DE2155757B2 - Ankerbolzen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ankerbolzen, der am vorderen Ende einen sich in Richtung des Bolzenendes keitförmig erweiternden, mit zu spreizenden Ankertetlon zusammenwirkenden Spreizkörper aufweist, wobei
die mit einem über das Bolzenende geführten Bügel aus einem Stahlblechstück hergestellten, zu spreizenden
Ankerteile sich an den Enden der Rügelschenkel zu schalenförmigen Flügeln verbreitern, die derart im we
sentlichen zylindrisch gebogen sind, daß sie gemeinsam
den kegelig ausgebildeten Spreizkörper nahezu völlig umfassen, wobei ferner je ein gegen das vordere Bolzt
nende gerichtetes Rügelteil einen sich be« rückwärtiger Bewegung des Bolzens aus einem Bohrloch zwischen
Bohrlochwand und Spreizkörper festkeilendes Anker teil bildet und die gegenüberliegenden hinteren Flügel
kanten auswärts umgebogen sind.
Bei einem bekannten Ankerbolzen der vorstehend beschriebenen Gattung (US-PS 3 250 170) ist der Auf
bau so getroffen, daß der Spreizkörper als Mutter fut
den mit einem entsprechenden Gewinde ausgerüsteter, Ankerbolzen ausgebildet ist Darüber hinaus sind dit
Flügel außenseitig mit Warzen verici.crc und ist dz·
Fiü°elende in Richtung des Bohrlochtiefsten umgebor del" sowie mit nach vorn zum Bohrlochtiefsten un.
schräg nach außen abgewinkelten Kanten versehe:,
Die'*-r Aufbau macht es daher erforderlich, dem Bon,
loch einen solchen Außendurchmesser zu verleihen, d,.·.
das Einführen der Flügel mit den nach außen abgcn, genen Kanten ohne Berührung oder Verhakung n, ;
der Bohrlochwandung zuläßt. Die Ausbildung de
Spreizkörpers als Gewindemutter führt ferner da/.: daß der Bolzenschaft einen wesentlich geringen-,
Durchmesser ah das Bohrloch selbst aufweist. U einen derartig aufgebauten Ankerbolzen zu befestige:
muß daher bei der Einbringung des Bohrloches clv..· das achtfache Volumen an Beton gegenüber dem VoIi.
men des Ankerschaftes entfernt werden. Auch stör daß beim Anziehen des Ankerbolzens nur über größer
Stellwege eine Verankerung der Flügel und des Anker bolzens herbeiführbar ist.
Bei einem bekannten Ankerbolzen anderer Gattung (DT-PS 1 110 091) ist der Aufbau so getroffen, daß /wc·
verhältnismäßig dickwandige Halbschalen lose auf den Ankerschaft mit Hilfe eines elastischen Bandes aufgc
setzt sind. Die Halbschalen weisen an den einander zugeordneten Seitenrändern ineinandergreifende Veran
kerungsvorsprünge auf. Zusätzlich sind an diesen Sei tenrändern Keilflächen angeordnet, denen besondere
außenseitig an den Bolzenschaft angeformte Spreizkei-Ie
zugeordnet sind. Hierzu bilden die Seitenränder in Richtung des Bohrlochtiefsten einen V-förmigen Einschnitt.
Es besteht aber die Gefahr, daß das elastische Band durch Reibungsschluß mit der Bohrlochwandung
auf den Halbschalen derart verschoben wird, daß die angestrebte Spreizwirkung nicht herbeigeführt werden
kann. Ferner erfolgt die Verankerung lediglich durch Abwinklung der Halbschalen in einer Ebene, so daß
sich praktisch nur eine linienförmige Verankerung zwischen den Halbschalen und der Bohrlochwandung an
zwei gegenüberliegenden Seiten herbeiführen läßt. Das beeinträchtigt die Belastbarkeit eines derartigen An
kerbolzens erheblich. Darüber hinaus ist der Aufbau kompliziert und damit störanfällig.
Bei weiterhin bekannten Ankerbolzen anderer Gattung (US-PS 3 277 770 und 3 448 651) ist zwar ein günstiges Durchmesserverhältnis von tragendem Ankerbolzenschaft zum Bohrlochdurchmesser gewährleistet,
jedoch ist der Aufbau in funktionell Hinsicht kompliziert und mit Nachteilen verbunden. Im einzelnen sind
hierzu in verhältnismäßig geringfügigen umlaufenden
Ausnehmungen vor dem sich als Spreizkörper konisch erweiternden Bolzenende zwei Ober reinen elastischen
Ring zusammengehaltene Halbschalen oder ein mit Trennfugen und Sollbruchstelle in Richtung des Bohr·
lochtiefMcn versehener tonnenartig aufgewölbter s
Hohlzylinder als Ankerteile angeordnet Bei diesem bekannten Ankerbolzen bereitet das Festsetzen der Ankerteile bei Einleitung des Verankerungsvorganges erhebliche Schwierigkeiten. Das elastische und die Halbschalen zusammenhaltende Band kann sich beim Ein-
führen in das Bohrloch durch Reibung mit der Bohrlochwand derart verschieben, daß eine definierte Halterung der Halbschalen nicht mehr gewährleistet ist.
Auch das tonnenförmig gewölbte hohlzylindrische Ankerteil bietet keine Gewähr für definierte Festsetzung
an der vorgesehenen Stelle. Darüber hinaus wird bei dieser Ausführungsform ein kraftaufwendiges Aufsprengen der Sollbruchstelle erforderlich, was sich
praktisch erst nach einem definierten Festsetzen erzielen läßt. Darüber hinaus ergeben sich zum Festsetzen
verhältnismäßig große Verstellwege, die eine entsprechend tiefe und damit arbeitsaufwendige Einbringung
der Bohrlöcher erforderlich machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ankerbolzen der eingangs beschriebenen Gattung bei einfächern
Aufbau so zu gestalten, daß er sich durch hohe Funktionssicherheit und große Belastbarkeit in bezug
;iuf den für ihn erforderlichen Bohrlochquerschnitt auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die zu spreizenden Ankerteile, mit Ausnahme von den
Enden der auswärts umgebogenen hinteren Flügelkanten, innerhalb des Bolzenumfangs in einer Bolzenausnehmung
untergebracht sind, dessen Boden den keilförmigen Spreizkörperverlauf aufweist, während die aus
der Ausnehmung vorstehenden hinteren Flügelkanten in einer schräg nach rückwärts und außen geneigten
Richtung zur Bohrlochinündung abgebogen sind.
Die erreichten Vorieiie sind vor allem darin zu sehen,
daß nach dem Einführen des Ankerbolzens bei dessen Anziehen augenblicklich die erforderliehe Verankerung
der Flügel herbeiführbar ist. Darüber hincus zeichnet sich der Ankerbolzen durch einfachen und funktionssicheren
Aufbau aus. Von besonderer Bedeutung ist ferner, daß einerseits ein günstiges Verhältnis zwischen
Bohrlochdurchmesser und Ankerbolzenschaftdurchmesscr sowie andererseits eine flächige Verankerung
der Ankerteüe unter Reibungsschluß mit der Bohrlochwandung
über eine gro3e Fläche erzielbar ist. Insbesondere läßt sich ohne große Verstellwege eine definierte
Verankerung an genau vorgegebenen Positionen herbeiführen.
Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene
Weise weiter ausbilden. So geht ein besonderer Vorschlag dahin, daß die Ecken der hinteren Flügelkanten
auswärts abgebogen sind. Ferner kann zwischen den vorderen und hinteren Flügelteilen ein sich quer über
den größten Teil der Rügelbreite erstreckender Schlitz vorgesehen sein. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
besteht darin, daß zwei hintere Flügelteilc mittels zweier beidseitig eines Mittenstreifens von der
Flügelhinterkante her einwärts geführter Einschnitte voneinander getrennt sind und der Mittenstreifen um
180° herum einwärts gegen die Flügelhauptfläche umgefaltet ist. Zweckmäßig sind zwischen den Flügeln in
Längsrichtung durch die den Spreizkörper bestimmende Bolzenausnehmung rippenförmige Materialstreifen
in der ursprünglichen Bufcendicke belassen. Die Rippen
können an ihren den Hauptbolzenkörper überlaufenden Fößen seitlich verbreitert sein. Nach einem weiteren Vorschlag ist der Aufbau so getroffen, daß in dem
von den umgeschlagenen Miuenstreifen frei gelassenen Räumen Rippen angeordnet sind, die in der Gegend
des kleinsten Spreizkörperdurchmessers von der vollen Materialdicke des Bolzens allmählich in die Spreizkörperoberfläche übergehen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt durch ein Bohrloch, in wel
ehern das Ende eines Ankerbolzens nach der Erfindung angeordnet ist,
F i g. 2 einen Querschnitt in einer in der F i g-1 mit
H-Il angedeuteten Ebene,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Bolzenendes entsprechend F i g. 1, in einer um 90° gedrehten Ebene,
F i g. 4 den Zuschnitt einer abgeänderten Ausführungsform eines Bügels,
F i g. 5 eine ähnliche Seitenansicht wie in F i g. 1 und
3 aber mit einem Bügel, welcher aus dem Plattenteil nach F i g. 4 gebildet ist,
F i g. 6 den Zuschnitt des Flügelteiles eine Bügeivananten,
F 1 p. 7 den Flügel nach F i g. 6 in der Endform, und
F i g. 8 auf größerem Maßstab ein Schnitt nach der in
F i g. 7 mil VIII-VIIl angedeuteten Ebene dieses Flügelteils auf einem Bolzenspreizkörperteil.
Wie insbesondere F i g. 1 und 2 zeigt, ist in dem Bohrloch 4 ein Ankerbolzen 1 angeordnet, an dessen
Ende durch den Boden einer ringsherum laufender, Ausnehmung ein stumpfkegeliger, sich gegen das BoI
zenende erweiternder Spreizkörper 3 gebildet ist. De; Ankerbolzen 1 mit Schaft 2 ist in ein z. B. in eine Wand
aus Hartbeton gebohrtes Bohrloch 4 eingeschoben, zu sammen mit einem über das Bolzenende geschobenen
Bügel 7, der aus einem Stück Stahlblech ausgestanzt ist Die Bügelbeine 18, 19 liegen in Längsrillen 36, 37 de^
Spremkörpers 3 versenkt und verbreitern sich an ihren
Enden direkt in Flügel 5, 6 (F i g. I bis 3 und 6 bis 8) bzw. 23 bis 25 (Fig.4 und 5), welche schon in ihren
vorderen Flügelzonen 31, 32 zusammen den Spreizkörper 3 über fast seinen vollen Umfang wie ein Zylindermantel
umfassen.
Dies», voranliegenden Flügelteile werden zwischen den Spreizkörper 3 und die Lochwand 4 eingekeilt,
wenn der Bolzen 2 in Richtung Pangezogen wird. Diese Verankerung komm aber nur zustande durch die
Verschiebung der. Spreizkörpers in bezug auf die in ihrer
Lage im Bohrloch 4 zurückzuhaltenden, und dadti.ch zu spreizenden flügelarligen /vnkerteilen 5, 6 mit
Flügeirändern 23 bis 25. Diese Zurückhaltwirkung muß schon sofort mit Sicherheit in der ersten Phase des Anziehens
des Bolzens 2 auftreten, bis sie durch das Eintreten der Festkeilung durch die vorderen Flügelzonen
31,32 der Ank~rteile übernommen wird. Erfindungsgemäß
wird nun diese Funktion der Zurückhaltung des Bügels 7 während der ersten Phase getrennt von den
vorderen Flügelzonen 31,32 gegenüberliegenden hinteren Flügelrändern herbeigeführt.
Diese werden zu diesem Zweck mit außerhalb des Bolzenumfanges, in Richtung der Bolzenrückbewegung
vorstehenden, beim Anlang der genannten ersten Phase schon gegen die Lochwand festhakenden Flügelkan
ten 27 bis 30 versehen. Nach den F i g. 1 bis 3 und 7 bis 8 werden letztere einfach dadurch gebildet, daß die hinteren
Flügelkanten 27 bis 30 der hinteren Flügelteile
auswärts abgebogen sind
Nach der Fig.5 werden die vorn liegenden Ankerteile im wesentlichen in Achsenrichtung des Bolzens
angeordnet, die hinteren Ankerteile, wie in der F i g. 5 deutlich sichtbar ist, dagegen in eine rückwärts nach
außen geneigte Richtung abgebogen. Diese hinteren Ankerteile sind für die ihr zugeteilte eigene Funktion
der Abstützung an der Bohrlochwand 4 nicht nur durch diese Abbiegung besonders geeignet, sondern auch dadurch, daß sie mit Hinsicht auf die voranliegenden An-
kerterle besonders gut federnd ausgebildet sind. Diese unabhängige Wirkung wird dadurch gefördert, daß
zwischen den vorderen und den hinteren Ankerteilen ein sich quer über den größten Teil der Ankerteilbreite
erstreckender Schlitz 10 vorgesehen ist (Fig.4). Übngens unterscheidet sich das Ausführungsbetspiel nach
Fig.4 und 5 dadurch von dem Ausführungsbeispiel
nach F i g. 1 bis 3, daß der Bügel 7 drei Bügel 18 bis 20 mit drei Flügelteilen 23 bis 25 aufweist, welche zusammen den Spreizkörper 3 des Schaftes 2 im wesentlichen
zylindrisch umspannen.
Nach den F i g. 1 und 3 legt sich das streifenförmige Mittelstück 22 des Bügels 7 direkt gegen die Endfläche
21 des Ankerbolzenkopfes an. in Fig.4 und 5 findet eine Scheibe 22 als Mittelstück Verwendung.
In der völlig in das Bohrloch 4 eingeschobenen Lage findet die Endfläche 21 des Ankerbolzens 1 genau an
der Stelle einen Anschlag, wo das zylindrische Bohrloch 4 in das üblicherweise konische Bohrlochtiefste
übergeht. Für Körner, welche beim Einschieben des Ankerbolzens von der Bohrlochwandung abgerieben
werden, bietet die Bolzenausnehmung um den Spreizkörper 3 herum einen geeigneten Durchtritt zu den
Ringräumen vor, unter und hinter den spreizbaren Ankerteilen 5, 6, 23 bis 25. Sicherheitshalber ist zur Auf-
nähme außerdem noch eine Ringnut 34 vorgesehen, so daß das Bolzenende wie eine zylindrische Scheibe 26
aussieht.
In der Variante für die Ausformung der Flügel nach
F i g. 6 bis 8 sieht man, daß zwei hintere Flügelteile 38, 39 mittels zweier beidseitig eines Mittenstreifens 41
vom Flügelhinterrand her einwärts geführter Einschnitte 40 voneinander getrennt sind und der Mittenstreifen
41 entlang der Faltlinie 42 über 180° einwärts gegen die Flügelhauptfläche umgefaltet ist. Dieser Mittenstreifen 41 bildet dann (F i g. 8) eine Verdickung des
Mittenteils des Ankerteils 5, welche in dem Bereich der tiefsten Stelle der Ausnehmung auf der Oberfläche des
Spreizkörpers 3 eine Anlage findet Dadurch findet also die vorher besprochene Verankerung durch Festkeilung über eine größere Oberfläche des Ankerteils statt,
und sie tritt auch auf einem kürzeren Weg ein. Dadurch kann der Spreizkörper 3 des Ankerbolzens kürzer gehalten werden. Die seitlich hinten liegenden Flügelteite
38, 39 sind zu gleicher Zeit besser selbständig abgefedert, und die Ausführung behält immer noch die wesentliche Eigenschaft, daß der ganze Bügel mit Flügeln
aus Stahlblech gleichmäßiger Dicke gestanzt werden kann.
Die gröDte Tiefe der Ausnehmung um den Spreizkörper 3 herum braucht in vielen Fällen nur wenig tiefer zu sein als die Tiefe des (F i g. 5) endseitig am Schaft
2 vorgesehenen Schraubgewindes, so daß die dadurch
bestimmte Bolzenstärkie praktisch beibehalten bleibt.
Für besondere Fälle schafft aber die Erfindung die Möglichkeit, die Stärke dadurch zu erhöhen, daß zwischen den Ankerteilen 5,6, 23 bis 25 sich in Längsrichtung der Bolzenausnehimung erstreckende rippenförmige Materialstreifen 44,45 auf dem ursprünglichen Bolzenquerschnitt zurückgelassen werden, wie dies in den
F i g. 1 bis 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Zur weiteren Verstärkung können diese als Rippen
ausgebildeten Matertalstreifen an ihren in den Hauptbolzenkörper überlaufenden Füßen 46 noch seitlich
verbreitert werden.
Auch können, wie es die F i g. 8 zeigt in den von den umgeschlagenen Mittenistreifen 41 frei gelassenen Räumen in der Gegend des kleinsten Spreizkörperdurchmessers kurze Rippen 47 von der vollen Bolzendicke
allmählich in die Spreiz körperoberfläche übergehen.
Aus der Hauptfläche der Flügelplättchen vorstehenden Teile, wie herausgedrückte Nasen oder ein erhöhter Mittenringteil, wie sie in der bekannten Technik
mitunter Anwendung finden, sind erfindungsgemäß in den vorHeren Flügelteilen überflüssig, aber sie können,
wie es die Praxis gezeigt hat auch besser vermieden werden, weil das Material der z. B. aus Beton bestehenden Wand um das Bohrloch 4 herum durch solche Teile
örtlich überbelastet wird.
Für erfindungsgemSße Ankerbolzen kann im allgemeinen für das Bohrloch 4 ein Bohrermaß derselben
Normung als die, welche für den einzusetzenden Ankerbolzen gilt vorgeschrieben werden, z. B. ein 6 mm
Bohrer für einen M6 Bolzen. Dem Bohrer wird nämlich im allgemeinen eine Toleranz nach oben mitgegeben.
Jedenfalls soll der Querschnitt des Bohrloches den Bolzenquerschnitt vorzugsweise höchstens um 1 mm überschreiten.
Die Dicke des Stahlblechs zur Herstellung des Bügels 7 wird in der Praxis für einen Bolzen M6 auf
0,8 mm angesetzt für einen M30 Bolzen auf 2,25 mm und für zwischenliegende Bolzendicken in diesem Verhältnis. Die Neigung des konischen Spreizkörpers 3
wird vorzugsweise auf 5° angesetzt Es ist noch zu bemerken, daß die im Obigen und in den Ansprüchen gemachte Angabe, daß der Spreizkörper 3 kegelig oder
stumpfkegelig ist eine annähernde Bezeichnung ist: es könnte z. B. auch eine gekrümmte Oberfläch'' wie in
der US-PS 3448 651 vorgeschlagenen ist Anwendung finden.
Die nach außen abgebogenen Flügelkanten 27 bis 30
haben scharfe Spitzen, weiche beim Eintreiben des Schaftes 2 schmale Rillen in Längsrichtung in die Wand
des Bohrloches 4 einkratzen. Die sich in diesen Rillen festhakende Flügelspitzen verhindern auch, daß der
Ankerbolzen sich beim Aufschrauben einer Mutter auf das Gewinde (F i g. 5) in dem Bohrloch verdreht.
Claims (7)
1. Ankerbolzen, der am vorderen Ende einen sich
in Richtung des Bolzenendes keilförmig erweitern- S
den, mit zu spreizenden Ankerteilen zusammenwirkenden Spreizkörper aufweist, wobei die mit einem
ober das Bolzenende geführten Bügel aus einem Stahlblechstück hergestellten, zu spreizenden Ankerteile sich an den Enden der Bügelschenkel zu to
schalenförmigen Rügein verbreitern, die derart im wesentlichen zylindrisch gebogen sind, daß sie gemeinsam den kegelig ausgebildeten Spreizkörper
nahezu völlig umfassen, wobei ferner je ein gegen das vordere Bolzenende gerichtetes Flügelteil einen \$
sich bei rückwärtiger Bewegung des Bolzens aus einem Bohrloch zwischen Bohrlochwand und
Spreizkörper festkeilendes Ankerteil bildet und die gegenüberliegenden hinteren Rügelkanten auswärts umgebogen sind, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die zu spreizenden Ankerteile (5,
6, 23 bis 25), mit Ausnehme von den Enden der auswärts umgebogenen hinteren Flügelkanten (27 bis
30, 23 bis 25), innerhalb des Bolzenumfanges in einer Bolzenausnehmung untergebracht sind, dessen
Boden den keilförmigen Spreizkörperverlauf aufweist, während die aus der Ausnehmung vorstehenden
hinteren Flügelkanten in einer schräg nach rückwärts und außen geneigten Richtung zur Bohrlochmündung
abgebogen sind.
2. Ankerbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken (27 bis 30) der hinteren
Flügelkante auswärts fcbgebo^en sind.
3. Ankerbolzen nach Ansprrch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den vorderen und hinteren Flügelteilen ein sich quer über den größten
Teil der Flügelbreite erstreckender Schlitz (10) vorgesehen ist.
4. Ankerbolzen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei hintere Flügelteile (38, 39)
mittels zweier beidseitig eines Miüenstreifens (41)
von der Flügelhinterkante her einwärts geführter Einschnitte (40) voneinander getrennt sind und der
Mittenstreifen (41) um 180° herum einwärts gegen die Flügelhauptfläche umgefaltet ist.
5. Ankerbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Flügeln (5,6,23 bis
25) in Längsrichtung durch die den Spreizkörper (3) bestimmende Bolzenausnehmung rippenförmige
Materialstreifen (44, 45) in der ursprünglichen BoI-zendicke belassen sind.
6. Ankerbolzen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen an ihren in den
Hauptbolzenkörper (2) überlaufenden Füßen (46) seitlich verbreitert sind.
7. Ankerbolzen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den von den umgeschlagenen
Mittenstreifen (41) frei gelassenen Räumen Rippen (47) angeordnet sind, die in der Gegend des kleinsten Spreizkörperdurchmessers von der vollen
Materialdicke des Bolzens allmählich in die Spreizkörperoberfläche übergehen.
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