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DE2043652B2 - Teilbelagscheibenbremse - Google Patents
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DE2043652B2 - Teilbelagscheibenbremse - Google Patents

Teilbelagscheibenbremse

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DE2043652B2
DE2043652B2 DE2043652A DE2043652A DE2043652B2 DE 2043652 B2 DE2043652 B2 DE 2043652B2 DE 2043652 A DE2043652 A DE 2043652A DE 2043652 A DE2043652 A DE 2043652A DE 2043652 B2 DE2043652 B2 DE 2043652B2
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DE
Germany
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brake
disc
caliper
axially movable
wheel
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DE2043652A
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DE2043652A1 (de
DE2043652C3 (de
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Toshio Hekikai Aichi Kondo (Japan)
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Aisin Corp
Original Assignee
Aisin Seiki Co Ltd
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Publication date
Application filed by Aisin Seiki Co Ltd filed Critical Aisin Seiki Co Ltd
Publication of DE2043652A1 publication Critical patent/DE2043652A1/de
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Application granted granted Critical
Publication of DE2043652C3 publication Critical patent/DE2043652C3/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/24Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member
    • F16D55/26Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member without self-tightening action
    • F16D55/28Brakes with only one rotating disc
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Teilbelagscheibenbremse, insbesondere für schwere Fahrzeuge, mit zwei im Abstand nebeneinander angeordneten Bremsscheiben, die drehfest mit einem mit dem Rad verbundenen Teil angeordnet sind und von denen mindestens eine axial beweglich ist, mit einer ersten axial beweglichen Bremsbacke zwischen den Bremsscheiben und mit zwei weiteren äußeren Bremsbacken, die jeweils auf der Außenseite der zugehörigen Bremsscheibe angeordnet sind, von denen die eine mit einem druckmittelbetätigten Bremskolben und die andere mit einem die Bremsscheibe umgreifenden Bremssattel verbanden ist.
Bei einer bekannten Teilbelagscheibenbremse dieser Art (GB-PS 7 85 367) ist der Bremssattel als Festsattel ausgebildet, der an der Radachse festgelegt ist, während die beiden Bremsscheiben axial verschiebbar sind. Durch die Verwendung zweier Bremsscheiben wird die Bremskraft vergrößert, so daß die Bremse insbesondere für schwere Fahrzeuge geeignet ist. Die Verwendung zweier axial verschieblicher Bremsscheiben hat allerdings den Nachteil einer verhältnismäßig großen Geräuschbildung. Auch treten bei der bekannten Lösung erhebliche Reibungsverluste bei Betätigung der Bremse auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teilbelagscheibenbremse der angesprochenen Art so auszubilden, daß Geräuschbildung und Reibungsverluste verringert werden.
Dies wird bei einer Teilbelagscheibenbremse der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das mit dem Rad verbundene Teil eine auf der Radachse drehbar gelagerte Buchse aufweist, mit der eine Bremsscheibe fest verbunden ist, und daß der Bremssattel schwimmend auf einem Bremsträger angeordnet ist
Teilbelagscheibenbremsen, bei denen der Bremssattel als axial verschiebbarer Sehwimmsattel ausgebildet und die Bremsscheibe am Fahrzeugrad axial festgelegt ist, sind bereits in mannigfacher Weise bekannt (vergleiche z. B. US-PS 33 84 203). Bei allen vorbekannten Schwimmsattelbremsen ist jedoch nur eine einzige Bremsscheibe vorgesehen, während bei Verwendung zweier Bremsscheiben der Bremssattel fest und beide Bremsscheiben beweglich angeordnet wurden. Bei der erfindungsgemäßen Teilbelagscheibenbremse dagegen ist die eine Bremsscheibe fest und die andere Bremsscheibe axial beweglich, während der Bremssattel ebenfalls axial beweglich ist Diese — zunächst nachteilig erscheinende — Lösung hat den Vorteil, daß die Gcräuschbildung im Vergleich zu einer Lösung, bei der beide Bremsscheiben axial verschiebbar sind, erheblich verringert wird. Der wichtigste Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht jedoch daria daß die bei Belütigen der Bremse auftretenden Reibungsverluste wesentlich geringer als bei bekannten Lösungen sind. Bei der erfindungsgemäßen Teilbelagscheibenbremse müssen nämlich nicht beide Bremsscheiben, sondern nur eine Bremsscheibe sowie der Schwimmsattel axial verschoben werden. Da beim Verschieben eines rotierenden Teils wie einer Bremsscheibe größere Reibungsverluste als beim Verschieben eines stationär angeordneten Teils wie des Bremssattels auftreten, ist die zum Einrücken der erfindungsgemäßen Bremse erforderliche Betätigungskraft erheblich geringer als bei der vorbekannten Lösung.
Eine konstruktiv besonders einfache erfindungsgemäße Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die axial bewegliche Bremsscheibe über eine Keilverzahnung mit der festen Bremsscheibe in Eingriff steht. Alternativ hierzu kann die axial bewegliche Bremsscheibe über eine Keilverzahnung mit der Buchse in Eingriff stehen.
Eine konstruktiv bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmsattel durch seilliche parallele Bolzen in Armen des Bremsträgers gehalten und geführt ist. Zweckmäßigerweise wird hierbei die zwischen den beiden Bremsscheiben liegende Bremsbacke ebenfalls durch die Bolzen gehalten und geführt. Da die eine Bremsscheibe fest mit dem Rad verbunden ist, wird der Schwimmsattel zweckmäßigerweise als ein die Bremsscheiben und Bremsbacken radial von außen übergreifender Schwimmsattel ausgebildet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nunmehr an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Teilbelagscheibenbremse gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Rückansicht derselben,
F i g. 3 eine Draufsicht auf diese Ausführungsform, teilweise im Schnitt, und
F i g. 4 einen senkrechten Schnitt durch diese Ausführungsform nach der Linie 4-4 der F i g. 1 in Richtung der Pfeile.
Die dargestellte Teilbelagscheibenbremse besitzt zwei Bremsscheiben 10 und 11, deren Reibringe 12 und 13 mit axialem Abstand zueinander angeordnet sind. Die Bremsscheibe 10 ist mit ihrer Nabe 16 mittels Schrauben 17 an einem sich radial nach außen erstrek-
kenden Flansch 14' einer Buchse 14 befestigt. An der Buchse 14 ist mittels geeigneter Befestigungsmittel (nicht gezeigt) ein Rad 15 fest angeordnet Die Nabe 16 der Bremsscheibe IO erstreckt sich in Längsrichtung koaxial um die Buchse 14. die mittels Lager 19 und 20 auf einer nicht umlaufenden Achse 18 gelagert ist Auf der Nabe 16 der Bremsscheibe 10 ist eine axial verlaufende Keilverzahnung 21 vorgesehen, die mit einer Keilverzahnung 23 (F i g. 2) in einer Nabe 22 der anderen Bremsscheibe II im Eingriff steht. Somit drehen sich die Bremsscheiben 10 und II mit dem Rad 15 um die Achse 18.
Ein Bremsträger 24 mit diametral gegenüberliegenden Armen 25 und 26 ist mittels Schrauben (nicht gezeigt), die radial verlaufende Ansätze 27 durchgreifen, i$ an der Achse 18 befestigt
Ein als Schwimmsattel ausgebildeter Bremssattel 28 weist zwei diametral gegenüberliegende Augen 29 und 30 auf. Das Auge 29 ist mit einer Gewindebohrung versehen, in die ein Bolzen 31 eingeschraubt ist der in einem Arm 25 des Bremsträgers 24 in axialer Richtung gleitend geführt ist, während das andei e Auge 30 ebenfalls mit einer Gewindebohrung versehen ist, in die ein sich parallel zum Bolzen 31 erstreckender Bolzen 32 eingeschraubt ist, der in dem anderen Arm 26 des Bremsträgers 24 axial gleitend geführt ist. Der Bremssattel 28 ist somit mittels der parallelen Bolzen 31 und 32 auf dem Bremsträger 24 axial verschiebbar gelagert und übergreift den Außenumfang der Reibringe 12 und 13 der Bremsscheiben 10 und U.
An einer Stirnwand 34 des Bremssattels 28 ist im Bereich des Reibringes 12 der umlaufenden Bremsscheibe 10 eine Bohrung 33 vorgesehen, in dei ein hydraulischer Bremskolben 35 gleitend und abgedichtet gelagert ist Zwischen der Stirnwand 34 und dem Bremskolben 35 ist eine Zylinderkammer 36 gebildet, der bei Betätigung der Bremse von einem Hauptbremszylinder (nicht gezeigt) durch eine Einlaßöffnung 37 unter Druck stehendes Strömungsmittel zugeführt wird.
Zwischen dem Reibring 12 der sich drehenden Bremsscheibe 10 und dem hydraulischen Bremskolben 35 ist axial dazu ausgerichtet eine Bremsbacke 38 vorgesehen, die in einer Innenrippe 46 des Bremsträgers 24 in axialer Richtung der Bremsscheibe 10 gleitend gelagert ist.
Zwischen dem Reibring 13 der axial gleitenden Bremsscheibe H und der Stirnwand 40 gegenüber der Stirnwand 34 des Bremssattels 28 ist in axialer Flüchtig ge eine Bremsbacke 39 vorgesehen, die durch Schrauben 41 und 42 an der Stirnwand 40 des Bremssattels 28 befestigt ist Zwischen den Reibringen 12 und 13 der Bremsscheiben 10 und 11 ist eine beiderseits mit Reibbelägen versehene Bremsbacke 43 vorgesehen, die diametral gegenüberliegende Augen 44 und 45 aufweist die auf den parallelen Bolzen 31 und 32 gleitend gelagert sind.
Wenn im Betrieb hydraulischer Druck vom Hauptbremszylinder der Zylinderkammer 36 zugeführt wird, bewegt sich der Bremskolben 35 nach links (in F i g. 4 gesehen), wodurch die Bremsbacke 38 in Reibungseingriff mit dem Reibring 12 der sich drehenden und axial nicht gleitenden Bremsscheibe 10 gedrückt wird, während die Reaktion dieser Bewegung des Bremskolbens 35 in entgegengesetzter Richtung wirksam ist, um den Bremssattel 28 nach rechts zu bewegen, wodurch die Bremsbacke 39 in Reibungseingriff mit dem Reibring 13 der sich drehenden und axial gleitenden Bremsscheibe 11 gedrückt und die Bremsbacke 43 zwischen den Reibringen 12 und 13 der Bremsscheiben 10 und 11 eingeklemmt wird.
Es sei darauf hingewiesen, daß bei der oben gezeigten Ausführungsform Abwandlungen vorgenommen werden können. Beispielsweise kann die axial gleitende Bremsscheibe 11 so ausgeführt sein, daß sie auf einer Keilverzahnung der Buchse 14 anstatt auf derjenigen der nicht gleitenden Bremsscheibe 10 gleitet. Wahlweise kann die andere Bremsscheibe 11 an der sich drehenden Buchse 14 befestigt werden, während die Bremsscheibe 10 axial auf der auf der Buchse 14 vorgesehenen Keilverzahnung gleitet. Außerdem kann an Stelle der Keilverzahnungen eine Keilverbindung zwischen der nicht gleitenden Bremsscheibe 10 und der gleitenden Bremsscheibe Il vorgesehen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Teilbelagscheibenbremse, insbesondere für schwere Fahrzeuge, mit zwei im Abstand nebenein ander angeordneten Bremsscheiben, die drehfest mit einem mit dem Rad verbundenen Teil angeordnet sind und von denen mindestens eine axial beweglich ist, mit einer ersten axial beweglichen Bremsbacke zwischen den Bremsscheiben und mit zwei weiteren äußeren Bremsbacken, die jeweils auf der-Außenseite der zugehörigen Bremsscheibe angeordnet sind, von denen die eine mit einem druckmittelbetätigten Bremskolben und die andere mit einem die Bremsscheibe umgreifenden Bremssattel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Rad verbundene Teil eine auf der Radachse (18) drehbar gelagerte Buchse (14) aufweist, mit der eine Bremsscheibe (W) fest verbunden ist, und daß der Bremssattel (28) schwimmend auf einem Bremsträger (24) angeordnet ist
2. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axial bewegliche Bremsscheibe (11) über eine Keilverzahnung mit der festen Bremsscheibe (10) in Eingriff steht.
3. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß die axial bewegliche Bremsscheibe (11) über eine Keilverzahnung mit der Buchse (14) in Eingriff steht.
4. Teilbelagscheibenbremse nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmsattel (28) durch seitliche parallele Bolzen (31. 32) in Armen (25, 26) des Bremsträgers (24) gehalten und geführt ist.
35
DE19702043652 1969-09-06 1970-09-03 Teilbelagscheibenbremse Expired DE2043652C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8467669 1969-09-06
JP8467669 1969-09-06

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2043652A1 DE2043652A1 (de) 1971-04-01
DE2043652B2 true DE2043652B2 (de) 1975-07-17
DE2043652C3 DE2043652C3 (de) 1976-03-04

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3132117A1 (de) * 1981-08-13 1983-03-03 Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt Fahrzeug-teilbelag-schwimmsattelscheibenbremse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3132117A1 (de) * 1981-08-13 1983-03-03 Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt Fahrzeug-teilbelag-schwimmsattelscheibenbremse

Also Published As

Publication number Publication date
GB1258387A (de) 1971-12-30
US3707207A (en) 1972-12-26
DE2043652A1 (de) 1971-04-01

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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