DE2144382B2 - Vorrichtung fuer die nassreinigung von gasen - Google Patents
Vorrichtung fuer die nassreinigung von gasenInfo
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- B01D47/02—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
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Description
,. . .. , .... .... , . - uc c\,u pin vcni« unterhalb der Hintrittsdiise 9
dimentationsbehalter 1 ist mit einem Deckel3 verse- rohr5 sich ein v.eiiio ui *
hen, der eine zylindrische Öffnung besitzt. Ein befindet. Das .st in der Zeichnung nach Fig. 1 dar-Tauchrohr4
erstreckt sich von dieser zylindrischen gestellt worden. . Öffnung aus in den Sedimentationsbehälter 1 hinein, Beim Betrieb der erftndungspinaßen Vorrichtung
und zwar koaxial zum Sedinientationsbehälter 1. Die- 5 fließt das Rohgas von Eintnttsstutz.n T'über die Emses
Tauchrohr 4 endet in einem gewissen Abstand laßkammero vertikal nach unten in den Rmgraum
über dem konischen Boden 2. In ihrer Vereinigung zwischen dem Tauchrohr 5 und dem Ventunrohr 8.
bilden die Elemente 1,2, 3,4 die Sedimentationsein- Es beaufschlagt den Flüssigkeitsspiegel 21. Das Gas
richtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Ein zerstäubt die Reinigungsflüssigkeit an inrer Uherzweites
TauchrohrS befindet sich seitlich neben dem to fläche und führt so Flüssigkeitstropfen wahrend scizylindrischen
Tauchrohr4 in einer weiteren Öffnung nes vertikalen Weges durch das Venturirohr8 mit. in
des Deckels 3. Dieses TauchrohrS kommuniziert mit diesem Venturirohr 8 erfolgt der Haupt Kontakt zu;-der
Einlaßkammer 6, welche sich oberhalb des sehen Gas und Reinigungsflüssigkeit bin J eil gl-γ
Tauchrohres 5 befindet. Die Einlaßkammer 6 hat Flüssigkeit wird an den Wänden des Ventunron res ö
einen nach außen vorspringenden Eintrittsstutzen7, 15 niedergeschlagen und lauft an diesen ab, wanrenc. :.;,-:
an den die Leitung angeschlossen wird, aus der das verbleibenden Tropfen das Gas bis über das Kn1;
zu reinigende Rohgas stammt. Ein Venturirohr8, das stück 11 begleiten und danach in den Hussigkeitsa!:-
eine Eintrittsdöse 9 aufweist, welche nach oben hin scheider 13 gelangen. Hier hauptsächlich nndet uie
zunächst eingezogen ist und sich danach mit kleiner Separation Flüssigkeit/Gas statt. Das von Huiv
Konizität erweitert, erstreckt sich von einem Niveau ao keitstropfen im wesentlichen freie Gas tritt über c,
zwischen dem Deckel und der unteren Kante des Austrittsstutzen 14 aus. während die mit abgescii
Tauchrohres5 koaxial zum Tauchrohr5 nach oben denen Staubteilchen beladene Trübe abwärts 1;ι,;
durch die Einlaßkammer 6 hindurch. Es passiert die und über die Rückflußleitung 16 in den Bereich u
obere Abdeckung 10 dieser Einlaßkammer6.—Die unteren Randes des Tauchrohres5 zurückgelan^
Elemente 5,6, 7,9 bilden in ihrer baulichen Vereini- a5 Die Trübe, die durch die Rückflußleitung 16 in ü
gung die Benetzungseinrichtung. Tauchrohr 5 zurückgelangt, enthalt abgeschiedo,.
Das Venturirohr 8 führt bis zu einer Höhe, die sich feste Partikeln, die sich im Sedimentationsbehaltei .
beachtlich über dieser Abdeckung 10 befindet. Das als Schlamm absetzen. Ein rotierender Schrapper, cc
Venturirohr 8 ist an seinem Kopf über ein Kniestück Flügel 22 aufweist, ist im Sedimcntaiionsbenaltcr :
11 an einen horizontalen Eintrittsstutzen 12 eines 30 angeordnet und bewegt sich über dem konischen B: ■
Flüssigkeitsabscheiders 13 angeschlossen. Der Flüs- den 2, um den abgesetzten Schlamm zur Auslaßoii
sigkeitsabscheider 13 besitzt an seinem Boden als nung 23 zu führen, die sich im Zentrum des ku■■
Reingasaustritt einen horizontalen Gasaustrittstutzen sehen Bodens 2 befindet. Der Schrapper wird vor
14. Dieser Gasaustrittsstutzen 14 is dazu bestimmt einem vertikalen Schaft 24 getragen, der durch d;:
an eine Absaugleitung für das Rcingas angeschlossen 35 Tauchrohr 4 geführt und von einem Motor 25 ange
zu werden. Der Flüssigkeitsabscheider 13 besitzt trieben ist. Der Motor 25 besitzt eine Steuer- bzw
außerdem einen schräg nach unten laufenden Auslaß Regelvorrichtung 26, die auf den Widerstand des
mit Stutzen 15, von dem eine Rückflußleitung 16 für Schrappers anspricht, den die Flügel 22 des Schrapdie
im Flüssigkeitsabscheider 13 abgeschiedene pers in dem abgesetzten Schlamm erfahren. Diese
Trübe zunächst schräg und dann senkrecht nach un- 40 Steuer- und Regeleinrichtungen beeinflussen eine
ten führt, und zwar durch den Deckel 3 hindurch bis Vorrichtung 27, die dazu dient, ein Ventil 29 zu öffin
den Behälter 1 hinein. Hier endet diese Rückfluß- nen, und zwar mit Hilfe eines Hebelsystems 28. Das
leitung 16 mit einem Mündstück 17, welches in das Ventil 29 kontrolliert den Bodenauslaß des Sedimen-Tauchrohr5
der Benetzungseinrichtung hineinge- tationsbehälters 1 und öffnet den Bodenauslaß, wenn
führt ist, auf einem Niveau zwischen der unteren 45 der Widerstand, den der Schrapper erfährt, ein beKante
des Tauchrohres 5 und dem unteren Ende des stimmtes Niveau erreicht. Auf diese Weise wird ab-Venturirohres
8 mit seiner Düse 9. gesetzter Schlamm unverzüglich abgeführt, sobald er
Das Kniestück 11 ist mit dem Sedimentationsbe- eine vorgegebene Konsistenz erreicht hat.
hälter 1 über eine Rohrleitung 18 verbunden, die in Um Flüssigkeitsverluste während des Schlammab-
die Reinigungsflüssigkeit im Setiimcntationsbehäl- 50 zuges und außerdem Verdunstungsverluste zu kom-
ter 1 hineinragt und außerhalb des Tauchrohres 4 ge- pensieren, ist eine Düse 30 vorgesehen, die in den
führt ist. Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung in Eintrittsstutzen 7 einmündet. Außerdem ist ein Ni-
Betrieb ist, so herrscht der gleiche Druck (der unter veaufühler 31 angeordnet, der sich im Sedimcnta-
dem Atmosphärendruck liegt) an den beiden erwähn- tionsbehälter 1 befindet und der über eine geeignete
ten Stellen, so daß durch die Arbeit des Gebläses der 55 Steuervorrichtung 32 Flüssigkeit nachfüllt, wenn das
Flüssigkeitsspiegel 19 außerhalb des Tauchrohres4 Fliissigkeitsniveau unter einen vorgegebenen Wert
höher ist als der Flüssigkeitsspiegel 20 im Tauch- absinkt.
rohr 4, in dem Atmosphärendruck herrscht. Der Da die Trübe vom Flüssigkeitsabscheider 13 in
Flüssigkeitsspiegel im Tauchrohr 5 ist ein wenig hü- das Tauchrohr 5 der Benetzungseinrichtung zurückhcr
als der Flüssigkeitsspiegel im Tauchrohr 4. Die 60 geführt ist, können von der Trübe miigeführte Fest-Flüssigkeitsmenge
insgesamt ist unter Berücksichti- stoffe in dieser Zone frei absinken. Eine störende
gung der vorherrschenden Gasgeschwindigkeit so Beunruhigung der Sedimentation in der Flüssigkeit
eingestellt, daß das Flüssigkeitsniveau in dem Tauch- im Behälter 1 findet nicht statt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ι 2Gas und Flüssigkeit auch Venturirohre einzusetzen Patentanspruch: (USA.-Patentschrift 3 061 993, britische Patentschrift870 812).Vorrichtung für die Naßreinigung von Gasen, Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt derbestehend aus einem Sedimentationsbehälter mit 5 Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung Waschflüssigkeit, einer Benetzungseinrichtung der eingangs beschriebenen Gattung so zu gestalten, aus in die Waschflüssigkeit vertikal eintauchen- daß bei kompakter Bauweise ein wesentlich verbesserdem Tauchrohr mit Rohgaseintritt, einem mit sei- ter Abscheidgrad erzielbar ist.
ner Mündung im Bereich des sich unter dem Gas- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für diedruck im Tauchrohr einstellenden Flüssigkeits- io Naßreinigung von Gasen, bestehend aus einem Sedispiegels angeordnetem vertikalen Gasaustritts- mentationsbehälter mit Waschflüssigkeit, einer Berohr mit angeschlossenem Flüssigkeitsabscheider netzungseinrichtung aus in die Waschflüssigkeit ver- und Reingasaustritt sowie einer im Sedimenta- tikal eintauchendem Tauchrohr mit Rohgaseintritt, tionsbehälter unterhalb des sich einstellenden einem mit seiner Mündung im Bereich des sich unter Wasserspiegels mündenden Rückflußleitung für 15 dem Gasdruck im Tauchrohr einstellenden Flüssigdie im Flüssigkeitsabscheider abgeschiedene keitsspiegels angeordneten vertikalen Gasaustritts rohr Trübe, einer im Sedimentationsbehälter angeord- mit angeschlossenem Flüssigkeitsabscheider und neten Förder- und Entleerungseinrichtung sowie Reingasaustritt sowie einer im Sedimentationsbehäleiner Zusatzflüssigkeitszuführung, dadurch ter unterhalb des sich einstellenden Wasserspiegels gekennzeichnet, daß die Rückflußleitung 20 mündenden Rückflußleitung für die im Flüssigkeits-(16) im Tauchrohr (5) einmündet, an dessen Ein- abscheider abgeschiedene Trübe, einer im Sedimciilaß die Zusatzflüssigkeitszuführung als den ein- tationsbehälter angeordneten Förder- und Entleetretenden Rohgasstrom beaufschlagende Düse rungseinrichtung sowie einer Zusatzflüssigkeitszufüh-(30) ausgebildet ist, und daß das Gasaustrittsrohr rung. Die Erfindung besteht darin, daß die Rückflußais Venturirohr (8) ausgeführt ist. 35 leitung im Tauchrohr einmündet, an dessen Einlaßdie Zusatzflüssigkeitszuführung als den eintretenden Rohgasstrom beaufschlagende Düse ausgebildet ist, und daß das Gasaustrittsrohr als Venturirohr ausge-führt ist.30 Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind zusammengefaßt darin zu sehen, daß sich die erfindungsgemäße Vorrichtung durch geringen Platzbe-Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung darf und guten Wirkungsgrad auszeichnet. Die im für die Naßreinigung von Gasen, bestehend aus Tauchrohr einmündende Rückflußleitung führt zu einem Sedimentationsbehälter mit Waschflüssigkeit, 35 einer intensiven Bewegung der Waschflüssigkeit ineiner Benetzungseinrichtung aus in die Waschflüssig- nerhalb des Tauchrohres, die noch durch die Zufühkeit vertikal eintauchendem Tauchrohr mit Ruhgas- rung von Zusatzflüssigkeit erhöht wird. Darüber hineintritt, einem mit seiner Mündung im Bereich des aus führt die Eindüsung der Zusatzflüssigkeit im Besieh unter dem Gasdruck im Tauchrohr einstellenden reich des Rohgaseintrittes im Tauchrohr zu einei zu-Flüssigkeitsspiegels angeordneten vertikalen Gasaus- 40 sätzlichen Vorreinigung. Der eigentliche Reinigungstrittsrohr mit angeschlossenem Flüssigkeitsabschei- Vorgang findet im wesentlichen im Venturirohr statt, der und Reingasaustritt sowie einer im Sedimenta- in dem die einzelnen Staubteilchen von der Waschtionsbehälter unterhalb des sich einstellenden Was- flüssigkeit aus dem Gas ausgewaschen werden. In der serspiegels mündenden Rückflußleitung für die im Praxis hat es sich bewährt, laufend Zusatzflüssigkeit Flüssigkeitsabscheider abgeschiedene Trübe, einer im 45 über die Düse einzugeben und einen eventuellen Sedimentationsbehälter angeordneten Förder- und Flüssigkeitsüberschuß über einen Ablauf abzuführen. Entleerungseinrichtung sowie einer Zusatzflüssig- Durch die aus der Düse austretende Waschflüssigkeit keitszuführung. Derartige Vorrichtungen sind in ver- werden sich im Tauchrohr absetzende Verunreinischiedenen Ausführungsformen bekannt (deutsches gungen abgespült und ein Teil der aus der Rückfluß-Gebrauchsmuster 6 603 250, belgische Patentschrift 50 leitung austretenden Trübe dazu gezwungen, sich 706 924, schweizerische Patentschrift 437 314). Bei über dem Boden des Sedimentationsbehälters gleichden bekannten Ausführungsformen stört einerseits die mäßig zu verteilen. Schließlich führt auch die venturiverhältnismäßig aufwendige konstruktive Gestaltung, artige Ausbildung des Reingasaustrittsrohres dazu, die mit großem Platzbedarf verbunden ist, anderer- daß sich entsprechend den Querschnitten bestimmte seits der nur ungenügende Reinigungseffekt, der im- 55 Tropfenspektren einstellen, die wesentlich zur Vernier dann zu beobachten ist, wenn die aus dem Trop- besserung des Auswascheffektes beitragen,
fenabscheider der Sedimentationseinrichtung zuflie- Im folgenden wird die Erfindung an Hand einerßende Reinigungsflüssigkeit die Sedimentation der mit- lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden geführten Feststoffe beeinträchtigt. Dabei können Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt
durch Zerstäubung von Reinigungsflüssigkeit, die ab- 60 Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen geschiedene Feststoffe mitführt, diese wieder in den Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Gasstrom gelangen. Soweit bei den bekannten Vor- Fig.2 eine Aufsicht auf den Gegenstand nachrichtungen mit einer Zusatzflüssigkeitszuführung ge- F i g. 1 undarbeitet wird, wird die Zusatzflüssigkeit, die auch der Fi g. 3 den Gegenstand nach Fi g. 1 in Ansicht ausErgänzung der verbrauchten Waschflüssigkeit dient, 65 anderer Richtung.den zu reinigenden Gasen erst aufgegeben, nachdem Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung be-sie die Benetzungseinrichtung passiert haben. — Im steht aus einem zylindrischen Sedimentationsbehälübrigen ist es bekannt, für die Durchmischung von teil, der einen konischen Boden 2 aufweist. Der Se-
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