DE2023364B2 - Verfahren zum herstellen einer aus einzelnen teilen zusammengeschweissten kurbelwelle - Google Patents
Verfahren zum herstellen einer aus einzelnen teilen zusammengeschweissten kurbelwelleInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/06—Crankshafts
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Description
0231564
ches wirtschaftlich und weniger aufwendig ist und
zudem unter Beibehaltung der sich beim Elektronenstrahlschweißen einstellenden Vorteile dessen Nachteile vermeidet, wobei insbesondere ein Verstopfen
der Schmierkanäle durch Schweißrückstände odcf andere Verunreinigungen mit Sicherheit ausgeschaltet werden solL
Nach der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Teile durch Reibschweißen miteinander verbunden werden und daü zwischen den miteinander zu verbindenden Teilen der Kurbelzapfen
ein mit an seinen den Zapfenteilen zugewandten Seiten einen Zentrierzapfen aufweisendes Zwischenstück vorgesehen wird, daß in dem Zwischenstück
ein jeweils an den Stirnseiten der Zentrierzapfen auslaufender, die ScimderkarMle der Kurbelwangen verbindender und deren Querschnitt angepaßter axialer
Schmierkanal sowie von dem axialen Schmierkanal ausgehende, zu den Lagerflächen der Kurbelzapfen
führende radiale Schmierkanäle eingearbeitet werden, die wie die Schmierkanäle der übrigen ι eile vor
dem Zusammenbau eingebracht werden, und daß um jeden Zentrierzapfen im Zwischenstück eine Ringkammer
eingearbeitet wird.
Dabei werden erfindungsgemäß die Kurbelwangen der jeweils miteinander zu verbindenden Kurbelzapfen
nach dem Einlegen des Zwischenstückes in ihrer genauen Winkelstellung zueinander eingerichtet,
danach in axialer Richtung gegen das Zwischenstück gepreßt und zum Reibschweißen synchron angetrieben,
wobei c as Zwischenstück während des Schweißvorganges gegen Drehen gesichert ist und
durch entsprechende Vorsteuerung der Maschine in Abhängigkeit von der Lage der jeweils anschließenden
Kurbelwangen zu einem einstellbaren Zeitpunkt freigegeben wird oder umgekehrt.
Einrichtungen zum Reibschweißen sind billiger als Elektronenschweißgeräte. Um jedoch beim Reibschweißen
genaue Winkelstellungen der einzelnen Kurbelwangen zueinander erreichen zu können, ist
das Zwischenstück vorgesehen, welches beim Schweißvorgang festgehalten werden kann und in
dem auch ohne weiteres die radialen Schmierkanäle bereits vor dem Verschweißen angebracht werden
können. Damit diese nach Beendigung der für den Schweißvorgang erforderlichen Drehungen der einzelnen
Teile auch gegenüber den Kurbelwangen ihre vorgesehene Winkellage erhalten, wird das Zwischenstück
durch eine entsprechende Vorsteuerung der Maschine zum gegebenen Zeitpunkt freigegeben.
Die Pi axis hat gezeigt, daß hierdurch eine vollkommen ausreichende Genauigkeit erzielt wird.
Durch die Anordnung der Abzweigung für die radialen Schmierkanäle im Zwischenstück können die
Kanäle duichweg gleichen, verhältnismäßig engen Querschnitt aufweisen, wodurch gleiche Strömungsgeschwindigkeit
des Schmieröls herrscht und sich dadurch ?.uch keine Ablagerungen bilden können.
In der um jeden Zentrierzapfen im Zwischenstück angeordneten Ringkammer schließlich können sich
Schweißrückstände bzw. der Schweißgrad ohne schädliche Wirkung absetzen. Da die Zentrierzapfen
eine enge Passung aufweisen, wird ein öleintritt in die Ringkammern veihindert uno. ein in radialer
Richtung genauerer Zusammenbau der einzelnen Teile erreicht, so daß d;. Nacharbeit, die ohnehin
nur aus dem Nachschleifen der Lagerflächen besteht, at- rinDPr wirH
Im Zusammenhang mit dem Erfindungsgedanken muß noch erwähnt werden, daß Zwischenstücke bei
geschweißten Kurbelwellen beispielsweise durch die USA.-Patentschrift 2741 828 an sich bereits bekannt
sind, diese dienen jedoch nicht dazu, um das Reibschweißen anwenden und um alle Schmierkanäle
vor dem Zusammenbau der Einzelteile fertigstellen zu können. Eine Ableitung, die zum vorliegenden
Gedanken führen könnte, ist nicht möglich.
xo In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird noch vorgeschlagen, mindestens zwei Kurbelwangen
mit deren benachbarten Kurbelwangen gleichzeitig zu verschweißen. Beim Verschweißen sämtlicher
Teile der Kurbelwelle in einem Arbeitsgang werden
is zweckmäßig die Kurbelwangen festgehalten und die
Zwischenstücke angetrieben. Bei der Verbindung eines rotationskörperförmigen Hauptwellenzapfens
mit einem aus einem halben Hauptwellenzapfen,
einem halben KurbelwellenzapfeD ..nc", einer Kurbelwange
bestehenden Teil wird schliwßKch als Weiterbildung
der Erfindung noch vorgeschlagen, die Teile so auszubilden, daß das Zwischenstück entfällt und
der Zentrierzapfen, die Ringkammer und die Schmier kanalverbindung direkt an bzw. in den rotaas
tionokörperförmigen Hauptwellenzapfen vorgesehen ist.
Abschließend wäre, was nicht zur Erfindung gehört, noch zu erwähnen, daß eine so aufgebaute Kurbelwelle
selbstverständlich auch durch Elektronenstrahlschweißung hergestellt werden kann, ohne daß
Veränderungen vorzunehmen sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig 1 einen Längsmittelschnitt durch eine Kur-
belwelle für einen Sechszylindermotor, wobei nur einige Hübe der Kurbelwelle dargestellt sind,
F i g. 2 einen Längsmittelschnitt durch eine Kurbelwelle
für einen Achtzylindermotor, wobei ebenfalls nur einige Hübe der Kurbelwelle zu sehen sind,
und
F i g. 3 ein Her Verbindung der Hälften der Kurbelzapfen
bzw. Hauptwelleuzapfen dienendes Zwischenstück im Quermittelschnitt.
In F i g. 1 sind die Kurbelwangen mit 1, die Kurbeizapfen mit 3, die Hauptwellenzapfen mit 4 und
die Zwischenstücke mit 2 bezeichnet. Jeweils zwei halbe Kurbelzapfen 3 und eine Kurbelwange 1 bilden
ein komplettes Teil, vorzugsweise ein Gesenkschmiedestück. Zwischen jeweils zwei solchen Teilen ist ein
Zwischenstück 2 angeordnet und im Fertigzustand mit diesen Teilen durch Reibschweißen verbunden.
Die endseitigen Kurbelwangen 1 der Kurbelwelle sind über eine der ar>
ihnen vorgesehenen Hälften vom Kurbelzapfen 3 ohne Zwischenschaltung eines Zwischenstückes direkt mit dem Hauptwellenzapfen
4 in gleicher Weise verschweißt.
Die Zwischenstücke 2 sind, wie insbesondere aus F i g 3 zu ersehen ist, als Ringstücke ausgebildet und
weisen an ihren den halben Kurbelzapfen 3 zugewandten Stirnflächen Zentrierzapfen 5 auf. Im zusammeng
-bauten Zustand greifen die Zentrierzapfen 5 in Sacklochbohrungen6 (Fig. 1) der Hälften
der anschließenden Kurbelzapfen 3 und sind dort derart eingepaßt, daß ein Durchtritt von Schmieröl
ausgeschaltet wird. Für das Zuführen des Schmieröls an die Lagerflächen 10 der Kurbelzapfen 3 sind in
den Kurbelwangen 1 vor dem Zusammenbau schräge Schmierkanäle 7 angebracht, die in kleine, hinter den
Sacklochbohrungen 6 angebrachte Kammern 9 mün- schränkung des einzelnen Hubes in der vorgeschrieden.
Im Zwischenstück 2 sind ebenfalls Schmierka- benen Winkelteilung erhalten bleibt, und daß diese
näle7 vorgesehen, die den gleichen Durchmesser Kurbelwangen derart synchron angetrieben werden,
aufweisen, wobei ein axial verlaufender, an den Stirn- daß eine ungewollte Veränderung deren Winkelteiflächen
der Zentrierzapfen 5 mündender Schmierka- 5 lung bzw. Verschränkung nicht möglich ist. Dadurch
nal 7 die Schmierkanäle der jeweils benachbarten treten auch keine Nacharbeiten auf, was für eine ra-Kurbelwangsn
1 verbindet und wobei radial verlau- tionelle Fertigung sehr weseatlich ist.
fende Schmierkanäle7 zur Schmierung der Lagerflä- Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 unterchen 10 der Kurbelzapfen 3 dienen. Alle Kanäle sind scheidet sich im wesentlichen von dem nach F i g. 1 vor dem Zusammenbau angebracht. io dadurch, daß nur ein Teil der Kurbelzapfen 3 mit
fende Schmierkanäle7 zur Schmierung der Lagerflä- Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 unterchen 10 der Kurbelzapfen 3 dienen. Alle Kanäle sind scheidet sich im wesentlichen von dem nach F i g. 1 vor dem Zusammenbau angebracht. io dadurch, daß nur ein Teil der Kurbelzapfen 3 mit
Die Verschweißung der einzelnen Kurbelzapf en 3 den erfindungsgemäßen Zwischenstücken 2 verbunmit
den Zwischenstücken 2 erfolgt durch Reib- den ist. In manchen Fällen ist es nämlich erwünscht,
schweißung, wobei die Kurbelwangen 1 von einer in zu den einzelnen Lagerflächen 10 getrennte Schmierder
Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmaschine kanäle 7 zu führen. Dies vor allem, wenn die Breite
synchron gedreht werden und bei der während dieses 15 und Schräge der Kurbelwangen 1 es zulassen. Das
synchronen Drehens das Zwischenstück 2 während Beispiel soll zeigen, daß dann lediglich ein Teil der
des ganzen Schweißvorganges festgehalten wird. Um Verbindungen in der erfindungsgemäßen Weise erden
bei der Schweißung entstehenden Schweißgrad folgt, während die übrigen Verbindungsstellen zwar
im Inneren der Kurbelzapfen 3 aufzufangen, sind die auch durch Reibschweißen, jedoch mit einfachen
Zwischenstücke 2 und, wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, ao Zwischenstücken verbunden werden können, die Iezum
Teil auch die Hälften der Kurbelzapfen 3 mit je- diglich zur Aufnahme des Schweißgrades ebenfalls
weils einer Ringkammer 8 versehen, die so groß aus- eine Ringkammer 8, die auch als große Sacklochbohgebildet
ist, daß der anfallende Schweißgrad hier un- rung ausgebildet sein kann, aufweisen. Wesentlich
tergebracht werden kann. Die Ringkammern 8 sind, ist, daß selbst be: solchen Ausführungen teilweise auf
wie erwähnt, derart gegen die Schmierkanaäle 7 ab- as das erfindungsgemäße Verfahren, insbesondere das
gedichtet, daß ein öl in diese Kammern nicht ein- Festhalten des Zwischenstückes zum Reibschweißen
dringen kann. Dadurch kann auch keine Verunreini- zurückzugreifen ist.
gung des Schmieröles entstehen, was für die Erhal- Schließlich geht aus den F i g. 1 und 2 noch her-
tung einer guten ölqualität wesentlich ist. Der bei vor, daß bei der Verbindung eines rotationskörperder
Reibschweißung entstehende äußere Schweißgrad 30 förmigen Hauptwellenzapfens 4 mit einem aus einem
an den Lagerflächen 10 der Kurbelzapfen 3 wird halben Hauptwellenzapfen, einem halben Kurbelwelnach
Verschweißen der Kurbelzapfen 3 gesondert ab- jenzapfen 3 und einer Kurbelwange 1 bestehenden
getragen. Entscheidend für das Verfahren gemäß der Teil der Zentrierzapfen 5, die Ringkammer 8 und die
Erfindung zum Zusammenschweißen der Kurbelwel- Schmierkanalverbindung 7 direkt an bzw. in dem rolen
ist dabei, daß die einzelnen Kurbelwangen 1 oder 35 tationskörperförmigen Hauptwellenzapfen vorgese-Zwischenstücke
2 an einer in der Zeichnung nicht hen ist, denn in diesem Falle kann das Zwischendargestellten
Maschine fest eingespannt sind, und stück entfallen, denn der Hauptwellenzapfen 4 wird
zwar derart, daß die erforderliche, beliebige Ver- an dessen Stelle festgehalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen einer aus einzel- 5 den Lagerflächen der Kurbelzapfen, wobei (fiese
nen Teilen zusammengeschweißten Kurbelwelle Teile aus je einer Kurbelwange mit zwei Kurbelzapmit
in ihr vorgesehenen Kanälen für die Schmier- fenteilen oder einem Kurbelzapfenteil und einem halölzufuhr
von den Hauptwellenzapfen za den ben Hauptwellenzapfen bestehen.
Lagerflächen der Kurbelzapfen, wobei diese In der durch die deutsche Offemegungsschrift
TeSc aus je einer Kurbelwange mit zwei Kurbel- io 1565 614 bekanntgewordenen älteren Patentanmelzapfenteilen
oder einem Kurbelzapfenteil unu dung ist bereits ein solches Verfahren beschrieben,
einem halben Hauptwellenzapfen bestehen, da- Es besteht darin, daß die geschmiedeten oder gegosdurch
gekennzeichnet, daß die Teile senen Einzelteile der Kurbel vefle in bereits vorbereidurch
Reibschweißen miteinander verbunden tetem Zustand, zweckmäßigerweise unter Zuhüfewerden
und daß zwischen den miteinander zu 15 nähme einer gegenseitigen Zentrierung, vor dem
verbindenden Teilen der Kurbelzapfen (3) ein Schweißen in ihrer endgültigen Stellung zusammenmit
an seinen den Zapfenteilen zugewandten Sei- gefugt und dann unter Anwendung des Elektronenten
einen Zentrierzapfen (5) aufweisendes Zwi- strahlschweißvtrfahTens miteinander verbunden werschenstück
(2) vorgesehen wird, daß in dem Zwi- den. Vor diesem endgültigen Verbinden werden die
schenstück (2) ein jeweils an den Stirnseiten der 20 Teile vorzugsweise gepreßt, geklebt, geschrumpft
Zentrierzapfen auslaufender, die Schmierkanäle oder verspannt.
der Kurbelwangen verbindender und deren Quer- Das Verfahren hat den Vorteil, daß es eine wirtschnitt
angepaßter axialer Schmierkanal sowie schaftliche und genaue Fertigung ohne wesentliche
von dem axialen Schmierkanal ausgehende, zu Nachbearbeitung der vei schweißten Teile ermöglicht,
den Lagerflächen der Kurbelzapfen (3) führende 25 Vor allem können in einfacher Weise zwei Kurbelradiale
Schmierkanäle eingearbeitet werden, die wangen genau parallel zueinander und die einzelnen
wie die Schmierkanäie der übrigen Teile vor dem Kurbelwangenpaare in genau dem vorgeschriebenen
Zusammenbau eingebracht werden, und daß um Winkel zueinander versetzt verschweißt werden,
jeden Z<intrierzapfrn im Zwischenstück (2) eine ohne daß ein nachträgliches Richten erforderlich
Ringkammer (8) eingearbeitet wird. 30 wird.
2. Verfahren zum HerUelien ein~r Kurbelwelle Abgesehen davon, daß ehx Elektronenstrahlnach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sch'veißanlage auf Grund ihrer hohen Anschaffungsdie
Kurbelwangen (1) der jeweils aneinander zu losten in vielen Betrieben nicht vorhanden und cm
verbindenden Kurbelzapfen (3) nach Einlegen anderes Schweißverfahren unter den genannten Bedes
Zwischenstückes in ihrer genauen Winkelstel- 35 dingungen nicht anwendbar ist, muß es bei de η Herlung
zueinander pingerichtet werden, daß sie da- stellungsverfahren als nachteilig angesehen werden,
nach in axialer Richtung 3egen das Zwischen- (Saß auch hier Schlackenrückstände entstehen, die
stück (2) gepreßt und zum Reibschweißen syn- Ijeim Schweißvorgang zum Zentrum bzw. Kern hinchron
angetrieben werden und daß das Zwi- geschoben werden und sich dort bzw. um die mittig
schenstück (2) während des Schweißvorganges 40 in den Kurbelzapfenteilen vorgesehene Zentrierung
gegen Drehen gesichert ist und durch entspre- herum anlagern. Somit wird ein absolutes Durchchende
Vorsteuerung der Maschine in Abhängig- schweißen unmöglich. Ist die Zentrierung nicht
keit von der Lage der jeweils anschließenden gleichzeitig einwandfrei dicht gestaltet, so besteht
Kurbelwangen (1) zu einem einstellbaren Zeit- hierdurch die Möglichkeit, daß diese Rückstände
punkt freigegeben wird oder umgekehrt. 45 teilweise in die Schmierkanäle gedrückt oder vom
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ge- !Schmieröl hineingespült werden, was se!.r unerkennzeichnet,
daß mindestens zwei Kurbeiwan- wünscht ist.
gen (1) mit deren benachbarten Kurbelwangen Weiterhin sind nach dem bekannten Verfahren
gleichzeitig verschweißt werden. die zu den Lagerflächen der Kurbelzapfen führenden
4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, 50 radialen Schmierkanäle direkt in der Trennfuge der
dadurch gekennzeichnet, daß beim Verschweißen beiden Kurbelzapfenteüe vorgesehen. Dies ist nur
sämtlicher Teile der Kurbelwelle in einem Ar- durch nachträgliches Bohren im Anschluß an den
beitsgang sämtliche Kurbelwangen (1) festgehal- Schweißvorgang möglich, wenn man nicht in Kauf
ten und sämtliche Zwischenstücke (2) angetrie- nehmen will, daß sich in ihnen die Schweißrückben
werden. 55 stand*; ansammeln und damit zum Teil auch in dr
5. Kurbelwelle für ein Verfahren nach einci?? axial verlaufenden Schmierkanäle gelangen, wo sie
der Anspruch'; 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, zu Verstopfungen führen. Letzteres ist insbesondere
daß bei der Verbindung eines rotationskörperför- deshalb leicht möglich, weil die axialen Schmierkamigen
Hauptwellenzapfens (4) mit einem aus näle in dem Bereich, in dem die radialen Kanäle eineinem
halben Hauptwellenzapfen, einem halben 60 münden, zusätzlich noch einen eingeschnürten
Kurbelwellenzapfen und einer Kurbelwange (1) Durchgang aufweisen. Bohrt man die Kanäle hingebestehenden
Teil der Zentrierzapfen (5), die gen nach dem Verschweißen, so ist eine erhebliche
Ringkammer (8) und die Schmierkanalverbin- Mehrarbeit erforderlich, und Verstopfungen können
dung direkt an bzw. in dem rotationskörperför- durch die Bohrspäne eintreten.
migen Hauptwellenzapfen vorgesehen ist. 65 Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
Verfahren zum Herstellen von aus vorgefertigten
Einzelteilen zusammengeschweißten Kurbelwellen
der eingangs beschriebenen Art zu entwickeln, wel-
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702023364 DE2023364C (de) | 1970-05-13 | Verfahren zum Herstellen einer aus einzelnen Teilen zusammengeschweißten Kurbelwelle | |
| HUMA2227A HU165391B (de) | 1970-05-13 | 1971-05-03 | |
| GB1435471*[A GB1348387A (en) | 1970-05-13 | 1971-05-11 | Crankshaft assembly |
| US00142275A US3768335A (en) | 1970-05-13 | 1971-05-11 | Crankshaft composed of a plurality of sections welded together |
| SE7106176A SE383390B (sv) | 1970-05-13 | 1971-05-12 | Av skilda delar hopsvetsad vevaxel |
| FR7117163A FR2091509A5 (de) | 1970-05-13 | 1971-05-12 | |
| JP46032188A JPS5013430B1 (de) | 1970-05-13 | 1971-05-13 | |
| RO66946A RO61738A (de) | 1970-05-13 | 1971-05-19 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702023364 DE2023364C (de) | 1970-05-13 | Verfahren zum Herstellen einer aus einzelnen Teilen zusammengeschweißten Kurbelwelle |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2023364A1 DE2023364A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2023364B2 true DE2023364B2 (de) | 1972-12-07 |
| DE2023364C DE2023364C (de) | 1973-06-20 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3737599A1 (de) * | 1987-11-05 | 1989-05-24 | Emitec Emissionstechnologie | Kurbelwelle mit verbesserter schmierung des lagerzapfens |
| DE19536349C1 (de) * | 1995-09-29 | 1997-04-30 | Porsche Ag | Zusammengesetzte Kurbelwelle |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3737599A1 (de) * | 1987-11-05 | 1989-05-24 | Emitec Emissionstechnologie | Kurbelwelle mit verbesserter schmierung des lagerzapfens |
| DE19536349C1 (de) * | 1995-09-29 | 1997-04-30 | Porsche Ag | Zusammengesetzte Kurbelwelle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2023364A1 (de) | 1971-11-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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