DE2121699B2 - Injektionsnadel aus Metall mit Kupplungsteil - Google Patents
Injektionsnadel aus Metall mit KupplungsteilInfo
- Publication number
- DE2121699B2 DE2121699B2 DE2121699A DE2121699A DE2121699B2 DE 2121699 B2 DE2121699 B2 DE 2121699B2 DE 2121699 A DE2121699 A DE 2121699A DE 2121699 A DE2121699 A DE 2121699A DE 2121699 B2 DE2121699 B2 DE 2121699B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needle
- coupling part
- tip
- protective sleeve
- injection needle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000007924 injection Substances 0.000 title claims description 37
- 238000002347 injection Methods 0.000 title claims description 37
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 15
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 15
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 11
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 11
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 11
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 20
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 27
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 4
- 206010052428 Wound Diseases 0.000 description 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 3
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 3
- 241001631457 Cannula Species 0.000 description 2
- 239000008280 blood Substances 0.000 description 2
- 210000004369 blood Anatomy 0.000 description 2
- 238000001802 infusion Methods 0.000 description 2
- 238000001990 intravenous administration Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 2
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 description 2
- 229910000990 Ni alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 210000001367 artery Anatomy 0.000 description 1
- 230000036760 body temperature Effects 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 208000015181 infectious disease Diseases 0.000 description 1
- 239000003978 infusion fluid Substances 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 230000000622 irritating effect Effects 0.000 description 1
- 230000007794 irritation Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000001087 myotubule Anatomy 0.000 description 1
- 210000005036 nerve Anatomy 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000001356 surgical procedure Methods 0.000 description 1
- 210000004026 tunica intima Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M25/00—Catheters; Hollow probes
- A61M25/01—Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
- A61M25/06—Body-piercing guide needles or the like
- A61M25/0606—"Over-the-needle" catheter assemblies, e.g. I.V. catheters
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Pulmonology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Anesthesiology (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Hematology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Injektionsnadel aus Metall mit einem rückwärtigen Kupplungsteil, einer teleskopartig über die Nadelspitze gezogenen und, nach vorn bis
über die Nadelspitze hinweg, axial verschiebbaren Schutzmuffe aus Kunststoff und einen mit der
Schutzmuffe kraftschlüssig zusammenwirkenden, vor dem Kupplungsteil axial verschiebbar auf der Nadel
gelagerten Griffteil.
Aus der US-PS 30 00 380 ist z. B. eine katheterartige
Injektionsvorrichtung bekannt, bei der ein Kunststoffkatheter, der innerhalb der Metallnadel teleskopartig
angeordnet ist, aus dem Ende der Nadel herausgeschoben wird, wenn die Nadel einmal in die Vene eines
Patienten eingeführt ist.
Aus der Literaturstelle der Fa. B. Braun, Melsungen:
Die Braunüle, 2. überarbeitete und ergänzte Auflage, November 1964 ist eine Injektionsvorrichtung bekannt,
die aus zwei teleskopartig übereinandergeschobenen Kanülen besteht, nämlich einer der Punktion dienenden
Metallnadel und einer teleskopartig über diese gezogenen Kun'.tstoffkanUle. Zur Punktion ragt die Spitze der
Metallkante aus der Kunststoffkanüle heraus. Nach der Punktion wird die Metallnadel aus der umgebenden
Kunststoffkanflle herausgezogen. Allein die Kunststoffkanüle verbleibt in der Vene und halt den venösen
Zugang offen. Gegenüber der Verwendung reiner Metallnadeln wird bei der bekannten Kanüle die
Reizwirkung der scharfen Spitze der Venenpunktionskanüle auf die Gefäßintima ausgeschaltet und kann auch
die Gefahr einer unbeabsichtigten Sekundärpunktion des Gefäßes als ausgeschlossen angesehen werden.
Nachteilig bei der Benutzung einer Kunststoffkanüle
ίο zum venösen Zugang ist jedoch die im spitzen Bereich
gerade im positiven Sinne angestrebte und ausgenutzte relativ geringe Formsteifigkeit des zur Herstellung der
Kanüle verwendeten Kunststoffs. Insbesondere bei Körpertemperatur erweicht der Kunststoff bereits so
weit, daß die Kanüle relativ dickwandig ausgebildet sein muß, wenn sie nicht nach Entfernen der Metallnadel
abgeschnürt werden soIL Beim Setzen der Kunststoffkanüle müssen der Vene daher relativ große Punktionswunden zugefügt werden. Dies führt nicht nur zu akuten
lokalen Irritationen, sondern bei häufiger erforderlicher Punktion zu einer merklichen Beeinträchtigung des
Gefäßes selbst.
Angesichts dieses Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Injektionsnadel
zu schaffen, bei der die Nadelspitze nach dem Einstich durch eine Schutzmuffe aus Kunststoff geschützt wird
und so eine Verletzung der Innenwand der Vene bzw. der angrenzenden Muskelfasern verhindert wird und
trotzdem eine möglichst kleine Punktionswunde beim
ju Einstich gebildet wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Injektionsnadel der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß das
Griffteil und die Schutzmuffe durch eine Schub- und Zugstange miteinander verbunden sind, die in einer
r> Axialbohrung in der Wand der Nadel gegen Ausknicken geführt ist, wobei die Axialbohrung an ihrer vorderen
Stirnseite unweit der Nadelspitze unter Bildung eines Anschlags zur Begrenzung der Axialverschiebbdrkeit
der Schub- und Zugstange geschlossen ist.
Die erfindungsgemäße Injektionsnadel hat den
Vorteil, daß sie nicht die Innenwand der Vene bzw. die angrenzenden Muskelpartien durchstößt und wegen des
geringen Durchmessers der Schutzmuffe nur sehr kleine Piinktionswunden verursacht.
Vi Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Injektionsnadel liegt darin, daß die Wandung der Vene an
einer Einschnürung gehindert und damit der freie Blutfluß garantiert wird, wenn die erfindungsgemäße
Injektionsnadel z. B. zum Abziehen von Blut verwendet
*>" wird. Es ist besonders wichtig, daß die Nadel aus Metall
und die Muffe aus verhältnismäßig dehnbarem Kunststoff hergestellt sind, weil in vielen Krankenhäusern die
Schwestern, außer den Schwestern der Chirurgie, nach den Krankenhausbestimmungen keine intravenösen
v< Injektionen mit anderen als metallischen Nadeln durchführen dürfen. Mit der erfindungsgemäßen Injektionsnadel kann auch weniger qualifiziertes Personal
arbeiten.
ho zum Einspritzen flüssiger Präparate in Muskeln
verwendet werden, wobei die Schutzmuffe überstehen kann, um zu verhindern, daß die Spitze der Nadel eine
Arterie oder einen Nerv während des Einspritzens beschädigt.
*>r<
Desweiteren ermöglicht die Mehrfachverteilung die Injektion einer Vielzahl verschiedener Infusionsflüssigkcilen gleichzeitig oder anschließend, ohne daß
zusätzliche intravenöse Einstiche erforderlich sind.
Die erfindungsgemäße Injektionsnadel wird durch die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig,t in perspektivischer Ansicht eine Injektionsvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung;
Figr2 in perspektivischer Ansicht eine zweite
Ausführungsart der Injektionsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung;
Fig,3 in perspektivischer Ansicht, jedoch in verkleinertem
Maßstab die Injektionsvorrichtung nach F i g. 2, welche in eine Vene eingesetzt ist;
Fig,4 in perspektivischer Teilansicht, jedoch in
vergrößertem Maßstab die Injektionsvorrichtung nach
Fig.5 und 6 Querschnitte entlang der Linie 5-5 der
Fig. 4;
Fig.7 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt entlang der Linie 7-7 der F i g. 6;
Fi g. 8 einen Querschnitt in Längsrichtung durch eine
Vene, wobei die Einführung der Injektionsvorrichtung nach F i g. 1 gezeigt wird;
F i g. 9 eine Ausschnittvergrößerung von F i g. 8;
Fig. IO einen Querschnitt entlang der Linie 10-10 nach F i g. 9;
F i g. 11 eine perspektivische Ansicht einer Abänderung
der Injektionsvorrichtung nach F i g. 2;
Fig. 12 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt
entlang der Linie 12-12 nach F i g. 11;
Fi g. 13 eine Seitenansicht einer abgeänderten Nadelspitze
für die Injektionsvorrichtung nach Fig. 1;
F i g. 14 eine Seitenansicht einer zweiten Abänderung der Nadelspitze in der Injektionsvorrichtung nach
Fig. 15 eine Seitenansicht einer dritten Abänderung der Nadelspitze in der Injektionsvorrichtung nach
F i g. 1;
Fig. 16 eine dritte Ausfuhrungsart einer Injektionsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 17 eine vierte Ausführungsart der Injektionsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Injektionsvorrichtung, die aus der
spitzen Nadel 31 und einer Kupplung 35 an ihrer Rückseite zur Verbindung mit einer Spritze 37 besteht.
Fig.4 und 5 zeigen eine Schutzmuffe 41. die am Vorderende mit einer Schub- und Zugstange 43
verbunden ist. Das rückwärtige Ende der Schub- und Zugstange 43 ist mit einem Griffteil 45 zur Betätigung
mittels Fingergriff verbunden. Somit kann die Schutzmuffe 41 auf der Nadel, wie in Fig.5 gezeigt,
zurückgezogen und die Nadel durch die Wandung der Vene 47 eines Patienten (F i g. 8) gestochen und axial in
der Vene vorgeschoben werden. Dann wird der Griffteil 45 ergriffen und axial an der Nadel 31 nach unten
gedruckt, um die Schutzmuffe 41 nach außen über das Ende der Nadel zu schieben, wodurch die Wandung der
Vene 47 vor einem Durchstoß geschützt wird.
Die Nadel 31 besteht aus einem medizinisch verträglichen Metall, vorzugsweise aus einer Nickellegierung,
die einen geringen Infektionsgrad aulweist.
Die Nadel 31 ist an ihrem freien Ende mit einer schrägen Spitze 51 ausgerüstet und trägt an ihrem
hinteren Ende ein rückwärtiges Kupplungsteil 35, das von einem nach vorn vorstehenden Nippel entfernbar
ist, der am Vorderende der Spritze 37 liegt.
Gemäß den Fig. 6 und 7 ist die Nadel 31 in ihrer Wandung mit einer Axialbohrung 57 versehen, welche
an einer Seite geöffnet ist. Die Bohrung 57 erstreckt sich von dem hinteren Ende der Nadel nach vorn und endet
in einem Anschlag 59 unweit der Spitze 51, wobei das Vorderende der Schub- und Zugstenge 43 gegen den
Anschlag 59 stößt, wodurch die Vorwärtsbewegung der Schutzmuffe 41 auf der Nadel 31 begrenzt wird. Die
Schub- und Zugstange 43 kann aus Metall, Kunststoff
5 oder einem anderen medizinisch verträglichen Material
bestehen, das starr genug ist, um die Schutzmuffe 4t
nach vorn zu schieben.
Gemäß den Fig.9 und 10 weist die Schub- und
Zugstange 43 an ihrem Vorderende eine Anzahl von im
ίο Abstand angeordneten Querstreben 61 auf, wobei die
gegenüberliegenden Enden dieser Querstreben 61 in der Schutzmuffe 41 liegen, um eine sichere Verbindung mit
dieser herzustellen.
Beim Arbeitsvorgang kann die in F i g. 1 gezeigte
is Injektionsnadel mit einer Spritze 37 verbunden und die
Schutzmuffe 41 auf der Nadel 31 zurückgezogen sein, um die Metallspitze 51 wie in F i g. 5 gezeigt freizulegen.
Die Spitze 51 kann dann durch die Wandung der Vene 47 (F i g. 8) gestoßen und axial in der Vene nach unten
geführt werden. Die Schub- und Zugstange kann danach nach unten gedrückt werden, wodurch die Schutzmuffe
41 über die Spitze 51 gleitet und so di. Wandung der Vene vom Durchstoß durch die Spitze schützt Dann
kann Flüssigkeit mittels der Spritze 37 injiziert werden,
y, wobei an die Kupplung 35 auch ein anderer Infusionsbehälter
;ngeschlossen werden kann. Die Nadel mit der über die Spitze geschobenen Schutzmuffe 41 kann lange
Zeit in der Vene belassen werden, ohne daß die Gefahr eines Durchstoßens der Vene besteht. Da die Venen
in zumeist ovalen Querschnitt aufweisen, kann die Nadel
31 im Querschnitt oval sein, um diese der Venenform anzupassen.
Die F i g. 2 und 11 zeigen einen Mehrfachkatheter 65
mit einem Mehrfachverteiler 67 und mit verlängerten
r> flexiblen Kanülen 71 bzw. 7V. Die flexible Kanüle 71
besteht aus dehnbarem Kunststoff, während die Kanüle 71' eine gewickelte dehnbare Metalleitung ist.
Der Mehrfachverteiler 67 besteht aus drei sich nach hinten erstreckenden Leitungsabschnitten 73,75 -und 79.
w Gemäß Fig. 12 besteht jeder dieser Abschnitte aus
einer nach innen konisch verlaufenden Verbindungsbohrung 83 zur Aufnahme eines Verbindungsnippels
einer Spritze oder eines Anschlusses von einem Behälter anderer medizinischer Flüssigkeit. Die Stopfen
•n 85 sind für die jeweils konischeu Bohrungen 83
vorgesehen, wobei die nicht in Gebrauch befindlichen Abschnitte 73,75 oder 79 geschlossen sein können.
Der Mehrfachkatheter 65 wird in einer Weise verwendet, die derjenigen mit der Injektionsvorrich-
r><> tung nach Fig.! entsprächt, mit der Ausnahme, daß die
ganze Kanüle 71 oder 71' axial in die Vene eingeführt
werden kann, um die Nadelspitze, falls notwendig, :n einem wesentlichen Absiand von der Punktionsstelle zu
hi-ltei..
v< Weiterhin kann der Mehrfachkatheter 65 mittels eines Klebestreifens 89 fest in seiner Lage gehalten
werden, um eine Verdrehung des Mehrfachkatheters 65 hinsichtlich der Vene 47 zu verhindern. Hierdurch wird
auch verhindert, daß sich die abgeschrägte Spitze 51
wi innerhalb der Vene verdreht und die Wandung
durchstößt. Eine oder mehrere der Leitungen 91,93 und
95 (Fi g. 3) können mit den entsprechenden Formteilen
73, 75 und 79 zur selektiven Einführung der Infusionsflüssigkeiten verbunden sein.
' Die in Fi g. 13 gezeigte Nadelspitze 97 wird von einer
geschlossenen zentrischen Spitze 99 gebildet, die konische Form aufweist. Hinter dem sonst üblichen
Durchflußminkt der medi/inisrhpn FliUsiulipit ίςι pinp
Anzahl längsverlaufender Schlitze 101 um den Umfang der Nadel 97 angeordnet. Die Spitze 99 liegt zentrisch in
der Vene, wodurch der direkte Kontakt mit der sich einschnürenden Venenwandung vermieden und ein
unerwünschter Durchstoß der Venenwandung verhin- · derl wird.
Die Schutzmuffe 105 nach Fig. 14 verfügt an ihrem
Vorderende über einen L-förmigen Ausschnitt 107 und ist über die Spitze der Nadel 109 gezogen. Somit wird
die Wandung der Vene vor der Spitze der Nadel 109 i"
geschützt.
Die gewöhnlich mit 111 bezeichnete Spitze der Nadel,
die in Fig. 15 gezeigt ist, gleicht derjenigen nach Fig. 13 und ist mit einer geschlossenen Spitze
ausgebildet. Sie verfügt über eine Anzahl von am i">
Umfang im Abstand voneinander angeordneter Auslässe 113 und 115.
Die in F i g. 16 gezeigte Injektionsvorrichtung verfügt
über einen Injektor 117, ein geschlossenes rundes Ende i 19 lind eine Vicizahi am Umfang angeordneter /»
Auslaßschlitze 121. Der Injektor 117 ist in dem Ende der Muffe 125, die eine abgeschrägte Spitze 127 aufweist,
teleskopartig angeordnet.
Der Injektor 117 ist mit einem Griffteil (nicht gezeigt)
mittels einer Schubstange 129 verbunden, wobei der -'> Injektor 117 in die spitze Muffe 125, die für das
Durchstoßen der Venenwandung verwendet wird, zurückgezogen wird. Danach kann der Griffteil (nicht
gezeigt) vorgeschoben werden, um den Injektor 117 in
die Lage nach Fig. 16 zu bringen und die Venenwandung so vor der Spitze 127 zu schützen.
Die in F i g. I 7 gezeigte Injektionsvorrichtung besitzt
eine Metallnadel 131, die an ihrem vorderen Ende einen Abschnitt 133 eines verringerten Außendurchmessers
aufweist, der an seinem rückwärtigen Ende von einem Anschlag 135 begrenzt ist. Über dem Abschnitt 133 ist
teleskopartig eine konische Schutümuffe 139 angebracht, die mittels einer Schub- und Zugstange 141 mit
einem Griffteil verbunden ist. Die Muffe 139 verfügt über einen sich nach innen erstreckenden Streifen 143,
welcher sich in axialer Richtung; in einer axial verlaufenden Nut 145 bewegt, der in der Wandung der
Nadel 131 ausgebildet ist und an seiner Vorderseite in einem Anschlag 147 endet, wodurch das Abrutschen der
Muffe 139 verhindert wird, falls die Schub- und Zugstange ΐ4ί bricht. Die Arbeitsweise der in Fig. i7
gezeigten Injektionsvorrichtung ist im wesentlichen die gleiche wie diejenige nach Fig. I mit der Ausnahme,
daß die konische Schutzmuffe 139 an ihrem rückwärtigen Ende im wesentlichen denselben Durchmesser
aufweist wie die Nadel 131.
Claims (5)
1. Injektionsnadel aus Metall mit einem rückwärtigen Kupplungsteil, einer teleskopartig über die
Nadelspitze gezogenen und, nach vorn bis über die Nadelspitze hinweg, axial verschiebbaren Schutzmuffe aus Kunststoff und einen mit der Schutzmuffe
kraftschlüssig zusammenwirkenden, vor dem Kupplungsteil axial verschiebbar auf der Nadel gelagerten
Griffteil, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (45) und die Schutzmuffe (41) durch eine
Schub- und Zugstange (43) miteinander verbunden sind, die in einer Axialbohning (57) in der Wand der
Nadel (31) gegen Ausknicken geführt ist, wobei die Axialbohning (57) in ihrer vorderen Stirnseite
unweit der Nadelspitze (51) unter Bildung eines Anschlags (59) zur Begrenzung der Axialverschiebbarkeit der Schub- und Zugstange (43) geschlossen
ist
2. Injektionsnadel nach Anspruch T, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nadel (131, Fig. 17) an ihrem Vordferende (133) einen reduzierten Außendurchmesser aufweist und die Schutzmuffe (139) auf
diesem Nadelabschnitt angeordnet ist
3. Injektionsnadel nach den Ansprüchen I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelspitze (51)
mit der Schutzmuffe (41) und das Kupplungsteil (35, 67) durch ein dehnbares Rohr (71') miteinander
verbunden sind.
4. Injektionsnadel nach" den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß das Kupplungsteil als
Mehrfachverteiler (67) ausgebildet ist. der eingangsseitig mit einer Anzahl von Öffnungen zum
wahlweisen Anschluß verschiedener medizinischer Behälter versehen ist.
5. Injektionsnadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil einen quer
zur Nadel (31) liegenden Vorsprung aufweist, der einen Hebelarm bildet, und am Körper des Patienten
befestigt werden kann, um eine Verdrehung rfer Nadel (31) zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US3417970A | 1970-05-04 | 1970-05-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2121699A1 DE2121699A1 (de) | 1971-11-25 |
| DE2121699B2 true DE2121699B2 (de) | 1980-07-17 |
| DE2121699C3 DE2121699C3 (de) | 1981-03-12 |
Family
ID=21874793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2121699A Expired DE2121699C3 (de) | 1970-05-04 | 1971-05-03 | Injektionsnadel aus Metall mit Kupplungsteil |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3662754A (de) |
| BR (1) | BR7102658D0 (de) |
| CH (1) | CH536118A (de) |
| DE (1) | DE2121699C3 (de) |
| FR (1) | FR2091191A5 (de) |
| GB (1) | GB1297746A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3218242A1 (de) * | 1982-05-14 | 1983-11-17 | Heinrich 7716 Geisingen Pajunk | Doppelkanuele fuer die peridural-anaesthesie |
| EP0216460A1 (de) * | 1985-07-29 | 1987-04-01 | National Research Development Corporation | Sicherheitseinrichtung für eine Impfnadel oder dergleichen |
Families Citing this family (36)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA938850A (en) * | 1970-07-24 | 1973-12-25 | W. Edwards Donald | Device for venipuncture |
| US3827436A (en) * | 1972-11-10 | 1974-08-06 | Frigitronics Of Conn Inc | Multipurpose cryosurgical probe |
| DE2613281C2 (de) * | 1976-03-29 | 1984-12-20 | Günter van Dr.med. 4000 Düsseldorf Endert | Doppellumenkatheter |
| US4240433A (en) * | 1977-07-22 | 1980-12-23 | Bordow Richard A | Fluid aspiration device and technique for reducing the risk of complications |
| GB8424436D0 (en) * | 1984-09-27 | 1984-10-31 | Pratt Int Ltd Burnerd | Surgical appliance |
| USRE36447E (en) * | 1985-07-29 | 1999-12-14 | Btg International Limited | Safety device for hypodermic needle or the like |
| US4826490A (en) * | 1985-07-29 | 1989-05-02 | National Research Development Corporation | Safety device for hypodermic needle or the like |
| US5536257A (en) * | 1986-07-23 | 1996-07-16 | British Technology Group Ltd. | Safety device for hypodermic needle or the like |
| US5549572A (en) * | 1985-07-29 | 1996-08-27 | British Technology Group, Ltd. | Safety device for hypodermic needle or the like |
| GB8519173D0 (en) * | 1985-07-30 | 1985-09-04 | Buchanan J M | Cannulae |
| US4767407A (en) * | 1986-07-14 | 1988-08-30 | Foran Scot J | Hypodermic needle, catheter and method |
| US4911694A (en) * | 1988-05-06 | 1990-03-27 | Dolan Michael F | Syringe needle sheath |
| DE69022431T2 (de) * | 1990-01-18 | 1996-05-02 | O'Neil, Alexander George Brian, Perth | Flüssigkeitsverbindungsstück. |
| US5562613A (en) * | 1991-07-02 | 1996-10-08 | Intermed, Inc. | Subcutaneous drug delivery device |
| US5364387A (en) * | 1993-08-02 | 1994-11-15 | Becton, Dickinson And Company | Drug access assembly for vials and ampules |
| US6659996B1 (en) | 1995-11-09 | 2003-12-09 | Intermed, Inc. | Device for delivering biological agents |
| US5906599A (en) | 1995-11-09 | 1999-05-25 | Intermed, Inc. | Device for delivering biological agents |
| DK2319556T3 (da) * | 1996-02-27 | 2013-06-17 | Braun Melsungen Ag | Nålespidsbeskytter til kanyler |
| US6629959B2 (en) * | 1996-02-27 | 2003-10-07 | Injectimed, Inc. | Needle tip guard for percutaneous entry needles |
| US5913848A (en) | 1996-06-06 | 1999-06-22 | Luther Medical Products, Inc. | Hard tip over-the-needle catheter and method of manufacturing the same |
| US5755696A (en) * | 1997-06-30 | 1998-05-26 | Becton, Dickinson And Company | Syringe filling and delivery device |
| US6258067B1 (en) * | 1998-12-08 | 2001-07-10 | Smith & Nephew, Inc. | Middle ear fluid aspirator |
| DE20210394U1 (de) | 2002-07-04 | 2002-09-12 | B. Braun Melsungen Ag, 34212 Melsungen | Kathetereinführvorrichtung |
| US8540686B2 (en) * | 2005-03-02 | 2013-09-24 | Covidien Ag | Blunt tip vial access cannula |
| US8308691B2 (en) | 2006-11-03 | 2012-11-13 | B. Braun Melsungen Ag | Catheter assembly and components thereof |
| CN102014795B (zh) | 2008-02-20 | 2015-02-25 | 普利塞普提斯医药有限公司 | 通风装置和用于该通风装置的插入系统 |
| US8574240B2 (en) | 2011-01-07 | 2013-11-05 | Preceptis Medical, Inc. | Stabilization system and aspiration device with protected cutting edge |
| US9238104B2 (en) | 2011-02-28 | 2016-01-19 | Injectimed, Inc. | Needle guard |
| US8764711B2 (en) | 2011-02-28 | 2014-07-01 | Injectimed, Inc. | Needle guard |
| US9125992B2 (en) | 2011-09-16 | 2015-09-08 | Melvin A. Finke | Fluid delivery device with filtration |
| US8414539B1 (en) | 2011-12-27 | 2013-04-09 | B. Braun Melsungen Ag | Needle tip guard for percutaneous entry needles |
| US9370448B2 (en) | 2012-06-15 | 2016-06-21 | Preceptis Medical, Inc. | Insertion system for deploying a ventilation device |
| USD726305S1 (en) * | 2012-09-19 | 2015-04-07 | Terumo Kabushiki Kaisha | Syringe |
| NL1041300B1 (en) * | 2015-05-12 | 2017-01-26 | Johnny Djatmiko Setyo Drs | Double cannula. |
| US12478508B2 (en) | 2020-12-31 | 2025-11-25 | Preceptis Medical, Inc. | Tube deploying system |
| US12544270B2 (en) | 2022-04-14 | 2026-02-10 | Preceptis Medical, Inc. | Ventilation tubes |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE70711C (de) * | R. P. VIETH in Dahme i. d. Mark | Gattersäge | ||
| US1740174A (en) * | 1928-09-10 | 1929-12-17 | Hevern Earl Ramsey | Embalmer's trocar |
| US3324853A (en) * | 1964-03-02 | 1967-06-13 | Sorenson Res Corp | Intravenous catheter protector unit |
| US3506007A (en) * | 1967-07-24 | 1970-04-14 | Henkin Melvyn Lane | Catheter-needle |
| US3536073A (en) * | 1968-06-18 | 1970-10-27 | Baxter Laboratories Inc | Catheter placement apparatus |
-
1970
- 1970-05-04 US US34179A patent/US3662754A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-05-03 BR BR2658/71A patent/BR7102658D0/pt unknown
- 1971-05-03 CH CH647871A patent/CH536118A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-05-03 DE DE2121699A patent/DE2121699C3/de not_active Expired
- 1971-05-04 FR FR7116065A patent/FR2091191A5/fr not_active Expired
- 1971-05-04 GB GB1297746D patent/GB1297746A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3218242A1 (de) * | 1982-05-14 | 1983-11-17 | Heinrich 7716 Geisingen Pajunk | Doppelkanuele fuer die peridural-anaesthesie |
| EP0216460A1 (de) * | 1985-07-29 | 1987-04-01 | National Research Development Corporation | Sicherheitseinrichtung für eine Impfnadel oder dergleichen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2121699C3 (de) | 1981-03-12 |
| CH536118A (de) | 1973-04-30 |
| BR7102658D0 (pt) | 1973-05-31 |
| DE2121699A1 (de) | 1971-11-25 |
| FR2091191A5 (de) | 1972-01-14 |
| GB1297746A (de) | 1972-11-29 |
| US3662754A (en) | 1972-05-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2121699C3 (de) | Injektionsnadel aus Metall mit Kupplungsteil | |
| DE69210114T2 (de) | Rückflussindikator für Venenkatheter | |
| DE69400239T2 (de) | Kathetereinführvorrichtung mit vorgebogenen Flügeln | |
| DE69410148T2 (de) | Kathetereinführungsvorrichtung mit verbessertem Nadelgreifglied | |
| DE2238722C3 (de) | Katheter | |
| DE69226684T2 (de) | Verriegelungsdilatator für ablösbare Einführungshülse | |
| DE69009834T2 (de) | Katheter mit Nadelschutzhülse. | |
| DE69317919T2 (de) | Nadelumhüllung | |
| EP0679408B1 (de) | Vorrichtung zum Einführen eines Katheters in einen Körperhohlraum | |
| DE69922253T2 (de) | Kathetereinführvorrichtung mit einstückiger klemme für eine teilbare hüllenanordnung | |
| DE3872484T2 (de) | Nadelschutzvorrichtung. | |
| DE69320889T2 (de) | Sicherheitsspritze zum Anschliessen an eine intravenöse Zugangsöffnung | |
| DE69606091T2 (de) | Mechanismus zur Verriegelung der Nadel und Freigebung der Nabe eines Katheters | |
| DE69417830T2 (de) | Aufbau zum Einführen eines Katheters | |
| DE69105143T2 (de) | Infusions- oder transfusionsnadelanordnung. | |
| DE68911650T2 (de) | Gerät und Methode zur Einführung eines Katheters durch eine Nadel. | |
| DE69532336T2 (de) | Intravaskuläre nadel mit verschiebbarer sicherheitsabschirmung | |
| DE2015524A1 (de) | Intravaskuläre Kathetereinrichtung | |
| DE2606969A1 (de) | Kathetereinfuehrvorrichtung | |
| DE1566588B1 (de) | Vorrichtung zum Einfuehren eines Katheters | |
| DE2012156B2 (de) | Entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper | |
| DE69118980T2 (de) | Katheter mit Nadelschutz | |
| DE1766670B1 (de) | Vorrichtung zur Durchfuehrung einer Blutgefaessinfusion | |
| DE1566673C3 (de) | Vorrichtung zum Einführen eines Katheters | |
| EP3071282B1 (de) | Katheterpunktionsbesteck |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |