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DE2118657B2 - Wiedergabegerät für eine Platte mit gespeicherter Information, bei dem Laufwerksfunktionen von der Platteninformation gesteuert werden, sowie Platte hierzu - Google Patents
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DE2118657B2 - Wiedergabegerät für eine Platte mit gespeicherter Information, bei dem Laufwerksfunktionen von der Platteninformation gesteuert werden, sowie Platte hierzu - Google Patents

Wiedergabegerät für eine Platte mit gespeicherter Information, bei dem Laufwerksfunktionen von der Platteninformation gesteuert werden, sowie Platte hierzu

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DE2118657B2 DE19712118657 DE2118657A DE2118657B2 DE 2118657 B2 DE2118657 B2 DE 2118657B2 DE 19712118657 DE19712118657 DE 19712118657 DE 2118657 A DE2118657 A DE 2118657A DE 2118657 B2 DE2118657 B2 DE 2118657B2
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Description

nen sich durch einen sehr kleinen Rillenabstand, z. Z. etwa 140 Rillen pro mm Plattenradius, aus, urn die 7ur Bildwiedergabe notwendige große Informationsmenge speichern zu können. Diese sehr feine Rillenstruktur brachte besondere Probleme der Führung des Abtasters auf der Platte mit sich. So bestand die Aufgabe, den Abtaster stets in gutem Kontakt mit der Rille zu erhalten und ihn stets tangential zur Rillenrichtung zu führen. Wesentliche Merkmale des älteren Vorschlages bestehen darin, daß eine abschaltbare Zwangsführung vorgesehen ist, die den Abtaster radial über die Platte bewegt, wobei dieser von einer Vorschubeinrichtung, deren Vorschubgeschwindigkeit durch ein Getriebe stetig oder stufenweise veränderbar ist, angetrieben wird. Der Abtaster wird somit proportional zur Plattendrehung radial nach innen verschoben. Bei diesem Zwangsvorschub werden Teilungsfehler, radialer Plattenschlag und weitere Ungenauigkeiten dadurch ausgeglichen, daß der Abtaster elastisch befestigt ist. Wird der Zwangsvorschub abgeschaltet, so bleibt die Halterung des Abtasters stehen. Der Abtaster selbst wird jedoch infolge der Rillenführung gegen den Widerstand der elastischen Aufhängungen noch einige Rillen mitgenommen. Die weiterlaufende spiralige Rille nimmt den Abtaster so lange mit, bis er durch die Federkraft seiner Aufhängung wieder zur uckgeholt wird, also über einige Rillen zurückspringt. Dieser Vorgang wiederholt sich fortwährend, so lange der Zwangsvorschub abgeschaltet ist, so daß während dieser Zeit die in den jeweils durchlaufenen Rillen gespeicherte Information wiederholt wird. Umfaßt dieser Vorgang nur eine oder wenige Zeilen, so hat der Betrachter des Fernsehbildes, wenn pro Zeile ein Fernsehbild aufgezeichnet ist, ein Standbild oder quasi ein solches vor sich; ist die Zahl der so überstrichenen Zeilen größer, eine kurze Bewegungsphase.
Weitere für die Bildwiedergabe vorteilhafte Wirkungen werden dadurch erzielt, daß der Vorschub nicht stillgesetzt, sondern gegenüber dem normalen Ablauf beschleunigt oder verzögert wird. Hier lassen sich Zeitraffer- und Zeitdehnereffekte erzielen.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Wiedergabegerät für eine Platte mit gespeicherter Information so zu gestalten, daß unter Ausnutzung der möglichen Laufwerkfunktionen, wie z. B. schneller Vorschub, langsamer Vorschub, Vorschub abschalten usw., ein automatischer oder teilautomatischer Programmablauf ermöglicht wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Erkennungsschaltung vorgesehen ist, der kodierte, von der PJatte abgetastete Signale zugeleitet werden und die bei Auftreten derartiger Signale ihrerseits wenigstens ein Signal abgibt, das über wenigstens ein elektro-mechanisches Stellelement wenigstens eine mechanische Laufwerkfunktion auslöst bzw. aufhebt.
Alle Laufwerkfunktionen können somit von der Platteninformation gesteuert werden. Für jede Funktionsauslösung bzw. -aufhebung ist ein gesondertes Signal oder eine Signalkombination vorgesehen. Wird diese von der Erkennungsschaltung erkannt, so wird die an dieser Stelle der Platteninformation gewünschte Laufwerkfunktion ausgelöst bzw. aufgehoben, bis dieser Befehl zu einen* arideren Zeitpunkt durch einen anderen Befehl abgelöst wird. So sind nach einer Weiterbildung der Erfindung kodierte Signale vorgesehen, nach deren Erkennung eine Vorschubabschaltungfür eine vorgegebene Zeit oder eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen der Plattenachse erfolgt. Hiermit ergibt sich z. B. die Möglichkeit, Standbilder auf der Platte sehr platzsparend zu speichern, denn solange der Zwangsvorschub des Abtasters abge-
schaltet ist, erfolgt z. B. bei entsprechender Bemessung der Elastizität der Abtasterauihängung eine Standbildanzeige. Sieht man -sin Eildprogramm, z. B. die Darstellung eines unbeweglichen Bildes über die Zeit von 30 Sekunden hinweg, vor, so kann dieses
ίο Bild während der gesamten Zeit z. B. einer oder nur wenigen Rillen entnommen werden, wohingegen für diese Standbildprojektion bei Aufzeichnung des Bildes über die gesamte Zeit hinweg bei der Grundlage der normalen Fernsehnorm mit 25 Bildern pro Se-
künde 30 · 25 = 750 Rillen benötigt würden. Hierbei ist vorausgesetzt, daß pro Plattenumdrehung ein Bild aufgezeichnet ist. Sollen Standbilder nicht grundsätzlich immer über dieselbe Zeitdauer hinweg dargeboten werden, sondern über unterschiedliche Zeiten, so
enthalten die kodierten Signale nach einer Weiterbildung der Erfindung Angaben über die Vorschubabschaltzeit oder über die die Abschaltzeit charakterisierende Anzahl von Umdrehungen der Plattenachse. In manchen Anwendungsfällen treten nach be-
stimmten Programmpui.kten in vorbekanntem Abstand Standbilder auf. Hierzu sind die der Vorschubabschaltung dienenden kodierte Signale mit Angaben über die Zeit bzw. die Anzahl der Umdrehungen, nach denen der Vorschub zur Abschaltung gelangen soll, ergänzt. Ebenso sind kodierte Signale zur Umschaltung der Vorschubgeschwindigkeit und/oder Vorschubrichtung vorgesehen.
Für teilautomatische Programmabläufe, wenn also der Programmablauf Modifikationen durch Eingriffe
des Programmbetrachters unterliegt, ist vorgesehen, daß bestimmten kodierten Signalen eine aus wenigstens zwei Blöcken bestehende binäre Steuerinformation folgt, die in eit;em Register gespeichert wird, wobei jeder Block ein eine Laufwerkfunktion auslösen-
des Signal darstellt, daß Handdrucktasten vorgesehen sind und daß durch Betätigung eines Handdrucktastenkontaktes die Steuerinformation des ihr zugeordneten Blockes wirksam wird. Da durch den willkürlichen Eingriff des Programmbetrachters bestimmte
Programmabschnitte in unterschiedlicher Reihenfolge abgetastet werden können, kann es sich ergeben, daß in der laufenden Bildinformation befindliche kodierte Signale zwar in der einen, aber nicht in einer anderen Programmabschnittkombination sinnvoll sein kön-
So nen. Eine Erfindungsweiterbildung sieht hierfür vor, daß bestimmte kodierte Signale nur dann wirksam werden, wenn ihnen ein bestimmtes kodiertes Signal vorhergegangen ist.
Um im Programmablauf das eventuelle Auftreten
von Fehlfunktionen zu vermeiden, können bestimmte kodierte Signale nur bei bestimmten Betriebszuständen des Laufwerkes wirksam werden.
Da durch manche kodierte Signale Angaben darüber gemacht werden, für welche Zeitdauer eine angegebene Schaltwerkfunktion aufrechterhalten werden soll (z. B. Befehl »Vorschub abschalten für 10 Sekunden«) oder innerhalb welcher Zeit nach Auftreten des Signals eine Funktionsänderung eintreten soll, enthält die Platteninformation periodisch wiederkehrende Zählimpulse, welche über eine Erkennungsschaltung einem Zähler zugeleitet werden. Liegen diese Zählimpulse auf einem Plattenradius, so zählt der Zähler die Anzahl der Plattenumdrehungen. Ent-
spricht wieder eine Umdrehung einem Fernsehbild, so können in diesem Fall zur Zählung auch die Bildsynchronsignale verwendet werden.
In sehr einfachen Laufwerken kann aber an Stelle eines Zählers ein RC-Glied vorgesellen werden, welches die Vorschubabschaltzeit bestimmt. Dieses kann einstellbar und dem Laufwerkbenutzer zur Verstellung zugänglich angebracht sein. Entsprechend können auch mehrere Zeilglieder für verschiedene Funktionen vorgesehen werden. Für den Benutzer ist es dann vorteilhaft, wenn er mittels einer Einblendung in das Fernsehbild erkennen kann, welches Zeitglied jeweils eingeschaltet ist.
Sollen jedoch zur Herbeiführung bestimmter Funktionen die Zahlimpulse, z. B. bei einer Standbild-Wiedergabe nur jeweils einmal pro Gesamtablauf gezählt werden, so ist es zweckmäßig, diese zu numerieren. Die Numerierung braucht dabei nicht fortlaufend zu sein.
Die kodierten Signale sind insitesondere dann, wenn es deren mehrere gibt, zweckmäßigerweise als Bitkombinationen mit vorbestimmten Pegeln aufzubauen. Mit Vorteil können diese im Bereich der Zeilenaustastlücke oder Bildaustastlücke des Fernsehsignals untergebracht werden. Eine andere Möglichkeit, sie in das laufende Fernsehsignal aufzunehmen, besteht darin, sie in eine oder mehrere von Bildinformationen freigehaltene Bildzeilen am Bildanfang oder -ende aufzunehmen. Bildinformation und kodierte Signale können ebenso auf getrennten Trügern moduliert oder demselben Träger mit unterschiedlichen Modulationsarten aufmoduliert sein.
Die verschiedenen Erkennungsschaltungen sind mit Vorteil /u einer einzigen Erkennungsschaltung zusammengefaßt, die bei Empfang verschiedener Bitmuster ein Ausgangssignal an verschiedenen Ausgängen abgibt. Werden die kodierten Signale als Bitkombination (nach der Demodulation) aufgefaßt, so ist die Erkennungsschaltung als Register mit entsprechender Logik vorteilhaft aufzubauen. In diese Logik greift auch der Zähler ein, um die besprochenen Zeitfunktionen wirksam werden zu lassen. Die Logik ist insofern sequentiell aufzubauen, um kodierte Signale nur dann wirksam werden zu lassen, wenn ihnen ein bestimmtes kodiertes Signal vorhergegangen ist.
Durch die geringe Breite der Spuren von gegenwärtigen Bildplatten, die z. Z. etwa 7 μηι beträgt, ist eine rillengenaue Abtasterpositionierung bei schnellem Vor- und Rucklauf über größere Strecken nicht möglich Dabei überspringt, wie bei der Erläuterung des Zeitraffereffektes schon dargelegt, der Abtaster fortwährend einzelne bzw. mehrere Rillen, so daß von dem Zählsignal in der laufenden Information kein Gebrauch gemacht werden kann. Die Grobpositiopierung kann mit einer schnellen Vorschubzeitvorgabe vorgenommen werden, die naturgemäß Positioniergenauigkeiten von z. B. 7 μτη nicht erreichen kann. Um die gewünschte genaue Positionierung zu erzielen, sind in dem jeweiligen Positionierungsunsicherheitsbereich der Platte entsprechende Feinpositioniersignale als kodierte Signale in die Platte mit aufzunehmen.
Normale Schallplatten haben in ihrem inneren Bereich zum Zwecke der Antriebsabschaltung eine sogenannte Auslaufrille. Wegen der schwachen Seitenkräfte, die ein Bildplattenabtaster aufnehmen kann, ist diese Methode zur Endabschaltung des Bildplattenantriebcs nicht geeignet. Nach der Erfindung ist es nunmehr möglich, an das Ende der gesamten Platteninformation ein entsprechendes kodiertes Signal zu setzen, welches den Abtasterrücklauf in die Ausgangslage bewirkt.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die mechanische Prinzipanordnung des Laufwerkes und
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild zur Auswertung der
ίο kodierten Signale.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Bildplatte, mit 2 ein die Bildplatte mitnehmender Plattenteller, mit 3 die Plattenantriebswelle und mit 4 der Antriebsmotor bezeichnet. Ein Abtaster 5 ist an einem zwangsgeführten Halter 6 (Schlitten) elastisch gelagert. Der Schlitten 6 wird von einer Gleitschiene 7 durch einen Seilzug 8 so über die Bildplatte transportiert, daß der Abtaster radial verläuft. Der Seilzug 8 erhält seinen Antrieb über eine von einer Schnecke 14 getriebenen Seiiao scheibe 9. Die Schnecke 14 ihrerseits wird über ein Wechselgetriebe 10 von der Antriebswelle 3 angetrieben. Im Abtrieb des Vorschubgetriebes 10 liegt ein Wendegetriebe 11. Zwischen der Schnecke 14 und dem Wendegetriebe 11 liegt eine Kupplung 13, die eine Auskopplung des Abtastervorschubes ermöglicht. Die Baugruppen, Getriebe 10, Wendegetriebe 11, Kopplung 13 sind über nicht dargestellte elektromechanische Stellelemente beeinflußbar. So kann nach Maßgabe seiner Ansteuerung das Stellelement
des Getriebes 10 eines der möglichen Übersetzungsverhältnisse einschalten, das Stellelement des Wendegetriebes 11 auf Rechtslauf oder Linkslauf stellen, das Stellelement der Kopplung 13 diese ein- oder auskoppeln. Ebenso kann der Abtaster 5 mit einem Hebemagnet versehen werden, um diesen bei längerem Vor- oder Rucktransport von der Platte abheben zu können, oder aber um dessen Auflagedruck so zu verringern oder bei konstantem Auflagedruck die Seitenführungssteifigkeit so zu verändern, daß dieser bei abgeschaltetem Vorschub bevorzugt über nur eine Rille zurückspringt.
Fig. 2 zeigt einen Druckabtaster 21, dessen Ausgangssignale über einen Vorverstärker 22 an eine das abgetastete Bildsignal weiterverarbeitende Schaltung 23 und an eine Erkennungsschaltung 24 gelangt. Letztere untersucht die von der Platte abgetastete Information nach kodierten Signalen. Erkennt sie ein solches, so gibt sie an ein diesem Signal zugeordnetes elektromagnetisches Stellelement 25c, 25ft, 2Sc über einen gesonderten Ausgang einen Stellimpuls ab, worauf eine entsprechende Schaltwerksfunktion wie »Vorschub abschalten«, »Vorschubumkehr«, »schneller Vorschub« usw. ausgelöst wird. Die Erkennungsschaltung 24 erkennt auch die in der Bildinformation befindlichen Zählsignale und gibt diese an einen Zähler 26 weiter. Werden zur Zählung der Plat tenumdrehungen die Bildsynchronsignale herangezogen, so erhält der Zähler 26 seine Zählimpulse von der Schaltung 23. Das ist durch eine gestrichelte Ver-
bindung zwischen beiden Schaltungen angedeutet. Der Zähler 26 gibt sein Zählergebnis an die Auswertelogik der Erkennungsschalrung 24, um dort nach den vorgegebenen Zeiten, die zu den Stellgliedern oder einem bestimmten Stellglied führenden Ausgänge durchzuschalten oder zu unterbrechen.
Um Programmverzögerungen vornehmen zu können, ist ein Schieberegister 27 vorgesehen, dessen Blockausgänge über Und-Schaltungen 28a, 28b, 28c,
die von Handtasten 29a, 29b, 29c angesteuert werden, an die Stellelemente 25a 25fc und 25c führen. Das Register 27 wird erst dann mit Information gefüllt, wenn bestimmte kodierte Signale der Erkennungsschaltung 24 weitere Steuerinformation in direktem Anschluß an diese oder dieses Signal angekündigt haben. Dann aktiviert die Erkennungsschaltung 24 eine Und-Schaltung 30, worauf das Register 27 diese Blöcke übernimmt. In der Figur sollen dies drei Blöcke sein. Jeder Block bildet eine vollständige Steuerinformation, z. B. »schneller Vorlauf I ohne Bild für 500 Umdrehungen«, »schneller Vorlauf II mit Bild für 500 Umdrehungen« (Zeitraffer), »schneller Rücklauf ohne Bild für 1000 Umdrehungen« oder »normale Abtastung fortsetzen«. Je nachdem, welche der Tasten 29a bis 29c der Betrachter des jeweiligen Programmes drückt, kommt eine dieser Laufwerkfunktionen zum Tragen. Der Einfachheit halber sind in der Fig. 2 nur drei Tasten eingezeichnet. Im praktischen Fall können es aber wesentlich mehr sein, z. B. sechs.
Die Möglichkeit, ein Programm an bestimmten Punkten nach dem Willen des Betrachters in verschiedene Richtungen zu verzweigen, wird im folgenden als Verzweigung bezeichnet. Solche Verzweigungen sind von grundlegender Bedeutung zur Darlegung von sogenannten nichtlinearem programmiertem Unterricht. Programmierter Unterricht ist u. a. dadurch gekennzeichnet, daß der Lehrstoff in Abschnitte gegliedert ist und nach jedem Abschnitt eine Lernerfolgskontrolle, z. B. in Form von Fragen, eingefügt ist. Die Fragen können vom Lernenden in der Regel nicht frei beantworte) werden. Vielmehr sind zu jeder Frage mehrere Antworten vorgegeben und der Schüler hat anzugeben, welche der vorgegebenen Antworten er für die richtige hält. Nichtlinearer programmierter Unterricht ist nun dadurch gekennzeichnet, daß der
Lernende nach Maßgabe seiner richtigen bzw. falschen Antworten im Lehrstoff auf frühere bereits durchgenommene Abschnitte zurückverwiesen oder aber angewiesen wird, sein Studium im nächstfolgenden Abschnitt oder gar in einem der späteren Ab-
schnitte fortzusetzen.
Wird ein solcher programmierter Unterricht dem Lernenden apparativ dargeboten, z. B. über eine Bildplatte und ein Fernsehgerät, so muß die Apparatur Verzweigungen durchführen können. Dazu weist
sie eine Reihe von Tasten auf (in Fi g. 2 29a bis 29c), z. B. fünf. Jede derselben ist einer der vorgegebenen Antworten zugeordnet. Der Lernende hat dann jene Taste zu drücken, deren zugeordnete Antwort er für richtig hält. Für jede der möglichen Antworten ist aber
ao bereits festgelegt, auf welchen Abschnitt des Stoffes der Lernende verwiesen wird, wenn er diese für richtig hält, und diese Information steht blockweise im Register 27. Es erfolgt dann die automatische Verzweigung, z. B. durch schnellen Rücklauf, um zu früheren
»5 Abschnitten zu gelangen, durch schnellen Vorlauf, um spätere Abschnitte einzustellen usw.
Wird die Bildplatte, die auch unter dem Namen Dichtspeicherplatte bekanntgeworden ist, nicht zur Speicherung von Bildinformation, sondern zur Spei-
cherung von Toninformation verwendet, so kann zur Steuerung derartiger Tonplatten die vorliegende Erfindung mit ihren Weiterbildungen ebenso in vollem Umfang angewendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 509/319

Claims (21)

  1. Patentansprüche:
    L Wiedergabegerät für eine Platte mit gespeicherter Information und mit einer den Abtaster radial über die Platte bewegenden abschaltbaren Zwangsführung, wobei der Abtaster von einer Vorschubeinrichtung, deren Vorschubgeschwindigkeit durch ein Getriebe stetig oder stufenweise veränderbar ist, angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens eine Erkennungsschaltung (24) aufweist, der kodierte, von der Platte abgetastete Signale zugeleitet werden und die bei Auftreten derartiger Signale ihrerseits wenigstens ein Signal abgibt, das über 1S wenigstens ein elektro-mechanisches Stellelement (25a, 256, 25c) wenigstens eine mechanische Laufwerkfunktion auslöst bzw. aufhebt.
  2. 2. Wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Mittel enthält, die nach Erkennen bestimmter kodierter Signale eine Vorschubabschaltung für eine vorgegebene Zeit oder eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen der Plattenantriebsachse (3) bewirken.
  3. 3. Wiedergabegerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub auf ein entsprechendes kodiertes Signal hin nach einer durch dieses Signal vorgegebenen Anzahl von Plattenachsenumdrehungen oder einer entsprechenden Zeit zur Abschaltung gelangt.
  4. 4. Wiedergabegerät nach den Ansprüchen 1 bis
    3, dadurch gekennzeichnet, daß kodierte Signale eine Umschaltung der Vorschubgeschwindigkeit und/oder Vorschubrichtung auslösen.
  5. 5. Wiedergabegerät nach den Ansprüchen Ibis
    4, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte kodierte Signale von einer aus wenigstens zwei Blökken bestehenden binären Steuerinformation gefolgt werden, die in einem Register (27) gespeichert wird, daß jeder Block ein eine Laufwerkfunktion auslösendes Signal darstellt, daß Handdrucktasten (29a, 29ft, 29c) vorgesehen sind, und daß durch Betätigung eines Handdrucktastenkontaktes die Steuerinformation des ihr zugeordneten Blockes wirksam wird.
  6. 6. Wiedergabegerät nach den Ansprüchen 1 bis
    5, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte kodierte Signale nur dann wirksam werden, wenn ihnen ein bestimmtes kodiertes Signal vorhergegangen ist.
  7. 7. Wiedergabegerät nach den Ansprüchen 1 bis
    6, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte kodierte Signale nur bei bestimmten Betriebszuständen des Laufwerkes wirksam werden.
  8. 8. Informationsträger zum Abspielen in einem Wiedergabegerät nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er kodierte Signale zur Vorschubabschaltung gespeichert hat und daß diese Signale Angaben über die Vorschubabschaltzeit oder über die die Abschaltzeit charakterisierende Anzahl von Umdrehungen der Platte
    nachse (3) enthalten.
  9. 9. Informationsträger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oder nach dem Ende der Bildinformation die Platte ein kodiertes Signal aufweist, welches über die Erkcnnungsschaltung (24) den Rücklauf des Abtasters in die Ruhelage bewirkt.
  10. 10. Informationsträger nach den Ansprüchen b und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feinposi tionierung des Abtasters (21) nach einem schnei !en Vorschub über eine gegebene Anzahl vor Plattenumdrehungen hinweg im Positionierungsunsicherheitsbereich kodierte Signale zur Feinpositionierung vorgesehen sind.
  11. 11. Informationsträger nach den Ansprüchen fc bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Platteninformation periodisch wiederkehrende Zählimpulse enthält, die über eine Erkennungsschaltung (24) einem Zähler (26) zugeleitet werden.
  12. 12. Informationsträger nach den Ansprüchen ,S bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Platteninformation pro Plattenumdrehung einen Zählimpuls enthält.
  13. 13. Informationsträger nach den Ansprüchen 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die kodierten Signale jeweils im Spurbereich einer Zeilenaustastlücke and/oder Bildaustastlücke gespeichert sind.
  14. 14. Informationsträger nach den Ansprüchen λ bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die kodierten Signale im Spurbereich einer vorbestimmten Bild zeile jedes Fernsehbildes gespeichert sind.
  15. 15. Informationsträger nach den Ansprüchen K bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Information und die Signale einem unterschiedlichen Trager aufmoduliert sind.
  16. 16. Informationsträgernach den Ansprüchen 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Information und die Signale mit unterschiedlicher Modulationsart gespeichert sind.
  17. 17. Informationsträgernach den Ansprüchen 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Platteninformation kodierte Signale enthält, die ein Abheben oder Absenken des Abtasters (5,21) auslösen.
  18. 18. Informationsträger nach den Ansprüchen 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß kodierte Signale über einen Hubmagneten eine Verminderung des Abtasterauflagedruckes auslösen.
  19. 19. Informationsträger nach den Ansprüchen 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählimpulse numeriert sind.
  20. 20. Wiedergabegerät nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auftreten eines kodierten Signals unabhängig von weiteren Steuerinformationen die Zeitdauer der Vorschubabschaltung durch einen manuell einstellbaren Zeitgeber bestimmt wird.
  21. 21. Wiedergabegerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auftreten eines kodierten Signals durch dieses wahlweise eines von mehreren manuell voreingestellten Zeitgliedern eingeschaltet wird, und daß dann unabhängig von weiteren Steuerinformationen nach der voreingestellten Zeit eine durch das Signal ausgeschaltete Laufwerkfunktion wieder eingeschaltet oder eine nächste eingeschaltet wird.
    In einem älteren Vorschlag ist bereits ein Wiedergabegerät für eine Platte mit gespeicherten Bildsignalen beschrieben. Solche Platten für Bildsignale zeich-
DE19712118657 1971-04-17 1971-04-17 Wiedergabegerät für eine Hatte mit in einer spiralförmigen Rille gespeicherter Information, dessen Laufwerksfunktionen von auf der Platte vorgesehenen Steuerinformationen gesteuert werden, sowie Platte hierzu Expired DE2118657C3 (de)

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