Deprecated: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in /home/zhenxiangba/zhenxiangba.com/public_html/phproxy-improved-master/index.php on line 456
DE2021234B2 - Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungs nadel - Google Patents
[go: Go Back, main page]

DE2021234B2 - Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungs nadel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungs nadel

Info

Publication number
DE2021234B2
DE2021234B2 DE2021234A DE2021234A DE2021234B2 DE 2021234 B2 DE2021234 B2 DE 2021234B2 DE 2021234 A DE2021234 A DE 2021234A DE 2021234 A DE2021234 A DE 2021234A DE 2021234 B2 DE2021234 B2 DE 2021234B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide needle
needle
blank
score line
bent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2021234A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2021234A1 (de
DE2021234C3 (de
Inventor
Carl W. Des Plaines Ill. Lange (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc filed Critical Illinois Tool Works Inc
Publication of DE2021234A1 publication Critical patent/DE2021234A1/de
Publication of DE2021234B2 publication Critical patent/DE2021234B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2021234C3 publication Critical patent/DE2021234C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/08Making needles used for performing operations of hollow needles or needles with hollow end, e.g. hypodermic needles, larding-needles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/0009Making of catheters or other medical or surgical tubes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/06Body-piercing guide needles or the like
    • A61M25/065Guide needles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungsnadel aus dünnem Blech, die aus einem in Längsrichtung geteilten, rohrförmigen Körper besieht, der an einem Ende zwei einander überlappende Handgriffe besitzt, die an der Längstcilungslinie angeordnet und von dieser abgebogen sind, und der am anderen Ende eine schräg verlaufende Spitze aufweist sowie diametral liegend zur Längsteilungslinie mit einer ein Gelenk bildenden Kcrblinie versehen ist. wobei zunächst ein der Abwicklung der Führiingsnadel entsprechender Zuschnitt ausgestanzt wird, in dessen Mitte die Kerblinic eingearbeitet wird und der in die endgültige Form der Führiingsnadel verformt wird.
Derartige Führungsnadeln dienen zum Einführen biegsamer Katheter bei chirurgischen Eingriffen, wie intravenösen Einlaufen, Blutprobencntnahmen und anderen ähnlichen Techniken, bei denen Flüssigkeit aus einem Körper entnommen oder in diesen eingeführt wird,
Bisher war es üblich, die mit dem Katheter in den Körper eines Patienten eingeführte Führungsnadel an Ort und Stelle zu belassen und die Führungsnadel durch Hilfsmaßnahmen, z. B. durch Klebestreifen, am Körper des Patienten zu befestigen, was natürlich mit erheblichen Verletzungsgefahren für den Patienten und mit Unbehagen verbunden war.
Um diesen Übclstand zu beseitigen, wurden — wie aus der USA.-Patentschrift 3 359 978 und der dänischen Palentschrift 109 789 ersichtlich — vom Katheter seitlich entfernbare Führungsnadeln entwickelt, die gemäß dem eingangs geschilderten Verführen hergestellt wurden, die jedoch mit wesentlichen Mangeln behaftet sind.
So wird beispielsweise gemäß der USA.-Patentschrift 3 359 978 und der dänischen Patentschrift 109/89 zur Herstellung der hohlen Führungsnadel zunächst ein Zuschnitt ausgestanzt, der eine Abwicklung der Führungsnadel darstellt. Gemäß den bekannten
ίο Verfahren wird dieser Zuschnitt dann zu einem Hohlkörper kreisförmigen Querschnitts »gerollt«, wobei natürlich die Anbringung der Kerblinie vor dem Rollen erfolgen muß, da nachher, wenn der Hohlkörper geschlossen ist, kein Zugang für das entsprechende Werkzeug mehr vorhanden ist. Die Bildung der Kerblinie im flachen Zuschnitt bringt jedoch die Gefahr mit sich, daß der Zuschnitt beim »Rollen« entlang der Kerblinie bricht, es sei denn, die Tiefe der Kerblinie ist so gering, daß diese Gefahr ausgeschlossen wird, was aber wiederum den Nachteil hat, daß das Entfernen der Nadel vom Katheter sehr erschwert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile zu vermeiden, d. h., es soll ein Verfahren der eingangs erwähnten Gattung geschaffen
a5 werden, bei dem nach dem Einbringen der Kerblinie in ausreichender Tiefe eine nachfolgende Verformung des entsprechenden Nadelabschnitts und die damit verbundene Bruch- und Ausschußgefahr vermieden werden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß gegenüberliegende Randbereiche des Zuschnitts in entgegengesetzt aufwärts geneigte Schenkelabschnitte unter Belassung eines flachen, mittleren Abschnitts gebogen werden, daß dann der Zuschnitt in eine U-Form mit halbrundem Steg und aufwärts gerichteten Schenkein gebogen wird, daß anschließend die durch in Längsrichtung unterbrochene Einschnitte und einteilige dazwischenliegende, entzweibrechbarc Stege gebildete Kerblinie eingedrückt wird, daß danach die Schenkel zur Bildung eines kreisförmigen Querschnitts umgebogen werden, bis die gegenüberliegenden, sich von den I landgriffen forterstreckenden Kanten aneinander zur Anlage kommen, worauf das Anschärfen der Nadelspitze ausgeführt wird.
Der erste kennzeichnende Verfahrensabschnitt, nämlieh das schräg aufwärts geneigte divergierende Hochbiegen der gegenüberliegenden Randbereiche des, Zuschnitts, hat den Vorteil, daß der nächstfolgende Biegevorgang des Zuschnitts in die U-Form mil halbrundem Steg und aufwärts gerichteten Schenkeln und das spätore Biegen der Schenkel zur Bildung des kreisförmigen Querschnitts sehr erleichtert wird. Nach dem zweiten kennzeichnenden Vcrfahrensschritt, also wenn der Zuschnitt in die U-Form mit halbrundem Steg gebogen ist. wird in den Steg — der bereits die Fertigform hat — die durch in Längsrichtung unterbrochene Einschnitte und einteilige dazwischenliegende, entzweibrechbarc Stege gebildete Kerblinie eingedrückt. Der Zugang für das für diesen Arbeitsgang erforderliche Werkzeug ist durch die U-Form des Werkstücks unbehindert möglieh, wobei zu beachten ist, daß der halbrunde Steg bereits seine endgültige Form aufweist, also nicht mehr weiter verformt wird. Hierdurch wird nicht nur die Bruch- und Ausschußgefahr auf ein Minimum beschränkt, sondern der wesentliche Vorteil erzielt, daß die Kerblinie der zwischen den Einschnitten liegenden Siege viel tiefer in das Material eingedrückt werden kann, als es bisher möglich war, so daß die Nadel vom KBtheter mit einem wesentlich geringeren Risiko, ohne
dem Paiienien nennenswerte Schmerzen /u verursnchen. entfernt wert|en kann.
Ein Ausführungsbeispiel für das Verfahren gem» IJ der F-rfindung wird naehstehenu an Hand der Zeichnung besehrieben. Es zeigt
Fig. IA eine vergrößerte teilweise Draufsicht eines Führungsnadelzuschnitts, der aus Blech ausgestanzt ist,
Fig. IB eine Endansicht des in Fig. IA gezeigten Führungsnqüelzuschnitts, in Richtung der Linie Iß-Iß gesehen,
F i g. 2A eine teilweise Draufsicht des Fünrungsnadel/.uschniils, bei dem die gegenüberliegenden Randabschniite im wesentlichen entgegengesetzt aufwärts gerichtete Schenkelabschnitte sind, die wahrend der zweiten Verfahrensstufe der Führungsnadelherstellung geformt sind.
Fig. 2B eine Endansicht des in F i g. 2A gezeigten Führiingsnadelzuschnitis, in Richtung der Linie 2Ö-2Ö gesehen,
F i g. 3A eine Teildraufsicht des Führungsnadelzu- ao Schnitts während des nächsten Herstfllungsschrittes. bei dem der Zuschnitt in eine im wesentlichen U-förmige Form gebracht wird,
F i g. 3B eine Endansicht des Führungsnadelzuschnitts, in Richtung der Linie 3ß-3ß in F i g. 3A gesehen.
Fig.4 eine Draufsicht des Führungsnadelzuschnitis, den Verfahrensschritt der Eindrückung von sich liingserstrcckenden unterbrochenen Einschnitten (Kerblinic) zeigend, d;e in den inneren Scheitelabschnitt zwirnen den hochstehenden Schenkeln der U-Form eingepreßt werden,
F i g. 5 eine vergrößerte Teilscitenansicht, bei der die unterbrochenen, sich in Längsrichtung der Führungsnadel erstreckenden Einschnitte im Schnitt dargestellt sind.
F i g. 6 eine Draufsicht des Führungsnadelzuschnitts, den Vt-rfahrensschritt zeigend, bei dem entzweibrechbare Verbindungsstege zwischen den sich längserstrekkcnden Einschnitten gebildet werden,
F i g. 7 eine vergrößerte Teilseitenansicht, bei der die sich in Längsrichtung erstreckenden Einschnitte und die einteiligen enizweibrechbaren Verbindungssiegc der ein /.erbrechbares Gelenk bildenden Kerblinie der Führungsnadel gezeigt sind,
F i g. 8A eine Draufsicht des Führungsnadelzusehnitts, in der die Verformung des länglichen Abschnitts der Führui'.gsnadel zu einem Hohl/ylinclertcil gezeigt ist,
Fig. 8B eine Endansicht der in F i g. 8A gezeigten Führungsnadel, in Richtung der Linie 8ß-8ß gesehen,
F i g. 9 eine Teildraufsicht der Führungsnadel, in der die Anbringung einer spitzen Anschaffung am Ende der Nadel gezeigt ist, die als letzter Arbeitsgang bei der Herstellung der Führungsnadel vorgenommen wird,
Fig. IO eine vergrößerte perspektivische Ansicht der fertiggestellten entfernbaren Führungsnadel,
F i g. 11 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der in Fig. 10 gezeigten entfernbaren Führungsnadel, wobei die Art und Weise gezeigt ist, wie die Nadel zur seitlichen Entfernung von einem biegsamen Ketheter getrennt wird.
Fig. 12 eine Draufsicht des Führungsnadelzuschnitts etwa im Maßstab I : I, der im ersten Arbeitsgang bei der Herstellung der Führungsnadel ausgestanzt wird,
Fig. 13 eine vergrößerte Seitenansicht des einen abgetrennten Abschnitts der in F i g. 11 gezeigten entfernbaren Führungsnadel,
Fig. 14 ejne wesentlich vergrößerte TejlschnHiansicht des enizweibreehbaren Gelenks der entfernbaren Fi'ihrungsnadel, in Richtung der Linie 14-14 der F i g. 13 gesehen, und
Fig. 15 eine weitere wesentlich vergrößerte Teilschnittansicht, in der ein Teil des entzweibrechbaren Gelenks der entfernbaren Führungsnadel in der Nähe des Handgriffs gezeigt ist.
Das Verständnis für das Herstellungsverfahren der Führungsnadel gemäß der Erfindung dürfte erleichtert werden, indem zunächst der allgemeine Aufbau der Führungsnadel beschrieben wird, wie sie gemäß dem Verfahren nach der Erfindung hergestellt wird.
Es wird zunächst auf die Fig. 10 bis 15 Bezug genommen, aus denen ersichtlich ist, daß die entfernbare Führungsnadel 10 zur Verwendung mit einem in F i g. 11 dargestellten biegsamen Katheter 12 zur Entnahme bzw. Einführung von Flüssigkeiten aus einem bzw. in einen Körper geeignet ist. Die entfernbare Führungsnadel 10 dient dazu, ;.ien Durchstich in eine Vene lu machen und das biegsame Katheter 12 mitzunehmen, um in die Öffnung der Vene eingeführt zu werden. Danach wird die Nadel 10 aus dem Körper entfernt, wobei das biegsame Katheter 12 in der Vene verbleibt. Die Nadel IO kann dann vollständig von dem biegsamen Katheter 12 entfernt werden, um Schwierigkeiten zu vermeiden, die entstehen, wenn die Nadel mit einem biegsamen Katheter 12 verbunden bleibt.
Die in Fig. 10 gezeigte entiernbare Führungsnadel 10 weist einen Hohlkörperabschnitt 14 mit einer am einen Ende angebrachten Anschärfung 15 auf. Am anderen Ende des Hohikörperabschnitts 14 ist ein einteiliger Handgriff 16 vorgesehen, der zwei nebeneinanderliegcnde Flügel 18 und 20 aufweist. Jeder der Flügel 18, 20 ist mit einer Verstärkungsrippe 22, 24 versehen, die vorzugsweise als Sicken ausgebildet sind, die sich auf den Flügeln 18, 20 nicht decken, so daß die Verstärkungsrippen 22, 24 nicht ineinander passen. Wie ersichtlich, weisen die einteiligen Flügel 18, 20 in Längsrichtung gegeneinander versetzte Abschnitte auf, um eine schnelle und einfache Handhabung bei der Entfernung der Führungsnadel 10 von dem biegsamen Katheter 12 zu gestatten, wie es nachfolgend noch beschrieben werden wird. Der Handgriff 16 der entfernbaren Führungsnadel 10 dient somit nicht nur zur gezielten Einführung der Nadel in die gewünschte Vene des Körpers, sondern erleichtert auch die Entfernung der Führungsnadel 10 von dem biegsamen Katheter 12.
Der Hohlkörperabschnitt 14 der Führungsnadel 10 weist eine Längsteilungslinie 26 auf, die sich entlang der oberen Fläche i.ber die ganze Länge des Hohlkörperabschnitts 14 einschließlich der einteiligen Flügel 18, 20 erstreckt. Die entfernbare Führungsnadel 10 ist weiterhin mit einer Kerblinie als entzweibrechbares Gelenk 28 versehen, das sich entlang der unteren Fläche der Nadel im wesentlichen gegenüberliegend zu der Teilungslinie in Längsrichtung über die ganze Länge der Nadel erstreckt. Das enizweibrechbare Gelenk 28 dient der wichtigen Aufgabe, die Führungsnadel 10 in zwei voneinander getrennte Abschnitte zu teilen, wenn die Nadel 10 mittels der Flügel 18, 20 des Handgriffs entlang der Teilungslinie 26 um ein vorbestimmtes Maß geöffnet ist. Dies ist in F i g. 11 der Zeichnung dargestellt, in der die beiden voneinander getrennten Abschnitte gezeigt sind, die infolge des Öffnens der Nadel mittels des Handgriffs 16 entlang der Kerblinie entstanden sind, nachdem die Nadel ihren Zweck, nämlich das Einstechen in die Vene und Einführen des Katheters in
die Öffnung der durchstochenen Vene erfüllt hat.
Wie am besten aus den Fig. 12 bis 15 ersichtlich, weist das entzwcibrechbarc Gelenk 28 unterbrochene Längscinschnitte auf, die in Fig. 14 mit 30 bezeichnet sind. Die Einschnitte 30 erstrecken sich vorzugsweise im v/esentlichen durch die ganze Dicke der Führungsnadcl, um bei der Trennung der Nadel in die beiden getrennten Abschnitte keinen Widerstand zu leisten. Zwischen den benachbarten Einschnitten 30 sind einteilige, entzweibrechbare Verbindungsstege 32 vorgesehen, die dazu dienen, die trennbaren Abschnitte der Nadel zusammenzuhalten, bis eine Trennung oder Entfernung von einem biegsamen Katheter 12 erwünscht ist. Dies wird dadurch erzielt, daß die Vcrbindiingssiege 32 entzweigebrochen werden, wenn die Nadel mittels des Handgriffs 16 geöffnet wird.
Um ein gleichmäßiges Öffnen der Nadel 10 entlang der Tcilungslinic 26 zu erzielen, hat der Veibindungssteg 34 am hinteren Ende der Nadel nahe dem Handgriff 16 eine größere Bruchfestigkeit als die Verbindungsstege 32 und ist so in der Lage, die Verbindungsstege 32 als Gelenke wirken zu lassen, bis eine ausreichende Kraft angewendet wird, um die entzweibrechbiircn Verbindiingsstcge 32 zu schwächen und schließlich zu zerbrechen. Eine fortgesetzte Kraftanwendung bewirkt ebenfalls den Bruch des Verbindungssteges 34, so daß die beiden voneinander getrennten Abschnitte der in F i g. 11 gezeigten Nadel entstellen, die das vollständige Entfernen von dem biegsamen Katheter 12 erleichtern. Es wurde festgestellt, daß der einteilige Verbindungssteg 34 ein im wesentlichen gleichzeitiges Entzweibrechen der Verbindungsstege 3^ sicherstellt, um eine zwangsläufige Trennung der Führurigsnadcl 10 in zwei voneinander getrennte Abschnitte zu erzielen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung zur Herstellung der Nadeln wird folgendermaßen durchgeführt:
Es wird auf die F i g. I bis 9 Bezug genommen, in denen die verschiedenen Arbeitsstiifen zur Herstellung der Führungsnadel dargestellt sind. Es wird zunächst, wie in den Fig. IA bis IB gezeigt ist. ein einteiliger Blechzuschnitt ausgestanzt, der eine längliche Form hat. Vorzugsweise besteht das Blech aus rostfreiem Stahl mit einer Dicke von etwa 0,15 mm. so daß es bei verhältnismäßig geringer Dicke ausreichend steif und nicht korrodierend ist. so daß eine sanitäre Nadel zur Durchslechung von Gewebe. Muskeln und Venen des menschlichen Körpers entsteht. Es wird darauf hingewiesen, da3 andere gleichwertige Materialien zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendbar sind.
Während des ersten Arbeitsganges bei der Herstellung werden die Flügel 18, 20 des Handgriffs mit Verstärkungen, beispielsweise Sicken 22, 24, versehen, die Verstärkungsrippen für den Handgriff bilden. Es dürfte einleuchten, daß andere Formen oder Eindrückungen im Handgriff vorgesehen sein können, um die erwünschte Verstärkung oder Steifigkeit des Handgriffs zu erzielen.
Beim nächsten Verfahrensschritt der Nadelherstellung ist es notwendig, den länglichen Nadelzuschniit in eine U-Form zu verformen. Wie aus den F i g. 2A bis 2B ersichtlich, werden die gegenüberliegenden Randbcrciche 14;i bis 14ö des FTihrungsnadclzusehnitts ztinächst im wesentlichen in entgegengesetzt aufwärts geneigte Sehcnkelabschnillc verformt, wobei der verbleibende Teil 14c als Vcrbindungssteg zwischen den Schenkeln verbleibt.
Wenn der lührungsnadelzuschniti zunächst in der in
ίο Verbindung mit den F i g. 2A bis 2B beschriebenen Weise vcrforml ist. erleichtert er die ausschließende Bildung der U-Form der in den F i g. 3A bis 3B gezeigten Führungsnadcl. In diesen beiden letzteren Figuren ist die Führungsnadel, was klar aus der Endansicht der F i g. JB hervorgeht, in eine im wesentlichen U-förmigc Gestalt über die ganze Länge einschließlich des mittleren Vcrbindungsabschnitts der llandgriffflügcl 18. 20 verformt.
Während des nächsten Herstellungsschrittes wird
ao der lühriingsnadclzuschnitt mil dem zuvor beschriebenen etitzweibrechbaren Gelenk 28 versehen, das sich über die ganze Länge der Führiingsnadel erstreckt. Während dies vorzugsweise ebenfalls in zwei Arbeitsgängen vorgenommen wird, dürfte es einleuchten, daß
as auch γ·ί einziger Arbeitsgang möglich ist.
Wie in den F i g. 4 bis 5 gezeigt, besieht der erste Schritt bei der Bildung des entzweibrechbaren Gelenks darin, daß ein unterbrochen eingeschnittener Längsabschnitt gebildet wird, der sich längserstreckendc, Abstand voneinander aufweisende Einschnitte 30 aufweist, die in dem Verbindungssteg des U-förmigen Nadelzuschniits gebildet werden. Aus F i g. 5 ist klar ersichtlich, daß die Einschnitte 30 im wesentlichen in die ganze Dicke des Bleches eingedrückt sind, um die Trennung der Führungsnadel in die zwei Abschnitte, wie zuvor beschrieben, zu erleichtern.
Das entzweibrechbare Gelenk 28 wird durch lokalisiertes Eindrücken oder Härtung der Verbindungsabschnitte zwischen den Einschnitten 30 vervollständigt um einteilige entzweibrechbare Verbindungsstege zu bilden, wie dies in den F i g. 6 und 7 dargestellt ist.
Während der Bildung des entzweibrechbaren Gelenks 28 wird ein einteiliger Verbindungssteg 34. wie ir F i g. 15 gezeigt, im wesentlichen in der Dicke des BIe dies gehalten, so daß er eine größere Bruchfcstigkci1 aufweist als die übrigen c-ntzwcibrcchbaren Verbin dungsstege 32.
Nachdem auf diese Weise das entzweibrechbare Ge lenk in der Führungsnadel gebildet ist, wird der letzt« Verformungsvorgang, wie in den Fig.8A bis 8B ge zeigt, vorgenommen. Gemäß diesen beiden Figurei wird die U-Form in eine hohlzylindrische Form zun Hohlkörperabschnitt 14 verformt. Dies wird durch Um biegen der Schenkel 14a. 14b erreicht, bis die Kantei derselben nebeneinander liegen, um die Teilungslinie 2) zu bilden. Nachdem die Nadel ihre endgültige Forn angenommen hat. wird am vorderen Ende die spitz zu laufende Anschärfung 15 zur Durchstechung der Hau des Gewebes usw. angebracht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Fiihrungsnaclel aus dünnem Blech, die aus einem in Längsrichtung geteilten, rohrförmigen Körper besteht, der an einem Ende zwei einander überlappende Handgriffe besitzt, die an der Längsteilungslinie angeordnet und von dieser abgebogen sind, und der am anderen Ende eine schräg verlaufende Spitze aufweist sowie diametral liegend zur Längsteilungslinie mit einer ein Gelenk bildenden Kerblinie versehen ist, wobei zunächst ein der Abwicklung der Führungsnadel entsprechender Zuschnitt ausgestanzt wird, in dessen Mitte die Kerblinie eingearbeitet wird und der in die endgültige Form der Führungsnadel verformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegende Rundbereiche des Zuschnitts in entgegengesetzt aufwärts geneigte Schenkelabschnitte unter Belassung eines flachen, mittleren Abschnitts gebogen werden, daß dann der Zuschnitt in eine U-Form mit halbrundem Steg und aufwärts gerichteten Schenkel gebogen wird, daß anschließend die durch in Längsrichtung unterbrochene Einschnitte und einteilige dazwischenliegende, entzweibrechbare Stege gebildete Kerblinie eingedrückt wird, daß danach die Schenkel zur Bildung eines kreisförmigen Querschnitts umgebogen werden, bis die gegenüberliegenden, sich von den Handgriffen forterstreckenden Kanten aneinander zur Anlage kommen, vsorauf uas Anschärfen der Nadelspitze ausgeführt wi,d.
DE2021234A 1969-06-02 1970-04-30 Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungsnadel Expired DE2021234C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US82963469A 1969-06-02 1969-06-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2021234A1 DE2021234A1 (de) 1970-12-10
DE2021234B2 true DE2021234B2 (de) 1974-07-11
DE2021234C3 DE2021234C3 (de) 1975-02-20

Family

ID=25255074

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2021234A Expired DE2021234C3 (de) 1969-06-02 1970-04-30 Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungsnadel

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3611965A (de)
BR (1) BR7019053D0 (de)
CA (1) CA919541A (de)
CH (1) CH515039A (de)
DE (1) DE2021234C3 (de)
FR (1) FR2052457A5 (de)
GB (1) GB1304115A (de)
ZA (1) ZA702641B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0041710A3 (en) * 1980-06-11 1982-04-07 Heinz Hettich Feinmechanik Method of manufacturing a hollow needle for label attachment

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4166469A (en) * 1977-12-13 1979-09-04 Littleford Philip O Apparatus and method for inserting an electrode
US4377165A (en) * 1981-06-08 1983-03-22 Luther Medical Products, Inc. Cannula needle for catheter
US4834708A (en) * 1987-03-31 1989-05-30 George Pillari Puncture needle assembly
US5135501A (en) * 1990-12-06 1992-08-04 Ethicon, Inc. Material for through the needle catheter
DE4200255A1 (de) * 1992-01-08 1993-07-15 Sueddeutsche Feinmechanik Spaltkanuele und verfahren zur herstellung einer solchen
US5407441A (en) * 1992-06-04 1995-04-18 Greenbaum; Scott Ophthalmologic cannula
CA2106720C (en) * 1992-09-23 1997-12-16 Charles L. Deschenes Needle for use as part of a plastic fastener dispensing tool
US5304119A (en) * 1993-06-24 1994-04-19 Monsanto Company Instrument for injecting implants through animal hide
DE602005007397D1 (de) * 2004-03-01 2008-07-24 Terumo Corp Vorrichtung zum Einbringen von langgestrecktem medizinischem Gut
PH12012501094A1 (en) 2009-12-23 2018-02-07 Alcon Res Ltd Ophthalmic valved trocar cannula
US8343106B2 (en) 2009-12-23 2013-01-01 Alcon Research, Ltd. Ophthalmic valved trocar vent
FR3024366B1 (fr) * 2014-08-04 2023-02-10 Soft Medical Aesthetics Dispositif pour l'introduction d'une canule a bout arrondi sous la peau d'un patient

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3359978A (en) * 1964-10-26 1967-12-26 Jr Raymond M Smith Guide needle for flexible catheters
US3291336A (en) * 1965-01-22 1966-12-13 Ermal C Fraze Can top
EP0332578B1 (de) * 1988-03-08 1992-11-25 Ciba-Geigy Ag Biocid wirksame Phosphonium-Verbindungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0041710A3 (en) * 1980-06-11 1982-04-07 Heinz Hettich Feinmechanik Method of manufacturing a hollow needle for label attachment

Also Published As

Publication number Publication date
ZA702641B (en) 1971-11-24
CH515039A (fr) 1971-11-15
FR2052457A5 (de) 1971-04-09
CA919541A (en) 1973-01-23
US3611965A (en) 1971-10-12
DE2021234A1 (de) 1970-12-10
DE2021234C3 (de) 1975-02-20
BR7019053D0 (pt) 1973-03-07
GB1304115A (de) 1973-01-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69201874T2 (de) Intravaskulärer mehrlumiger Katheter für das Implantieren mit Hilfe eines Tunnels.
DE69013532T2 (de) Aus einem abgestuften Dilator und einer Hülle bestehende Einheit und Verfahren zu deren Herstellung.
DE3420455C1 (de) Trenneinrichtung fuer eine Einfuehrungshuelse
DE3643235C1 (de) Stahlkanuele fuer die Spinal- und Periduralanaesthesie
DE3508013A1 (de) Kombinationsnadel fuer die axillaere plexus-brachialis-anaesthesie
DE2826362A1 (de) Verfahren zur herstellung von bohrungen in kunststoffteilen
DE1616109A1 (de) Lanzette zum Entnehmen von Blut
DE2021234C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungsnadel
DE3013384A1 (de) Kanuele
DE2434618A1 (de) Infiltrationssichere nadel fuer intravenoese anwendung
DE3111737A1 (de) Lanzettenvorrichtung fuer medizinische zwecke
DE7328756U (de) Nadelaggregat fuer medizinische zwecke
DE3403962A1 (de) Stichkanalvorbereitungsgeraet fuer die perkutane nephroskopie
DE8225450U1 (de) Hohle chirurgische einwegnadel, vorzugsweise des redon-typs
DE202016008681U1 (de) Port-Nadel
DE3915215C2 (de)
DE2352132A1 (de) Vorrichtung zum medizinischen trockenlegen
DE2012156B2 (de) Entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper
DE2104226B1 (de) Vorrichtung zur einf]hrung eines flexiblen katheters
DE3248067A1 (de) Atraumatische spinalkanuele
DE4004921A1 (de) Aerztliches instrument, insbesondere fuer die kosmetische chirurgie
DE8236443U1 (de) Atraumatische Spinalkanüle
DE8506522U1 (de) Kombinationsnadel für die axilläre Plexus-Brachialis-Anästhesie
DE69700785T2 (de) Hypodermische kanüle aus weichem material
DE2020857C (de) Blechteil, insbesondere eine entfernbare Führungsnadel zum Einführen eines biegsamen Katheters in einen Körper

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee