DE2018404B2 - Tieftemperaturkabel - Google Patents
TieftemperaturkabelInfo
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Classifications
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- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K63/00—Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
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-
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Description
Die Erlindung betrifft ein Tiefieniperaturkabel mit
einem rohrförmigen Leiter, tier aus gewendelten, mit
Abstand voneinander angeordneten Teilleitern besteht,
wiihei die Teilleiter von einer Isolierung umhüllt sind,
die aus gewendelten Bändern besteht.
Es ist bereits ein elektrisches Kabel bekannt,
welches aus mindestens zwei konzentrischen Mänteln aus leitendem Metall und aus einer gewickelten Isolierung
besteht, wobei der Leiter im wesentlichen in form mindestens einer Schraube angeordnet ist, an
welcher eine Isolierhülle anliegt, wobei das Verhältnis der Ausdehnung*- oder Schrumpfungskoeffizienten
des Leiters und des Isoliermaterials so gewählt ist, daß die Isolierhülle bei einer Temperaturänderung auf
diese Schraube einen Druck ausübt und dadurch »5 eine Verlängerung oder Verkürzung bewirkt, welchedie
Wirkung der Tempeiaturänderung kompensiert. Der Leiter besteht aus schraubenförmig und mit Abstand
voneinander angeordneten Teilleitern, so daß bei einer Temperaturänderung die Kabellänge infolge
einer gleichzeitigen Änderung des Schlagwinkels und des Durchmessers der Schraubenwindungen konstant
bleiben soll (deutsche Offenlegungsschrift 1 814036).
Beim bekannten Kabel drückt die Isolierung auf den Leiter, und damit drücken auch die Isolierlagen
aufeinander, wodurch sich eine erhöhte Reibung ergibt. Bei /u großer Reibu"2 verhalten sich der Leiter und die
Isolierung wie massive Körper, und es entstehen große
Kraft': in den Körpern und a.i den >
erankerungen.
Der F.rliiidung liegt die Aufgabe zugrunde, alle
Reibung bei einer Kontraktion kleii, zu halten, wie
beispielsweise die zwischen Leiter und Isolierung und zwischen den lsolicrlagen der Bänder.
Diese Aufgabe wird erlindungsgemäß dadurch gelöst,
daß Leiter und Isolierung in Abständen verankert sind, daß im Innern des Leiters Stützelementc angeordnet
sind und daß die radiale Kontraktion der Stützelemente gleich oder größer und die radiale
Kontraktion der Wandisolierung gleich oder kleiner als die radiale Kontraktion des Leiters ist und daß die
.Schlaglänge der Handisolierung kleiner als die der Teillciter ist.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind den UiHeiansprüehen zu entnehmen.
Die Lrfindung wird nachstehend an Hand eines in -15 der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfülmingsbeispicles
näher erläutert. Ls zeigt
I i g. I das Kabel mit seiner abschnittweisen Verankerung.
I- i g. 2 eine Schnittansichl der Teilleiter.
F i g. i die Mittellinie eines der gewendcllen Tcilleiter.
falls auf einer Schlaglänge der Zylinder längs aufgeschnitten und in der Lbenc ausgebreitet is(.
F i g. 4 einen Ausschnitt des Leiters mit Stül/-elementen.
F i g. 5 Halteclcmente für die Stützelemente,
F i g. 6 weitere mögliche Stützelemente,
F i g. 7 einen Ausschnitt des Leiters mit aiifgebrach'cr
Isolierung und Wellrohren,
F i g. 8 eine Zwischenverankerung des Kabels.
Wie in der F i g. 1 dargestellt, erfolgt die Verankerung des Kabels I mittels Kabelmuffen 2 beispielsweise
alle 200 m. Die Muffen 2 sind mit dem Erdboden der Umgebung verankert.
Der Leiter besteht nach F i g. 2 in bekannter Weise tiiis einer Anzahl von Teilleitern 3, welche voneinander
eil'.™ Abstand α haben. Die Teilleiter sind schraubenform'rt
Bewickelt. Bei einer Kontraktion verhalten sich ..„>„
die gewendeltenyTeilleiier wie Spiralfedern, die an
ihren Verankerungen (Endversehlüsse) festgehalten sind. Die auftretenden Kräfte werden klein sein, falls
die Schlagiänge nicht zu groß und die Einzelleiter nicht zu dick sind.
Es hestehi nun die Forderung, daß die Teilleiter bei
ihrer Kontraktion nicht durch Reibung ülv.-rmäßig gehindert werden. Die Verhältnisse werden nachstehend
an I land der F i g. 3 näher erläutert.
Der Umfang des Leiterzylinders ist μ ----- 2nrj.. Falls
die Länge / sich um I/ -■ \J verkürzt, wird aus / die
kleinere Länge /'. und der Umfang u wird ii und ist
um Au verkleinert.
Folgende Beziehung läßt sich ableiten:
| Im | Ar1. | (ι - s'\ | Λ,(. | Λ |
| il | II. | i \ a-1 | \ | U |
| Al | ||||
| x''' ι |
An.
s-
1. n.
r
ΙΓ
Die Gleichung 1 zeigt, daß sich der Radius;·/, um
den Betrag
\ j. r j.
u-
stärker verkleinert als \j. //„ welches der Kontraktion
eines zylindrischen Leiters ohne gewcndelte Teilleiter entspricht. Dies ist auch der Grund, daß die Teilleiter
mit Abstand voneinander angeordnet sein müssen. Ferner ist ersichtlich, daß sich bei der Kontraktion der
Schlagwinkel ;■ um F/ verkleinert.
Wie aus der F ι g. 4 ersichtlich, sind die Teilleiter 3
beispielsweise auf Ringe 4 abgestützt. Da die Teilleiter 3 sich bei der Kontraktion gegen die Ringe 4
um Iv verdrehen, entsteht Reibung, die klein gehalten
werden muß. Die Aufpreßkraft zwischen Teilleitern und Ringen soll dabei so klein wie möglich sein. Entsprechend
sind die Ringe 4 derart ausgebildet, daß deren Kontraktion
mindestens gleich oder besser etwas größer als die Kontraktion
ir
der Teilleiter ist. also falls n. - ;■/,·
der Teilleiter ist. also falls n. - ;■/,·
Mi ά M 1 S'2 I Gl. 2
ir '
Das bedeutet, daß der Kontraktionskoeffizient λ«
der Ringe 4 größer als der Kontraktionskoeffizient -w,
des Leitermaterials sein muß. Isolierstoffe haben einen KontraktionFkoeffizicnten bis zu 3n,0. und für die
Ringe 4 ist ein Isolierstoff gewählt, welcher
Arn ä An,
erfüllt. Am ist aus Reibungsgründen zweckmäßig etwas größer als An..
Um vor der Montage die Ringe 4 bereits im richtigen Abstand (zwischen 5 und 10 cm) voneinander zu
haben, können diese nach F i g. 5 durch Drähte 5
!miteinander verbunden werden. Λπι lnneniimfang
löniK'u drei oder \ icr solcher Drähte verteilt sein Pie
fringe haben in diesem hall Schlitze 6, in welche sich
die Drahte hineinlegen können. Die Ringe haben eine fülle 7, um den Draht 5 aufzunehmen. Tails die
prahle S und 8 mit einer kleinen Vorspannung gebogen
sind, besteht eine genügende Verbindung mit den Ringen, um das Aufwickeln der Leilerwendeln zl>
ermöglichen. Beim Abkühlen muß die Kontraktion
des Drahtes 5 durch eine Biegungselastizität, beispielsweise durch die bei 8, aufgenommen werden, so dall
fceine zu großen Längskräfte entstehen, tine größere
Elastizität wird erreicht, falls der Draht dicht hinter 8 flach oben zurüekgebogen wird.
Die F i g. 6 zeigt eine weitere Art der Abstützuni; fir den Leiter. Es ist dies eine Wendel 9 aus Kunststoff,
wobei deren \ic und die .Schlaglänge.vir derart
"ewählt werden, d^ß
Polyleiralluora'thylen gegen Papier. Die günstige
Reibung des Folytctralluorälhylens kann ausgenutzt werden, indem auf einem dickeren Papierband
einseilig oder beidseitig dünne l'olytetralluoiäthylei·.-folien
aufgebracht werden. Auch ein Aufsprühen ist möglich.
Es läßt sich zeigen, daß breite Bänder nicht zweckmäßig
sind, sondern daß es für eine geringe Reibung günstiger ist, bei gegebener Schlaglänge mehrere
ίο parallele Bänder zu verwenden, wie in der F i g. 7
dargestellt. Die Isolierbänder 11 bis 14 einer Lage liegen mit einem kleinen Abstand nebeneinander. Wie
nicht weitei Jargestellt, sind mehrere solcher Lagen
verwendet.
Bei einer Abkühlung entsteht bei einer Dicke«/ zwischen den Bändern ein Gesamtspiel
s-
\ ir
II-
Gl. 3
Eine schmale Wendel aus Kunststoff hat mit Rücksicht auf die Herstellung des Kabels eine zu große
l.ängselastizitat. welche durch eine breitere Wendel reduziert werden kanu, jedoch verschlechtert diese
den Zutritt des Kühlmittels zum Leiter. Die Kühlung kann verbessert werden, indem auf die breite Wendel 9
fine schmale Wendel 10 aufgebracht ist.
Der Leiter wird konzentrisch in der Mitte eines entsprechend bemessenen Wellrohres gelagert und
durch Isclierteile abgestützt, wenn er durch das Kühlmittel elektrisch isoliert werden soll.
Eine bessere Isolierung wird erreicht durch Bänder ims Papier oder Kunststoff, weiche den Leiter umueiu'.:ln.
Da bei einer Abkühlung die Teülciter sich im jeder Stelle um \y verdrehen, entsteht zwischen den
'leilleitern und der untersten Luge der Isolierung Relining, die nur mäßig ist. wenn der Aufprel.idruck
auf die Teilleiter klein gehalten wird. Ilaben die
liäi.Jer den Kontraktionskoeffizicnten \/; und die
iichlaglänge .v/;. so muß zur Klcinhaltung der Reibung
für die unterste Isolierlage r u is /7. gelten oder
45
■v/r
ύ ν. I
II-
Gl. 4
Da für Kunststoff \/( größer al.·. \i, ist. muß die
ich laglänge .?« der Bänder wesentlich kleiner als die
tier Teilleiter sein. Papierbänder haben eine kleine
Kontraktion, beispielsweise in iicr Größenordnung
VMi der des Metalls. Wird das Gleichheitszeichen in (iljichiing 4 verwendet, so erfordert dies eine große
Sehlaglänge .v;,. was aus praktischen Gründen nicht
iweck'näßig ist. Es wird besser eine kleinere Schlaglänge
gewählt, so daß sich bei Abkühlung ein kleines Spiel zwischen Isolierung und Leiter ergibt und sich
somit die Kontraktion der Isolierung ohne zu grof3c Reibung relativ zum Leiter entfalten kann. Haben
benachbarte Lagen der Bänder entgegengericnteten Schlag, so ist die gegenseitige Verdrehung 2. Ij/. Um
diese Verdrehung zu ermöglichen, muß die Reibung zwischen den Bändern, d. h. der Reibungskoeffizient,
klei η sein.
Der Reibungskoeffizient von Papier ist bei niederer Temperatur schlechter als beispielsweise der von PoIytetrafluorü'thylcn
gegen Polytetrafluorethylen oder was aus Gründen der Reibung günstig ist. Die Schlaglänge
sä ist daher nicht zu klein zu wählen. Es ist
ferner günstig, wenn die Bänder der oberen Isolierlagen eine etwas kleinere Schlaglänge als die der unteren
haben.
Wie F i g. 7 weiter zeigt, ist der Leiter 3 einschließlich
der Isolierung 15 innerhalb eines Wellrohres 16 gelagert. Dieses ist so elastisch, daß die durch die
Kontraktion hervorgerufenen Kräfte an den Verankerungen nur gering sind. Das Wellrohr 16 befindet
sich innerhalb eines weiteren Wellrohres 17, welches auf normaler Temperatur liegt. Der Raum 18 ist
evakuiert und mit einer nicht weiter dargestellter. Wärmesuperisolierimg gefüllt, um den Wärmeeintritt
in das Kabel klein zu 'laken.
In F i g. H ist die Ausbildung der Verankerung nach
der Fig. 1 dargestellt. Zwei Leiterenden 3 sind durch
Schweißen oder durch Streifen 21 supraleitenden Materials verbunden. Die Bandisolierung 22 ist an der
Muffe in bekannter Weise keulenförmig verstärkt. In der eng schraffierten Zor.e 23 sind die Isolierbänder
miteinander und mit dem Leiter 3 verklebt, so daß zwischen der Isolierung 22 und dem Leiter 3 eine feste
Verbindung bestehl. Ein Spannl and 24 mit einigen Vorsprüiigcn 25 umgibt die Keule. Die Vorsprünge 25
ragen in einen Kanal 26 eines Gehäuses 27, welches mit den Wellrohren 16 verbunden ist. Die äußeren
Wellrohre 17 sind mit einem Gehäuse 28 verbunden, welches normale Temperatur hat. während das Gehäuse
27 tiefe Temperatur hat. Zwischen beiden Gehäusen besteht ein Vakuum. Die Verankerung des
Gehäuses 27 und damit de.- Kabels relativ zum Gehäuse 28 erfolgt durch Spanndrähtc 29. welche eine
schlechte Wärmeleitfähigkeit haben. Die Drähte können aus rostfreiem Stahl oder geeignetem Kunststoff
bestehen.
Claims (8)
1. "''ieftemperaturkabel mit einem rohrförmigen
Leiter, der aus gewcndelten, mit Abstand voneinander angeordneten Teilleitern besteht, die von
einer gewcndelten Bandisolierung umhüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß Leiter
(3) und Isolierung (15) in Abständen (2) verankert sind, daß im Innern des Leiters (3) Stützelemente
(4, 9) angeordnet sind und daß die radiale Kontraktion der Stützelemente (4. 9) gleich oder größer
und die radiale Kontraktion der Bandisolierungd?)
gleich oder kleiner als die radiale Kontraktion des Leiters (3) ist und daß die Schlaglängc (sn) der
Bandisolierung kleiner als die der Teilleiter (3) ist.
2. Tieftemperaturkabel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandisolierung je
Schlaglänge (.v«) aus mehreren parallelen Bändern (11 bis 14) besteht.
3. Tiefteinperatiirkabel nach Anspruch 1 und 2.
dadurch gekennzeichnet, daß das Bandmaterial aus Polytetrafluorethylen besteht.
4. Tieftemperaturkabel nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß von Isolierlage zu
Isolierlage oder von Isolierlagengruppen zu Isolierlagengruppen
unterschiedliche Schlaglängen (sn)
gewählt sind.
5. Tieftemperaturkabel nach Anspruch 1 bis 4.
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Teillcitcr (3) auf Rin.ee (4) abstützen, deren radiale Kontraktion
mindestens der radialen Kontraktion der Teilleiter (3) entspricht.
6. Tieftemperaturkabel nach .Anspruch "\ dadurch
ijekennzeichnet. daß die Ringe (4) durch Drähte (5) miteinander verbunden sind.
7. Tieftemperaturkabel nach Anspruch 1 bis 4. dadurcl· gekennzeichnet, daß sich die Teilleiter (3)
auf eine Wendel (9) abstützen, deren radiale Kontraktion (\ 11) und Schlaglänge (vir) so abgestimmt
sind, daß die radiale Kontrakiion der
Wendel (9) mindestens der radialen Kontraktion der Teilleiter (3) entspricht.
8. Tieftemperaturkabel nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß auf die Wendel (9)
eine schmalere Wendel (K)) aufgebracht isl.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702018404 DE2018404C (de) | 1970-04-17 | Tieftemperaturkabel | |
| FR7047195A FR2086131B1 (de) | 1970-04-17 | 1970-12-30 | |
| US133826A US3668297A (en) | 1970-04-17 | 1971-04-14 | Low-temperature electrical cable arrangement |
| GB2723371*A GB1339517A (en) | 1970-04-17 | 1971-04-19 | Low temperature cable |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702018404 DE2018404C (de) | 1970-04-17 | Tieftemperaturkabel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2018404A1 DE2018404A1 (de) | 1971-12-09 |
| DE2018404B2 true DE2018404B2 (de) | 1971-12-09 |
| DE2018404C DE2018404C (de) | 1972-07-13 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2086131B1 (de) | 1976-09-03 |
| US3668297A (en) | 1972-06-06 |
| FR2086131A1 (de) | 1971-12-31 |
| DE2018404A1 (de) | 1971-12-09 |
| GB1339517A (en) | 1973-12-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E771 | Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |