DE2116205B2 - Hoechstdruck-quecksilberdampflampe als linienfoermige lichtquelle - Google Patents
Hoechstdruck-quecksilberdampflampe als linienfoermige lichtquelleInfo
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- DE2116205B2 DE2116205B2 DE19712116205 DE2116205A DE2116205B2 DE 2116205 B2 DE2116205 B2 DE 2116205B2 DE 19712116205 DE19712116205 DE 19712116205 DE 2116205 A DE2116205 A DE 2116205A DE 2116205 B2 DE2116205 B2 DE 2116205B2
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/02—Details
- H01J61/30—Vessels; Containers
- H01J61/33—Special shape of cross-section, e.g. for producing cool spot
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
- Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Höchstdruck-Quecksilberdampflampe
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Bekannte Quecksilberdampflampen dieser Art, deren Kolben unter hohem Druck stehen, werden vielfach in
Beleuchtungseinrichtungen eingesetzt, deren optimale Funktion eine möglichst punktförmige bzw. linienförmige
Lichtquelle großer Leuchtdichte vorraussetzt. Beispielsweise dienen sie als Lichtquellen für Projektionszwecke
und zur Belichtung der lichtempfindlichen Filme bei der Herstellung der Leuchtschirme von
Farbbildröhren, Substraten für gedruckte Schaltungen usw. Beispielsweise beschreibt die GB-PS 4 86 502 eine
Höchstdruck-Quecksilberdampflampe dieser Art, die einen relativ kleinen Entladungssäulendurchmesser
aufweist. Dennoch stellt eine solche Lampe keine ausreichend linienförmige Lichtquelle dar, da der
Durchmesser der Entladungssäule infolge der Brechung der austretenden Strahlung an der zylindrischen
Außenfläche des Lampenkolbens größer erscheint, als er tatsächlich ist. Damit sinken aber auch die
erreichbaren Leuchtdichtewerte.
Die US-PS 18 58 497 zeigt Gasentladungslampen, wie Neonröhren und dergleichen, die mit Niederdruck
arbeiten. Anstelle der bei Niederdruck normalerweise verwendeten dünnwandigen Lampenkolben sollen die
Kolben hier zugleich die Funktion eines speziellen optischen Systems übernehmen, wozu sie eine dickere
Wandstärke aufweisen, die über den Umfang des Kolbenquerschnitts variiert. Dadurch soll der Austritt
von Lichtbündeln bestimmter Gestalt erreicht werden. Bei einem Ausführungsbeispiel hat die Kolbenaußenfläche
zwei Flächen geringerer Krümmung, die im wesentlichen senkrecht zueinander stehen und eine
Helligkeitserhöhung in der Symmetrieachse dieses optischen Systems erreichen lassen. Bei einer weiteren
Ausführungsform weist die Kolbenaußenfläche eine ebene Fläche als Lichtaustrittsfläche und eine reflektierende
rückseitige Fläche parabolischen Profils auf, so daß ein relativ breites Lichtbündel aus im wesentlichen
parallelen Lichtstrahlen austritt. In beiden Fällen erscheint der Durchmesser der Entladungssäule größer,
als er in Wirklichkeit ist.
Schließlich betrifft die US-PS 24 45 012 mit Niederdruck arbeitende Gasentladungseinrichtungen für allgemeine
Beleuchtungs- und Reklamezwecke, bei denen Profilsiücke aus transparentem dielektrischem Material
zum Aufbau von Entladungskanälen für die Gasentladung miteinander verklebt werden. Bei den einkanaligen
Anordnungen entspricht das Profil des Entladungskanals dem Profil der Außenfläche des Kolbens und hat
Kreis- oder Halbkreisform. Für Höchstdruck-Quecksilberdampflampen sind diese bekannten Kolbenkonstruktionen
nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Höchstdruck-Quecksilberdampflampe der im Oberbe-
·"· griff des Patentanspruchs angegebenen Gattung zu schaffen, deren Entladungssäule ihrem tatsächlichen
kleinen Durchmesser entsprechend linienförmig nach außen in Erscheinung tritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im ίο kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen
Mitteln gelöst. Das aus der Strahlungsebene austretende Licht gibt mit seinem Strahlenverlauf den
tatsächlichen Durchmesser der Entladungssäule wieder. Außerdem hat das austretende Licht infolge der
I) brechenden Wirkung an dieser Austrittsfläche einen
größeren Austrittswinkel als bei Ausnützung eines gleich großen Austritts und durchgehend zylindrischer
Kolbenaußenfläche. Die erfindungsgemäße Höchstdruck-Quecksilberdampflampe kommt daher einer
2ü linienförmigen Lichtquelle sehr nahe und ist für
Apparate hervorragend geeignet, die eine äußerst schmale Lichtquelle mit großem Austrittswinkel verlangen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Be-2r)
Schreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Beleuchtungsvorrichtung
mit einer im Schnitt dargestellten herkömmlichen Quecksilberdampflampe,
Fig.2 eine Schnittansicht längs der Linie H-Il von Fig.l,
Fig.3 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäß aufgebauten Höchstdruck-Quecksilberdampflampe,
und
und
F i g. 4 eine grafische Gegenüberstellung der Leuchtdichteverteilung
einer erfindungsgemäßen und einer herkömmlichen Quecksilberdampflampe.
Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte herkömmlich aufgebaute Beleuchtungseinrichtung besteht aus einer
Grundplatte 1 mit Halterungen, einer unter hohem Druck stehenden Quecksilberdampflampe 2, die im
wesentlichen parallel zur Grundplatte 1 gehalten wird, und einem abgedichteten Quarzglaskolben 3 der Lampe.
Der Quarzglaskolben 3 besitzt einen zylinderförmigen Teil 4 mit einem Innendurchmesser Φι und einem
Außendurchmesser Φ2, wobei eine im Hohlraum erzeugte Bogensäule als Primärlichtquelle dient. Der
aus irgendeiner durch Pfeile in F i g. 2 angegebenen Richtung gesehene augenscheinliche Innendurchmesser
μ Φ3 des Kolbens 3 ist infolge der Lichtbrechung durch die
Außenfläche des Kolbens 3 größer als der wirkliche Innendurchmesser Φ\. Demzufolge erscheint auch der
Durchmesser der Bogensäule verhältnismäßig groß.
Demgegenüber besitzt die in Fig.3 dargestellte « erfindungsgemäß aufgebaute Höchstdruck-Quecksilberdampflampe
einen Quarzglaskolben 13, bei dem die Kolbenaußenfläche eine Abflachung 14 parallel zur
Achse P des Kolbens 13 aufweist. Diese Abflachung 14 bildet die Strahlungsebene der Lichtquelle. Ihre
hü Breite W ist größer als der Innendurchmesser Φ, und
erstreckt sich über diesen. Die Abflachung 14 entsteht durch Schneiden oder Schleifen oder andere Bearbeitung
des Kolbens einer gewöhnlichen, unter hohem Druck stehenden Quecksilberdampflampe. Wahlweise
b5 kann die Abflachung auch zugleich mit der Herstellung
des Kolbens 13 ausgebildet werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Quecksilberdampflampe ist der durch die Abflachung 14 gesehene
<f
augenscheinliche Innendurchmesser 0j gleich dem
Innendurchmesser Φι. Demzufolge ist der augenscheinliche
Durchmesser der innerhalu des Kolbens 13 entstehenden Lichtbogensäule kleiner als der herkömmlicher
Quecksilberdampflampen. Innerhalb der Figur bezeichnet der Kennbuchstabe a einen Lichtbogen,
während das Maß D die Größe der Abflachung 14 bestimmt.
Die Quecksilberdampflampe ist in der Weise auf der Grundplatte montiert, daß die Abflachung 14 als
Strahlungsebene dient. In Fig. 4 wird ihre prozentuale
Leuchtdichteverteilung mit der durch eine herkömmliche Lampe erreichten verglichen. Aus der Darstellung
ist zu ersehen, daß die durch die Kurve A dargestellte Leuchtdichteverteilung der erfindungsgemäßen Lampe
hinsichtlich Zentrierfähigkeit weit über der mit der Kurve B dargestellten Leuchtdichteverteilung der
herkömmlichen Lampe liegt. Die Ordinate C stellt eine gerade Linie dar, die senkrecht zur Achse Pdes Kolbens
und durch das Zentrum des Kolbens verläuft. Auf der Abszisse ist der radiale Abstand vom Kolben aufgetragen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Höchstdruck-Quecksilberdampflampe als linienförmige Lichtquelle mit einem dickwandigen, zylinderrohrförmigen Lampenkolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenaußenfläche als Strahlungsebene eine Abflachung (14) parallel zur Kolbenachse aufweist, durch die lediglich die direkt von der Entladungssäule kommende Strahlung austritt, wobei die Breite (W) der Abflachung (14) größer ist als der Innendurchmesser (Φ\) des Lampenkolbens (13).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45028735A JPS4946794B1 (de) | 1970-04-03 | 1970-04-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2116205A1 DE2116205A1 (de) | 1971-10-14 |
| DE2116205B2 true DE2116205B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE2116205C3 DE2116205C3 (de) | 1978-08-31 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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-
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Also Published As
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |