DE2148326B2 - Verfahren und vorrichtung zum fuellen und entleeren von sauerstoffarmem schutzgas in bzw. aus schiffsraeume(n) - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum fuellen und entleeren von sauerstoffarmem schutzgas in bzw. aus schiffsraeume(n)Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß Ober-
begriff des Anspruchs 1 und des weiteren eine Vorrichtung zur Durchführung.
Aus »The Motor Ship«, März 1969, Seite 35 ist bereits die Verwendung von Abgasen nach entsprechender
Zuführung zu Ladetanks bekannt. Hierzu
werden dem Schornstein des Schiffes Gase entnommen, die zu Schutzgas weiterverarbeitet werden. Bei
den Abgasen handelt es sich um diejenigen der Antriebemaschine des Schiffes.
Des weiteren ist aus »Handbuch der Werften«, 1960, Band 6, Seiten 282 bis 304 die Verwendung
von Gasturbinen als Antrieb z. B. für Generatoren auf Schiffen bekannt. Wegen des normalerweise hohen
Luftüberschusses der Abgase von Gasturbinen ist es in dieser Verbindung bekannt, einen Nachbrenner zur
Erhöhung der Wirtschaftlichkeit nachzuschalten, wodurch sich eine Verringerung des Luftüberschusses
ergibt. Die dabei gewonnenen heißeren Abgase werden anschließend für andere Zwecke, z.B. zur
Dampferzeugung usw. verwendet. Eine derartige Er-
höhung der Wirtschaftlichkeit ist zwar eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Verwendbarkeit
einer Gasturbine als Antriebsaggregat im Sinne eines Hauptmotors. Stellt die Gasturbine jedoch lediglich
das Antriebsaggregat beispielsweise für eine Notstromversorgung dar, so besteht keinerlei Veranlassung
für eine entsprechende Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Gasturbine, da in derartigen
Verwendungsfällen die Betriebszeit der Gasturbine so kurz ist, daß nicht ihr Wirkungsgrad, sondern die Gestehungskosten
der Gasturbinenanlage ausschlaggebend sind.
Schließlich ist es im übrigen auch bereits bekannt, den Gasinhalt von Schiffstanks zu steuern, damit die
Gasmischung explosionssicher ist. Hierzu werden bereits Abgase der zur Dampferzeugung für die Dampfmaschine
und/oder die Hilfsmaschinen des Schiffes dienenden Brenner in die Tanks bei der Entladung
von Öl eingeführt. In vorteilhafter Weise ist dies zwar mit geringen Kosten und einem verhältnismäßig geringen
Energiebedarf verbunden, jedoch schwankt der Sauerstoffgehalt der Abgase beträchtlich. Des
weiteren ist eine Abhängigkeit vom Betrieb des Dampfkessels und dessen Betriebsbedingungen gegeben,
so daß alle Teile der zugehörigen Einrichtung durch die in den Abgasen enthaltenen Verunreinigungen
einer Korosionsgefahr ausgesetzt sind.
Schließlich ist auch bereits die Verwendung von separaten Gasgeneratoren, d.h. von Brennern, die für
die Erzeugung eines sauerstoffarmen Schutzgases zur Verwendung in Schiffstanks besonders geeignet sind,
entwickelt worden. Die Nachteile einer solchen Vorrichtung bestehen jedoch in ihren extrem hohen Kosten,
ihrem sehr hohen Energiebedarf und ihrem
Kraftstoffverbrauch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der Eingangs beschriebenen Gattung und
eine zugehörige Vorrichtung zu schaffen, das bzw. die weder von Brennern für einen Dampfkessel abhängig
ist, noch irgendein Gebläse zur Erzielung des notwendigen Druckes des Schutzgases benötigt, aber auch
wesentlich billiger als eine Vorrichtung mit einem separaten Gasgenerator ist.
Das Schutzgas, das in erster Linie zur Erzielung der
Explov.onssicherheit ihrer Tanks bestimmt ist, kann beispielsweise aber auch zum Löschen von Feuer in
Maschinenräumen'verwendet werden.
Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichenteil des An- ^5 spruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Die Erfindung geht von der Tatsache aus, daß auf Schiffen bereits Gasturbinen für eine Anzahl verschiedener
anderweitiger Einsatzz^-ecke, mit Ausnahme des eigentlichen Schiffsantriebs vorhanden
sind. Somit lassen sich die Kosten für das erfindungsgemäße Verfahren verhältnismäßig niedrig halten;
denn die Kosten für die notwendige Gasturbine sind Kostender bereits vorhandenen Zusatzaggregate, wie
beispielsweise Notstrom- bzw. Zusatzstromaggregat. a5
An sich steht der Verwendung einer Gasturbine im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens die Tatsache
entgegen, daß Abgase von Gasturbinen in der Regel einen sehr hohen Sauerstoffgehalt von bis zu
16% besitzen. Bereits aus diesem Grunde scheidet an sich die Verwendung einer Gasturbine zur Erreichung
des der Erfindung zugrunde liegenden Zieles aus, insbesondere, da andere abgasliefernde Einrichtungen
bekannt sind, bei denen der Sauerstoffgehalt der Abgase geringer ist, beispielsweise Kolben-Verbrennungsmaschinen
mit einem Sauerstoffgehalt von 8 bis 12%. Aber auch Abgase mit einem Sauerstoffgehalt
in dieser Größenordnung eignen sich nicht als Schutzgas, dessen Sauerstoffgehalt 6% nicht überschreiten
sollte. Die Erfindung geht daher von den Gedanken aus, daß eine Weiterverarbeitung der Abgase zur Erreichung
der Schutzgase notwendig ist, und verwendet deshalb eine Gasturbine, weil sich deren Abgase gerade
wegen des hohen Sauerstoffgehalts unter Zuhilfenahme eines Nachbrenners leicht zu Schutzgas weiterverarbeiten
lassen.
Zweckmäßigere und vorteilhaftere Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind aus den
Unteransprüchen 2 bis 4 zu ersehen.
Eine ebenfalls zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist ihrerseits erfindungsgemäß durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 5 angegebenen Maßnahmen definiert.
Zugehörige Weiterbildungen der Vorrichtung sind aus den Unteransprüchen 6 und 7 zu ersehen.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung unter Bezugnahme
auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung weiter ins einzelne
gehend erläutert.
In der Zeichnung sind die zu einem üblichen, von einer Gasturbine getriebenen Hilfs- und/oder Notaggregat
gehörigen Elemente innerhalb eines strichpunktierten Rahmens G angegeben. Diese Elemente
bestehen aus der Gasturbine selbst, die in der Zeichnungin
ihre drei Funktionseinheiten aufgeteilt ist, d.h. einen Kompressor 1, eine Verbrennungskammer 2
und eine Turbine 3. Mit 4 ist der Generator und mit S ein Öltank für den Betrieb der Gasturbine bezeichnet,
wobei das Öl zur Verbrennungskammer 2 des Gastuibinenaggregats mittels einer Pumpe 6 geförde-t wird.
Die Abgase der Gasturbine werden normalerweise in die Atmosphäre durch eine Abgasleitung 7 und ein
Auslaßrohr 8 im Schiffsschornstein abgeführt.
Die erfindungsgemäße Schutzgasvorrichtung basiert auf dem Vorhandensein eines solchen Gasturbinenaggregats
und ist mit diesem in der nachfolgend beschriebenen Weise verbunden:
Eine Abgasleitung 9 ist mit der Abgasleitung 7 verbunden. Die Verteilung der Abgase auf das Auslaßrohr
8 und die Abgasleitung 9 wird von einem in dem Auslaßrohr 8 angeordneten Ventil 10 in einer Weise
gesteuert, die später weiter ins einzelne gehend beschrieben wird. Sofern die Schutzgasvorrichtung nicht
in Betrieb steht, ist die Auslaßleitung 9 mittels eines Ventils 11 geschlossen.
Die Abgase werden von der Auslaßleitung 9 zu einem
Nachbrenner 12 mit einer Kraftstoffdüse 13 geführt, die vom Kiaftstofftank 5 durch eine Leitung 14
hindurch mittels einer Pumpe 15 mit Kraftstoff versorgt wird. Die Kraftstoffmenge wird in einer später
noch weiter ins einzelne gehenden Weise gesteuert.
Der Nachbrenner wird in erster Linie zur Verringerung des Sauerstoffgehalts der Abgase der Gasturbine
benötigt. Solche typischen Abgase der Gasturbine können wie folgt zusammengesetzt sein:
CO2
H2O
SO2
H2O
SO2
3,25 Volumprozent
2,32 Volumprozent
0,0056 Volumprozent
16,1 Volumprozent
77,8 Volumprozent
Hinter dem Nachbrenner können die Abgase dann wie folgt zusammengesetzt sein:
CO2 - 15 Volumprozent
CO - 0,1 Volumprozent
H2 - 0,1 Volumprozent
CO2 - 15 Volumprozent
CO - 0,1 Volumprozent
H2 - 0,1 Volumprozent
O2 - etwa 1 Volumprozent
N2 - 83,8 Volumprozent
Die Abgase werden hinter dem Nachbrenner 12 durch einen Kühler 16 hindurchgeführt, in welchem
sie durch Besprühen mit Seewasser gekühlt werden, das durch eine Leitung 17 mittels einer Kühlwasserpumpe
18 herbeigeführt wird. Das Kühlwasser sammelt sich am Boden des Kühlers 16 und wird durch
eine Leitung 19 in die See zurückgeführt.
Die gekühlten Gase werden durch einen Wasser-Separator 20 hindurchgeführt und weiter durch eine
Auslaßleitung 21, die zu einem nicht dargestellten Verteilersystem führt.
Ein Druck-Meß- und -Anzeigegerät 22 mißt den Druck in der Auslaßleitung 21, und eine Rückkopplung
23, die das Drosselventil 10 in der Auslaßleitung 8 betätigt, steuert den Druck in der Auslaßleitung
21 zur Erhaltung eines konstanten Drucks bei einem gewünschten Wert, der beispielsweise bei etwa
1,15 atm (16,4 psia) liegen kann.
An die Auslaßleitung 21 ist weiterhin ein Sauerstoffanalysator 24 angeschlossen. Dieser Analysator
betätigt ein Ventil 25 in einer Rückflußleitung 26 für
den von der Pumpe 15 geförderten Kraftstoff. Wenn der Sauerstoffgehalt in der Auslaßleitung 21 zu hoch
ist, wird der Kraftstofffluß durch das Ventil 25 weiter gedrosselt, wodurch mehr Kraftstoff dem Nachbren-
ner 12 durch die Kraftstoffdüse 13 zugeführt wird. Liegt dagegen der Sauerstoffgehalt in den Abgasen
unterhalb einer bestimmten Grenze, muß dies als Anzeichen für eine unvollständige Verbrennung im
Nachbrenner 12 und für einen möglicherweise zu hohen Kohlenmonoxydgehalt der Abgase gewertet werden.
Der Durchfluß durch das Ventil 25 wird in diesem Fall gesteigert, so daß die Kraftstoffzuführung zu der
Kraftstoffdüse 13 reduziert wird.
Der Sauerstoffanalysator 24 betätigt auch ein Ventil 27 in der Auslaßleitung 21 und ein Ventil 28 in
einer Abzweig-Leitung 29, die von der Auslaßleitung 21 abzweigt und in der freien Atmosphäre mündet.
Die Ventile 27 und 28 werden so gesteuert, daß die Abgase zu den Schiffsräumen durch das nicht dargestellte
Verteilersystem hindurch zugeführt werden, und zwar nur dann, wenn der Sauerstoffgehalt innerhalb
der vorbestimmten Grenzen liegt; wohingegen die Gase durch die Abzweig-Leitung 29 in die Atmosphäre
geführt werden, wenn der Sauerstoffgehalt zu hoch oder zu niedrig ist, wobei ein niedriger Sauerstoffgehalt,
wie bereits erwähnt, als ein Anzeichen eines zu hohen Kohlenmonoxydgehalts verstanden
wird. Mit 34 ist ein Sicherheitsventil bezeichnet.
Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet wird zur Entfernung des Schutzgases aus den
Schiffsräumen mittels Frischluft mit dem erforderlichen Druck, wird das Ventil 11 geschlossen und werden
der Nachbrenner 12 und die beschriebenen Steuereinrichtungen außer Betrieb gesetzt. Ein Teil der
von der Kompressoreinheit 1 verdichteten Luft wird durch eine Leitung 30 abgezweigt. Dies hat selbstverständlich
eine Reduzierung der Leistung der Gasturbine 3 zur Folge, und es muß erwartet werden, daß
der Generator 4 während dieser Periode einer Last nicht unterworfen werden kann. Die verdichtete Luft
wird von der Luft-Leitung 30 zu einem Ejektor 31 geführt, der den Druck der Luft reduziert und gleichzeitig
zusätzlich Luft durch einen Lufteinlaß 32 anzieht. Von einem Gasturbinenaggregat mit der obenerwähnten
Leistung können etwa 9000 Norm-m3 Luft/Stunde bei einem Druck von etwa 2,6 atm (37
psia) abgezapft werden. Eine entsprechende Luftmenge kann in den Ejektor eingezogen werden, so
daß in der Luft-Leitung 33 vom Ejektor 31 dann etwa 1X000 Norm-m1 Luft pro Stunde bei einem Druck
von etwa 1,3 atm (18,5 psia) fließen. Die Temperatur
ίο der vom Kompressor abgezapften Luft beträgt etwa
170° C. Diese Temperatur wird im Ejektor gesenkt, teils wegen der Expansion und teils wegen der Mischung
der durch den Lufteinlaß 32 eingezogenen Luft. Die Luft in der Leitung 33 wird deshalb eine
Temperatur von etwa 100° C aufweisen. Zur weiteren Kühlung wird diese Luft in den Kühler 16 geführt und
dann durch die Auslaßleitung 21 zu dem nicht dargestellten Verteilersystem für Frischluft.
Ein Gasturbinenaggregat mit der obenerwähnten Leistung wird etwa 31000 Norm-m3 Abgas pro
Stunde erzeugen, und bei einem Druck in der Abgasleitung hinter der Turbine von 1,3 atm (18,5 psia)
wird die Temperatur der Abgase etwa 550° C betragen. Die Abgastemperatur wird natürlich im Nachts
bre nner weiter steigen; und bei Verwendung der Vorrichtung zur Lieferung von Schutzgas werden
vergleichsweise große Kühlwassermengen (etwa 15000 m3 pro Stunde) in dem Kühler 16 benötigt.
Wie oben bereits angegeben ist, kann die Pumpe 18 zur Umwälzung dieser Kühlwassermenge mit einer
Eingangsleistungvon etwa 300 kW betrieben werden,
die von dem Gasturbinenaggregat erbracht werden kann. Wenn das Aggregat Luft zur Entfernung des
Schutzgases aus den Tanks liefert, wird nur eine wesentlich kleinere Kühlwassermenge benötigt, da in
diesem Fall nur etwa 18 000 Norm-m3 Luft pro Stunde
gekühlt werden müssen, von einer Temperatur von etwa 100° C.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Verfahren zum Füllen und Entleeren von sauerstoffarmem Schutzgas in oder aus Schiffsräume(n),
wobei in einer Verbrennungsvorrichtung Verbrennungsgase erzeugt werden, die gekühlt
und gereinigt in die zu füllenden Räume eingespeist werden, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verbrennungsvorrichtung eine Hilfs-Gasturbinenanlage, die sonst anderen
Zwecken dient, verwendet wird, und die Abgase mit einem Druck zu liefern vermag, der hinreichend
hoch ist, sie einem Nachbrenner zur Verringerung ihres Sauerstoffgehalts und anschließend
den gewünschten Räumen ohne die Zuhilfenahme von Gebläsen zuzuführen, und daß zum Entleeren
des Schutzgases aus den Räumen verdichtete Luft aus der Kompressoreinheit der Hilfs-Gasturbinenanlage
verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftstoffzufuhr zum Nachbrenner
in Abhängigkeit vom Sauerstoffgehalt der Gase stromab hinter dem Nachbrenner gesteuert
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des gelieferten
Schutzgases mittels eines Ventils in das Auslaßrohr von der Turbine zur Atmosphäre gesteuert
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus
der Kompressoreinheit zum Entleeren der Räume entnommene Luft durch einen Ejektor hindurchgeführt
wird, in dem der Druck reduziert und Umgebungsluft eingezogen wird, worauf die dabei gebildete
Gasmischung zur Verdrängung des Schutzgases aus den Räumen in diese eingeführt wird.
5. Vorrichtung zum Füllen und Entleeren von sauerstoffarmem Schutzgas in oder aus Schiffsräume^)
zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Verbrennungsvorrichtung
zur Erzeugung von Verbrennungsgasen, einem Nachbrenner zur Verringerung des Sauerstoffgehalts
der Abgase, einem Kühler zur Senkung der Temperatur der Gase und einer Auslaßleitung für
die nachverbrannten und gekühlten Gase, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungsvorrichtung
einen Teil (2) eines Gas-Turbinen/Generator-Aggregates (G) dargestellt, deren Abgasleitung
(7) teils durch ein Auslaßrohr (8) mit der Atmosphäre und teils durch eine weitere Abgasleitung
(9) mit dem Nachbrenner (12) in Verbindung steht, daß die Vorrichtung ein Ventil (10)
zum Steuern der Verteilung der Abgase auf das Auslaßrohr (8) und die weitere Abgasleitung (9)
aufweist, um den Druck des Schutzgases in der Auslaßleitung (21) innerhalb gewünschter Grenzen
zu halten, und daß eine Luftleitung (30, 33) von der Kompressoreinheit (1) der Gasturbinenanlage
(1,2,3) durch einen Ejektor (31) und den Kühler (16) hindurch zur Auslaßleitung (21)
führt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Sauerstoffanalysator (24) zur Bestimmung
des Sauerstoffgehalts des gelieferten Schutzgases und ein Ventil (25) zur Steuerung der
Kraftstoffzufuhr zum Nachbrenner (12).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Abzweigungsleitung (29), die von
der Auslaßleitung (21) iür das Schutzgas in die Atmosphäre führt, und durch ein oder mehrere
vom Sauerstoffanalysator (24) gesteuerte Ventile (28) und (27) für die Zuführung des Gases zur
Abzweigungsleitung (29).
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