DE2149362B2 - Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit im Pumpengehäuse
in Reihe angeordneten Pumpenzylindern, in denen mit schrägen Steuerkanten versehene Pumpenkolben
geführt sind, deren Verdrehung zum Zweck der Änderung des wirksamen Förderhubes durch koaxial zu
diesen angeordnete Regulierhülsen mit Hilfe von an letzteren befestigten Lenkerarmen erfolgt, welche in
schlitzartige, zu den Regulierhülsen hin offene Ausnehmung einer parallel zur Pumpenlängsachse im Pumpengehäuse
verschiebbar geführten und zur Verbindung mit einer Regeleinrichtung einseitig aus diesem herausgeführten
Regelstange eingreifen, wobei die Ausnehmungen in Regelstangenbereichen angeordnet sind, die
rechtwinklig von einer Regelstangenbasis mit rechteckigem, mit den langen Seiten parallel zu den Pumpenkolbenachsen
ausgerichteten Querschnitt abgehen.
Bei einer bekannten Einspritzpumpe dieser At: (DT-PS 11 38 982), ist die Pegelstange der Lenkerregulierung
aufgrund ihrer Bauform in je einer Lagerbuchse an den beiden Stirnseiten der Pumpe gelagert, an der
reglerseitigen Stirnseite aus dem Pumpengehäuse herausgeführt und an der antriebsseitigen Stirnseite
durch eine Verschlußkappe abgedeckt. Diese Lagerung ist im Verhältnis zur Länge der Pumpe, besonders bei
Pumpen mit großen Zylinderzahlen, zu kurz und deshalb verschleißanfällig. Außerdem muß die Regelstange
genügend formsteif sein, damit ein Ausknicken bei schnellen Lastwechseln vermieden wird, was aber den
Nachteil mit sich bringt, daß die Regelstange schwerer wird und mit ihren Massenkräften die Regelung
nachteilig beeinflußt. Andererseits müßte bei einer Regelstange mit schwachem Querschnitt die den
Nachteil der großen Massenkräfte nicht in diesem Maße aufweist, mindestens ein Zwischenlager eingefügt
werden, das aber schwierig oder bei seitlich geschlossenen Pumpengehäusen gar nicht zu montieren ist.
Demgemäß besteht die Erfindungsaufgabe darin, eine Kraftstoffeinspritzpumpe der eingangs genannten Bauart
so zu verbessern, daß bei billiger Teilefertigung in großen Stückzahlen die Regelstangenlagerung verschleißund
belastungsunempfindlich und die Regelstange selbst mit Rücksicht auf die Massenkräfte bei der
Regelung der Regelstange möglichst leicht gebaut ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Führung der Regelstange durch eine als
Blechteil ausgebildete, sich über die Länge des Pumpengehäuses erstreckende und die Regelstangenbasis
U-förmig auf drei Seiten des Rechteckquerschnitts
mit Öffnung zu den Regulierhülsen hin umschließende Führungsschiene erfolgt, die an wenigstens zwei
einander gegenüberliegenden Stellen in die öffnung hineingebogene, die Regelstangenbasis eng umfassende
Führungslappen aufweist, und die, gegen axiale Verschiebung gesichert, an ihren Enden durch im
Pumpengehäuse angeordnete Lager verdrehsicher gehalten ist, und daß die die schlitzartigen Ausnehmungen
aufweisenden Regelstangenbereiche aus jeweils eine Ausnehmung aufweisenden, von der Regelstangenbasis
abgebogenen Mitnehmerlappen besteht
Diese Merkmalskombination ergibt bei einer Kraftstoffeinspritzpumpe
mit Lenkerregulierung eine verschleiß- und belsstuiigsunempfindliche Lagerung und
ermöglicht es, die Regelstange sehr leicht auszubilden, was sich wegen der geringen zu beschleunigenden
Massen vorteilhaft auf die Regelung auswirkt. Außerdem können Führungsschiene und Regelstange aus
billigen Blechteilen hergestellt werden und sind wegen der verwendeten Lenkerregulierung weitgehend unempfindlich
gegenüber Toleranzen und Spielen in den Führungen, was sich bei der Serienproduktion dieser
Teile ebenfalls kostensparend auswirkt. Auch besteht bei einer derartigen Führung der Regelstange die
Möglichkeit letztere nicht länger zu bauen als für die Anordnung der Ausnehmungen für die Lenkerarme
notwendig ist so daß eine derart ausgebildete Einspritzpumpe auch als Flanschpumpe sehr kurz
gebaut werden kann, da bei der Flanschanordnung ein bei bestimmten Stellungen der Regelstange gegebenenfalls
sonst aus dem Pumpengehäuse herausragendes Regelstangenende hier nicht berücksichtigt werden
muß.
Zwar ist es bei einer Einspritzpumpe mit Ritzelregulierung (US-PS 24 10 947) bekannt, die Regelstange in
ihrer gesamten Länge mit einem rechteckigen Querschnitt zu versehen und in einer die Regelstange an drei
Seiten umfassenden Führung zu lagern. Eine solche Anordnung läßt sich jedoch nur sehr kostenaufwendig
herstellen, führt bei der bei einer Verzahnung notwendigen engen Passung schon bei geringer
Verschmutzung zu Schwergängigkeit, und die große Masse dieser Regelstange beeinflußt die Regelung in
nachteiliger Weise.
Außerdem ist es ebenfalls bei einer Einspritzpumpe mit Ritzelregulierung bekannt (FR-PS 10 06 551), den
Vorteil der dirchgehenden Führung bei einer mit kreisrundem Querschnitt ausgebildeten Regelstange,
welche mit ihrem antriebsseitigen Ende in keiner Betriebsstellung über die Pumpenstirnseite hinausragt,
für einen stirnseitigen Anbau an den Motor (Flanschbefestigung) auszunutzen, jedoch treten bei der verwendeten
Regelstange sonst die gleichen Nachteile wie bei der vorgenannten Einspritzpumpe auf.
Eine vorteilhafte leichte Montierbarkeit ergibt sich, wenn von den beiden die Führungsschiene an ihren
Ende verdrehsicher haltenden Lagern ein Lager zusätzlich der Sicherung der Führungsschiene gegen
axiale Verschiebung dient.
Eine bevorzugte Ausbildung des Erfindungsgegen-Standes wird dadurch erzielt, daß das die Führungsschiene
gegen axiale Verschiebung sichernde Lager aus zwei hintereinander an der Stirnseite des Pumpengehäuses
montierten Lagerplatten besteht, und daß die pumpengehäuseseitige Platte einen Durchbruch aufweist, der,
als Verdrehsicherung dienend, das zugehörige Ende der Führungsschiene eng umschließt, welches zur axialen
Lagesicherung derselben mit rechtwinklig nach außen abgebogenen flanschförmigen Abschnitten zwischen
den beiden Lagerplatten eingespannt ist. Hierbei ist es vorteilhaft wenn die dem Pumpengehäuse abgewandte
Lagerplatte einen der Durchführung der Regelstange dienenden and dem Rechteckquerschnitt der Regelstangenbasis
entsprechenden Durchbruch aufweist, der in Achsrichtung der Pumpenkolben um ein solches Maß
gegenüber dem Durchbruch in der pumpengehäuseseitigen Lagerplatte versetzt ist, daß die dem Pumpengehäuse
abgewandte Lagerplatte zusammen mit einer in der Regelstangenbasis in Achsrichtung der Pumpenkolben
angeordneten Ausnehmung als Anschlag für die Regelstange zur Begrenzung des maximalen Regelweges
dient. Diese Lager sind leicht montierbar und als Stanzteile billig herzustellen, und außerdem sind für die
Begrenzung des Regelstangenweges keine zusätzlichen Bauteile erforderlich.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ergibt sich dadurch, daß das die
Führungsschiene nur verdrehsicher haltende Lager als tiefgezogene, mit einem zylindrischen Rand dichtend in
das Pumpengehäuse eingesetzte Blechkappe ausgebildet ist, die in einer taschenartigen Vertiefung mit
rechteckigem Querschnitt das dem der zusätzlichen Sicherung der Führungsschiene gegen axiale verschiebung
dienende Lager abgewandte Ende der Schiene aufnimmt.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung eine mehrzylindrische Reiheneinspritzpumpe
dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch die Einspritzpumpe
nach der Linie I-I in Fig.2 in vergrößerter
Darstellung,
Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht der Pumpe mit
nach der Linie H-II in Fig. 1 geschnittenen für die Führungsschiene,
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung der zugehörigen Führungsschiene,
Fig.4 eine perspektivische Darstellung eines Teiles
der zugehörigen Regelstange,
Fig. 5 eine Ansicht der beiden Lagerplatten für das
die Führungsschiene verdrehsicher haltende und zugleich gegen axiale Verschiebung sichernde Lager, in
Richtung des Pfeiles A in F i g. 2 gesehen.
In dem nur teilweise dargestellten Pumpengehäuse 10 einer mehrzylindrischen Reiheneinspritzpumpe (Fig. 1
und 2) sind in Aufnahmebohrungen 11 Pumpenzylinder 12 eingesetzt, in deren Zylinderbohrungen 13 mit
schrägen Steuerkanten 14 versehene Pumpenkolben 15 gleitbar geführt sind, die in bekannter Weise zur
Veränderung ihres wirksamen Förderhubes über eine längsverschiebbare Regelstange 16 verdreht werden
können, wobei das reglerseitige Ende 16a zum Anbau einer nicht dargestellten Reglereinrichtung in bekannter
Weise aus dem Pumpengehäuse 10 herausgeführt ist und das andere antriebsseitige Ende 16i? innerhalb des
Pumpengehäuses 10 geführt ist. Die beiden Stirnseiten des Pumpengehäuses 10 sind regleranbauseitig mit 10a
und antriebsseitig mit 10/> bezeichnet.
Die Regelstangc 16 (siehe auch Γ i g. 4) ist ein
Blechbiegestanzteil und hat eine mit rechteckigem Querschnitt versehene Regelstangenbasis 16c von der
im Bereich eines jeden Pumpenkolbens 15 rechtwinklig zur Pumpenkolbenachse hin abgebogenen Mitnehmerlappen
17 abgehen, von denen jede eine zum Pumpenkolben 15 hin offene schlitzartige Ausnehmung
18 hat, in die ein mit dem Pumpenkolben 15 gekuppelter
Lenkerarm 19 mit einer angelöteten Kugel 21 als Übertragungsglied eingreift. Der Lenkerarm 19 ist Teil
einer Regulierhülse 22, die auf einem unteren Führungsabschnitt 23 des Pumpenzylinders 12 verdrehbar geführt
und zwischen einer Schulter 24 im Gehäuse 10 und einem Federteller 25 in ihrer axialen Einbaulage
gehalten wird.
Gegen den Federteller 25, der sich an einer Schulter 26 des Gehäuses 10 abstützt, liegt mit ihrem einen Ende
eine Stößelfeder 27 an, die mit ihrem anderen Ende in nicht näher dargestellter aber an sich bekannter Weise
einen Stößel belastet, der in ebenfalls nicht dargestellter Weise von einer Nockenwelle angetrieben wird und
dabei den Pumpenkolben 15 auf und ab bewegt.
Die Regelstange 16 ist in einer Führungsschiene 31 gelagert (siehe dazu auch F i g. 3), die sich nahezu über
die gesamte Länge L des Pumpengehäuses 10 erstreckt und deren Innenprofil 32 U-förmig ist und die
Regelstange 16 an drei rechtwinklig zueinanderliegenden Seiten mit geringem, toleranzbedingtem Spiel
umfaßt, mit einer öffnung 32a auf der vierten zu den Pumpenkolben 15 hinweisende Seite in die zwei nach
innen gebogene Führungslappen 33 der Führungsschiene 31 hineinragen, die die Regelst.ange 16 im Bereich
ihres seitigen Endes 166 klammerartig eng umfassen und so ein Ausweichen der Regelstange 16 in Richtung
zu den Pumpenkolben 15 verhindern. Die Führungslappen 33 sind, von der Antriebsseite her gesehen, zwischen
den beiden ersten aus den Pumpenzylindern 12 und Pumpenkolben 15 bestehenden Pumpenelementen
angebracht, und bei sehr langen Regelstangen können sie auch mehrfach vorhanden sein.
Die Führungsschiene 31 wird von zwei Lagern 35 und 36 verdrehsicher in ihrer Einbaulage gehalten und von
einem der beiden Lager 35 zusätzlich noch gegen axiale Verschiebung gesichert (F i g. 2).
Das die Führungsschiene zusätzlich gegen axiale Verschiebung sichernde Lager 35, das mit zwei
Schrauben 37 gegen die reglerseitige Stirnseite 10a des Pumpengehäuses 10 bzw. gegen eine ewas zurückgesetzte
Fläche innerhalb dieser Stirnseite geschraubt ist, besteht aus zwei hintereinander montierten Lagerplatten
38, 39 (siehe auch F i g. 5), von denen die erste pumpengehäuseseitige Platte 38 einen Durchbruch 41
aufweist, der ein Ende 31a der Führungsschiene 31 eng umfaßt und so als Verdrehsicherung für die Schiene 31
dient. Dieses Ende 31a (siehe F i g. 3) der Führungsschiene
31 hat im Beispiel drei rechtwinklig nach außen abgebogene, flanschförmige Abschnitte 42, die zur
axialen Lagesicherung der Führungsschiene 31 mittels der zweiten Lagerplatte 39 gegen eine nach außen
%eisende Stirnseite 43 der ersten Lagerplatte 38 tespannt sind. Die zweite Lagerplatte 39 hat einen dem
Lechteckquerschnitt der Reglerstangenbasis 16c entsprechenden
Durchbruch 44, der um ein solches Maß Wa« gegenüber dem Durchbruch 41 der pumpengehäuseseitigen
Lagerplatte 38 aus der Mitte versetzt ist (siehe F i g. 2 und 5), daß ein als Anschlag dienender Teil
45 in eine Ausnehmung 46 der Regelstange 16 hineinragt. Zur Montage kann diese zweite Lagerplatte
39 um das Maß »a« der Mittenversetzung verschoben über das reglerseitige Ende 16a der Regelstange 16
geschoben werden, und im eingebauten Zustand ragt dann das Teil 45, wie gezeichnet, in die Ausnehmung 46
hinein und dient der Regelstange 16 als Anschlag zur
ίο Begrenzung des maximalen Regelweges (RW max).
Das die Führungsschiene nur verdrehsicher haltende Lager 36 (F i g. 2) ist eine tiefgezogene Blechkappe, die
mit einem zylindrischen Rand 47 in die Stirnseite 10b des Pumpengehäuses 10 druckdicht eingesetzt ist. In
einer taschenartigen Vertiefung 48 mit rechteckigem Querschnitt nimmt sie das Ende 316 der Führungsschiene
31 auf, und zwar nur mit so viel Spiel, daß die Führungsschiene 31 von der Stirnseite 10a her leicht
eingesetzt werden kann und im eingebauten Zustand
x> gegen Verdrehen gesichert in ihrer Einbaulage gehalten
wird. Dabei schaut das äußerste Ende 36a der Blechkappe nicht über die äußerste axiale Erstreckung
des Pumpengehäuses 10 hinaus. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist diese äußerste axiale Erstrekkung
die Stirnseite 106 mit Anbauflansch 51, die beide, wie bekannt, eine zusammenhängende Fläche bilden.
Die Antriebsseite 10b des Gehäuses 10 kann aber auch, wie in Fig.2 strichpunktiert mit 106' angedeutet, aus
Gründen der Materialersparnis gegenüber dem Anbauflansch 51 zurückgesetzt sein.
Wenn die Pumpe als sogenannte Flanschpumpe mit ihrem Anbauflansch 51 an das Motorgehäuse (nicht
dargestellt) angeflanscht ist. ist diese zurückstehende Blechkappe von großem Vorteil, denn es brauchen
nicht, wie sonst bei pumpenstirnseitig gelagerten
Regelstangen, Aussparungen, die u. U. abgedichtet
werden müssen, für die Regelstangenverschlußkappe in
das Motorgehäuse eingearbeitet werden.
Die funktionssichere und hinsichtlich der Fertigung
zugleich billige und einfache Bauweise der Regelstangenführung wird erst durch die Führungsschiene 31
ermöglicht, bei der im Gegensatz zu den bekannten in die Stirnseiten des Pumpengehäuses eingesetzten
Lagerbüchsen das antriebsseitige Ende 166 der Regelstange 16 nur so lang sein muß, daß es lediglich
den Mitnehmerlappen 17 für das, von der Antriebsseite her gesehen, erste Pumpenelement trägt Ohne die
Führungsschiene 31, die in ihrer ganzen Länge als Lagerung dient, müßte die Regelstange 16 um ein
solches Maß verlängert werden, daß sie auch bei ihrer weiteren Auslenkung zur Stirnseite 10a hin nicht aus
dem antriebsseitigen Lager herausrutscht und sie würde
sich dann zwangsläufig bei ihrer Auslenkung in die entgegengesetzte Richtung über die Stirnseite 1Oi
hinausbewegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
630
Claims (5)
1. Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mil im Pumpengehäuse in Reihe angeordneten
Pumpenzylindern, in denen mit schrägen Steuerkanten versehene Pumpenkolben geführt
sind, deren Verdrehung zum Zweck der Änderung des wirksamen Förderhubes durch koaxial zu diesen
angeordnete Regulierhülsen mit Hilfe von an letzteren befestigten Lenkerarmen erfolgt, welche in
schlitzartige, zu den Regulierhülsen hin offene Ausnehmungen einer parallel zur Pumpenlängsachse
im Pumpengehäuse verschiebbar geführten und zur Verbindung mit einer Regeleinrichtung einseitig
aus diesem herausgeführten Regelstange eingreifen, wobei die Ausnehmungen in Regelstangenbereichen
angeordnet sind, die rechtwinklig von einer Regelstangenbasis mit rechteckigem, mit den langen
Seiten parallel zu den Pumpenkolbenachsen ausgerichtetem Querschnitt abgehen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung der Regelstange (16) durch eine als Blechteil ausgebildete, sich
über die Länge des Pumpengehäuses (10) erstrekkende und die Regelstangenbasis (16ς/ U-förmig auf
drei Seiten des Rechteckquerschnitts mit öffnung (32a) zu den Regulierhülsen hin umschließende
Führungsschiene (31) erfolgt, die an wenigstens zwei einander gegenüberliegenden Stellen in die öffnung
(32a) hineingebogene, die Regelstangenbasis (16c) eng umfassende Führungslappen (33) aufweist, und
die, gegen axiale Verschiebung gesichert, an ihren Enden (31a, 31b) durch im Pumpengehäuse (10)
angeordnete Lager (35, 36) verdrehsicher gehalten ist, und daß die die schlitzartigen Ausnehmungen
(18) aufweisenden Regelstangenbereiche aus jeweils eine Ausnehmung (18) aufweisenden, von der
Regelstangenbasis (16c) abgebogenen Mitnehmerlappenil?)
bestehen.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden die
Führungsschiene (31) an ihren Enden (31a, 3\b) verdrehsicher haltenden Lagern (35, 36) ein Lager
(35) zusätzlich der Sicherung der Führungsschiene gegen axiale Verschiebung dient.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Führungsschiene
(31) gegen axiale Verschiebung sichernde Lager (35) aus zwei hintereinander an der Stirnseite des
Pumpengehäuses (tO) montierten Lagerplatten (38, 39) besteht, und daß die pumpeng^häuseseitige
Platte (38) einen Durchbruch (41) aufweist, der ,als Verdrehsicherung dienend, das zugehörige Ende
(31a,) der Führungsschiene eng umschließt, welches zur axialen Lagesicherung derselben mit rechtwinklig
nach außen abgebogenen flanschförmigen Abschnitten (42) zv, sehen den beiden Lagerplatten (38,
39) eingespannt ist.
4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Pumpengehmise
abgewnndte Lagerplatte (39) einen der Durchführung der Regclstange (16) dienenden und
dem ReehteckqiHTsehnitt der Regelstangenbasis
(!6c) entsprechenden Duivhbruch (44) aufweist, der in Achsrichtung de Pumpenkolben um ein solches
Maß (;>! gegenüber den! Durellbruch (41) in der
pumpt ngehäijseseitigen Lagerplatte (38) versetzt ist, daß die dem Pumpengehäuse abgewandte Lagerplatte
(39) zusammen mit einer in der Rcgelstangenbasis
(16c; in Achsrichtung der Pumpenkolben angeordneten Ausnehmung (46) als Anschlag für die
Regelstange (16) zur Begrenzung des maximalen Regelweges dient
5. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
die Führungsschiene (31) nur verdrehsicher haltende Lager (36) als tiefgezogene, mit einem zylindrischen
Rand (47) dichtend in das Pumpengehäuse (10) eingesetzte Blechkappe ausgebildet ist, die in einer
taschenartigen Vertiefung (48) mit rechteckigem Querschnitt das dem der zusätzlichen Sicherung der
Führungsschiene gegen axiale Verschiebung dienenden Lager (35) abgewandte Ende (31 b) der Schiene
aufnimmt.
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