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DE2029131B2 - Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von relativ schweren Gegenständen an Wänden oder Platten - Google Patents
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DE2029131B2 - Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von relativ schweren Gegenständen an Wänden oder Platten - Google Patents

Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von relativ schweren Gegenständen an Wänden oder Platten

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DE2029131B2
DE2029131B2 DE19702029131 DE2029131A DE2029131B2 DE 2029131 B2 DE2029131 B2 DE 2029131B2 DE 19702029131 DE19702029131 DE 19702029131 DE 2029131 A DE2029131 A DE 2029131A DE 2029131 B2 DE2029131 B2 DE 2029131B2
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    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
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    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • E03D11/14Means for connecting the bowl to the wall, e.g. to a wall outlet
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    • A47K1/04Basins; Jugs; Holding devices therefor
    • A47K1/05Holding devices for basins or jugs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
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Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von relativ schweren Gegenständen, wie Waschbecken oder Wasserklosetts, an Wänden oder Platten mit einer Oberfläche aus einem relativ schwachen Material, beispielsweise Gasbeton oder einer anderen Art von Leichtbeton, wobei die Befestigungsrichtung aus einem langgestreckten Körperbauteil, das zur Befestigung in einem durch die Wand oder Platte gebohrten Loch eingerichtet ist, und einem Kragen oder Flansch an dem dem zu befestigenden Gegenstand abgewandten Ende des Körperbauteils zum versenkten Eingriff in eine Oberflache der Wand oder Platte besteht.
Wenn relativ schwere Gegenstände, wie Waschbekken, hängende Wasserklosetts, Radiatoren oder andere sanitäre Einrichtungen oder Heizeinrichtungen an Wänden oder Platten mit einer relativ geringen Festigkeit, beispielsweise Wänden aus Gasbeton oder anderen Arten von Leichtbeton befestigt werden sollen, ist es normalerweise notwendig, durchgehende Befesti-Eungsbolzen oder innenverschraubte Buchsen anzuwenden, die mit einem relativ großen Anschlagflansch an dem dem zu befestigenden Gegenstand abgewandten Ende ausgestattet sind, da die Preßfestigkeit dieser Wandmaterialien gering ist. Fails Bolzen oder ver-
■> schraubte Buchsen der bekannten Art in Wänden oder Planen zu befestigen sind, wird ein durchgehendes Loch zur Aufnahme des Bolzens oder der Buchse in üblicher Weise gebohrt. Aus ästhetischen Gründen ist es erwünscht, den Anschlagflansch, der an der Wandoberfläche entgegengesetzt zu derjenigen, wo der Gegenstand oder die Einrichtung zu befestigen ist, anschlägt, zu verkleiden und infolgedessen muß nach der Bohrung des Loches zur Aufnahme des Bolzens oder der Buchse eine Aussparung zur Aufnahme des Flansches manuell in der benachbarten Oberfläche der Wand ausgearbeitet werden. Schließlich kann der Flansch, beispielsweise mittels Gips, abgedeckt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer Befestigungseinrichtung der beschriebenen Art, die sehr einfach zu befestigen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Befestigungsvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß Zähne oder ähnliche Schleif-, Kratz- oder Raspelvorrichtungen an der eingreifenden Oberfläche des
2ϊ Kragens oder Flansches vorhanden sind und daß Einrichtungen zum Angriff eines Antriebswerkzeuges zum Drehen der Befestigungsvorrichtung an ihrem den Kragen oder Flansch aufweisenden Ende vorhanden sind.
i<> Durch Anwendung der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung können die mühsamen Arbeitsgänge einer manuellen Ausarbeitung einer Aussparung zur versenkten Aufnahme des Kragens oder Flansches der Befestigungsvorrichtung vermieden werden. Falls
J5 ein Loch zur Aufnahme des Körperbauteils der Befestigungsvorrichtung gebohrt wurde und das Körperbauteil der Befestigungsvorrichtung darin eingesetzt ist, wird das Antriebswerkzeug, welches z. B. durch eine übliche elektrische Bohrmaschine angetrieben werden
■to kann, in den Eingriff mit den Eingriffscinrichtungen der Befestigungsvorrichtung gebracht und die Befestigungsvorrichtung rotiert. Die am Flansch oder Kragen vorhandenen Zähne oder Schleifeinrichtungen mahlen oder kratzen dadurch eine kreisförmige Versenkungs- > aussparung in der anstoßenden brüchigen Wandoberfläche oder Plaltenoberflächc, die sich exakt mit dem Flansch deckt. Wenn die Befestigungsvorrichtung in der Wand oder Platte mit dem versenkten Flansch befestigt ist, kann der an der Wand mittels der Befestigungsvor-
w richtung zu befestigende Gegenstand durch Anziehen einer Schraube oder Mutter, die in das Ende des Körperbauteils der Befestigungsvorrichtung entgegengesetzt zum Kragen oder Flansch eingreift, befestigt werden. Beim Anziehen der Schraube oder Mutter
'r> können die Zähne oder Mahleinrichtungen am Flansch vorteilhafterweise als Reibungseinrichtungen wirken, die eine Rotierung der Befestigungsvorrichtung innerhalb des durch die Wand oder Platte gebohrten Loches verhindern. Die den Kragen oder Flansch aufnehmende
(Ό versenkte Aussparung kann mit einem Gipsmaterial oder einem anderen Füllmaterial gefüllt oder mittels eines 2'ierknopfes oder eines anderen Abdeckbauteiles abgedeckt werden.
Der Kragen oder Flansch der Befestigungsvorrich-
*>"> Hing kann vorteilhafterweise aus einem Metallblech oder einem ähnlichen Material angefertigt sein, und in einem derartigen Fall können die Zähne oder Mahleinrichtungen gemäß der Erfindung aus Verfor-
mungen des Blech- oder ähnlichen Materials bestehen, wobei die Zähne beispielsweise durch Einschlag von Löchern in dem Blech- oder ähnlichen Material gefertigt werden. Derartige Löcher können beispielsweise mittels eines Punchierwerkzeuges mit quadratischem Querschnitt ausgestoßen werden, und die Verformung oder Ausstoßung kam. gleichzeitig mit einem Schneid- oder Punchierarbeitsgang erfolgen, durch den der Kragen oder Flansch aus dem Blech- oder ähnlichen Material ausgeschnitten wird. Die Befc-stigungsvorrichtung gemäß der Erfindung wird also als Werkzeug zur Versenkung ihres eigenen Kragens oder Flansches verwendet, und, wie vorstehend ausgeführt, kann dies ohne eine wesentliche Zunahme der Herstellungskosten der Befestigungsvorrichtung erfol- r> gen.
Gemäß der Erfindung kann die Eingriffseinrichtung der Befestigungsvorrichtung aus mindestens einem Eingriffsloch im Kragen oder Flansch bestehen, und besteht vorzugsweise aus zwei diametral gegenüberstehend angebrachten Löchern. Diese Löcher können beispielsweise einfach durch den vorstehend aufgeführten Schneid- oder Punchierarbeitsgang ausgebildet werden und können mit entsprechenden Vorsprüngen oder Nasen des Antriebswerkzeuges in Eingriff 2ri kommen.
Verschiedene andere Ausführungsformen der Antriebswerkzeuge können angewandt werden. So kann gemäß der Erfindung die Eingriffseinrichtung aus einem inneren Gewinde an dem Ende des Körperbauteiles benachbart zum Kragen oder Flansch bestehen. Dieses innere Gewinde kann mit einem cntspreehenJcn äußeren am Antriebswerkzeug gebildeten Gewinde in Eingriff kommen.
Die zur Zeit bevorzugte Ausführungsforni der r> Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, worin
Fig. I einen Längsschnitt der Befestigungsvorrichtung entlang der in F i g. 2 gezeigten Linie 1-1.
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Befestigungseinrichtung, 4" gesehen vom linken Ende der F i g. 1, und
F i g. 3 eine Schnittansichi einer Wand aus Leichtbeton, worin die Befestigungseinrichtung mit dem versenkten Flansch mittels eines in Seitenansicht gezeigten speziellen Antriebswerkzeuges befestigt -n wurde,
zeigt.
Die in der Zeichnung dargestellte Befestigungsvorrichtung 10 umfaßt ein Rohr 11, welches an einem Ende einen Kragen oder Flansch 12 aufweist, der aus einem ">o Metallblech ausgestanzt oder ausgeschnitten wurde. In dem Rohr kann am entgegengesetzten Ende desselben eine Mutter 13 befestigt sein. Der Flansch 12 und die Mutter 13 können an dem Rohr H durch Lötung, Schweißung oder irgendein anderes geeignetes Verfah- ·, ren befestigt sein. An der dem Rohr 11 zugewandten Oberfläche ist der Flansch 12 mit Zähnen 14 ausgestattet, die in einfacher Weise durch Einstanzen von Löchern 15 mittels eines Domes oder eines Punchierwerkzeuges mit quadratischem Querschnitt gebildet sein können. Die Ausstanzung oder Punchierung der Löcher kann günstigerweise gleichzeitig mit dem Punchieren oder Ausschneiden des Flansches 12 selbst erfolgen. Weiterhin sind im Flansch 12 zwei diametral gegenüberstehend angeordnete Eingriffslöcher 16 ausgestanzt.
Wenn die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Befestigungsvorrichtung 10 in einer Wand oder Platte, beispielsweise einer Wand 17 aus Leichtbeton gemäß F i g. 3, befestigt werden soll, wird ein hindurchgehendes Loch 18 gebohrt, beispielsweise mittels eines Wandbohrers. Das Rohr 11 wird dann in das Loch 18 eingedrückt, bis die mit den Zähnen 14 ausgestattete Oberfläche des Flavisches 12 an der Wand 17 anliegt. Dann wird ein Antriebswerkzeug 19 mit dem Flansch 12 der Befestigungsvorrichtung in der Weise in Eingriff gebracht, daß eine Drehbewegung auf die Befestigungsvorrichtung mittels des Werkzeuges 19 erteilt wird, welches beispielsweise mittels einer elektrischen Bohrmaschine, nicht gezeigt, angetrieben werden kann.
Das Anlriebswerkzeug 19 enthält einen Schenkelteil 20, der zur Befestigung innerhalb der Einspannvorrichtung der Bohrmaschine eingerichtet ist, einen mittigen Kern 21, der mit dem Rohr 11 der Befestigungseinrichtung übereinstimmt, und einen kreisförmigen Kragen 22 mit zwei diametral gegenüberstehend angeordneten Eingriffsnasen 23, die sich mit den Eingriffslöchern 16 des Flansches 12 decken.
Wenn das Antriebswerkzeug 19 in der Bohrmaschine befestigt ist und in Eingriff mit der Befestigungsvorrichtung 10 gebracht ist, so daß der mittige Kern 21 in das Rohr 11 eingedrückt ist und die Eingriffsnasen 23 im Eingriff mit den Eingriffslöchern 16 gebracht sind, wird die Bohrmaschine angeschaltet und dadurch die Befestigungsvorrichtung 10 innerhalb des Loches 18 gedreht. Wenn der Flansch 12 gleichzeitig gegen die Wand 17 gedrückt wird, schleifen die Zähne 14 am Flansch 12 eine kreisförmige Versenkungsausspaning 24 entsprechend dem Flansch 12 aus. Wenn die Aussparung 24 die gewünschte Tiefe erhalten hat, wird die Bohrmaschine abgeschaltet und das Antriebswerkzeug 19 aus dem Eingriff mit der Befestigungsvorrichtung gebracht. Der innerhalb der Aussparung 24 angebrachte Flansch 12 kann mittels Füllung der Aussparung mit Gips oder einem anderen Füllmaterial verschlossen oder abgedeckt werden und die Aussparung kann mit einem Zierknopf oder einem anderen Abdeckungsbauteil abgedeckt werden.
Jetzt kann an der linken Oberfläche der Wand 17, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Gegenstand, nicht gezeigt, beispielsweise ein hängendes Wasserklosett, ein Waschbecken oder eine andere Einrichtung mittels einer Schraube befestigt werden, die in Eingriff mit der Mutter 13 eingeschraubt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Befestigungseinrichtung zur Befestigung von relativ schweren Gegenständen, wie Waschbecken oder Wasserklosetts, an Wänden oder Platten mit einer Oberfläche eines relativ spröden Materials, wie Gasbeton oder einer anderen Art von Leichtbeton, wobei die Befestigungseinrichtung (10) aus einem langgestreckten Körperbauteil (It), der zur Befestigung in einem durch die Wand oder Platte gebohrten Loch eingerichtet ist, mit einem Kragen oder Flansch (12) an dem dem zu befestigenden Gegenstand abgewandten Ende des Körperbauteils zum versenkten Eingriff in eine Oberfläche der Wand oder der Platte besteht, dadurch gekennzeichnet, daß Zähne oder ähnliche Schleif- oder Raspeleinrichtungen (14) an der eingreifenden Oberfläche des Kragens oder Flansches vorhanden sind, und daß Einrichtungen (16) zum Eingriff mit einem Antriebswerkzeug (19) zur Drehung der Befestigungsvorrichtung an ihrem den Kragen oder Flansch aufweisenden Ende vorhanden sind.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen oder Flansch (12) aus einem Metallblech oder einem ähnlichen Material gefertigt ist, und daß die Zähne oder Schleifeinrichtungen (14) aus Verformungen des Blechs oder ähnlichen Materials bestehen, wobei die Zähne beispielsweise durch Ausstoßen von Löchern in dem Blech oder ähnlichen Material gefertigt sind.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffseinrichtung aus mindestens einem Eingriffsloch in dem Kragen oder Flansch, jedoch vorzugsweise aus zwei diametral gegenüberstehend angeordneten Löchern (16) besteht.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffseinrichtung aus einem inneren Gewinde am Ende des Körperbauteils benachbart zum Kragen oder Flansch besteht.
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