DE2050922B2 - Elektromechanischer antrieb - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektromechanischen Antrieb, bestehend aus einer piezoelektrisch angetriebenen
Schwingfeder, der eine elektrische Spannung von gegebenem Wert zur Erzeugung der Schwingungen der
Schwingfeder zuführbar ist, und aus einem an die Schwingfeder über eine magnetische Kopplung angekoppelten,
durch ihre Schwingungen in Drehungen versetzbaren Läufer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem derartigen elektromechanischen Antrieb ein zuverlässiges
Selbststarten zu gewährleisten.
Das Startproblem hat zwei Gesichtspunkte. Zuerst muß das schwingende Element des Antriebes, d. h. die
Schwingfeder, ihre Schwingung beginnen. Zweitens muß das schwingende Element die Drehung des Läufers
starten. Falls nicht beide Wirkunger, eintreten, erhält
man keinen Drehantrieb, und der Antrieb ist nicht selbststartend.
Aus den FR-PS 15 00 465, 15 2Si 163 und 20 02 268
sind elektromechanische Antriebe mit wellenförmig verlaufender Magnetspur auf dem Hemmrad als Läufer
und einer daran magnetisch angekoppelten schwingenden Zunge bekannt, die durch ein magnetisches
Wechselfeld in Schwingung versetzt wird und ihrerseits durch magnetische Rückkopplung das magnetische
Wechselfeld steuert. Ein solcher Antrieb hat jedoch den Nachteil, daß er nicht selbststartend ist. Der Läufer kann
nämlich nur dann fortlaufend in einer Richtung gedreht werden, wenn die Schwingungsamplitude der Zunge die
Höhe der Wellenberge der gewellten Magnetspur des Läufers erreicht. Am Anfang sind aber die Ausschläge
der Zunge klein und sie erreichen nicht die Höhe der Wellenberge.
Aus der US-PS 31 92 417 ist ein Schwingungsantrieb bekanni, bei dem die piezoelektrisch angetriebene
Zunge mit dem Läufer durch ein mechanisches Gesperre gekoppelt ist, wobei der Läufer allerdings nur
in einer Richtung angetrieben werden kann. Dabei ist an dem freien Ende der Schwingfeder eine Federklinke
befestigt, die mit einem Sperrad zusammenwirkt, so daß man einen Gesperreantrieb erhält, bei dem das Sperrad
bei jeder vollständigen Schwingungsperiode der piezoelektrischen Schwingfeder um einen Zahn weitergedreht
wird. Hierbei wird nur die von der Schwingfeder während jeder halben Schwingungsperiode erzeugte
Energie ausgenutzt. Außerdem übt die Federklinke auf das Sperrad während ihrer Rückkehrbewegung eine
rückwärts ziehende Kraft aus und infolgedessen muß eine zweite Federklinke vorgesehen werden, die an
einem feststehenden Teil der Anordnung verankert ist und eine Rückwärtsdrehung des Sperrades verhindert.
Dies führt zu zusätzlichen Verlusten, so daß der wirklich ausgenutzte Anteil der an der Schwingfeder verfügbaren
Energie nur etwa ein Viertel betragen kann. Auüer seinem schlechten Wirkungsgrad erzeugt ein solcher
Sperrklinkenantrieb ein beträchtliches Geräusch, und es sind drei Teile vorhanden, nämlich die beiden Klinken
und das Sperrad, die der Abnutzung unterliegen. Bei einer derartigen Vorrichtung spielt jedoch das Problem
des Selbststartens keine Rolle.
Die obengenannte Aufgabe wird nun dadurch gelöst, daß die mechanische Eigenfrequenz der Schwingfeder
beträchtlich höher liegt als die Frequenz der angelegten elektrischen Antriebsspannung. Bei der Erfindung ist
wesentlich, daß man statt der durch magnetische Rückkopplung mit einem magnetischen Wechselfeld
angetriebenen Schwingfeder eine piezoelektrisch angetriebene Schwingfeder verwendet und die piezoelektrisch
angetriebene Schwingfeder an eine wellenförmige Magnetspur des Läufers angekoppelt ist.
Bei einem derartigen elektromechanischen Antrieb schwingt die piezoelektrisch angetriebene Schwingfeder
von Anfang an mit der vollen Amplitude und erreicht somit sofort die Höhe der Wellenberge der
gewellten Magnetspur des Läufers. Damit ergibt sich ein sofortiges und absolut zuverlässiges Selbststarten, was
auch eine besonders wertvolle Eigenschaft im Hinblick darauf ist, daß die neuartige Schwingfeder direkt an das
elektrische Versorgungsnetz angeschlossei werden kann und deshalb in einer netzsynchronbetriebenen Uhr
oder sonstigem Zeitgeber verwendet werden kann, wobei der übliche Synchronmotor durch die Kombination
der piezoelektrischen Schwingfeder mit einem magnetischen Antrieb ersetzt wird.
Weitere Vorteile ergeben sich hinsichtlich der Frequerizstabilität und im Hinblick darauf, daß die
piezoelektrisch angetriebene Schwingfeder, die an ihren Oberflächen Elektrodenbeläge aufweist, mit dem von
ihr angetriebenen Läufer einen Luftspalt bildet und dadurch von diesem isoliert ist. Besondere Maßnahmen
zur Isolierung, wie sie bei der mechanischen Ankopplung der piezoelektrisch angetriebenen Schwingfeder
an den Läufer durch eine Gesperreklinke gemäß der obengenannten amerikanischen Patentschrift nötig
werden, können deshalb entfallen. Weiterhin kann die aus Metall bestehende Schwingfeder selbst als Teil der
Stromzuführungsschaltung für den Antriebsstrom des piezoelektrischen Elements verwendet werden, ohne
daß dadurch der Läufer und das daran angeschlossene Uhrwerk an elektrische Spannung gelegt werden.
Ausgewählte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert.
F i g. 1 zeigt im vergrößerten Längsschnitt eine Ausführungsform einer piezoelektrischen Schwingfeder,
die für den erfindungsgemäßen Antrieb geeignet ist.
F i g. 2 zeigt in schematischer Draufsicht einer elektromechanischen Antrieb gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung.
F i g. 3 zeigt den Antrieb gemäß F i g. 2 in Seitenansicht in Richtung des Pfeiles IH.
Fig.4 zeigt die Seitenansicht eines Rotors gemäE
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, wobei die Schwingfeder des Antriebs gestrichelt angedeutei
ist.
Fig.5 zeigt in schematischem Längsschnitt der
Schwingkopf am freien Ende einer piezoelektrischer Schwingfeder und den Läufer gemäß einer dritter
Ausführungsform der Erfindung.
F i g. 6 zeigt schematisch eine vierte Ausführungsforrr
der Erfindung im Schnitt längs der Linie VI-VI von
Fig. 7-
Fig. 7 zeigt dieselbe Ausführungsform im Schnitt gemäß der Linie VlI-VlI von Fig. 6.
Fig.8 zeigt gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung einen doppelten Läufer auf einer
gemeinsamen Welle und ein einen Magneten tragendes schwingendes Element zwischen den beiden Teilen des
Doppelläufers.
Gemäß Fig. 1 besteht eine piezoelektrische Schwingfeder aus zwei piezoelektrischen Streifen 11
und 12, die die Form dünner Platten haben. Die beiden piezoelektrischen Streifen 11, 12 sind mit den
entgegengesetzten Seiten eines mittleren Metallstreifens 13 verbunden, z. B. angeklebt, und mit entgegengesetzter
Polarisierung angeordnet. Die Außenflächen der piezoelektrischen Streifen 11, \2 sind mit dünnen
metallischen Flekirodenschichten 14, 15 belegt. Die Schwingfeder wird in einer beliebigen geeigneten Weise
mit ihrem einen Ende eingespannt, und an diesem Ende werden elektrische Anschlüsse vorgesehen, wobei die
Elektroderiischichten 14 und 15 elektrisch miteinander
verbunden und an den einen Pol 16 einer Wechselstromquelle angeschlossen werden, während der mittlere
Metallstreifen 13 mit dem anderen Pol 17 der Wechselstromquelle verbunden wird. Es ist möglich,
derartige piezoelektrische Schwingfedern mit solchen Eigenschaften herzustellen, daß sie an ein Versorgungsnetz
mit üblicher Netzspannung und Netzfrequenz von beispielsweise 240 V und 50 Hz angeschlossen werden
können, so daß man einen sehr einfachen Oszillator erhält.
Die in F ii g. 1 dargestellte Schwingfeder führt damit in
bekannter Weise, wenn sie an eine 50-Hz-Wechselstromquelle angeschlossen wird, Biegeschwingungen
aus mit einer Frequenz von 50 Hz in einer zur Ebene des mittleren Metallstreifens 13 senkrechten Richtung, d. h.
in einer in der Zeichenebene von F i g. 1 liegenden Richtung.
Wenn die piezoelektrische Schwingfeder nicht an eine Spanmungsquelle angeschlossen ist, ist sie steif und
hat eine Eigenschwingungsfrequenz, die weit oberhalb der normalen Betriebsfrequenz liegt, so daß keinerlei
Probleme aufgrund einer Wechselwirkung zwischen der elektrischen und der mechanischen Frequenz auftreten
können. Hierdurch unterscheidet sie sich von einer gewöhnlichen mechanischen Schwingfeder, die
üblicherweise so angeordnet wird, daß ihre mechanische Eigenfrequenz genau 50 Hz beträgt, so daß sie eine
Resonanzschwingung mit maximaler Amplitude ausführt, wenn die Wechselspannungsfrequenz die gleiche
ist wie die mechanische Eigenfrequenz der Schwingfeder. Falls jedoch die Versorgungsfrequenz sich geringfügig
ändert, fällt die Schwingungsamplifude beträchtlich ab. Da aber in der Praxis bei einem Wechselstromnetz
Frequenzunterschiede zwischen etwa 48,5 Hz und 50,5 Hz auftreten können, insbesondere zwischen
Perioden starker Belastung und Erholungsperioden, kann die Schwingungsamplitude einer Schwingfeder,
deren mechanische Eigenfrequenz an die Nennfrequenz der elektrischen Erregung angepaßt ist, erheblich
schwanken. Wird eine solche Schwingfeder für einen Drehantrieb unter Verwendung einer magnetischen
Kupplung verwendet, dann kann die sehr große Änderung der Schwingungsamplitude, die durch eine
kleine Änderung der Netzfrequenz verursacht wird, zu einer mechanischen Beschädigung der Teile führen.
Diese Schwierigkeit wird vermieden, wenn die piezoelektrische Schwingfeder mit höherer Eigenfrequenz
verwendet wird, da dann die Schwingungsamplitude der Schwingfeder direkt von der Versorgungsspannung
abhängt und nur innerhalb der normal zugelassenen Schwankungen der Netzspannung, das sind wenige
Prozent, variieren kann.
F i g. 2 und 3 zeigen die Anwendung einer piezoelektrischen
Schwingfeder gemäß Fig. 1 bei einem elektromechanischen Antrieb.
Der Läufer des Antriebes wird in den Ausführungsbeispielen mit Hemmrad 18 bezeichnet, das aus einer
Scheibe aus ferromagnetischcm Material mit einer Dicke von 0,4 bis 0,5 mm besteht. Das Hemmrad 18 ist
so ausgestanzt, daß es eine Folge von radial vorspringenden Zähnen 19 und länglichen öffnungen 20
bildet. Jede der öffnungen 20 fluchtet in Radialrichtung gesehen mit einem der Zähne 19, und die Abmessungen
sind so gewählt, daß eine auf jeder Stirnfläche umlaufende gewellte Magnetspur 21 gebildet wird, die
durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. Die mit 22 bezeichnete piezoelektrische Schwingfeder ist an einem
Ende eingespannt und so angeordnet, daß ihre Längsachse tangential zu dem Mittelkreis der gewellten
Magnetspur verläuft. Ein kleiner Magnet 23 in Form eines Hufeisenpermanentmagneten ist an dem freien
Ende der piezoelektrischen Schwingfeder 22 befestigt und besitzt zwei Polstücke 24, 25, deren Flächen den
beiden Stirnflächen des Hemmrades 18 mit geringem Abstand parallel gegenüberstehen. Der Magnet 23 ist so
geformt, daß der Umfang des Hemmrades 18 in dem Luftspalt zwischen den Magnetpolen 24 und 25
angeordnet ist, so daß der Mittelkreis der gewellten Magnetspur 21 in der Mitte des genannten Luftspaltes
liegt.
Bei Biegeschwingungen der Schwingfeder liegt die Schwingungsrichtung des freien Endes der Schwingfeder
22 im wesentlichen radial bezüglich der Achse des Hemmrades 18, d. h. in derselben Richtung wie die
umlaufende gewellte Magnetspur 21. Wenn die Schwingfeder 22 elektrisch angeregt wird, führt sie
Biegeschwingungen in Richtung des Doppelpfeiles 26 aus, und da die gewellte Magnetspur zwischen den
Magnetpolen 24 und 25 liegt, wird das Hemmrad 18 zu einer Drehung mit einer konstanten Drehzahl angetrieben,
die von der Schwingungsfrequenz der Schwingfeder und der Anzahl von Wellen der gewellten
Magnetspur 21 des Hemmrades 18 abhängt. Das Hemmrad sitzt vorzugsweise auf einer Welle 27 mit
Flanschen 28 zu beiden Seiten des Hemmrades 18.
Es wurde eine Untersuchung an piezoelektrischen Schwingfedern durchgeführt, um das einwandfreie
Selbststarten zu erklären. Es wird angenommen, daß der Grund in dem Unterschied der Starteigenschaften
zwischen der piezoelektrischen Schwingfeder und der elektrisch in Schwingung gehaltenen mechanischen
Schwingfeder liegt. Wird eine elektromechanische Schwingfeder, beispielsweise mit Hilfe eines Verstärkers,
unter sehr schwachem Stromanstieg angeschaltet, entsteht eine entsprechend kleine Bewegung der
Schwingfeder. Diese Bewegung bewirkt, daß in einer Signalspule ein kleines Signal erzeugt wird, welches
verstärkt und der Schwingfeder wieder zugeführt wird, so daß diese während der nächsten Periode eine
Bewegung mit geringfügig größerer Amplitude durchführt, so daß sich die Schwingungsamplitude der
Schwingfeder allmählich aufbaut. Somit ist während der Anfangsperiode die Schwingungsamplitude der
Schwingfeder zu klein und die Magnetnole können nicht
die Spitze der ersten Welle der gewellten Magnetspur
überwinden, was zur Folge hat, daß das Hemmrad statt einer Umlaufbewegung eine Drehschwingung ausführt.
Dagegen folgt die piezoelektrische Schwingfeder getreu der Wellenform der angelegten Spannung, und
da die angelegte Spannung eine konstante Amplitude hat, wird auch die piezoelektrische Zunge während ihrer
ersten Schwingungsperiode mit voller Amplitude schwingen und den Start des Hemmrades 18 bewirken.
Wenn das Hemmrad 18 einmal angelaufen ist, rotiert es in derselben Richtung weiter. Um zu gewährleisten,
daß das Hemmrad seine Drehung immer in derselben Richtung beginnt, ist ein kleiner keilförmiger Vorsprung
an dem Hemmrad 18 oder an einer an der Welle 27 befestigten besonderen Scheibe vorgesehen. Dieser
keilförmige Vorsprung wirkt mit einer Feder zusammen, die nach Art einer Federklinke angeordnet ist
derart, daß bei Drehung des Hemmrades 18 in der falschen Richtung der keilförmige Vorsprung die Feder
ergreift und das Rad in der Gegenrichtung zurückgeworfen wird. Wenn das Hemmrad 18 in der richtigen
Richtung umläuft, lenkt eine geneigte Fläche des keilförmigen Vorsprunges die Feder bei jeder Umdrehung
nur geringfügig ab, so daß diese die fortgesetzte Drehung des Rades in der gewünschten Richtung
gestattet.
Bei dem erfindungsgemäßen Antrieb werden beide Hälften jeder Schwingungsperiode der Schwingfeder
ausgenutzt. Außerdem ist der Antrieb seiner Natur nach geräuschfrei, da kein mechanischer Kontakt zwischen
der Schwingfeder und dem Hemmrad vorhanden ist.
Einige weitere Ausführungsformen der Erfindung werden nun unter Bezug auf die F i g. 4 bis 8
beschrieben, wobei dieselben Bezugszeichen zur Bezeichnung derselben oder entsprechender Bestandteile
verwendet werden.
Fig.4 zeigt ein Hemmrad 18 mit einer am Umfang
ausgebildeten gewellten Magnetspur 21, die auf einer zur Hemmradachse koaxialen Zylinderfläche liegt,
wobei das Hemmrad von einer Welle 27 getragen wird. Die gewellte Magnetspur 21 kann auf der Oberfläche
des Hemmrades erhaben sein; sie ist aber in F i g. 4 nicht im Relief dargestellt, um nicht die Deutlichkeit der
Darstellung zu beeinträchtigen. Stattdessen kann die gewellte Magnetspur 21 auch durch zwei scheibenförmige
permanentmagnetische Teile von entgegengesetzter Polarität gebildet werden, die auf die Welle 27
aufgesetzt sind. Jedes magnetische Teil weist einen ausgezackten Rand auf und definiert so den Spurverlauf
der gewellten Magnetspur 21. Die Magnetspur selbst wird durch den Luftspalt zwischen den Rändern der
beiden magnetischen Teile gebildet, die so magnetisiert sind, daß der eine Rand des Luftspaltes ständig ein
Südpol Sund der andere Rand ständig ein Nordpol /Vist.
Die Schwingfeder 22 bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 ist in gestrichelten Linien angedeutet und
schwingt in der durch den Doppclpfeil 26 angedeuteten Richtung. Ein strichpunktiert angedeuteter Magnet 23
ist an dem Ende der Schwingfeder 22 befestigt. Der Magnet 23 kann auch aus einem ringförmigen Körper
bestehen, der die gewellte Magnetspur 21 koaxial umgibt und mit einer Anzahl von Magnetpolen
versehen ist, die mit der Magnetspur zusammenwirken und in Umfangsrichtung in solchen Abständen angeordnet
sind, die einer Wellenlänge oder einem Mehrfachen f\s
der Wellenlänge der Magnetspur 21 entsprechen.
F i g. 5 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der da Hemmrad 18 ein Zylinder ist, der auf einer Welle Z
montiert ist. Ein Schwingkopf in Form eines Ringes 3( ist am freien Ende der piezoelektrischen Schwingfedei
22 befestigt, die in Richtung des Doppelpfeiles » schwingt. An der Innenseite des Ringes 30 ist ein«
gewellte Magnetspur 21 ausgebildet, von der nur dit Enden sichtbar sind. Der Zylinder trägt als Magnete 2-vier
radial vorspringende Permanentmagnete, vor denen drei sichtbar sind. Durch Verwendung mehrerei
Magnete 23 kann ein höheres Drehmoment am Rotoi erzielt werden, insbesondere da die piezoelektrische
Schwingfeder 22, die vom Netz angetrieben ist, eine beträchtliche Schwingungsenergie entwickeln kann.
Die F i g. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsfonr
des elektromechanischen Antriebes, bei der eir Schwingkopf mit einer gewellten Magnetspur von einet
piezoelektrischen Schwingfeder getragen wird, wobei em Teil des Hemmrades 18 in Fig.7 gestrichelt
dargestellt ist. Das Hemmrad 18 besteht aus nichl magnetischem Material und trägt Stifte 31 aus
magnetischem Material, vorzugsweise aus einem Material mit hoher Permeabilität und niedriger Remanenz,
die um den Umfang verteilt in geringem Abstand von der Kante angeordnet sind. Das Hemmrad 18 wirkt mit
einem Schwingkopf zusammen, der von einem Stift 22' getragen wird, der an der (nicht dargestellten)
piezoelektrischen Schwingfeder befestigt ist. Der Schwingkopf schwingt in der durch den Doppelpfeil 26
angedeuteten Richtung.
Der Schwingkopf besteht aus einem Magneten 23 als Hufeisenpermanentmagnet mit nach innen gerichteten
Polllacnen, von denen jede mit einer vorstehenden gewellten Magnetspur versehen ist. Die in Fig. 7
dargestellte Magnetspur besteht aus drei geradlinigen fcngen Abschnitten 21A 21B, 21C, die in gleichen
Winkeln zu der Schwingungsrichtung gemäß Doppelplert
26 angeordnet und deren Enden miteinander verbunden sind. Mit den äußeren langen Abschnitten
sind kurze geradlinige Endabschnitte 21D und 21 £
verbunden, so daß insgesamt in Zickzackform eine gewellte Magnetspur mit geradlinigen Wellenflanken
gebildet wird Kurze seitliche Abschnitte 21F sind an
den Verbindungsstellen der langen Abschnitte 21/4,2\B
und 21C vorgesehen. Die Stifte 31 des Rotors haben gemessen über die Sehne gegenseitige Abstände, die
gleich einer Wellenlänge oder einem Mehrfachen der Wellenlänge der Magnetspur nach F i g. 7 sind.
H 1 g. 8 zeigt einen Teil eines Antriebes mit einem ΤΡΛη ^ mmrad- das aus zwei Hemmrad-Teilen 18Λ und 185 besteht, die auf einer gemeinsamen Welle 27 sitzen Die beiden Hemmrad-Teile 18/1 und 180 können ähnlich ausgebildet sein wie das in F i g. 2 und 3 gezeigte Hemmrad, d. h., daß in beiden Hemmrad-Teilen eine Magnetspur vorgesehen ist, die von radial fluchtehden gähnen und Offnungen gebildet wird. Ein Magnet 23 als Permanentmagnet 23 wird von dem freien Ende einer piezoelektrischen Schwingfeder getragen und schwingt in der durch den Doppelpfeil 26 angegebenen Richtung, so daß ein Magnetpol 24 des Magneten 23 mit der gewellten Magnetspur an dem Hemmrad-Teil 18/t und der andere Magnetpol 25 des Magneten 23 mit dem anderen Hcmmrad-Teil 18ß zusammenwirkt.
H 1 g. 8 zeigt einen Teil eines Antriebes mit einem ΤΡΛη ^ mmrad- das aus zwei Hemmrad-Teilen 18Λ und 185 besteht, die auf einer gemeinsamen Welle 27 sitzen Die beiden Hemmrad-Teile 18/1 und 180 können ähnlich ausgebildet sein wie das in F i g. 2 und 3 gezeigte Hemmrad, d. h., daß in beiden Hemmrad-Teilen eine Magnetspur vorgesehen ist, die von radial fluchtehden gähnen und Offnungen gebildet wird. Ein Magnet 23 als Permanentmagnet 23 wird von dem freien Ende einer piezoelektrischen Schwingfeder getragen und schwingt in der durch den Doppelpfeil 26 angegebenen Richtung, so daß ein Magnetpol 24 des Magneten 23 mit der gewellten Magnetspur an dem Hemmrad-Teil 18/t und der andere Magnetpol 25 des Magneten 23 mit dem anderen Hcmmrad-Teil 18ß zusammenwirkt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektromechanischer Antrieb, bestehend aus einer piezoelektrisch angetriebenen Schwingfeder, der eine elektrische Spannung von gegebenem Wert zur Erzeugung der Schwingungen der Schwingfeder zuführbar ist, und aus einem an die Schwingfeder über eine magnetische Kopplung angekoppelten, durch ihre Schwingungen in Drehungen versetzbaren Läufer, dadurch gekennzeichnet, daß ι ο die mechanische Eigenfrequenz der Schwingfeder (22) beträchtlich höher liegt als die Frequenz der angelegten elektrischen Antriebsspannung.
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| DE2050922B2 true DE2050922B2 (de) | 1977-10-13 |
| DE2050922C3 DE2050922C3 (de) | 1978-06-08 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE (1) | DE2050922C3 (de) |
| FR (1) | FR2066213A5 (de) |
| GB (1) | GB1284929A (de) |
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