DE2041027B2 - Pumpe zum Fördern eines hydraulischen Mittels - Google Patents
Pumpe zum Fördern eines hydraulischen MittelsInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Pumpe zum Fördern eines hydraulischen Druckmittels, bestehend aus
einem mit Auslaßventilen verbundenen Zylinder und einem die Arbeitskammer abschließenden Kolben, der
mit einem Schwinghebel in Antriebsverbindung steht, der um einen Lagerzapfen schwenkbar ist und an seinem
freien, dem Kolben abgekehrten Ende einen Schlitz aufweist, in den der Zapfen eines Kurbelrades
hineinragt.
Eine derartige Pumpe ist der US-PS 27 71845 zu
entnehmen, die aus einem mit den Einlaßventilen 4 und
mit den Auslaßventilen 5 verbundenen Zylinder und einem die Arbeitskammer abschließenden Pumpenkolben
besteht. Der durch Packungen geführte Kolben Steht mit einem Schwinghebel in Arbeitsverbindung,
der um einen Zapfen schwenkbar ist. der an einem ebenfalls schwenkbarer. Hebel befestigt ist. der vermittels
eines Lagerzapfens ortsfest am Pumpengehäusc gelagert ist. Hierbei handelt es sich um eine mit einer
Arbeitskammer ausgebildeten Pumpe, bei der entsprechend dem Förderdruck der Kolben durch Packungen
ubgedichtet werden muß. Außerdem ist eine besonders kräftige Führung für den Kolben erforderlich, um die
Querkräfte aufzunehmen, die infolge einer labilen Lagerung des Schwinghebels auftreten. Bei dieser bekannten
Pumpe erweist es sich als nachteilig, daß infolge der notwendigen Packungen und Führungen im Verhältnis
zu ihrer Größe und der durch eine Arbeitskammer zu erzielenden Leistungen ein zu großer Kraft-
und Herstellungsaufwand erforderlich ist, und für die infolge der schwer zugänglichen Packungen für das
Nachziehen dieser ein zeitraubender Bedienungsaufwand erforderlich ist,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pumpe der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß
sie doppelt wirkend bei jedem Kolbenhub die gleiche Fördermenge liefert, daß lange, die Ansaugleitung
mindernde Ansaugleitungen und hohe Reibungsverluste durch abdichtende Packungen und durch schwere
Koibenführungen vermieden werden.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgcniüß
darin, daß der Zylinder an beiden Enden Arbeitskammern'und
in der Mitte einen Längsschlitz aufweist, der sich in einem das Druckmittel enthallenden Teil des
Gehäuses oder in einem mit diesem vcibundenen Raum befindet, daß durch den Längsschlitz des Zylinders
ein mit dem Kolben verbundener Betätigungszapfen geführt ist und an den Enden des Längsschlitzes
durch den Kolben abdeckbare Einlasse für das Druckmittel in die Arbeitskammern vorgesehen sind, daß
parallel zur Zylinderachse in einer Platte eine Führungsnut für den Betätigungszapfen angeordnet ist. daß
der Lagerzapfen des Schwinghebels ortsfest gelagert ist und daß der mit dem Kolben in Ahti^ü^erbinduiiL'
stehende Teil des Schwinghebels einen Schiit/ aufweist,
in den der Betätigungszapfen hineinragt.
Durch die Erfindung wird der technische Fortschritt erzielt, daß durch die Anordnung von Arbeitskammern
an beiden Enden des Zylinders der Förderhub bei jeder Umdrehung des Kurbelrades verdoppelt wird. dal'.
durch die Lagerung des Zylinders im Behälter lange, die Ansaugleistung mindernde Ansaugleitungen und
hohe Reibungskräfte verursachende Packungen entfallen, daß durch den Längsschlitz in der Mitte des Zylinders
eine Betätigung des Kolbens vermittels des durch den Längsschlitz geführten Betätigungszapfens bei
zwei Arbeitskammern an beiden Enden des Zylinders eine Kolbenstange zur Betätigung des Kolbens entfällt
und somit unterschiedliche Hubleistungen vermieden werden, daß die durch die Betätigung des Kolbens auf
die Zyiinderfläche wirkenden Vertikalkräfte durch eine
einfache in einer Platte angeordnete Führungsnut aufgenommen werden können, unr! daß durch einen
Schlitz im Schwinghebel seine orisfeste Lagerung möglich ist, wodurch die bei der bekannten Pumpe erforderlichen
Kolbenführungen überflüssig werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
F i g. I einen senkrechten Längsschnitt durch eine Pumpe nach der Erfindung, die den Speiscbchälter für
die Hydraulikflüssigkeit enthält,
F i g. 2 eine Ansicht der Pumpe nach F i g. 1 von der
einen Seite nach Entfernen des Gehäusedeckels.
F i g. 3 eine Ansicht der Pumpe nach F i g. 1 von der a.ideren Seite nach Entfernen des Gehäusedeckcls.
Fig.4 ein Umlaufschema der Hydraulikflüssigkeit
mit Rückschlagventilen.
Wie aus den Fig. 1,2 und 3 ersichtlich, sind in einem
Gehäuse 1, das den Speisebehälter für die zu fördernde Hydraulikflüssigkeit bildet, die Pumpenelemente untergebracht.
Diese bestehen aus einem doppell wirkenden Kolben 2, der axial in einem Zylinder 3 gleitend bewegbar
ist, in den die zu fördernde Hydraulikflüssigkeit eintritt und an dessen Enden 5 und 6 Anschlüsse an ein
Arbeitsgerät bzw. an einen Behälter vorgesehen sind.
An diesem Kolben 2 ist ein Betätigungszapfen 4 befestigt, der einen in der Wand des Zylinders 3 angebrachten
Längsschlitz 3a durchdringt und zwischen die Schenkel einer unteren, einen Schlitz Ta bildenden Gabel
eines Schwinghebels eingreift. Dieser Schwinghebel 7 weist zwei gabelförmige Enden auf und ist schwenkbar
auf einem Lagerzapfen 8 gelagert, dessen Enden an der Vorderwand 9 und an der Rückwand 10 des Gehäu-
ses 1 festgelegt sind. Der Schwinghebel 7 ist mittels
eines Ktirbelrades ti verschwenkbar, dessen Zapfen 12
beim Umlauf des Kurbelrudes /wischen den Schenkeln der oberen Gabel des Schwinghebels 7 hin und her
gleitet, wodurch eine schwingende Bewegung entsteht, die durch die untere Gabel des Schwinghebels 7 auf
den Betätigungs/upfen 4 und dadurch auf den Kolben 2 ÜDcrtragen wird. Dieses Kurbclrad 11 ist auf einer Welle
14 festgelegt, die durch an der Vordervvand 9 des Gehäuses 1 angebrachte Kugellager 15 gelagert ist und
mit den Antriebselementen der Pumpe in Verbindung steht.
Diese Antriebselemente bestehen aus einer Riemenscheibe 16, die sich frei auf dem freien Ende der Welle
14 drehen kann und über eine Kupplung mit der Welle verbindbar ist. Diese Kupplung besteht aus einer Scheibe
17, die koaxial zur Welle 14 angeordnet ist und sich zusammen mit dieser dreht, jedoch seitlich und koaxial
verschiebbar ist, was durch eine Blindschraube 18 erreicht wird, die in dieser Scheibe i7 eingeschraubt,
durch einen zentralen l.ängsschlii/ 14' in der Welle 14
axial beweglich geführt ist. Von der Scheibe <7 erstreckt sich quer ein Bolzen 19. der mil eine"i weiteren
Pölzen 20 in Berührung bringbar isi. je nach Stellung
eier Scheibe 17. Die Stellung der Scheibe ist abhängig
von der Wirkung zweier gegeneinander wirkender Druckfedern 21 und 22. von denen die letztere 22 durch
einen Scherenhebel 23 zusammendrückbar ist. Der Scherenhebel 23 ist durch einen Steuerkolben 24 betätigbar,
der in einem Zylinder 25 geführt ist. der an eine Leitung 26 angeschlossen ist. in der der Druck der I Iv
draulikflüssigkeit herrscht, wie aus F i g. 4 /u entnehmen
ist. in der schematisch der Kreislauf der Hydraulikflüssigkeit und die Ventile dargestellt sind. Die Vorspannung
der Feder 22 ist größer als die der Feder 21. Die Riemenscheibe 16 ist durch einen Motor über einen
Treibriemen antreibbar.
In F i g. 4 ist mit A der Vorrats-Speisebehiilter für die
Hydraulikflüssigkeit, bestehend aus dem eigentlichen Behälter una der Pumpe, und mit C der Arbeitsbehälter,
im vorliegenden Fall aus einem Gefäß mit vier Anschlußstellen bestehend, bezeichnet. Die gepumpte
Flüssigkeit fließt zum Behälter Cüber die Leitungen 5'
und 6' nach Passieren des jeweiligen Rückschlagventils 29' und 29 und wild dann dort bedarfsgemäß über die
Durchgangsventile 33. 34, 35 und 36 verteilt. Sobald der Druck im Behälter Ceinen wählbaren Wert übersteigt.
strömt die überschüssige Hydraulikflüssigkeit duich die
Leitung 27 und öffnet dort ein einstellbares Sicherheitsventil 30. tritt dann in die Leitung 26 ein und stellt die
Pumpe ab, wie dies noch erläutert wird.
Die überschüssige Flüssigkeit kann /um Behälter A
über die Leitung 28 durch Betätigung des Ventils 31 /urückgeleitet werden. Das Ventil 32 gestaltet i'ie Entlastung
der Leitung 26, und die dort unter Druck stehende Flüssigkeit kann über die Abzweigung 26' zum
Behälter ^zurückfließen.
Die Wirkungsweise des Gerätes nach den F i g. 1 bis 4 ist folgende: Nach Einstellen des Ventils 30 auf uen
ίο gewünschten Druck und Einschalten des Motors für
den Antrieb der Riemenscheibe 16, wobei in der Leitung 26 kein Flüssigkeitsdruck vorhanden is;, bewirkt
die Feder 22 durch Zusammenpressen der Gegenfeder 21 den Eingriff der Bolzen 19 und 20 und damit den
Antrieb der Welle 14. wodurch das Kurbelrad 11 in Umlauf versetzt wird und der Schwinghebel 7 auf seinem
Lagerzapfen 8 eine Schwingbewegung ausführt. Dadurch wird der Kolben 2 im Zylinder 3 hin und her
bewegt, so daß Hydraulikflüssigkeit in die vom Kolben 2 freigegebenen Einlasse 3/i des Längsschlitzes 3.j im
Zylindei angesaugt und durch die Anschlußstut/en 5
und 6 und die Leitungen 5' ur^ 6' unter Druck /um
Arbeitsbehälter C geleitet wird. Sobald der Druck im
Arbeitsbehältcr C einen wühlbaren Wer: übersteigt.
as der durch das Ventil 30 einstellbar ist. Hießt die Flüssig
keit in die Leitung 26 und betätigt den .Steuerkolben 24.
wodurch über den Scherenhebel 2 J die Feder 22 zusammengepreßt wird. Dies hat zur Folge, daß sich die
Gegenfeder 21 wieder ausdehnt und durch Verschiebung der Scheibe 17 die Bolzen 10 und 20 außer Eingriff
kommen und damit der Pumpvorgang beendet wird.
Nachdem anschließend Hydraulikflüssigkeit /um Speisebehälter A durch die Leitung 28 über das Ventil
31 aus dem Behälter C zurückgeströmt ist. wird durch
das Offnen des Ventils 32 die Leitung 26 entlastet und somit das erneute Anlaufen der Pumpe durch die Wirkung
der Feder 22. die nicht mehr durch die Schere 23 zusammengepreßt die Gegenfeder 21 zusammenpreßt
und so die Scheibe 17. wie aus F i g. 1 /u ersehen, nach
iinks verschiebt. Dadurch gelangen die Bolzen 19 und 21 wieder in Eingriff.
Die an der Rückwand 10 des Gehäuses befestigte Platte 37 hat die Aufgabe, den Schwinghebel 7 in Betriebsstellung
zu halten. Die an der Vorderwand 9 hefe stigte Platte 38 weist eine zentrale, parallel zum Zylinder
3 verlaufende Führungsnut 3Sn auf, die als Führungselement für den sich hin und her bewegenden Iklätigungszapfcn
4 dient.
Hierzu 2 Blatt 7eic!inuncen
Claims (1)
- PiUcntunspruch:Pumpe zum Fördern eines hydraulischen Druckmittels, bestehend aus einem mii Auslaßventilen verbundenen Zylinder und einem die Arbeitskammer abschließenden Kolben, der mit einem Schwinghebel in Anlriebsverbindung sieht, der um einen Lagerzapfen schwenkbar ist und an seinem freien, dem Kolben abgekehrten Ende einen Schlitz aufweist, in den der Zapfen eines Kurbelrades hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (3) an beiden Enden Arbeitskammern und in der Mitte einen Längsschlitz (3a) aufweist, der sich in einem das Druckmittel enthaltenden Teil des Gehäuses (1) oder in einem mit diesem verbundenen Raum befindet, daß durch den Längsschlitz des Zylinders ein mit dem Kolben (2) verbundener Betätigungszapfen (4) geführt ist, und an den Enden des LängsschJi'/.es durch den Kolben abdeckbare Einlasse (3b) für das Druckmittel in die Arbeitskammern vorgesehen sind, daß parallel zur Zylinderachse in einer Platte (38) eine Führungsnut (38a) für den Betätigungszapfen angeordnet ist, daß der Lagerzapfen (8) des Schwinghebels (7) ortsfest gelagen ist, und daß der mit dem Kolben in Antriebsverbindung stehende Teil des Schwinghebels einen Schlitz (7a) aufweist, in den der Betäiigungszapfen hineinragt.30
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