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DE2017538B2 - Halsrahmen-Anbindeeinrichtung in Viehständen - Google Patents
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DE2017538B2 - Halsrahmen-Anbindeeinrichtung in Viehständen - Google Patents

Halsrahmen-Anbindeeinrichtung in Viehständen

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DE2017538B2
DE2017538B2 DE19702017538 DE2017538A DE2017538B2 DE 2017538 B2 DE2017538 B2 DE 2017538B2 DE 19702017538 DE19702017538 DE 19702017538 DE 2017538 A DE2017538 A DE 2017538A DE 2017538 B2 DE2017538 B2 DE 2017538B2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/062Neck-bars, e.g. neck collars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

3 4
die U-Bügel durch Seile von vorgegebenem Standort arbeitend ausgeführt sein, indem er mit dem Tragseil
aus — gegebenenfalls gemeinsam — anzuheben und verbunden ist und indem ihm eine in Arbeitsstellung
so abzusenken, daß eingetriebenes Vieh von dem einrastende, durch das Tragseil auslösbare Rastan-
Halsrahmen sicher erfaßt und darin festgelegt wird. Ordnung zugeordnet ist. Erleichtert wird die Handha-
Gelöst wird diese Aufgabe, indem jeder U-Bügel 5 bung des Schwenkhebels, wenn er auch in der Ruhe-
am Joch mit einem Tragseil zum Anheben des Hals- stellung fixierbar ist.
rahmens verbunden ist, indem der freie Schenkel des Als wesentlich wurde erkannt, das Tragseil des in
U-Bü^cls am freien Ende einen seitlich abgebogenen einem Viehstand befindlichen U-Bügels mit anderen
Ansatz aufweist, und indem der benachbarte Stand- Tragseilen in einer Gruppe von anderen Viehständen
pfosten höheneinstellbar mindestens eine seitlich aus- jo koppelbar auszubilden und mindestens in einer Stel-
kragende Stütze aufweist, auf welche sich bei ange- lung gemeinsam mit diesen Tragseilen fixierbar zu
hobenem Kaisrahmen der Ansatz abstützt, und von machen.
der er beim Bewegen des Halsrahmens durch einge- Im einzelnen ist der Erfindungsgegenstand an
triebenes Vieh abrutscht und den Halsrahmen zum Hand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen
Absenken freigibt. 15 in Verbindung mit diese darstellenden Zeichnungen
Damit wird das Anbinden des Viehs wesentlich er- erläutert. Es zeigt
leichtert, da bereits vor dem Eintreiben die U-Bügei Fig. 1 die Frontansicht von Halsrahmen-Anbinso abgesenkt werden können, daß sie mit einem seit- deeinrichtungen aufweisenden Viehständen,
liehen Ansatz zur Auflage auf von den Standpfosten F i g. 2 in vergrößertem Maßstab einen in seiner auskragenden Stützen gelangen. Beim Einlreibeu dei 20 oberen Stellung durch eine Stütze fixierten Halsrah-Tiere in die Viehstände werden die Halsrahmen von men,
Tieren berührt und hierbei von den Stützen abgeho- F i g. 3 eine Gleitschiene mit der sich ein Ansatz
ben bzw. abgeschoben, so daß sie selbsttätig in de* Halsrahmen-U-Bügels im Eingriff befindet,
Sperrstellung gelangen. F i g. 4 in perspektivischer Darstellung eine andere
Bewährt hat es sich, die horizontal liegenden Pro- »5 Ausführung einer Gleitschiene,
filstäbe mit Haken zum Befestigen der Führungsseile F i g. 5 einen Halsrahmen mit drehbarem Sperran-
od. dgl. auszustatten. satz,
Zweckmäßig weist das Joch des U-Bügels in der F i g. 6 das Drehgelenk des Auslegers nach F i g. 5
Mitte eine Öse zum Angreifen des Tragseiles auf. Die und
Höheneinsteilbarkeit läßt sich leicht erreichen, indem 30 Fig. 7 einen Halsrahmen mit einem den U-Bügel
der Standpfosten in Abständen eine Reihe von Boh- schließenden und beim Anheben des Halsrahmens
rungen aufweist, wobei die als Bolzen ausgebildete sich selbsttätig öffnenden Schwenkhebel.
Stütze jeweils in eine ausgewählte Bohrung einsteck- Die einzelnen Viehstände sind stirnseitig von
bar und gegebenenfalls durch Verschrauben sicher- einem Rohrgerüst abgeschlossen, das aus oberhalb
bar ist. Die Stütze kann auch durch spannbare Schel- 35 und unterhalb des Verschiebebereiches der Halsrah-
len höheneinstellbar gehalten sein. Zur Sicherung ge- men horizontal liegenden Profilstäben 1 und 2 und
gen vorzeitiges, ungewolltes Abrutschen ist der Stütz- aus vertikal stehenden Standpfosten 3 besteht, die im
bolzen und/oder der Ansatz am U-Bügel mit einer Stallboden festgelegt sind. Eine zusätzliche Veranke-
Abbiegung am Ende bzw. mit einem Zapfen ausge- rung an der Stalldecke ist durch getrennte Stützen,
stattet. 40 beispielsweise durch Rollen 4 tragenden Gabeln 5
Als vorteilhaft hat sich auch erwiesen, die Stütze möglich.
als eine U-Profil aufweisende Gleitschiene auszubil- Zur vertikalen Führung der Halsrahmen ist in jeden, die durch einen Boden abgeschlossen ist, und dem Viehstand zwischen den horizontal liegenden die an einer der Seitenwände einen Schlitz hat, der in Profilstäben 1 und 2 ein Seil 6 ausgespannt, das beidmindestens einem der Höhe des Ansatzes am U-Bü- 45 endig durch Ketten 7 verlängert ist. Am unteren gel entsprechenden Abstand über dem Boden der Ketienende ist eine Öse 8 angebracht, die in einen Gleitschiene endet. Ein vorzeitiges und unbeabsich- Haken 10 am Stab 2 eingehängt wird. Vom Einhäntigtes Abrutschen kann hier unterbunden werden, in- gen des oberen Kettenendes in einen Haken 9 am dem der Buden an der Gleitschiene schräg angeord- Stab 1 wird die eingespannte Länge des Seiles 6 und net ist und in Richtung zum Schlitz ansteigt, wobei 50 damit dessen Straffheit bestimmt. Geführt wird der letzterer nach der Seite weist, von der das anzubin- Halsrahmen am Seil 6 durch ein das Seil umgreifendende Vieh eingetrieben wird. Die Gleitschiene kann des Rohr 11, welches mit dem einen U-Schenkcl 14 auch mit einer lichten Weite ausgeführt sein, welche des Halsrahmens verbunden ist, der als nach unten die doppelte Stärke des Ansatzes überschreitet; offener, U-förmiger Bügel 12 mit Joch 13 sowie dem zweckmäßig ist diese freie Weite oberhalb des Schiit- 55 zweiten freien Schenkel 15 ausgebildet ist. Das freie zes durch eine Abweisblende eingeschnürt. Insbeson- U Schenkelende weist seitlich einen abgebogenen dere in diesem Falle kann der Schlitz auch seitlich im Ansatz 16 auf, der schräg verläuft und zum Führen Boden der Gleitschiene vorgesehen sein und sich des U-Bügels 12 beim Absenken des Halsrahmens mindestens einseitig an eine ihrer vertikalen Füh- dient. Weiter fixiert dieser Ansatz 16 den Halsrahrungsflächen anschließen. 60 men in einer oberen Stellung, in die er vor dem Ein-
Eine zusätzliche Sicherheit gegen ungewolltes Ent- treiben des Viehs in den Stand angehoben wird,
kommen des Viehs aus dem"Halsrahmen wird da- Hierfür sind die Standpfosten 3 mit einer Reihe von
durch gegeben, daß der Ansatz drehbeweglich und in in gleichen Abständen vorgesehenen Bohrungen 17
mindestens einer Stellung sperrbar im freien Sehen- ausgestattet, die zur Aufnahme von Stützbolzen 18
kel des U-Bügels gehalten ist. Andererseits kann der 65 dienen, die in die Bohrungen eingesteckt und durch
Bügel aber auch z. B. durch eine Kette oder einen ge- eine Rastl'cder oder durch Verschraubungen gehalten
gen einen Anschlag schwenkbaren Hebel nach unten sind,
verschließbar sein. Ein solcher Hebel kann selbsttätig Vor dem Eintreiben des Tieres in den Viehstand
wird der betreffende Halsrahmen entweder entlang Endes einen Zapfen 29 auf, der hinter den Stützboldes Seiles 6 hochgeschoben oder mittels eines an zen 18 faßt. Ein Abrutschen in Längsrichtung des einer Öse 19 in der Mitte des Joches 13 angreifenden Stützbolzens 18 wird durch dessen hakenartig aufZugseiles 20 angehoben bis der Ansatz 16 sich auf wärts gebogenes Ende 30 verhindert (F i g. 2).
den Stützbolzen 18 legt. Nunmehr wird das Vieh in 5 Die Stütze kann auch als U-Profil aufweisende seinen Stand getrieben. Beim Berühren des U-Bügels Gleitschiene 31 (Fig.3 und4) ausgebildet sein, die 12 und/oder des Seiles 6 sowie gegebenenfalls des durch einen Boden 32 abgeschlossen ist und in einer Standpfostens 3 durch das Tier wird der Ansatz 16 Seitenwand einen Schlitz 33 hat. Das vorzeitige Ausvom Stützbolzen 18 abgedrängt, so daß der Bügel 12 treten des Ansatzes 16 aus der Gleitschiene kann unauf den Hals 25 des Viehs sinkt. Als Sicherung der io terbunden werden, indem der Boden 32 zum Schlitz Anbindevorrichtung dient eine Kette 26, die die 33 ansteigt oder dieser dicht über dem Boden vorgefreien Enden der U-Schenkel 14 und 15 verbindet sehen ist.
und damit den Bügel 12 nach unten schließt. Die lichte Weite der Gleitschiene 34 kann die dop-
Die Zugseile 20 der einzelnen Halsrahmen sind im pelte Stärke des Ansatzes 16 aufweisen und oberhalb Bereich des Profilstabes 1 durch Rollen 4 oder Rohr- 15 des Schlitzes durch eine Abweisblende 35 eingekrümmer 21 umgelenkt. Ihre freien Enden sind mit schnürt sein. Der Schlitz kann seitlich im Boden der einem Stellseil 27 verbunden, das nach Umlenkung Gleitschiene vorgesehen sein, und an den Boden mittels einer Kupplung 22 an einer Stange 23 hängt, schließen sich seitlich Führungsflächen 37 an.
die durch eine Kulisse 24 geführt ist. Beim Ziehen an Eine unwillkürliche oder zu leichte Auslösung des der Stange 23 werden die Halsrahmen gemeinsam 20 Haisrahmens wird dadurch unterbunden,
angehoben, um beispielsweise zum Austreiben des Zum Abschließen des Bügels 12 nach unten ist der Viehs auf die Weide dieses freigeben zu können. Un- Ansatz 16 am U-Schenkel 15 drehbar angeordnet terhalb der Kulisse 24 ist mit der Stange 23 ein Stell- (F i g. 5 und 6). In das gelenkseitige Ende des Ansatring verbunden, welcher die herbeigeführte Stellung zes 16 ist ein Drehzapfen 38 eingepreßt. In diesen der Stange und damit der Halsrahmen fixiert. Die as Drehzapfen ist eine Blattfeder 39 eingeschoben, die Stange kann aus der Kulisse 24 freigegeben werden, mit einem Zapfen 40 sowie einem etwas längeren so daß je nach Standhöhe des Viehs die Halsrahmen Zapfen 41 ausgestattet ist. Das freie Ende des entlang ihres jeweiligen Seiles 6 nach unten zu gleiten U-Srhenkels 15 weist zwei einander gegenüberlievermögen. gende Bohrungen 42 und 43 zur Aufnahme des Zap-
Aus dem gemeinsamen Stellseil 27 können im Be- 30 fens 40 auf, während der Drehzapfen 38 bzw. der
darfsfalle beliebig viele der einzelnen Zugseile 20 aus- Ansatz 16 Bohrungen 44 und 45 für die Zapfen 41
gehakt werden, so daß beim Freigeben des Viehs für und 40 hat. Zum Schwenken des Ansatzes 16 wird
die Weide nur die hierzu vorgesehenen Tiere betroffen der länger.: Zapfen 41 so weit eingedrückt, daß der
werden. Es können auch die restlichen Tragseile 20 kürzere Zapfen 40 die Bohrung 42 bzw. 43 freigibt,
in gleicher Weise miteinander verbunden sein, so daß 35 Der U-Bügel 12 kann nach unten auch durch einen
sie durch ein zweites gemeinsames Stellseil gemein- Schwenkhebel 46 abgeschlossen werden (F i g. 7). Er
sam betätigt werden. stützt sich mit seinem zweiten kurzen Hebelarm 47
Um das Gleiten des Halsrahmens auf dem Seil 6 gegen einen Anschlag 48 am U-Schenkel 14 ab. Das
zu erleichtern und den Verschleiß des Seiles zu ver- Zugseil 20 ist durch die quergestcllte Öse 19 am Joch
mindern, ist das untere Ende 28 des Rohres 11 4° 13 geführt und am Schwenkhebel 46 befestigt. Beim
trichterförmig erweitert (F i g. 1 und 2). Der Ansatz manuellen Anheben des Halsrahmens wird dei
16 am ü-Bügei 12 weist in der Nähe seines freien U-Bügel 12 beim Schwenken des Hebels 46 geöffnet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

1 2 freien Schenkel (IS) des U-Bügels (12) gehalten Patentansprüche: ist. 11. Halsrahmen nach Anspruch 1, dadurch ge-
1. Halsrahmen-Anbindeeinrichtung in Vieh· kennzeichnet, daß der U-Bügel (12) z.B. durch ständen, die stirnseitig von einem Rohrgerüst aus 5 eine Kette (26) oder durch einen gegen einen /\n-Standpfosten und zwei horizontal liegenden Pro- schlag (48) schwenkbaren Hebel (46) nach unten filstäben abgeschlossen sind, bei der an vertikal verschließbar ist.
eingespannten Führungsseilen drehbar und hö- 12. Halsrahmen nach Anspruch 11, dadurch henverschiebbar die Halsrahmen angeordnet gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (46) mit sind, die als U-Bügel mit vom Joch aus sich nach io dem Tragseil (20) verbunden ist, daß ihm eine in unten erstreckenden Schenkeln ausgebildet sind, Arbeitsstellung einrastende, durch das Tragseil dadurch gekennzeichnet, daß jeder auslösbare Rastanordnung zugeordnet ist, und U-Bügel (12) am Joch (13) mit einem Tragseil daß er in der Ruhestellung fixierbar ist.
(20) zum Anheben des Haisrahmens verbunden 13. Halsrahmen nach den vorhergehenden Anist, daß der freie Schenkel (IS) des U-Bügels am 15 Sprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das freien Ende einen seitlich abgebogenen Ansatz Tragseil (20) in einem Viehstand mit anderen (16) aufweist, und daß der Standpfosten (3) hö- Tragseilen in einer Gruppe von anderen Viehheneinstellbar mindestens eine seitlich auskra- ständen koppelbar ist und mindestens in einer g'-nde Stütze (18) aufweist, auf welche sich bei Stellung gemeinsam mit diesen Tragseilen fixierangehobenem Halsrahmen der Ansatz abstützt, 20 bar ist.
und von der er beim Bewegen des Halsrahmens
durch eingetriebenes Vieh abrutscht und den
Halsrahmen zum Absenken freigibt. Die Erfindung betrifft eine Halsrahmen-Anbinde-
2. Halsrahmen nach Anspruch 1, dadurch ge- einrichtung in Viehständen, die stirnseitig von einem kennzeichnet, daß die Profilstäbe (1,2) mit Ha- 25 Rohrgerüst aus Standpfosten und zwei horizontal Heken (9,10) /um Befestigen der Führungsseile (6) genden Profilstäben abgeschlossen sind, bei der an od. dgl. ausgestattet sind. vertikal eingespannten Führungsseilen drehbar und
3. Halsrahmen nach Anspruch 1, dadurch ge- höhenverschiebbar die Halsrahmen angeordnet sind, kennzeichnet, daß das Joch (13) des U-Bügels die als U-Bügel mit vom Joch aus sich nach unten er-(12) in der Mitte eine Öse (19) zum Angreifen 30 streckenden Schenkel ausgebildet sind. Derartige des Tragseiles (20) aufweist. Halsrahmen-Anbindeeinrichtungen werden benutzt,
4. Halsuihmen nach Anspruch 1, dadurch ge- um einerseits aufgestalltem Vieh den Bewegungskennzeichnet, daß der Standpfosten (3) in Ab- raum zu beschränken, um es am Stand zu halten, die ständen eine Reihe Bohrungen (17) aufweist, wo- Entmistung zu erleichtern u. dgl., während andererbei die als Bolzen (18) ausgebildete Stütze jeweils 35 seits innerhalb eines solchen vorgegebenen Bewein eine ausgewählte Bohrung einsteckbar ist. gungsraumes das angebundene Vieh möglichst wenig
5. Halsrahmen nach Anspruch 1, dadurch ge- in seiner Bewegungsfreiheit behindert werden soll,
kennzeichnet, daß der Stützbolzen (18) und/oder Verbreitet sind als Anbindeeinrichtungen für Vieh der Ansatz (16) am U-Bügel (12) mit einer Ab- als U-förmige Bügel ausgebildete Halsrahmen, die an biegung (30) am Ende bzw. mit einem Zapfen 4° vertikal eingespannten Seilen oder Stangen geführt (29) ausgestattet ist. sind, wie solche in der schweizerischen Patentschrift
6. Halsrahmen nach Anspruch 1, dadurch ge- 488 392 gezeigt sind. Derartige Halsrahmen werden kennzeichnet, daß die Stütze als eine U-Profil dem Tier aufgelegt und umfassen mit ihren Schenaufweisende Gleitschiene (31) ausgebildet ist, die kein dessen Hals beidseitig. Je nach Spannung sind durch einen Boden (32) abgeschlossen ist und an 45 Bewegungen des angebundenen Tieres in Längsricheiner der Seitenwände einen Schlitz (33) hat, der tung des Viehstandes nur in erwünscht geringem in mindestens einem der Höhe des Ansatzes (16) Maße möglich, während vertikalen Bewegungen soam U-Bügel (12) entsprechenden Abstand über wie Drehbewegungen des Halses nur wenig Widerdem Boden der Gleitschiene endet. stand entgegengesetzt wird.
7. Halsrahmen nach Anspruch 6, dadurch ge- 50 Nachteilig ist, daß jeweils zum Anbinden oder kennzeichnet, daß der Boden (32) an der Gleit- Freigeben des Tieres beim Eintreiben oder Austreischiene (31) schräg angeordnet ist und in Rieh- ben die Halsrahmen einzeln angehoben und abgetung zum Schlitz 1,33) ansteigt, wobei letzterer senkt werden müssen.
nach der Seite weist, von der das anzubindende Nach der USA.-Patentschrift 1 577 144 wird das
Vieh eingetrieben wird. 55 Festlegen der Tiere dadurch erleichtert, daß die
8. Halsrahmen nach den Ansprüchen 6 und 7, Weite der Halsbügel sich auf die Halsbreite des jedadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der weiligen Tieres einstellen läßt, und nach der Gleitschiene (34) die doppelte Stärke des Ansät- schweizerischen Patentschrift 457 023 dadurch, daß zes (16) überschreitet und oberhalb des Schlitzes sich die Halsrahmen durch Schwenken des Joches durch eine Abweisblende (35) eingeschnürt ist. 60 und des freien Schenkels auf vorgegebene Weiten
9. Halsrahmen nach Anspruch 8, dadurch ge- einstellen lassen. Diese Erleichterung jedoch entbinkennzeichnei, daß der Schlitz seitlich im Boden det noch nicht von der Notwendigkeit, in jedem der Gleitschiene vorgesehen ist und an ihn sich Viehstand beim Eintreiben des Viehs den Halsrahmindestens einseitig vertikale Führungsflächen men einzeln anzuheben und ihn dann abzusenken, (37) anschließen. 65 wenn das Vieh sich unter dem Halsrahmen befindet.
10. Halsrahmen nach Anspruch 1, dadurch ge- Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine kennzeichnet, daß der Ansatz (16) drehbeweglich Halsrahmen-Anbindeeinrichtung der bezeichneten und in mindestens einer Stellung sperrbar im Gattung in Viehständen zu schaffen, die es gestattet,
DE19702017538 1970-04-13 1970-04-13 Halsrahmen-Anbindeeinrichtung in Viehständen Expired DE2017538C3 (de)

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DE2017538C3 DE2017538C3 (de) 1974-05-22

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