DE2024526B2 - Kopiergeraet, insbesondere fuer eingeordnete oder abgelegte schriftstuecke, bedruckte blaetter oder karten o.dgl. - Google Patents
Kopiergeraet, insbesondere fuer eingeordnete oder abgelegte schriftstuecke, bedruckte blaetter oder karten o.dgl.Info
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- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
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Description
eine Blitzlichtvorrichtung und eine Energiequelle as
zum Aufladen der Blitzlichtvorrichtung bei Betätigung der Kamera umfaßt. Die Erfindung bezieht sich auf photographische
zum Aufladen der Blitzlichtvorrichtung bei Betätigung der Kamera umfaßt. Die Erfindung bezieht sich auf photographische
3. Kopiergerät nach Anspruch 1 und/oder 2, da- Geräte zum Kopieren von auf ihren Kanten stehend
durch gekennzeichnet, daß die der öffnung be- geneigt oder schiefwinklig in einem Karteikasten
nachbaue Fläche des keilförmigen Gehäuseteiles 30 od. dgl. angordneten Dokumenten, Schriftstücken,
transparent ist. Karten oder sonstigen Arbeitsunterlagen und be-
4. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 zweckt speziell das Kopieren bzw. Photographieren
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das keilför- solcher Blätter aus ihren Ablagekasten. Ganz besonmige
Gehäuseteil zwei plane Spiegel zur Rieh- ders bezweckt die Erfindung die Schaffung einer
tungsänderung des optischen Weges zwischen 35 Möglichkeit des Kopierens von Karteikarten oder InÖffnung
und Objektiv aufweist, wobei Vorzugs- haltsverzeichnis-Karten in Bibliotheken.
weise einer der beiden Spiegel an der der öffnung Schriftstücke oder sonstige Arbeitsunterlagen in
benachbarten Fläche des keilförmigen Gehäuse- Kästen sind in diesen üblicherweise in einer ganz spe-
teiles angeordnet ist. ziellen Reihenfolge eingeordnet. Wenn man einige
5. Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch ge- 40 dieser Blätter aus dem Kasten oder der Schublade
kennzeichnet, daß das keilförmige Gehäuseteil herausnimmt, so können sie leicht an der falschen
leicht abnehmbar an dem Gehäuse befestigt ist. Stelle eingeordnet werden, wenn sie in die Ablage
6. Kopiergerät nach Anspruch 4 und/oder 5, zurückgeführt werden sollen. Dies geschieht besondadurch
gekennzeichnet, daß der an der der derns immer dann, wenn eine größere Anzahl der
öffnung benachbarten Fläche angeordnete Spie- 45 Karten herausgenommen und in verschiedenen Reigel
teilweise transparent ist. henfolgen und zu verschiedenen Zeiten rückgeführt
7. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 4 werden. Als ganz besonders nachteilig stellt sich dies
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse bei Katalogen, Karteien oder Inhaltsverzeichnissen in
eine zweite öffnung aufweist, die dem Kamera- Bibliotheken heraus, wo die einzelnen Karten zu den
objektiv gegenüberliegt. 50 verschiedensten Zwecken aus den Kästen herausge-
8. Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch ge- nommen und in sie in verschiedenen Folgen und zu
kennzeichnet, daß an der Spitze des keilförmigen verschiedenen Zeiten zurückgelegt werden. Wenn man
Gehäuseteiles eine opake ebene Abdeckung für dabei in Betracht zieht, daß jedes Buch, jede Zeitden
teilweise transparenten Spiegel angebracht schrift, jede Veröffentlichung usw. an Hand der entist.
55 sprechenden Indexkaxte auffindbar ist bzw. sein soll,
9. Kopiergerät nach einem der vorangehenden so bedeutet dies, daß bei Verlust einer einzigen Karte
Ansprüche für Ablagekasten mit einer längsaus- das entsprechende Buch, die Zeitschrift oder sonstige
gerichteten Führungs- und Haltestange in der Veröffentlichung bis auf weiteres für jeden prak-Nähe
des Bodens für die einsortierten Karten, tischen Zweck verloren ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des keil- 60 Weiter bedeutet aber eine gute Klassifikation sol-
förmigen Gehäuseteiles eine Queraussparung eher Indexkarten jahrelange Anstrengungen und Ar-
aufweist, die die Stange umgreift. beiten sowie bedeutende Unkosten. Folglich müsser
10. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 kleinere Bibliotheken sich regelmäßig an größen
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das keilför- wenden, um ihre eigene Klassifikation zu vervoll
mige Gehäuseteil die Breite des Ablagekastens 65 kommnen. Um anderen Bibliotheken entsprechend«
aufweist und zu kopierendes Blatt und öffnung Informationen zu übermitteln, werden heute üblicher
des Gehäuseteiles seitlich fluchten. weise die gewünschten Karteikarten oder ganze Teil«
11. Kopiergerät nach einer der Ansprüche 1 der Karteisn aus ihren Ablagen entfernt, was wie
derum bedeutet, daß sie verlorengehen oder zumin- bisher möglich. Dabei wird die Wirtschaftlichkeit,
des.t später falsch eingeordnet werden können. insbesondere im Hinblick auf den Zeitaufwand, noch
In Bibliotheken werden Index- oder Karteikarten dadurch erhöht, daß man die Karten in dem Kasten
normalerweise nicht zugunsten von Lesern entfernt, mittels einer Stange hält Die Kamera wird natürlich
die Bibliographien zusammenstellen oder auswerten. 5 zweckmäßigerweise genau das Bild der zu kopieren-
Die auf den Karten erscheinende Zusammenstellung den Karte umrahmen, und durch die Gesamtanord- .
von Details stellt aber erne langwierige urd zeitrau- nung des Gerätes werden ein optischer Sucher oder
bende sowie hohe Genauigkeit erfordernde Arbeit sonstige optische Ausrichtungsmittel praktisch über-
dar, töe außerdem eine exakte Übertragung ent- flüssig.
sprechend vorgeschriebenen Formen erfordert. Ist io Bei dem Gerät wird vorzugsweise zur Beleuchtung
nun auf einer handkopierten Karte einmal ein be- Blitzlicht niedriger Intensität verwendet, wodurch
stimmtes Datum oder ein sonstwie wichtiges Merk- man eine große Anzahl von Blitzen mit derselben
mal ausgelassen worden, so ist der Benutzer der Karte Batterie und derselben Lampe erzielen kann. Als begezwungen,
erst in den entsprechenden Werken nach- sonders geeignet für das erfindungsgemäße Gerät hat
zuschlagen. 15 sich eine Beleuchtungsemrichtung vom Typ »Wink-
Viele Bibliotheken sind außerdem Mitglieder von Lite«® herausgestellt, welches heute vielerorts zu
Sammelkatalogen, was bedeutet, d^ß sie den gemein- normalen Beleuchtungszwecken in der Photographie
samen Katalog oder Index mit einer Kopie aller Anwendung findet. Eine solche Blitzlichtvorrichtung
Index- oder Karteikarten entsprechend ihrem Be- ermöglicht die Erzielung von etwa 1000 bis
stand versorgen müssen. Zu diesem Zwecke müssen ao 2000 Blitzen ohne Auswechseln der Batterien, wobei
die Karten aus den Ablagekasten entfernt werden, obendrein die Ladezeit praktisch vemachlässigbar ist.
damit man sie photographieren kann. Die Rückfüh- Die Erfindung soll an Hand der in den Zeich-
rung dieser Karten erfordert einen großen Arbeitsauf- nungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher er-
wand und bedeutet gleichzeitig, daß bestimmte Kar- lämert werden. Es zeigt
ten falsch eingeordnet oder gar verloren werden 35 F i g. 1 ein erfindungsgemäßes Kopiergerät oberkönnen,
halb einer Kartenablage,
Schließlich lehnen es heute viele Bibliotheken Fig. 2 einen Querschnitt durch Kopiergerät und
rundweg ab, daß zum Photokopieren von Karten die- Kartenablage bei Arbeitsstellung des Gerätes,
selben aus ihren Ablagen entfernt werden. Zwar kann F i g. 3 eine perspektivische Ansicht des Kopier-
man in Ausnahmefällen eine besondere Genehmigung 30 gerätes in Anordnung über einem Buch,
erlangen, jedoch muß an Stelle der herausgtnom- F i g. 4 eine perspektivische Ansicht einer anderen
menen Karte eine besondere Ersatzkennzeichnung Ausführungsform des Kopiergerätes in einer Posi-
eingefügt werden, es muß die alphabetische oder nu- tion oberhalb eines Ablagekastens für Karteikarten,
merische Reihenfolge der Karten innerhalb der ent- F i g. 5 einen Querschnitt durch die Ausführungs-
nommenen Teile aufrechterhalten werden, die ent- 35 form des Kopiergerätes der Fig.4 in Anordnung
nommenen Karten müssen einem besonderen Photo- zwischen zu kopierenden Karten,
kopierdienst zugeführt werden, und nach Anfertigung F i g. 6 einen Querschnitt der Ausführungsform der
der Photokopien müssen die Karten reklassifiziert F i g. 5 in einer Lage, die das Photographieren
und die Eisatzkennzeichnung vernichtet werden. Das eines horizontal angeordneten Blattes ermöglicht,
ist eine lange und aufwendige Handhabung, die große 4° F i g. 7 eine perspektivische Ansicht der Ausfüh-
arbeitstechnische Schwierigkeiten sowie erhebliche rungsfonn der F i g. 6 in Anordnung über einem
Kosten verursacht und gleichzeitig nicht die Gefahr Buch,
des Falscheinordnens von Karten eliminiert. F i g. 8 eine weitere Ausführungsform eines erfin-
Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der er- dungsgemäßen Kopiergerätes zwischen zu kopierenwähnten
Nachteile und die Schaffung eines photo- 45 den Karten innerhalb eines Karteikastens,
graphischen Gerätes, welches das Kopieren der F i g. 9 einen Querschnitt einer weiteren abgewan-Originaldokumente in dem Karteikasten selbst er- delten Ausführungform des Kopiergerätes und
möglicht, ohne daß die Karten daraus entnommen Fig. 10 einen Querschnitt durch die Ausführungswerden. Das Gerät muß leicht tragbar und zu hand- form der F i g. 9, jedoch in abgewandelter Anordnung haben sein und soll lediglich einen geringen bau- 5° des keilförmigen Gehäuseteiles,
liehen Aufwand erfordern. In F i g. 1 ist in ausgezogenen Linien ein Kopier-
graphischen Gerätes, welches das Kopieren der F i g. 9 einen Querschnitt einer weiteren abgewan-Originaldokumente in dem Karteikasten selbst er- delten Ausführungform des Kopiergerätes und
möglicht, ohne daß die Karten daraus entnommen Fig. 10 einen Querschnitt durch die Ausführungswerden. Das Gerät muß leicht tragbar und zu hand- form der F i g. 9, jedoch in abgewandelter Anordnung haben sein und soll lediglich einen geringen bau- 5° des keilförmigen Gehäuseteiles,
liehen Aufwand erfordern. In F i g. 1 ist in ausgezogenen Linien ein Kopier-
Diese Aufgabe wird von einem Kopiergerät in gerät 10 oberhalb eines Karteikastens oder Ablage-Form
eines selbständigen, in sich geschlossenen pho- kastens 12 gezeigt, während in gestrichelten Linien
tographischen Gerätes dadurch gelöst, daß das Gerät die Arbeitslage des Gerätes angedeutet ist, wobei der
ein Gehäuse mit einem an dessen Außenseite ange- 55 vordere Teil des Geräte? zwischen Karteikarten 14
ordneten hohlen, keilförmigen Gehäuse'eil, dessen eingeführt ist, die sich in üblichen Ablagekasten beeine
Fläche eine öffnung aufweist, weite r eine Ka- finden, wie sie beispielsweise in Bibliotheken verwenmera
in dem Gehäuse mit einem Objektiv zum Pho- det werden. Die Karten 14 sind auf ihren Kanten stetographieren
der öffnuingsebene in im wesentliche». hend abgelegt und angeordnet und vorzugsweise am
senkrechter Richtung zu jener sowie in dem Gehäuse 60 Boden des Kastens mittels einer Stange 16 gehalten,
außerdem eine einen Lichtstrahl in Richtung der die leicht mit Hilfe eines Knopfes 18 an der Vorderöffnung
werfende Beleuchtungseinrichtung derart seite des Kastens bzw. der Schublade entfernt und
umfaßt, daß das keilförmige Gehäuseteil zwischen ausgetauscht werden kann.
zwei entgegengesetzt geneigte Karten oder Blätter An einem Ende des Ablagekastens kann eine
in dem Kasten einsetzbar ist, wobei die öffnung ge- 65 Druck- oder Ausgleichsvorrichtung vorgesehen sein,
gen das zu kopierende Blatt anliegt. um die Karten zusammenzuhalten, jedoch muß zwi-
Mit einem solchen Gerät ist das Kopieren einsor- sehen den Karten und der Andrückvorrichtung ein
tierter Karteikarten in wesentlich kürzerer Zeit als Zwischenraum vorgesehen sein, um das Lesen der
diese^Äds steSt 2 dem Kasten einen den darauf enthaltenen Text direkt zu kop.eren
dieses WinKeis sieni m«ui i« F i g. 4 bis 7 erkennt man eine anders gestal-
nen Teüe auf deriSte nicht innerhalb des öffnung*- Bild des zu kopierenden Dokumentes to. der Karte
und damit desKoriertereiches liegen. Die Kanten der 42 von dem Spiegel 52 auf den Spiegel 54 und dann
äffnurnlenaSdS Rändern der Kante 20, um in das Objektiv 24 werfen und reflektieren. Das Geeine SrützTfür das Gehäusee 10 herzustellen und vor 30 häuse 40 ist auch hier mit einem keilförmigen Ted
aien S?gen Sie^ue Ausrichtung für den Kopier- versehen, welches auf der einen Seite von dem Spiegel
allen "ωρ»™Β^ °
s2 und auf der anderen Seilte von einer Wandung 56
"TSKCttiSt eine Kamera 22; diese ist gebildet wird, wobei letztere eine öffnung 58 auf-Sei'ISlniaturkamera und geeignet, weist. Diese öffnung 58 karmjon einer transparenten
Ter <£er halbe 35-mm-BUder aufzuneh- ,5 Platte abgedeckt werden. Der Lichtstrahl der Be-Objektiv der Kamera ist so ausgerichtet, leuchtungseinnchtung 26 wird auf die Öffnung 58 hm
dSfseto opSSe Achse rechtwinklig zur Ebene der gerichtet, während die Energiequelle 28 hinter «m
SläuseJKüegL In dem Gehäuse 10 ist weiter Spiegel54 angebracht ist Der kedfönmge Teil des
eme BdSngsSnrichtung 26 angeordnet, die Gehäuses 40 kann ohne Schwierigkeiten zwischen
Snen Lichtstrahl ώ Richtung auf die Karte 20 wirft. 40 zwei entgegengesetzt geneigten Karten angeordnet
DieTe Beleuchtungseinrichtung ist vorzugsweise eine werden, um die Karte 42, welche gegen die Öffnung
Blitelichtvorrichtimg, insbesondere eine Elektronen- 58 anliegt, zu photographieren bzw. zu kopieren. Oeblitevorrichtung des Typs »Wink-Lite«®, und mit wicht und Lage von Kamera 44, Beieucntungsemeta« Semequelle 28 verbunden, die das gesamte richtung 26 und Energiequelle 28 sind so austariert,
cSrät selbständig und von äußeren Apparaturen un- 45 daß sich das Gerat 4· im Gleichgewicht befindet,
abhänrie macht Natürlich kann aber auch eine Be- wenn es auf der Spitze«· des; keilförmigen Teiles
leuchtunRseinrichtong vorgesehen sein, die kontinu- ruht Die Kamera ist mit deT Beleuchtungseinncnierlich Licht aussendet, wie ebenso die Energie von rung derart verbunden, daß bei Betätigung des vereiner WechselstnHnqaelle abgenommen werden Schlusses gleichzeitig ein lichtstrahl auf das zu ß>-könnte. 5° pierende Dokument geworfen wird.
bar angeordnete Platte 3·, auf der die Kamera 22 zum Photographieren eines horizontal liegenden Uoangebracht ist, die mit einem Hebel 32 zum Transport komentes verwandt werden (s. Fi g. 6 und 7). Um die
des Fflmes in der Kamera und mit einem Auge oder Anordnung des Gehäuses über dem zu kopierenden
emer sossii«»» Betrachtraigseinrichtung versehen ist, 55 Text zu erleichtern, ist der Spiegel 52 semitransparent
um die Kartei· sehen zu können, tm Verschhiß- ausgebildet, und an der Spitze·· ist eine flache opake
auslöser 36 ist mit der Kamera verbunden, um gleich- Abdeckung 62 schwenkbar angeordnet Wenn man
zeitig die Kamera und die Bdeuchfimgsemrichtung diese Abdeckung 62 von dem Spiegel 52 entfernt
26 zu betätigen. Auf den Sucher bzw. die Betrach- (s. Fig. 6), so kann der Benutzer durch den semitimgsemrichtung kann man übrigens auch verzichten. 60 transparenten Spiegel 52 hindurch die richtige Anord-Ein Teil 38 der e Wandung des Gehäuses 10 niung des Gehäuses erkennen. Wird das Instrument
kann transparent und leicht beweglich bzw. entfern- wie in Fig. 5 gezeigt verwendet, so befindet sich die
bar vorgesehen sein (s. F i g. 3), um es dem Benutzer Abdeckung 62 auf dem Spiegel 52. Bei dieser Anordzu ermöglichen, die photographierte Karte 20 ohne irang ist eine Ausnehmung 39 vorgesehen, um zu erVerwendung eines Suchers 34 zu betrachten. Die 65 möglichen, daß das Gerät leicht in den Kasten einge-Platte38 ist mit einer Ausnehmung39· versehen, setzt werden kann, in dem sich eine Stange 16 b*·™'
welche die Stange 16 umgreift und das Einrahmen det und die von dieser Ausnehmung umgriffen wird,
bzw Anliegen an der Karte so wie die Einstellung Die Wandung 56 erstreckt sich in derselben Ebene
7 8
wie die öffnung 58 und ermöglicht die Aufstellung Normalerweise wird man vorteilhaft Filme mit
des Gehäuses bei einer Anordnung, wie sie die F i g. 6 großer Kontrastfähigkeit für das erfindungsgemäße
und 7 zeigen. Gerät verwenden. Der Film wird nach dem Kopieren
Bei der Ausfühningsform der F i g. 8 besitzt das entwickelt und ausgedruckt bzw. abgezogen. Das AusGehäuse 70 eine imr Querschnitt im wesentlichen 5 drucken wird vorzugsweise direkt von Mikrofilm mitquadratische
Form iiind ist an seiner Unterseite mit tels eines automatischen xerographischen Gerätes mit
einem keilförmigen Gehäuseteil versehen, das im hoher Arbeitsgeschwindigkeit durchgeführt. Wenn
wesentlichen aus einem Spiegel 72, einer öffnung 74 man von dem Negativ sofort Abzüge benötigt, kön-
und einem Spiegel 7fi gegenüber dem Spiegel 72 der- nen vorteilhaft Kameras verwendet werden, die Abart
gebildet wird, daß das Bild der zu kopierenden io züge produzieren und unter dem Namen »Polaroid«®
Karte 20 in das Objektiv 24 durch die aufeinander- bekannt sind. Die Abmessungen des Filmes können
folgende Reflexion in den Spiegeln 72 und 76 gewor- unterschiedlich sein und richten sich je nach den zu
fen wird. Ein weiterer Unterschied zu der Ausfüh- kopierenden Karten oder Dokumenten. Für normale
rungsform der F i g. 5 besteht in der anderen Anord- Karteikarten benutzt man entweder einen 16-mmnung
der Energiequelle 28. is Film oder halbe Bilder von 35-mm-Filmen.
Die Lage von Kamera, Energiequelle und Beleuch- Die für das Gerät verwendete Beleuchtungsein-
tungseinrichtung zueinander im Hinblick auf die richtung kann direkt an eine Wechselstromquelle an-
Spitzenkante 60 des keilförmigen Gehäuseteiles ist geschlossen werden, jedoch ist ein selbständiger
derart, daß das Gewicht des Gerätes ausgeglichen ist, Elektronenblitz, der von einer in dem Gerät enthal-
d. h., es herrscht Gleichgewicht, wenn sich das Gerät »o tenen Energiequelle gespeist wird, für die mit dem
in der Benutzungslage befindet, wobei es dann auf Gerät auszuführenden Arbeiten noch vorteilhafter,
der Spitzenkante 6t ruht. Dieser Gewichtsausgleich Als Lichtquelle benutzt man zweckmäßig eine solche,
braucht nicht absolut genau zu sein, weil das Gerät wie sie in dem kanadischen Patent 6 69 733 (ver-
von den beiden entgegengesetzt geneigten Karten, öffentlicht am 3. September 1963) beschrieben ist.
an denen die öffnung 74 und der Spiegel 72 ruhen, as Ein ringförmiger Blitzlichtkopf, der um das Objektiv
sowie durch die Hand des Benutzers recht gut ge- herum angeordnet ist, bildet eine ausgezeichnete und
stützt wird. vorteilhafte Beleuchtungskombination.
F i g. 9 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung
der Erfindung, bei der das keilförmige Gehäuseteil Hegt in der Möglichkeit, das Gerät zum Photoleicht austauschbar an dem Gehäuse angebracht ist. 30 graphieren der Rückseite der Karte ebenfalls zu ver-Das
keilförmige Gehäuseteil umfaßt hier zwei ein- wenden. Es ist seit langem bekannt, daß Karteikarander
gegenüberliegende Spiegel 82 und 86, die zwi- ten, die als Hinweise oder Inhaltsnachweise oder zu
sehen sich eine öffnung 84 an der Unterseite des Klassifikationszwecken verwendet werden, oftmals
keilförmigen Gehäuseteiles bestimmen. Das keilför- auf ihrer Rückseite zusätzliche Eintragungen enthalmige
Gehäuseteil ist am Gehäuse 80 mittels eines 35 ten. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, wird
Paares Haken 90 befestigt, die eine leichte Lösung das Kopiergerät um 180° um eine vertikale Achse
ermöglichen, wenn dieses keilförmige Gehäuseteil geschwenkt und die Karte, deren Vorderseite gerade
nicht benötigt wird. photographic« wurde, übergeklappt und von der
Das Gehäuse 80 weist außerdem eine zweite Rückseite her photographiert. Auf diese Weise zeigt
Öffnung 92 auf die das Photographieren von Doku- 40 der Film fortlaufend die Vorder- und Rückseite der-
menten oder Arbeitsunterlagen auf einer horizontalen selben Karte, wobei jedoch die Rückseite kopfstehend
ebenen Räche eimöolichen (s.Fie. 10). Um die abgebildet ist. Wenn diese beiden Teile beispielsweise
zweifache Benutzungsmöglichkeit des Gehäuses 8· von emem fortlaufenden xerographischen Gerät für
zu gewährleisten, ist die Beleuchtungseinrichtung 26 Mikrofilme ausgedruckt werfen, kann das Blatt, das
um eine Achse 88 schwenkbar angeordnet, so daß sie 45 sowohl die Vorder- als auch die Rückseiteι überera-
wahlweise die öffnung 84 oder die Öffnung 92 be- ander enthalt, so gefaltet werden, daß die Ruckseite
leuchten kann Wie aus F i g. 9 und 10 erkennbar, ist im Verhältnis zur Vorderseite wieder in die richtige
die Ebene der Ö£Enung92 senkrecht zur optischen Position gelangt und völlig normal (beispielsweise
Achse der linse 241 angeordnet durch Umdrehen) gelesen werden kann.
Das keilförmige Gehäuseteil aller vorstehend be- 5<>
Soll das Gerat zum Kopieren eines horizontal beschriebenen
CsSitöfonnen besitzt vorzugsweise ^Jn Blattes,jKaspielsweise eines Blattes ausseinem
einen Winkel zwischen 30° und 90°, wobei der güsr Buch (s. M g/j verwendet werden, so bestehen die
*i£* WfckdSm bei 50° Hegt Dieser Winkel tat Settenwande53 des keilförmigen Gehäuseteil« vorbelonders
«eignet für herkömmliche Karteikarten, zugswece aas eme«, öansparentenι oder transluzenten
deren AhSEpa 12J5 X 7,5 cm betragen. Ve,r- 55 MatemL Diese n^rtehe Bductomg wn^ benötigt,
suche mit einer Iinse^nit einer Brennweite von ran den za kopierenden Text ordnungsgemäß euizu-
vuv UARi wiiw rrr^ 5i «üh rahmen wenn das durch den semitransparenten Spie-
i
Karte zu belichten, so daB
Hierzu 3 Blatt Zeichnongen
' 609530/359
Claims (2)
- bis 10, durch gekennzeichnet, daß die öffnung Patentansprüche: ^es keilförmigen Gehäuseteiles von einer Glas-3S5SSSS. 3,S;.«SJSS SdSbtafi Sw. einglordnete leuchtungsyornclxtung und Energ.equelle ge-Schrifetücke.bedruckteBlätteroderKarten.Kar- wichtsmaß.g iimerhalb des Gehäuses derart aus-teikarten oder sonstige Arbeitsunterlagen, da- gerichtet sind, daß ni bezug aut die Spitze desdurch gekennzeichnet, daß das Gerät keüfonnigen Gehäuseteil·« im wesentlichenmit eiaem an dessen Außenseite angeordneten i° Gleichgewicht herrschthohlen, keilförmigen Gehäuseteil, dessen eine 13. Kapngts at na <* einem de r An Spruche 1Räche eine öffnung aufweist, weiter eine Ka- bis 12, dadurch gekennzeichnet daß das Ge-mera in dem GehäiL mit einem Objektiv zum häuse eine Wandung aute, die sich in derFotografieren der öffnungsebene in im wesent- Ebene der öffnung des keilförmigen Gehause-lichen senkrechter Richtung zu jener sowie in 15 teiles erstreckt.dem Gehäuse außerdem einl einen Lichtstrahl in 14. Kopiergerat nach einem der Ansprüche 1Richtung der öffnung werfende Beleuchtungsein- bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelrichtung derart umfaßt, daß das keilförmige Ge- des^ keilförmigen Gehausetedes zwischen 90° undhäuseteil zwischen zwei entgegengesetzt geneigte 30° liegt. ,Karten oder Blätter in den Kasten einsetzbar ist, 20 15. Kopiergerat nach einem der Ansprüche 1wobei die Öffnung gegen das zu kopierende Blatt bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnunganliegt. des keilförmigen Gehäuseteil transparente oder
- 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch ge- transluzente Seiteawände hat.
kennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024526 DE2024526B2 (de) | 1970-05-20 | 1970-05-20 | Kopiergeraet, insbesondere fuer eingeordnete oder abgelegte schriftstuecke, bedruckte blaetter oder karten o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024526 DE2024526B2 (de) | 1970-05-20 | 1970-05-20 | Kopiergeraet, insbesondere fuer eingeordnete oder abgelegte schriftstuecke, bedruckte blaetter oder karten o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2024526A1 DE2024526A1 (de) | 1971-12-02 |
| DE2024526B2 true DE2024526B2 (de) | 1976-07-22 |
Family
ID=5771536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702024526 Granted DE2024526B2 (de) | 1970-05-20 | 1970-05-20 | Kopiergeraet, insbesondere fuer eingeordnete oder abgelegte schriftstuecke, bedruckte blaetter oder karten o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2024526B2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3619919C2 (de) * | 1986-06-13 | 1995-11-09 | Thermal Quarz Schmelze Gmbh | Quarz-Infrarotstrahler |
-
1970
- 1970-05-20 DE DE19702024526 patent/DE2024526B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2024526A1 (de) | 1971-12-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |