DE2021234B2 - Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungs nadel - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungs nadelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren
Führungsnadel aus dünnem Blech, die aus einem in Längsrichtung geteilten, rohrförmigen Körper besieht,
der an einem Ende zwei einander überlappende Handgriffe besitzt, die an der Längstcilungslinie angeordnet
und von dieser abgebogen sind, und der am anderen Ende eine schräg verlaufende Spitze aufweist sowie
diametral liegend zur Längsteilungslinie mit einer ein Gelenk bildenden Kcrblinie versehen ist. wobei zunächst
ein der Abwicklung der Führiingsnadel entsprechender Zuschnitt ausgestanzt wird, in dessen Mitte die
Kerblinic eingearbeitet wird und der in die endgültige Form der Führiingsnadel verformt wird.
Derartige Führungsnadeln dienen zum Einführen biegsamer Katheter bei chirurgischen Eingriffen, wie
intravenösen Einlaufen, Blutprobencntnahmen und anderen
ähnlichen Techniken, bei denen Flüssigkeit aus einem Körper entnommen oder in diesen eingeführt
wird,
Bisher war es üblich, die mit dem Katheter in den Körper eines Patienten eingeführte Führungsnadel an
Ort und Stelle zu belassen und die Führungsnadel durch Hilfsmaßnahmen, z. B. durch Klebestreifen, am Körper
des Patienten zu befestigen, was natürlich mit erheblichen Verletzungsgefahren für den Patienten und mit
Unbehagen verbunden war.
Um diesen Übclstand zu beseitigen, wurden — wie
aus der USA.-Patentschrift 3 359 978 und der dänischen Palentschrift 109 789 ersichtlich — vom Katheter seitlich
entfernbare Führungsnadeln entwickelt, die gemäß dem eingangs geschilderten Verführen hergestellt wurden,
die jedoch mit wesentlichen Mangeln behaftet sind.
So wird beispielsweise gemäß der USA.-Patentschrift
3 359 978 und der dänischen Patentschrift 109/89 zur Herstellung der hohlen Führungsnadel zunächst
ein Zuschnitt ausgestanzt, der eine Abwicklung der Führungsnadel darstellt. Gemäß den bekannten
ίο Verfahren wird dieser Zuschnitt dann zu einem Hohlkörper
kreisförmigen Querschnitts »gerollt«, wobei natürlich die Anbringung der Kerblinie vor dem Rollen
erfolgen muß, da nachher, wenn der Hohlkörper geschlossen ist, kein Zugang für das entsprechende Werkzeug
mehr vorhanden ist. Die Bildung der Kerblinie im flachen Zuschnitt bringt jedoch die Gefahr mit sich, daß
der Zuschnitt beim »Rollen« entlang der Kerblinie bricht, es sei denn, die Tiefe der Kerblinie ist so gering,
daß diese Gefahr ausgeschlossen wird, was aber wiederum
den Nachteil hat, daß das Entfernen der Nadel vom Katheter sehr erschwert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile zu vermeiden, d. h., es soll ein Verfahren
der eingangs erwähnten Gattung geschaffen
a5 werden, bei dem nach dem Einbringen der Kerblinie in
ausreichender Tiefe eine nachfolgende Verformung des entsprechenden Nadelabschnitts und die damit verbundene
Bruch- und Ausschußgefahr vermieden werden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß gegenüberliegende Randbereiche des Zuschnitts in entgegengesetzt aufwärts geneigte Schenkelabschnitte unter Belassung eines flachen, mittleren Abschnitts gebogen werden, daß dann der Zuschnitt in eine U-Form mit halbrundem Steg und aufwärts gerichteten Schenkein gebogen wird, daß anschließend die durch in Längsrichtung unterbrochene Einschnitte und einteilige dazwischenliegende, entzweibrechbarc Stege gebildete Kerblinie eingedrückt wird, daß danach die Schenkel zur Bildung eines kreisförmigen Querschnitts umgebogen werden, bis die gegenüberliegenden, sich von den I landgriffen forterstreckenden Kanten aneinander zur Anlage kommen, worauf das Anschärfen der Nadelspitze ausgeführt wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß gegenüberliegende Randbereiche des Zuschnitts in entgegengesetzt aufwärts geneigte Schenkelabschnitte unter Belassung eines flachen, mittleren Abschnitts gebogen werden, daß dann der Zuschnitt in eine U-Form mit halbrundem Steg und aufwärts gerichteten Schenkein gebogen wird, daß anschließend die durch in Längsrichtung unterbrochene Einschnitte und einteilige dazwischenliegende, entzweibrechbarc Stege gebildete Kerblinie eingedrückt wird, daß danach die Schenkel zur Bildung eines kreisförmigen Querschnitts umgebogen werden, bis die gegenüberliegenden, sich von den I landgriffen forterstreckenden Kanten aneinander zur Anlage kommen, worauf das Anschärfen der Nadelspitze ausgeführt wird.
Der erste kennzeichnende Verfahrensabschnitt, nämlieh
das schräg aufwärts geneigte divergierende Hochbiegen der gegenüberliegenden Randbereiche des, Zuschnitts,
hat den Vorteil, daß der nächstfolgende Biegevorgang des Zuschnitts in die U-Form mil halbrundem
Steg und aufwärts gerichteten Schenkeln und das spätore Biegen der Schenkel zur Bildung des kreisförmigen
Querschnitts sehr erleichtert wird. Nach dem zweiten kennzeichnenden Vcrfahrensschritt, also wenn der
Zuschnitt in die U-Form mit halbrundem Steg gebogen ist. wird in den Steg — der bereits die Fertigform hat
— die durch in Längsrichtung unterbrochene Einschnitte und einteilige dazwischenliegende, entzweibrechbarc
Stege gebildete Kerblinie eingedrückt. Der Zugang für das für diesen Arbeitsgang erforderliche Werkzeug ist
durch die U-Form des Werkstücks unbehindert möglieh, wobei zu beachten ist, daß der halbrunde Steg bereits
seine endgültige Form aufweist, also nicht mehr weiter verformt wird. Hierdurch wird nicht nur die
Bruch- und Ausschußgefahr auf ein Minimum beschränkt, sondern der wesentliche Vorteil erzielt, daß
die Kerblinie der zwischen den Einschnitten liegenden Siege viel tiefer in das Material eingedrückt werden
kann, als es bisher möglich war, so daß die Nadel vom KBtheter mit einem wesentlich geringeren Risiko, ohne
dem Paiienien nennenswerte Schmerzen /u verursnchen.
entfernt wert|en kann.
Ein Ausführungsbeispiel für das Verfahren gem» IJ
der F-rfindung wird naehstehenu an Hand der Zeichnung
besehrieben. Es zeigt
Fig. IA eine vergrößerte teilweise Draufsicht eines
Führungsnadelzuschnitts, der aus Blech ausgestanzt ist,
Fig. IB eine Endansicht des in Fig. IA gezeigten
Führungsnqüelzuschnitts, in Richtung der Linie Iß-Iß
gesehen,
F i g. 2A eine teilweise Draufsicht des Fünrungsnadel/.uschniils,
bei dem die gegenüberliegenden Randabschniite im wesentlichen entgegengesetzt aufwärts gerichtete
Schenkelabschnitte sind, die wahrend der zweiten Verfahrensstufe der Führungsnadelherstellung geformt
sind.
Fig. 2B eine Endansicht des in F i g. 2A gezeigten
Führiingsnadelzuschnitis, in Richtung der Linie 2Ö-2Ö
gesehen,
F i g. 3A eine Teildraufsicht des Führungsnadelzu- ao
Schnitts während des nächsten Herstfllungsschrittes. bei dem der Zuschnitt in eine im wesentlichen U-förmige
Form gebracht wird,
F i g. 3B eine Endansicht des Führungsnadelzuschnitts, in Richtung der Linie 3ß-3ß in F i g. 3A gesehen.
Fig.4 eine Draufsicht des Führungsnadelzuschnitis,
den Verfahrensschritt der Eindrückung von sich liingserstrcckenden
unterbrochenen Einschnitten (Kerblinic) zeigend, d;e in den inneren Scheitelabschnitt zwirnen
den hochstehenden Schenkeln der U-Form eingepreßt werden,
F i g. 5 eine vergrößerte Teilscitenansicht, bei der die unterbrochenen, sich in Längsrichtung der Führungsnadel
erstreckenden Einschnitte im Schnitt dargestellt sind.
F i g. 6 eine Draufsicht des Führungsnadelzuschnitts, den Vt-rfahrensschritt zeigend, bei dem entzweibrechbare
Verbindungsstege zwischen den sich längserstrekkcnden Einschnitten gebildet werden,
F i g. 7 eine vergrößerte Teilseitenansicht, bei der die
sich in Längsrichtung erstreckenden Einschnitte und die einteiligen enizweibrechbaren Verbindungssiegc
der ein /.erbrechbares Gelenk bildenden Kerblinie der
Führungsnadel gezeigt sind,
F i g. 8A eine Draufsicht des Führungsnadelzusehnitts,
in der die Verformung des länglichen Abschnitts der Führui'.gsnadel zu einem Hohl/ylinclertcil
gezeigt ist,
Fig. 8B eine Endansicht der in F i g. 8A gezeigten
Führungsnadel, in Richtung der Linie 8ß-8ß gesehen,
F i g. 9 eine Teildraufsicht der Führungsnadel, in der
die Anbringung einer spitzen Anschaffung am Ende der Nadel gezeigt ist, die als letzter Arbeitsgang bei der
Herstellung der Führungsnadel vorgenommen wird,
Fig. IO eine vergrößerte perspektivische Ansicht der fertiggestellten entfernbaren Führungsnadel,
F i g. 11 eine vergrößerte perspektivische Ansicht
der in Fig. 10 gezeigten entfernbaren Führungsnadel,
wobei die Art und Weise gezeigt ist, wie die Nadel zur seitlichen Entfernung von einem biegsamen Ketheter
getrennt wird.
Fig. 12 eine Draufsicht des Führungsnadelzuschnitts
etwa im Maßstab I : I, der im ersten Arbeitsgang bei der Herstellung der Führungsnadel ausgestanzt wird,
Fig. 13 eine vergrößerte Seitenansicht des einen abgetrennten
Abschnitts der in F i g. 11 gezeigten entfernbaren Führungsnadel,
Fig. 14 ejne wesentlich vergrößerte TejlschnHiansicht
des enizweibreehbaren Gelenks der entfernbaren
Fi'ihrungsnadel, in Richtung der Linie 14-14 der F i g. 13
gesehen, und
Fig. 15 eine weitere wesentlich vergrößerte Teilschnittansicht,
in der ein Teil des entzweibrechbaren Gelenks der entfernbaren Führungsnadel in der Nähe
des Handgriffs gezeigt ist.
Das Verständnis für das Herstellungsverfahren der Führungsnadel gemäß der Erfindung dürfte erleichtert
werden, indem zunächst der allgemeine Aufbau der Führungsnadel beschrieben wird, wie sie gemäß dem
Verfahren nach der Erfindung hergestellt wird.
Es wird zunächst auf die Fig. 10 bis 15 Bezug genommen,
aus denen ersichtlich ist, daß die entfernbare Führungsnadel 10 zur Verwendung mit einem in
F i g. 11 dargestellten biegsamen Katheter 12 zur Entnahme
bzw. Einführung von Flüssigkeiten aus einem bzw. in einen Körper geeignet ist. Die entfernbare Führungsnadel
10 dient dazu, ;.ien Durchstich in eine Vene lu machen und das biegsame Katheter 12 mitzunehmen,
um in die Öffnung der Vene eingeführt zu werden. Danach wird die Nadel 10 aus dem Körper
entfernt, wobei das biegsame Katheter 12 in der Vene verbleibt. Die Nadel IO kann dann vollständig von dem
biegsamen Katheter 12 entfernt werden, um Schwierigkeiten zu vermeiden, die entstehen, wenn die Nadel mit
einem biegsamen Katheter 12 verbunden bleibt.
Die in Fig. 10 gezeigte entiernbare Führungsnadel
10 weist einen Hohlkörperabschnitt 14 mit einer am einen Ende angebrachten Anschärfung 15 auf. Am anderen
Ende des Hohikörperabschnitts 14 ist ein einteiliger Handgriff 16 vorgesehen, der zwei nebeneinanderliegcnde
Flügel 18 und 20 aufweist. Jeder der Flügel 18, 20 ist mit einer Verstärkungsrippe 22, 24 versehen, die
vorzugsweise als Sicken ausgebildet sind, die sich auf den Flügeln 18, 20 nicht decken, so daß die Verstärkungsrippen
22, 24 nicht ineinander passen. Wie ersichtlich, weisen die einteiligen Flügel 18, 20 in Längsrichtung
gegeneinander versetzte Abschnitte auf, um eine schnelle und einfache Handhabung bei der Entfernung
der Führungsnadel 10 von dem biegsamen Katheter 12 zu gestatten, wie es nachfolgend noch beschrieben
werden wird. Der Handgriff 16 der entfernbaren Führungsnadel 10 dient somit nicht nur zur gezielten
Einführung der Nadel in die gewünschte Vene des Körpers, sondern erleichtert auch die Entfernung der Führungsnadel
10 von dem biegsamen Katheter 12.
Der Hohlkörperabschnitt 14 der Führungsnadel 10 weist eine Längsteilungslinie 26 auf, die sich entlang der
oberen Fläche i.ber die ganze Länge des Hohlkörperabschnitts
14 einschließlich der einteiligen Flügel 18, 20 erstreckt. Die entfernbare Führungsnadel 10 ist weiterhin
mit einer Kerblinie als entzweibrechbares Gelenk 28 versehen, das sich entlang der unteren Fläche der
Nadel im wesentlichen gegenüberliegend zu der Teilungslinie in Längsrichtung über die ganze Länge der
Nadel erstreckt. Das enizweibrechbare Gelenk 28 dient der wichtigen Aufgabe, die Führungsnadel 10 in zwei
voneinander getrennte Abschnitte zu teilen, wenn die Nadel 10 mittels der Flügel 18, 20 des Handgriffs entlang
der Teilungslinie 26 um ein vorbestimmtes Maß geöffnet ist. Dies ist in F i g. 11 der Zeichnung dargestellt,
in der die beiden voneinander getrennten Abschnitte gezeigt sind, die infolge des Öffnens der Nadel
mittels des Handgriffs 16 entlang der Kerblinie entstanden sind, nachdem die Nadel ihren Zweck, nämlich das
Einstechen in die Vene und Einführen des Katheters in
die Öffnung der durchstochenen Vene erfüllt hat.
Wie am besten aus den Fig. 12 bis 15 ersichtlich,
weist das entzwcibrechbarc Gelenk 28 unterbrochene Längscinschnitte auf, die in Fig. 14 mit 30 bezeichnet
sind. Die Einschnitte 30 erstrecken sich vorzugsweise im v/esentlichen durch die ganze Dicke der Führungsnadcl,
um bei der Trennung der Nadel in die beiden getrennten Abschnitte keinen Widerstand zu leisten.
Zwischen den benachbarten Einschnitten 30 sind einteilige, entzweibrechbare Verbindungsstege 32 vorgesehen,
die dazu dienen, die trennbaren Abschnitte der Nadel zusammenzuhalten, bis eine Trennung oder Entfernung
von einem biegsamen Katheter 12 erwünscht ist. Dies wird dadurch erzielt, daß die Vcrbindiingssiege
32 entzweigebrochen werden, wenn die Nadel mittels des Handgriffs 16 geöffnet wird.
Um ein gleichmäßiges Öffnen der Nadel 10 entlang
der Tcilungslinic 26 zu erzielen, hat der Veibindungssteg
34 am hinteren Ende der Nadel nahe dem Handgriff 16 eine größere Bruchfestigkeit als die Verbindungsstege
32 und ist so in der Lage, die Verbindungsstege 32 als Gelenke wirken zu lassen, bis eine ausreichende
Kraft angewendet wird, um die entzweibrechbiircn
Verbindiingsstcge 32 zu schwächen und schließlich
zu zerbrechen. Eine fortgesetzte Kraftanwendung bewirkt ebenfalls den Bruch des Verbindungssteges 34,
so daß die beiden voneinander getrennten Abschnitte der in F i g. 11 gezeigten Nadel entstellen, die das vollständige
Entfernen von dem biegsamen Katheter 12 erleichtern. Es wurde festgestellt, daß der einteilige Verbindungssteg
34 ein im wesentlichen gleichzeitiges Entzweibrechen der Verbindungsstege 3^ sicherstellt, um
eine zwangsläufige Trennung der Führurigsnadcl 10 in
zwei voneinander getrennte Abschnitte zu erzielen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung zur Herstellung der Nadeln wird folgendermaßen durchgeführt:
Es wird auf die F i g. I bis 9 Bezug genommen, in denen die verschiedenen Arbeitsstiifen zur Herstellung
der Führungsnadel dargestellt sind. Es wird zunächst,
wie in den Fig. IA bis IB gezeigt ist. ein einteiliger
Blechzuschnitt ausgestanzt, der eine längliche Form hat. Vorzugsweise besteht das Blech aus rostfreiem
Stahl mit einer Dicke von etwa 0,15 mm. so daß es bei
verhältnismäßig geringer Dicke ausreichend steif und nicht korrodierend ist. so daß eine sanitäre Nadel zur
Durchslechung von Gewebe. Muskeln und Venen des menschlichen Körpers entsteht. Es wird darauf hingewiesen,
da3 andere gleichwertige Materialien zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendbar
sind.
Während des ersten Arbeitsganges bei der Herstellung werden die Flügel 18, 20 des Handgriffs mit Verstärkungen,
beispielsweise Sicken 22, 24, versehen, die Verstärkungsrippen für den Handgriff bilden. Es dürfte
einleuchten, daß andere Formen oder Eindrückungen im Handgriff vorgesehen sein können, um die erwünschte
Verstärkung oder Steifigkeit des Handgriffs zu erzielen.
Beim nächsten Verfahrensschritt der Nadelherstellung ist es notwendig, den länglichen Nadelzuschniit in
eine U-Form zu verformen. Wie aus den F i g. 2A bis 2B ersichtlich, werden die gegenüberliegenden Randbcrciche
14;i bis 14ö des FTihrungsnadclzusehnitts ztinächst
im wesentlichen in entgegengesetzt aufwärts geneigte Sehcnkelabschnillc verformt, wobei der verbleibende
Teil 14c als Vcrbindungssteg zwischen den Schenkeln verbleibt.
Wenn der lührungsnadelzuschniti zunächst in der in
ίο Verbindung mit den F i g. 2A bis 2B beschriebenen
Weise vcrforml ist. erleichtert er die ausschließende
Bildung der U-Form der in den F i g. 3A bis 3B gezeigten Führungsnadcl. In diesen beiden letzteren Figuren
ist die Führungsnadel, was klar aus der Endansicht der
F i g. JB hervorgeht, in eine im wesentlichen U-förmigc
Gestalt über die ganze Länge einschließlich des mittleren Vcrbindungsabschnitts der llandgriffflügcl 18. 20
verformt.
Während des nächsten Herstellungsschrittes wird
ao der lühriingsnadclzuschnitt mil dem zuvor beschriebenen
etitzweibrechbaren Gelenk 28 versehen, das sich über die ganze Länge der Führiingsnadel erstreckt.
Während dies vorzugsweise ebenfalls in zwei Arbeitsgängen vorgenommen wird, dürfte es einleuchten, daß
as auch γ·ί einziger Arbeitsgang möglich ist.
Wie in den F i g. 4 bis 5 gezeigt, besieht der erste
Schritt bei der Bildung des entzweibrechbaren Gelenks darin, daß ein unterbrochen eingeschnittener Längsabschnitt
gebildet wird, der sich längserstreckendc, Abstand voneinander aufweisende Einschnitte 30 aufweist,
die in dem Verbindungssteg des U-förmigen Nadelzuschniits
gebildet werden. Aus F i g. 5 ist klar ersichtlich, daß die Einschnitte 30 im wesentlichen in die ganze
Dicke des Bleches eingedrückt sind, um die Trennung
der Führungsnadel in die zwei Abschnitte, wie zuvor beschrieben, zu erleichtern.
Das entzweibrechbare Gelenk 28 wird durch lokalisiertes Eindrücken oder Härtung der Verbindungsabschnitte
zwischen den Einschnitten 30 vervollständigt um einteilige entzweibrechbare Verbindungsstege zu
bilden, wie dies in den F i g. 6 und 7 dargestellt ist.
Während der Bildung des entzweibrechbaren Gelenks 28 wird ein einteiliger Verbindungssteg 34. wie ir
F i g. 15 gezeigt, im wesentlichen in der Dicke des BIe
dies gehalten, so daß er eine größere Bruchfcstigkci1
aufweist als die übrigen c-ntzwcibrcchbaren Verbin dungsstege 32.
Nachdem auf diese Weise das entzweibrechbare Ge lenk in der Führungsnadel gebildet ist, wird der letzt«
Verformungsvorgang, wie in den Fig.8A bis 8B ge zeigt, vorgenommen. Gemäß diesen beiden Figurei
wird die U-Form in eine hohlzylindrische Form zun Hohlkörperabschnitt 14 verformt. Dies wird durch Um
biegen der Schenkel 14a. 14b erreicht, bis die Kantei derselben nebeneinander liegen, um die Teilungslinie 2)
zu bilden. Nachdem die Nadel ihre endgültige Forn angenommen hat. wird am vorderen Ende die spitz zu
laufende Anschärfung 15 zur Durchstechung der Hau des Gewebes usw. angebracht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Fiihrungsnaclel aus dünnem Blech, die aus einem in Längsrichtung geteilten, rohrförmigen Körper besteht, der an einem Ende zwei einander überlappende Handgriffe besitzt, die an der Längsteilungslinie angeordnet und von dieser abgebogen sind, und der am anderen Ende eine schräg verlaufende Spitze aufweist sowie diametral liegend zur Längsteilungslinie mit einer ein Gelenk bildenden Kerblinie versehen ist, wobei zunächst ein der Abwicklung der Führungsnadel entsprechender Zuschnitt ausgestanzt wird, in dessen Mitte die Kerblinie eingearbeitet wird und der in die endgültige Form der Führungsnadel verformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegende Rundbereiche des Zuschnitts in entgegengesetzt aufwärts geneigte Schenkelabschnitte unter Belassung eines flachen, mittleren Abschnitts gebogen werden, daß dann der Zuschnitt in eine U-Form mit halbrundem Steg und aufwärts gerichteten Schenkel gebogen wird, daß anschließend die durch in Längsrichtung unterbrochene Einschnitte und einteilige dazwischenliegende, entzweibrechbare Stege gebildete Kerblinie eingedrückt wird, daß danach die Schenkel zur Bildung eines kreisförmigen Querschnitts umgebogen werden, bis die gegenüberliegenden, sich von den Handgriffen forterstreckenden Kanten aneinander zur Anlage kommen, vsorauf uas Anschärfen der Nadelspitze ausgeführt wi,d.
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