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DE2210204B2 - Optisches KartenlesegeräL - Google Patents
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DE2210204B2 - Optisches KartenlesegeräL - Google Patents

Optisches KartenlesegeräL

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DE2210204B2
DE2210204B2 DE2210204A DE2210204A DE2210204B2 DE 2210204 B2 DE2210204 B2 DE 2210204B2 DE 2210204 A DE2210204 A DE 2210204A DE 2210204 A DE2210204 A DE 2210204A DE 2210204 B2 DE2210204 B2 DE 2210204B2
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James Otto Nicholson
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    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/01Details
    • G06K7/016Synchronisation of sensing process

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)

Description

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
ao löst, daß ein Spaltenzähkr als Einspeicher-Taktgeber vorgesehen ist, der zusätzlich zur Zählung der einzelnen Spalten pro am Lesekopf vorbeigeruhrter Spalte eine gewisse Anzahl (sechzehn) von Pulsen zählt, von einem Karten-Kantendetektor in Gang gesetzt
a5 und von einem die Kartengeschwindigkeit wiedergebenden Impulsgeber beaufschlagt wird, daß die von den optisch wirksamen Mitteln festgestellte An- oder Abwesenheit von Markierungen von vier symmetrisch zur nominalen Zeitlage der Spalter.iTiitte lie-
genden Austastpulsen abgefragt werden, daß das Austastergebnis in verschiedenen Positionen eines Registers kurzzeitig festgehalten wird, daß eine Auswertschaltung aus logischen Gliedern vorgesehen ist, die das Austastergebnis pro Spalte auf gültige und
ungültige Daten sowie Grenzbedingungen der frühen und spaten Zeitlage auswertet und daß gültige Daten dann festgestellt werden, wenn die beiden ersten oder die beiden letzten Austnstergebnisse gleich sind, daß ein Lesefehler angezeigt wird, wenn nur ein Austastergebnis anliegt und gleichzeitig keine gültige Daten festgestellt werden, und daß eine frühe bzw. späte Zeitiage dann festgestellt wird, wenn gültige Daten anliegen und das letzte Austastergebnis bzw. das erste Austastergebnis nicht anliegt.
Mit der Vier-Puls-Austastmethode gemäß der vorliegenden Erfindung wird nicht nur die Basisfunktion eines Lesegerätes, nämlich die Feststellung von Anoder Abwesenheit von Markierungen ermöglicht, sondern zusätzlich wird die Möglichkeit geschaffen, diagnostisch zu bestimmen, ob das System im Grenzbereich arbeitet. Somit ist eine Hilfe bei der Identifizierung von Fehlerbedingungen gegeben. Es werden mit dieser Methode Datensignale, Fehlersignale und Zeitlagesignale erzeugt. Jede Spalte einer Karte wird durch diese vier Impulse viermal auf die Anwesenheit von Daten hin abgefragt.
Die vier Austastergebnisse A, B, C und D, die sich dabei ergeben, werden nacheinander in ein Register abgespeichert, das aufeinanderfolgende Positionen aufweist und danach decodiert, um die Anwesenheii oder die Abwesenheit von Daten festzustellen. Wenn alle Registerpositionen einen Null-Zustand enthalten, zeigt dieser das Fehlen von Daten an. Enthalten alle Registerpositionen eine 1, wird die Anwesenheit von Daten angezeigt. In diesen beiden Fällen ist die Aussageinformation ganz eindeutig. Die dazwischenliegenden Signale, welche in den Registern als Ergebnis der vier Austastungen abgespeichert sind, werden in-
ierpretiert, wohei eine 1 für das Austastergebnis A und B in den entsprechenden Regisierpositionen oder für das Austastergebnis C und D in den entsprechenden Registerpositiunen als Lösung angibt, daü auch hierbei gültige Daten bei dieser Spaltenposition vorhanden sind. Wenn eine 1 in irgendeiner der Registerpositionen vorhanden ist, v-obei andererseits die Interpretation keine gültigen Daten festgestellt hat. wird tin Fehler angezeigt. Obwohl der Registerinhalt, wobei die Austastergebnisse A bis D 1101 oder 1011 sind, die Abwesenheit von Daten angibt und die Daten somit als ungültig anzusehen sind, wurde herausgefunden, daß ein solcher Zustand gültige Da- ;en wiedergibt und andere Faktoren, wie beispielsweise eine gerissene Karte zwischen den benachbarten Lochungen, angibt.
Zusätzlich zur Identifizierung der Anwesenheit oder der Abwesenheit von Daten bei jeder Spaltenposition ist es ganz wesentlich, daß das Lesegerät keine Daten ausläßt. Deshalb sind der letzte Austastimpuls einer Spaltenposition und der erste Austastimpuls der nächsten darauffolgende.* Spaltenposition so nahe beieinanderliegend gewählt, daß auch im schlimmsten Falle einer Fehllochung genau zwischen benachbarten Spalten zumindest ein Fehlersignal bei diesen Spaltenpositionen verursacht. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Reihe von 16 Austastimpulsen während des Vorbeigangs jeder Spaltenposition an den Phototransistoren erzeugt. Die Zählung wird decodiert, und als Datenaustastimpulse werden die Impulse 5. 6, 9 und 10 jeder Spalte benutzt. Der Abstand zwischen dem Puls !G einer Spalte und dem Puls 5 der nächsten darauffolgenden Spalte ist von kürzerer Dauer als die Dauer des Durchgangs einer Lochung von der anfänglichen Flanke bis zur abfallenden Flanke des Datenimpulses
Die Verwendung der Mehrfachimpuls-Austasttechnik ermöglicht auch die Angabe von diagnostischen Informationen. Durch die Angabe, ob die Zeitlage der Lochung bzw. allgemein der Markierung früh oder spät gegenüber der idealen Spaltenmittellagc ist, ermöglicht die Einrichtung des Kartentransports gegenüber dem Leser bzw. die Justierung der Einrichtung zur Initiierung de? Zählers.
Ein weiterer Vorteil des vorliegenden optischen Kartenlesegerätes besteht darin, daß es neben den Lochungen auch optisch lesbare Markierungen erkennen kann. Es wird dabei dieselbe Decodierungs- und Interpretations-Einrichtung verwendet wie bei der Vorrichtung zur Erkennung und Interpretation <ier Lochungen. Bei der Benutzung für das Erkennen optischer Markierungen werden jedoch nur die Austastergebnisse Λ undß in den entsprechenden Registerpositionen abgespeichert. Der Inhalt der Regi sterpositionen, die den Austastergebnissen C und D entsprechen, kann beispielsweise eine logische 0 sein. Der Registerinhalt wird mit derselben Einrichtung interpretiert, wobei die Anwesenheit oder die Abwesenheit von Daten durch das Feststellen von Einsen oder Nullen in den beiden ersten Registerpositionen und Fehler dann festgestellt werden, wenn in beiden Registerpositionen nicht das gleiche Austastergebnis A und B gefunden wird.
Im folgenden wird an Hand des in den Figuren dargestellten Auslührungsbeispiels Aufbau und Wirkungsweise des erfindungsgeinäß gestalteten Markierungslesers näher erläutert. Die Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. I eine teilweise auseinondorgezogene, schcmalische Ansicht der Lesestation und der Transportelemente eines Markierungslesers gemäß der Erfindung,
F i g. 2, 2 a und 2 b die Abtast-, Zähl-, Decodierund Interpretationskreise des Markierungslesers gemäß der Erfindung sowohl für Löcher als auch für optische Markierungen,
F i g. 3 ein Flußdiagramm, welches die Folge einigei Schaltkreisfunktionen angibt, und
F i g. 4 eine Reihe von Zeitdiagrammen und Beispielen für die Lochzeitlage bei Spaltenpositionen.
Die in F i g. 1 schematisch und teilweise auseinandergezogene Lesestation enthält einen Kartenpfad, in dem eine Karte 17 in Richtung des Pfeiles A innerhalb der durch die gestrichelte Lin:e 18 dargestellten Grenzen vorgeschoben und von Führungen und Ausrichtmitteln, die nicht dargestellt sind, zwangsgeführt wird. Die Karte 17 wird durch diesen Teil des Beleg-
ao transports durch eine Reihe von kontinuierlich angetriebenen Antriebsrollen unij mit diesen zusammenarbeitenden, selektiv betätigbaren Klemm- oder Andrückrollen bewegt, beginnend mit der Antriebsrolle 19 und der mit ihr zusammenarbeitenden Andrückrolle 20, wobei letztere selektiv betätigbar ist, um den Transport durch die Lesestation zu starten. An der Lesestation selbst ist ein Paar von ersten Antriebsrollen 21 für gleichzeitige Drehung mii der gemeinsamen Welle 22 montiert, die mit selektiv betätigbaren Andrückrollen 24 zusammenarbeiten und ein zweites Paar von Lesestation-Antriebsrollen 25. welche sich gleichsinnig mit einer Welle 26 drehen, und mit ihnen zusammenarbeitende Antriebsrollen 28 angeordnet. Wenn die Karte 17 die Lesestation verläßt, gelangt sie unter die Steuerung der Antriebsrollen 29 und der selektiv betätigbaren Andrückrollen 30, die zusammen ein Teil des Maschinentransports hinter der Lesestation bilden. Die Antriebsrollen 19, 21, 25 und 29 werden alle mit derselben Gcschwindigkeit angetrieben, und zwar durch einen Riemen 31, der über Rollen 32 die gleichförmige Kartentransportgeschwindigkeit entlang der Lesestation verursacht. Die selektiv betätigbaren Andrückrollen 24 und 28, welche mit dem ersten und zweiten Lesestation-Antriebsrollenpaar verbunden sind, werden gleichzeitig betätigt. Auf der zweiten Leserollen-Antriebswelle 26 und mit ihr gleichzeitig drehbar ist ein gezahntes Impulsgeberrad 34 angeordnet und anliegend zu diesem Impulsgeberrad 34 ist ein Im-
pulsaufnehmer 35 angeordnet. Das Impulsgeberrad 34 generiert 16 Pulse für jeden Spaltenabstand, wenn die Karte an der Lesestation vorbeigeführt wird. Die Beleuchtung der optischen LesLStalion erfolgt durch eine Lampe 37, die gleichzeitig die Beleuchtung eines
Endes eines optischen Lichtleiters 38 vorsieht, dessen anderes Ende am Kartenpfad vor der Lesestation endet. Ein Phototransistor 39 steht dem Ende des Lichtleiters 38 auf der anderen Seite des Kartenpfades gegenüber. Der Phototransistor 39 und das mit
ihm zusammenarbeitende Ende des Lichtleiters 38 sind in der Weise am Kartenpfad angebracht, daß der Photo'ransistor 39 nicht bedeckt ist und ein Signal abgibt, wenn die Karte in die Lesestation eingetreten ist und ungefähr die Hälfte eines Spaltenab-
Standes von der nominalen Mittellinie der ersten Spaltenposition der Karte zurückgelegt hat. Der Ausgang des Phototransistor 39 wird somit benutzt, um einen Zähler zu starten, der die Ausgänge der Takt-
kopf darste en
rs 35 zählt wobei 16 -LSp.,ie an, U,-
M.rki.rungstoung Ä^ SL 54 eine 1 als Ausgangssignal liefert, wenn ein Loch -^-~« MAS
gung zum Pho.otransislor 43 durch eine Kane bei
gen entlang d« Ka^npfades^™^0n"etwa 0,254 WeiSen i^SiSihta?« Sf^d »nd eanz
TuIn^KarSad^«Ät'itrennt von »hm dicht am Kartenpfad angeorane, g selbstreini.
zu geSSn Von dem OML-Lesekopf führt
ηΓ Ta, nden Orten
gen Daten 4If^""" °Je"
tes Llchiaf ?"«e"
tion ist
hrvönX rrührendes? reflektier-"^-,[ und Entsprechen in'jenen Daten auf der SS Geg Süber der Lesestavon zwölf Phototransistoren 43 von ™°'44 d
ung Auseangssi°nal ab-
fweSsifSeht durch eine geSeLoLg n, wenn sie Licht durcn g
mi;er VP V» „nH ?h illustrieren das Leseschema, Die F ι g. ^/"^VcTSchen Markierungen WIH r hL Lesen Ton LochuEgη für eine der zwölf ZeSen^csUionen des LsekopS verwendet wird. Der Ziehe Markferungsleser benutzt einen Photo-Der optiscne jviarKieru * Lichtpegel zu
transistor 46, u^ fn ^^"„,^ckgeworrnessen der von der Kg^ ^ Stärker 47 fen wird und ""^!jgS^J" 48 und 49 zu-SÄSiÄt fest, ob eine toiSe Reduzierung des Lichtpegels auf der Kartenoberfläche e naetfeten ist, woraufhin dann ein SiteT Jz Leftune 50 abgeben wird, welches & is OMLUMafkierune =bSezeiChnet wird. Der Vereleicher 49 ist ähnlich dem OML Mark. Vergleirh/r 48 bestimmt jedoch eine Lichtverminderung
von ungefähr 60 ·'. bei dem er auf der Leitung ein von ungeianr ου ο
fflgSÄ S SferserPopiischSen Markiescnen De^civ-uutu Markierung die keine
rungslesewe.se wird jede Martaerung Lichtverminderung ^er ^™Be ^«rsa
^Äd. durch den ung die ein trS 49 als auch 48Te^hI wird als gültige Infor- *o Markierung oder jedes an-
mation ange^j^ iSchSeangssignal am dere ,^^'Γ**^^^ nicht genügend £roß Γι efn MarkkranSusganSnai am V.^lei-
eher S STv^rursäcST wird als ein Fehler identifieher 48 zu verursacnen, wiru α·
dazu aufgefordert wird oder wenn eine Formatinfori. mation vorliegt. Für das Lesen optischer Markierungen ist es notwendig, daß die Spalten mit optischen Markierungen voneinander und von einer Lochspalte bzw. einem gelochten Feld durch eine Leerspalte ge-
* 'TdTr'normalerweise verwendeten Loch.esemethode ist der Verstärker 54 über die ODER-Schaltung 55 mit einem Register 57 verbunden. Das Zählenlür das Lesen einer besonderen Karte 17 bei der Lesestation beginnt, wenn der Hinterkantenphoto- »o transistor 39 ein Ausgangssignal zu einer UND-Schaltung 58 liefert, zusammen mit dem nächsten darauffofgenden Impuls von dem Leseemitter-lmpulsempfänger 35 auf der Leitung 59, um das VerriegelungsfHpflop 60 zu setzen. Difses Signal der Ver^ riege!ung 60 wird bei einer UND-Schaltung 61 mit dem nächsten invertierten Signal des Leseimpulsempfangen zusammengeführt, um die Zählung zu starten. Der Zähler 62 zählt daraufhin nacheinander 16 Pulse für jede Spaltenposition und gibt damit den Vorbeilauf jeder Spaltenposition an und zahlt gleichzeitig die aufeinanderfolgenden Spaltenpositionen. um dadurch zu bestimmen, welche der 80 SpaltenPositionen momentan vor der Lesestation anliegt. Sobald der Spaltenzählstand 80 überschreitet und dadurch angezeigt wi,d daß alle Kartenspalten die Lesestation passiert haben wird e.n Ausgangssignal auf der Leitung 63 abgegeben um die Verriegelung 60 zurückzusetzen und sie fur die Ankunft der nächsten nachfolgenden Karte vorzubereiten.
Wie auch in dem Impulsdiagramm in Fig.4 dargestellt, werden die in binarer Form gezeigten Zahlpulse beim Durchgang jeder Spaltenposition am Levon Q fe]S 15 durchnummenert und dann erneutron 0 beginnend gezählt Jede Spahenposition wird erfindunasgemaß viermal ausgetastet, um den Ausgangszustand des Lochleseverstärkers 54 festzu-
Τ ,w τ nrhlesemethode Uefert der Phototransistor λ* ,,^r St^^dem Verstärker 54 verbunden ist, ein 43, weicner mitUCIU oDFR-Schaltuna 55, wenn
AUSf^f Aden ist wa! dSch S°Auttreffen em Loch vorhanden ist vm α von Licht von der ^le"™^°rncntu S
richtung und dem P™^™515™!^ ™die OD'ER. gesprochen werfen, daß der Verstärker der ausgesuchten Abtastpulse der jeweilige Zustand des Verstärkers in vorherbestimmte Orte eines Registers 57 als Austastergebnisse Λ, I?, C oderD abgespeichert wird. Die im beschriebenen Beispiel ausgewählten Pulse werden von einem Decodierer, der ar den Zähler 62 direkt angeschlossen ist, bestimmt. Es sind die Pulse 5, 6, 9 und 10. Beim Abfall dieser Impuse wird der 1- oder O-Zustand des Verstärkers 54 in die den Austastergebnissen Λ,β,C oderD ent sprechenden Positionen des Registers 57 abgespei chert. Wie aus Fig.4 ersichtlich, sind die Leseab tastpulse symmetrisch zur idealen Spaltenmittellinii
60 angeordnet und dementsprechend auch symmeiriscl zur Mittellinie eines korrekt gelochten Loches. Wem die vier Austastergebnisse in das Register 57 eingege ben worden sind, veranlaßt ein nachfolgender Puls hier der Puls 11, eine Unterbrechung, wodurch ver
65 anlaßt wird, daß der Inhalt des Registers zu einen Datenspeicher abgegeben wird, und zwar über ein Interpretationsschaltung, welche das Vorhandensei! oder das Abwesendsein von Daten oder einen Fehle
Io
bestimmt und darüber hinaus diagnostische Informa- und gleichzeitig der Ausgang späte Zeitlage auf der
!ionen ermittelt. Die Ausgänge des Registers 57 wer- Leitung 77 des UND-Schaltung 73 erscheinen. Wenn
den zwei UND-Schaltungen 65 und 66 zugeführt, eine Lochung nur während des Austastimpulses 10
wobei die AustastergebnisseA undB bei der UND- vorhanden is-t und einen !-Zustand im ErgebnisD
Schaltung 66 und die Austastergebnisse C und D bei 5 verursacht, wird wiederum ein Fehler am Ausgang
der UND-Schaltung 65 zusammengeführt werden. Die 71 der UND-Schaltung 70 angezeigt. Darüber hinaus
AuoJänge dieser beiden UND-Schaltungen 65 und 66 ist das Signal, welches durch eine Lochung verur-
werden einer ODER-Schaltung 67 zugeführt, dessen sacht wird, genügend lang, daß auch bei Fehllo-
Ausgang auf der Leitung 64 die Anwesenheit gültiger chung, die nicht genau zwischen die Mittellinien
Daten angibt. Dementsprechend zeigen entweder die io zentriert werden können, entweder ein 1-Zustand
Austastergebnisse A undß oder C und D die Anwe- durch die Austastung mittels des zehnten Pulses der
senheit von Daten an, welche der Leser als ein Loch einen Spalte oder des fünften Pulses der nächsten
in der zugehörigen Spalte interpretiert. Jedes der darauffolgenden Spalte erfaßt wird. Auf diese Weise
Austastergebnisse A, B, C und D in den Positionen können keine Daten zwischen benachbarten Spalten
des Registers 67 wird außerdem einer ODER-Schal- 15 verlorengehen.
tung 68 zugeführt, deren Ausgang in einer UND- Die diagnostische Anzeige der frühen oder spaten Schaltung 7*0 mit dem invertierten Ausgang 69 des Zeitlage kann zur Identifizierung nicht richtig ge-Datensignals von der ODER-Schaltung 67 zusam- lochter Karten benutzt werden, weiterhin zur zeitlimengeführt wird, um am Ausgang 71 der UND- chen Justage der Maschine verwendet werden und Schaltung 70 ein Signal anzugeben, welches als Lese- ao darüber hinaus nützlich zur Identifizierung anderer prüfung oder auch als Lesefehler gewertet wird. Eine Maschinenprobleme sein. Wenn die grundlegende Fehlerbedingung wird dann angezeigt, wenn eines zeitliche Justierung der Maschine nicht genau sein der Austastergebnisse A, B, C oder D einen 1-Zu- sollte, kann die Lage des Kartenhinterkantenabfühstand aufweist, welcher die Anwesenheit einer An- lers 38, 39 entlang des Kartenpfades variiert werden gäbe angibt, gleichzeitig mit einer 0-Bedingung beim 25 und schließlich an einer Stelle justiert werden, die in Datenausgang 64 der ODER-Schaltung 67, welcher der Mitte zwischen dem Auftreten des ersten Signals angibt, daß keine gültigen Daten vorhanden sind. frühe Zeitlage und dem ersten Auftreten des Signals C^r Datenausgang 64 der ODER-Schaltung 67 ist späte Zeitlage liegt. Es wurde weiterhin festgestellt. weiterhin einer UND-Schaltung 72 und einer UND- daß beim Anlaufen einer Karte gegen ein Hindernis Schaltung 73 als Eingang zugeführt. Der invertierte 30 in der Lesestation leicht alle darauffolgenden Spalten Ausgang 74 des Austastergebnisses A und der inver- zeitlich nicht stimmende Datenangaben aufweisen, tierte Ausgang des Austastergebnisses D werden als Es ist dann möglich, eine Karte in die Lesestation an zweite Eingänge der UND-Schaltung 73 bzw. der der ' . laltenposition einzuführen, an welcher die er-UND-Schaltung 72 zugeführt. Wenn dcmcntspre- ste. zeitlich nicht stimmende Angabe aufgetreten ist chend ein 1-Zustand als Austastergebnis A. B und C 35 und darauf die Lage der Vorderkante der Karte zu oder A undß vorhanden ist, während gleichzeitig ein prüfen, um damit zu bestimmen, um welches Hindcr-0-Zustand als Austastergebnis D abgespeichert ist, nis es sich handelte oder in welcher Lage das Hinwird der Ausgang 76 der UND-Schaltung 72 ein Si- dernis lag. als die Kollision auftrat,
gnal angeben, welches eine frühe Zeitlage darstellt. Sollen optisch lesbare Informationen in der Me-Dieses Signal kann einen Lichtanzeiger, weicher 40 thode optische Markierungslesung (OML) gelesen nicht dargestellt ist, beaufschlagen. In gleicher werden, dann wird für die betreffende Spalte eine Weise, wenn als Austastergebnis C und D oder ß, C Formatinformation bei dem elften Puls abgefragt. und D ein !-Zustand vorhanden ist. während gleich- Wenn die Formatinformation angibt, daß die vorliezeitig das Austastergebnis A einen 0-Zustand auf- gende Spalte optisch gelesen werden soll, dann wird weist, gibt der Ausgang 77 der UND-Schaltung 73 ein 45 die Ausiastpuls-Decodierung unterdrückt und die Signal für die späte Zeitlage an. Auch dieses Signal Speicheradresse nicht auf den neuesten Stand gekann eine Lichtanzeige betätigen. bracht. Das OML-Format wird aktiviert, um die Wie in den verschiedenen Diagrammen der Fig. 4 Übertragung von OML-Daten während der nächsten dargestellt, werden früh liegende Löcher, d.h. Da- Spaltenzeit zu übertragen. Durch Nicht-Setzen dei tenanzeige beim Auftreten der Austastimpulse 5 50 Verriegelung 81 bei Puls 1, welcher auf die Rückset- und 6, die die Ergebnisse A und B anzeigen, aber zung beim Zählerstand 0 erfolgt, wird der Ausgang keine Daten beim Auftreten der Austastinipulse 9 80 für den nächsten Spaltenzyklus nicht aktiviert und 10, die die Ergebnisse C und D verursachen, an- Der Ausgang 80 der Rückstellposition der Verriege geben, als gültige Datenausgänge erkannt, obwohl lung 81 wird UND-Schaltungen 83, 84 und 85 züge gleichfalls mit dem Lesen eines solchen Loches das 55 führt. Der nächste Austastpuls 5 liefert ein Signal ar Signal für frühe Zeitlage auf der Ausgangsleitung 76 die UND-Schaltung 84 und verursacht somit eii der UND-Schaltung 72 erscheint, womit eine Grenz- Ausgangssignal der UND-Schaltung 84 auf der Aus betriebsbedingung, entweder begründet in der Ma- gangsleitung 86, welches als Eingang einer UND schinengeschwindigkeit oder in einer Fehllochung Schaltung 87 zugeführt wird, um das Signal für opti der Karte, angezeigt wird. Wenn die Lochung so früh 60 sehe Markierung auf der Leitung 50 des Vergleicher: erscheint, daß nur das Ergebnis A durch den Austast- 48. wenn ein solches vorhanden ist, über dii impuls 5 gesetzt wird, wird eine ungültige Angabe ODER-Schaltung 55 dem Register 57 zuzuführen oder eine Fehlerbedingung auf der Ausgangsleitung um eine 1 oder eineO, welche am Ausgans des Mar 71 der UND-Schaltung 70 erscheinen. In gleicher kierungsvergleiches gefunden wurde, in die Positioi Weise wird bei einer spaten Zeitlage und eines 1-Zu- 65 für das Austastergebnis A des Registers 57 cinzu Standes nur bei den Austastergebnissen C und D, die schreiben. In ähnlicher Weise wird der Ausgang de bei den Austastimpulsen 9 und 10 erhalten werden, nächsten Pulses, des Pulses 6, der UND-Schakun» 8i gültige Daten bei der zugehörigen Spalte angezeigt zugeführt, dessen Ausgangsleitung 90 mit dem Signa
einer UND-Schaltung 91 zugeführt wird, damit der Austastergebnisse A oderß die Anwesenheit von Da
Ausgangszustand auf der Leitung 51 des Vergleichers ten anzeig* während das andere Austastergebnis dii
49 über die ODER-Schaltung 55 dem Register 57 Abwesenheit von Daten angibt, wird über dii
zugeführt werden kann, um dort den Ausgangszu- ODER-Schaltung 68 und die UND-Schaltung 7O7 be
stand des Vergleichers 49 als Austastergebnis B in 5 der über den Eingang der invertierte Ausgang de
der entsprechenden Position des Registers 57 einzu- ODER-Schaltung 67 mit zugeführt wird, ein Fehle
schreiben. Weil in die Positionen des Registers 57, oder eine Leseprüfung auf der Leitung 71 angezeigt
die die Ai^tastergebnisseC undD enthalten, keine In Fig. 3 ist ein Teil der Operationsweise des Le
Bedingungen eingeschrieben werden, enthalten diese sers an Hand eines Flußdiagrammes dargestellt. Dii
Registerpositionen eine logische 0, Daraufhin wird io Leseunterbrechung, welche bei dem Austastpuls I
die Decodierung aktiviert und die Anwesenheit oder auftritt, bestimmt zunächst, ob die Spalte formatgc
die Abwesenheit von Daten und die Leseprüfinfor- bunden für optisch lesbare Markierungen ist odc
mation wird in den Speicher übertragen. Die nicht, woraufhin dann die eventuell vorhandcnci
Speicheradresse wird auf den neuesten Stand ge- Daten in den Speicher abgespeichert werden. Wem
bracht und 0-Zustände werden in die nächste Spal- 15 die Spalte formatgebunden für OML ist, wird eini
tenposition eingeschrieben. weitere Bestimmung gemacht, ob es sich um die crsti
Wenn die OML-Daten in den den Austastergeb- oder um die zweite Unterbrechung handelt. Ι.Ή es dii
nissen A und B entsprechenden Positionen des Regi- erste Unterbrechung, wird die Spalte ausgelassen line
sters 57 durch die Interpretationsschaltkreise deco- das Spaltenformatkennzeichen wird gehalten und dii
diert werden, wird die Anwesenheit oder die Abwe- 20 Ablauffolge zur anfänglichen Leseunterbrechuii!
senheit von Daten oder Fehlerzustände auf dieselbe bei 1 zurückgeführt. Handelt es sich um die zweit!
Weise angezeigt, wie bei Daten durch Lochungen. Unterbrechung, werden die Daten in den Speiche
Wenn beide Registrierpositionen als Austastergeb- abgespeichert. Im Betrieb für die optische Markie
nis/4 undB einen 1-Zustand enthalten, wird die rungslesung werden nur die Austastergebnisse,
Koinzidenz dieser Signale über die UND-Schaltung 25 undB des Registers 57 benutzt. Die Zeitlageinfonna
66 anzeigen, daß Daten vorhanden sind, während tion ist hier nicht so wesentlich. Schließlich wird de
eine logische0 in beiden Registerpositionen die Ab- Vorschub der Pufferspeicheradresse vorgenommei
Wesenheit von Daten angibt. Wenn eines der beiden wie bei der normalen Spaltenlesemethode.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Optisches Kartenlesegeräi für spalten- und zeilenweise gelochte Karten, die gegebenenfalls auch optische Markierungen enthalten, bei dem Licht auf die Markierungssteilen gelenkt und mit optisch wirksamen Mitteln das Vorhandensein von Markierungen festgestellt wird und bei dem mehrere Austastimpulse pro Markierungsspaltß bzw. -zeile zur Daten- und Fehlerfeststellung verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spaltenzähler (62) als Einspeicher-Taktgeber vorgesehen ist, der zusätzlich zur Zählung der einzelnen Spalten pro am Lesekopf vorbeigeführter Spalte eine gewisse Anzahl (sechzehn) von Pulsen zählt, von einem Karicn-Kantendetektor (38, 39) in Gang gesetzt und von einem die Kartengeschwindigkeit wiedergebenden Impulsgeber (34, 35) beaufschlagt wird, daß die von den optisch wirksamen Mitteln festgestellte An- oder Abwesenheit von Markierungen von vier symmetrisch zur nominalen Zeiiiage der Spaltenmitte liegenden Austastpulsen (Puls 5, 6 und 9, 10) abgefragt werden, daß das Austastergebnis (A, B, C, D) in verschiedenen Positionen eines Registers (57) kurzzeitig festgehalten wird, daß eine Auswertschaltung aus logischen Gliedern (65, 66, 67, 68, 70, 72, 73) vorgesehen ist, die das Aujtastergebnis (A bis D) pro Spalte auf gültige und ungültige Daten sowie Grenzbedingungen der frühen und spLien Zeitlage auswertet und daß gültige Daten dan ' festgestellt werden, wenn die beiden ersten (A und B) oder die beiden letzten (C und D) Austastergebnisse gleich sind, daß ein Lesefehler angezeigt wird, wenn nur ein Austastergebnis (A oder B oder C oder D) anliegt und gleichzeitig keine gültige Daten festgestellt werden, und daß eine frühe bzw. späte Zeitlage dann festgestellt wird, wenn gültige Daten anliegen und das letzte Austastergebnis (D) bzw. das erste Austastergebnis (A) nicht anliegt.
    Die Erfindung betrifft ein optisches Karteniesegetät für spalten- und zeilenweise gelochte Karten, die gegebenenfalls auch optische Markierungen enthalten, bei dem Licht auf die Markierungsstellen gelenkt Und mit optisch wirksamen Mitteln das Vorhandensein von Markierungen festgestellt wird und bei dem mehrere Austastimpulse pro Markierungsspalte bzw. Markierungszeile zur Daten- und Fehleneststellung verwendet werden.
    Ein derartiges Kartenlesegerät ist beispielsweise aus der USA.-Patentschrift 3 465 130 bekannt, bei dem gelochte Daten optisch gelesen werden. Das Signal eines Phototransistors wird bei Auftreten einer Lochung nur als Datensignal gewertet, wenn es rti't einem Zeitlagesignal für die Spaltenmitte zusammenfällt. Ist dies nicht der Fall, wird ein Fehlersignal abgegeben. Eine Erfassung von Daten als gültige, auch wenn sie relativ weit außermittig liegen, ist mit dieser Schaltung kaum möglich. Ebenso ist eine genauere diagnostische Aussage über die Fehlerart oder die Zeitlage· der Lochung nicht erzielbar.
    Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffun" eines optischen Kartenlesegerätes, das zuverlässie In Grenzen außermittig liegende Lochungen als gültige Daten identifizieren kann, das überhaupt keine Datenangaben verlorengehen läßt, d.h. auch wenn Daten nicht als gültige Daten erkannt und gewertet werden, so docli als Daten registriert werden,
    ίο das dabei Fehlersignale abgeben kann und darüber hinaus diagnostische Aussagen ermöglicht über die Art der Fehler bzw. die Lage der Lochungen. Daiüber hinaus soll d:>s Lesegerät in der Lage sein, sowohl Lochungen als auch optische Markierungen auf
    ein und derselben Karte lesen und diagnostizieren zu können, wobei weitgehend dieselben Vorrichtungen zur Decodierung und Analysierung verwendet werden sollen.
DE2210204A 1971-03-04 1972-03-03 Optisches Kartenlesegerät Expired DE2210204C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US12094971A 1971-03-04 1971-03-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2210204A1 DE2210204A1 (de) 1972-09-14
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