betonierabschnitt völlig ausgehoben (F i g. 4) und zum Betonieren vorbereitet ist, wird das Betonfertigteil
11 herausgezogen. Dann wird das Betonfertigteil ti an das andere Ende des Bodenschlitzes 10 gesetzt
und ein neuer Bewehrungskorb 19 in diesen Betonierabschnitt an seine Stelle gebracht (F i g. 5).
Je nach dem Zweck der im Bau befindlichen Schlitzwand kann das in den F i g. 2 und 3 linke Betonfertigteil
It entweder herausgezogen und sein freigelassener Raum dann mit Beton gefüllt oder für eine eventuelle
Verlängerung der Schlitzwand an dieser Seite beibehalten werden.
Der neue Bewehrungskorb 19 wird an der Seite des Betonfertigteils 11 durch die beiden tiefen Schlitze 13
geführt, in welche die freien Enden 14 der Bewehrung eingreifen, die zur Verbindung mit dem Bewehrungskorb
des nächsten Betonierabschnittes dienen sollen. An seinem anderen Ende wird dieser Bewehrungskorb
19 durch ein Blech 20 geführt, das fest mit dem Bewehrungskorb 19 verbunden und so gestaltet ist, wie die
beim Betonieren der vorhergehenden Füllung durch die Längsausnehmung 12 der profilierten Seitenfläche 116
des Betonfertigteils 11 geformte Betonnase.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die freien Enden 22 der waagerechten Stäbe des Bewehrungskorbes 19 etwas
näher zur Mittellinie hin verlaufen, damit sie neben den freien Enden 14 des Bewehrungskorbes 15 des vorgehenden
Betonierabschnittes liegen können.
Nachdem dieser Bewehrungskorb 19 an seinen Platz gebracht ist, kann die Schlitzwand betoniert werden,
wobei das Betonfertigteil 11 ständig in lotrechter Richtung bewegt wird, damit der Beton nicht anhaftet, sowie
es bezüglich des ersten Betonierabschnittes beschrieben ist.
Es ist zu bemerken, daß die waagerechten Bewehrungsstäbe der Bewehrungskörbe 15 sehr nahe an den Außenseiten angeordnet sind, die nach dem Ausformen nur eine dünne Betonschicht belassen, die jedoch immerhin ausreicht, um eine gute Betonummantelung der Bewehrungsstäbe zu gewährleisten.
Es ist zu bemerken, daß die waagerechten Bewehrungsstäbe der Bewehrungskörbe 15 sehr nahe an den Außenseiten angeordnet sind, die nach dem Ausformen nur eine dünne Betonschicht belassen, die jedoch immerhin ausreicht, um eine gute Betonummantelung der Bewehrungsstäbe zu gewährleisten.
Die freien Enden 14 und 22 weisen eine Länge auf, die ausreicht, um ein gutes Überdecken und eine vollständige
Übertragung der Zugkräfte zu gewährleisten und so eine vollkommene Kontinuität der Bewehrung
zu erzielen. Andererseits unterteilt die durch die Ausnehmung 12 — die vorzugsweise einen trapezförmigen
Querschnitt aufweist, welcher der Seitenfläche 116 der
Fugeriwand 11 entspricht, an welcher der Füllbelon gegossen
werden soll — gebildete Betonnase 21 die Schlitzwand und ermöglicht einen besseren Widerstand
gegen die Schubkräfte, vergrößert die Berührungsfläche zwischen den Betonierabschnitten und gewährleistet
so eine bessere Dichtigkeit.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorgefertigte Begrenzungsvorrichtung für die Betonierabschnitte von Schlitzwänden, bestehend
aus einem lotrecht im Bodenschlitz anzuordnendes Betonfertigteil mit zwei parallelen Seitenflächen
zur Anlage an die Wände des Bodenschlitzes, einer Seitenfläche, die dem herzustellenden Betonierabschnitt zugewandt ist und lotrechte, abdeckbare
Ausnehmungen aufweist, und einer weiteren Seitenfläche, die zur Führung eines Schlitzwandgreifers
kreisbogenförmig ausgerundet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in der dem herzustellenden Betonierabschnitt zugewandten Seitenfläche
(116) der Begrenzungsvorrichtung angeordneten Ausnehmungen als Schlitze (13) zur Aufnahme der
freien Enden der Bewehrung (14. 22) ausgebildet und durch ein Blech (16) abdeckbar sind, und daß
eine mittlere Ausnehmung (12) zur Führung der Bewehrung (19) vorgesehen ist
2. Vorgefertigte Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die
Schlitze (13) abdeckende Blech (16) mit den Enden (14) der waagerechten Bewehrung verbunden ist.
3. Vorgefertigte Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Blech
(16) unter Druck über die Schlitze (13) gelegt ist.
4. Vorgefertigte Begrenzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Ausnehmung (12) im Schnitt
trapezförmig ausgebildet ist
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| LU60021 | 1969-12-16 | ||
| LU60021 | 1969-12-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2016859A1 DE2016859A1 (de) | 1971-06-24 |
| DE2016859B2 true DE2016859B2 (de) | 1975-07-17 |
| DE2016859C3 DE2016859C3 (de) | 1977-04-28 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2016859A1 (de) | 1971-06-24 |
| US3729164A (en) | 1973-04-24 |
| ES385871A1 (es) | 1974-10-16 |
| NL156473B (nl) | 1978-04-17 |
| GB1302756A (de) | 1973-01-10 |
| CA959633A (en) | 1974-12-24 |
| FR2071576A5 (de) | 1971-09-17 |
| NL7005386A (de) | 1971-06-18 |
| LU60021A1 (de) | 1971-08-17 |
| BE744770A (de) | 1970-07-01 |
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